Ray Bradbury Fahrenheit 451

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Inhaltsangabe zu „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury

›Fahrenheit 451‹ ist die Temperatur, bei der »Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt«. In Ray Bradburys Zukunftsvision ist die Feuerwehr nicht mehr mit Wasserspritzen ausgerüstet, sondern mit Flammenwerfern, die genau diesen Hitzegrad erzeugen, um die letzten Zeugnisse individualistischen Denkens – die Bücher – zu vernichten. Da beginnt der Feuerwehrmann Guy Montag, sich Fragen zu stellen… Die beängstigende Geschichte von einer Welt, in der das Bücherlesen mit Gefängnis und Tod bestraft wird, ist ein zeitloses Plädoyer für das freie Denken.

Toller klassiker. Kann man gut lesen, ist unkompliziert und spannend, wenn man bedenkt aus welcher Zeit die Geschichte stammt.

— Lena151

Zu recht ein absoluter Klassiker!

— fastreader

Ich ziehe meinen (imaginären) Hut vor diesem tollen Autor: großartige - eigentlich beste - Dystopie!

— hannipalanni

Mit so viel einfaches kleinen Anekdoten bringt er genau das auf den Punkt um was es geht und was wirklich wichtig ist - einzigartig!

— CarmenPastl

Bradbury versteht den Kern der Menschen und weiß, darüber zu schreiben.

— LaKaro

Erschreckend, wie sehr unsere Gegenwart Bradburys Dystopie ähnelt.

— Metalfischchen

Keine 0-8-15 Literatur. Einfach Klasse.

— Eversilverstar

Sehr spannende Idee!

— LiaHaycraft

Eine DER Zukunftsvisionen überhaupt. Ein Muss für jeden Buchliebhaber.

— juergenalbers

Welch ein Schatz!

— Milagro

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    Fahrenheit 451

    Forti

    25. August 2017 um 17:57

    Meine Bewertung bezieht sich auf die Übersetzung von Fritz Güttinger. Ich habe eine Ausgabe ohne Vor- oder Nachwort gelesen.Ein Klassiker, den ich unverständlicherweise erst jetzt - im Urlaub - gelesen habe. Mein Exemplar hält sich zurück, was eine Inhaltsangabe angeht. Worum geht es also? Um Bücher, um freies Denken, miteinander reden/diskutieren - oder im Gegenschluss: um eine dystopische Gesellschaft, in der Bücher verboten sind, die Leute durch Drogen und audio-visuelle Medien abgestumpft sind, die wenigsten zu einem echten Gespräch in der Lage sind. Erstmals in den USA 1953 erschienen, kann man auch einige Parallelen zu unserem heutigen Leben ziehen, ohne dabei die "neuen Medien" gänzlich verteufeln zu wollen.Sprachlich manchmal etwas sperrig - ob es am Originaltext oder der Übersetzung liegt, vermag ich nicht zu beurteilen. Insgesamt aber doch gut lesbar.Definitiv lesenswert! 

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2496
  • Erstaunliche Geschichte - unbedingt selber lesen

    Fahrenheit 451

    CarmenPastl

    23. May 2017 um 21:56

    Man kann die Leute nicht zum Zuhören zwingen. Sie müssen sich mit der Zeit selbst Gedanken darüber machen, warum ihre Welt in die Luft geflogen ist. Einmal muss es ja so weit kommen. (S. 255) Da meine letzte Rezension schon einige Zeit zurückliegt, dachte ich, wird es wieder höchste Eisenbahn die Feder zu zücken! & eines weiß ich mit Sicherheit: das richtige Buch für diesen Einstieg habe ich gewiss! Denn welche Thematik passt besser in die Rezension einer Buchbloggerin als die Fragestellung welchen Wert Bücher & die Literatur allgemein für die Gesellschaft haben oder auch wie sich die Menscheit verändern würde, wenn keine Bücher mehr existieren und die eigene Meinung sowieso nicht mehr kundgetan werden darf! Wer rebelliert und wie versucht man dagegenzuwirken? Inhalt Fahrenheit 451 ist die Temperatur, bei der »Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt«. In Ray Bradburys Zukunftsvision ist die Feuerwehr nicht mehr mit Wasserspritzen ausgerüstet, sondern mit Flammenwerfern, die genau diesen Hitzegrad erzeugen, um die letzten Zeugnisse individualistischen Denkens – die Bücher – zu vernichten. Da beginnt der Feuerwehrmann Guy Montag, sich Fragen zu stellen… Die beängstigende Geschichte von einer Welt, in der das Bücherlesen mit Gefängnis und Tod bestraft wird, ist ein zeitloses Plädoyer für das freie Denken. Dieses einzigartige Büchlein, das bereits in verschiedensten Auflagen existiert lag nun schon wieder seit Weihnachten in meinem Bücherregal und länger wollte ich es nun wirklich nicht mehr warten lassen! Ich sage deshalb "Büchlein", da ich die Jubiläumsausgabe aus dem Diogenes Verlag mein Eigen nennen darf  :) Ich hatte bereits so viel Gutes von diesem Buch gehört, doch was mich schließlich darin erwartet hat, damit habe ich erstens nicht gerechnet und zweitens kann ich euch - außer mit Zitaten zu bombardieren - dieses Gefühl nicht mitgeben. Daher kann ich es nur jedem empfehlen der dem Lesen nur annähernd so verfallen ist wie ich ♥ Sehen Sie nun, warum Bücher gehasst und gefürchtet werden? Sie zeigen das Gesicht des Lebens mit all seinen Poren. Der Spießbürger will aber nur wächserne Mondgesichter ohne Poren, ohne Haare, ohne Ausdruck. Wir leben in einer Zeit, wo die Blumen sich von Blumen nähren wollen, statt von gutem Regen und guter schwarzer Erde. (S. 144/145) Niemand kann dir den tatsächlichen Inhalt dieses Buches weitergeben, wenn du es nicht selbst gelesen hast. Nachdem du diese Rezension gelesen hast, weißt du zwar über den Text bescheid - über Guy Montag, den Feuerwehrmann, der beginnt die Gesellschaft und die Art wie er lebt und handelt zu hinterfragen - aber dieses Gefühl beim Lesen, diese Tiefe Zustimmung die jeder Leser empfinden muss wenn er diese Zeilen liest, kann man nicht weitergeben! In der Ausgabe die mein Bücherregal ziert und in den letzten Tage begeistert von mir gelesen wurde, findet sich auch ein interessantes und vom Autor selbst verfasstes Vor- und Nachwort. Darin erfährt man wie das Buch entstanden ist und ein paar witzige Details dazu. Der Schriftsteller selbst ist erst 2012 gestorben, was mich kurz getroffen hat nachdem ich dieses Buch gelesen habe, da es erst so kurze Zeit aus ist. Ray Bradbury war ein unglaublicher Schriftsteller, seine erste Erzählung verfasste er bereits mit 11 Jahren. Man stelle sich vor was ich mit 11 Jahren getan habe... In Wendy-Heften geblättert und X-Box Spiele gespielt? Nach so einer Lektüre reißt man sich gleich mal zusammen, grübelt ein bisschen und veröffentlicht zumindest wieder mal eine Rezension  :D Er gab der Welt Gestalt. Er hat auf sie eingewirkt. Der Welt gingen unendlich viele Wohltaten verloren in jener Nacht, als er starb. (S. 261)

