Raphael Müller Ich fliege mit zerrissenen Flügeln

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Inhaltsangabe zu „Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“ von Raphael Müller

So etwas hat man zuvor noch kaum je gesehen, kaum gehört, kaum gelesen: Dieses Buch wurde geschrieben von einem heute 14-jährigen Jungen. Raphael ist wegen eines vorgeburtlichen Schlaganfalls Autist und Epileptiker, kann nicht reden, sondern nur Laute von sich geben. Seit der Geburt sitzt er schwerstbehindert im Rollstuhl, hat aber einen enormen IQ, ist gläubig und konnte - ohne jeden Unterricht - bereits als Kleinkind lesen und schreiben. Was man aber erst herausfand, als er etwa 6 Jahre alt war. Bis dorthin glaubten alle, auch die Ärzte, er sei richtiggehend "blöde". Dank gestütztem Schreiben kann er nun, seit er 7 ist, Gedichte und ganze Romane schreiben, geht aufs Gymnasium und wird oft auch an die Universität Augsburg eingeladen, wo er sich von den Studenten "interviewen" lässt. Alle staunen. Sein Buch ist wunderbar, es ist quasi der Bericht aus einer anderen, uns normalerweise völlig verborgenen Welt. Es sind Texte aus einem Paralleluniversum, eindringlich, nah, existenziell. Selten konnte jemand mit seinen Worten eine derartige Brücke bauen. Eine Offenbarung!

Ein zu Herzen gehendes Buch über einen besonderen Menschen, der uns in erstaunlicher Art und Weise seinen Kampf um Inklusion schildert.

— Ekkehard_Walter

Spannende, ungewöhnliche Lebensgeschichte eines 14 jährigen Jungen! Gelebte Inklusion!

— lieberlesen21

Respekteinflößend, wie Raphael seinen Weg geht. Seine Geschichte macht Mut und regt zum Nachdenken an :-)

— treuerLesewolf

Ein starker Junge obwohl er durch die Umstände schwach wirken könnte!

— Seelensplitter

Dieses Buch sollte man sich zu Herzen nehmen und Raphael Müller allergrößten Respekt zollen. Ein Junge mit einer intensiven Biografie.

— Floh

Eine faszinierende Biographie über einen Menschen, der nicht spricht, aber umso besser schreibt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Das Buch kann ich nur wärmstens empfehlen - beeindruckend und imponierend. Hut ab, Raphael !

— vielleser18

Ein faszinierender Mensch dieser Raphael Müller.

— Buchperlentaucher

Ein Junge der zwar nicht selbst sprechen kann, sich für Inklusion einsetzt und den Leser an seinem Innenleben teilhaben lässt.

— juleliest

Eine Bereicherung , ein Leben das anders und doch so erfüllt ist.

— pallas
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  • Leserunde zu "Besuch Aus Tralien" von Martin Baltscheit

    Besuch Aus Tralien

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    Lust auf einen Reisetrip? Herzlich willkommen zu einer Leserunde zu »Besuch aus Tralien« von Martin Baltscheit.Seid ihr auch so reise-freudig wie wir? Dann bewerbt euch direkt für diese aufregende Leserunde!Sind wir nicht alle ein bisschen Aus Tralien? Der Austauschschüler aus Australien benimmt sich wirklich seltsam: Er schläft lieber im Gartenteich als im Bett, schlingt das Hühnchen als Ganzes hinunter und seine Zähne sind irgendwie so spitz. In Martin Baltscheits neuem Buch geht es um die Frage: Wie fühlt es sich an, fremd zu sein? Der Clou: Dass der kleine Gast gar kein Junge, sondern ein Krokodil ist, wird zunächst nur in den Bilder klar!Empfohlenes Lesealter liegt bei 6-8 JahrenMartin Baltscheit, geboren 1965, studierte Kommunikationsdesign an der Folkwangschule Essen. Im Anschluss tätig als Illustrator, Sprecher, Bilderbuch-, Prosa-, Hörspiel- und Theaterautor. Martin Baltscheit lebt in Düsseldorf.Wir suchen insgesamt 20 Leser, die Lust auf einen Reisetrip haben und mutig ihre Koffer packen. Wir vergeben dafür 20 Bücher in Print. Aufgabe: Warum möchtest du an dieser Leserunde teilnehmen und was erwartest du von diesem Buch?Bitte beachte die allgemeinen Richtlinien von Lovelybooks 

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  • Bewegender Einblick in eine etwas andere Welt

    Ich fliege mit zerrissenen Flügeln

    Ekkehard_Walter

    16. September 2017 um 14:14

    Raphael Müllers Buch, welches er mit Hilfe der gestützten Methode und unter Mithilfe vieler hilfsbereiter Menschen in seinem Umfeld verfasste, zeigt uns eine Welt, wie sie uns wahrscheinlich ohne ihn  und sein Buch verschlossen geblieben wäre. Die Art und Weise, wie er z. B. gelernt hat, sich mitzuteilen, ohne eine richtige Schule besucht zu haben, ist allein schon erstaunlich. Die Gedichte, die er verfasst hat und von denen ebenfalls einige in dem Buch abgedruckt wurden,zeugen von einem wahrhaft wachen Geist, der in einem von uns als behindert bezeichneten Körper schlummert. Doch wer ist am Ende der wirklich Behinderte? Welcher "normale" Mensch hätte es sich je vorstellen können, wie und was Raphael wirklich denkt und empfindet? Dieses Buch ist mehr als ein Appell zur Inklusion behinderter Menschen in unserer Gesellschaft, denn es stellt unser aller Denken im Umgang mit "Anderen" in Frage.Kurzum: Dieses besondere Buch gewährt uns einen besonderen Einblick in eine etwas andere Welt, die uns ohne Raphaels Aufzeichnungen wohl verschlossen geblieben wäre.Sehr lohnenswert, es selbst einmal zu lesen!

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  • Leserunde zu "Lost Boy" von Johannes Groschupf

    Lost Boy

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    Kann man sich verlieren? Johannes Groschupf meldet sich gleich zu Beginn des Jahres 2017 mit einem spannendem Jugendbuch zurück.Seid dabei, bewerbt euch zu einer gemeinsamen Leserunde und tauscht euch aus. Wir vergeben 20 Rezensionsexemplare von "Lost Boy".ab 14 JahrenAls Lennart nachts im Hamburger Hauptbahnhof erwacht, weiß er nicht, wo oder wer er ist. Mit dem Foto eines Mädchens in der Tasche macht er sich auf die Suche nach seiner Identität und seiner scheinbar verlorenen Liebe. Eine Reise in die Clubszene Berlins bringt ihn seiner Vergangenheit näher. Nach und nach findet Lennart heraus, dass er unter dem Einfluss des charismatischen DJs Bulgur stand, der seine "Jünger" mit Musik manipuliert.Lost BoyLost Girl (Septemper 2017)Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, wuchs in Lüneburg auf. Studium der Germanistik, Amerikanistik und Publizistik in Berlin (West). Einer der ersten Entdecker des Bezirks Neukölln; seine Erkundungen wurden unter dem Pseudonym Olga O'Groschen: Gebrauchsweisung für Neukölln (1988) veröffentlicht. Reisejournalist für Die Zeit, FAZ, Frankfurter Rundschau: Hawaii, Karibik, Ukraine, Russland, Kamtschatka, Japan, Indien, Algerien. 1994 Hubschrauberabsturz in der Sahara. 1998 entstand aus dieser Erfahrung das Radio-Feature "Der Absturz", das im Jahr darauf den Robert-Geisendörfer-Preis erhielt. Johannes Groschupf hat zwei mittlerweile erwachsene Kinder und lebt in Berlin und Hannover. Ich suche für die Leserunde zu "Lost Boy" von Johannes Groschupf  Leser, die gemeinsam in der Leserunde das Buch besprechen & anschließend das Buch rezensieren möchten. Hierfür werden 20 Bücher zur Verfügung gestellt. Wir freuen uns auch über Blogger in der Leserunde. Solltet Ihr also bloggen, dann schreibt uns bei der Bewerbung Eure Blogadresse bei. Bewerbungsaufgabe:  Warum möchtest ausgerechnet Du dieses Buch gerne lesen? *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des BuchesErwiesene Nichtleser werden nicht ausgewähltGewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.MerkenMerken

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    mabuerele

    17. January 2017 um 16:41
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    Xirxe schreibt Ob Musik in so extremer Form wirken kann wie hier beschrieben, kann ich mir kaum vorstellen, zumindest wenn man ohne 'Hilfsmittel' dabei ist. Klar dass man sich in Trance tanzen kann (kenn' ich ...

