Raphael Lang

 4,6 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Drachendieb.
Autorenbild von Raphael Lang (©Raphael Lang)

Lebenslauf von Raphael Lang

Raphael Lang, Jahrgang 1987, ist im sonnigen Süden Deutschlands geboren und aufgewachsen. Heute lebt er mit seiner Ehefrau in der Nähe von Stuttgart.

Bereits seit Kindheitstagen sind verzaubernde, fremde Welten nicht mehr aus Raphaels Leben wegzudenken. Bücher werden von ihm ebenso verschlungen wie Videospiele, Serien, Filme und Comics. Um etwas von dieser Faszination zurückzugeben, schrieb Raphael mehrere Kurzgeschichten, bevor er sich an sein erstes großes Romanprojekt heranwagte. Im Februar 2020 erschien nun der erste Teil der »Das Buch der Bänder«-Reihe: »Drachendieb«. Die tierisch-abgefahrene Geschichte dreht sich rund um den Panthermann Narugar und dessen Abenteuer.

* * * * * * * *

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Alle Bücher von Raphael Lang

Cover des Buches Drachendieb (ISBN: 9783982166902)

Drachendieb

 (23)
Erschienen am 03.02.2020

Neue Rezensionen zu Raphael Lang

Cover des Buches Drachendieb (ISBN: 9783982166902)Jen_loves_reading_bookss avatar

Rezension zu "Drachendieb" von Raphael Lang

Ein schöner Auftakt
Jen_loves_reading_booksvor 6 Monaten


Das Buch der Bänder - Band 1: Drachendieb
von
Raphael Lang


Erhältlich als
Taschenbuch für 12,00 €
eBook für 2,99 €
305 Seiten


Herausgeber:
Selfpublisher


Genre:
Fantasy/ Jugend Fantasy


Klappentext:
Narugar lebt zwischen Applaus und Holzspänen, doch die Welt außerhalb der Manege kennt er kaum. Ein Käfigwagen ist sein Zuhause.
Dann aber brechen über den beliebten Circus Lotus allerhand Probleme herein, und Narugar muss sein Leben selbst in die Hand nehmen.
Als er die Fürstentochter Kaira kennenlernt, ahnt er nicht, dass ihre Freundschaft sein Leben verändern wird. Das ungleiche Paar hegt denselben Wunsch nach Freiheit und träumt von der großen Welt … Und so entschließen sie sich eines Nachts zur Flucht.


Vielen Dank an Raphael Lang für das Rezensionsexemplar!


Meinung:
Jugend Fantasy Romane habe ich seit einer ganzen Weile schon nicht mehr gelesen, deshalb war ich schon recht gespannt, was es mit Drachendieb auf sich hat.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht so leicht, da ich mit den Beschreibungen dieser asiatisch angehauchten Welt, kein Kopfkino erzeugen konnte. Es dauerte etwas und gab sich dann im Laufe der Geschichte.
Der Schreibstil ist recht schlicht und direkt gehalten, ohne große Verschachtelungen oder Holprigkeiten und daher schnell und flüssig zu lesen.
Der Erzählstil ist sehr detailliert in seinen Beschreibungen , sehr fantasievoll und sehr abenteuerlich.
Die Charaktere ( ich kann mich nicht erinnern, schon mal ein Fantasybuch gelesen zu haben, indem so viele unterschiedliche Chimären untergebracht waren) sind liebevoll ausgearbeitet und man merkt, dass der Autor jede Menge Herzblut in deren Ausarbeitung gesteckt hat. Vor allem in seinen Protagonisten, den Panther- Chimären Narugar.
Ich empfand die Idee mit den magischen Bändern, die Chimären und Menschen miteinander verbinden, wirklich gelungen.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht.


Fazit:
Eine schöne Fantasy-Story über Freundschaft, Mut und die Bereitschaft über sich hinaus zu wachsen.


Empfehlung:
Dieses Buch kann ich Lesern empfehlen, die gerne Jugend-Fantasy- Geschichte lesen. Es ist ein Buch für jung und  nicht mehr ganz so jung.


