Dachdecker wollte ich eh nicht werden

von Raul Krauthausen 
4,6 Sterne bei30 Bewertungen
Dachdecker wollte ich eh nicht werden
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Behinderung oder nicht, das wirkliche was zählt, ist die Persönlichkeit. Ein bewegendes Buch mit vielen Denkanstößen.

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Sehr persönliche Einblicke in die Lebenswelt eines behinderten Menschen.

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Inhaltsangabe zu "Dachdecker wollte ich eh nicht werden"

Ein persönliches Plädoyer für Toleranz und Freude am Leben

Menschen tätscheln ihm den Kopf oder starren ihn an – Raúl Aguayo-Krauthausen, der aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl sitzt und kleinwüchsig ist, weiß, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, mit Behinderten unverkrampft umzugehen. Dabei ist jeder zehnte Deutsche behindert, da sollten wir uns doch eigentlich an den Umgang mit jenen gewöhnt haben, die nicht 'normal' sind. Doch das Gegenteil ist der Fall. Raúl Aguayo-Krauthausen sieht seine Behinderung als eine Eigenschaft von vielen. Er beschreibt mit Witz und Sachkenntnis, wie sein Alltag wirklich ist und wie ein Miteinander von behinderten und noch-nicht-behinderten Menschen aussehen kann.

'Was soll denn an dieser Behinderung Besonderes sein? Raúl Krauthausen ist einfach ein sehr beeindruckender Mensch mit starken Gaben. Er hat viel zu sagen und sich über seinen Rollstuhl schon lange erhoben.'
(Roger Willemsen)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499622816
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.01.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Mrs_Nanny_Oggs avatar
    Mrs_Nanny_Oggvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr persönliche Einblicke in die Lebenswelt eines behinderten Menschen.
    Bin ich ein Berufsbehinderter?


    Ich kannte Raúl Krauthausen bereits durch einen sehr interessanten und seriösen Fernsehbeitrag zum Thema Behinderung. Ich wusste also schon einiges über sein Leben, doch in seiner Autobiografie "Dachdecker wollte ich eh nie werden" gewährt er sehr intime Einblicke in sein Leben und zeigt auch seine Entwicklung im Bezug zu seiner Behinderung (Osteogenesis imperfecta, Glasknochenkrankheit) auf.
    Raúl Aguayao-Krauthausen hat sich in diesem Buch auf sehr persönliche Weise mit sich und seiner Behinderung auseinandergesetzt. Sieht man Raúl in seinem Rollstuhl auf der Straße, sieht man tatsächlich zuerst seine Behinderung, nicht einen jungen, engagierten Mann, einen Studenten, einen liebenden Partner. 
    Raúl erzählt in seiner Lebensgeschichte über Situationen, in denen ihm bewusst geworden ist, dass er behindert ist. Er hatte meiner Meinung nach das Glück, Eltern zu haben, die ihn trotz seiner Glasknochen nicht in Watte gepackt haben. Er besuchte einen integrativen Kindergarten und auch eine integrative Grundschule in Berlin. Doch spätestens im Sportunterricht oder den Bundesjugendspielen wurde im klar, dass er anders war, als seine Mitschülerinnen und Mitschüler. Auch bei pubertären Kuschelpartys erfuhr er seine Andersartigkeit. Wie geht ein junger Mensch damit um? Raúl erzählt über seine persönliche Auseinandersetzung damit. Er wollte nicht, dass man wegen ihm Ausnahmen macht oder Umstände hat, seine Behinderung sollte nicht in den Vordergrund gerückt werden. Er lebt in einer WG, zunächst unterstützt von Zivis, heute von persönlichen Assistenten. Er ist Initiator von Sozialhelden und einer Website, auf der man sich über barrierefreie Lokale und Geschäfte weltweit erkundigen kann (http://sozialhelden.de/). Zusammen mit Roger Willemsen hat er schon als Jugendlicher eine Show der Aktion Mensch (damals noch Aktion Sorgenkind) moderiert. Doch immer wieder stellte sich die Frage, wie er persönlich zu seiner Behinderung steht. ob er trotz oder wegen seiner Behinderung Dinge in Bewegung setzen kann, ob er "Berufsbehinderter" ist oder gerade das vermeiden will.
    Ich war sehr überrascht, welch intime Einblicke Raúl Krauthausen in sein Leben gewährt hat. An manchen Stellen haben sich mir auch die Augen geöffnet, zum Beispiel war es mir nicht bewusst, dass schon das Schieben eines Rollstuhles für manche behinderte Menschen ein Eingriff in die Intimzone ist. Da ich selbst als Jugendliche eine sehr gute Freundin mit Glasknochen hatte, kannte ich die Problematik. Allerdings geht eben jeder anders damit um.
    Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert die Inklusion behinderter Menschen in unsere Gesellschaft. Mit diesem Buch kann man einen persönlichen ersten Schritt tun.

