Raul Krauthausen Dachdecker wollte ich eh nicht werden

(29)

Lovelybooks Bewertung

  • 29 Bibliotheken
  • 8 Follower
  • 1 Leser
  • 12 Rezensionen
(19)
(9)
(0)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Dachdecker wollte ich eh nicht werden“ von Raul Krauthausen

Ein persönliches Plädoyer für Toleranz und Freude am Leben Menschen tätscheln ihm den Kopf oder starren ihn an – Raúl Aguayo-Krauthausen, der aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl sitzt und kleinwüchsig ist, weiß, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, mit Behinderten unverkrampft umzugehen. Dabei ist jeder zehnte Deutsche behindert, da sollten wir uns doch eigentlich an den Umgang mit jenen gewöhnt haben, die nicht 'normal' sind. Doch das Gegenteil ist der Fall. Raúl Aguayo-Krauthausen sieht seine Behinderung als eine Eigenschaft von vielen. Er beschreibt mit Witz und Sachkenntnis, wie sein Alltag wirklich ist und wie ein Miteinander von behinderten und noch-nicht-behinderten Menschen aussehen kann. 'Was soll denn an dieser Behinderung Besonderes sein? Raúl Krauthausen ist einfach ein sehr beeindruckender Mensch mit starken Gaben. Er hat viel zu sagen und sich über seinen Rollstuhl schon lange erhoben.' (Roger Willemsen)

Behinderung oder nicht, das wirkliche was zählt, ist die Persönlichkeit. Ein bewegendes Buch mit vielen Denkanstößen.

— Wortverdichtung

Sehr persönliche Einblicke in die Lebenswelt eines behinderten Menschen.

— Mrs_Nanny_Ogg

Ist sehr speziell, bietet aber einen guten und amüsanten Einblick über die alltäglichen Widrigkeiten eines Rolli-Fahrers...

— thelastfairy

Interessant und sympathisch.

— thursdaynext

Zwei Nachmittage, dann war ich fertig mit lesen. Großartig und "spannend" auf eine unaufdringliche Weise, sehr privat.

— Nebu

Ein beeindruckendes Buch über den persönlichen Umgang mit Behinderung. Absolut empfehlenswert!

— CanYouSeeMe

Ein großartiges Buch über ein wichtiges Thema! Lesen!

— Stjama

Wer das Buch nicht liest, hat definitiv was verpaßt.

— moorlicht

Raul erzählt sein Leben, mit all den Tücken, die seine Krankheit mit sich bringt. Beeindruckend und ehrlich.

— dieFlo

Stöbern in Biografie

Embrace

Sowohl als Buch als auch als Film echt beeindruckend! Kann Embrace jedem empfehlen :)

Kiwi33

Nachtlichter

Ehrlich, schonungslos und informativ

silvia1981

Hass gelernt, Liebe erfahren

Die bewegende Geschichte einer Verwandlung, von jemandem der voller Hass ist, zu jemandem, der seinen Feinden hilft

strickleserl

'Suche Mann für meine Eltern'

Sehr amüsantes und kurzweiliges Buch, das trotz allem ein nachdenklich stimmendes Thema anschneidet. Absolut lesenswert!

Seehase1977

Penguin Bloom

Eine berührende Geschichte die wirklich passiert ist.

HannahsBooks

Der Lukas Rieger Code

Der Lukas Rieger Code

ArnoSchmitt

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Bin ich ein Berufsbehinderter?

