Raphael Montes Sag kein Wort

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Inhaltsangabe zu „Sag kein Wort“ von Raphael Montes

International gefeiert – Raphael Montes ist der Star der modernen brasilianischen Spannungsliteratur!
Téo Avelar ist Einzelgänger. Er hat nur wenige Freunde, und am wohlsten fühlt er sich im Seziersaal. Echte menschliche Gefühle bringt er nur für sein dortiges Studienobjekt auf – bis er Clarice begegnet. Téo ist davon überzeugt: Sie ist die Frau seines Lebens. Er beginnt, sie zu verfolgen, macht ihr Geschenke, ist geradezu besessen von ihr. Als Clarice ihn abblitzen lässt, greift Téo zu extremen Mitteln, um ihre Zuneigung zu gewinnen: Er entführt sie, hält sie gefangen. Nichts und niemand soll seinem glücklichen Leben mit Clarice in die Quere kommen ...

Super gut und sehr spannend

— Burgkelfe

Aus Sicht des Psychopathen. Eine unglaublich faszinierende und erschreckende Geschichte.

— buechermaus88

Extrem krass und abgefahren. Stalking wie es schlimmer nicht geht. Etwas brutal und menschenunwürdig

— Renken

Unglaublich fesselnd!

— Eori

Böse-Ein Buch, dass Thrillerfans definitiv gelesen haben sollten!

— Bergbaron

Außergewöhnlicher Thriller mit Thema Stalking

— lenisvea

Ein Protagonist, der dem Leser das Fürchten lehrt

— SillyT

Erschreckend aber so fesselnd, dass man es garnicht mehr aus der Hand legen möchte!

— annsbookworld

Vorhersehrbarer Thriller - enttäuschend

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Schockierend und absolut verstörend wie manipulativ ein Mensch sein kann.

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  • Spannend bis zum unerwarteten Ende!

    Sag kein Wort

    Ninchen2

    18. December 2017 um 20:27

    Raphael Montes - Sag kein WortUm ihre Zuneigung zu gewinnen, wird er zum Verbrecher. Wie weit würden Sie für die Liebe gehen? Teo Avelar ist Einzelgänger. Er hat nur wenige Freunde, und am wohlsten fühlt der Medizinstudent sich im Seziersaal. Echte menschliche Gefühle bringt er nur für sein dortiges Studienobjekt auf - bis er Clarice begegnet. Teo ist davon überzeugt: Sie ist die Frau seines Lebens. Er beginnt, sie zu verfolgen, macht ihr Geschenke, ist geradezu besessen von ihr. Als Clarice ihn abblitzen lässt, greift Teo zu extremen Mitteln um ihre Zuneigung zu gewinnen: Er entführt sie, hält sie gefangen. Nichts und niemand soll seinem glücklichen Leben mit Clarice in die Quere kommen ...Der Student Teo lernt Clarice auf einer Geburtstagsparty kennen. Er verliebt sich sofort in sie und für ihn steht umgehend fest: Sie ist die Frau seines Lebens. Er beginnt sie zu "stalken", verfolgt sie, macht ihr Geschenke. Clarice stellt jedoch immer wieder klar, dass eine Beziehung zwischen ihnen niemals zu Stande kommen wird. Teo reagiert auf seine Weise. Er schlägt sie nieder und entführt sie in ein sehr abgelegenes Hotel. Wie geht das ganze weiter? Wird Clarice die Flucht gelingen? Oder wird Teo sie am Ende von seinen Gefühlen überzeugen können??Der Autor hat hier einen durchaus spannenden Thriller geliefert. Zunächst erweckt das Cover bereits eine relativ düstere Stimmung und hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Für mich war die Handlung an sich recht spannend und zum Teil auch beklemmend, weil man sich als Leser/in immer wieder vor Augen führt, dass es rein theoretisch genauso passieren könnte. Die Idee ist nicht zu abgehoben und ziemlich realitätsnah. Die beiden Hauptpersonen hier sind natürlich Teo und Clarice. Alle anderen benannten Personen spielen in diesem Buch keine allzu große Rolle. Dies ist auch vollkommen in Ordnung. Mit der weiblichen Figur (Clarice) bin ich jedoch leider überhaupt nicht warm geworden. Ich konnte die ein oder andere Handlung ihrerseits nicht wirklich nachvollziehen. Auch ihre Gefühle waren für mich an einigen Stellen ebenfalls nicht nachvollziehbar. Mit der männlichen Hauptfigur "Teo" kommt aber immer wieder eine gewisse doch sehr düstere Spannung in die Geschichte und so habe ich das Buch relativ zeitnah beendet. Immer wenn ich dachte, der Lösung nahe zu sein, bzw. zu wissen "wie der Hase läuft", wurde ich eines besseren belehrt, bis hin zum Ende, welches ich defintiv nicht vorausgesehen habe. Alles in allem handelt sich sich bei diesem Buch um einen durchaus lesenwerten Thriller der die Spannungsfans sicherlich nicht enttäuschen dürfte. "Eine herausragende Leistung. Raphael Montes ist Pflichtlektüre!" (Jefferey Deaver) Autor: Raphael Montes Titel: Sag kein Wort Format: Hardcover Seitenanzahl: 311Preis: 19,99 € ISBN: 978-3-8090-2678-5Erscheinungstermin: 26.06.2017Verlag: Limes (Verlagsgruppe Randomhouse)