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    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 3 Jahren
    Ein K(l)ick fehlt dem Buch

    Menschen tätscheln ihm den Kopf oder starren ihn an – Raul Krauthausen, der aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl sitzt und kleinwüchsig ist, weiß, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, mit Behinderten unverkrampft umzugehen. Dabei ist jeder zehnte Deutsche behindert, da sollten wir uns doch eigentlich an den Umgang mit jenen gewöhnt haben, die nicht «normal» sind. Doch das Gegenteil ist der Fall. Raul Krauthausen sieht seine Behinderung als eine Eigenschaft von vielen. Er beschreibt mit Witz und Sachkenntnis, wie sein Alltag wirklich ist und wie ein Miteinander von Behinderten und Noch-nicht-Behinderten aussehen kann. Ich hatte eine Leseprobe dieses Buches begonnen und es hat mich so berührt dass ich es ganz lesen musste. Ein beeindruckendes Leben, dass Herr Krauthausen lebt. Ohne große Jammertiraden gibt er Einblick in einen Lebensstil der ganz außergewöhnlich sein muß, da er im Rollstuhl sitzt. Und trotzdem ( oder gerade deshalb ) hat er in seinem Leben soviel erreicht. da können sich viele Menschen mal eine Scheibe von abschneiden. Ich als " Kinderwagenschieberin" und vor zwei Wochen "fünftagenacheinemunfallrollstuhlfahrerin"War zutiefst erschüttert wie schwierig, schrecklich und unbequem es ist auf einen Rolli angewiesen zu sein. Armes Deutschland !!! Hier ist ja kaum etwas behindertengerecht.Angefangen bei Bordsteinkanten die nicht zueinander passen und man erst Kilometerlang auf der Straße fahren muß um einen abgesenkten Bordstein auf der Gegenfahrbahn zu finden der zu dem Abgang passt . Oder das megaschicke neue Kopfsteinpflaster auf dem Marktplatz....hier geht mir Herr Krauthausen genau passend en detail. Er erklärt die Problematik und hat ja auch mit der wheelmap.eine tolle Idee gehabt es Rollifahrern einfacher zu machen. Ansonsten hätte ich mir in dem Buch etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht. Über die Sozialhelden zB.Da hat er meiner Meinung nach bescheiden zuviel versteckt. Außerdem hat mir ein wenig die Reflexion gefehlt. Oder evtl ergänzende Erklärungen für Nichtbehinderte Herr Krauthausen erwähnt zwar dass die Behinderung nicht im Vordergrund steht und stehen soll, aber dennoch tut sie es unvermeidlicherweise. Sonst wäre er ja auch nicht der Mensch der er ist. Ich als nichtbehinderter Mensch kann es mir z.b nicht vorstellen mich nicht tagtäglich aufs genaueste mit einer vorhandenen Krankheit auseinanderzusetzen sondern damit zu leben,sie auch manchmal zu ignorieren? Ohne dabei depressiv zu werden....weil ich anders bin als ein Großteil meiner Mitmenschen?bzw die Mitmenschen anders sind als ich....RESPEKT für dieses Leben Fazit: eine absolut lesenswerte Biografie ! Der ein wenig Erklärung und manchmal auch Tiefgang fehlt

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    CanYouSeeMes avatar
    CanYouSeeMevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein beeindruckendes Buch über den persönlichen Umgang mit Behinderung. Absolut empfehlenswert!
    Dachdecker wollte ich eh nicht werden


    Menschen tätscheln ihm den Kopf oder starren ihn an – Raul Krauthausen, der aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl sitzt und kleinwüchsig ist, weiß, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, mit Behinderten unverkrampft umzugehen. Raul Krauthausen sieht seine Behinderung als eine Eigenschaft von vielen. Er beschreibt mit Witz und Sachkenntnis, wie sein Alltag wirklich ist und wie ein Miteinander von Behinderten und Noch-nicht-Behinderten aussehen kann.
     