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  • Fahrenheit 451

    Fahrenheit 451

    BeaSwissgirl

    05. May 2017 um 12:57

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)Da Dystopien zu meinem Lieblingsgenre gehören war es endlich an der Zeit mich an einen der Klassiker zu wagen.....Dem Schreibstil ist anzumerken, dass dieses Buch doch schon etwas älter ist, dennoch lässt er sich soweit problemlos und flüssig lesen.Die Beschreibungen sind zwar recht detailreich trotzdem für mich zu wenig anschaulich damit Bilder im Kopf entstehen können.Die Erzählweise im personalen Stil empfand ich allerdings als ganz angenehm.Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich ehrlich gesagt sehr oberflächlich und zu Niemanden konnte ich gross eine Beziehung aufbauen. Alle Protagonisten sogar die Hauptperson Guy Montag hinterliessen bei mir einen blassen ja schon fast faden Eindruck und oft verspürte ich überhaupt keine Empathie ihnen gegenüber.Ebenfalls fand ich, dass der  Sinneswandel des Feuerwehrmannes viel zu schnell von statten ging und er teilweise für mich nicht nachvollziehbar handelte.Die ganze Idee der Geschichte hat mir wirklich unglaublich gut gefallen. Die Parallelen zu unserem heutigen Konsumverhalten bezüglich TV & Co und dem sich dauernd berieseln lassen regen auf alle Fälle zum nachdenken an. Trotzdem war es mir teilweise ein bisschen zu schwarz & weiss mässig dargestellt.Auch wirkten einige Elemente etwas abstrus und allgemein fehlte mir einfach die Vertiefung. Das Buch liest sich eher wie eine Kurzgeschichte von daher hätten einige Seiten mehr wirklich nicht geschadet.Mit dem offenen Ende hingegen konnte ich ganz gut umgehen.Insgesamt hat mich die Geschichte aber enttäuscht, vielleicht waren meine Erwartungen an eine Klassiker aber einfach auch viel zu hoch.....Für mich eine eher oberflächlich, ausgearbeitete Dystopie in allen Bereichen von daher vergebe ich hiermit 3 Sterne

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  • Von der Hölle des Konformismus

