Raoul Biltgen Schmidt ist tot

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Inhaltsangabe zu „Schmidt ist tot“ von Raoul Biltgen

“Raoul Biltgen ist ein meisterhafter Sprachkünstler, der es zudem perfekt versteht, zutiefst menschliche Verhaltensweisen subtil in einen perfiden Noir-Krimi einzuflechten.“ Edith Kneifl Als Schmidt Patrick eines Tages einen Anruf von der Wiener Polizei bekommt, die ihn vom Tod seines Bruders René unterrichtet – glaubt er es nicht. Schmidt René nämlich ist ein Scherzbold und hat bestimmt wieder einen seiner geschmacklosen Späße inszeniert. Um gute Miene zum bösen Spiel zu machen, erklärt sich der Luxemburger bereit, nach Wien zu kommen. Hier jedoch verläuft alles ganz anders als geplant. Nicht nur, dass er von der Polizei beschattet wird, erfährt er nun auch, dass sein Bruder ein Waffenhändler und Terrorist gewesen sein soll – und im Gefängnis Selbstmord begangen hat. Doch wer sind hier die wahren Verbrecher? Was weiß die rätselhafte junge Frau, die sich „Engl“ nennt? Und welches Geheimnis hat René tatsächlich mit in sein Grab genommen? In atemberaubendem Tempo jagt Krimiexperte Biltgen seinen Protagonisten durch einen abgründigen Fall – während es ihm gleichzeitig gelingt, sensibel die Geschichte eines ungleichen Brüderpaars zu erzählen.

Ein wirklich besonderer Roman mit besonderen Menschen!!

— Gartenfee007

Spannend, Unerwartet, Gut

— Monice

Spannend mit unerwarteten Wendungen!

— mabuerele

Krimi in brillianter Sprache, der zum Mitraten einlädt

— SchwarzeFee

Ein sehr spannender Krimi mit rasanten Wendungen und unerwartetem Ende

— jutscha

Außergewöhnlicher Kriminalroman mit interessantem Schreibstil, der dem Buch eine besondere Intensität gibt!

— Tine13

Krimi über ungleiche Brüder in einem ungewöhnlichen Schreibstil, sehr gelungen

— SilVia28

Ein ungewöhnlicher Krimi, der durch gute Ideen überzeugt.

— Euridike

Der Erzählstil ist einmalig

— SteffiFee

Ein Kriminalfall der eine Familiengeschichte aufdeckt und sich gleichzeitg mit dem brisanten Thema Polizeigewalt beschäftigt.

— BettinaForstinger

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  • Schmidt ist tot!!!

    Schmidt ist tot

    Gartenfee007

    22. October 2017 um 18:34

    Darum geht es (Klappentext):Als Schmidt Patrick eines Tages einen Anruf von der Wiener Polizei bekommt, die ihn vom Tod seines Bruders René unterrichtet – glaubt er es nicht. Schmidt René nämlich ist ein Scherzbold und hat bestimmt wieder einen seiner geschmacklosen Späße inszeniert. Um gute Miene zum bösen Spiel zu machen, erklärt sich der Luxemburger bereit, nach Wien zu kommen. Hier jedoch verläuft alles ganz anders als geplant. Nicht nur, dass er von der Polizei beschattet wird, erfährt er nun auch, dass sein Bruder ein Waffenhändler und Terrorist gewesen sein soll – und im Gefängnis Selbstmord begangen hat. Doch wer sind hier die wahren Verbrecher? Was weiß die rätselhafte junge Frau, die sich „Engl“ nennt? Und welches Geheimnis hat René tatsächlich mit in sein Grab genommen?Meine Meinung:Der Schreibstil ist wirklich sehr besonders, genauso wie das Cover. Man kann sich die Personen und auch die Orte sehr gut vorstellen. Was ist mit Rene wirklich passiert?? Kann Patrick das alleine herausfinden?? Braucht er doch Hilfe??? Als er in Gefahr gerät wird es  richtig spannend. Nur das Ende fand ich ein bißchen zu schnell und dadurch zu kurz. Sonst hat mir der Roman ganz gut gefallen.