Von mir gibts:
5 von 5 Sterne



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Cover des Buches Drachendieb (ISBN: 9783982166902)Birgit51s avatar

Rezension zu "Drachendieb" von Raphael Lang

Die Abenteuer des sympathischen Panther-Chimären Narugar
Birgit51vor 7 Monaten

Der junge 15jährige Panther-Chimär Narugar wächst bei einem Zirkus auf und ist dort Artist. Er wird in einem Käfig gefangen gehalten und darf nur zu den Vorstellungen hinaus. Als die gleichaltrige Prinzessin Kaira beim Zirkus auftaucht, sich für ihn interessiert, beide sich ein wenig anfreunden und die Prinzessin  ihm sogar versucht, das Lesen beizubringen, schmieden beide den Plan, gemeinsam zu fliehen. Beide wollen frei sein - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen - und in einer größeren Stadt ein neues Leben anfangen. Mit der gelungenen Flucht beginnt für beide ein gefährliches Abenteuer. Sei lernen andere Chimären und Menschen kennen, beide werden gesucht und sind weiterhin auf der Flucht. Wer wissen möchte, wie es mit den beiden noch jungen Protagonisten weitergeht und wie der tapfere Panther-Chimar Narugar gar zum Drachendieb wird und über sich hinauswächst, neue Freunde findet und alte Bekannte wiedertrifft, muss dieses wunderbare Fantasy-Abenteuer lesen. Zwischendurch gibt es zwischen den Zeilen auch immer wieder etwas zu schmunzeln, was die Geschichte gut abrundet und sehr kurzweilig werden lässt. Sie ist flott geschreiben und auch für etwas ältere Kinder gut geeignet.


Mir gefiel diese Geschichte, in die ich gut reinkam, zunehmend besser und das Ende hat mir sehr gut gefallen. Da es sich bei dem "Drachendieb" um "Band 1 im Buch der Bänder" handelt, bin ich schon sehr gespannt wie es mit den sympathischen und originellen Figuren weitergeht. Die Fortsetzung dieses Fantasy-Abenteuers lasse ich mir sicherlich nicht entgehen. Für ein Erstlingswerk halte ich es für sehr gelungen.


Sehr unterhaltsam für Fantasy-Fans ab ca. 12 Jahren

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Cover des Buches Drachendieb (ISBN: 9783982166902)Chiawens avatar

Rezension zu "Drachendieb" von Raphael Lang

Eigener Charme
Chiawenvor 9 Monaten

„Drachendieb – Das Buch der Bänder“ von Raphael Lang ist der erste Teil einer Fantasy-Reihe.


Als Zirkusaktraktion ist Narugar in Gefangenschaft. Als das Leben im Zirkus allerhand Probleme mit sich bringt, muss er seinen eigenen Weg gehen. Dabei trifft er auf Kira, die sein Leben verändert wird.


Narugar ist ein Panther-Chimär und mit seinen 15 Jahren ein sehr talentierter Artist im Zirkus. Seit er denken kann ist er dort immer eingesperrt, auch wenn er an sich recht lieb ist. Ein Leben außerhalb kennt er nicht.


Die Charaktere sind gut gestaltet und lassen die Geschichte auf den Leser richtig real wirken. Kira bringt ordentlich „Würze“ mit in die Geschichte. Auch die anderen Charaktere passen hervorragend dort rein und tragen ihren Teil bei.


Raphael Lang hat sich seine eigene Fantasy-Welt erschaffen. Die Mischung von Mensch und Tieren ist zwar nichts Neues. Dennoch haben seine Chimären einen ganze eigenen Charme. Anhand der Karte kann der Leser sich in der Welt sehr gut zurecht finden.


Die Geschichte an sich ist sehr spannend. Man fiebert mit Narugar und Kira mit, möchte wissen wie sie ihren Weg bestreiten und was eventuell aus ihnen wird. Ab und an bleiben allerdings Fragen offen und das gewisse etwas fehlt an ein paar Stellen.


Das Cover zeigt zeigt einen schwarzen Panther, der sehr menschenähnlich ist. Dieser lässt vor einer Zirkus-Landschaft einen Drachen steigen. Dies passt gut zur Geschichte.


Das Cover hat mich nicht ganz über zeugen können, der Klappentext allerdings schon. 

Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant. Sie ist toll gestaltet und hat ihren eigenen Charme. Dennoch hat mir an manchen Stellen einfach etwas gefehlt.


Deswegen gibt es 4 von 5 Wölfe.

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Gespräche aus der Community

Fantasy mit Witz und Herz.

Bewirb dich unten und erhalte eines von 15 E-Books. Ich freue mich schon auf unseren gemeinsamen Austausch in der Leserunde!

Eine (kurze) Leseprobe gibt es im Begrüßungswort.

Hallo Fantasy-Freunde !

ich freue mich schon sehr auf unseren Austausch und eure Meinungen, Anregungen und Kritik zu meinem Debütroman. 

Beantwortet einfach die Bewerbungsfrage und ergattert eines von 15 E-Books. 