    Fahrenheit 451

    LaKaro

    12. April 2017 um 12:06

    Bücher sind verboten. Wer als Bücherbesitzer gemeldet wird, bekommt Besuch von der Feuerwehr, die alles niederbrennt, das zwischen zwei Pappdeckeln steht. Guy ist ein Feuerwehrmann.Dann trifft er Clarisse, 17 Jahre und nicht ganz bei Sinnen, die spazieren geht und Kastanien sammelt und mit anderen spricht, statt tagein, tagaus vor den Wänden zu sitzen und der "Familie" zuzuhören, die keine Funkmuschel im Ohr trägt, die ihr Musik vordudelt und ihr von Zanders Zahnpasta erzählt. Guy fühlt sich, als würde er Clarisse schon ewig kennen, mir kam es fast so vor als wäre sie die einzige Person, die er kennt, die er wirklich kennt. Denn wer kennt sich noch, wenn jeder von den Fernsehwänden geblendet, verstrahlt von dem andauernden Input der Funkmuscheln wird?In diesem Buch geht es nicht nur um Bücher. Jeder, der sich auf Lovelybooks bewegt weiß, oder sollte wissen, dass nicht alle Bücher wichtig und lehrreich sind. Viele sind überflüssig und das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden (ein Hoch auf die E-Publishing-Verläge). Es geht um das Denken, und um alles was dazugehört: Freiheit. Kreativität. Individualität. Spannend, wirklich herausragend geschrieben (so einen Stil findet man heute nicht mehr, wo die Autoren darauf bedacht sind, entweder leicht lesbar oder möglichst intelligent zu schreiben, aber nicht beides) und vor allem nachdenklich stimmend. Vielleicht liegt es an mir - mir wird oft vorgeworfen, ich mache mir zu viele Gedanken - aber ich war beim Lesen stellenweise kurz vorm Wahnsinnigwerden. Das wahre Leben widerspiegelnd muss der denkende Leser sich permanent fragen: Warum? Warum Bücher? Können nicht auch Fernsehsendungen bildend sein? Warum Bücher, die nicht bilden? Warum Bildung? Warum?Hier liefert Bradbury einen wichtigen Hinweis:"Frag ständig warum, und du bist am Ende todunglücklich."S. 69 (Diogenes)Einen Punkt Abzug (für ein außergewöhnlich gutes Buch!) wegen des Endes. Das kam mir doch sehr abgedroschen vor, vergleichbar mit dem Film "The book of Eli" - episch, bis der Schluss zwar irgendwie gut und clever ist, aber doch... eben abgedroschen. Auf ausgerechnet diesen Film komme ich übrigens, weil mir zu Ende des Buches große Parallelen aufgefallen sind. Wer also das Buch gelesen hat, sollte sich definitv auch diesen fast 60 Jahre später (2010) entstandenen Film ansehen.

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    • 4
  • Die Freiheit der eigenen Gedanken

    Fahrenheit 451

    Farbwirbel

    11. April 2017 um 16:35

    Bereits 1953 erschien der wohl bekannteste Roman von Ray Bradburry. Er handelt auf wenigen Seiten eine Zukunftsvision ab, die erschreckend realistisch erscheint und bei der man, 64 Jahre später, deutliche Parallelen zum Jetzt erkennen kann. Guy Montag ist Feuerwehrmann, doch sind Feuerwehrmänner zu jener Zeit nicht mehr zum Löschen von Bränden tätig, sondern entfachen selbst Brände. Sie verbrennen Bücher. Grund dafür ist die Abneigung des Staats, die Menschen selbst denken zu lassen und Muße zu haben. Guy Montag erkennt diesen Umstand Stück für Stück innerhalb der Erzählung. Er begegnet der jungen Frau Clarisse McClellan, die zusammen mit ihrer Familie etwas anders lebt, als es der Rest der Welt tut. Sie kann sich für den Mond, Blüten und Regen begeistern, geht spazieren und denkt eben nach. Montag ist von ihrem Wesen fasziniert und sie bringt ihn zum Nachdenken. Aufgrund dessen stößt er sich bald an seinem Beruf, am Leben seiner Frau und an der Gesellschaft. Die Gesellschaft wird hierbei interessant gezeichnet: Selbstmordversuche sind normal, den Menschen wird der Magen ausgepumpt und am nächsten Morgen erinnern sie sich nicht mehr; die 'Familie' ist der Fernseher, der sich am besten auf alle vier Wände des Wohnzimmers ausbreitete; wird gedacht, so erschnüffelt dies ein mechanischer Hund... Für Bücherliebhaber ist das Bücherverbrennen eine schreckliche Frage, natürlich. Bücherverbrennungen als Politikum sind stets ein Zeichen von Zensur gewesen, um bestimmte Denkmuster, Menschen oder Philosophien auszuschließen. In der Zukunftsvision Bradburrys ist die Bücherverbrennung normal, es ist gängig und gesellschaftlich anerkannt. Wer Bücher liest, ist irre, muss eingeschlossen oder vernichtet werden. Das die Buchwelt dazu anhält, sich eigene Gedanken zu machen, eigene Bilder und Phantasien zu entwickeln... genau das soll abgeschafft werden, bzw. wurde abgeschafft. Der Autor hat einen ungewöhnlichen Schreibstil, wie ich finde. Etwas, das man nicht häufig liest. Er beschreibt in klaren Sätzen Bilder, die nicht neu sind, aber neu erzählt werden. Der Roman hat Tiefe und erschreckt. Dennoch bin ich etwas zwiegespalten, wie ich ihn sehen möchte. Die Gespräche und Gedanken innerhalb der Romans sind sehr interessant und erklären, dass die Freiheit der Gedanken ein schützenswertes Gut ist. 'Was ich hasse', pflegte er zu sagen, 'ist ein Römer namens Status Quo. Staunt euch die Augen aus dem Kopf', sagte er immer, 'lebt, als hättet ihr nur noch zehn Sekunden zu leben. Sehr euch die Welt an. Sie ist phantastischer als irgendein fabrikmäßig hergestellter Traum. Verlangt keine Sicherheit, das hat es in unserer Tierwelt überhaupt nie gegeben. Und wenn es sie gäbe, wäre es wie ein Faultier, das tagaus, tagein mit dem Kopf nach unten am Ast hängt und sein Leben verschläft. Zum Teufel damit', sagte er, 'schüttelt den Baum, dass das Faultier herunterpurzelt auf seinen breiten Hintern.' - S. 205 Dennoch erscheint mir die Erzählung wie ein Abriss. Viele Personen oder Sachverhalte sind so kurz und intensiv erzählt, dass ich etwas ärgerlich darüber bin, nicht mehr darüber zu erfahren. Natürlich, mein eigenes Denken wird angeregt und ich kann es mir zusammen fantasieren, das hat schon war. Irgendwie bleibt bei mir jedoch der Eindruck eines fasrigen Romans bestehen.