    ‘Dachdecker wollte ich eh nicht werden‘ verspricht ein Buch zu sein, in welchem Raúl Krauthausen über sein Leben mit «Osteogenesis imperfecta», der Glasknochenkrankeit, berichtet. Es ist allerdings mehr als nur das: Vielmehr zeichnet Raúl Krauthausen einen breitgefächerten Einblick in das Leben von Menschen mit Behinderung in Deutschland. 
    Die Lektüre ist nicht chronologisch gestaltet, es arbeitet eher Stationen in seinem Leben ab, die von Wichtigkeit für ihn und dem Akzeptieren seiner Behinderung geprägt sind. Dennoch verliert das Buch nie seinen humorvollen Beiklang, denn der Schreibstil ist im Allgemeinen zwar sehr sachlich, aber auch mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und Humor gespickt.
    Es werden Sorgen und  Nöte, sowie Freude und Glück mit dem Leser geteilt doch ein gewisser Abstand bleibt - für mich völlig verständlich, denn ich glaube noch mehr Tiefe, beziehungsweise noch mehr Fokussierung auf das Thema Behinderung hätte gut und gern nach hinten losgehen können. So ist es Raúl Krauthausen gelungen einen ausgezeichneten Einblick in sein Leben zu geben, dass grade Nicht-Behinderte Menschen zum Nachdenken anregt. 
    Das Buch macht deutlich, dass eine Behinderung ein glückliches und erfülltes Leben auf keinen Fall ausschließt, aber Tücken mit sich bringt, die von der Gesellschaft leider immer noch übersehen werden. 

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    schafswolkes avatar
    schafswolkevor 4 Jahren
    Einblicke in die Welt eines Rollstuhlfahrers

    Das Buch zeigt einen kleinen Einblick in das Leben von Raul Krauthausen. Raul erzählt in loser Reihenfolge Geschichten aus seinem Leben; von Freundschaften die kommen und gehen, Schulproblemen, Erster Liebe und die ersten Schritte ins Erwachsenenleben, ebenso wie von der ersten eigenen Wohnung. Eigentlich alles ganz alltägliche Dinge aus dem Leben eines jungen Mannes, wenn da nicht eins wäre, das Raul besonders macht. Raul hat eine Form der Glasknochenkrankheit, die seine Knochen sehr leicht brechen lassen, dadurch steht er manchmal unverhofft vor Problemen, die für andere nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind. Das eine Mal ist es eine Stufe, das andere Mal ein defekter Fahrstuhl oder auch eine übermotivierte Lehrerin, die es ja eigentlich nur gut meinte.

    All zu nah lässt Raul einen dann doch nicht an sich ran. Kann ich gut verstehen, wäre auch nicht mein Ding. Ich sehe das Buch eher als Einblicke in das Leben eines Rollstuhlfahrers und das ist gut gelungen. Man bekommt ein klein wenig von Rauls Ängsten und Zweifeln mit, manchmal kommen sie von ihm selbst und ein anderes Mal werden sie durch andere Mitmenschen hervorgerufen. Da gibt es dann Partys zu denen er nicht eingeladen wird. Liegt es an der Behinderung oder an Raul als Person? Das ist bestimmt nicht immer leicht zu unterscheiden.
    Eine tolle Unterstützung erfährt Raul von seinen Eltern, die ihn nicht einschränken wollen und ihn auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben helfen.

    Das Buch sollte Mut machen sich auch mal was zu trauen und vielleicht hilft ist es ja ein klein wenig Hindernisse abzubauen und einfach mal auf das Unbekannte zuzugehen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Ein Buch, welches zum Nachdenken über den eigenen Umgang mit Behinderten anregt!