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  • Schmidt mitten drin

    Schmidt ist tot

    Monice

    20. October 2017 um 11:37

    "Schmidt ist tot" von Raoul Biltgen,ist ein, auf sehr interessante weiße geschriebenes, spannendes Buch. Der Autor hat einen sehr interessanten Stil um die Geschichte rüber zu bringen. Ich für mich finde, das die Art der Erzählung auf den ersten Seiten etwas leicht verwirrendes hat, da man nicht nur die Geschehnisse, sondern auch die Gedanken des Protagonisten lesen. Nach wenigen Seiten habe ich mich gut eingefunden und denke das mir als Leser seine Gedankens sehr weiter geholfen haben um noch tiefer in die Geschichte rein zu kommen. Auf jeden Fall ist es ein sehr Spannendes Buch, einige Ereignisse waren schon etwas zu sehr voraus zu sehen, aber in vielen Situationen war erst sehr sehr spät klar wie es weiter gehen wird. Also wer Lust auf eine spannende Wanderschaft mit Rätsel und Gefahr, durch Wien hat, ist hier genau richtig.Zum Inhalt:Schmidt erfährt von der Wiener Polizei vom Tot seines Bruders. Als er daraufhin nach Wien reist und dort auf viele Ungereimtheiten stößt fängt er auf eigene Faust an zu ermitteln. Dadurch bringt dadurch nicht nur sich und Engl, die Ex-Freundin seines Bruders, in Gefahr.

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  • Tod in Wien

    Schmidt ist tot

    mabuerele

    19. October 2017 um 20:50

    „...Ein Geräusch an der Tür, ein Schlüssel im Schloss, ein Schaben auf Parkettboden. Ein Schritt...“ Patrick Schmidt, Lehrer in Deutschland, erhält einen Anruf von einem Herrn Müller aus Wien. Der stellt sich als Kommissar vor und bittet Patrick, wegen des Todes seines zwei Jahre älteren Bruders Renè nach Wien zu kommen. Patrick erinnert sich an so manchen Scherz seines Bruders und glaubt, dass er ihn auf diese Weise endlich nach Wien locken möchte. Da er aber wegen einer Erkältung gerade krankgeschrieben ist, macht er sich auf den Weg in die österreichische Hauptstadt. Der Autor hat einen spannenden Krimi mit sehr verschlungenen Handlungspfaden geschrieben. Gleichzeitig wird das Verhältnis zweier Brüder und ein Stück Familiengeschichte aufgearbeitet. In Wien kommt Patrick gerade noch zur Beerdigung seines Bruders zurecht. Herr Müller ist für ihn erst einmal nicht zu erreichen. Dafür spricht ihn im Hotel ein Herr Süß mit Namen an. Patrick kommt die ganze Geschichte etwas eigenartig vor. Deshalb interessiert er sich für die Hintergründe von Renès Tod. Er kann nicht ahnen, dass er dabei in ein Wespennest sticht. Der Schreibstil des Buches ist etwas Besonderes. Kurze prägnante Sätze prägen große Teile des Buches, wie obiges Zitat belegt. Auch in den gedanklichen Gesprächen von Patrick mit seinem Bruder zeigt sich dies. Die Sätze im Dialog bestehen häufig nur aus einem Wort. Es liest sich wie ein Art Schlagabtausch. Es wird deutlich, dass zwischen den Brüdern im wahrsten Sinne des Wortes keine Beziehung bestand. Renè hatte ein wichtiges Lebensziel. Er wollte einen anderen Familiennamen. Mit den Allerweltsnamen Schmidt konnte er sich nie anfreunden. Wenn er gekonnt hätte, hätte er ihn so schnell wie möglich ändern lassen. In Wien stößt Patrick zunehmend auf Ungereimtheiten. Er folgt den letzten Spuren seines Bruders. Allerdings weiß er weder, wem er trauen kann, noch, wer die Wahrheit sagt. Sehr detailliert werden seine Spaziergänge durch die Stadt beschrieben. Bekannte und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten tangiert er dort. Hier wechselt der Schriftstil in eine sachliche Darstellung. Vieles aus Renès Leben bleibt lange im Dunkeln. Erst nach und nach entwirrt der Autor die Fäden aus Vertuschung und Fehlinformation. Die Beteiligten an Renès Tod müssen erkennen, das der sich nicht mit Lügen oder Halbwahrheiten zufrieden gibt. Als zusätzliches Stilmittel nutzt der Autor die Kindheitserinnerungen von Patrick. Sie sind eine Art Stimmungsbilder für das Familienleben. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie zeichnet sich durch einen hohen Spannungsbogen und unerwartete Wendungen aus.

