Rasso Knoller

 4.2 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Baedeker Reiseführer Berlin, Potsdam, Finnland und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Baedeker Reiseführer Finnland

Neu erschienen am 31.01.2019 als Taschenbuch bei MAIRDUMONT.

Berlin – Wer wohnte wo?

Erscheint am 27.05.2019 als Buch bei via reise.

ADAC Reiseführer plus Schweden

Erscheint am 04.06.2019 als Taschenbuch bei ADAC Reiseführer ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH.

ADAC Reiseführer plus Schweden

Erscheint am 04.06.2019 als Taschenbuch bei ADAC Reiseführer ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH.

Alle Bücher von Rasso Knoller

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Finnland

Finnland

 (3)
Erschienen am 14.09.2011
Baedeker Reiseführer Berlin, Potsdam

Baedeker Reiseführer Berlin, Potsdam

 (3)
Erschienen am 02.01.2018
Norwegen

Norwegen

 (2)
Erschienen am 20.03.2013
Schweden

Schweden

 (2)
Erschienen am 20.04.2016
Lesereise Helsinki.

Lesereise Helsinki.

 (2)
Erschienen am 24.06.2014
DuMont BILDATLAS Mecklenburg-Vorpommern

DuMont BILDATLAS Mecklenburg-Vorpommern

 (1)
Erschienen am 05.04.2018
DuMont BILDATLAS Schweden Süden, Stockholm

DuMont BILDATLAS Schweden Süden, Stockholm

 (1)
Erschienen am 13.11.2017
Reportage Australien

Reportage Australien

 (1)
Erschienen am 29.07.2011

Neue Rezensionen zu Rasso Knoller

Neu

Rezension zu "Lesereise Stockholm" von Rasso Knoller

Ein Anker in wilden Gewässern
aus-erlesenvor 10 Monaten

Rasso Knoller steht am Wasser und lässt Stockholm – genauer gesagt den Sonnenunter- und aufgang – auf sich wirken. Schön, dass es ihm gefällt. Doch als Leser ist man in solchen Situationen meist außen vor. Nicht hier. Das Rot des Feuerballs in all seinen Nuancen erscheint glasklar vor dem geistigen Auge. Die Menschen herum sind zum Greifen nah. Stockholm ist ein Abenteuer der besonderen Art. Und das auf jeder Zeile der nun folgenden einhundertzweiunddreißig Seiten. 
„Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“ könnte der Soundtrack einiger Kapitel lauten. Sergels Torg gehört sicher nicht zu den Sehenswürdigkeiten, die gleich zu Beginn einer Reise „abgehakt“ werden müssen. Architektonisch eher Kleckserei als Kleinod. Die Mischung der Besucher lädt auch nicht zwingend zum Verweilen ein. Doch Rasso Knoller schafft es auch diesem nicht gerade augenschmeichelnden Ort etwas abzugewinnen. Das kurze Kapitel dient nicht zuletzt dazu, den folgenden Geschichten mehr Gewicht zu verleihen, mehr Sehnsucht zu wecken. 
An einem Dienstag in Skansen. Der Vergnügungspark hat wie immer geöffnet. Die Menschen strömen hinein. Doch – wie an jedem Dienstag im Sommer – die Masse der Menschen ist heute dichter. Es gilt einer der typischsten schwedischen Traditionen zu frönen: Dem Singen. Live im Fernsehen zu verfolgen für alle, die den Weg scheuen oder nicht die Möglichkeit haben selbst anzureisen. Auf der Bühne Stars der Musikszene. Davor Fans und, einfach gesagt, Menschen, die einfach gern singen. Karaoke für die Massen. Zu Tausenden strömen sie herbei und trällern im Verbund bis sich ein Chor erhebt, der seinesgleichen sucht. 
Für die ganz Kleinen ist Junibacken die weite Welt, die es zu erkunden gilt. Und wenn auf der Bühne eine Rothaarige in knallbunten Klamotten auftritt, ist jeder mucksmäuschenstill. Ein Verbrecher wird gleich dingfest gemacht. Und die Heldin wird bejubelt, denn ihr Name ist weltbekannt: Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf. Wer da nicht schwach wird und den Alltag vergisst, wird Stockholm nie verstehen.
Von der längsten Kunstgalerie der Welt, der tunnelbana (auch, wer kein Schwedisch spricht, erkennt sofort, dass es sich um die U-Bahn der Hauptstadt handelt) über royale Gärten und im wahrsten Sinne noble Menüs bis hin zu Besuchen in mittlerweile (weil als unrentabel eingestuften) geschlossenen Schulen und natürlich dem ABBA-Museum nimmt der Autor den Leser mit in eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt. Dass hier immer noch (trotz stets wachsender Probleme) alles im Lot ist, ist ein Verdienst der Stockholmer. Ehemals blutige Plätze verbreiten heute nur noch bei Nebel eine Art von Schrecken. Problemviertel sind multikulturelle Schmelztiegel und neuangelegte Wohnviertel sind zukunftsweisende Modelle, die andere Städte problemlos übernehmen könnten. Moderne und Traditionsbewusstsein sind in Stockholm selbstverständliche Gegebenheiten und keine Widersprüche, die verbal auf Teufel-komm-raus polemisiert werden müssen. Mit derselben Vehemenz muss man dieses Buch bei jedem Stockholm-Trip dabei haben. Ohne diese Lesereise würde etwas fehlen.