    Doch - ich kann mir das vorstellen. Musik ist ja nichts anderes als Schwingungen, und auf die gibt es Reaktionen. Ich hatte die Gelegenheit, an einer Leserunde mit einem jungen Mann teilzunehmen, ...

  • Leserunde zu "Was soll ich hier?: Eine Begründung der Welt" von Thomas Christian Kotulla

    Was soll ich hier?: Eine Begründung der Welt

    Arwen10

    Heute möchte ich euch zu einer Leserunde mit Autorenbegleitung einladen. Was soll ich hier ? von Thomas Christian Kotulla. Ich bedanke mich beim fontis Verlag für die Unterstützung der Leserunde: Zum Inhalt: Kotullas neues Werk «Was soll ich hier?» handelt von der Suche nach Glück, Erfüllung und Bestimmung; von der Sehnsucht nach Sinn, Selbstwert und Identität. Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Hat unser Leben einen Sinn? Gibt es eine Bestimmung für unser Leben? Nach welchen Werten sollen wir streben? Woher wissen wir, dass Gerechtigkeit und Liebe gut sind ? Warum verhalten wir uns trotzdem oft lieblos oder ungerecht - und haben anschließend ein schlechtes Gewissen ? Sind wir von Grund auf gut oder schlecht?  Gibt es ein Patentrezept zum Glücklichsein? Wird es eines Tages Gerechtigkeit geben? Haben wir eine Seele? Und gibt es ein Leben nach dem Tod? Erfolgsautor Thomas Kotulla widmet sich diesen Fragen aus einer neuen, erfrischenden Perspektive-mit viel Tiefe, Empathie und überraschenden Antworten. Hier findet ihr eine Leseprobe: http://www.was-soll-ich-hier.com/wp-content/uploads/Was-soll-ich-hier-Leseprobe.pdf Infos zum Autor: Thomas Christian Kotulla, Jahrgang 1981, wurde in Bad Harzburg, Niedersachsen, geboren und ist in Gevelsberg, Nordrhein-Westfalen, aufgewachsen. Als Stipendiat studierte er Betriebswirtschaftslehre an der BiTS in Iserlohn mit integriertem Auslandsaufenthalt an der Harvard University in Cambridge, USA. Nach Abschluss seines Studiums promovierte er am Lehrstuhl für Internationales Management und Strategisches Management bei Prof. Dr. Stefan Schmid an der ESCP Europe in Berlin. Thomas Christian Kotulla ist Geschäftsführer der Stiftung Bildung.Werte.Leben in Berlin, Buchautor und Vortragsredner sowie Dozent und Research Fellow an der ESCP Europe in Paris, Berlin, London, Madrid und Turin. Die Ergebnisse seiner Forschung wurden mit internationalen Wissenschaftspreisen ausgezeichnet und in Büchern und Fachzeitschriften publiziert. Seine Leidenschaft für philosophische, psychologische und theologische Fragen war die Grundlage für sein aktuelles Buch. Falls ihr eines der 10 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 29. September 2016, 24 Uhr hier im Thread mit einer Antwort auf die Frage: Auf welche Frage sucht ihr im Buch eine Antwort  ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen- 6 Wochen  nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!

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  • Leserunde zu "Verrat am Elfenparadies" von Oliver Jungjohann

    Verrat am Elfenparadies

    Oliver_Jungjohann

    Eine Geschichte über Liebe, Verrat und Mut. Das spannende Finale der Wasserfall-Trilogie. "Verrat am Elfenparadies", Band 3 der Jugendfantasy-Reihe, ist ab 20. September 2016 im Handel, und ich freue mich jetzt schon riesig auf eine weitere Leserunde mit Euch, die sicherlich wieder so intensiv und bereichernd werden wird wie die zu den bisherigen Bänden! Zum Inhalt von "Verrat am Elfenparadies":Direkt nach den Sommerferien berichtet Finja den Freunden von den unglaublichen Ereignissen, die am Ende von Band 2 einen Höhepunkt bildeten. Das mysteriöse Schiffswrack aus dem Jahr 1873 mit seiner verschollenen Besatzung wartet jetzt darauf, endlich gefunden zu werden. Aber was ist mit der Vulkanpforte der Elfenwelt? Die 13-jährige Finja macht sich mit dem eingeweihten Freundeskreis und ihrem Bruder auf die abenteuerlichste Suche ihres Lebens, die letzten Geheimnisse aufzudecken. In ihrer Liebesfreundschaft mit dem 15 Jahre alten Toni erlebt sie weitere spannende Momente, und auch die Freundinnen sorgen für manche Überraschungen, die es in sich haben. Doch neben diesen Lebensbereichen, die Finja täglich umgeben, lauert eine große Gefahr für die paradiesisch friedliche Elfenwelt, von der sie nichts ahnt... Ein packender, emotionaler Jugendroman über Liebe, Abenteuer in einer Elfenwelt, Identität und Freundschaft, der die Wasserfall-Trilogie abschließt. Altersempfehlung: Ab 12 Jahren, Interessensalter 10-109. Das Taschenbuch hat 412 Seiten. Die Leserunde wird wieder direkt vom Autor begleitet. Start der Leserunde: 24.09.2016 Was erwartet euch? Hier die Tags zum Buch für eine Vorahnung: Elfen // Abenteuer // Urban Fantasy // Liebe // Freundschaft // Erstes Mal // Erwachsenwerden // Selbstvertrauen // Freundinnen Hinweise: Wie bisher ist es freigestellt, ob als Verlosungsexemplar ein E-Book oder ein Taschenbuch zugeschickt werden soll (bei E-Book Format angeben: EPUB, MOBI oder ein anderes Format). Bitte direkt bei der Bewerbung mitteilen, ob ein Taschenbuch oder E-Book gewünscht wird, und ob das Buch signiert sein soll (Signaturname angeben, falls er anders als LB-Benutzername lauten soll) Der 16-seitige Sonderteil "Making-of" ist exklusiv in der Printversion enthalten, nicht in der E-Book-Version! Taschenbücher können in der Verlosung aus Kostengründen nur innerhalb Deutschlands zugestellt werden. Für andere Länder nutzen wir Lösungen mit Gutscheinen oder Versand als Geschenk von einem dortigen Buchhandel Zum guten Verständnis dieses finalen Bandes ist die Kenntnis von Band 1 ("Hinter dem Wasserfall") und Band 2 ("Das Geheimnis der Night Sky") wichtig. Eine weitreichende Einführung in vorhergehende Ereignisse gibt es diesmal nicht. LeserInnen, die neu in die Reihe einsteigen, haben durch die längere Bewerbungszeit und niedrige Preise für Band 1 und 2 eine gute Möglichkeit, bei der finalen Leserunde mitzumachen. Die gesamte Reihe gehört zum Genre Urban Fantasy und setzt realistische Jugenderlebnisse in den Vordergrund. Zur Information, was die Buchreihe charakterisiert und ob sie Deinem Interesse entsprechen könnte, sind viele Informationen auf einer Sonderseite http://hinterdemwasserfall.de/finale zusammengefasst (dort ist auch das Buchtrailer-Video zur Trilogie zu finden) Bis bald und ganz herzliche Grüße,Olli Jungjohann

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    Floh

    02. October 2016 um 04:33
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    Oliver_Jungjohann schreibt Auch das ist wieder total interessant für mich, dass es Leserinnen und Leser gibt, die jeweils so unterschiedlich einen Bereich oder eine Person des Buches besonders ins Herz schließen. Dass es ...

    Oh, danke danke für diese liebevolle und einblickende Antwort. Man, dieses Buch hat so viel Herz und Vertsand. Ganz ganz toll. Von unschätzbaren Wert. Leser, die sich das Buch nur kaufen und sich ...