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  • Gänsehaus pur

    Sag kein Wort

    buechermaus88

    24. October 2017 um 23:08

    Hoffnungslos verliebt. Und dann vom Stalker zum Entführer. Dieses Buch bringt Gänsehaut. Ich konnte dieses Rezensionsexemplar lesen und bin ein Fan dieses Schreibstils geworden. Das Cover: Etwas unheimlich. Klar, es ist ein Thriller, deshalb ist das Cover wieder sehr dunkel gehalten. Die Frau darauf wirkt aber tatsächlich etwas unheimlich und erinnert mich auch nicht an die Protagonistin, aber es ist doch irgendwie passend. Das Buch: Téo Avelar lebt zurückgezogen bei seiner Mutter, der er zur Hand geht, da sie nicht mehr die jüngste ist. Sein Medizinstudium geht voran und er fühl sich am wohlsten in der Pathologie. Besonders Gertrudes, eine Leiche für Studienzwecke, hat es ihm angetan und in ihr sieht er eine Freundin. Bis er Clarice begegnet. Sie ist freundlich, offen und dann küsst sie ihn und geht. Téo ist überzeugt, dass sie für ihn bestimmt ist. Er verfolgt sie, macht ihr Geschenke, doch als sie ihn abweist, geschieht ein Unglück. Sie fällt und stößt sich den Kopf. Téo sieht nur noch eine Möglichkeit ihre Zuneigung zu gewinnen: Er entführt sie und hält sie gefangen. Mit allen Mitteln versucht er ihre Liebe zu gewinnen und geht dabei über Leichen. Meine Meinung: Die Perspektive dieses Buches ist äußerst interessant, da es aus der Sicht von Téo geschrieben ist. Man weiß, was er denkt, wieso er handelt wie er handelt und weiß, dass er krank ist. Mit seiner Sicht auf die Dinge lebt er in einer Parallelwelt und handelt danach. Er ist definitiv kein sympathischer Charakter, aber der Autor hat es geschafft, dass ich von Téo gefesselt war. Was sind seine nächsten Züge? Tötet er Clarice jetzt? Schafft sie es ihm zu entkommen? Clarice ist eine ganz normale junge Frau, die ihr Leben genießt, ihre Sexualität ausprobiert und gegen ihre Eltern rebelliert. Sie ahnt nicht was für ein Mensch Téo ist. Mehrfach versucht sie in ihrer Gefangenschaft sein Vertrauen zu gewinnen um fliehen zu können. Ich fand die Täter-Opfer-Beziehung äußerst faszinierend. Es spielen hier einige psychologische Facetten mit und ich habe mich gefragt, ob so das Stockholm-Syndrom aussieht (Stockholm-Syndrom: Das Opfer baut eine vertrauliche Beziehung zum Täter auf. Das kann soweit gehen, dass das Opfer sich nicht mehr als dieses sieht, sondern zum Partner des Täters wird.) Clarice scheint mehrere Phasen zu durchlaufen. Sie verfolgt verschiedene Strategien um aus ihrer Situation herauszukommen. Ob es ihr gelingt, könnt ihr selbst lesen  Dagegen versucht Téo ihr Vertrauen zu gewinnen. Mit ihr möchte er sein Leben teilen, sie muss das nur verstehen. Bis auf die Gefangenschaft versucht er ein guter Mann für sie zu sein und sie glücklich zu machen. Ich will natürlich nichts verraten, daher nur so viel: Das Ende ist erstaunlich, irritierend und unheimlich gut gemacht. Mein Fazit: Ein toller Thriller mit hauptsächlich zwei Protagonisten und wenigen Handlungsorten und trotzdem absolut spannend. Wann wird es verfilmt?

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  • Wie ein Stich ins Herz - (k)eine Liebesgeschichte