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    • 7
  • Nachdenken ist angesagt

    Fahrenheit 451

    dominona

    17. August 2016 um 09:28

    Wir stellen uns eine Welt vor, in der man Bücher verbrennt - als Beruf. Das tun nämlich Feuerwehrmänner. Der Besitz von Büchern ist durch die Regierung strafbar und der Leser begleitet Guy Montag, einen Feuerwehrmann, der anfängt gegen das System zu rebellieren. Die Idee ist interessant, die Umsetzung allerdings nur bedingt gelungen. Es driftet mir manchmal zu sehr in unnötige Beschreibungen ab und ist an einigen Stellen nicht konsequent zu Ende gedacht worden.

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  • „Fahrenheit 451“ aufgefrischt

    Die Scanner

    loveisfriendship

    11. May 2016 um 09:04

    „Fahrenheit 451“ aufgefrischt: Ein spannendes, intelligentes, rasantes und hochaktuelles Jugendbuch, das zum Nachdenken und selbstständigen Hinterfragen der eigenen Realität anregt.Dass Buchagenten Literatur vermitteln, ist Vergangenheit. Stattdessen scannen sie Bücher, um die letzten verbliebenen Druckerzeugnisse zu vernichten. Scanner Sonntag hat dies nie hinterfragt, bis ein lesender Mann im Metrogleiter unerwartet reagiert. Eine Begegnung, die ihn nicht loslässt und dazu bringt nachzudenken. Darüber, ob man wirklich alles so begeistert befürworten sollte oder ob die Konsequenzen des digitalisierten Lebens nicht einen hohen Preis fordern. Vielleicht zu hoch?„Alles Wissen für alle! Jederzeit! Kostenlos!“ Der Slogan der Scan-AG hört sich doch auf den ersten Blick ziemlich gut und sinnvoll an, oder? Aber er birgt auch Gefahren, die dieses Buch aufdeckt und für die tieferliegende Problematik sensibilisiert. Geistiges Eigentum verliert an Wert. Man erwartet, dass es kostenlos ist, ist nicht bereit für die Zeit und Mühe der Verfasser zu zahlen und wundert sich dann, dass etwa qualitative Zeitungen aussterben. In „Die Scanner“ ist es zudem so, dass zwar alle Bücher im Ultranetz verfügbar sind, aber da quasi ‚verschimmeln‘, weil keiner sich die Muße nimmt, sie zu lesen. Neue Literatur kann sowieso nicht entstehen, denn wie sollen sich die Autoren finanzieren? Wir meinen, eine grenzenlose Entscheidungsfreiheit zu haben, aber wie können wir sicher sein, dass nicht bestimmt wird, was auf unseren Bildschirmen erscheint? Alle sind mit technischen Geräten untereinander vernetzt, doch echte Kontakte und echtes Erleben bleiben aus. Unterschwellige Anspielungen und Seitenhiebe auf bereits existierende Monopolkonzerne, die indirekt Meinungen vorschreiben und überwachen können, und deren Produkte sind auf jeder Seite spürbar, jedoch auch auf uns, die bereitwilligen Konsumenten.Ich bin ein Riesenfan von Science Fiction im Allgemeinen und von Ray Bradburys „Fahrenheit 451“ im Besonderen. „Die Scanner“ ist eine Verneigung vor diesem 1953 erschienenen Klassiker und gleichzeitig eine Übertragung des Stoffes in unsere heutige Zeit. Deutliche, jedoch bewusste Parallelen: Guy Montag heißt jetzt Rob Sonntag und die Scanner anstatt der Feuerwehrmänner sind nun die größte Gefahr für das gedruckte Wort. „Fahrenheit 451“ ist insgesamt poetischer, wortverliebter und feinsinniger. Jedoch passt der kurzangebundene Stil von Rob, da er in diesem sensationsheischenden, schnelllebigen System aufgewachsen ist und es anfangs befürwortet. Von den Aussagen sind beide Bücher unglaublich stark und das macht auch fehlende Tiefe bei der Ausarbeitung der Charaktere und eine aus den Augen verlorene Handlung wett.Fazit: „Die Scanner“ ist ein in seinen Aussagen vielschichtiger Roman, der aufgrund von Sprache und Form dennoch einfach zu lesen ist. Der Autor lenkt das Augenmerk auf die Folgen des Aussterbens des gedruckten Wortes für Gesellschaft und Einzelne, sieht die komplexen Zusammenhänge der radikalen Digitalisierung und macht sie für seine Leser deutlich, ohne pauschal zu verteufeln. Erschreckend, wie nah dran wir schon sind. Denn die überspitzte Fiktion ist teilweise schon real geworden – wenn die Realität nicht sogar schon überspitzter ist. Ob ein Hardcore-Befürworter von sozialen Netzwerken im Internet und technischen Luxusneuheiten wirklich aufgerüttelt wird sein Konsumverhalten wenigstens zu überdenken, ist fraglich. Eins ist aber sicher: Für Robs bewegenden Bericht lohnt es sich auch in Zukunft, die Mobril mal abzusetzen und ein paar Stunden auf Ultranetz zu verzichten!   Auch zu lesen unter: https://jubiwi.wordpress.com/2016/05/10/buchvorstellung-die-scanner/

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  • Rezension zu "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury

    Fahrenheit 451

    HomersEvil

    Bisher dachte ich immer die Story von Fahrenheit 451 sei mir, bzw. im Allgemeinen recht bekannt. Doch weit gefehlt, in Wirklichkeit wusste ich fast nichts darüber. Nun gut, Fahrenheit 451 stellt eigentlich nur die Temperatur dar, in der Papier zu brennen beginnt. Außerdem weiß man, dass der Protagonist lieber Bücher verbrennt, anstatt sie zu lesen. . So weit so gut. Doch weit gefehlt! Ray Bradbury erschafft mit seinem Protagonisten "Guy Montag" einen recht anschaulichen und vor allem realitätsnahen Vertreter seiner selbst erdachten und dystopisch anmutenden Gesellschaft, welche jedoch auch für allerhand Überraschungen gut ist. Jener Montag ist im englischen Original ein "Fireman", denn Feuer"wehr"mann trifft es einfach nicht im deutschen, und verbrennt Bücher. Montag selbst, wie auch seine Kollegen und Mitmenschen, hat einfach nur eine Realität kennen gelernt, eine Realität in der Bücher als solche verboten und allgemeine Unterhaltung, ohne tieferen Sinn, z.B. über das Fernsehen gewünscht und befohlen ist. Der freie Geist, bzw. Gedanken und Gefühle als wahrhaftige eigenständige Erlebnisse sind durch die Regierung oder vergleichbare Instanzen, einfach unmöglich und mit Hilfe der "Fireman", bzw. Feuerwehrmänner, auch mit neuesten technischen Möglichkeiten, auf vielfältige Art und Weise nachweisbar und so zum scheitern verurteilt. . Montag selbst erlebt sich als normales und zufriedenes Mitglied der existierenden Gesellschaft. Ohne Fragen oder aufbegehren erledigt er seine gesellschaftlichen "Pflichten", egal ob auch Menschen durch seinen Einsatz zu schaden kommen oder auf grauenvolle Art und Weise zu Tode kommen. Eines Tages lernt Montag jedoch ein recht illustres Mädchen kennen. Clarisse, ist ihr Name. Ein Wesen, welches dieser unwirtlichen Umwelt kaum lebenswert erscheinen mag und doch der menschlichen Unwirklichkeit dieser Tage ein Schnippchen schlägt. Denn Clarisse ist ein ganz besonderer Mensch, ein Mensch, wie ihm Montag bisher noch nicht begegnet ist. Sie spiegelt im Grunde all das Wieder, an das Montags Unterbewusstsein schon immer geglaubt hat, jedoch diese Realität, bzw. diese Gefühle nie wahr haben wollte. . Die Begegnung zwischen Montag und Clarisse ist natürlich folgenschwer. Montags Weltbild gerät ins wanken, zu schluderhaft hat die wirkende Regierung versucht jegliche Gefühle zu unterdrücken, doch die Neugier des Menschen auf "Neues" ist einfach nicht zu unterschätzen. Plötzlich jedoch verschwindet Clarisse von der Erdoberfläche. Auf Grund dessen fängt Montag an sich und seine Umwelt zu hinterfragen. Vieles was bisher doch so alt bekannt und vertraut erschien, verschwimmt immer mehr und hinterlässt bohrende Fragen. Unbequeme, unwirkliche Fragen nach dem Sinn und dem doch teilweise verbotenem Verstand. Guy Montag stellt seine bisherige Existenz vollkommen in Frage und konfrontiert sich mit einem wohl möglich alles entscheidenden Kampf gegen das bisherige System. Das Gefühl das richtige zu tun wohl auf seiner Seite wissend, doch der Realität einfach nicht trauend, blickt Guy Montag einer ungewissen und bedrohlichen Zukunft entgegen. Daraus folgend stellt sich nur eine einzige Frage. Wie weit würdest Du für Deine vorhandenen Gefühle und Gedanken gehen, wenn Deine gesamte Existenz auf dem Spiel stehen würde? Tatsächlich bis zu Fahrenheit 451?

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    • 2
  • Literarische SF im Doppelpack