  • Kinderbuch-Challenge von LovelyBooks 2016

    Buchraettin

    Anmeldungen sind natürlich jederzeit möglich! Hier geht es zur Challenge 2017 https://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuchchallenge-2017-1358362693/ Lest ihr gerne Kinderbücher? Habt ihr Lust, dies gemeinsam mit anderen begeisterten Kinderbuchliebhabern zu tun und neue Bücher kennen zu lernen? Dann macht gleich bei unserer Kinderbuch-Challenge 2016 mit. Diese Challenge soll vor allem viel Spaß machen und zum Entdecken neuer Bücher einladen. Hier sind die Regeln: Es sollen jeweils 2 Bücher aus den gleich folgenden Kategorien gelesen werden - Natürlich könnt ihr auch mehr lesen! Die Challenge läuft vom 1.1 bis 31.12.21016. Jeder Teilnehmer erstellt einen Sammelbeitrag, um dort seine Rezensionen übersichtlich zu sammeln und zu aktualisieren. Verlinkt in diesem Sammelbeitrag außerdem ein Regal mit dem Namen "Kinderbuchchallenge 2016", das ihr in der Bibliothek in eurem Profil erstellt. Bitte schickt mir den Link des Sammelbeitrages per persönlicher Nachricht. Dann verlinke ich diesen mit eurem Namen in der Teilnehmerliste. Es sollte zu jedem Buch eine Rezension geschrieben werden, eine Kurzmeinung reicht leider nicht aus. Die Rezension sollte die hier bei Lovely Books sein, die hier verlinkt wird, alle anderen zählen hier nicht Tipps für Lesemuffel in der Kinder und Jugendliteraturgruppe Hier geht es übrigens zu Kinder- und Jugendliteraturgruppe, mit vielen Tipps, Austausch, Interviews und interessierten Lesern und Autoren. (Das hier ist auch ein Beispiel für den Sammelbeitrag ) Themen für die Kinderbuchchallenge 2016 1.     Bilderbuch von 0 - 5 Jahren, Comics, Comicromane Erscheinungsdatum 2016 2.     Bücher aus dem Bereich Fantasie, Abenteuer, SF, Grusel  Erscheinungsdatum 2016 3.      Bücher aus dem Sachbuchbereich  (Bsp. Insekten, der Körper, der Weltraum), Malbücher Erscheinungsdatum 2016 4.     Allgemeines Kinderbuch, Freundschaft, Tiere usw. Erscheinungsdatum 2016 5.     Hörbuch oder Hörspiele Erscheinungsdatum 2016 6.     Alte Kinderbuchschätze ( alle Bücher, die vor 2016 erschienen sind) Es sollen jeweils 2 Bücher zu jedem der Themen gelesen werden und rezensiert werden, also insgesamt 12 Bücher. >> Hier findet ihr noch eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 im Kinderbuchbereich Challenge Beendet ( Übersicht) Floh Black-Horse Connychaos danielamariaursula MarTina3 lauchmotte Smilla507 Barbara62 kellerbandewordpresscom Solveig Lehmas AndFe Lesezirkel Vucha Teilnehmerliste1. JuliB abgemeldet2. Buchgespenst3. DieBertha4. Mabuerle5. buchfeemelanie6. Floh  Challenge beendet7. Lesezirkel Challenge beendet8. smilla507 Challenge beendet9. anke300610 Black-horse  Challenge beendet11. Buchraettin12. Arwen1013. Nele7514. thoresan15. connychaos Challenge beendet16. Solveig challenge beendet17. conneling 18. danielamariaursula Challenge beendet19. Taluzi20. Kuhni7721. lesebiene2722. Getready23. MarTina3 Challenge beendet24. lexi21618925. Engel197426. Donauland27. Gela_HK28. Barbara62 Challenge beendet29. kellerbandewordpresscom challenge beendet30. AndFe1 Challenge beendet31. Lehmas Challenge beendet32. Buechernische33. lauchmotte  Challenge beendet34. Clar35. Tine_198036. AnjaFrieda37. Vucha  Challenge beendet38. Enysbooks   39. 40.Kleiner Anreiz um die Challenge zu schaffen. Das LB Team wird ein Buchpaket stellen, das wird dann verlost Anfang nächstes Jahr unter allen, die die Challenge geschafft haben:)

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    Floh

    17. July 2016 um 05:23
    lauchmotte schreibt Hallo in die Runde! Ich bin auf der Suche nach Kinderbüchern zum Thema Inklusion (nicht Migration). Kennt ihr eins? Wenn möglich aus diesem Jahr.

    Ich habe die Asa und Gasa Bücher daheim. Teil 1 und 2 habe ich schon gelesen, sowie die Biografie des Autors. Wirklich sehr nah, ehrlich und mitfühlend. beide Seiten (gesund und mit Handicap) ...

  • Inklustion wunderbar in einem fantasievollen Abenteuer adaptiert. Traumhaft!