    Dachdecker wollte ich eh nicht werden

    Mrs_Nanny_Ogg

    19. February 2017 um 09:54

    Ich kannte Raúl Krauthausen bereits durch einen sehr interessanten und seriösen Fernsehbeitrag zum Thema Behinderung. Ich wusste also schon einiges über sein Leben, doch in seiner Autobiografie "Dachdecker wollte ich eh nie werden" gewährt er sehr intime Einblicke in sein Leben und zeigt auch seine Entwicklung im Bezug zu seiner Behinderung (Osteogenesis imperfecta, Glasknochenkrankheit) auf. Raúl Aguayao-Krauthausen hat sich in diesem Buch auf sehr persönliche Weise mit sich und seiner Behinderung auseinandergesetzt. Sieht man Raúl in seinem Rollstuhl auf der Straße, sieht man tatsächlich zuerst seine Behinderung, nicht einen jungen, engagierten Mann, einen Studenten, einen liebenden Partner.  Raúl erzählt in seiner Lebensgeschichte über Situationen, in denen ihm bewusst geworden ist, dass er behindert ist. Er hatte meiner Meinung nach das Glück, Eltern zu haben, die ihn trotz seiner Glasknochen nicht in Watte gepackt haben. Er besuchte einen integrativen Kindergarten und auch eine integrative Grundschule in Berlin. Doch spätestens im Sportunterricht oder den Bundesjugendspielen wurde im klar, dass er anders war, als seine Mitschülerinnen und Mitschüler. Auch bei pubertären Kuschelpartys erfuhr er seine Andersartigkeit. Wie geht ein junger Mensch damit um? Raúl erzählt über seine persönliche Auseinandersetzung damit. Er wollte nicht, dass man wegen ihm Ausnahmen macht oder Umstände hat, seine Behinderung sollte nicht in den Vordergrund gerückt werden. Er lebt in einer WG, zunächst unterstützt von Zivis, heute von persönlichen Assistenten. Er ist Initiator von Sozialhelden und einer Website, auf der man sich über barrierefreie Lokale und Geschäfte weltweit erkundigen kann (http://sozialhelden.de/). Zusammen mit Roger Willemsen hat er schon als Jugendlicher eine Show der Aktion Mensch (damals noch Aktion Sorgenkind) moderiert. Doch immer wieder stellte sich die Frage, wie er persönlich zu seiner Behinderung steht. ob er trotz oder wegen seiner Behinderung Dinge in Bewegung setzen kann, ob er "Berufsbehinderter" ist oder gerade das vermeiden will. Ich war sehr überrascht, welch intime Einblicke Raúl Krauthausen in sein Leben gewährt hat. An manchen Stellen haben sich mir auch die Augen geöffnet, zum Beispiel war es mir nicht bewusst, dass schon das Schieben eines Rollstuhles für manche behinderte Menschen ein Eingriff in die Intimzone ist. Da ich selbst als Jugendliche eine sehr gute Freundin mit Glasknochen hatte, kannte ich die Problematik. Allerdings geht eben jeder anders damit um. Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert die Inklusion behinderter Menschen in unsere Gesellschaft. Mit diesem Buch kann man einen persönlichen ersten Schritt tun.

    Mehr
  • Ein K(l)ick fehlt dem Buch

    Dachdecker wollte ich eh nicht werden

    melli.die.zahnfee

    28. June 2015 um 00:57

    Menschen tätscheln ihm den Kopf oder starren ihn an – Raul Krauthausen, der aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl sitzt und kleinwüchsig ist, weiß, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, mit Behinderten unverkrampft umzugehen. Dabei ist jeder zehnte Deutsche behindert, da sollten wir uns doch eigentlich an den Umgang mit jenen gewöhnt haben, die nicht «normal» sind. Doch das Gegenteil ist der Fall. Raul Krauthausen sieht seine Behinderung als eine Eigenschaft von vielen. Er beschreibt mit Witz und Sachkenntnis, wie sein Alltag wirklich ist und wie ein Miteinander von Behinderten und Noch-nicht-Behinderten aussehen kann. Ich hatte eine Leseprobe dieses Buches begonnen und es hat mich so berührt dass ich es ganz lesen musste. Ein beeindruckendes Leben, dass Herr Krauthausen lebt. Ohne große Jammertiraden gibt er Einblick in einen Lebensstil der ganz außergewöhnlich sein muß, da er im Rollstuhl sitzt. Und trotzdem ( oder gerade deshalb ) hat er in seinem Leben soviel erreicht. da können sich viele Menschen mal eine Scheibe von abschneiden. Ich als " Kinderwagenschieberin" und vor zwei Wochen "fünftagenacheinemunfallrollstuhlfahrerin"War zutiefst erschüttert wie schwierig, schrecklich und unbequem es ist auf einen Rolli angewiesen zu sein. Armes Deutschland !!! Hier ist ja kaum etwas behindertengerecht.Angefangen bei Bordsteinkanten die nicht zueinander passen und man erst Kilometerlang auf der Straße fahren muß um einen abgesenkten Bordstein auf der Gegenfahrbahn zu finden der zu dem Abgang passt . Oder das megaschicke neue Kopfsteinpflaster auf dem Marktplatz....hier geht mir Herr Krauthausen genau passend en detail. Er erklärt die Problematik und hat ja auch mit der wheelmap.eine tolle Idee gehabt es Rollifahrern einfacher zu machen. Ansonsten hätte ich mir in dem Buch etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht. Über die Sozialhelden zB.Da hat er meiner Meinung nach bescheiden zuviel versteckt. Außerdem hat mir ein wenig die Reflexion gefehlt. Oder evtl ergänzende Erklärungen für Nichtbehinderte Herr Krauthausen erwähnt zwar dass die Behinderung nicht im Vordergrund steht und stehen soll, aber dennoch tut sie es unvermeidlicherweise. Sonst wäre er ja auch nicht der Mensch der er ist. Ich als nichtbehinderter Mensch kann es mir z.b nicht vorstellen mich nicht tagtäglich aufs genaueste mit einer vorhandenen Krankheit auseinanderzusetzen sondern damit zu leben,sie auch manchmal zu ignorieren? Ohne dabei depressiv zu werden....weil ich anders bin als ein Großteil meiner Mitmenschen?bzw die Mitmenschen anders sind als ich....RESPEKT für dieses Leben Fazit: eine absolut lesenswerte Biografie ! Der ein wenig Erklärung und manchmal auch Tiefgang fehlt