    Fahrenheit 451

    Buchgespenst

    07. February 2016 um 14:23

    Fahrenheit 451 Lasst es brennen   Montag ist Feuerwehrmann – schon immer gewesen und er liebt seinen Beruf. Doch statt Feuer zu löschen, entfacht er es, im Auftrag der Regierung. Bücher sind der erklärte Feind und die letzten Exemplare zu vernichten ist montags Aufgabe. Doch dann trifft er auf die merkwürdige Clarisse. Ihre Gedanken und Ideen klingen verrückt, doch statt Angst zu bekommen fängt Montag an nachzudenken und seine Welt mit neuen Augen zu sehen. Immer näher rückt die Frage: Was sind Bücher eigentlich und was macht sie so gefährlich? Auch nach all den Jahren noch eine erschütternde Gesellschaftskritik mit beklemmender Aktualität. Diese Vision scheint von Tag zu Tag realistischer zu werden – und das seit die Geschichte 1953 zum ersten Mal erschienen ist. Der Wiedererkennungswert ist bitter, die Suche nach Parallelen zur Realität immer noch von erschreckendem Erfolg gekrönt und verändert hat sich seit 1953 trotzdem nichts. Doch trotz der negativ dargestellten Welt, ist sie durchzogen von leuchtender Hoffnung – Hoffnung auf Veränderung, Hoffnung auf Erkenntnis, Hoffnung auf einen Neuanfang. Das Buch entwickelt einen ganz eigenen Sog. Durch die vielen Parallelen zu unserem realen Leben macht es sowohl Angst als auch neugierig.. Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen. Sie gibt viele Denkanstöße und viele kleine, fast unscheinbare Szenen und Dinge fordern unwillkürlich zur Interpretation heraus. Dieses Buch muss gelesen werden. Immer wieder. Von jedem. In jeder Generation. Um zu verhindern, dass die Vision, in welcher Form auch immer, Wirklichkeit wird! Fünf Sterne für dieses Meisterwerk!   2001 – Odyssee im Weltraum Verloren – Gefunden Bowman und Pool sind zusammen mit dem Roboter Hal auf einer der gewaltigsten Expeditionen der Menschheit: der Reise zum Saturn. Eigentlich hatte niemand bei diesem Unternehmen Probleme erwartet, die über massive Langeweile hinausgingen, doch es kommt alles ganz anders als gedacht. Werden sie den Saturn trotzdem erreichen? Und was sollen sie dort eigentlich finden? Eine Science-Fiction-Roman, der einen großen Bogen spannt, von der Entstehung der Menschheit bis zur Saturnexpedition. Die bahnbrechenden Ideen des Buches führten zu einem Meilenstein der Filmgeschichte. Die Geschichte ist in sechs in sich abgeschlossene Abschnitte eingeteilt – was mich beim Lesen etwas irritiert hat. Zusammengeführt werden die Teile erst auf den letzten Seiten. Trotz der interessanten Grundidee und der tollen Zukunftsvision hat mich das Buch nicht fesseln können. Die zusammenhanglosen Abschnitte, die in sich keinerlei abgeschlossene Geschichte bieten, haben mich genervt. Kaum hatte ich mich auf sie eingelassen, waren sie auch schon zu Ende. Dass sie schließlich auf den letzten Seiten einen roten Faden erhielten, hat sie nicht besser gemacht. Ich erkenne den Rang, den dieses Werk in der SF-Literatur und der Filmgeschichte einnimmt an, aber mehr als drei Sterne, kann ich ihm beim besten Willen nicht geben.

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  • Ein aufrüttelnder und Augen öffnender Klassiker

    Fahrenheit 451

    loveisfriendship

    Ein aufrüttelnder und Augen öffnender Klassiker Dass die Feuerwehr Brände löscht, ist Vergangenheit. Stattdessen legt sie Feuer, um die verbliebenen Bücher zu vernichten (Fahrenheit 451: der Hitzegrad, bei dem Buchpapier Feuer fängt und verbrennt). Feuerwehrmann Montag hat dies nie hinterfragt, bis ihn das Nachbarmädchen fragt: „Sind Sie glücklich?“. Worte, die ihn nicht loslassen und ihn dazu bringen, nachzudenken. Darüber, was ihm fehlt, warum er sich so leer, so dumpf fühlt. Wie man die kranke Gesellschaft retten kann. Ob man sie überhaupt retten kann … „Fahrenheit 451“ ist ein herausragendes Stück Science Fiction von den Opfern, die eine beschleunigte, konsum- und harmoniesüchtige Gesellschaft fordert, und von der Notwendigkeit Fragen aufwerfender Literatur, die den Mensch in seinem Wahn zu Besinnung rufen vermag. Sprache und Inhalt harmonieren dabei miteinander. Auf jeder Seite spürt man Bradburys Liebe zu Worten und Literatur, er bedient sich vieler Metaphern, schreibt sehr bildreich und genussvoll. Es ist ein in seinen Aussagen anspruchsvolles und komplexes Werk, dessen inhaltlicher Ertrag auch nach mehrmaligem Lesen noch nicht erschöpft ist. Immer wieder lese ich neues heraus, entdecke neue Feinheiten. Die Geschichte, die erzählt wird, ist berührend und in gewisser Weise wunderschön. Bradbury beschreibt auf zarte, ruhige Weise die Entwicklung eines Menschen, der nie in einem anderen Umfeld gelebt hat, aber sein Dasein und die Gesellschaft zu hinterfragen beginnt und nach einer Möglichkeit sucht, aus seinem Stumpfsinn zu erwachen. Entscheidend ist, dass die Gesellschaft sich - anders als in der Mehrheit dystopischer Literatur - von innen heraus entwickelt hat: die Unterdrückung von oben ist also nicht zwangsweise notwendig und die Bücherverbrennungen sind nur symbolhaft. Die Leute wollen gar nichts Tiefgehendes lesen, sondern Schnelllebiges, Sensationsheischendes. Dies, um ihr vermeintliches „Glück“ zu wahren, doch zu welchem Preis? Die Konfliktscheu und Realitätsflucht machen eine Konfrontation mit Problemen unmöglich, diese werden verdrängt und totgeschwiegen, ja nicht mal mehr wahrgenommen. Es ist Krieg und keiner merkt es. Die Bomben prasseln hernieder, aber wen interessiert es? Die Gesellschaft besteht aus gleichgeschalteten, grinsenden Masken, die sich betäuben mit waghalsigen Autorennen, knalliger Unterhaltung, dauerbeschallender Werbung, Gewalt. Unter der Fassade des augenscheinlichen „Glücks“ lauert Stumpfheit, die ernsthafte Gespräche und Beziehungen unmöglich macht. Alle sind isoliert voneinander in dieser oberflächlichen Welt, in der der Schein mehr zählt als das Sein. Man merkt, nach den Eindrücken des Zweiten Weltkriegs und innerhalb des Kalten Kriegs entstanden und der allgemeinen Medienentwicklung in Amerika. Weitere Kapitel der Vergangenheit sind eingeflossen in diese Zukunftsvision, die unserer Gesellschaft – wage ich zu behaupten – nicht gerade fern ist. Fazit: Ray Bradburys vielschichtig durchdachte und sprachlich feine Kulturkritik von 1953, die ohne Action und verwickelte Handlung auskommt, ist aktueller denn je: von den überspitzenden und verschleiernden Elementen abgesehen, ist „Fahrenheit 451“ im Kern ein Abbild unserer heutigen Gesellschaft.