    In diesem Buch schreibt Raúl über sein Leben mit und im Rollstuhl. Dabei merkt man sehr gut, dass er zwar selbst oft an Grenzen stößt und auch auf Probleme trifft, die ihn aber nicht verzweifeln lassen, sondern anspornen weiter zu gehen. Er hat «Osteogenesis imperfecta», sogenannte Glasknochen, wodurch er nicht Laufen kann und seit jeher im Rollstuhl sitzt. Doch dass hindert ihn z.B. nicht daran, sich allein auf den Weg zu machen und auch wenn sich ihm Hindernisse in den Weg stellen sich darüber hinwegzusetzen und eine Lösung zu finden.

    Das Cover zeigt Raúl mit seinem Rollstuhl. Er macht einen fröhlichen und zufriedenen Eindruck. Fast ein bisschen spitzbübisch. Man hat das Gefühl, er sei mit seinem Leben zufrieden und sich im Reinen. Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben und muss sagen, es ist ein sehr starkes Buch, welches mich viel Nachdenken lies. Raúl erzählt in diesem Buch über sein Leben als behinderter Mensch im Rollstuhl. Dass dies nicht immer einfach ist, kann sich jeder vorstellen. Doch Raúl stellt sich dem Leben mit all seinen Herausforderungen und macht einfach das Beste daraus.

    Das Buch ist nicht wirklich chronologisch geordnet, vielmehr zeigt es verschiedenen, wichtige Stationen aus Raúl´s Leben auf, die alles eines zeigen, auch wenn Raúl behindert ist, so kann er doch mehr als man von ihm erwarten würde. Er stößt in einigen Abschnitten an seine eigene Grenzen und erkennt, dass er zwar nie so sein kann wie andere Menschen in seinem Alter, aber auch, dass er dennoch nicht hilflos ist.

    Es hat mich sehr bewegt über seine Erfahrungen zu lesen und ich konnte durch die genaue Erzählweise auch recht gut nachempfinden, wie es ihm wohl in mancher Situation ergangen sein mag. Festzustellen, dass man z.B. auf Partys wohl nie mit jemanden fest Zusammensein und Knutschen würde, so wie andere Jugendliche, muss hart sein. Auch zu sehen, dass man bei einem Sportfest mit „normalen“ Kindern einfach niemanden hat, mit dem man sich messen könnte und dann aber trotzdem zum Mitmachen genötigt zu werden, obwohl man das eigentlich gar nicht möchte, fand ich schrecklich. Und genau dies sind die Momente im Buch, die zum Denken anregen und nicht nur das, sie regen auch zum Umdenken für den eigenen Umgang mit Behinderten an.

    Gut finde ich die Tatsache, dass Raúl sagt, er möge den Begriff behinderter Mensch, weil es frei lasse, ob man behindert ist oder behindert wird. Ich denke, das sagt schon alles aus.
    Durch die Leserunde bei LB hatte ich das Glück Raúl in der Leserunde ein klein wenig kennen lernen zu dürfen und ihm auch Fragen stellen zu können und muss sagen, ich glaube, dass er ein sehr starker Mensch ist, der Dinge bewegen will und Leute zum Umdenken gegenüber Behinderten bringen möchte. Dies ging auch aus dem Buch deutlich hervor.

    Ein interessantes Buch über ein Leben im Rollstuhl, dass zwar manchmal behindert, aber dennoch sehr erfüllt zu sein scheint.

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    moorlichts avatar
    moorlichtvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Wer das Buch nicht liest, hat definitiv was verpaßt.
    Den Rollstuhl kann man völlig vergessen

    "Einfache Ideen können eine ganz große Wirkung haben."
    (Raul Krauthausen)


    Das Buch bildet den Einstieg in eine komplett andere Welt.
    Nach dem Klappentext soll es über den Autor - Raúl Aguayo-Krauthausen - und sein Leben mit der Glasknochenkrankheit berichten. Aber dieser Erwartung wird es in keinster Weise gerecht. Vielmehr bietet das Buch einen komplett anderen Blickwinkel auf das Leben in Deutschland und als Mensch im Rollstuhl. Und selbst das ist nur der Einstieg.