Wir lesen uns, Euer Raphael

_______________________________________________________________________


Und als kleinen Appetitanreger habe ich hier eine Leseprobe für euch (Kapitel 1, der Anfang):


Narugar steckte die Beine durch die Gitterstäbe und ließ die Füße baumeln. Als Frühaufsteher der Truppe hatte er es nicht leicht, mitunter dauerte es Stunden, bis man ihn für das Frühstück hinausließ. Und heute war wieder so ein Tag. Er wippte mit dem Oberkörper vor und zurück und stieß dabei immer wieder mit der Stirn gegen die Gitterstäbe. Dong, dong, dong machte es, bis ihm dieser Zeitvertreib zu doof wurde und er damit aufhörte.

Frostböen heulten durch das Lager, Schneewirbel brandeten in Wellen gegen das große Zelt mit den Streifen.

Aus dem Augenwinkel bemerkte Narugar, wie die Tür des Direktorenwagens aufsprang und Direktor Sonogun heraustrat. Stets verließ der Direktor seine Schlafstätte auf die gleiche Weise: glattrasiert, adrett gekleidet und mit einem ermunternden Lächeln im Gesicht. Beinahe hätte ihm eine Böe die Türklinke aus der Hand gerissen, doch er schaffte es noch rechtzeitig, die Falle ins Schloss zu drücken und abzuschließen. Er beließ eine Hand am Zylinder und lehnte sich auf dem Weg zum Zirkuszelt gegen den Wind.

»Einen schönen guten Morgen, Narugar«, rief der Direktor und lachte. »Halte dich gut fest, sonst wirst du noch weggeweht.«

Narugar erwiderte den Gruß, indem er seine Prankenhand hob und rief: »Wenn der Morgen schon so anfängt, kann es nur noch besser werden.«

»Da hast du verflixt nochmal recht, Narugar. Ich gehe nur kurz nach dem Rechten sehen, und dann bin ich gleich bei dir.«

Am Zirkuszelt angekommen, öffnete der Direktor die Stoffplane und huschte nach drinnen. 

Bei Schmutzwetter wie diesem frühstückte die Truppe für gewöhnlich in der Manege. Man legte eine Tischplatte auf Kisten, stellte ein paar Hocker drumherum auf und ließ es sich gutgehen, während draußen das Unwetter tobte.

Narugar schüttelte sich, um die Schneekappe loszuwerden, die sich auf seiner Mähne angehäuft hatte.

Narugar war ein Tiermensch, eine Chimäre, im Volksmund auch »Chimi« genannt. Er war ein Schwarzer Panther auf zwei Beinen. Die Augen gelb und aufmerksam. Das Fell, das seinen Körper bedeckte, schimmernd und nachtschwarz. Der kräftige Kiefer voll weißer Fangzähne, die er jedoch nur bleckte, wenn er sie nach dem Essen mit einem Stück Zuckerrohr sauber schrubbte.

Er trug eine Leinentunika mit langen Ärmeln und eine Hose, in die hinten ein Schlitz für seinen Pantherschwanz geschnitten worden war. Dieser schlug gerade heftig aus, denn der Wind hatte einen fremden Geruch an seine feine Nase herangetragen.

Ein Menschenjunge, den er noch nie zuvor gesehen hatte, stand auf einmal mitten im Lager. Er trug einen Brief in der Hand und seine Fußspuren im Schnee verrieten, dass er gerade um das Zelt herumgestapft war. Ein wenig verloren sah der Junge aus. Da rief Narugar ihm zu:

»Was willst du hier? Besucher sind im Lager nicht erlaubt.«

42 BeiträgeVerlosung beendet

Bewirb dich gerne unten und erhalte eines von zehn Taschenbüchern. Ich freue mich schon auf unseren gemeinsamen Austausch in der Leserunde!

Hallo Fantasy-Freunde !

Die letzte Leserunde kam so gut an, da war es keine schwere Entscheidung für mich, gleich nochmal eine zu starten :-)

Ich freue mich schon sehr auf unseren Austausch und eure Meinungen, Anregungen und Kritik zu meinem Debütroman. 

Beantwortet einfach die Bewerbungsfrage und ergattert eines von zehn Taschenbüchern. 

Wir lesen uns, Euer Raphael

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Und als kleinen Appetitanreger habe ich hier eine Leseprobe für euch (Kapitel 1, der Anfang):


Narugar steckte die Beine durch die Gitterstäbe und ließ die Füße baumeln. Als Frühaufsteher der Truppe hatte er es nicht leicht, mitunter dauerte es Stunden, bis man ihn für das Frühstück hinausließ. Und heute war wieder so ein Tag. Er wippte mit dem Oberkörper vor und zurück und stieß dabei immer wieder mit der Stirn gegen die Gitterstäbe. Dong, dong, dong machte es, bis ihm dieser Zeitvertreib zu doof wurde und er damit aufhörte.