    Asa und Gasa 2

    Floh

    Die Bücher mit und um die quirligen Zwerge Asa und Gasa haben mich schon eine ganze Weile sehr neugierig gemacht. Vor einiger Zeit habe ich den ersten Band der knuffligen Zwergen-Trilogie kennengelernt und meiner Tochter vorgelesen. Mit „Asa und Gasa 2 Abenteuer im Land der Zwerge“ knüpft der zweite Band nahtlos an der ersten Geschichte an und Tim kann sich sicher sein, dass er das wirklich alles nicht einfach nur geträumt hat. Der junge Autor Raphael Müller weiß und kennt aus eigener Erfahrung, wie Inklusion funktionieren kann, oder eben auch nicht funktioniert. Raphael Müller ist Autist und hat mehrere körperliche Behinderungen. In Asa und Gasa 2 wird das Thema Inklusion, Toleranz, Freundschaft und Hilfe noch sehr viel intensiver integriert und thematisiert als noch in Band 1, und ich finde, dass Raphael seine Botschaften hier wunderbar mit einer traumhaften und fantasievollen Geschichte lebendig und greifbar werden lässt. Erschienen im fontis Verlag (https://www.fontis-verlag.com/)Inhalt / Die Geschichte:„Tim lernt beim Versteckspielen die Zwergenzwillinge Asa und Gasa kennen. Er schließt Freundschaft mit den Keksfabrikanten. Gemeinsam erleben sie spannende Abenteuer in ungewöhnlichen Ländern. Der Handel mit den Zauberkeksen läuft gut. Im Land der Zahlen stoßen sie allerdings an ihre Grenzen, weil sie nicht wissen, wie sie die Sprüche in den Keksen in Mathematik übersetzen sollen. Da lernen sie den Autisten Daniel und dessen Schulbegleitung Tina kennen und staunen über eine völlig andere Art der Wahrnehmung.“Handlung / Thema:Der zweite Band setzt nahtlos die erste Abenteuergeschichte fort. Es gibt eine kurze Zusammenfassung in Form eines Rückblicks mit wichtigen Informationen zu dem, was bisher geschah. Dann wird es auch schon sehr abenteuerlich und spannend. Wir dürfen in Band 2 mit Asa und Gasa und natürlich mit Tim und Daniel ins Land der Drachen reisen. Und das passierte so: Aus einer munteren Laune heraus beschließt Tim, zusammen mit Gasa, dem Zauberkeksfabrikanten, einen Abenteuerurlaub zu machen. Auch Gasa freut sich sofort auf dieses Abenteuer. Doch wie soll das große Menschenkind Tim ins Reich der Zwerge kommen? Hier hilft der patentierte Zaubersand wieder weiter und Tim kann verkleinert in Asa und Gasas Welt schlüpfen um dort das Abenteuer seines Lebens zu erleben. Doch so eine Reise muss gut geplant und organisiert werden. Schließlich würde Tim vermisst, wenn er einfach so fort bliebe und seine Eltern und seine Großerltern kämen um vor Sorge. Also weiht Tim seinen neuen Schulfreund Daniel ein, der ihm zur geplanten Reisezeit ein Alibi geben kann.Im Zwergenland angekommen, schließen sich Tim und Gasa einer Reisegruppe an. Mitreisende sind besondere Figuren, wie zum Beispiel der der Elfenmann Herr Xara, oder seine Tochter Lybia, Buchstabenmann Ypsilon (Herrlicher Name!) und Gnom Baxa sowie Reisleiter Pit, der Drachenbändiger.Während eines Ausfluges wird Lybia von dem Drachen Draco entführt. Alle Reiseteilnehmer aktivieren ihre individuellen Fähigkeiten um Lybia zu suchen und retten. Während der turbulenten Suchaktion stößt ganz überraschend eine weitere Reisegruppe hinzu. Tim und Gasa staunen nicht schlecht, als sie auf Daniel mit seinem Rollstuhl, seiner Tina und natürlich Asa treffen. Die Überraschung ist groß und die Hilfe wird so unglaublich wertschöpfend. Schon bald verblüfft der nichtsprechende Autist Daniel seine Gefährten – er bewahrt völlig die Ruhe und trägt auf seine Weise zur Auflösung und Entspannung der Situation bei. Neue ungewöhnliche Freundschaften werden geschlossen und vertieft. In Buch voll bepackt mit sagenhaften Abenteuern und sensationell wichtigen Botschaften für ein soziales Miteinander! Meinung: Hier erleben verschiedenste Charakteren einer Gemeinschaft, dass es nur gemeinsam gelingen wird ihre neue aufregende Aufgabe zu lösen. Die erfolgreichen und inzwischen bereits 3 Bände umfassenden Geschichten mit und um die beiden Zwergenzwillinge Asa und Gasa bieten einen wichtigen Beitrag zum Thema Inklusion. Eine fantastische Geschichte, die Jungen und Mädchen und Jung und Alt gleichermaßen anspricht. Für mich dürften diese tollen Bücher gern zum Schulunterricht gehören. Denn wer kann Inklusion besser beschreiben, als jemand, der tagein tagaus damit umzugehen hat? Dieses talentierte Märchen ist für Jung und Alt, für gesund und behindert gleichermaßen wichtig und erklärend. Spielerisch, fantasievoll und so echt. Die drei Bücher und facettenreichen Abenteuer beinhalten weit mehr als pure Fantasie, da sie Einblick gewähren in die autistische Wahrnehmung und Mut machen für ungewöhnliche Freundschaften und das wirklich jeder Mensch seinen Beitrag zum Leben und zur Gemeinschaft leisten kann. Jede noch so kleine Geste und Hilfestellung kann zu einem großen Wunder werden. Es sind Parabeln auf das gelungene Miteinander und die Inklusion unterschiedlichster Charaktere in der Gesellschaft. Adaptiert in ein modernes Märchen, in eine Fantasiegeschichte, in der ganz normale Menschen und Kinder hineinschlüpfen und an der Seite von Zwergen, Gnomen, Elfen und Drachen eine intelligente Suchaktion starten. Raphael Müller zeigt in einer unglaublich gefühlvollen und ehrlichen Weise, dass das Leben trotz einer schwerwiegenden Behinderung einen Sinn und einen Ansporn bietet. Raphael liebt es zu Schreiben und Geschichten zu erfinden. Damit berührt er jedes Leserherz und öffnet Augen und lässt das Herz ganz weit werden… Ihm gelingt es eine Botschaft zu übermitteln. Ein sehr wichtiger Beitrag in ein inkludiertes und soziales Zusammenleben, was funktionieren kann. So bunt und vielseitig wie das echte Leben, nur eben auch ganz anders inspiriert. Eine Reise ins Abenteuerland zu ganz wunderbar fantastischen Wesen und Wesenszügen der Figuren und Freunde. Wir bereisen die große weite Welt, wir treffen auf Fabelwesen und Drachen, wir reisen mit Elfen und Gnomen, wir plaudern mit Gasa und feiern eine große Wiedersehensfreude, als wir auf Tina, Daniel und Asa treffen. Neben Tim und Daniel haben wir im ersten Band ja auch schon erfreuliche Bekanntschaft mit Asa und Gasa gemacht. Tim ist ein gesunder Schüler, zu ihm in die Klasse kommt ein neuer Junge, Daniel. Daniel ist Autist, doch Tim und Daniel freunden sich wortlos an. Tim fühlte sich zuvor oft genervt von Daniel, doch jetzt kann er ihn mit seinen besonderen Fähigkeiten und Stärken, die auch seiner Behinderung geschuldet sind, helfen. Es entsteht ein starkes abenteuerliches Band mit vielen Hürden und steinigen Wegen, aber auch helfenden Händen und Mut. Meine Tochter (bald 3 Jahre alt) hat die wunderbare Vorlesezeit mit mir sehr genossen, die Illustrationen im Buch wurden gern beschaut, und die kleinen Vignetten verzieren das gesamte Buch anbetreffenden Stellen. Die Geschichten mit und um Asa und Gasa sind wirklich toll, vor allem der Bezug zum realen Leben und alltäglichen Themen, die in einer fantasievollen und verwunschenen Geschichte verwebt werden. Immer wieder entdeckt man auch als erwachsener Leser, dass man seinem Alltag auch gern mal entfliehen sollte. Dieses märchenhafte Buch bietet die entspannende und herzöffnende Möglichkeit dazu. Zudem lernt man einiges auf anderer Augenhöhe erzählt. Sehr wertvoll und sehr nah. Der autistische und rollstuhlfahrende Junge Daniel im Buch könnte die Darstellung Raphael Müllers sein. Hier möchte er sich in diese Welt träumen und platzieren um von sich zu erzählen. Er möchte berichten, wachrütteln, aufklären und mit Vorurteilen und Nichtwissen, sowie Stigmatisierung und Schubladendenken aufräumen. Raphael will sich zeigen, er will, dass SEINE Sicht erkannt und akzeptiert wird, er will gehört werden. Durch Daniel gelingt ihm das auf wunderbarer und ehrlicher Weise ohne mahnenden Fingerzeig, sondern einfach nur ehrlich und „botschaftlich“ in einer Kindergeschichte für Groß und Klein verwoben. Ein offenes Schriftbild, gespickt mit tollen und inhaltsbezogenen Illustrationen fördert den Lesespaß am Buch. Kurze und abschließende Kapitel, die jedoch aufeinander aufbauen. So kann man jederzeit eine Lesepause einlegen und gekonnt wieder mit einem neuen Kapitel von angenehmer Länge anknüpfen. Sehr durchdacht und stimmig. Der Autor über sich:„Ich wurde vor 15 Jahren in Aichach geboren. Seitdem lebe ich in dieser Kleinstadt zwischen Augsburg und München und gehe jetzt dort aufs Gymnasium, in die 12. Klasse. Eine Ergotherapeutin begleitet mich, da ich aufgrund meines vorgeburtlichen Schlaganfalls im Rollstuhl sitze und Unterstützung benötige. Ich spreche nicht – ich schreibe gestützt auf einem iPad. Ich möchte rasend gerne studieren, mich interessieren ganz viele Themen. Noch bin ich ledig, und wenn ich in ca. 50 Jahren über meine Enkel berichten darf, dann bin ich megaglücklich und es steht fest, dass Gott auch heute noch Wunder tut. Bis dahin vertreibe ich mir die Zeit mit Chillosophieren, Lesen und Schreiben.“Fazit:Eine sehr wunderbare und intensive Fortsetzung, die mir beinahe sogar noch besser gefallen hat als Asa und Gasa 1. Hier zeigt sich ein lobendes Bild gelungener und wertvoller Inklusion. Ein Buch, was Brücken baut und Hände reicht! Ganz fantastisch. Ich bin schon gespannt, was Asa und Gasa und im dritten Teil miterleben und erfahren lassen. 5 begeisternde Sterne. Hoffentlich bereichert dieser besondere utor den Buchmarkt noch mit vielen tollen Geschichten und Titeln für Jung und Alt!

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    • 7

    Floh

    27. June 2016 um 08:22
    AutorinMonaFrick schreibt Ich kenne den jungen Autor und seine entzückenden Bücher schon lange. Zeit, zu sehen, wie er sich entwickelt hat.

    Ich bin wirklich sehr neugierig. Ich habe seinen auobiografischen Roman ebenfalls gelesen. Ich zücke meinen Hut vor dieser Familie.

  • Asa und Gasa - Abenteuer im Zwergenland (Teil 3)

    Asa und Gasa 3

    Tigerbaer

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich den 3. Teil der Reihe um „Asa und Gasa“ lesen. Der 3. Teil schließt nahtlos an den 2. Band der Reihe an, wobei man dank eines kurzen Rückblicks auch ohne Vorkenntnisse mit diesem Band in die Abenteuer mit Tim und den beiden Zwergen einsteigen kann. Tim hat sich noch nicht richtig von der abenteuerlichen Tour mit Gasa durch den Drachenwald erholt, als seine Oma ihre Spürnase zum Einsatz bringt und bei einem reichhaltigen Frühstück wissen will, was er den immer auf ihrem Speicher treibt. Vor der geballten Großmutter-Power kann Tim nur mit der Wahrheit heraus rücken und so erwartet die beiden Zwerge Asa und Gasa bei ihrem nächsten Zwischenstop im Wandschrank eine große Überraschung. Die Osterferien sind noch nicht vorbei und so ist noch genügend Zeit für ein neues Abenteuer im Zwergenland. Asa und Gasa überraschen Tim und seine Oma mit einem Ausflug nach Philosophika, ins antike Griechenland. Auch Daniel und seine Begleiterin Lisa sind wieder mit von der Partie. Auf dem Weg nach Griechenland gibt es ein Wiedersehen mit Pitt, dem Reiseführer aus dem 2. Teil. An seiner Seite haben Tim und Gasa ihr Abenteuer im Drachenwald bestritten. In Philosophika warten viele Erlebnisse, spannende Bräuche und interessante Stätten auf die Gruppe. Die Kriegerstadt Sparta hält allerdings eine eher unangenehme Überraschung bereit und so haben es alle eilig mit der Weiterreise. Auf dem Rückweg gibt es außerdem ein Wiedersehen mit Draco, dem Drachen aus dem 2. Teil. Mir hat auch dieser Teil gut gefallen. Tim, Daniel und die beiden Zwerge sind mir inzwischen wie gute Freunde ans Herz gewachsen und so macht mir das Wiedersehen mit ihnen einfach Spaß. Mit Oma Inge, die bisher immer eher eine Randfigur war, kommt Schwung in den 3. Teil und ich war fast ein bisschen neidisch auf diese „coole Oma“ ;-) Gekonnt vermittelt die Geschichte neben Spaß & Spannung auch historische Fakten, philosophisches Wissen und den Glauben an Gott. Ich hoffe, dass es in Zukunft noch mehr Abenteuer mit den Zwergen und Tim zu erleben gibt.