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    • 4
  • spannend und irritierend

    Schmidt ist tot

    Goch9

    19. October 2017 um 17:39

    Schmidt Patrick, wie er sich gerne vorstellt, erhält am frühen Morgen ein verwirrendes Telefongespräch von einem Herrn Müller von der Wiener Kriminalpolizei. Ihm wird in wenigen dünnen Worten mitgeteilt, dass sein Bruder René Schmidt verstorben sei. Patrick möge nach Wien kommen. Nach mehreren Rückfragen erfährt Patrick, dass sein Bruder als Terrorist verdächtigt, verhaftet wurde und in der Haft Selbstmord begangen hat. Obwohl Patrick die ganze Affäre immer noch für einen Scherz seines Bruders hält, begibt er sich nach Wien um der Sache auf den Grund zu gehen. In Wien geschehen seltsame Dinge und Patrick fühlt sich verfolgt. Wer ist die Frau auf der Beerdigung? Ist René jemand, der Selbstmord begeht? Fragen, die es zu beantworten gilt.Ich habe mich etwas schwer getan mit diesem Roman.  Die besondere Art der Erzählweise und der Dialoge war mir bereits in der Leseprobe aufgefallen. Die Denk- und Handlungsweise von Patrick sorgt nicht gerade für ein furioses Tempo, hat aber auch einen besonderen Charme. Trotzdem verspürte ich immer wieder Ungeduld aufwallen und hatte das Gefühl von Patricks Gedankengänge eingelullt zu werden. Die Handlung geht in winzigen Schritten, die auch stets von Rückblendungen zu gemeinsamen Erlebnissen der Brüder unterbrochen wird, voran. Trotzdem gelingt es dem Autor die Situation um Patrick immer geheimnisvoller und bedrohlicher werden zu lassen. Im letzten Drittel überschlagen sich die Ereignisse und der Roman entwickelt sich zu einem richtigen Krimi. Mir erschien das Ende allerdings etwas übertrieben.Versöhnt hat mich dann etwas der Prolog am Ende des Romans sowie der Epilog, der in eine positive Richtung blicken ließ.

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  • Leserunde zu "Schmidt ist tot" von Raoul Biltgen

    Schmidt ist tot

    raoulb

    Liebe Leserinnen und Leser,ich freu mich ungemein, meinen neuen Roman "Schmidt ist tot" vorstellen zu können. Und deswegen möchte ich die Gelegenheit nutzen, euch daran teilhaben zu lassen. Und natürlich auch, eure Meinungen dazu zu hören. Denn was ist ein Autor, wenn er keine Ahnung hat, was die Leserinnen und Leser von dem halten, was er so schreibt ...Der Verlag Wortreich stellt 10 Exemplare des Romans als Hardcover zur Verfügung. Zusätzlich können auch noch Ebooks vergeben werden! Wenn ihr euch also bewerbt, an der Leserunde teilzunehmen, schreibt bitte dazu, ob ihr Hardcover oder Ebook wollt, oder ob es euch egal ist. Und jetzt zum Buch, damit ihr einschätzen könnt, worauf ihr euch einlasst ...Als Schmidt Patrick eines Tages einen Anruf von der Wiener Polizei bekommt, die ihn vom Tod seines Bruders René unterrichtet – glaubt er es nicht. Schmidt René nämlich ist ein Scherzbold und hat bestimmt wieder einen seiner geschmacklosen Späße inszeniert. Um gute Miene zum bösen Spiel zu machen, erklärt sich der Luxemburger bereit, nach Wien zu kommen. Hier jedoch verläuft alles ganz anders als geplant. Nicht nur, dass er von der Polizei beschattet wird, erfährt er nun auch, dass sein Bruder ein Waffenhändler und Terrorist gewesen sein soll – und im Gefängnis Selbstmord begangen hat. Doch wer sind hier die wahren Verbrecher? Was weiß die rätselhafte junge Frau, die sich „Engl“ nennt? Und welches Geheimnis hat René tatsächlich mit in sein Grab genommen? - In atemberaubendem Tempo jagt Krimiexperte Biltgen seinen Protagonisten durch einen abgründigen Fall – während es ihm gleichzeitig gelingt, sensibel die Geschichte eines ungleichen Brüderpaars zu erzählen.Mehr zu mir erfahrt ihr auf meiner website www.raoulbiltgen.com Dort gibt es auch einen trailer zu sehen. Und natürlich gibt es auch auf der Seite des Verlags Wortreich einiges an Infos (unter anderem eine Leseprobe): verlag-wortreich.at Ich freu mich auf euch!Raoul