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    • 2

    Hazel93

    30. January 2016 um 14:51
  • Das Cover ist schön, aber ich habe mehr erwartet als nur adeligen Glitzer-Funkel-Gefühlschaos.

    Das Juwel - Die Gabe

    Sardonyx

    Die 16-jährige Violet ist ein besonderes Mädchen. Ihre Familie stammt aus bitterarmen Verhältnissen im Sumpf und sobald Violet vor Jahren zur Frau geworden war, wurde sie ihrer kleinen Familie entrissen, um in Southgate zum Surrogat ausgebildet zu werden. Als zukünftiger Surrogat mit der Gabe, Dinge nach ihrer Vorstellung zu gestalten, wird Violet für den unfruchtbaren Adel im Juwel die perfekten Kinder austragen, aber Violet will nicht zu der Leihmutterschaft gezwungen werden. Dennoch kommt der Tag der Auktion: aufgestylt und zum Verkauf dargeboten geht Violets altes Leben verloren, nachdem die mal freundliche, dann grausame Herzogin vom See sie gekauft hat. Violet wird in ein herrlich prunkvolles und abartig intrigantes Hofleben eingeführt. Nur wenige Leute stehen auf Violets Seite, da Violet nicht zu jedem Vertrauen fassen darf. Niemand darf ihren wahren Namen wissen. Violets stumme Zofe Annabelle hält zu ihr und besonders dem Eunuchen Lucien kann sich Violet anvertrauen, weil Lucien ihr etwas versprechen kann: Freiheit, die Flucht aus dem unterdrückenden Juwel, das Violet zum Sklaven hält. Die Machtspiele und alltäglichen Ränke unterdrücken Violet, besonders weil die Herzogin vom See unbedingt will, dass Violet so schnell wie möglich eine Tochter gebärt, die man dann zur Fürstin der Einzigen Stadt krönen kann. Violets Panik ist total grenzenlos, wie sie empfindet und umso entschlossener wird Violet, aus dem Juwel zu fliehen. Doch dann taucht plötzlich der atemberaubend wunderschöne Ash auf, der als galanter Gefährte für die adligen Mädchen arbeitet. Sofort entbrennt eine verbotene und unzähmbare Liebe zwischen Violet und Ash. Aber wie kann Violet ohne Ash überleben, falls sie wirklich aus dem Juwel flieht? Violets Verzweiflung und ihre Gedanken sind facettenreich wie die schönsten Diamanten, aber Edelsteine funkeln nicht in der einsamen Dunkelheit namens Angst ... Na jaaa, ich hatte wohl ein bisschen zu große Erwartungen an ,,Das Juwel - Die Gabe" von Amy Ewing gestellt. Ich gebe freimütig zu, dass das Cover wirklich schön ist, wobei ich finde, dass im Englischen das Cover besser zum Inhalt passt: das schwermütige Grau ist vielsagender bei dieser Fantasy-Dystopie. Die gesamte Handlung, die von Ewings leichtem Schreibstil geprägt ist, weist nur sehr überschaubare Handlungsstränge auf, bei denen der Leser oft vor Violet weiß, was eigentlich im Juwel abgeht. Das stört mich ja an Violet: sie ist naiv und merkt erst spät, dass um sie herum alles von Intrigen dominiert wird. Dafür will ich Violet am liebsten heftig schütteln und ihr ins Gesicht schreien, sie solle sich gefälligst zusammenreißen und nicht nur an Ash denken. Ungefähr ab Mitte des Buches steht in jedem Satz mindestens einmal Ash. Ash hier, Ash da, Ash, Ash und wieder Ash. Ist ja gut für Violet, dass sie sich verliebt, aber es ist unrealistisch, dass sie sich bereits nach der ersten Minute in den ausgebildeten Lustknaben verliebt. Ich kann es nicht ausstehen, wenn der Leser schlauer ist als die Haupfigur selbst, die anscheinend erst merkt, dass sie in Gefahr ist, sobald sich die Schlinge um ihren Hals zieht. Natürlich gibt es in ,,Das Juwel" keine offenen Kämpfe, mutige Helden und einen verbissenen Kampf um Gerechtigkeit. Ballkleider, Schmuck, Juwelen und Schminke sind eigentlich das wichtigste in Violets Leben als Surrogat, neben ihren Anfällen von Selbstverzweiflung und grüblerischen Emotionen. Aber es gibt auch Gutes an dem Buch! Die Beschreibungen des Juwels, glänzend und bunt, sind so bildlich, als hätte die Autorin mit Worten Bilder und Skizzen gemalt. Bildlich konnte ich mir jede Einzelheit vorstellen. Außerdem ist der Sohn des Herzogs, Garnet, ziemlich witzig, und wird vielleicht im nächsten Band eine große Rolle spielen. Für mein letztes Urteil ist mein Rezensentenschwert an seinem Heftstück mit Juwelen verziert, aber die äußere Schönheit bringt nichts. Wären nicht die guten Punkte an dem Buch, hätte ich 2 wie Rubine funkelnde Sterne aus den Wänden des Juwels geschlagen. Jetzt aber pule ich zähneknirschend 3 Sterne aus den juwelengeschmückten Wänden und überlege, ob ich später dann die Fortsetzung lese soll oder nicht. Übrigens: ist eigentlich jedes Dystopie-Buch mit weiblicher Protagonistin in der Ich-Form Präsens geschrieben? Das wird allmählich unoriginell, finde ich ...