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    • 8
  • Fliegen trotz Hinternisse

    Ich fliege mit zerrissenen Flügeln

    Seelensplitter

    07. April 2016 um 17:08

    Meine Meinung zur Biographie von Raphael Müller:Erwartung und Aufmerksamkeit:Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem BlogInhalt in meinen Worten:In diesem Buch geht es um die Geschichte von Raphael, der schon sehr früh, nämlich noch im Bauch seiner Mutter, einen schweren Schlaganfall hatte. So ist es nicht nur so, dass er Autist ist, sondern auch noch eine schwere Behinderung hat.Er möchte uns in seine Welt mitnehmen und dabei hat er den Wunsch Inklusion zu üben.Wie fand ich das gelesene?Zu erst einmal hatte ich hin und wieder das Gefühl, dass was ich in Kurzfassung in den Büchern von Asa und Gasa lesen durfte, hier noch einmal zu lesen, nur in längerer Form.In 6 Kapiteln berichtet Raphael von seiner Perspektive, und wie er das Leben so wahrnimmt. Dass es eben nicht einfach ist, und dass er mitunter auch stolz war, und er schon sehr früh lesen konnte, weil er sich das selbst angeeignet hat. Denn was blieb ihm anderes übrig, denn er hat ja nichts anderes. Denn für die Mitmenschen nach außen macht er nur komische Geräusche, kann gut und gerne auffallen und nur durch das schreiben kann er sich wirklich ausdrücken.Im 7 Kapitel lese ich von seiner Mutter und wie sie das alles wahr genommen hat, was sie empfindet und wie dankbar sie einerseits Gott ist und andererseits auch sagt, wenn sie Raphael verloren hätte, hätte sie es nicht überstanden, was ich mir übrigens sehr gut vorstellen konnte. Was mir jedoch fehlte war die Vater Sicht. Wie steht er zu dem ganzen, wie empfindet er? Diese Fragen und noch einige andere hätte ich zu gerne von ihm erfahren.Im Anschluss finde ich auf fast 20 Seiten ein paar Worte von Menschen, wie sie Raphael wahr genommen haben. Einerseits war das interessant, andererseits war mir das dann doch etwas zu viel des Guten.Was mich leider auch deutlich störte, waren dann irgendwie die zu vielen Gedichte, natürlich ist es schön, dass Raphael mich in seine Gedanken noch tiefer führen möchte, aber irgendwann ist zu viel zu viel.Jedoch finde ich es spannend, seine Welt zu erkunden, wenn auch nur am Rande. Dazu fand ich es faszinierend, dass es eben nicht immer so ist, dass das Unscheinbare auch unscheinbar ist, sondern das gerade das Unscheinbare eine tragende Rolle zugeteilt bekommt.Was mir noch etwas fehlte, dass Raphael oder am besten seine Mama das Thema Unterstütztes Schreiben näher erläutert, dabei bewusst macht, auf was es ankommt und wie es wirklich für sie ist.Was auch noch wichtig ist zu erwähnen, Raphael ist im Buch zwar erst 14 Jahre alt und doch ist er im Geist viel viel weiter. Er ist wie ein Erwachsener im Körper eines Babys (Wie seine Mutter selbst schreibt). Und hier frage ich mich, ob es gut ist, dass er schon so "erwachsen" ist oder ob es nicht gut wäre, wenn er altersgerecht leben dürfte, was natürlich dann auch wieder etwas schwer ist, denn er ist ja nunmal nicht wie ein "normales" Kind/Jugendlicher.Fazit:Interessant, wie Raphael mich in seine Welt entführt, dennoch hat mich das Buch nicht vollkommen überzeugen können, was mir auch echt leid tut, weil ich Raphael als Mensch wirklich toll finde. Seine Welt ist eben eine besondere Welt.Sterne:Ich gebe diesem Buch vier.

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  • Ein sehr bewegendes Buch, was das Thema Autismus, Behinderung und Inklusion ehrlich beschreibt.