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    • 228
  • beeindruckender Schreibstil

    Schmidt ist tot

    VroniCaspar

    19. October 2017 um 14:04

    Schmidt ist tot von Raoul Biltgen Patrick Schmidt bekommt eines Tages einen Anruf von einem Herrn Müller, Polizist aus Wien, sein Bruder René Schmidt wäre verstorben und er würde zur Bestattung vor Ort erwartet. Weitere Auskünfte wurden ihm am Telefon nicht erteilt. Patrick kann den Tod seines Bruders nicht glauben und hält es zuerst für einen gelungenen Scherz. Doch in Wien wird er eines besseren belehrt. Nach Angaben weiterer Polizeibeamter soll sein Bruder sogar ein gefährlicher Terrorist gewesen sein und nach der Verhaftung Selbstmord begangen haben. Erst als Renés Freundin Engl mit ihm Kontakt aufnimmt und ihn von der Unschuld seines Bruders überzeugen kann, beginnt eine abenteuerliche Suchaktion nach Beweisen, denn jetzt gerät auch Patrick in das Visier der Beamten und mit Engl in tödliche Gefahr. Dieser Roman hat einen sehr eigenwilligen Charakter und dadurch von Anfang an meine Neugier geweckt. Der Autor Raoul Biltgen versteht es auf ungewöhnliche Art mit Worten umzugehen und mich gerade deshalb an die Handlung zu fesseln. Der Schreibstil ist zeitweise sehr kurz gehalten, man könnte sagen aufs Minimale reduziert. Durch eine klare und emotionale Ausdrucksweise erhält er eine Eindringlichkeit, bei der ich mich direkt mitten in diesem Geschehen fühle. Immer wieder habe ich dabei das Empfinden, ich selbst wäre eine dieser Personen. Besonders die Gedanken von Patrick vermitteln mir dieses Empfinden. Die Handlung fühlt sich für mich sehr real an und ich habe mich direkt mitten im Geschehen gesehen. Anhand des Titels und der Verwicklungen in diesem Roman würde ich ihn eigentlich eher als Krimi bezeichnen. Lesenswert ist „Schmidt ist tot“ auf jeden Fall für alle diejenigen, die nicht immer nur Standards lesen wollen.

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  • Nichts ist wie es scheint

    Schmidt ist tot

    SchwarzeFee

    19. October 2017 um 13:36

    Schmidt ist tot ... und zwar Patrick Schmidts Bruder René. Dies bekommt Patrick eines Morgens, als er eigentlich krank im Bett liegt, per Telefon mitgeteilt. Der Luxemburger macht sich einige Tage später widerwillig auf nach Wien, wo sein Bruder lebte. Das Verhältnis der Brüder ist nicht das Beste und so glaubt René zunächst an einen makaberen Scherz. In Wien angekommen, stellt er fest, er wird von der Polizei beschattet, man teilt ihm mit, sein Bruder sei ein Terrorist gewesen... aber von dessen Exfreundin Engl hört er andere Dinge. Wer in diesem Spiel lügt? Patrick begibt sich nun selbst auf Spurensuche, um herauszufinden, was mit seinem Bruder passierte und kommt dabei Dingen auf die Spur, von denen er absolut überrascht wird. Zunächst einmal ist Schmidt ist tot ein solider Krimi, bei einem Krimi muss man in die Irre geführt werden, mitermitteln und auch gern mal verwirrt sein. Dies gelingt Raoul Biltgen absolut. Dann war ich auch bei diesem Buch des Autors einfach verzaubert von seiner Art, mit Sprache umzugehen. Raoul Biltgen hat eine ganz eigene Schreibweise, die ich so noch nicht gelesen habe und absolut bewundernswert finde. Das Ganze oft von einem subtilen Humor durchzogen, was den Lesespaß noch erhöht. Wer einmal einen Krimi lesen will, der nicht zum Mainstream gehört, ist mit diesem Buch sehr gut beraten.