    Je weiter ich mich mit dem Menschen hinter dem Buch beschäftige, desto mehr stoße ich auf einen faszinierend wachen Geist, der sich nicht mit den Gegebenheiten um sich herum einfach zufrieden gibt sondern überlegt, wo etwas verbessert werden kann. Und zum Nachdenken anregt. Nicht nur im Zusammenhang mit dem Thema 'Behinderung'. Auch ganz allgemein.

    Selbst wenn sich in dem Buch die Schwierigkeiten um das Leben im Rollstuhl immer wieder zeigen, treten sie doch hinter dem normalen Alltags-Leben in den Hintergrund.

    Ich kann zwar nicht den Finger darauf legen, wie es geschieht - dennoch muss ich mir beim Lesen immer wieder in's Gedächtnis rufen, dass Raul per definitionem krank bzw. behindert ist. An einigen Stellen tritt das auch klar zu Tage, an vielen anderen Stellen im Buch kann man das einfach vergessen.

    Für meine Meinung ist das vom Autor genau so gewünscht. Nicht umsonst steht auf dem Klappentext der Rückseite 'Ein persönliches Plädoyer für Toleranz und mehr Freude am Leben.' Und die kann - mal ganz ehrlich - so ziemlich jeder Mensch brauchen.

    Copyright by: Moorlicht, geschrieben für Die Zaunreiterin

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    martina400s avatar
    martina400vor 5 Jahren
    Dachdecker wollte ich eh nicht werden

    "Ich mag mein Leben und die Formulierung "behinderter Mensch", weil sie offen lässt, ob ich behindert bin oder behindert werde. Denn Inklusion ist, wie Fred ziebarth, der Schulpsychiater meiner Grundschule, sagte, eine beiderseitiger Prozess der Bewältigung und Annahme menschlicher vielfalt, der uns alle einschließt!" S. 252

    Inhalt:
    Raúl Aguayo-Krauthausen berichtet von Abschnitten aus seinem Leben. Aufgrund seiner Glasknochen sitzt er im Rollstuhl. Da er kleinwüchsig ist, kann er nicht laufen und ist auf Hilfe angewiesen. Sich selbst mit seiner Behinderung anzunehmen war ein jahrelanger Prozess. Er erzählt mit Humor und Sarkasmus von vielen Situationen, wo die Behinderung ein Problem wurde, wie er damit kämpft und wie er mit dem Projekt Sozialhelden einiges auf die Beine stellt.

    Cover:
    Raúl ist mit seinem Rollstuhl abgebildet. Er wirkt selbstsicher und fröhlich. Wegen des Titels lässt sich vermuten, dass er schon einiges erlebt hat und man möchte sofort das Leben aus der Rollstuhlperspektive kennen lernen.

    Meine persönliche Meinung:
    Dieses Buch zu lesen war sehr interessant und ich musst mich selbst mit meinem Verahlten als Sonderschullehrerin in manchen Situationen auch hinterfragen. Mit viel Witz und Sarkasmus überspielt Raúl Krauthausen einiges, aber schlägt sich damit auch wudnerbar durchs Leben. Seine Entwicklung zu dem  was er heute macht finde ich beeindruckend. Er selbst lernte immer wieder etwas dazu und formte dadurch auch seine Persönlichkeit. Er trägt einen großen Beitrag bei, um das Leben der Rollstuhlfahrer zu erleichtern und auch mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Er moderiert, spricht synchron und setzt sich für seine Bedürfnisse ein. Es hat mich tief bewegt mit welchem Elan und welchem Erfolg Raúl Krauthausen seine Ziele erreicht. Das ist ein Vorbild für jeden/r - ob behindert oder nicht.

    Fazit:
    Faszinierende Einblicke in das Leben eines Menschen mit Glasknochen, der ein kleines bisschen die Welt verändert!

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    erdbeerliebe.s avatar
    erdbeerliebe.vor 5 Jahren
    Über Dachdecker und Helden.