    Ich fliege mit zerrissenen Flügeln

    Floh

    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich mit einer Bewertung und Rezension, bzw. Besternung für dieses autobiografische Buch von Raphael Müller wirklich außergewöhnlich schwer tue. Ich möchte ungern einen Erfahrungsbericht, bzw. eine eigene Darstellung seiner Person bewerten und beurteilen. Da ich dieses Buch nicht unter dem Aspekt "Mitleid" bewerten und besprechen möchte, bleibe ich objektiv und bringe auch meine persönliche Kritik differenziert und hoffentlich fair an.... Raphael Müller ist Autist, schwerbehindert und kann nicht sprechen. Er ist in seinem lahmen Körper gefangen, hat jedoch einen unheimlich wachen und genialen Geist. In „Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“ berichtet der junge Teenager unheimlich nah und bewegend, wie er seine Kindheit, Entwicklung und Schulausbildung mit seinen Mitmenschen in einer Welt zwischen „normal“ und autistischer Wahrnehmung gefangen in einem störrischen Körper wahrnimmt und erlebt hat. Eine Tür sich mit dem Thema Inklusion, Autismus, Schwerstbehinderung und Therapie sowie Zuspruch und Vertrauen auseinanderzusetzen und ganz neue Blickwinkel zu erlangen. Erschienen im fontis Verlag (https://www.fontis-verlag.com/) Inhalt / Beschreibung: „So etwas hat man zuvor noch kaum je gesehen, kaum gehört, kaum gelesen: Dieses Buch wurde geschrieben von einem heute 14-jährigen Jungen. Raphael ist wegen eines vorgeburtlichen Schlaganfalls Autist und Epileptiker, kann nicht reden, sondern nur Laute von sich geben. Seit der Geburt sitzt er schwerstbehindert im Rollstuhl, hat aber einen enormen IQ, ist gläubig und konnte - ohne jeden Unterricht - bereits als Kleinkind lesen und schreiben. Was man aber erst herausfand, als er etwa 6 Jahre alt war. Bis dorthin glaubten alle, auch die Ärzte, er sei richtiggehend "blöde". Dank gestütztem Schreiben kann er nun, seit er 7 ist, Gedichte und ganze Romane schreiben, geht aufs Gymnasium und wird oft auch an die Universität Augsburg eingeladen, wo er sich von den Studenten "interviewen" lässt. Alle staunen. Sein Buch ist wunderbar, es ist quasi der Bericht aus einer anderen, uns normalerweise völlig verborgenen Welt. Es sind Texte aus einem Paralleluniversum, eindringlich, nah, existenziell. Selten konnte jemand mit seinen Worten eine derartige Brücke bauen. Eine Offenbarung!“ Handlung / Thema: Raphael Müller zeigt in einer unglaublich gefühlvollen und ehrlichen Weise, dass das Leben trotz einer schwerwiegenden Behinderung einen Sinn und einen Ansporn bietet. Der junge und geniale Autor möchte eine Brücke bauen, er möchte von sich und seiner Familie erzählen, aber auch Aufmerksamkeit erregen und Interessierten und Betroffenen Anreize und neue Blickwinkel verschaffen. Raphael Müller möchte die Leute und die „Normalen“ an seiner Welt teilhaben lassen und andersherum gerne an unserer normalen Welt teilnehmen. Ein Buch über Vorurteile, Therapieansätze, Fortschritte, Rückschritte, Familienleben, Schulalltag, gesetzliche Mauern, neue Hoffnungen und Wege. Raphael Müller ist in seinem Körper gefangen, aber sein Geist und seine Auffassungsgabe sind enorm geschärft. Oft wird er unterschätzt und in Schubladen gesteckt. Zu unrecht. Raphael ist hochbegabt, lernt schon früh das Lesen und Rechnen. Er liebt die Zahlen und vor allem das Spiel mit den Buchstaben und die Aussagekraft der Wörter. Er versinkt in Poesie, Sinnbildern und Gedichten, die er uns hier in diesem Buch mit uns teilt. Hier darf man einen Erfahrungsbericht aus erster Hand erfahren und sich an Raphaels Seite stellen und seinen bisherigen Lebensweg bestreiten und erleben. Mit allen Höhen und Tiefen, aber stets ganz viel Hoffnung und Chance. Ein wichtiger Beitrag zum Thema Inklusion und soziales Miteinander. Voneinander lernen und profitieren. Meinung: Worum es bei dieser wahren Geschichte geht, sieht man auf den ersten Blick und man weiß auch schon vor dem Lesen, dass es sicher nicht leicht sein wird, all diese sensiblen und berührenden Momente zu verarbeiten und nachzuempfinden. Raphael schreibt sehr bewegend, poetisch und bleibt dabei doch sehr klar und ehrlich. Ich bin nach Beenden des autobiografischen Romans sehr bewegt und auch sehr gerührt, wie offen und ehrlich Raphael Müller seine Behinderung und seine Fähigkeit und Genialität beschreibt. Aufmerksam bin ich auf den jungen Ausnahmeautor geworden, da er fantastische Kinderbücher schreibt. Seine Asa und Gasa Kinderbücher 1-3 stehen schon in meinem Bücherregal und werden bald gelesen. Doch zuvor wollte ich mir ein Bild von Raphael selbst machen und ihn und seine Situation und Ambition besser kennenlernen. Daher verleitete ich mich zunächst dazu „Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“ zu lesen. Ich bereue keine einzige Zeile seiner Geschichte erfahren zu haben. In Raphael findet man einen besonderen Partner im Buch, der einen ein ganz anderes Leben und eine ganz andere Sinnesempfindung beschreibt und so gut wie möglich erklärt und nahe bringt. Zu selten befasst man sich als gesunder Mensch mit diesen Schicksalen, die so viel Hoffnung und Chance bieten. Raphael Müller bietet uns die Möglichkeit dazu. Wie gesagt, er baut eine Brücke zwischen den Welten. Er möchte berichten, wachrütteln, aufklären und mit Vorurteilen und Nichtwissen, sowie Stigmatisierung und Schubladendenken aufräumen. Raphael will sich zeigen, er will das SEINE Sicht erkannt und akzeptiert wird, er will gehört werden. Und dennoch entblößt er sich in seinen Darlegungen nicht ganz und bewahrt sich etwas Privatsphäre für sich. Ich bewundere den Mut und auch die Stärke des talentierten Autors. Ich mochte gerne von seinem Erlebten lesen und "freue" mich sein Schicksal erfahren zu haben. "Freuen" im Sinne von schön, dass der Autor so fest im Leben steht und seinem Bedürfnis nachkommt von sich zu erzählen, um vielleicht zu helfen und auch das Klischee der Behinderung zu revidieren und sein Wunsch zu Schreiben zu verarbeiten. Erschüttert haben mich die aufgezeigten Vorurteile, Medikamentenfehler, Diagnosen, Ärztemarathon und Ausgrenzung sowie Unterschätzung Raphaels Fähigkeiten. Manchmal, so gibt er auch zu, ist er nicht ganz unschuldig daran. Denn wer nicht an ihm glaubt, dem will er auch nicht zeigen, was er wirklich kann. Da ist er ganz Kind und zeigt sich störrisch und rebellisch. Sehr menschlich. Raphael gibt klare und schonungslose Einblicke in seine Emotionen, Gedanken und in seine Seele und episodenweisen Gefühlslagen und Empfindungen. Hochs und Tiefs. Er schreibt sehr klar und verständlich, er hat eine gewählte Sprache und einen intelligenten Ton, der er gern in Poesie verpackt und in Sinnbildern und Wortkreationen widerspiegelt. Zu all meiner Begeisterung habe ich aber dennoch wichtige Punkte, die mich beim Lesen etwas gestört haben. Manche Erlebnisse werden wiederholt dargestellt, zwar in anderen Jahren, aber dennoch sehr wiederkehrend. Es fallen Fachbegriffe, die erst sehr spät oder manchmal auch gar nicht weiter erklärt werden. Verschiedenste medikamentöse Behandlung, Therapieformen- und erfolge. Das gestützte Schreiben (FC) oder generell das Wort „gestützt“ wird kaum näher definiert. Lange konnte ich mir gar nichts darunter vorstellen, bis sich der Sinn und der Hintergrund dieser Maßnahme langsam erklärt und verstanden werden kann. Raphael spricht sehr viel von den unermüdlichen Bemühungen seiner ganzen Familie. Jedoch bezieht er sich hier sehr stark auf seine Mutter, der Vater bleibt da etwas blass. Vielleicht liegt es an den wenigen Stunden, die er neben seinem Beruf für die Familie da ist und dann auch noch die behördlichen Formulare und Zettelkrieg führen muss. Zudem bezieht sich das Buch für meinen persönlichen Geschmack zu sehr auf Gott und Gebete. Das hat mich etwas abgeschreckt. Vielleicht ist Raphael sehr gläubig, aber das erfährt man nicht explizit erwähnt, liest es nur aus beiläufigen Bezügen zu Gott und seinen Gebeten. Etwas schade und nicht ganz rund empfinde ich viele Wiederholungen von Worten wie freilich, gewiss oder dass gewisse Personen seinen ganzen Dank verlangen. Anfangs hatte ich ehrlich gesagt auch Skepsis all den Schilderungen und seiner Wahrnehmung bereits als Baby Glauben schenken zu können. Kann sich ein Säugling wirklich so detailliert erinnern? Möglich erscheint es dadurch, dass Raphael eine besondere Gabe hat und hochintelligent ist. Etwas Unglaube meinerseits blieb allerdings bis zum Schluss. Ohne falsche Urteile zu fällen würde ich streng genommen behaupten, seine Eltern oder eine Institution steckt treibend hinter der Vermarktung seiner Geschichte. Aber das wäre ungerecht und steht mir nicht zu. So, genug genörgelt, jetzt möchte ich nochmals auf die Vorzüge und Wichtigkeit eines solchen Buches, speziell diesen Buches zurückkommen. „Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“ berührt auf ganz sanfte aber mitfühlender Weise ohne Mitleid oder Bedauern zu erzeugen. Im Gegenteil, es blickt hoffnungsvoll und lebendig in die Zukunft und in die Erfüllung sehnlichster Wünsche und Ambitionen. Moderne Technik ermöglicht es sich seinen Talenten näher zu kommen und zu zeigen, was in einem steckt, auch wenn der Körper in manchen Dingen einfach versagt. Sehr galant finde ich, wie Raphael später auf die Dinge blickt, wie er auch Therapeuten und seine Familie zu Wort kommen lässt und somit ein rundes Profil seiner selbst und seines Lebens abgibt. Ein Apell und eine Aufforderung, ein Wachrütteln! Etwas, das ich leider auch unterschreiben kann, ist die Willkür, die man den Ärzten, Experten, Behörden und kommunalen Gesetzen, sowohl als Betroffener als auch als Familienangehöriger, ausgeliefert ist. Ein ganz großes Lob verdienen von mir auch die wirklich wunderschönen und tiefgehenden Gedichte, die der Autor uns hier zeigt und so sein Leben vertieft und darstellt. Dieses Buch möchte ich trotz meiner Skepsis und meinen Kritikpunkten jeden ans Herz legen, denn Inklusion geht uns alle etwas an. Da ich nun Raphael Müller durch seine Geschichte kennengelernt habe, freue ich mich nun umso mehr schon bald seine Kinderbücher Asa und Gasa 1-3 zu lesen und so bestimmt nochmals mit ganz anderen Augen zu verstehen und wahrzunehmen. Raphael Müller ist ein wirklich sehr bemerkenswerter Junge. Er hat mich beeindruckt und ich bin mit dem Buch durch sein leben gewandelt und wünsche ihm weiterhin alles erdenklich Gute für seinen optimistischen Lebensweg trotz, oder gerade wegen seiner Behinderung. Der Autor über sich: „Ich wurde vor 15 Jahren in Aichach geboren. Seitdem lebe ich in dieser Kleinstadt zwischen Augsburg und München und gehe jetzt dort aufs Gymnasium, in die 12. Klasse. Eine Ergotherapeutin begleitet mich, da ich aufgrund meines vorgeburtlichen Schlaganfalls im Rollstuhl sitze und Unterstützung benötige. Ich spreche nicht – ich schreibe gestützt auf einem iPad. Ich möchte rasend gerne studieren, mich interessieren ganz viele Themen. Noch bin ich ledig, und wenn ich in ca. 50 Jahren über meine Enkel berichten darf, dann bin ich megaglücklich und es steht fest, dass Gott auch heute noch Wunder tut. Bis dahin vertreibe ich mir die Zeit mit Chillosophieren, Lesen und Schreiben.“ Fazit: Ein sehr persönliches Buch, das mich trotz einiger persönlicher Kritikpunkte sehr überzeugen und bewegen konnte. Ein Buch, was mein Herz berührt hat, aber auch sehr viel Hoffnung und Mut spendet und Inklusion zu einer Aufgabe und Selbstverständlichkeit werden lässt. Auch wenn es nicht immer einfach ist diese stabile Brücke zu bauen und zu pflegen. 3,5 lobende und respektvolle Sterne! Ich freue mich nun auf die Kinderbücher dieses Ausnahmetalents Raphael Müller!