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  • Schmidt mein Name

    Schmidt ist tot

    Maddinliest

    18. October 2017 um 22:02

    Patrick Schmidt erfährt über den Tod seines Bruder Rene. Die beiden haben sich zwar in den letzten Jahren so gut wie nicht mehr gesehen, aber irgendwie kann Patrick die schockierende Nachricht nicht verarbeiten. Als er dann noch einen mysteriösen Anruf eines Polizisten aus Wien erhält, der behauptet, der Tod seines Bruders wäre heikel und er könne nicht am Telefon darüber sprechen, beschließt Rene zur Beerdigung zu fahren, um die Hintergründe zu erfahren. In Wien wird er mit unglaublichen Neuigkeiten konfrontiert, die ihn vermuten lassen, dass er seinen Bruder nicht gut gekannt hat...Raoul Biltgen hat mit "Schmidt ist tot" aus meiner Sicht einen besonderen Kriminalroman geschrieben. Allein der anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftige Erzählstil unterscheidet das Buch von anderen in dem Genre. Aber genau dieses Spiel mit den Worten beherrscht Raoul Biltgen sehr gut und verleiht seinen Protagonisten eine Seele. So kommt der Hauptprotagonist Patrick Schmidt allein über den Schreibstil anfangs als ein wenig unbeholfen daher und in den richtigen Momenten stellt er plötzlich blitzgescheite Fragen und entpuppt sich als sehr begabter Ermittler. Die Stimmung in dem Buch ist ein wenig melancholisch nach dem Tod von Rene Schmidt, aber durch geschickt eingefügte humorvolle Situation lockert diese immer wieder auf. Im Laufe des Buches offenbart sich dem Leser mehr und mehr die raffiniert konzipierte Geschichte und weiß bis zum überraschenden Ende den Spannungsbogen auf einem hohen Niveau zu halten. Wie besonders das Buch ist, zeigt auch die Positionierung des Prologs, der mit dem Epilog das Buch abschließt und den Leser aufgeklärt zurücklässt.Insgesamt konnte mich "Schmidt ist tot" positiv überraschen und hervorragend unterhalten. Ich möchte daher diesen besonderen Kriminalroman sehr gerne weiterempfehlen und bewerte ihn mit vollen fünf von fünf Sternen.

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  • Ein sehr spannender Krimi mit rasanten Wendungen und unerwartetem Ende

    Schmidt ist tot

    jutscha

    17. October 2017 um 21:19

    Patrick Schmidt bekommt telefonisch von der Wiener Polizei die Nachricht, dass sein Bruder René verstorben ist. Er glaubt jedoch, sein Bruder wolle sich einen Scherz mit ihm erlauben. Als die Polizei nicht locker lässt, fährt er nach Wien, um alles aufzuklären. Dort muss er jedoch einsehen, dass sein Bruder wirklich tot ist, denn ein Polizist bringt ihn zur Beerdigung. Doch warum hat er plötzlich das Gefühl, selbst beschattet zu werden? Und wer ist die unbekannte junge Frau, die auf der Besetzung war und danach nahezu spurlos verschwand? Und kann er glauben, dass sein Bruder ein Terrorist und Waffenhändler gewesen sein soll und im Gefängnis Selbstmord begangen hat? Das passt so gar nicht zu ihm. Patrick gerät immer tiefer in einen Sumpf aus Abgründen, der ihn schließlich bis nach Ungarn führt und Dinge über seinen Bruder erfährt, die er niemals auch nur hätte ahnen können.Der Schreibstil ist absolut außergewöhnlich. Er wiederholt, bauscht auf und beschränkt sich dennoch auf das Wesentliche. Ein schwieriges Unterfangen, das mich zu Beginn sehr gestört hat. Doch irgendwann hatte mich der Stil absolut in seinen und in den Bann der Geschichte gezogen, so dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Die Spannung steigerte sich von Seite zu Seite, und so ganz nebenbei schafft es der Autor, durch zeitliche Rückblicke die Geschichte der beiden Brüder zu erzählen, so dass sich die Puzzleteile zum Schluss - und wirklich erst ganz zum Schluss - zu einem unglaublichen Ganzen zusammenfügen.Die Geschichte ist insgesamt durchdacht, logisch, überraschend und absolut spannend und fesselnd und hat somit alles, was ein guter Krimi braucht. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und entwickeln sich in der Geschichte auch ständig weiter. Das Ende war für mich absolut überraschend und das Tüpfelchen auf dem i, und das finde ich absolut klasse. Ich gebe dem Krimi daher verdiente 5 von 5 Sternen und eine absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung. Spannung ist garantiert.