Frostböen heulten durch das Lager, Schneewirbel brandeten in Wellen gegen das große Zelt mit den Streifen.

Aus dem Augenwinkel bemerkte Narugar, wie die Tür des Direktorenwagens aufsprang und Direktor Sonogun heraustrat. Stets verließ der Direktor seine Schlafstätte auf die gleiche Weise: glattrasiert, adrett gekleidet und mit einem ermunternden Lächeln im Gesicht. Beinahe hätte ihm eine Böe die Türklinke aus der Hand gerissen, doch er schaffte es noch rechtzeitig, die Falle ins Schloss zu drücken und abzuschließen. Er beließ eine Hand am Zylinder und lehnte sich auf dem Weg zum Zirkuszelt gegen den Wind.

»Einen schönen guten Morgen, Narugar«, rief der Direktor und lachte. »Halte dich gut fest, sonst wirst du noch weggeweht.«

Narugar erwiderte den Gruß, indem er seine Prankenhand hob und rief: »Wenn der Morgen schon so anfängt, kann es nur noch besser werden.«

»Da hast du verflixt nochmal recht, Narugar. Ich gehe nur kurz nach dem Rechten sehen, und dann bin ich gleich bei dir.«

Am Zirkuszelt angekommen, öffnete der Direktor die Stoffplane und huschte nach drinnen. 

Bei Schmutzwetter wie diesem frühstückte die Truppe für gewöhnlich in der Manege. Man legte eine Tischplatte auf Kisten, stellte ein paar Hocker drumherum auf und ließ es sich gutgehen, während draußen das Unwetter tobte.

Narugar schüttelte sich, um die Schneekappe loszuwerden, die sich auf seiner Mähne angehäuft hatte.

Narugar war ein Tiermensch, eine Chimäre, im Volksmund auch »Chimi« genannt. Er war ein Schwarzer Panther auf zwei Beinen. Die Augen gelb und aufmerksam. Das Fell, das seinen Körper bedeckte, schimmernd und nachtschwarz. Der kräftige Kiefer voll weißer Fangzähne, die er jedoch nur bleckte, wenn er sie nach dem Essen mit einem Stück Zuckerrohr sauber schrubbte.

Er trug eine Leinentunika mit langen Ärmeln und eine Hose, in die hinten ein Schlitz für seinen Pantherschwanz geschnitten worden war. Dieser schlug gerade heftig aus, denn der Wind hatte einen fremden Geruch an seine feine Nase herangetragen.

Ein Menschenjunge, den er noch nie zuvor gesehen hatte, stand auf einmal mitten im Lager. Er trug einen Brief in der Hand und seine Fußspuren im Schnee verrieten, dass er gerade um das Zelt herumgestapft war. Ein wenig verloren sah der Junge aus. Da rief Narugar ihm zu:

»Was willst du hier? Besucher sind im Lager nicht erlaubt.«

166 BeiträgeVerlosung beendet

Fantasy mit Menschen, Tiermenschen und ganz viel Herz.

"Drachendieb" ist mein Debütroman und vor kurzem im Selbstverlag erschienen.

Bewerbt euch gerne unten und ergattert eines von zehn Taschenbüchern. Ich freue mich schon sehr auf unseren gemeinsamen Austausch in der Leserunde!

Hier ein Ausschnitt aus der Rezension meiner Leserin Ana, mit freundlicher Genehmigung :

[...]Ich finde es erfrischend, dass mit einigen Fantasy-Klischees gebrochen wird. Elfen, Zwerge und Orks sucht man zum Beispiel vergeblich. Dafür leben in dieser Fantasy-Welt neben den Menschen auch die Tiermenschen. Diese sind keineswegs nur putzige und kuschelige Spaßgesellen oder grunzende Raufbolde, sondern sie haben selbst, wie wir alle, Nöte, Sorgen und Hoffnungen.