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  • Mehrfachsalto eines Behindertern im Rollstuhl

    Ich fliege mit zerrissenen Flügeln

    Buchperlentaucher

    Ich wollte dieses Buch zuerst nicht kaufen. Die Bücher, die das  Leben autistischer Kinder beschreiben, bedrücken mich eher.  Was mich dann gleich begeistert hat, ist die unglaubliche "Farbenpalette", die die Sprache dieses Jugendlichen auszeichnet. Trotz Behinderung strahlt Raphael Müller eine Lebensfreude und einen ganz speziellen Humor aus. Er setzt auch seiner Mutter ein "Denkmal". Wie so oft ist sie es, die  sich nicht auf die abwertenden Urteile von "Göttern in Weiss" verlässt, sondern das Potential ihres Sohnes erkennt und dafür kämpft, dass der  entsprechend behandelt wird. 

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  • Jugendbuch- Challenge bei LovelyBooks 2016

    Buchraettin

    Lest ihr gerne Jugendbücher? Habt ihr Lust, dies gemeinsam mit anderen begeisterten Jugendbuchliebhabern zu tun und neue Bücher kennen zu lernen? Dann macht gleich bei unserer Jugendbuch-Challenge 2016 mit. Diese Challenge soll vor allem viel Spaß machen und zum Entdecken neuer Bücher einladen. Anmeldungen sind natürlich jederzeit möglich!Hier geht es zu Challenge 2017https://www.lovelybooks.de/thema/Jugendbuchchallenge-2017-1358395874/ Hier sind die Regeln: Es sollen jeweils 2 Bücher aus den unten folgenden Kategorien gelesen werden - Natürlich könnt ihr auch mehr lesen! Die Challenge läuft vom 1.1. bis 31.12.2016. Es zählen all jene Rezensionen, die ab dem 1.1.2016 geschrieben worden sind. (hier bei LB) Da dies eine Challenge ist, soll sie selbstverständlich eine kleine oder auch größere ;-) Herausforderung sein und dazu anregen, vielleicht auch Bücher aus einem Genre zu lesen, das ihr so sonst eher nicht gelesen und dann auch nicht entdeckt hättet. Es sollte zu jedem Buch eine Rezension geschrieben werden, eine Kurzmeinung reicht leider nicht aus. Die Rezension sollte die hier bei Lovely Books sein, die hier verlinkt wird, alle anderen zählen hier nicht. Für die Jugendbuch-Challenge zählen alle Bücher, die für ein Lesealter ab ca. 13 Jahren bis ca. 18 Jahren empfohlen sind. Das Alter der Hauptfiguren im Buch sollte in diesem Rahmen liegen. Das hier ist ein Beispiel für einen Sammelbeitrag: Jeweils 2 Bücher pro Unterpunkt - insgesamt 12 Bücher sollen gelesen werden. Fantasy, Science Fiction, Dystopie (Erscheinungsdatum 2016) Gesellschaftsliteratur, aktuelle Jugendthemen, historische Jugendbücher (Erscheinungsdatum 2016) Liebesromane, Romantic Fantasy (Erscheinungsdatum 2016) Krimis und Thriller aus dem Jugendbuchbereich (Erscheinungsdatum 2016) Alte Schätze, Jugendbuchreihen, Sachbuch, Hörbuch und 2 dürfen frei ausgewählt werden! ( auch in Bezug auf das Erscheinungsdatum, gilt auch für Punkt 5 und hier dürfen auch englische Bücher einsortiert werden)   Jeder Teilnehmer erstellt einen Sammelbeitrag, um dort seine Rezensionen übersichtlich zu sammeln und zu aktualisieren. Verlinkt in diesem Sammelbeitrag außerdem ein Regal mit dem Namen "Jugendbuchchallenge 2016", das ihr in der Bibliothek in eurem Profil erstellt. Bitte schickt mir den Link des Sammelbeitrages per persönlicher Nachricht. Dann verlinke ich diesen mit eurem Namen in der Teilnehmerliste. Die aktuellen Verlosungen, Leserunden usw. verlinke ich nachfolgenden Beitrag. ( Es gibt keine Garantie für Vollständigkeit, ich mache das hier alles in meiner Freizeit:) Thema Halloween Halloween in der Kinder und Jugendliteraturgruppe Thema Lesemuffel Tipps für Lesemuffel in der Kinder und Jugendliteraturgruppe Kleiner Anreiz um die Challenge zu schaffen. Das LB Team wird ein Buchpaket stellen, das wird dann verlost Anfang nächstes Jahr unter allen, die die Challenge geschafft haben:) Liste für Neuerscheinungen im Jugendbuchbereich 2016    Challenge Beendet Mira20 MiraxD danielamariaursula Marbuerle Mrs_Nancy_Ogg Connychaos lenicool11 Floh Seelensplitter cytelniczka73 Enys Books annlu ank3006 Lotta22, Icelegs Teilnehmer 62.61.60.59. EnysBooks challenge beendet58. JamieRose57. anjazwerg56. icelegs Challenge beendet55. Peachl54. Lea-Krambeck53. Mira12352. czarnybalerinja51. ShellyBooklove50. Lotta22 Challenge beendet49. saskiaundso48. yunasmoondragon747. BeaSurbeck46. freakygirli45. Mira20  Challenge beendet44. Buchgeborene43. Curin42. ChubbChubb41. Getready40. Gwendolina39. annlu Challenge beendet38. Danni8937. Kuhni7736. ch3yenne35. Paulamybooksandme abgemeldet 22.134. Solara30033. Schluesselblume32. Kylie131.littleowl 30. MiraxD  Challenge beendet 29. DieBerta 28. danielamariaursula   Challenge beendet 27. Mabuerle Challenge beendet 26. Delphyna 25. Mrs_Nanny_Ogg Challenge Beendet 24. Connychaos   Challenge beendet 23. christaria 22. ban-aislingeach 21. marinasworld 20. lenicool11 Challenge beendet 19.Bambi-Nini 18.JuliB abgemeldet 17.Cithiel 16.Buchgespenst15.cytelniczka73  Challenge beendet 14.Bookfantasyxy 13.Vielleser18 12.xxslxa 11.buchfeemelanie 10.Claddy 9.Foreverbooks02 8.Floh Challenge beendet 7.Lesezirkel 6.Alchemilla 5.Seelensplitter Challenge beendet 4.Xallaye 3.anke3006 challenge beendet  2.Katja78 1.Buchraettin

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  • Beeindruckend, berührend und vor allem öffnet es die Augen