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S

Rezension zu "Baedeker Reiseführer Berlin, Potsdam" von Rasso Knoller

Berlin ist immer eine Reise wert
sapadivor einem Jahr

In den Urlaub zu fahren ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen und um mich vorher über die Orte zu informieren versuche ich mir vorab ein umfassendes Bild zu machen, dazu benutze ich natürlich Reiseführer.

Nachdem nun viele Reiseführer von Baedeker neu aufgelegt werden war ich gespannt was sich geändert hat. Baedeker gehört neben Marco Polo zu meinen häufigsten Begleitern im Urlaub. Der Unterschied bei beiden ist der Umfang und dadurch die Größe, denn die Marco Polo Reiseführer sind deutlich kleiner und dadurch handlicher.

Schon der Einband mit dem Band gegen unbeabsichtigtes Aufgehen wirken mehr als hochwertig, er ist stabil und verstärkt. Ebenso ist das Foto extrem sommerlich und ansprechend. Am Ende des Reiseführers befindet sich eine ausklappbare Karte, die nochmals einen Überblick über Berlin gibt.

Das Buch beginnt mit den Top 14 Sehenswürdigkeiten Berlins, hier ist mit der ungewöhnlichen Zahl vierzehn bereits einer der Hauptaspekte aller Berlinreiseführer angesprochen, denn es gibt eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, die kaum in den Reiseführer passen. Nach meiner Meinung sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erfasst.

Danach gibt es erst einmal Informationen zu Berlin, verschiedene Touren, die Sehenswürdigkeiten von A-Z bevor es nach Potsdam übergeht. Es wird aber auch nicht die Geschichte Berlins vergessen und hierbei wird weit in der Zeit zurückgegangen.

Weiterhin wird auf das kulinarische Wohl, genauso wie auf „Magische Momente“ eingegangen. Die magischen Momente sind kleine Einschübe die ein wenig Atmosphäre vermitteln und so den Reiseführer auflockern. Dazu passen die kleinen Listen mit sechs mal Besonderheiten dazu, die eine Auswahl an verschiedenen Überraschungen bietet.

Fazit: Die Verbindung zwischen den informativen Texten und den anschaulichen Bildern klappt wunderbar. Es entsteht ein sagenhafter Reiseführer, der im Gegensatz zu den alten Versionen noch ein wenig abwechslungsreicher ist ohne dabei zu verwirren. Die gewünschten Beiträge lassen sich schnell und kinderleicht finden.

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W

Rezension zu "Baedeker Reiseführer Berlin, Potsdam" von Rasso Knoller

Berlins Anziehungskraft auf 360 Seiten zusammengefasst
wschvor einem Jahr

Der 'Relaunch' der bekannten BAEDEKERS führt dazu, dass die Reiseführer irgendwie handlicher geworden sind, ohne am äusseren Format, an der 'technischen' oder gar inhaltlichen Qualität verloren zu haben.

Die 'technischen' Daten: immer noch sehr stabil gebunden. Dass sich schon nach ein paar Mal blättern Seiten lösen, ist nicht zu erwarten. Ein paar Regentropfen werden den Einband nicht schaden. Er ist zwar nicht mehr wie die Vorgängerserie glänzend plastifiziert, wird aber sich etwas Aushalten. Das Gummiband ist praktisch, um das Buch zugeschlagen zu halten oder als Lesezeichen zu verwenden. Und auf den in den relaunchten BAEDEKERS üblichen leeren Seiten am Ende  ermöglichen auch ein paar handschriftliche Notizen. Der in einer Plastiktasche hinten im Buch eingelegte Stadtplan (1:25.000 - 1:32.000) ist geschickter gefaltet. Der neue Druck macht die Karte leichter lesbar. Auf der Rückseite ist ein umfangreiches Straßenverzeichnis zu finden. Keine Frage: Übersichtskarten des U- und S-Bahnnetzes gibt es auf der Karte und nochmals im rückseitigen einband zu Aufklappen.
Zum Inhalt: gründlich recherchierte, umfangreiche und mit schönen Farbfotos, Grafiken, Grundrissen historischer Gebäude, detaillierten Auszügen aus einem Stadtplan aufgelockerte und illustrierte Texte vermitteln die Kenntnisse, die Wert zu wissen sind. Dass die beschriebenen Ziele natürlich auch aktuelle Tipps und Hinweise zu Restaurants, Hotels, sonstigen Unterkunftsmöglichkeiten, Cafés und Kneipen bietet, ist eh klar.  Das Einzige, was am Inhalt mit negativer Kritik auszuzeichnen ist: ein paar Erklärungen fallen dann doch ziemlich dürftig aus. Die Vorgänge um Karl Liebknecht anno 1918 bekommen auf Seite 197 gerade mal neun Worte und im Zusammenhang mit Rosa Luxemburg an anderer Stelle (S. 266) nicht viel informativere zwölf Zeilen ab.
Dabei darf aber nicht vergessen werden: der BAEDEKER ist ein Reiseführer, weder ein ausführliches Geschichtsbuch, in dem alle historischen Hintergründe ausgeleuchtet werden noch ein grossformatiger Bildband.
Zusammengefasst: ich hab zwar keinen Koffer in Berlin wie Marlene Dietrich, Bully Buhlan im Jahr 1951 oder sogar Udo Lindenberg anno 2002. Aber jedes Mal wenn Berlin auf dem Plan steht, geht der Griff beim Koffer packen automatisch zum BAEDEKER.


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