    Sag kein Wort

    Renken

    19. October 2017 um 11:11

    "Sag kein Wort" von Raphael Montes lässt den Leser erschrecken und den Kopf schütteln. Was passiert, wenn der gesunde Menschenverstand verkümmert ist und die Liebe ins Herz sticht, wird hier in extremster Art und Weise beschrieben. Inhalt: Téo Avelar ist Medizinstudent. Gerade zum Semesterende lernt er auf einer Party die junge, kecke und weltoffene Clarice kennen. Offensichtlich flirtet sie ein wenig mit ihm. Er ist sofort von ihr hingerissen und setzt fortan alles daran, ihr Herz zu gewinnen. Das passt ja auch sehr gut, da er sich gerade von der geliebten Gertrudes, der Leiche auf dem Seziertisch, verabschieden musste. Um Clarice für sich zu gewinnen, nutzt er allerdings nicht seinen Charme, sondern ganz andere Methoden. Zunächst verfolgt er sie und macht ihr Geschenke. Er hat keinen anderen Gedanken mehr im Kopf als Clarice, die Frau seines Lebens. Nach einem Streit kommt es zu Handgreiflichkeiten. Téo entführt Clarice und hält sie gefangen. Mit einem Netz aus Lügen und extremsten Mitteln schottet er sich und Clarice von der Außenwelt ab. Téo schreckt vor Nichts und Niemanden mehr zurück, um Clarice für sich zu gewinnen. Mein Eindruck: Dieser Psychothriller ist nicht geeignet für zartbesaitete Menschen. Man wird mit einer sehr dunklen Seiten der menschlichen Seele konfrontiert, was sich zum Teil in unvermittelt auftretenden brutalen und menschenunwürdigen Szenen äußert. Téo als Charakter ist ziemlich extrem. Als Medizinstudent, der noch bei seiner pflegebedürftigen Mutter wohnt, hat er offenbar zu viel Zeit alleine verbracht. Er entwirft ein zutiefst krankes Gedanken- und Lügengerüst und ist absolut von sich un der Rechtmäßigkeit seines Tuns überzeugt. Die Enführung und Gefangennahme gehören noch zu den harmloseren Mitteln. Mitunter ist es schwierig, Téos Gedankenwelt zu folgen, da er sich deutlich vom gesunden Menschenverstandes verabschiedet hat. Raphael Montes gelingt es aber trotzdem durchgängig, Téo als Charakter in sich glaubwürdig und nachvollziehbar zu gestalten. Die Spannung lebt - neben Téos "kranken" Handlungen auch in seinem Gegenpol, der von Clarice verkörpert wird. Natürlich versucht sie in ihrem Rahmen Gegenwehr zu leisten und sich aus der Gefangenschaft zu befreien. Sie wählt hier gezwungenermaßen eine scheinbar ruhige und abwartende Taktik, doch lässt sie die ihr bietenden Gelegenheiten nicht aus. Clarice ist im Wesentlichen gut beschrieben, an einigen Stellen hätte ich mir ein wenig mehr Witz und Aktivitäten in ihrer Gegenwehr gewünscht. Die Beziehung zwischen Téo und Clarice erscheint sehr skurril und wartet mit unterschiedlichsten Facetten auf, was das Lesen durchaus abwechslungsreich gestaltet. Die immer wieder plötzlich auftauchenden Hindernisse, die Téos Plan gefährden könnten, erzeugen Spannung und Überraschungen. Mit Glück, seinem Lügengerüst und seinem Handeln gelingt es ihm jedoch meist diese Hindernisse kompromisslos zu umschiffen. Der Schreibstil ist sehr direkt. Der Autor versteht es vor allem die Handlungen und die dazugehörigen Rechtfertigungen zu beschreiben. Da die Geschichte von der Téos Perspektive lebt, kommen Clarice Gedanken- und Gefühle nur andeutungsweise heraus. Insgesamt aber haben mir die etwas ausführlichere Beschreibungen zu den Szenen gefehlt, die an vielen Stellen sicher möglich gewesen wären. Der Autor hält sich sehr an dem sehr konkreten Fortgang des Tuns und Denkens fest. Fazit: Insgesamt gesehen überzeugt der Thriller vor allem durch die extreme Grundgeschichte dieses extremen Charakters. Sie ist teilweise sehr brutal, was wie ein Stich ins Herz auf den Leser wirken kann.

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  • Unglaublich fesselnd!

    Sag kein Wort

    Eori

    22. September 2017 um 22:58

    "Sag kein Wort" ist nichts für zarte Gemüter, dass mal gleich vorweg gesagt.Das Buch, und damit besonders der Medizinstudent Téo, der Protagonist, erinnern mich stark an "Das Parfüm" von Patrick Süskind oder auch "Der Mund" von Laurence Haloche. Alle haben gemein, dass der Protagonist völlig überzeugt von seinem "richtigen" Handeln ist, gleich was mit dem Opfer oder anderen Personen geschieht, sogar Mord wird in Kauf genommen, um das Ziel, die Erfüllung zu erreichen. Hier ist Téo unglaublich in Clarice verliebt, und tut seiner Meinung nach alles dafür, dass sie ihn auch liebt. Dass Liebe aber nicht durch Entführung und Misshandlung erzwungen werden kann, passt nicht in seine Weltvorstellung. Er versucht alles, um Clarice sich näher zu bringen, fesselt, knebelt oder setzt sie unter Drogen, ja er verletzt sie sogar irreperabel.Das Buch beginnt schon ab der ersten Seite unglaublich spannend, und man lernt direkt die verquere Weltvorstellung von Téo kennen. Und es ist völlig verständlich, dass er ein Außenseiter ist. Ein Mann, der blind ist vor Liebe, ist zu vielem fähig. S. (247) Dieses Zitat beschreibt Téo meiner Meinung nach perfekt. Er merkt gar nicht, was er Clarice mit seiner "Liebe" eigentlich antut. Ich habe das Buch in knapp 3,5 Stunden im Zug gelesen und ich bin mehr als begeistert!Ich empfehle "Sag kein Wort" vorallem denjenigen, die oben genannte Bücher mochten. Es ist zwar nicht ganz so makaber, dennoch ziemlich krass.

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  • ...volle 5 Thriller Sterne...

    Sag kein Wort

    Lesebegeisterte

    01. September 2017 um 13:54

    Wow, wieder einmal ein sehr spannender Psychothriller, der allerdings nichts für zarte Gemüter ist. Konnte das Buch nur schwer zur Seite legen. Absolut fesselnd! Unbedingt lesen!