    Mehr
  • Dachdecker wollte ich eh nicht werden

    Dachdecker wollte ich eh nicht werden

    CanYouSeeMe

    Menschen tätscheln ihm den Kopf oder starren ihn an – Raul Krauthausen, der aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl sitzt und kleinwüchsig ist, weiß, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, mit Behinderten unverkrampft umzugehen. Raul Krauthausen sieht seine Behinderung als eine Eigenschaft von vielen. Er beschreibt mit Witz und Sachkenntnis, wie sein Alltag wirklich ist und wie ein Miteinander von Behinderten und Noch-nicht-Behinderten aussehen kann.   ‘Dachdecker wollte ich eh nicht werden‘ verspricht ein Buch zu sein, in welchem Raúl Krauthausen über sein Leben mit «Osteogenesis imperfecta», der Glasknochenkrankeit, berichtet. Es ist allerdings mehr als nur das: Vielmehr zeichnet Raúl Krauthausen einen breitgefächerten Einblick in das Leben von Menschen mit Behinderung in Deutschland.  Die Lektüre ist nicht chronologisch gestaltet, es arbeitet eher Stationen in seinem Leben ab, die von Wichtigkeit für ihn und dem Akzeptieren seiner Behinderung geprägt sind. Dennoch verliert das Buch nie seinen humorvollen Beiklang, denn der Schreibstil ist im Allgemeinen zwar sehr sachlich, aber auch mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und Humor gespickt. Es werden Sorgen und  Nöte, sowie Freude und Glück mit dem Leser geteilt doch ein gewisser Abstand bleibt - für mich völlig verständlich, denn ich glaube noch mehr Tiefe, beziehungsweise noch mehr Fokussierung auf das Thema Behinderung hätte gut und gern nach hinten losgehen können. So ist es Raúl Krauthausen gelungen einen ausgezeichneten Einblick in sein Leben zu geben, dass grade Nicht-Behinderte Menschen zum Nachdenken anregt.  Das Buch macht deutlich, dass eine Behinderung ein glückliches und erfülltes Leben auf keinen Fall ausschließt, aber Tücken mit sich bringt, die von der Gesellschaft leider immer noch übersehen werden. 

    Mehr
    • 4

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. November 2014 um 14:03
  • Leserpreis-Autoren über die Fragen, die sie gern mal gestellt bekommen würden

    DieSchwarzeKathatze

    Es ist wieder soweit! Der Countdown für den Leserpreis 2014 läuft! Nachdem ihr in 16 Kategorien eure Lieblingsbücher und -autoren nominiert habt, stehen nun die 35 meistnominierten Bücher und Autoren jeder Kategorie fest. In der nun anlaufenden letzten Phase des Leserpreises habt ihr die Möglichkeit darüber abzustimmen, welche der Kandidaten auf diesen Shortlists Bronze, Silber oder Gold verdient haben. Das ist die ideale Gelegenheit, mehr über die nominierten Autoren zu erfahren und deshalb bitten wir diese an dieser Stelle darum, ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Da sich jeder Autor früher oder später den Fragen seiner Leser stellt, möchten wir dieses Jahr von ihnen wissen: Bestimmt bekommst du ständig die gleichen Fragen gestellt. Was ist dein Lieblingsbuch? Wo schreibst du am liebsten? Hast du Rituale? Deshalb fragen wir einfach mal nach der Frage, die dir nie gestellt wird, die du aber gern mal gestellt bekommen würdest. Gibt es eine solche Frage und möchtest du uns vielleicht die Antwort darauf verraten? Oder gab es schon mal eine interessante Leserfrage, auf die du spontan nicht direkt eine Antwort wusstest? Wir sind jetzt schon ganz neugierig! -- Today is the day! The countdown for the LovelyBooks 'Leserpreis 2014' has started! After you have voted for your favourite books and authors in 16 categories the results are now fixed: we have our 35 finalists in every category. As of now, you can vote for those books and authors who, in your opinion, should be awarded with the 'Leserpreis' in Gold, Silver and Bronze. Of course, this final phase is also the perfect opportunity for our appointed authors to betray secrects. As all of them have to face their reader's questions sooner or later, we are curious to know: Certainly, you are often asked the same questions: Which is your favourite book? Do you have the perfect spot or a favourite place for writing? Do you have some kind of writing ritual? For this reason, we would like to know which question has not been addressed to you yet but which you would love to be asked sometime. Is there such a question and would you even like to answer it for us? Or has there already been an interesting question prompted by a reader to which you didn’t know immediately how to reply? We are looking forward to the answers of our shortlist candidates!