    Raul Aguayo-Krauthausen schreibt in seinem Buch über sein Leben im Rollstuhl, mit Glasknochen. Ohne Reue und Sorgenfalten schildert er dabei Probleme und Konflikte die er bekämpfen und durchleben musste. In der Kindheit an in einer Schule mit Inklusionsaspekt aufgewachsen war er es nicht gewohnt, wie ein rohes Ei behandelt zu werden - erst später, in seiner Jugend, fing er an zu merken, wie es ist nicht zu "Kuschenpartys" eingeladen zu werden. Auch mit (in unseren Augen "kleinen") Alltagsproblemen wie dem Ausfall eines Fahrstuhls in der Berliner UBahn konfrontiert er den Leser, der dadurch gezwungen wird, die Perspektive zu wechseln.

    Obwohl das Buch sich durchaus nicht immer ernst nimmt, gibt es eine Menge Stellen, die mich als Leser zum Nachdenken brachten.  Die vom Klappentext des Buches angepriesene "humorvolle Art" kann ich jedoch nicht immer wiederfinden. Ich konnte zwar durchwegs mit Raul mitfühlen, allerdings kann ich nicht sagen, dass mich das Buch emotional vom Hocker gerissen hätte. Dazu fehlt mir einfach eine atmosphärische Sprache, die das Buch einfach nicht besitzt - Rauls Schreibstil ist eher der trockene Sarkasmus und Sachlichkeit.

    Das Vorwort von Roger Willemsen  klingt meiner Meinung nach schon etwas zu pathetisch (wie z.B. die Zeile "hat sich schon lange über seinen Rollstuhl erhoben"). Letztendlich ist "Dachdecker wollte ich eh nie werden" ein starkes und lobenswertes Buch mit einer sehr angenehmen Art und Weise den Leser die Perspektive (sozusagen aus dem Rollstuhl heraus) wechseln zu lassen.


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    Taluzis avatar
    Taluzivor 5 Jahren
    Und der Illusion, irgendwann der Supersportler zu werden, habe ich ja auch nie angehangen. Seite58

    Raul Aguayo-Krauthausen schreibt in dem Buch über sein Leben mit der Glasknochenkrankheit. Mit Mut, Humor und lieben Menschen bewältigt er sein Leben im Rollstuhl. Schon der Titel „Dachdecker wollte ich eh nicht werden“ hört sich humorvoll an. Diesen Eindruck hatte ich auch beim Lesen, dass der Schreibstil ernst und nachdenklich, aber auch humorvoll, aber ganz besonders Lebensbejahend war. Ich hatte das Gefühl, dass man als Leser ganz viel Energie aus diesem Buch schöpfen kann. Energie um die Inklusion voranzubringen, indem man den Menschen hinter seiner Behinderung sieht. Jahrelang will Raul seine Behinderung nicht im Vordergrund sehen und trotzdem ist sie immer da. Seine Erfahrungen mit der Behinderung werden letztendlich zum Ideenpool für die Entwicklung zu TausendundeineRampe, Sozialhelden oder Wheelmap.

    Rauls Eltern behandeln ihn ziemlich normal, er wird nicht in Watte gepackt. Im Kindergarten und in der Schule hat er gute Freunde, die ihn anerkennen. Später während des Studiums wird Raul von seiner Mutter unterstützt eine eigene WG mit seinen Freunden zu führen. Mit diesen Freunden kann er Spaß haben, über Frauen reden und viel unternehmen. Heute lebt er glücklich in einer Beziehung.

    Raul zeigt dem Leser das man sein Leben nicht durch eine Behinderung bestimmen lassen sollte, sondern lernen muss sie zu akzeptieren.


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    loewes avatar
    loewevor 5 Jahren
    ein wichtiges Buch

    Verlagsinfo, Klappentext

    "Ein persönliches Plädoyer für Toleranz und Freude am Leben

    Menschen tätscheln ihm den Kopf oder starren ihn an – Raúl Aguayo-Krauthausen, der aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl sitzt und kleinwüchsig ist, weiß, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, mit Behinderten unverkrampft umzugehen. Dabei ist jeder zehnte Deutsche behindert, da sollten wir uns doch eigentlich an den Umgang mit jenen gewöhnt haben, die nicht «normal» sind. Doch das Gegenteil ist der Fall. Raúl Aguayo-Krauthausen sieht seine Behinderung als eine Eigenschaft von vielen. Er beschreibt mit Witz und Sachkenntnis, wie sein Alltag wirklich ist und wie ein Miteinander von behinderten und noch-nicht-behinderten Menschen aussehen kann."