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  • Intensive und packende Story

    Schmidt ist tot

    Tine13

    17. October 2017 um 12:30

    Patrick Schmidt bekommt eine telefonische Nachricht, das sein in Wien lebender Bruder Rene unter mysteriösen Umständen verstorben ist. Patrick kann es nicht glauben, sein Bruder tot und noch dazu ein Verbrecher, das kann nicht sein!? Fest davon überzeugt das es sich um einen Scherz handelt reist Schmidt nach Wien um die Sache zu klären….. Gleich zu Beginn des Buches fällt auf, dieser Roman ist anders, denn der Schreibstil des Autors Raoul Biltgen ist außergewöhnlich anders. Seine Sprache ist auffallend bestärkend und betonend gewählt, er spielt gekonnt mit Wiederholungen die das Gefühlsleben von Schmidt bloßstellen. Das liest sich zu Anfang ein wenig ungewöhnlich, aber letztlich bestärkt er damit die Empfindungen der Personen oder hebt deren Handlungen hervor.   Die Geschichte der beiden Brüder und die Tragik der Situationen sind perfekt herausgearbeitet. Zusammen mit Patrick versucht man verzweifelt Licht in die Angelegenheit zu bringen, zweifelt, hofft und ringt um die Wahrheit! Eine spannende Familienangelegenheit mit überraschenden Ende. Besonders gut gefallen hat mir persönlich der Schreibstil, die Story war ungewöhnlich und wirklich sehr unterhaltsam zu Lesen:)

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  • Krimi in Wien

    Schmidt ist tot

    SilVia28

    12. October 2017 um 11:41

    Schmidt Patrik, erhält einen kuriosen Anruf, sein Bruder Schmidt René wäre tot und er müsste nach Wien kommen, auf seine Fragen dazu, erhält er keine Antwort. Er macht sich auf dem Weg nach Wien und ihm wird gesagt das sein Bruder ein Terrorist sei und Selbstmord begangen habe. Nach einem Gespräch mit der Freundin seines Bruders fängt er an, an dem was ihm die Polizei sagte zu zweifeln und stellt Nachforschungen an. Das Cover ist ungewöhnlich einfach und abstrakt gehalten und wäre mir an sich gar nicht aufgefallen, doch nach lesen des KT war ich neugierig geworden. Es hat alles gehalten was ich von dem Buch erwartet habe. Es sticht durch den etwas anderen Schreibstil des Autors hervor und ist leicht zu lesen, man fliegt förmlich durch die Seiten. Die Protagonisten kommen sehr authentisch beim Leser an, dadurch lassen sich auch Handlung und Taten sehr gut nachvollziehen.  Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.