    Mehr
    • 92
  • Leserunde zu "Dachdecker wollte ich eh nicht werden" von Raul Krauthausen

    Dachdecker wollte ich eh nicht werden

    raulkrauthausen

    Wollt ihr auch einen Einblick in Raul Krauthausens Leben aus der Rollstuhlperspektive erhalten? Dann bewerbt euch bis zum 20. Januar 2014 für eines von 10 Freiexemplaren (Printausgaben) von „Dachdecker wollte ich eh nicht werden: Das Leben aus der Rollstuhlperspektive“! Wer sich bewerben möchte, der kann einfach in der Rubrik Bewerbung/ Ich möchte mitlesen folgende Frage beantworten: "Welchen Beruf wolltest / konntest du nie werden und warum?" Zur Leserunde sind natürlich nicht nur die Gewinner der Buchverlosung, sondern auch alle anderen interessierten Buchbesitzer eingeladen! Zum Buch: Menschen tätscheln ihm den Kopf oder starren ihn an – Raul Krauthausen, der aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl sitzt und kleinwüchsig ist, weiß, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, mit Behinderten unverkrampft umzugehen. Dabei ist jeder zehnte Deutsche behindert, da sollten wir uns doch eigentlich an den Umgang mit jenen gewöhnt haben, die nicht «normal» sind. Doch das Gegenteil ist der Fall. Raul Krauthausen sieht seine Behinderung als eine Eigenschaft von vielen. Er beschreibt mit Witz und Sachkenntnis, wie sein Alltag wirklich ist und wie ein Miteinander von Behinderten und Noch-nicht-Behinderten aussehen kann. Eine Leseprobe findet ihr auf raul.de/buch Über Raúl Aguayo-Krauthausen: Raúl Aguayo-Krauthausen, 1980 in Peru geboren, ist in Berlin aufgewachsen. Er hat «Osteogenesis imperfecta», sogenannte Glasknochen, und sitzt im Rollstuhl. Der 33-Jährige studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation und Design Thinking, war Programmmanager beim RBB-Radiosender Fritz, entwickelte eine Kampagne für den «Alternativen Nobel Preis» und gründete 2004 den gemeinnützigen Verein SOZIALHELDEN e.V.. 2010 ging sein Projekt wheelmap.org online, eine interaktive Landkarte für rollstuhlgerechte Orte. 2013 bekam er das Bundesverdienstkreuz am Bande für sein Engagement mit den Sozialhelden verliehen. Voraussetzung, um an der Verlosung teilzunehmen, ist die Bereitschaft zu einer aktiven Teilnahme an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension!

    Mehr
    • 301
  • Amazon Entdeckt!-Preis

    Dachdecker wollte ich eh nicht werden

    raulkrauthausen

    22. September 2014 um 09:11

    Bitte gebt mir Eure Stimme!Ich bin in der letzten Abstimmungsrunde vom Amazon Autoren-Preis. Noch bis zum 30. September kann auch für mein Buch abgestimmt werden. Es wäre großartig, wenn ihr für mich voten würdet!

    http://www.amazon.de/entdeckt

  • Buchverlosung zu "Dachdecker wollte ich eh nicht werden" von Raul Krauthausen

    Dachdecker wollte ich eh nicht werden

    raulkrauthausen

    Zum Welttag des Buches verlose ich 2 Exemplare von "Dachdecker wollte ich eh nicht werden"! Zum Buch: Menschen tätscheln ihm den Kopf oder starren ihn an – Raul Krauthausen, der aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl sitzt und kleinwüchsig ist, weiß, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, mit Behinderten unverkrampft umzugehen. Dabei ist jeder zehnte Deutsche behindert, da sollten wir uns doch eigentlich an den Umgang mit jenen gewöhnt haben, die nicht «normal» sind. Doch das Gegenteil ist der Fall. Raul Krauthausen sieht seine Behinderung als eine Eigenschaft von vielen. Er beschreibt mit Witz und Sachkenntnis, wie sein Alltag wirklich ist und wie ein Miteinander von Behinderten und Noch-nicht-Behinderten aussehen kann.  Eine Leseprobe findet ihr auf raul.de/buch Über den Autor: Raúl Aguayo-Krauthausen, 1980 in Peru geboren, ist in Berlin aufgewachsen. Er hat «Osteogenesis imperfecta», sogenannte Glasknochen, und sitzt im Rollstuhl. Der 33-Jährige studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation und Design Thinking, war Programmmanager beim RBB-Radiosender Fritz, entwickelte eine Kampagne für den «Alternativen Nobel Preis» und gründete 2004 den gemeinnützigen Verein SOZIALHELDEN e.V.. 2010 ging sein Projekt wheelmap.org online, eine interaktive Landkarte für rollstuhlgerechte Orte. 2013 bekam er das Bundesverdienstkreuz am Bande für sein Engagement mit den Sozialhelden verliehen. Ich freue mich auf eure Bewerbungen und drücke die Daumen, dass der Lostopf euch gut gesinnt ist! Viele Grüße, Raúl Aguayo-Krauthausen

