Fahrenheit 451, English edition

von Ray Bradbury 
4,0 Sterne bei202 Bewertungen
Fahrenheit 451, English edition
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Positiv (153):
GilgaMenschs avatar

Liest sich wie der Zwilling amerikas zu Orwells 1984, es wirkt fast so, als ob sie in der selben Welt spielen. Sehr gut zu lesen.

Kritisch (11):

Ein nicht besonders ausgeklügeltes Buch, das es in meinen Augen kaum verdient, so oft in einem Atemzug mit Brave New World genannt zu werden

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Inhaltsangabe zu "Fahrenheit 451, English edition"

Ray Bradbury's internationally acclaimed novel Fahrenheit 451 is a masterwork of twentieth-century literature set in a bleak, dystopian future.§Guy Montag is a fireman. In his world, where television rules and literature is on the brink of extinction, firemen start fires rather than put them out. His job is to destroy the most illegal of commodities, the printed book, along with the houses in which they are hidden.§Montag never questions the destruction and ruin his actions produce, returning each day to his bland life and wife, Mildred, who spends all day with her television "family." But then he meets an eccentric young neighbor, Clarisse, who introduces him to a past where people didn't live in fear and to a present where one sees the world through the ideas in books instead of the mindless chatter of television.§When Mildred attempts suicide and Clarisse suddenly disappears, Montag begins to question everything he has ever known. He starts hiding books in his home, and when his pilfering is discovered, the fireman has to run for his life.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781451690316
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:Simon & Schuster US
Erscheinungsdatum:23.05.2012

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    buchwanderers avatar
    buchwanderervor 3 Jahren
    Salamander und mechanische Hunde…

    „Not everyone born free and equal, as the Constitution says, but everyone made equal.“ (S.58)

    Zum Inhalt: Guy Montag ist Feuerwehrmann. Soweit wäre dies nichts besonderes, wäre da nicht die Besonderheit, dass in der Gesellschaft in der er diesen Beruf ausübt Feuerwehrmännern die Aufgabe obliegt Feuer zu verursachen; ein spezielles Feuer. Jenes, das als Lieblingsnahrung Bücher verzehrt. Der Grund für diese Tätigkeit liegt in der Annahme, dass Bücher Menschen zum Denken animieren indem sie ihnen unnützes Wissen vermitteln; dieses wiederum macht die Menschen zu Individuen und somit unterschiedlich. In diesen Unterschieden liegt laut Staatsmeinung der Grund dafür, dass sich manche Bürger oder Minderheiten als etwas „Besseres“ betrachten, auf andere herabsehen würden und somit dem Ziel einer friedvollen, glücklichen Gesellschaft entgegenarbeiten. Dies wiederum kann nicht geduldet werden. Subversive Elemente, welche sich abweichlerisch verhalten, werden ausgemerzt – im wahrsten Sinne des Wortes.
    Um eben dies effizient zu gestalten braucht es eine omnipräsente Feuerwehr, sowie die Kultur eines Spitzelwesens in der jeder jeden Verrät, der diese heile Welt gefährden könnte. In dieser Welt, diesem gesellschaftlichen Umfeld lebt und arbeitet Montag zusammen mit seiner Frau, einer Vorzeigebürgerin, deren Leben sich in einer virtuellen Fernsehwelt abspielt. Kommt doch einmal ein melancholischer Anflug von Selbstreflexion durch, wird dieser mit Drogen und weiterer Dauerbespaßung im Keim erstickt.
    In Montags Geist steckt jedoch ein Dorn, nicht zuletzt noch verstärkt durch sein Zusammentreffen mit einem 16jähriges Nachbarmädchen, Clarisse, welches ihm ein Universum an Fragen und Worten eröffnet, dessen Zugang er nicht mehr zu schließen vermag. Montag gerät zusehends auf die schiefe Bahn, unterschlägt Bücher, genießt widerwillig die lebensbejahende Gesellschaft Clarisse´ bei seinen Wegen von und zur Arbeit. Ein endgültiger Bruch, zuerst in seinem Inneren, findet statt, als er vom Verschwinden Clarisse´ im Zusammenhang mit den Razzien gegen Bücherbesitzer erfährt, sowie den Freitod einer Frau, welche zusammen mit ihrer Bibliothek verbrannt wird, mit ansehen muss. Als er versucht auch seiner Frau das geschriebene Wort näher zu bringen, steht diese dem Unterfangen ablehnend gegenüber und flieht sich stattdessen lieber wieder in die virtuelle Welt ihrer Fernsehfamilie. Der Affront den Montag begeht als er bei einem Besuch ihrer Freundinnen vorzulesen beginnt, ist ihr dann jedoch zu viel. Sie denunziert ihn bei seinem Vorgesetzten Beatty.
    Nunmehr wird Guy Montag zu einem Vogelfreien, dessen einzige Rettung die abenteuerliche Flucht aus der Stadt ist. Sein ehemaliger Mentor, der Literaturprofessor Faber, hatte ihm von Vertriebenen jenseits der Stadtgrenzen erzählt. Als Montag sie jedoch leibhaftig trifft traut er zuerst seinen Augen nicht; er findet Menschen, die sich nur einem Ziel verschrieben haben: Bücher in ihrem Geist zu bewahren, um sie zu gegebener Zeit der Gesellschaft wieder zurückgeben zu können.
    Um all diese Geschehnisse schließt sich die Klammer eines drohenden Krieges, der von den Medien, verharmlos, totgeschweigen und durch Unterhaltung übertönt wird. Die Zerstörung von Montags Heimatstadt durch einen Bomberangriff am Ende der Geschichte stellt dabei nur die logische Gipfelung der Entwicklung dar, die sich schon seit langem abzeichnet.