  • Leider nichts für mich

    Sag kein Wort

    Susi180

    23. August 2017 um 14:20

    Téo Avelar ist Einzelgänger. Er hat nur wenige Freunde, und am wohlsten fühlt er sich im Seziersaal. Echte menschliche Gefühle bringt er nur für sein dortiges Studienobjekt auf – bis er Clarice begegnet. Téo ist davon überzeugt: Sie ist die Frau seines Lebens. Er beginnt, sie zu verfolgen, macht ihr Geschenke, ist geradezu besessen von ihr. Als Clarice ihn abblitzen lässt, greift Téo zu extremen Mitteln, um ihre Zuneigung zu gewinnen: Er entführt sie, hält sie gefangen. Nichts und niemand soll seinem glücklichen Leben mit Clarice in die Quere kommen ... Der Autor: Raphael Montes, geboren 1990 in Rio de Janeiro, ist Jurist und Autor. Er schrieb Short Storys für verschiedene Krimianthologien und Magazine. Sein Debütroman wurde u.a. für den São Paulo Literaturpreis nominiert, und in seiner Heimat wird Raphael Montes als »Stephen King Brasiliens« gefeiert. Mit seinem zweiten Spannungsroman sorgt Montes auch international für Furore. »Sag kein Wort« erscheint in siebzehn Ländern. Meine Meinung: Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Die Story hörte sich einfach so spannend an und nach etwas, was mich total packen könnte. Der Autor wird ja sehr gelobt und so hatte ich eine Vorstellung was mich erwartet. Nun was soll ich sagen, ich hatte so meine Probleme mit der Geschichte. Die ersten Seiten haben sich für mich sehr gezogen. Ich wurde einfach nicht warm mit der Geschichte. Die Charaktere waren mir beide sehr unsympathisch so das ich keine Sympathie aufbauen konnte. Weder für die eine noch für die andere Seite. Dies hat es mir sehr schwer gemacht eine gewisse Spannung zu empfinden. Der Schreibstil ist speziell und für mich leider nicht so geeignet. Ab der Mitte des Buches wurde es dann aber doch noch spannend. Wendungen die man so nicht vermutet und eine Entwicklung die gelungen ist. Jedoch im Großen und Ganzen kein Buch was mich total begeistern konnte. Man muss diese Art von Geschichte mögen und auch die Art wie der Autor sie erzählt. Eine Empfehlung kann ich daher für das Buch nicht aussprechen, da es mich nicht vollends befriedigen konnte und ich mir etwas anderes gewünscht hätte. Aber wenn man offen ist für solche Geschichten, wenn man mit dem Schreibstil klar kommt ist es sicher spannend. Für mich leider nur 3 Sterne

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  • Ein etwas anderer Stalker-Thriller

    Sag kein Wort

    himbeerbel

    11. August 2017 um 09:27

    Téo Avelar ist Einzelgänger und ein Medizinstudent, der sich im Seziersaal der Medizinischen Fakultät am wohlsten fühlt . Echte menschliche Gefühle bringt er nur für seine dortigen Studienobjekte auf – bis er Clarice begegnet, einem Partygirl aus gutem Hause. Vom ersten Moment an ist Téo überzeugt, dass Clarice die Frau seines Lebens ist. Er beginnt, sie zu verfolgen und zu beobachten, macht ihr Geschenke, ist geradezu besessen von ihr. Als Clarice ihn zur Rede stellt und unmissverständlich deutlich macht, dass sie nichts von ihm wissen will, schlägt Téo sie bewusstlos und entführt sie in ein entlegenes Hotel in den Bergen. Was nun folgt, sind aus Téos Sicht tatsächlich perfekte Tage. Dass er Clarice fesseln und knebeln muss, sobald er sie allein lässt, liegt schließlich nur daran, dass sie so widerspenstig und unvernünftig ist.So ruhig die Geschichte anfängt, so schnell nimmt sie an Fahrt auf. Allmählich bekommt man tiefere Einblicke in Téos Denkweise und weiß, dass die Art, wie er agiert und reagiert mit etwas Fürchterlichem enden muss. Distanzlos und schockierend beschreibt der Autor Menschliches und unmenschliches Handeln des Medizinkundigen, was schockierend ist, wobei jedoch nicht das Augenmerk auf blutrünstige Taten gelegt wird. Dieser Thriller lebt eher davon, dass der personale Erzähler den Leser tief in die Psyche des verklemmten, liebeskranken, realitätsfremden, aber nicht dummen Stalkers blicken lässt, der einem beinahe schon leid tun könnte, weil klar ist, dass er die so sehr von ihm ersehnte Gegenliebe von Clarice auf diese Art niemals gewinnen kann.Der Schreibstil ist flüssig und auch wenn einem weder Téo noch Clarice sympathisch sind, so will man doch immer wissen, wie dieser Thriller weiter geht. Stellenweise wirkte die Handlung ein wenig konstruiert und unrealistisch. Dennoch fand ich das Buch spannend und fühlte mich gut unterhalten. Wer gerne einen Stalking-Thriller der etwas anderen Art lesen möchte, dem könnte „Sag kein Wort“ gefallen.Der Autor Raphael Montes, geboren 1990 in Rio de Janeiro, ist Jurist und Autor. Sein Debütroman wurde u. a. für den Sao Paulo Literaturpreis nominiert, und in seiner Heimat wird Raphael Montes als ‚Stephen King Brasiliens‘ gefeiert. Mit seinem zweiten Spannungsroman ‚Sag kein Wort‘, der in siebzehn Ländern erscheint, sorgt Montes auch international für Furore.