    Mehr
    • 131

    LimaKatze

    02. May 2014 um 16:44
  • Einblicke in die Welt eines Rollstuhlfahrers

    Dachdecker wollte ich eh nicht werden

    schafswolke

    Das Buch zeigt einen kleinen Einblick in das Leben von Raul Krauthausen. Raul erzählt in loser Reihenfolge Geschichten aus seinem Leben; von Freundschaften die kommen und gehen, Schulproblemen, Erster Liebe und die ersten Schritte ins Erwachsenenleben, ebenso wie von der ersten eigenen Wohnung. Eigentlich alles ganz alltägliche Dinge aus dem Leben eines jungen Mannes, wenn da nicht eins wäre, das Raul besonders macht. Raul hat eine Form der Glasknochenkrankheit, die seine Knochen sehr leicht brechen lassen, dadurch steht er manchmal unverhofft vor Problemen, die für andere nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind. Das eine Mal ist es eine Stufe, das andere Mal ein defekter Fahrstuhl oder auch eine übermotivierte Lehrerin, die es ja eigentlich nur gut meinte. All zu nah lässt Raul einen dann doch nicht an sich ran. Kann ich gut verstehen, wäre auch nicht mein Ding. Ich sehe das Buch eher als Einblicke in das Leben eines Rollstuhlfahrers und das ist gut gelungen. Man bekommt ein klein wenig von Rauls Ängsten und Zweifeln mit, manchmal kommen sie von ihm selbst und ein anderes Mal werden sie durch andere Mitmenschen hervorgerufen. Da gibt es dann Partys zu denen er nicht eingeladen wird. Liegt es an der Behinderung oder an Raul als Person? Das ist bestimmt nicht immer leicht zu unterscheiden. Eine tolle Unterstützung erfährt Raul von seinen Eltern, die ihn nicht einschränken wollen und ihn auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben helfen. Das Buch sollte Mut machen sich auch mal was zu trauen und vielleicht hilft ist es ja ein klein wenig Hindernisse abzubauen und einfach mal auf das Unbekannte zuzugehen.

    Mehr
    • 3

    NiWa

    01. May 2014 um 20:05
  • eBook Kommentar zu Dachdecker wollte ich eh nicht werden von Raul Krauthausen

    Dachdecker wollte ich eh nicht werden

    Andrea Eberl

    29. March 2014 um 09:01 via eBook 'Dachdecker wollte ich eh nicht werden'

    Ich habe soeben mit meinem Iphone zum ersten Mal ein E-Book mit Voice Over gelesen, nein, verschlungen. Das Buch nimmt mich mit seinen verschiedenen Emotionen, die Parallelen zu meinen Ängsten in Situationen als blinde Frau aufzeigen, die mich aber auch aufklären über eine Behinderung oder deren "Tücken", die ich mir bisher nur schwer vorstellen konnte, vom ersten bis zum letzten Wort mitgenommen, aber keinesfalls überfrachtet. Danke, lieber Raul, für dieses Werk, das zu schreiben bestimmt an manchen Stellen nicht so einfach für Dich war. Und vielen Dank für die erste schöne Begegnung mit Dir am 17.3. in Berlin, nein, in Brandenburg :-)

    Mehr
  • Ein Buch, welches zum Nachdenken über den eigenen Umgang mit Behinderten anregt!

