Raphael M. Bonelli

 4 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Perfektionismus, Selber schuld! und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Raphael M. Bonelli

Raphael M. BonelliPerfektionismus
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Perfektionismus
Perfektionismus
 (3)
Erschienen am 04.01.2018
Raphael M. BonelliPerfektionismus: Wenn das Soll zum Muss wird
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Perfektionismus: Wenn das Soll zum Muss wird
Raphael M. BonelliSelber schuld!
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Selber schuld!
Selber schuld!
 (0)
Erschienen am 11.01.2016
Raphael M. BonelliDer Glaube auf der Couch
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Der Glaube auf der Couch
Der Glaube auf der Couch
 (0)
Erschienen am 17.09.2014

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Rezension zu "Perfektionismus" von Raphael M. Bonelli

Kein Lobgesang auf den Perfektionismus.
SagMalvor 4 Jahren

Mit Raphael Bonnellis "Perfektionismus - Wenn das Soll zum Muss wird" tat ich mich zu Beginn schwer. Zwar hatte ich kein Loblied auf den Perfektionismus erwartet, auf einen Text mit durchgängig erhobenem Zeigefinger war ich gedanklich jedoch auch nicht vorbereitet.

Bonelli, von Beruf Psychiater in Wien, legt mit seinem 333-seitigen Buch sprichwörtlich den Finger in die Wunde aller Perfektionisten. Er versucht in Form gut portionierter Texte und mit Hilfe von Patientengeschichten eindringlich zu verdeutlichen, dass Perfektionismus nicht als Tugend angesehen werden sollte. "Ein Perfektionist strebt Perfektion nicht an, weil er sich an der Vollkommenheit erfreut, sondern weil es ihm um die damit verbundene Unangreifbarkeit geht."

Perfektionismus ist laut Bonelli im Kern reines Vermeidungsverhalten, geprägt von Unfreiheit und darüber hinaus auch noch idealer Nährboden für Krankheiten wie Depressionen oder Burn-out. Der psychische Apparat des Perfektionisten wird permant angetrieben von der Angst, z. B. Angst vor Liebesentzug oder totaler Ausgrenzung bei Fehlleistung. Im Kopf des Perfektionisten rattern außerdem sinnbildlich sieben Zahnräder "Denkfehler", "Fehlersensibilität", "kompetitives Vergleichen", "Ungeordnete Organisiertheit", "Inflexibles sowie verfehltes Lebensziel", "Stolz und Hochmut" sowie "Schwarz-Weiß Denken" und prägen dessen Leben.

Um die festgefahrenen Denkansätze und Verhaltensmuster zu korrigieren, empfiehlt Bonelli eine Psychotherapie. Leider geht er auf etwaige Alternativen nicht ein. Er lässt jedoch durchblicken, dass Perfektionisten u. a. ihre Ichhaftigkeit, ihre inneren Dogmen überwinden müssen und lernen sollten, Manches auch einmal mit Humor zu nehmen. Nur so könne im Zeitverlauf das selbst verschriebene "Muss" des Perfektionisten wieder zum "Soll" werden.

Fazit
Aus meiner Sicht ein gutes Buch, um sich dem Thema "Perfektionismus" zu nähern. Es regt eindeutig zum Nachdenken an und lässt einen die eigenen Handlungen sowie Ansichten näher beobachten und so manches mal sogar in Frage stellen.

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