Ray Celestin

 4.2 Sterne bei 144 Bewertungen
Autor von Höllenjazz in New Orleans, Todesblues in Chicago und weiteren Büchern.
Autorenbild von Ray Celestin (©Nick Redman)

Lebenslauf von Ray Celestin

Perfekte Mischung aus Fakten und Fiktion: Der britische Autor hat Asiatische Kunstgeschichte und Sprachen studiert und arbeitet als Drehbuchautor für verschiedene Film- und Fernsehproduktionen. Nach einigen publizierten Kurzgeschichten veröffentlicht der Schriftsteller 2014 seinen Debütroman „The Axeman’s Jazz“. Der auf einer wahren Begebenheit beruhende Roman erschien 2018 in Deutschland unter dem Titel „Höllenjazz in New Orleans“ und thematisiert den mit einer Axt mordenden Serienkiller New Orleans’ von 1919. Die Crime Writer’s Association belohnte sein Erstlingswerk mit dem John-Creasey-New-Blood-Dagger-Award und auch die Fortsetzung „Dead Man’s Blues“ (2016) erfreut sich zahlreicher positiver Kritiken. Ray Celestin lebt in London und arbeitet an weiteren Romanen.

Neue Bücher

Todesblues in Chicago

 (17)
Neu erschienen am 06.04.2020 als Taschenbuch bei Piper. Es ist der 2. Band der Reihe "City Blues Quartett".

Gangsterswing in New York

 (4)
Neu erschienen am 06.04.2020 als Taschenbuch bei Piper. Es ist der 3. Band der Reihe "City Blues Quartett".

Alle Bücher von Ray Celestin

Cover des Buches Höllenjazz in New Orleans9783492060868

Höllenjazz in New Orleans

 (117)
Erschienen am 01.03.2018
Cover des Buches Todesblues in Chicago9783492316385

Todesblues in Chicago

 (17)
Erschienen am 06.04.2020
Cover des Buches Gangsterswing in New York9783492061650

Gangsterswing in New York

 (4)
Erschienen am 06.04.2020
Cover des Buches Todesblues in ChicagoB07Q1JTD26

Todesblues in Chicago

 (0)
Erschienen am 02.04.2019
Cover des Buches The Axeman's Jazz9781492609162

The Axeman's Jazz

 (4)
Erschienen am 01.09.2015

Neue Rezensionen zu Ray Celestin

Neu

Rezension zu "Gangsterswing in New York" von Ray Celestin

Gangsterswing in New York
-Anett-vor 10 Tagen

Bei diesem Buch handelt es sich um Band 3 der City-Blues-Reihe, welche 4 Teile umfasst. Um diesen Teil zu lesen, sollte man die vorigen Bände kennen. Auch wenn es abgeschlossene Fälle sind, so wird doch oft Bezug auf Vorkenntnisse genommen. Außerdem sind die Bücher einfach nur genial, und man sollte die wirklich lesen!

Nachdem wir im Ersten Teil in der Wiege des Jazz waren – in New Orleans, begaben wir uns mit Ida und Louis Armstrong im zweiten Teil nach Chicago und finden uns nun in diesem in New York wieder. Und zwar mitten unter der Mafia!

Die Mafia, New York, ein geheimnisvoller Fall – was braucht es mehr um so richtig viel Spannung zu versprechen?

Ich für meinen Teil habe jedenfalls diesem neuen Buch entgegen gefiebert!


Und nun durfte ich das E-Book dank NetGalley auch in den Händen halten und lesen.

Diesmal kommt Ida nach New York, um ihrem alten Freund und Mentor Michael zu helfen. Denn sein Sohn wurde verhaftet, wegen Mordes. Michael und Ida sind sich sicher, Thomas war nur zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Aber warum war Thomas in dieser Absteige? Er selbst will nichts dazu sagen und macht sich für alle anderen nur noch verdächtiger.

Und so begeben sie sich gemeinsam auf Spurensuche und kommen einigen Geheimnissen auf die Spur.


Ihnen zur Seite steht ganz unverhofft Gabriel. Ein Mafioso, der versucht mit seiner Nichte auszusteigen. Er ermittelt in einer ganz anderen Sache, aber bald schon wird dem Leser bewußt, dass alles irgendwie zusammen hängt.

Wie im Buch zuvor bereits, werden hier anfangs einige lose Fäden gesponnen, die aber im Laufe des Buches weiter und weiter zusammen führen.

Das fand ich wieder so spannend und interessant.

Auch diese bewusste Zusammenführung mit Fiktion und Tatsache fand ich richtig gut gelungen.


Am Ende hat der Autor nochmal zusammengefasst, welche Tatsachen real waren, was er allerdings etwas angepasst hat. Ich fand das sehr interessant.

Das konnte mich bereits auch in den letzten beiden Büchern überzeugen.

Außerdem füllt Ray Celestine wieder die Geschichten mit einer extremen Detailfülle aus, die aber keineswegs störend sind, sondern das Buch meines Erachtens einfach noch lesenswerter und spannender macht.