    Dachdecker wollte ich eh nicht werden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. March 2014 um 12:48

    In diesem Buch schreibt Raúl über sein Leben mit und im Rollstuhl. Dabei merkt man sehr gut, dass er zwar selbst oft an Grenzen stößt und auch auf Probleme trifft, die ihn aber nicht verzweifeln lassen, sondern anspornen weiter zu gehen. Er hat «Osteogenesis imperfecta», sogenannte Glasknochen, wodurch er nicht Laufen kann und seit jeher im Rollstuhl sitzt. Doch dass hindert ihn z.B. nicht daran, sich allein auf den Weg zu machen und auch wenn sich ihm Hindernisse in den Weg stellen sich darüber hinwegzusetzen und eine Lösung zu finden. Das Cover zeigt Raúl mit seinem Rollstuhl. Er macht einen fröhlichen und zufriedenen Eindruck. Fast ein bisschen spitzbübisch. Man hat das Gefühl, er sei mit seinem Leben zufrieden und sich im Reinen. Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben und muss sagen, es ist ein sehr starkes Buch, welches mich viel Nachdenken lies. Raúl erzählt in diesem Buch über sein Leben als behinderter Mensch im Rollstuhl. Dass dies nicht immer einfach ist, kann sich jeder vorstellen. Doch Raúl stellt sich dem Leben mit all seinen Herausforderungen und macht einfach das Beste daraus. Das Buch ist nicht wirklich chronologisch geordnet, vielmehr zeigt es verschiedenen, wichtige Stationen aus Raúl´s Leben auf, die alles eines zeigen, auch wenn Raúl behindert ist, so kann er doch mehr als man von ihm erwarten würde. Er stößt in einigen Abschnitten an seine eigene Grenzen und erkennt, dass er zwar nie so sein kann wie andere Menschen in seinem Alter, aber auch, dass er dennoch nicht hilflos ist. Es hat mich sehr bewegt über seine Erfahrungen zu lesen und ich konnte durch die genaue Erzählweise auch recht gut nachempfinden, wie es ihm wohl in mancher Situation ergangen sein mag. Festzustellen, dass man z.B. auf Partys wohl nie mit jemanden fest Zusammensein und Knutschen würde, so wie andere Jugendliche, muss hart sein. Auch zu sehen, dass man bei einem Sportfest mit „normalen“ Kindern einfach niemanden hat, mit dem man sich messen könnte und dann aber trotzdem zum Mitmachen genötigt zu werden, obwohl man das eigentlich gar nicht möchte, fand ich schrecklich. Und genau dies sind die Momente im Buch, die zum Denken anregen und nicht nur das, sie regen auch zum Umdenken für den eigenen Umgang mit Behinderten an. Gut finde ich die Tatsache, dass Raúl sagt, er möge den Begriff behinderter Mensch, weil es frei lasse, ob man behindert ist oder behindert wird. Ich denke, das sagt schon alles aus. Durch die Leserunde bei LB hatte ich das Glück Raúl in der Leserunde ein klein wenig kennen lernen zu dürfen und ihm auch Fragen stellen zu können und muss sagen, ich glaube, dass er ein sehr starker Mensch ist, der Dinge bewegen will und Leute zum Umdenken gegenüber Behinderten bringen möchte. Dies ging auch aus dem Buch deutlich hervor. Ein interessantes Buch über ein Leben im Rollstuhl, dass zwar manchmal behindert, aber dennoch sehr erfüllt zu sein scheint.