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  • Sag kein Wort

    Sag kein Wort

    lenisvea

    02. August 2017 um 20:20

    € 19,99 [D] inkl. MwSt. € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empf. VK-Preis) Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8090-2678-5 NEU Erschienen: 26.06.2017 Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Buch/Sag-kein-Wort/Raphael-Montes/Limes/e512800.rhd International gefeiert – Raphael Montes ist der Star der modernen brasilianischen Spannungsliteratur! Téo Avelar ist Einzelgänger. Er hat nur wenige Freunde, und am wohlsten fühlt er sich im Seziersaal. Echte menschliche Gefühle bringt er nur für sein dortiges Studienobjekt auf – bis er Clarice begegnet. Téo ist davon überzeugt: Sie ist die Frau seines Lebens. Er beginnt, sie zu verfolgen, macht ihr Geschenke, ist geradezu besessen von ihr. Als Clarice ihn abblitzen lässt, greift Téo zu extremen Mitteln, um ihre Zuneigung zu gewinnen: Er entführt sie, hält sie gefangen. Nichts und niemand soll seinem glücklichen Leben mit Clarice in die Quere kommen ... Meine Meinung; Ich bin durch das sehr auffällige Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Da ich das Thema Stalking allgemein sehr interessant finde, habe ich das Buch beim Verlag angefragt und mir wurde dieses dann freundlicherweise zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Der Einstieg in das Buch ist mir anfangs schwer gefallen. Man lernt ja erst einmal Téo kennen und merkt gleich, dass er etwas anders ist. Aber auch Clarice haben ich als speziellen Charakter empfunden. Für mich waren sie beide kein Sympathieträger. Die Spannung konnte durchgängig gehalten werden und ich hatte das Buch auch innerhalb weniger Tage ausgelesen, da ich einfach wissen wollte, wie die Geschichte um Téo und Clarice weiter geht und auch ausgeht. Es sind hier auch teilweise grausame Taten beschrieben, für ganz zart besaitete Personen ist es glaube ich gut zu wissen. Ich glaube aber nicht, dass diese Geschichte realistisch ist. Stalking an sich passiert natürlich schon, aber gerade mit dem hier beschriebenen Ende kann ich mir das nicht vorstellen. Alles in allem kann ich hier auf jeden Fall eine klare Kauf- und Leseempfehlung geben für alle Leser, die mal Lust auf das Thema Stalking haben und auch speziellere Charaktere in einem außergewöhnlichen Thriller erleben möchten. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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  • Macht Gänsehaut

    Sag kein Wort

    SillyT

    27. July 2017 um 17:06

     Téo Avelar ist Medizinstudent und im Seziersaal fühlt er sich richtig wohl. Unter anderen Menschen fühlt er sich eher unwohl, doch als er von seiner Mutter überredet wird, mit zu einer Gartenparty zu kommen, kann er nicht schon wieder nein sagen. Hier lernt er die junge Clarice Manhães kennen, die mit ihrer ungezwungenen Art und auch mit ihrem Aussehen Eindruck auf den jungen Mann macht. Mit einer List gelangt er an ihre Anschrift und findet auch heraus, wo sie studiert. Heimlich folgt er ihr und hilft ihr sogar aus einer unglücklichen Situation zu kommen. Doch Clarice findet schnell heraus, dass es kein Zufall war, dass er ihr geholfen hat und um dieser Konfrontation zu entgehen, wird Téo handgreiflich, schlägt sie nieder und entführt sie letzten Endes.Meine Meinung: Bei diesem Buch ging mir das Cover einfach nicht aus dem Kopf, dieser Blick ist so eindringlich, dass er immer wieder die eigenen Blicke auf sich zieht und so wurde ich auch sehr neugierig auf den Inhalt. Dank des sehr leichten und flüssigen Schreibstils fiel mir auch der Einstieg in die Geschichte nicht allzu schwer. Montes beschreibt allerdings vieles sehr bildlich und da sei gleich gesagt: man sollte nicht allzu zart besaitet sein, bei mancher Szenebeschreibung. Trotzdem ist die Sprache sehr gut verständlich und das Buch lässt sich dadurch auch sehr gut lesen.Die Spannung allerdings ist hier leider nicht immer gegeben. Mir war es zwischendurch zu langatmig und ich hätte mir an mancher Stelle etwas mehr Tempo gewünscht. Zwar gibt es immer wieder Augenblicke, bei denen ich mitgerissen wurde, aber auch immer wieder Abschnitte, in denen ich aufpassen musste, um nicht den Faden zu verlieren. Einen etwas konstanteren Spannungsbogen hätte ich mir hier gewünscht, allerdings gibt es dann wieder das große Aber, denn durch die eher ruhigen Passagen hat man einen sehr guten Blick auf den Protagonisten Téo und seinen sehr speziellen Charakter. Ich würde dieses Buch auch schon eher in Richtung Psychothriller einordnen, denn es geht hier auch sehr viel um Téos Psyche. Ein Erzähler gibt die Geschichte in der dritten Person wieder, dabei ist er aber auf Téo konzentriert und erzählt alles aus dieser Perspektive. Man bekommt hier ein sehr klares und deutliches Bild des Mannes und das lässt hier durchaus immer wieder eine Gänsehaut entstehen.Das Hauptaugenmerk liegt hier absolut auf die Charakterisierung des Medizinstudenten Téo und diese Umsetzung ist auf jeden Fall komplett gelungen. Der Autor zeigt sowohl, wie der junge Mann auf seine Umwelt wirkt, aber auch wie er wirklich ist. Téo scheint eigentlich nur ein sehr intelligenter, aber auch stiller Mann zu sein, doch in Wirklichkeit ist er jemand, dem jegliche Empathie fehlt. Gleich vom ersten Moment an stellt man fest, dass hier etwas ganz arg im Bösen liegt. Doch wie schlimm es um Téo steht, erfährt man dann nach und nach und ich muss sagen, dass mir selten ein Charakter so grausig vorkam. Er ist weder ein reiner Psychopath noch ein reiner Soziopath, doch eines ist ihm gewiss: er kann sich nicht in sein Gegenüber versetzen. Das, was in ihm vorgeht, wird hier so gut beschrieben, dass ich tatsächlich hoffe, niemals solch einer Person zu begegnen.Neben Téo erfährt man hier noch recht viel über die Frau, die er entführt: Clarice. Doch so richtig konnte ich bei ihr nicht nachempfinden, wie sie sich fühlt. Alles in allem wurde sie mir in keinster Weise richtig sympathisch und ihre Handlungen waren nicht immer nachvollziehbar. Aber ich denke, dass auch genau das hier so gewollt war, denn der Fokus liegt auf Téo.Im Prinzip sind diese beiden Personen auch die wichtigsten Charaktere, alle anderen sind und bleiben hier Nebensache und das passt auch so. Mein Fazit:Mit einigen Überraschungsmomenten und der wirklich großartigen Darstellung des Téo konnte dieses Buch hier punkten. Allerdings fehlte mir an manch einer Stelle die Spannung, so dass ich nicht permanent gefesselt wurde, trotzdem gibt es hier einige Szenen, die eine Gänsehaut hervorrufen und die mich schaudern ließen. Jedes Mal, wenn man glaubt zu wissen, wie es läuft, kommt etwas, dass man einfach nicht vorausahnen konnte und das Ende, das hat es dann noch einmal in sich. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Buch sehr kontroverse Meinungen hervorrufen wird. Von mir gibt es hier eine Leseempfehlung.