    Ich fliege mit zerrissenen Flügeln

    vielleser18

    Raphael Müller, Jahrgang 1999, hatte schon im Mutterleib einen Schlaganfall. Erst nach etwa 8 Monaten, bei der U5, wurde die Diagnose bekannt, auch die Schwere, die die Beeinträchtigung mit sich bringen würde. Auch heute kann Raphael nicht sprechen und sitzt im Rollstuhl. Doch wer von seinen körperlichen Gebrechen auf geistige Schwäche tippt, der liegt mehr als falsch. Ich darf hier seine Mutter zitieren: " Er besitzt die Weisheit eines 80jährigen, den Verstand eines Erwachsenen, die Emotionen eines Jugendlichen und den Körper eines Babys". Lange konnte Raphael nicht mit seiner Außenwelt kommunizieren, anfangs verständigte er sich nur mittels Fingerzeichen, doch schon im Vorschulalter eignete er sich selbständig das Lesen, Schreiben und Rechnen an. Mithilfe einer Technik, die sich "Gestütztes Schreiben" nennt, kann er sich mit Hilfe seiner Mutter oder seiner Schulbegleitung verständigen. Dadurch kann er sich mitteilen, kann er seine Gedichte, seine Gedanken, seine Romane in Worte fassen. U.a. sind auch bereits zwei Bände seiner Fantasygeschichte um die Zwergenzwillinge Asa und Gasa im Buchhandel erhältlich. Raphael wurde anfangs in eine Förderschule eingeschulte, doch bald war er dort grenzenlos unterfordert. Seine Schullaufbahn brachte ihn über die örtliche Grundschule schon im Alter von acht Jahren auf das Aichacher Gymnasium, dort besuchte er die Deutschstunden des 5. Schuljahres. Denn eines wurde bei Raphael schon früh deutlich: er kann Gedichte und Texte schreiben, die unter die Haut gehen, die bewegen, die nachdenklich stimmen, die seine Eindrücke, sein Erleben gekonnt wiederspiegeln. Und Gedanken kann er sich viele machen, nennt er sich doch auch Chillosoph, eine Mixtur aus Chillen und Philosoph. Raphael ist nicht nur körperbehindert, er ist auch Autist und Epileptiker, aber auch Autodiktat und Genie und hat dadurch eine ganz andere Sicht auf "unsere" Realität. Er beschreibt es in seinem Buch so, als würden wir Menschen alle in einem Haus leben, die meisten schauen durch ein Fenster nach vorne auf die Straße, während andere nach hinten hinaus in den Garten schauen. Jeder hat eine andere Sicht, sieht eine andere Realität, dennoch ist die eine nicht schlechter als die andere, nur anders. In seinem Buch "Ich fliege mit zerrissenen Flügeln", dass er bereits 2013 geschrieben hat, erzählt er von seinem Werdegang, seinen frühkindlichen Erinnerungen, seiner Schullaufbahn, seinen Auszeichnungen und Erfolgen, seinen Gedankenflügen, aber auch von seinen Schmerzen und seinen schlechten Tagen. Vor allem aber lässt er uns teilhaben an seinem festen Glauben, seinem Mut, seinem Wissen und vor allem an seinen berührenden Gedichten. Er schreibt in einem Gedicht vom 29.05.2010 ".......Wenn man dem Anderssein eine Chance gibt, wenn man nicht einfach flieht, wenn man einen Sinn in allem sieht, und dankbar ist, trotz allem, was geschieht, dann, ja dann ist es gut so, wie es ist......" oder aus einem Gedicht vom 02.12.2007 betitelt mit "Der Zaun", schreibt er am Ende: ".....Es sind die wahren Zäune wohl in den Herzen und Köpfen der Menschen verborgen. Morgen, so hoffe ich, werde diese Zäune niedergerissen, dann haben Gedanken freien Lauf, und das Leben auch!" Es ist ein Buch, das ganz anders ist, als ich anfangs dachte. Ein Buch, durch das ich nicht nur die Geschichte Raphaels kennen lernen durfte, sondern dass eindringlich nicht nur mir klar macht, dass man niemanden unterschätzen sollte, dass man nicht nur nach Schein und Sein beurteilen darf, dass man hinterfragen sollte und vor allem niemanden ausgrenzen darf. Weder Behinderte, noch Alte, noch sonst einen Menschen. Daher fordert Raphael vehement und zu Recht mehr Inklusion statt Ausgrenzung. Trotz aller Schmerzen und großen körperlichen Einschränkungen hat er den Blick fest nach vorne gerichtet, bleibt fest in seinem Glauben und denkt positiv. In unserer meist gesunden, ach so schnelllebigen Zeit, wo wir oftmals wie blind durch unseren Tag stolpern, ist seine Geschichte ein großer Ansporn für Veränderungen.

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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  • Leserunde zu "Falsche Veilchen" von Jaromir Konecny

    Falsche Veilchen

    jaromir

    Liebe Leute, ich heiße Jaromir und möchte bei LovelyBooks eine Leserunde mit meinem gerade erschienenen Krimi „Falsche Veilchen“ (dtv) starten. Vielleicht kennen wir uns schon aus meinen vergangenen Leserunden. Zum Beispiel mein Buch „Doktorspiele“ (cbt) wurde hier bei der Gelegenheit seiner Verfilmung heiß diskutiert. :-) Sehr gern denke ich an die Leserunde mit meinem ersten Krimi „Tote Tulpen“ (dtv), in dem das 16jährige Detektiv-Duo Laura & Leon in zwei Mordfällen ermittelt. „Falsche Veilchen“ erscheint jetzt als lose Folge von „Tote Tulpen“ - damit der sich stabreimende Blumengarten kriminell weiter blüht. „Falsche Veilchen“ ist eine ganz eigenständige Krimigeschichte, jedoch mit derselben Ermittler-Besetzung wie in „Tote Tulpen“. Ihr müsst also nicht „Tote Tulpen“ gelesen haben, um „Falsche Veilchen“ zu genießen. Nur wenn Ihr mehr über Laura und Leon erfahren und einen weiteren Krimi mit ihnen lesen wollt, könnt Ihr Euch auch „Tote Tulpen“ vornehmen. In „Falsche Veilchen“ ermitteln Laura und Leon nicht unter Gärtnern wie in „Tote Tulpen“ sondern in Münchner Unterwelt. Selbstverständlich sind ihnen Hauptkommissar Hauptmeister und sein Assistent Brummla dicht auf den Fersen, nur nicht so exzessiv wie in „Tote Tulpen“. Brummla hat von seiner Frau erfahren, dass er eine Glutenallergie habe und gibt sich deswegen in der neuen Geschichte etwas zivilisierter: Er trinkt kein Bier mehr und spricht Hochdeutsch. Dafür spielt der etwas „tiefbegabte“ aber sympathische Gärtner Claudin, ein Freund von Leon, in „Falsche Veilchen“ eine größere Rolle. Außerdem ist Claudin verliebt. Seine Liebe heißt Annabell. Aber auch in die Charaktere der Haupthelden Laura und Leon konnte ich in „Falsche Veilchen“ tiefer tauchen. In der Geschichte selbst gibt’s selbstverständlich kriminelle Taten: Tresore werden geknackt, Menschen halb totgeschlagen und ermordet, die russische Mafia taucht auf aber auch ein sympathischer Gentleman-Verbrecher, einige sehr reiche Schnösel und andere zwielichtige Gestalten. Auch Leon ist verliebt: So wie in „Tote Tulpen“ weiterhin in seine Partnerin Laura, kann diese Liebe aber immer noch nicht ausleben. Leon hat sich bei Lauras Freunden ausgesprochen blöd angestellt – würde sie ihm je verzeihen können? Ihm wieder helfen, den Kriminalfall zu lösen, bevor Hauptkommissar Hauptmeister, der berüchtigte HaHa, Leon ins Gefängnis schickt? Was passiert mit den beiden am Ende der Geschichte? Kommen Laura und Leon sich wieder näher? Mehr sollte ich nicht verraten. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr bei dieser Leserunde mitmachen, mein Buch lesen und etwas darüber schreiben könntet. Sicher erleben wir hier eine lebhafte und lustige Diskussion. Wie bei unserer Leserunde mit „Tote Tulpen“, bei der es immerhin 932 Beiträge gab, werde ich jeden Kommentar von Euch beantworten. Das verspreche ich heilig, auch wenn ich gerade in Prag hocke wie jetzt oder anderswo unterwegs bin. (Bis Ende des Sommers möchte ich’s in die Ukraine schaffen.) Am Ende der „Bewerbungszeit“ werfe ich die Zettel mit Euren Namen schon traditionell in einen Blumentopf und lose fünfzehn Leser aus, die dann vom „dtv“ „Falsche Veilchen“ zugeschickt bekommen. Sehr schön wäre es, wenn jeder, der ein Exemplar von „Falsche Veilchen“ haben will, hier den Titel eines eventuellen dritten Bandes vorschlagen könnte. Wie sollte nach „Tote Tulpen“ und „Falsche Veilchen“ mein dritter „Blumenkrimi“ heißen? Unsere Kreativität kennt zum Glück keine Grenzen, und so könnt Ihr Euch hier ganz kreativ an Blumentiteln mit Stabreim versuchen. Sollte Euch kein Titel einfallen, dann macht, bitte, trotzdem mit. An Kleinigkeiten sollte die Runde nicht scheitern. Ich hoffe, wir können uns hier alle duzen. Unabhängig vom Alter, Reichtum und akademischen Grad. Wenn Ihr mehr von mir lesen wollt: Jeden Tag poste ich Neues auf meiner Autorenseite bei Facebook: https://www.facebook.com/Jaromir.Konecny.Autorenseite Freue mich! Danke und poetische Grüße Jaromir

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    • 1609

    mabuerele

    06. July 2015 um 14:40
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    Igela schreibt Hat nicht jeder von uns einen kleinen Autisten in sich? Ich habe auch autistische Züge....wenn ich an mein sehr,sehr(sehr!) strukturiertes Arbeiten denke.Mir ist unwohl,wenn nicht alles nach ...

    Sehr interessante Frage! Ich denke, da hast du nicht ganz unrecht. Jeder ist anders, und jeder ist besonders. Manche Grenzen sind sicher fließend. Wer sich für das Buch eines Autisten ...

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