    Mehr
  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. Elke Emma.Woodhouse Eskarina* Evan fabalia FantasyDream Fay1279 Felilou Finesty22 Florenca fireez Fraenzi Freakshowactress fredhel funkyreadinggirl garfieldbuecher Gela_HK Geri GetReady Ginevra ginnykatze Girdie glanzente Glanzleistung gra grinselamm GrOtEsQuE Gruenente gst Gulan guybrush hannelore259 HarIequin Heldin-mit-Happy-End hexe2408 HibiscusFlower Hikari Honeygirl96 IraWira isipisi jahfaby janaka jasminthelifeispretty Jeami Jecke Julia_Ruckhardt Juliaa JuliaSchu juliaslesewelt Juya Kaiaiai Kajaaa kalligraphin Kanjuga Karin_Kehrer Karoliina Karottenjunkie KatharinaJ Kendall Kerstin-Scheuer Kidakatash Kiki2000 Kirschbluetensommer Kiwi_93 Kleine1984 Kleine8310 kleinechaotin kleinfriedelchen Krinkelkroken krissiii KTea  Kurousagi LaDragonia LadySamira091062 LaLecture LaLeLu26 Lalena Laupez lcsch30 LeJardinDuLivre LenaausDD Leochiyous lesebiene27 Lesefee86 Lese-Krissi Leselotteliese lesemaus LeseMaus Lesemaus_im_Schafspelz leseratte69 lesewurmteri Lialotta Libramor LibriHolly liebling Lienne LilaLady lilja1986 lille12 Lilli33 LillianMcCarthy lilliblume LimitLess lisam Lissy Literatur literaturleben Lizzy_Curse LMisa Loony_Lovegood Looony Lucretia Lukodigilit Luna16 Lyla11 mabuerele Madlenchen Maggi90 maggiterrine mamenu mareike91 Maryanna mecedora merlin78 mieken Miia MiniBonsai minori Mira123 miss_mesmerized MissErfolg MissMisanthropie MissPaulchen MissTalchen mona0386 Mone80 monerl moorlicht Moosbeere mrs-lucky Mrs_Nanny_Ogg Nabura Naddlpaddl NaGer Narr Nenatie Nik75 Niob Nirena nj-sun noellecatherine Normal-ist-langweilig Nova7 Nyoko PaperPrincess papertowns Papsat ParadiseKiss1988 parden passionelibro Pelippa Penelope1 PetitaPapallona Phoebe PMelittaM Prisha prudax Queenelyza QueenSize readandmore RicardaMarie Ritja rikku_revenge RoteZora RottenHeart rumble-bee SakuraClow Salzstaengel samea Samy86 Sandy7 sarlan Sarlascht Sauhund01 scarlett59 Schafswolke Scheherazade Schneckchen Schneeeule129 Schnuffelchen schokolade29 schuhbidu SchwarzeRose Seelensplitter serpina shadow_dragon81 Shadowgirl sibylle_meyer Si-Ne SofiaMa Solitary77 solveig Solvejg Somaya Sommerleser sonjastevens Sophiiie Spleno Starlet Staubwolkex SteffiFeffi SteffiR30 sternblut Stjama summi686 Sun1985 sunlight Sunny87 sunrisehxmmo sursulapitschi Suse*MUC Sweesomastic sweetyente Synic Taku Tamy_s tanjuschka Tatsu taylaa Thaliomee The iron butterfly TheBookWorm thenight tigger Tini_S Traeumeline Trashonaut uli123 unfabulous urlaubsbille vb90 Venj98 vielleser18 Vitus Watseka weinlachgummi Weltverbesserer werderaner wiebykev Wildpony Winterzauber World_of_tears91 WortGestalt Wortwelten wuschelana xaliciaxohlx Xirxe YvetteH Yvonnes-Lesewelt zazzles Zeilenreichtum Zeliba zitrosch Punkteübersicht

    Mehr
    • 2083
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 7 austauschen!

    • 88

    moorlicht

    26. February 2014 um 23:18
    PMelittaM schreibt Wenn bei Lesebeginn keine Rezi da war, ist die Sache doch klar. Bei mir war das ähnlich, Buch vorab gelesen, aber Rezi noch gar nicht erlaubt. Als ich am Erscheinungstag meine Rezi posten wollte, ...

    Danke. Ich wollte mich nur rückversichern, weil inzwischen wirklich einige Rezis da sind. Dann hier mal der Link: http://moorlicht.wordpress.com/2014/02/24/den-rollstuhl-kann-man-vollig-vergessen/

  • Den Rollstuhl kann man völlig vergessen

    Dachdecker wollte ich eh nicht werden

    moorlicht

    24. February 2014 um 22:21

    "Einfache Ideen können eine ganz große Wirkung haben." (Raul Krauthausen) Das Buch bildet den Einstieg in eine komplett andere Welt. Nach dem Klappentext soll es über den Autor - Raúl Aguayo-Krauthausen - und sein Leben mit der Glasknochenkrankheit berichten. Aber dieser Erwartung wird es in keinster Weise gerecht. Vielmehr bietet das Buch einen komplett anderen Blickwinkel auf das Leben in Deutschland und als Mensch im Rollstuhl. Und selbst das ist nur der Einstieg. Je weiter ich mich mit dem Menschen hinter dem Buch beschäftige, desto mehr stoße ich auf einen faszinierend wachen Geist, der sich nicht mit den Gegebenheiten um sich herum einfach zufrieden gibt sondern überlegt, wo etwas verbessert werden kann. Und zum Nachdenken anregt. Nicht nur im Zusammenhang mit dem Thema 'Behinderung'. Auch ganz allgemein. Selbst wenn sich in dem Buch die Schwierigkeiten um das Leben im Rollstuhl immer wieder zeigen, treten sie doch hinter dem normalen Alltags-Leben in den Hintergrund. Ich kann zwar nicht den Finger darauf legen, wie es geschieht - dennoch muss ich mir beim Lesen immer wieder in's Gedächtnis rufen, dass Raul per definitionem krank bzw. behindert ist. An einigen Stellen tritt das auch klar zu Tage, an vielen anderen Stellen im Buch kann man das einfach vergessen. Für meine Meinung ist das vom Autor genau so gewünscht. Nicht umsonst steht auf dem Klappentext der Rückseite 'Ein persönliches Plädoyer für Toleranz und mehr Freude am Leben.' Und die kann - mal ganz ehrlich - so ziemlich jeder Mensch brauchen. Copyright by: Moorlicht, geschrieben für Die Zaunreiterin

