Leserpreis 2018
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Apfelgruen

vor 8 Monaten

Herzlich willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe „Wir lesen Klassiker der Weltliteratur“. 

Im April wollen  wir zusammen „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury lesen. 
Die Leserunde startet  am 1. April und wir freuen uns über jeden, der mit uns liest!

Autor: Ray Bradbury
Buch: Fahrenheit 451

PMelittaM

vor 8 Monaten

Ich lese mit/Meine Ausgabe

Den Roman wollte ich immer schon mal lesen, ich bin also dabei und hoffe, im April schneller zum Lesen zu kommen ...

Ich habe mir gerade die gezeigte Ausgabe bestellt ...

Federfee

vor 8 Monaten

Ich lese mit/Meine Ausgabe

Ich lese auch mit. Bei mir ist es ein Heyne-Taschenbuch.

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Shannon

vor 7 Monaten

Helles Feuer
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Das letzte Kapitel war teilweise sehr spannend, hat aber auch meinen Eindruck der Welt des Buches etwas verwaschen. Warum in der Stadt leben, wenn man am Land noch Frieden finden kann - wie etwa auf den Bauernhöfen, die er beschreibt?
Das Ende fand ich poetisch, aber auf eine schwer fassbare Art auch überstürzt.

Shannon

vor 7 Monaten

Helles Feuer
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Betsy schreibt:
Das ist ein wenig so wie der Tod von Clarisse. War es wirklich ein Unfall, denn sie stand ja definitiv mit ihrer Familie wie wir wissen unter Beobachtung oder war es Mord. Was passierte mit dem Rest ihrer Familie und ist sie wirklich tot oder eben nicht. Vieles ist hier persönliche Auslegungssache, was ich einerseits toll finde, aber andererseits frustriert es auch ein wenig, weil man gerne so viel mehr wissen will, besonders eben auch wenn es um Beatty geht. Auch Montags Frau fand ich ja eine interessante Figur. Hat sie ihn verraten, weil sie wusste sie würde sich selbst verdächtig machen, wenn sie es nicht tut, da wohl die Nachbarinnen eindeutig Anzeige erstatten würden oder wollte sie weg von ihrem Mann, der scheinbar wahnsinnig geworden ist? Ihre Gedanken wären sehr interessant gewesen wie sie das Verhalten ihres Mannes aufnimmt und ob es ihr wirklich nicht zusetzt, dass sie ihn verlässt. Immerhin erinnerte sich Montag im Augenblick ihres Todes an ihr Kennenlernen und dachte an sie, aber wirklich tiefere Gefühle scheint es hier bei keinem zu geben, selbst bei der Gruppe um Ranger nicht, die alles mit Gleichmut zu ertragen scheinen. Vielleicht drückt das Buch dann auch deshalb so aufs Gemüt, es gibt keine wirklich positiven Emotionen hier wie ich finde.

Das Frauenbild im Buch ist generell ein interessantes. O_o Mpf! (Zum Glück gibts Clarisse!)

Shannon

vor 7 Monaten

Fazit/Rezension

Dieses Buch wird noch lange in mir nachwirken. Auf jeden Fall enthält es eine der schönsten Beschreibungen davon, was Literatur ist und sein kann. In erschreckendem Ausmaß hat der Autor es geschafft, die Zukunft vorherzusehen. Tolle Leserunde (bei der ich ständig hinterhergehinkt bin - sorry)! Vielen Dank!

Sonnenschein12

vor 7 Monaten

Das Sieb und Der Sand
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@Shannon

Aber wir reden noch mit Dir...*zwinker*
Ich fand ihn auch spannend, weil er so undurchsichtig war, ich habe immer gedacht, woher kommen seine Ansichten, warum wurde er Feuerwehrmann?

PMelittaM

vor 7 Monaten

Häuslicher Held und Salamander
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Vor meinem Juist-Urlaub habe ich den Roman leider nicht mehr geschafft und dort habe ich nur Juist-Bücher gelesen. Jetzt bin ich aber auch so weit, hier endlich posten zu können.

Ich hatte einen sehr spannenden Roman erwartet, musste mich dann aber erst einmal einlesen, schon das neue Vorwort des Autors fand ich etwas schwierig zu lesen. Es dauerte ein bisschen, doch dann war ich drin. Feuerwehr als Brandstifter, alleine das ist schon absurd. Gut, dass Montag langsam zu zweifeln beginnt, woran Clarisse ihren Anteil hat (die wurde wohl "beiseite geschafft"), aber Bücher hat er wohl schon länger gehortet.

Sehr erschreckend auch, wie die Leute davon abgehalten werden, sich eigene Gedanken zu machen, Hörer rund um die Uhr im Ohr, Fernsehwände, am liebsten rundum, die nur Banales zu liefern scheinen. Hauptmann Beatty erzählt uns gegen Ende des Abschnitts sehr eindrücklich, warum. Und das, obwohl Warum-Fragen unerwünscht sind ;-)

Die Sprache hat etwas Poetisches und gefällt mir gut.

Die Rolle des mechanischen Hundes ist mir noch nicht klar.

Mal sehen, was Mildred und Montag in den Büchern finden und wie lange sie ihr Tun geheimhalten können.

Ich habe zwar vor Jahren den Film gesehen, weiß aber kaum noch etwas davon.

PMelittaM

vor 7 Monaten

Das Sieb und Der Sand
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Lesen lässt es sich mittlerweile ganz gut und ich bin sehr gespannt, wie es ausgeht, vor allem, nachdem die Feuerwehr nun bei Montag im Einsatz sein wird.

In Faber erhält Montag jemanden, mit dem er sich über Bücher unterhalten kann, sie planen sogar welche nachzudrucken. Doch Montag kann nicht an sich halten und zeigt sich mehrfach mit einem Buch, was ihm nun vielleicht zum Verhängnis wird ...

Fabers Meinung über Bücher gefällt mir, und zeigt auch, worum es geht: Menschen mit Banalem zu unterhalten, damit sie nicht zu viel nachdenken und womöglich eigene Meinungen bilden, die sie zu unerwünschtem Handeln ermutigen.

Der Krieg, der droht oder schon begonnen hat, wird wie nebenbei behandelt, auch hier soll man möglichst wenig darüber nachdenken, "Es ist immer jemand anders, der fällt, heißt es, nie der eigene Mann" (S. 163).

Ich denke, von dieser Vision sind wir noch weit weg.

PMelittaM

vor 7 Monaten

Helles Feuer
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Gestern abend musste ich den Roman noch auslesen, gut, dass ich heute noch Urlaub habe, auch wenn ich mal wieder viel zu früh aufgewacht bin.

Montag ging ja zum Ende ganz schön ab, hat Beatty verbrannt und ist dann geflüchtet. Diese Flucht wurde sehr anschaulich erzählt und ließ mich fast atemlos lesen.

Der Sündenbock ist typisch für solche Regime, aber auch sehr erschreckend.

Sein Treffen mit den Professoren, die Bücher auswendig gelernt haben, die Bombardierung der Stadt, die diese untergehen lässt (wenn das eine Atombombe war, dass sieht es für Montag und die Profs aber auch nicht gut aus ...).

So ganz habe ich nicht verstanden, was Bradbury uns mit diesem Ende sagen will, da muss ich vielleicht noch ein bisschen drüber nachdenken.

Das Nachwort "Feuerspracht" vom Autor selbst war interessant, interessanter als das Vorwort, das diesem ähnelt.

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