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  • Sag kein Wort

    Sag kein Wort

    Zeilentraumfaenger

    26. July 2017 um 20:11

    Man wurde ziemlich schnell ins Geschehen geworfen und hat Téo kennen gelernt und ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll.. Téo ist auf jeden Fall kein Mensch, den ich in meinem Umfeld haben wollen würde, aber dadurch, dass er direkt so krank dargestellt wurde und nicht einfach ein bisschen komisch war, um am Ende 'enttarnt' zu werden, war das total okay.Zwischendurch hatte er mich ein bisschen an Sheldon Cooper erinnert, nur dass er nicht so intelligent war, dafür aber 'böse' - Ich will es eigentlich gar nicht böse nennen, weil er eigentlich gute Absichten hatte. Aber er hat nie gelernt, dass man jemanden nicht zwingen kann, sich zu verlieben.Das Buch ist nicht sehr dick, dafür passiert dann aber einiges. An dieser Stelle möchte ich euch davon abraten, den Klappentext zu lesen. Zumindest der, der auf den Leseexemplaren ist. Wie das bei den verkauften Büchern aussieht weiß ich gerade gar nicht, aber auf meinem Buch war ein ziemlich langer Text, der so ziemlich alles vorweggenommen hat.Dadurch, dass das Buch jetzt nicht von spontanen Ereignissen und Überraschungen lebt, ist das nicht so schlimm gewesen, aber es wäre bestimmt noch interessanter gewesen, wenn man nicht die meiste Zeit über gewusst hätte, was noch passieren wird.Wie gesagt ist einiges passiert und dadurch, dass das Buch aus Téos Sicht (In der dritten Person) geschrieben ist, ist es teilweise ziemlich stumpf. Gefühle gibt es von ihm eher selten. Häufiger dafür die Beschreibung seines Eindrucks von Clarice, aber die meiste Zeit erzählt er nur ziemlich trocken, was so passiert.Das war nichts schlechtes, im Gegenteil, dadurch wurde alles noch realistischer. Irgendwann war der Grad zwischen 'Hä, was ist mit dir?' und 'Oh man, der arme, irgendwie ist er ja ganz niedlich' sehr, sehr schmal.Das Ende wurde in dem Klappentext nicht vorhergesagt und ich hab gemerkt, wie nervös ich wurde. Das könnte daran liegen, dass es das Ende war, aber eben auch daran, dass ich eben nicht wusste, was passiert. Leider werden wir es nie herausfinden :DIch war wirklich begeistert vom Ende. Es hat perfekt zum Rest des Buches gepasst, es war einfach genauso komisch.Sag kein Wort ist absolut kein Buch für Menschen mit schwachen Nerven, ansonsten würde ich es jedem Thriller Liebhaber empfehlen, der mal etwas Neues ausprobieren möchte. 

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  • So muss ein Thriller sein!

    Sag kein Wort

    Anjaxxx

    26. July 2017 um 07:08

    Was für ein knallharter und spannender Thriller!Gleich zu Beginn lernt der Leser kurz aber heftig Téo kennen. Auf mich hat er zwar einen leicht durchgeknallten, aber keinen besonders gefährlichen Eindruck gemacht. Oh, wie sehr ich mich getäuscht habe! Das Buch geht so rasant weiter, das ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Ich fand super, das es hier nur wenige Protagonisten gab und man beim Lesen nicht viel nachdenken musste, sondern das Buch einfach auf sich wirken lassen konnte.Der Autor hat es perfekt verstanden von Anfang an eine Wahnsinns Präsenz und Spannung dazulassen, die im ganzen Buch bis zum Schluss erhalten bleibt. Inhaltsangabe gibt es von mir keine weitere, der Klappentext sagt genug und hält was er verspricht. Allerdings kann ich verraten, dass das, was relativ harmlos beginnt, sich zu einem unaufhaltbar krassen Szenario entwickelt und dem Leser den Atem raubt!Mir war es anfangs schleierhaft, wie man es schaffen will, diese Geschichte, die von  Téo´s Seite aus so unüberlegt begann, bis zum Ende auf so vielen Seiten durchzuziehen, aber auch hier wurde ich eines besseren belehrt. Es jagt ein Horrorszenario das nächste und oftmals war ich einfach nur schockiert und hatte Gänsehaut. Hier steckt eine geniale Prise Wahn mit drin, die in einem Thriller einfach sein muss.  Das Ende war ganz anders als ich gedacht habe und auch hier war ich wieder überrascht, wieviele Überraschungen in dem Buch stecken. Ich habe das Buch zufrieden, aber mit Gänsehaut beendet und bin begeistert!

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  • Spannend.....klare Leseempfehlung

    Sag kein Wort

    Idefix040410

    24. July 2017 um 21:26

    Téo ist ein junger Mann, der seine Zeit lieber im Anatomiesaal verbringt als sich mit Freunden zu treffen. Letztere hat er nämlich nicht. Zuhause wartet seine behinderte Mutter auf ihn, die ihn ständig drängelt, endlich eine Freundin mit nach Hause zu bringen. Auf einer Party lernt er die junge, aufmüpfige Clarice kennen, die er von da an auf Schritt und Tritt verfolgt, bis er sie schließlich in seine Gewalt bringt. Er ist felsenfest davon überzeugt, in ihr die Frau fürs Leben gefunden zu haben und will sie um keinen Preis der Welt wieder gehen lassen. Eine Flucht über Tausende Kilometer beginnt und für Clarice scheint es kein Entkommen zu geben. Raphael Montes ist mit dem Buch“ Sag kein Wort“ ein spannender Thriller gelungen, der einen nicht wirklich loslässt. In wenigen Tagen hatte ich die 320 Seiten gelesen. Schon nach einigen Kapiteln erkennt der Leser, das Téo ein schräger Vogel ist, bei dem wohl einiges schief gelaufen ist in der Kindheit. Jedenfalls hat er ein psychisches Problem und ist nicht wirklich zu normalen sozialen Kontakten fähig. Er agiert übertrieben maßlos und ihm ist jedes Mittel recht, um Clarice nicht zu verlieren. Hier hat der Autor einen Protagonisten erschaffen, der an einen Psychopathen erinnert und dem man weder tagsüber, noch nachts begegnen möchte, weil er einfach unberechenbar ist. Doch auch Clarice ist eine Protagonistin, die man nicht unterschätzen sollte. Sie ist eigenwillig, extrovertiert und weiß genau, was sie will oder eben auch nicht. Das versucht sie auch Téo klar zu machen, denn als Freund kommt er überhaupt nicht in Frage für sie. Doch Téo ignoriert, dass Clarice kein Interesse an einer Beziehung hat. Clarice muss sich also etwas einfallen lassen, um Téo los zu werden, nur leider funktioniert das nicht wirklich und ehe sie sich versieht, befindet sie sich in seiner Gewalt. Dem Leser wird im Buch eine unterschwellige gruselige Atmosphäre präsentiert, weil man nicht weiß, was als nächstes passiert und die unerwarteten Wendungen im Buch sorgen dann erst richtig für Gänsehautfeeling. Zart besaitet sollte man als Leser auch nicht unbedingt sein, der Autor spart nicht mit Gewalt bei einigen Szenen. Auch das Ende hat mich ehrlich gesagt überrascht, ich habe mit dem Ausgang des Buches nicht gerechnet, wenn man auch eine Ahnung hatte. Das Ende übertraf dann aber meine Vorstellungskraft und ich war mir anfangs nicht sicher, ob ich damit zufrieden bin oder nicht. Aber lest selbst. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Kapitel sind nicht zu lang, so dass man immer nur noch schnell eines lesen möchte, bevor man das Buch wieder zur Seite legen muss, weil das Real Life einen fordert.Ein wenig Ähnlichkeit hat das Buch mit einem Werk von Stephen King, aber das hat mich beim Lesen überhaupt nicht gestört.  Das Cover finde ich auch sehr gelungen in seiner Aufmachung. Insgesamt ist Raphael Montes hier ein spannender Thriller gelungen, der den Leser in seinen Bann zieht und von mir eine Leseempfehlung bekommt.

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  • Kein überzeugender Thriller

    Sag kein Wort

    Rosenmadl

    24. July 2017 um 11:02

    Inhalt:Als Téo auf einer Party Clarice entdeckt, verliebt er sich augenblicklich in das schöne Mädchen. Nach und nach versucht er sie davon zu überzeugen, dass sie beide zusammen gehören. Doch Clarice hat bereits einen Freund und auch kein großes Interesse an Téo. Trotz seiner ruhigen Art mag er sich nicht eingestehen, dass er verloren hat und greift zu extremen Mitteln: Er entführt Clarice. Meine Meinung: An Spannung mangelt es der Geschichte sicherlich nicht. Wobei man im weiteren Verlauf des Lesens bemerkt, dass immer und immer mehr Szenen vorkommen, die an Lächerlichkeit kaum zu überbieten sind. Und erst das Ende, ich bin echt sprachlos. Aber sprachlos der Unsinnigkeit und deren Bedeutung. Für mich kam es so vor als würde der Autor kein besseres Ende mehr finden können und hätte die Geschichte einfach nur beenden wollen. Ohne Sinn und Verstand meiner Meinung nach. Téo ist ja ein außergewöhnlicher Kerl und auch Clarice zählt nicht unbedingt zu den Mädchen, die sich normal verhalten. Die beiden treffen aufeinander und es musste sich ja unbedingt was nicht alltägliches entwickeln. Auch wenn natürlich Téo so ganz und gar nicht reagierte, wie andere junge Männer in seinem Alter. Dies verspricht, zumindest anfangs und auch zur Mitte hin ein Spitzenthriller zu werden. Ich kann mich auch nicht darüber beschweren, dass mir das Lesen leicht fiel oder ich wissen wollte wie sich das Verhalten der beiden Protagonisten noch steigern ließe. Dennoch kamen mir manche Stellen und Verhaltensweisen doch arg an den Haaren herbei gezogen vor. Ich konnte oftmals nur mit dem Kopf schütteln. Soll das Ende eigentlich ein Happy End darstellen? Bei solch einer Thematik? Bei solch abstrusen Verhaltensweisen und absichtlich herbei geführten schrecklichen Taten? Ich bin wirklich überfordert und mir ist völlig unverständlich, was mir diese Geschichte letztendlich sagen möchte oder wie ich darüber denken sollte. Ich war einfach nur enttäuscht, dass der Hype um dieses Buch für mich nicht  ganz nachvollziehbar war und ich mir einfach soviel mehr erwartet hatte. Fazit: Ein Thriller mit unvorhersehbarem und nicht ganz ausgereiftem Ende. Ein Thriller mit einem Protagonisten, den man sogar öfter mal als liebenswert und gar nicht so böse bezeichnen möchte. Ein Thriller, der verunsichert und seine Leser fragend zurückblicken lässt. Ein Thriller, an dem ich anfangs großen Spaß hatte und ihn in dieser Zeit auch kaum aus der Hand legen wollte. Allerdings auch ein Thriller, der mich nicht ganz überzeugen konnte und mit dessen Entwicklung und weiteren Verlauf ich an keiner Stelle einverstanden war und so kann ich auch nur 3 Sterne vergeben !! 