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    • 12
  • Leserunde zu "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury

    Fahrenheit 451

    NiWa

    Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden.  Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen.  Wichtig: Bei dieser Leserunde lesen wir unsere eigenen Bücher, es werden keine Exemplare verlost! Für den April haben wir uns Fahrenheit 451 von Ray Bradbury ausgesucht. Klappentext: Der große Klassiker der Weltliteratur 451 Grad Fahrenheit oder 232 Grad Celsius – die Temperatur, bei der Papier verbrennt. Guy Montag ist Feuerwehrmann. Es ist seine Aufgabe, Bücher zu beschlagnahmen und zu verbrennen. Denn Bücher sind die Quelle allen Unglücks ... Mit "Fahrenheit 451" hat Ray Bradbury Literaturgeschichte geschrieben – neben Orwells "1984" und Huxleys "Schöne neue Welt" gibt es nichts Vergleichbares. Zum 90. Geburtstag von Ray Bradbury – einer der bedeutendsten Romane der Literaturgeschichte in einer einzigartigen Sonderausgabe. Die Leserunde beginnt am 1. April und die Klassiker-Leserunden-Gruppe freut sich über jeden, der mit uns an „Fahrenheit 451“  lesen will.:-) Wichtig ist, dass es auch von diesem Klassiker verschiedene Ausgaben gibt. Sollten hier markante Unterschiede auffallen, gebt bitte in der Rubrik Meine Ausgabe Bescheid, damit wir die Einteilung dementsprechend anpassen können. Soweit man sich in der Leserunde orientieren kann, ist natürlich jede Version in Ordnung. Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen! Bitte schreibt eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, damit  die Leserunde übersichtlich bleibt. Bitte denkt auch daran, den Spoiler-Haken zu setzen!

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  • Lest mehr Bücher!

    Fahrenheit 451

    Gulan

    In einer nicht näher bezifferten Zukunft ist der Besitz und die Lektüre von Büchern verboten. Stattdessen werden die Menschen von großen Fernsehwänden und In-Ear-Kopfhörern dauerberieselt. Die Feuerwehr ist nicht mehr zur Brandbekämpfung, sondern für das Verbrennen von Literatur zuständig. Der Feuerwehrmann Guy Montag hat bislang seinen Beruf zuverlässig ausgeführt. Doch mehrere Ereignisse bringen ihn ins Grübeln und er schmuggelt verbotenerweise ein Buch mit nach Hause. Und er findet Gefallen an der Literatur. Dieser dystopische Roman von Ray Bradbury wurde im Jahr 1953 erstmals veröffentlicht und ist seitdem zu einem Literaturklassiker geworden. Der Titel spielt auf die Selbstentzündungstemperatur von Papier an, wenngleich Bradbury hier wohl nicht ganz korrekt recherchiert hat. Der Autor schrieb das Buch zur Zeit der McCarthy-Ära und des beginnenden TV-Booms in den USA. Im totalitären Staat im Roman wird Konformismus groß geschrieben. Intellektuelle werden verfolgt. Die Menschen werden mit seichter Unterhaltung und aufregendem Nervenkitzel wie schnellem Autofahren zufriedengestellt. Auch Protagonist Guy Montag hat sich bislang loyal verhalten. Doch unter anderem ausgelöst durch Gespräche mit seiner jungen Nachbarin und Außenseiterin Clarisse bemerkt Montag seine innere Unzufriedenheit und die Entfremdung mit seiner Ehefrau Mildred. Er hat schon früher aus unklarem Antrieb Bücher entwendet. Bislang hat er sie nicht angerüht, doch nun beginnt er mit der Lektüre und seine Zweifel am System wachsen. Allerdings bleibt dies seinem Vorgesetzten Hauptmann Beatty nicht verborgen. Bradbury zeichnet in seinem Roman ein düsteres Bild einer konformistischen Mediengesellschaft und hat in einigen Punkten erstaunliche präzise heutige Entwicklungen vorausgesehen. Mein Problem mit dem Roman ist allerdings, dass ich finde, dass der Autor sich zu sehr auf Medien und Literatur konzentriert. Viele Hintergründe dieses zukünftigen totalitären Staates bleiben dagegen nebulös. Die ganze Story wirkt auf mich dadurch leicht simpel und längst nicht ausgereift. „Fahrenheit 451“ ist von der Grundidee sicherlich ein ordentliches Buch, das durchaus zum Nachdenken anregt. Den Vergleich zu DEN Klassikern des dystopischen Romans (1984, Schöne neue Welt) hält das Buch aus meiner Sicht aber bei weitem nicht stand.

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    • 10

    Igelmanu66

    24. April 2015 um 13:01
    KruemelGizmo schreibt Steht auf meiner WL, irgendwann werde ich es bestimmt mal selber lesen.

    So ist das auch bei mir.

  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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