    ISBN: 978-3-499-62281-6

    rowohlt

    Mein Buchgefühl

    Ich habe mich bei Lovelybooks für eine Leserunde mit Autor beworben und hatte Glück und wurde ausgewählt. Ich habe Raul über twitter entdeckt und mich im Vorfeld schon ein wenig mit ihm befasst, als ich dann die Leserunde entdeckt habe wollte ich unbedingt mitlesen. Auch I_Love_Books sitzt in einem Elektrorolli und ich habe ja hier und da schon mitbekommen, auf welche Hindernisse sie so im Leben stößt...

    Raul gelingt es über sich und sein Leben ganz wertfrei in diesem Buch zu beschreiben. Klar ist es kein "Zuckerschlecken" in einem Rollstuhl zu sitzen und in seiner "Freiheit" eingeschränkt zu sein. Und ganz sicher gibt es auch im Leben von Raul Dinge die wirklich schwierig sind. Und doch habe ich nach dem Lesen des Buches das Gefühl, dass er sich schon mit seinem Leben arrangiert hat und das Beste für sich daraus macht. Und hier gehört definitiv  lachen und Spaß haben mit dazu.

    Mir hat sein Schreibstil sehr gut gefallen.  Es geht im Buch nicht chronologisch von der Geburt bis heute, sondern Raul gibt uns immer wieder Einblicke in unterschiedliche Lebenssituationen.  Wir erleben mit ihm die verschiedensten Dinge, wir sind  dabei als Raul bei einem Sportwettkampf der Schule zum ersten mal so richtig bewusst wird, dass er selber "anders" ist. Das vieles was bei seinen Mitschülern ganz einfach ist bei ihm nie klappen wird. Wir erleben ihn aber auch ganz selbstbewusst und eigenständig. Ich denke hier haben seine Eltern, im besonderen seine Mutter ein ganz großen Anteil. Sie helfen Raul von klein auf und lassen ihm die nötigen Freiräume.

    Ich bin in Gedanken während des Lesens durch meine eigene Kleinstadt gegangen und ich habe mit Erschrecken festgestellt, dass auch hier bei uns sehr viele Geschäfte und Restaurants  nicht auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern ausgelegt sind. Ich hoffe sehr dass da in der Zukunft ein Umdenken stattfindet.

    Ich denke genau an dieser Stelle möchte Raul mit seinem Buch ansetzen. Nicht Mitleid ist gefragt, sondern ein anderes Denken. Wir sollten einfach öfter mal versuchen unsere Umwelt mit anderen Augen zu sehen und ich glaube das  man  viel mit kleinen Dingen verbessern kann.

    Mich hat das Buch sehr tief berührt und doch ebenso gut unterhalten.

    Von meiner Seite mindesten 5 Sterne

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar


    Bereits zum dritten Mal wollen wir in diesem Jahr gemeinsam deutschsprachige Debütautoren und ihre Bücher entdecken. Fast 200 Leser haben sich 2013 beteiligt und die Bücher von über 170 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2014 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestsellerautoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestsellerautoren von morgen.

    Aktuelle oder demnächst startende Aktionen:

    • Leserunde zu "Hotline" von Jutta Maria Herrmann (14.10.2014)
    • Leserunde zu "Das mit dir und mir" von Sabine Bartsch (20.11.2014)

    --

    Ablauf der Debütautoren Aktion:

    Es geht darum im Jahr 2014 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig ab 24. Dezember 2013 bis Ende 2014 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt.

    Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen.

    Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2015 zu lesen und zu rezensieren.
    Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken!

    'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2014 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2014 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint!

    Wie kann man mitmachen?


    Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann diesen Beitrag unter eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch, um euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten - ihr müsst nicht jede Rezension extra posten, sondern es reicht diesen Sammelbeitrag aktuell zu halten. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werden aber nur alle paar Wochen, in unregelmäßigen Abständen aktualisiert.

    Weitere Informationen
    • Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich!
    • Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim!
    • Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen.
    • Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
    • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den unten angehängten Büchern auf. Wenn ihr ein Buch entdeckt, von dem ihr denkt, dass es auch zählen müsste, so schreibt mir eine Nachricht und ich überprüfe das dann. Bitte listet erst auf meine Zusage hin ein solches Buch auf.
    Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude!

    Für Autoren:

    Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Bitte schickt mir dazu eure Nachricht mit Vorschlägen und ich versuche dann, etwas mit dem jeweiligen Autor zu organisieren.


    PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-)

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    Es zählen ausschließlich die Bücher, die später an diesem Beitrag angehängt sein werden
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    Zum Thema
    raulkrauthausens avatar

    Wollt ihr auch einen Einblick in Raul Krauthausens Leben aus der Rollstuhlperspektive erhalten?

    Dann bewerbt euch bis zum 20. Januar 2014 für eines von 10 Freiexemplaren (Printausgaben) von „Dachdecker wollte ich eh nicht werden: Das Leben aus der Rollstuhlperspektive“!

    Wer sich bewerben möchte, der kann einfach in der Rubrik Bewerbung/ Ich möchte mitlesen folgende Frage beantworten:
    "Welchen Beruf wolltest / konntest du nie werden und warum?"

    Zur Leserunde sind natürlich nicht nur die Gewinner der Buchverlosung, sondern auch alle anderen interessierten Buchbesitzer eingeladen!


    Zum Buch:

    Menschen tätscheln ihm den Kopf oder starren ihn an – Raul Krauthausen, der aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl sitzt und kleinwüchsig ist, weiß, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, mit Behinderten unverkrampft umzugehen. Dabei ist jeder zehnte Deutsche behindert, da sollten wir uns doch eigentlich an den Umgang mit jenen gewöhnt haben, die nicht «normal» sind. Doch das Gegenteil ist der Fall. Raul Krauthausen sieht seine Behinderung als eine Eigenschaft von vielen. Er beschreibt mit Witz und Sachkenntnis, wie sein Alltag wirklich ist und wie ein Miteinander von Behinderten und Noch-nicht-Behinderten aussehen kann.

    Eine Leseprobe findet ihr auf raul.de/buch


    Über Raúl Aguayo-Krauthausen:

    Raúl Aguayo-Krauthausen, 1980 in Peru geboren, ist in Berlin aufgewachsen. Er hat «Osteogenesis imperfecta», sogenannte Glasknochen, und sitzt im Rollstuhl. Der 33-Jährige studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation und Design Thinking, war Programmmanager beim RBB-Radiosender Fritz, entwickelte eine Kampagne für den «Alternativen Nobel Preis» und gründete 2004 den gemeinnützigen Verein SOZIALHELDEN e.V.. 2010 ging sein Projekt wheelmap.org online, eine interaktive Landkarte für rollstuhlgerechte Orte. 2013 bekam er das Bundesverdienstkreuz am Bande für sein Engagement mit den Sozialhelden verliehen.


    Voraussetzung, um an der Verlosung teilzunehmen, ist die Bereitschaft zu einer aktiven Teilnahme an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension!

    MelEs avatar
    Letzter Beitrag von  MelEvor 4 Jahren
    Zur Leserunde
    raulkrauthausens avatar
    raulkrauthausen
    Bitte gebt mir Eure Stimme!Ich bin in der letzten Abstimmungsrunde vom Amazon Autoren-Preis. Noch bis zum 30. September kann auch für mein Buch abgestimmt werden. Es wäre großartig, wenn ihr für mich voten würdet!

    http://www.amazon.de/entdeckt
    Zum Thema

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Was soll denn an dieser Behinderung Besonderes sein? Raul Krauthausen ist einfach ein sehr beeindruckender Mensch mit starken Gaben. Er hat viel zu sagen und sich über seinen Rollstuhl schon lange erhoben.

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