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  • Enttäuschender und vorhersehrbarer Thriller

    Sag kein Wort

    Einhornkeks

    23. July 2017 um 22:42

    Inhalt Téo Avelar ist Einzelgänger. Er hat nur wenige Freunde, und am wohlsten fühlt er sich im Seziersaal. Echte menschliche Gefühle bringt er nur für sein dortiges Studienobjekt auf – bis er Clarice begegnet. Téo ist davon überzeugt: Sie ist die Frau seines Lebens. Er beginnt, sie zu verfolgen, macht ihr Geschenke, ist geradezu besessen von ihr. Als Clarice ihn abblitzen lässt, greift Téo zu extremen Mitteln, um ihre Zuneigung zu gewinnen: Er entführt sie, hält sie gefangen. Nichts und niemand soll seinem glücklichen Leben mit Clarice in die Quere kommen ... Rezension Téo ist ein in sich gekehrter Medizinstudent, der sich alleine um seine im Rollstuhl lebende Mutter kümmert. Er ist anders als andere und das merkte er bereits sehr früh. Gefühle kennt er nicht und sind ihm fremd, bis er Clarice auf einer Gartenparty kennen lernt. Er ist so sehr fasziniert von ihr, dass er sie verfolgt, ausspioniert und sich wie ein Stalker verhält. Clarice lässt ihn abblitzen, was Téo so sehr verletzt, das er zu extremen Mitteln greift und sie entführt.  In dieser Zeit versucht er Clarice zu beweisen was für ein guter Mann er doch ist und will das sie ihn genauso liebt wie er sie.  Ich war persönlich sehr enttäuscht von dem Buch, weshalb es von mir leider keine Empfehlung bekommt. Lange Durststrecken und die Langatmigkeit haben das Geschehen nur sehr schleppend vorangetrieben, was den ganzen Handlungsstrang ziemlich vorhersehbar gemacht hat. Die kurzen Momente in denen mal wirklich etwas Spannendes vorgefallen ist, waren so schnell wie sie gekommen sind auch wieder vorbei. Der Spannungsbogen blieb bis auf die kurzen "oh-jetzt-passiert-was"-Momente eher flach. Das Ende hingegen war doch recht überraschend, wobei es das Gesamtwerk nicht viel besser macht. Man bekommt hier leider sehr stark das Gefühl als habe der Autor sein Hauptaugenmerk auf die Entführung und das "Zusammenleben" von Téo und Clarice gelegt und dem Ende nur eine zweitrangige Aufmerksamkeit gewidmet hat. Das Ende hätte er deutlich früher beginnen und ausführlicher schreiben sollen, wodurch sich ein weiterführender Handlungsstrang ermöglicht hätte. Auch wenn Téo ein Psychopath war, blieb der Nervenkitzel den ich mir erhofft hatte leider aus - sehr, SEHR SCHADE.

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  • vergeudete Zeit

    Sag kein Wort

    Lee-Lou

    23. July 2017 um 20:06

    Téo ernsthaft krank und gestört darzustellen ist dem Autor tatsächlich gelungen. Der Rest ist jedoch für die Tonne. Téo selbst und auch die anderen Figuren werden nicht großartig beschrieben. Der Fokus liegt jedoch auf seiner kaputten Psyche. Wahrscheinlich muss das dem Leser reichen, um sich ein Bild von ihm zu machen - mir reicht es definitiv nicht.  Fast schon ein Wunder, dass ich keinen Muskelkrampf in der Stirn bekam, weil ich beim Lesen dauerhaft eine Augenbraue angespannt habe. Nichts wirkt aufeinander abgestimmt. Weder die Handlungen, noch die Dialoge. Selbst mit Clarice konnte ich mich nicht anfreunden.  Während sie mir anfangs noch leid tat, entpuppte sie sich im Verlauf immer mehr zu einer Lachfigur.  Anstatt sich gegen Téo zu wehren, verhält sie sich so, als wäre sie tatsächlich mit ihrem Freund im Urlaub und konzentriert sich auf das Buch, an dem sie schreibt. Genau an diesem Punkt verging für mich jeder Realismus und dadurch auch die Lust an dieser Geschichte.  Wenn man zwischen den Zeilen liest, hat Raphael Montes vielleicht wirklich Talent. Dieses schießt er hier jedoch in meinen Augen total in den Wind.

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