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  • Ungewöhnlicher Krimi aus Wien

    Schmidt ist tot

    Euridike

    12. October 2017 um 07:33

    Klappentext:Als Schmidt Patrick eines Tages einen Anruf von der Wiener Polizei bekommt, die ihn vom Tod seines Bruders René unterrichtet – glaubt er es nicht. Schmidt René nämlich ist ein Scherzbold und hat bestimmt wieder einen seiner geschmacklosen Späße inszeniert. Um gute Miene zum bösen Spiel zu machen, erklärt sich der Luxemburger bereit, nach Wien zu kommen. Hier jedoch verläuft alles ganz anders als geplant. Nicht nur, dass er von der Polizei beschattet wird, erfährt er nun auch, dass sein Bruder ein Waffenhändler und Terrorist gewesen sein soll – und im Gefängnis Selbstmord begangen hat. Doch wer sind hier die wahren Verbrecher? Was weiß die rätselhafte junge Frau, die sich „Engl“ nennt? Und welches Geheimnis hat René tatsächlich mit in sein Grab genommen? Meine Meinung:Ein ungewöhnlicher Krimi, der den Leser zum Denken und Mitraten herausfordert. Der immer wieder in die Gedankenwelt des Protagonisten eingestreute  subtile Humor hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist nicht einfach zu lesen, man muss sozusagen zwischen den Zeilen und auch mal um die Ecke denken, wenn man den Sinn des Ganzen sucht. Aber der interessante und durchaus aktuelle Inhalt, der durch witzige Sprüche aufgelockert wurde, ist die Mühe wert.Fazit:Ein interessanter und anspruchsvoller Krimi, den ich ich gerne gelesen habe.

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  • Spannend und geheimnisvoll

    Schmidt ist tot

    SteffiFee

    10. October 2017 um 16:44

    Inhalt: Schmidt Patrick kann es kaum glauben, als ihm die Polizei telefonisch mitteilt, dass sein Bruder Schmidt René tot sei. Daraufhin reist der Luxemburger nach Wien, wo sein Bruder zuletzt gewohnt hat. Beide hatten nur wenig Kontakt zueinander und nach und nach stellt Patrick fest, dass er seinen Bruder kaum kannte. In Wien erfährt er auch noch, dass René ein gefährlicher Waffenhändler und Terrorist gewesen sein soll und im Gefängnis Selbstmord begangen hat. Als er jedoch auf Renés Freundin trifft, hört er eine ganz andere Version und fängt an, der Polizei gegenüber misstrauisch zu werden. Bald darauf wird er beschattet und verfolgt und gerät selbst in Gefahr. Patrick möchte endlich die ganze Wahrheit erfahren und wissen, welches Geheimnis René tatsächlich mit ins Grab genommen hat. Meine Meinung: Dem Autor Raoul Biltgen ist mit diesem Werk ein beeindruckender Krimi gelungen, toll und gefühlvoll erzählt, mit einer guten Mischung aus Tragik und Humor. Gut gefallen hat mir der Spannungsaufbau und wie sich die Geheimnisse um Schmidt René langsam gelüftet haben. Die Charaktere sind sehr authentisch, besonders der Hauptprotagonist Schmidt Patrick, der immer wieder in die Vergangenheit zurückblickt um im Nachhinein Geschehnisse zu deuten, die damals im Elternhaus passiert sind. Er kämpft geradezu darum, den abgründigen Fall um seinen Bruder herum aufzuklären. Mich hat die Geschichte um das ungleiche Brüderpaar sehr berührt, beide waren sich so fremd, jeder hat sein Leben geführt - nichts ahnend, dass eines Tages so ein Unglück passieren könnte. Außerdem wird auch das kritische Thema Polizeigewalt beleuchtet, was der Geschichte einen Bezug zur Realität verleiht. Insgesamt ist „Schmidt ist tot“ ein toller Krimi, der spannend bis zum Schluss bleibt. Fazit: Von mir gibt’s fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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  • Schmidt ist tot

    Schmidt ist tot

    BettinaForstinger

    10. October 2017 um 08:17

    Patrick Schmidt ist Lehrer und er ist erkältet. Er möchte eigentlich nur im Bett bleiben und schnellst möglich wieder gesund werden. Doch dann erreicht ihn ein Anruf aus Wien, sein Bruder sei tot und er möge bitte nach Wien kommen. Patrick fährt nach Wien und dort beginnt er zu verstehen was sein Bruder Rene für ein Leben geführt hat. Denn die Polizei erzählt ihm er sei ein Terrorist gewesen und habe sich in seiner Zelle erhängt. Patrick will dies so hinnehmen und wieder abreisen bis er der Freundin seines Bruders begegnet die ihm jedoch glaubhaft machen will das sein Bruder auf keinen Fall ein Terrorist war und die Polizei schuld sei an seinem Tod hat.Schmidt macht sicht mit Engl auf die Suche nach der Wahrheit und bezahlt diese beinahe mit seinem Leben.Der Einstieg ins Buch war für mich Anfangs etwas ungewohnt aber ich habe mich sehr schnell an den Schreibstil gewöhnt, der mir mit der Zeit immer besser gefiel. Oft musste ich viel lachen und schmunzeln :) Der beste Satz im Buch war definitiv -> Die Polizei dein Freund und Stoßlüfter, ich musste herrlich lachen.Weiters fand ich die Einteilung der Kapitel wirklich toll - kurz und knapp, so steht dem zügigen Lesetempo nichts im Wege.Die Art und Weise wie mit dem Thema Polizeigewalt im Buch umgegangen wird finde ich klasse. Raoul Biltgen beschäftigt sich hier mit einem Thema das nach wie vor sehr brisant ist und bezieht sich im Buch auf Fälle die tatsächlich passiert sind.Mir hat das Buch gut gefallen, vielen Dank das ich es Lesen durfte!

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  • Das Geheimnis meines Bruders

    Schmidt ist tot

    claudi-1963

    08. October 2017 um 15:17

    "Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nur mangelhaft verstehen." (Paul Schibler)In Luxemburg erhält der grippeerkrankte Patrick Schmidt einen eigenartigen Anruf von einem Wiener Polizisten mit Namen Müller. Er erwähnt das sein Bruder René tot ist, für nähere Umstände wie er zu Tode gekommen wäre, müsse Patrick nach Wien kommen. Patrick der von seinem Bruder schon einiges an Späßen gewöhnt ist, denkt, er mache einen Scherz mit ihm und René will ihn so nach Wien locken. Dann entschließt er sich jedoch, doch nach Wien zu reisen, um zu sehen, was passiert ist. In Wien angekommen wird das ganze jedoch zu einem verwirrenden Spiel, zum einen ist Müller nicht zu Termin erschienen. Zu dem wird er von der Polizei beschattet und dann taucht auch noch der suspekte Herr Süß auf und was ist mit diesem Leonhartsberger, kann man ihm trauen? Schmidt erfährt das René Drogen besaß und er als Waffenhändler und Terrorist entlarvt wurde. Danach habe er angeblich in der Haft Selbstmord begangen hat. Als er in Renés Wohnung mehr erfahren über ihn erfahren will, trifft er dort auf Verena Engl, die Exfreundin seines Bruders. Sie glaubt nicht an einen Selbstmord, sondern denkt, das René etwas zugestoßen ist. Doch dann nimmt Müller mit Patrick Kontakt auf, er erzählt ihm die ganze Wahrheit und von nun an ist Schmidt in große Gefahr. Findet Patrick heraus, was mit René passiert ist?Meine Meinung:Von dem Luxemburger Raoul Biltgen kannte ich zuvor nur einen Kurzkrimi. Hier nun hat der Autor einen sehr verwirrenden, subtilen Noir Krimi geschrieben. Am Anfang hatte ich ein bisschen gebraucht um in das Buch zu kommen, da die Sprache doch sehr speziell ist. Aber dann nahm die Geschichte immer mehr an Tempo zu und ich fühlte mich immer wohler, so das ich weiterlesen musste. Durch die recht kurzen Kapitel lässt sich das Buch sehr gut lesen, auch wenn die Sprache vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Die sehr verworrene Handlung, die den Leser einlädt selbst mitzuraten, wird erst im zweiten Drittel etwas besser. Immer wieder hinterfragte ich mich, was mit Schmidt wirklich passiert ist und es bleibt für den Leser offen bis zum Ende. Das Einflechten der Vergangenheit der Brüder, aber auch der Gedankenwelt von Patrick, bei der man das Gefühl hat, die beiden würden kommunizieren, macht das ganze noch verworrener. Dabei nimmt die ganze Geschichte immer mehr an Fahrt auf, bis sie dann am Schluss das große Geheimnis lüftet, das mich doch sehr erstaunt hat. Ich selbst würde diesen Roman vom Inhalt her eher als Krimi einstufen und gebe ihm 5 von 5 Sterne für die gute Umsetzung.

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