Die Hauptfigur, Narugar ist ein Tiermensch. Er ist ein aufrecht gehender Panther und er wohnt in einem Käfig. Narugar arbeitet im Zirkus als Artist, er kann sprechen und trägt Kleidung mit einem Schlitz in der Hose für seinen Schwanz. Anfangs lernt man die Zirkustruppe kennen, lieben und sogar hassen. Vor allem der Zirkusdirektor sticht aus den wunderschön ausgearbeiteten Figuren positiv heraus. Mir gefällt die verzwickte Beziehung zwischen ihm und Narugar, das geht ans Herz. Ziemlich früh im Buch lernt Narugar die eigenwillige Prinzessin Kaira kennen, mit der er sich anfreundet. Kaira ist für ihn so ziemlich die einzige Verbindung „nach draußen“, also hinter die Welt des Zirkus. Es steht schon in der Kurzbeschreibung des Buches, deswegen ist es kein Spoiler, wenn ich hier schreibe, dass Narugar und Kaira sich zur Flucht entschließen. Sie rennen weg, um sich ein neues Leben aufzubauen und gelangen auf dem Weg immer wieder in skurrile, lustige und gefährliche Situationen.
Die Dialoge sind sehr unterhaltsam. Vor allem die Schlagabtäusche, wenn Narugar und Kaira sich wieder einmal gegenseitig auf die Nerven gehen, haben mich oft zum Lachen gebracht.
[...]

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Hallo Fantasy-Freunde und herzlich willkommen in meiner Leserunde!

Ich freue mich schon sehr auf unseren Austausch und eure Meinungen, Anregungen und Kritik zu meinem Debütroman. 

Euer Raphael

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Und als Appetitanreger habe ich hier noch eine kleine Leseprobe für euch:


Narugar steckte die Beine durch die Gitterstäbe und ließ die Füße baumeln. Als Frühaufsteher der Truppe hatte er es nicht leicht, mitunter dauerte es Stunden, bis man ihn für das Frühstück hinausließ. Und heute war wieder so ein Tag. Er wippte mit dem Oberkörper vor und zurück und stieß dabei immer wieder mit der Stirn gegen die Gitterstäbe. Dong, dong, dong machte es, bis ihm dieser Zeitvertreib zu doof wurde und er damit aufhörte.

Frostböen heulten durch das Lager, Schneewirbel brandeten in Wellen gegen das große Zelt mit den Streifen.

Aus dem Augenwinkel bemerkte Narugar, wie die Tür des Direktorenwagens aufsprang und Direktor Sonogun heraustrat. Stets verließ der Direktor seine Schlafstätte auf die gleiche Weise: glattrasiert, adrett gekleidet und mit einem ermunternden Lächeln im Gesicht. Beinahe hätte ihm eine Böe die Türklinke aus der Hand gerissen, doch er schaffte es noch rechtzeitig, die Falle ins Schloss zu drücken und abzuschließen. Er beließ eine Hand am Zylinder und lehnte sich auf dem Weg zum Zirkuszelt gegen den Wind.

»Einen schönen guten Morgen, Narugar«, rief der Direktor und lachte. »Halte dich gut fest, sonst wirst du noch weggeweht.«

Narugar erwiderte den Gruß, indem er seine Prankenhand hob und rief: »Wenn der Morgen schon so anfängt, kann es nur noch besser werden.«

»Da hast du verflixt nochmal recht, Narugar. Ich gehe nur kurz nach dem Rechten sehen, und dann bin ich gleich bei dir.«

Am Zirkuszelt angekommen, öffnete der Direktor die Stoffplane und huschte nach drinnen. 

Bei Schmutzwetter wie diesem frühstückte die Truppe für gewöhnlich in der Manege. Man legte eine Tischplatte auf Kisten, stellte ein paar Hocker drumherum auf und ließ es sich gutgehen, während draußen das Unwetter tobte.

Narugar schüttelte sich, um die Schneekappe loszuwerden, die sich auf seiner Mähne angehäuft hatte.

Narugar war ein Tiermensch, eine Chimäre, im Volksmund auch »Chimi« genannt. Er war ein Schwarzer Panther auf zwei Beinen. Die Augen gelb und aufmerksam. Das Fell, das seinen Körper bedeckte, schimmernd und nachtschwarz. Der kräftige Kiefer voll weißer Fangzähne, die er jedoch nur bleckte, wenn er sie nach dem Essen mit einem Stück Zuckerrohr sauber schrubbte.

Er trug eine Leinentunika mit langen Ärmeln und eine Hose, in die hinten ein Schlitz für seinen Pantherschwanz geschnitten worden war. Dieser schlug gerade heftig aus, denn der Wind hatte einen fremden Geruch an seine feine Nase herangetragen.

Ein Menschenjunge, den er noch nie zuvor gesehen hatte, stand auf einmal mitten im Lager. Er trug einen Brief in der Hand und seine Fußspuren im Schnee verrieten, dass er gerade um das Zelt herumgestapft war. Ein wenig verloren sah der Junge aus. Da rief Narugar ihm zu:

»Was willst du hier? Besucher sind im Lager nicht erlaubt.«

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