    Fazit: Unabhängig davon, dass die Geschichte nichts an Aktualität eingebüßt, sondern eher noch gewonnen, hat, liegt mit diesem Jubiläumsband viel Zündstoff v.a. auch im Nachwort und dem Interview mit Ray Bradburry,  abgedruckt am Schluss des Buches. Bradburry nimmt dabei auch Bezug auf den Film „Fahrenheit 451“ von François Truffaut mit Oskar Werner, der allein durch die schauspielerische Leistung Werners schon sehenswert ist, wenn auch die Umsetzung der Geschichte inhaltlich nicht wirklich gelungen ist. Dazu fehlen zu viele erzähltechnisch wichtige Charaktere (z.B. Faber, der mechanische Hund).

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    Wortmagies avatar
    Wortmagievor 3 Jahren
    Eine Welt ohne Bücher

    „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury – zur Abwechslung mal eine Dystopie für Erwachsene. Das Buch entstand aus der Kurzgeschichte „The Fire Man“ und wurde 1953 das erste Mal veröffentlicht. Für mich stand schon seit vielen Jahren fest, dass ich das Buch irgendwann einmal lesen würde, weil meine Mutter es mir nachdrücklich ans Herz legte. Trotz dessen wollte ich es mir nicht von ihr borgen, da ich entschieden hatte, es mit der englischen Originalversion zu versuchen. Eines Tages entdeckte ich es dann in einer Buchhandlung; in einer süßen, winzig kleinen Ausgabe, kaum größer als meine Hand. Einem Klassiker, der sich so praktisch und bequem lesen lassen würde, konnte ich nicht widerstehen und nahm ihn mit nach Hause.

    Nichts ist vergleichbar mit der alles verzehrenden, reinigenden Schönheit von Feuer. Es bewahrt die Gesellschaft vor der beängstigenden Macht der Bücher, denn es sind Feuerwehrmänner wie Guy Montag, die dafür sorgen, dass all die Werke, die die Menschen verwirren und überfordern könnten, im Feuer verbrennen. Montag liebt seinen Beruf; zu beobachten, wie Dinge vom Feuer gefressen, geschwärzt und verändert werden, bereitet ihm Freude. Nie schenkte er seiner zerstörerischen Arbeit mehr als einen kurzen Gedanken. Erst seine Nachbarin Clarisse öffnet seinen Geist und lässt ihn hinterfragen. Warum müssen Bücher brennen? Warum ist es für Menschen wichtiger, sich zu amüsieren, als Zeit zum Nachdenken zu haben? Als Clarisse plötzlich verschwindet, ist Montag mit seinen Zweifeln völlig allein. Mit seiner Frau Mildred kann er nicht sprechen, lebt sie doch nur für ihre Fernseh – „Familie“. Impulsiv beginnt er, Bücher vor dem Feuer zu retten und versteckt sie in seinem Haus. Doch sein Tun bleibt nicht unbemerkt und Montag muss fliehen – vor dem System, das er selbst jahrelang unterstützte.

    „Fahrenheit 451“ wurde über die Jahre immer wieder analysiert und interpretiert. Meist mit dem Konsens, dass das Buch eine brillante, feinsinnige Kritik an staatlicher Zensur darstellt. Wie überrascht war ich, als ich erfuhr, dass Ray Bradbury nach eigener Aussage ein anderes Thema im Sinn hatte, als er das Buch schrieb. Tatsächlich wollte er mit „Fahrenheit 451“ auf die seiner Meinung nach drohenden Gefahren eines steigenden Fernsehkonsums und das daraus resultierende, sinkende Interesse an Literatur hinweisen. Ich muss zugeben, ich finde das fast ein bisschen schade und bin nicht sicher, ob ich dieses Missverständnis an seiner Stelle richtig gestellt hätte, denn meiner Meinung nach fiel es durchaus zu seinen Gunsten aus und ist darüber hinaus nicht völlig aus der Luft gegriffen. Man kann die Gesellschaft, die Bradbury beschreibt, definitiv als Ausdruck einer totalitären Politik interpretieren. Nichtsdestotrotz wollte er in Wahrheit eine Gesellschaft abbilden, die sich selbst zu dem machte, was sie ist. Das Volk wollte die Abschaffung von Büchern. Sie wollten sich ganz dem Fernsehen und anderen Vergnügungen hingeben, um sich vor selbstständigem Denken zu „schützen“. Die Menschen halten sich selbst und freiwillig dumm. Ich war schockiert von ihrer Ignoranz und Abgestumpftheit. Ich war buchstäblich sprachlos, wie gleichgültig sie die wichtigsten Themen des Lebens behandeln, gänzlich ohne jegliche emotionale Resonanz. Anfangs gehört auch Guy Montag zu ihnen, denn er ist so beschäftigt mit seinem Leben, dass er keine Zeit hat, es zu leben. Seine Nachbarin Clarisse zerrt etwas in ihm zum Vorschein, das schon jahrelang unbemerkt in den Tiefen seines Seins gärte: eine überwältigende Unzufriedenheit, die ich nur allzu gut verstehen konnte. Eine Welt ohne Bücher, könnt ihr euch das vorstellen? Wenn ich ehrlich bin, ich will es mir gar nicht vorstellen und es fiel mir während des Lesens schwer, diesen Gedanken zu akzeptieren. Das hatte allerdings nichts mit Ray Bradbury als Autor zu tun, sondern nur mit mir als Leserin. Bradbury schreibt sehr pointiert und zielgerichtet, in einem Stil, der je nach Situation zwischen kristallklar und blumig poetisch wechselt. Seine Worte trafen mich genau da, wo es mir am meisten wehtat: in meinem freiheitsliebenden Bücher-Herzen. Das war nicht leicht zu ertragen, aber das sollte es sicher auch nicht sein. Er bleibt sehr dicht an seinem Protagonisten Montag, was mich überraschte, da ich erwartet hatte, dass er seine Zukunftsvision in größeren Dimensionen inszenieren würde. Erstaunlicherweise stellte ich jedoch fest, dass Montags Geschichte so repräsentativ ist, dass sie eine umfangreichere Schilderung der gesellschaftlichen Umstände überflüssig macht. Vieles klingt nur an; so sucht man den Satz „Wir sind im Krieg“ beispielsweise vergebens, obwohl es den Tatsachen entspricht. Der Krieg wird lediglich am Rande thematisiert. Mir gefiel das sehr gut, weil es die Lebensrealität der Menschen widerspiegelt und es auf gewisse Weise biblisch ist. Etwas, das sie ignorieren, wird zu ihrem Verhängnis.

    Mich hat „Fahrenheit 451“ sehr berührt und aufgewühlt, so sehr, dass ich gegen Ende sogar geweint habe, weil Ray Bradbury es trotz all der grauen Trostlosigkeit und schrillen Reizüberflutung seiner dystopischen Gesellschaft nicht versäumt, seinen LeserInnen einen Funken Hoffnung zu vermitteln. Es ist ein Buch, das mich zweifellos noch lange beschäftigen wird, da ich nicht umhin kam zu erkennen, dass wir von Bradburys bedrohlicher Vision heute nicht mehr allzu weit entfernt sind. Wir leben immer schneller, immer komprimierter, immer leerer und immer unpersönlicher. Wenn uns „Fahrenheit 451“ eins lehrt, dann ist es das: wir müssen selbst auf die Bremse treten und uns Räume für unsere Persönlichkeit, unsere Individualität schaffen. Niemand wird das für uns übernehmen; wir formen die Gesellschaft, in der wir leben möchten.
    „Fahrenheit 451“ ist meiner Meinung nach wieder mal ein Buch, das jeder Mensch auf der Welt gelesen haben sollte, weil es uns vor uns selbst warnt und uns zwingt, zu reflektieren. Ich denke, Bücherwürmer wie mich trifft dieser Roman besonders hart, denn er bringt eine empfindliche Saite in uns zum Klingen. Brennende Bücher – welches Bild könnte schmerzhafter sein?

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    Kopf-Kinovor 4 Jahren
    Es war eine Lust, Feuer zu legen.

    Mit diesem Satz beginnt Bradburys beklemmender Klassiker, ein dystopischer Roman, der mir bis zur letzten Seite den Atem raubte und jedem Buchliebhaber die wohl schlimmste Version der Hölle vorzeigt: In einem Staat zu leben, in dem Bücher nicht nur verbrannt, sondern bereits das Lesen und der Besitz von Büchern als schweres Verbrechen gilt.

    Im Gegensatz zu nennenswerten Autoren jener Thematik wie beispielsweise Orwell oder Huxley zeichnet Bradbury kein konkretes Gesellschaftssystem, sondern legt seinen Schwerpunkt m.M.n. eher auf die daraus resultierende und verbreitete Unterhaltungsbranche, die im Zuge der staatlichen Zensur zum Lebensinhalt der Bevölkerung wird. Demnach verschlang ich diesen Roman weniger aufgrund der Handlung, sondern ob der allgegenwärtig bedrohlichen Atmosphäre und der inhaltlichen Aussage.

    Der Schreibstil erschien zunächst etwas ungewöhnlich, aber wusste mich zu begeistern. Inwiefern der Roman in diesem Punkt ein typisches Kind der 50er ist, vermag ich nicht zu deuten. Ich fand den Stil sehr erfrischend (anders) und wertvoll. Bradbury ist ein ausgezeichneter Wortmaler.

    Da ich kein Fan von Sci-Fi bin, machte ich einige Zeit lang einen großen und dennoch neugierigen Bogen um dieses Buch – aus Angst vor allzu viel Action und Technologien, die ich nicht verstehen könnte. Nachdem ich Truffauts tolle Verfilmung aus dem Jahre `66 gesehen hatte, musste ich das Buch lesen und war positiv überrascht – viele Handlungsstränge unterschieden sich. Und dies machte das Buch umso spannender.

    Zusammenfassend möchte ich diesen nachdenklichen Roman jedem empfehlen, da ich das Buch zu meinen Lieblingen zähle. Es ließ mich schaudern und mit ein wenig Hoffnung zurück. Ich fürchte die Realisierung dieser Zukunftsperspektive abgrundtief.

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    Kleine1984vor 4 Jahren
    Dunkle Dystopie

    Ich bin vor über 10 Jahren im Englischunterricht auf dieses Buch aufmerksam geworden und habe mir es damals gekauft. Leider ist es auf Englisch nicht ganz einfach zu lesen, deshalb schlummerte es viele Jahre in meinem SUB. Nun habe ich mich endlich durch die relativ langen Sätze gekämpft. Obwohl es nicht sehr lang ist, ist es kein Buch, dass man mal eben so nebenbei liest.

    Die Story an sich hat mir gut gefallen. Guy Montag lebt in einer Gesellschaft in der Bücher verboten sind. Die Menschen werden durch Fernseher und Dauerbeschallung ruhig gestellt und am eigenständigen Denken gehindert. Guy ist Feuerwehrmann von Beruf und sein Job besteht darin, Feuer zu machen, um Bücher zu verbrennen. Er lernt auf seinem Heimweg ein Mädchen kennen, dass ihn zum Nachdenken bringt und dazu dieses System in Frage zu stellen.

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    maronkusakabevor 7 Jahren
    Rezension zu "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury

    Wirklich ein Buch, dass man gelesen haben sollte. Es spricht die Probleme an, die ich denke auch heute immer noch von großer Bedeutung sind. Die Regierung versucht mittels dem Fernsehen und anderen technischen Geräte (wie z.B. das Hörgerät) die Menschen zu blenden, damit sie sich nicht Gedanken um wesentliche Dinge machen (wie z:B. dem Krieg, oder Informationen über die Vorgehensweise der Regierung). Dadurch werden die Leute ,,blind" und verlieren lebensdringende Bedürfnisse wie Freundschaft, Liebe und Wissensgier. Sie verwandeln sich in taube,gefühlslose und ignorante Menschen, da das Fernsehen ihnen diese Bereiche nehmen. Außerdem verbrennt die Regierung Bücher mit dem Ziel, dass sie die Menschen das nötige Wissen nicht aneignen, dass sie nicht aus der Fehlern und Kulturen der Bücher lernen...den Menschen wird demnach Information und Wissen genommen, somit verschwindet die Leidenschaft und der Sinn des Lebens der Menschen. Also ich kann das Buch jedem empfehlen, es spricht Themenbreiche an, die auch heute noch sehr präsent sind und das Buch zeigt uns, welche Folgen es haben könnte, wenn wir Bücher verbrennen würden und uns mit technischen Geräten lebenswichtige Bereiche rauben würden.

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    Maggi90vor 8 Jahren
    Rezension zu "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury

    Fahrenheit 451 - Die Temperatur bei der Bücher anfangen zu brennen.

    Ein Buch über eine dystopische Zukunft.
    Die Menschen leben in einem Überwachungsstaat in welchem sie verdummen und emotionslos werden. Wenn die Menschen nicht gerade vor dem Fernseher sitzen, welcher ein niveauloses Programm nach dem anderen ausstrahlt, vertreiben sie sich die Zeit bei Sportveranstaltungen welche hier und da zu Todesopfern führen.
    Die Kinder erschießen einander in der Schule.

    Die Dauerberieselung durch den Fernseher und das Bücherverbot werden die Menschen dumm gehalten und freie Meinung wird im Keim erstickt.
    Die Feuerwehr hat die unübliche Aufgabe Brände zu legen, statt sie zu löschen, wenn irgendwie illegale Bücher entdeckt werden.

    Zwar entstand das Buch im Jahr 1953, dennoch handelt es sich um einen zeitlosen Science-Fiktion Roman, der den totalitären Staat kritisiert und auf Meinungsfreiheit plädiert.

    Absolut lesenswert.

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    ralluss avatar
    rallusvor 9 Jahren
    Rezension zu "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury

    Auch ein Klassiker der Science Fiction Literatur, ein autoritärer Staat verbietet das Lesen und läßt alle Bücher verbrennen, ein Einzelner lehnt sich dagegen auf und flieht. 1966 von Francois Truffaut verfilmt. Tolles Buch, vergleichbar mit 1984

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Cornelsen Senior English Library - Fiction / Ab 11. Schuljahr - Fahrenheit 451" von Ray Bradbury

    Hab meine Englisch-Facharbeit über dieses Buch geschrieben und fand es unglaublich gut! ♥ Das Thema hat mich sehr fasziniert, es war schön zu lesen, gut geschrieben und nicht so schwer zu analysieren ;D außerdem hat es mich echt nachdenklich gemacht, inwiefern sich die Zukunft (der Bücher) für uns wohl ändern wird...

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    easy_lucky_frees avatar
    easy_lucky_freevor 9 Jahren
    Rezension zu "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury

    Gehört für mich zu den Büchern, die jeder gelesen haben sollte. Egal ob man sich für Science Fiction oder Bücher überhaupt interessiert, dieses Buch ist ein Muss.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury

    Mein negativer Eindruck beginnt schon bei der Übersetzung (von Fritz Güttinger), so eine geschroben-altertümliche Sprache ist allein schon nervig, dann das Kuddelmuddel der Motive, die den Stoff durchziehen... Am Ende ist es eine breite Streuung von Kulturkritik, wobei unklar bleibt, was der Autor eigentlich gemeint und gewollt hatte.
    Und wenn man dann erfährt, dass Bradbury den Roman auf einer Leihschreibmaschine und damit gegen die ablaugende, gebührenpflichtige Zeit getippt hat, dann wundert einen nichts mehr.
    Ein schwacher Abklatsch von George Orwells: 1984, der in einem (aus heutiger Sicht zu) simplen Konservativismus stecken bleibt.

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