Ob man nun von den Mafiafamilien in den 40ern liest, oder von der Filmbranche, oder auch von Bekannten Persönlichkeiten wie Ronald Reagen, Louis Armstrong oder Frank Sinatra, der Autor hat es alles so gut zusammen gefügt, dass es mir wieder eine pure Freude war!


Nun freue ich mich schon sehr auf den Abschlussband, der sehr wahrscheinlich in Los Angelas spielen wird. Leider ist derzeit noch keine Veröffentlichung davon in Sicht.

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Rezension zu "Gangsterswing in New York" von Ray Celestin

Spannender Roman über die Mafia in den 40er Jahren
Rebecca_86vor 15 Tagen

Gangsterswing in New York spielt im Jahr 1947 in - wie der Titel schon sagt - New York. Der zweite Weltkrieg ist vorbei und die ehemaligen Soldaten haben mit allerlei Problemen zu kämpfen.  Der Roman ist schon wie seine Vorgänger aufgeteilt und wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Natürlich dabei sind Ida und Michael, sowie in Teilabschnitten Louis. Ein weiterer Hauptprotagonist ist Gabriel, ein Mitglied der italienischen Mafia. In gewohnter Celestin-Manier verflechten sich die Handlungsstränge immer mehr und münden in einem spannenden Finale. Ein gelungener dritter Teil der Tetralogie von Ray Celestin.

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Rezension zu "Todesblues in Chicago" von Ray Celestin

Spannend
kleine_wellevor 10 Monaten

Michael Talbot und Ida Davies ermitteln jetzt schon seit ein paar Jahren für die Detektei Pinkerton in Chicago. Im Sommer 1928 verschwindet eine reiche Erbin und die beiden werden von ihrer Mutter beauftragt sie zu finden. Doch das ist nicht das einzige Verbrechen, das in diesem Sommer in Al Capones Chicago passiert.

Das Cover ist wieder gelungen und hat schon einen Wiedererkennungswert für die Reihe.
Und auch mit seinem Stil konnte mich der Autor direkt wieder packen und ich wurde in diesen heißen Sommer in Chicago versetzt. Von Vorteil war vielleicht auch das es bei uns auch so heiß war. ;)
Was ich einfach an Ray Celestin mag sind diese detailreichen Beschreibungen, die einem alles nur noch deutlicher vor Augen führen. Man ist dort, in Chicago und spürt nicht nur alles hautnah mit, man hört die Musik, den Lärm der Straßen und sieht einfach ein reales Chicago der 20er Jahre vor seinem inneren Auge entstehen.
Dazu kommt, dass die Charaktere auch bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und beschrieben sind. Man fühlt mit den Protagonisten mit und kann sie sich auch sehr lebhaft vorstellen.
Vor allem Ida hat es mir angetan. Sie hat eine echt tolle Entwicklung durchgemacht und mausert sich zu einer selbstbewussten Frau, die weiß was sie will und das auch versucht durchzusetzen. Was natürlich als Frau und vor allem als schwarze Frau nicht immer so leicht ist. Aber sie geht ihren Weg und kann sogar die bösen Jungs damit beeindrucken.
Aber auch die neuen Charaktere, wie zum Beispiel Jacob konnten mich für sich einnehmen. Hier ist dem Autor auch wie gut gelungen, einem die Menschen näher zu bringen. Einfach klasse!
Am Anfang werden einem dann zunächst die verschiedenen Charaktere und (Mord)Fälle erläutert und man ist gespannt, wie sich diese Teile am Ende zu einem Bild zusammenfügen lassen. Denn das es eine Geschichte ist, daran besteht kein Zweifel. Konnte Ray Celestin das auch schon im ersten Teil Höllenjazz in New Orleans wunderbar, so hat er das auch hier sehr gut hinbekommen. Am Ende löst sich alles sehr gut auf.
Was mir auch sehr gut gefällt ist, wenn sich Fiction mit Fakten mischen. Man wird unterhalten und lernt auch so einiges, bzw. man wird dazu angeregt darüber weiter zu recherchieren. Zumindest ist es bei mir immer so. Sehr interessant fand ich in diesem Zusammenhang auch die Erklärungen am Ende des Buches vom Autor. Hier geht er nochmal auf die geschichtlichen und zeitlichen Unterschiede zu seinem Roman ein und das war sehr aufschlussreich.
Gegen Ende war mir vielleicht ein klein wenig zu viel Gangsterkram mit Verfolgung und Schießerei, aber es passte doch in die Zeit und die Geschichte. Und danach konnte mich der Autor auf den letzten Seiten dann nochmal zum Lächeln bringen.

Mein Fazit: Mit Todesblues in Chicago ist dem Autor wieder ein Meisterstück gelungen. Nahtlos knüpft er an den ersten Teil an und überzeugt mich mit seinen detailreichen Beschreibungen, sodass man sich an Ort und Stelle versetzt fühlt. Außerdem sind die Charaktere einfach toll beschrieben und ich kann dieses Buch jedem nur empfehlen, der einen sehr guten Krimi zu schätzen weiß. Ich warte jetzt sehnsüchtig auf Teil 3 und hätte am liebsten direkt mehr davon gelesen. 

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