    Mehr
  • Dachdecker wollte ich eh nicht werden

    Dachdecker wollte ich eh nicht werden

    martina400

    14. February 2014 um 14:58

    "Ich mag mein Leben und die Formulierung "behinderter Mensch", weil sie offen lässt, ob ich behindert bin oder behindert werde. Denn Inklusion ist, wie Fred ziebarth, der Schulpsychiater meiner Grundschule, sagte, eine beiderseitiger Prozess der Bewältigung und Annahme menschlicher vielfalt, der uns alle einschließt!" S. 252 Inhalt: Raúl Aguayo-Krauthausen berichtet von Abschnitten aus seinem Leben. Aufgrund seiner Glasknochen sitzt er im Rollstuhl. Da er kleinwüchsig ist, kann er nicht laufen und ist auf Hilfe angewiesen. Sich selbst mit seiner Behinderung anzunehmen war ein jahrelanger Prozess. Er erzählt mit Humor und Sarkasmus von vielen Situationen, wo die Behinderung ein Problem wurde, wie er damit kämpft und wie er mit dem Projekt Sozialhelden einiges auf die Beine stellt. Cover: Raúl ist mit seinem Rollstuhl abgebildet. Er wirkt selbstsicher und fröhlich. Wegen des Titels lässt sich vermuten, dass er schon einiges erlebt hat und man möchte sofort das Leben aus der Rollstuhlperspektive kennen lernen. Meine persönliche Meinung: Dieses Buch zu lesen war sehr interessant und ich musst mich selbst mit meinem Verahlten als Sonderschullehrerin in manchen Situationen auch hinterfragen. Mit viel Witz und Sarkasmus überspielt Raúl Krauthausen einiges, aber schlägt sich damit auch wudnerbar durchs Leben. Seine Entwicklung zu dem  was er heute macht finde ich beeindruckend. Er selbst lernte immer wieder etwas dazu und formte dadurch auch seine Persönlichkeit. Er trägt einen großen Beitrag bei, um das Leben der Rollstuhlfahrer zu erleichtern und auch mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Er moderiert, spricht synchron und setzt sich für seine Bedürfnisse ein. Es hat mich tief bewegt mit welchem Elan und welchem Erfolg Raúl Krauthausen seine Ziele erreicht. Das ist ein Vorbild für jeden/r - ob behindert oder nicht. Fazit: Faszinierende Einblicke in das Leben eines Menschen mit Glasknochen, der ein kleines bisschen die Welt verändert!

    Mehr
  • Über Dachdecker und Helden.

    Dachdecker wollte ich eh nicht werden

    erdbeerliebe.

    12. February 2014 um 20:45

    Raul Aguayo-Krauthausen schreibt in seinem Buch über sein Leben im Rollstuhl, mit Glasknochen. Ohne Reue und Sorgenfalten schildert er dabei Probleme und Konflikte die er bekämpfen und durchleben musste. In der Kindheit an in einer Schule mit Inklusionsaspekt aufgewachsen war er es nicht gewohnt, wie ein rohes Ei behandelt zu werden - erst später, in seiner Jugend, fing er an zu merken, wie es ist nicht zu "Kuschenpartys" eingeladen zu werden. Auch mit (in unseren Augen "kleinen") Alltagsproblemen wie dem Ausfall eines Fahrstuhls in der Berliner UBahn konfrontiert er den Leser, der dadurch gezwungen wird, die Perspektive zu wechseln. Obwohl das Buch sich durchaus nicht immer ernst nimmt, gibt es eine Menge Stellen, die mich als Leser zum Nachdenken brachten.  Die vom Klappentext des Buches angepriesene "humorvolle Art" kann ich jedoch nicht immer wiederfinden. Ich konnte zwar durchwegs mit Raul mitfühlen, allerdings kann ich nicht sagen, dass mich das Buch emotional vom Hocker gerissen hätte. Dazu fehlt mir einfach eine atmosphärische Sprache, die das Buch einfach nicht besitzt - Rauls Schreibstil ist eher der trockene Sarkasmus und Sachlichkeit. Das Vorwort von Roger Willemsen  klingt meiner Meinung nach schon etwas zu pathetisch (wie z.B. die Zeile "hat sich schon lange über seinen Rollstuhl erhoben"). Letztendlich ist "Dachdecker wollte ich eh nie werden" ein starkes und lobenswertes Buch mit einer sehr angenehmen Art und Weise den Leser die Perspektive (sozusagen aus dem Rollstuhl heraus) wechseln zu lassen.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks