Ray Celestin

 4.1 Sterne bei 98 Bewertungen
Autor von Höllenjazz in New Orleans, The Axeman's Jazz und weiteren Büchern.
Ray Celestin

Lebenslauf von Ray Celestin

Perfekte Mischung aus Fakten und Fiktion: Der britische Autor hat Asiatische Kunstgeschichte und Sprachen studiert und arbeitet als Drehbuchautor für verschiedene Film- und Fernsehproduktionen. Nach einigen publizierten Kurzgeschichten veröffentlicht der Schriftsteller 2014 seinen Debütroman „The Axeman’s Jazz“. Der auf einer wahren Begebenheit beruhende Roman erschien 2018 in Deutschland unter dem Titel „Höllenjazz in New Orleans“ und thematisiert den mit einer Axt mordenden Serienkiller New Orleans’ von 1919. Die Crime Writer’s Association belohnte sein Erstlingswerk mit dem John-Creasey-New-Blood-Dagger-Award und auch die Fortsetzung „Dead Man’s Blues“ (2016) erfreut sich zahlreicher positiver Kritiken. Ray Celestin lebt in London und arbeitet an weiteren Romanen.

Alle Bücher von Ray Celestin

Ray CelestinHöllenjazz in New Orleans
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Höllenjazz in New Orleans
Höllenjazz in New Orleans
 (95)
Erschienen am 01.03.2018
Ray CelestinHöllenjazz in New Orleans
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Höllenjazz in New Orleans
Höllenjazz in New Orleans
 (0)
Erschienen am 02.04.2019
Ray CelestinTodesblues in Chicago
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Todesblues in Chicago
Todesblues in Chicago
 (0)
Erschienen am 02.04.2019
Ray CelestinHöllenjazz in New Orleans (City Blues-Quartett 1)
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Höllenjazz in New Orleans (City Blues-Quartett 1)
Ray CelestinThe Axeman's Jazz
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The Axeman's Jazz
The Axeman's Jazz
 (2)
Erschienen am 01.09.2015

Neue Rezensionen zu Ray Celestin

Neu
calimero8169s avatar

Rezension zu "Höllenjazz in New Orleans" von Ray Celestin

Sehr starkes Debüt
calimero8169vor 20 Tagen

Inhalt

New Orlweans, 1919. In der Stadt herrschen Chaos und Korruption. Gerade erst wurde das berühmte Vergnügungsviertel Storyville geschlossen, die Prohibition verabschiedet und der Mafia zu neuer Macht verholfen. Zur selben Zeit versetzt der "Axeman" die Stadt in Angst und Schrecken. Der geheimnisvolle Killer mordet scheinbar willkürlich und bewegt sich wie ein Phantom durch die Straßen.
Doch Detective Lieutnant Michael Talbot ist ihm dicht auf den Fersen. Der ehemalige Polizist Luca D'Andrea sucht ebenfalls nach dem Axeman - im Auftrag der Mafia. Und Ida, die Sekretärin der Pinkerton Detektivagentur, stolpert zufällig über einen Hinweis, der sie und ihren besten Freund, den Jazztrompeter Louis Armstrong, mitten in den Fall hineintreibt.

Eindruck

Drei Ermittler - aus drei unterschiedlichen Gründen - und ein Serienkiller. Das ganze, intelligent, atmosphärisch und nicht durchschaubar spannend verwoben.  "Höllenjazz in New Orleans" hat tolle, teils knorrige Charaktere und wahnsinnig gute Beschreibungen von New Orleans. Das hier Fakten und Fiktion miteinander versponnen wurden, macht das ganze noch runder und attraktiver. Allerdings wurde der "Axeman" - anders als hier - real nie gefasst. Oder scheint es nur so, als wäre der Fall geklärt...?! 

Fazit

Ein sehr starkes Debüt, das mir Lust auf die ganze Reihe gemacht hat. Ich will mehr von diesem Autor und warte jetzt ungeduldig auf Band 2 den "Todesblues in Chicago.

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buchleserins avatar

Rezension zu "Höllenjazz in New Orleans" von Ray Celestin

Der Axeman
buchleserinvor 24 Tagen

Den Axeman gab es wirklich. Zwischen 1918 – 1919 wurden damals sechs Menschen in New Orleans getötet.  Ray Celestin hat recherchiert und einen Debütroman geschrieben.

Die Leseprobe begann ziemlich fesselnd und hatte mich gleich in ihren Bann gezogen. Das Buch musste ich also unbedingt lesen. Eine interessante Geschichte um den mysteriösen Axeman-Mörder von New Orleans.

In New Orleans geht 1919 ein brutaler Mörder um. Der „Axeman“, wie er von der Polizei genannt wird,  schickt der Presse Briefe. John Riley von der Times-Picayune liest den Brief, den die Redaktion erhalten hat. In dem Brief kündigt er sich an und schreibt, wer Jazz spielt ist sicher. Die anderen müssen die Axt fürchten. Ein unheimlicher Brief.  Detective Michael Talbot ermittelt in dem Fall und sogar die Mafia sucht den mysteriösen Mörder mit der Axt.

Die Handlung fing sehr spannend an und die Story hatte mich gleich in ihren Bann gezogen. Auch die Ermittler fand ich anfangs ganz interessant. Im Mittelteil ging die Spannung jedoch irgendwie verloren und  die Handlung wurde sehr langatmig und war zäh zu lesen.  Zum Schluss fand ich das Geschehen wieder spannender, aber insgesamt wurden meine Erwartungen nicht so ganz erfüllt. Auch die Charaktere konnten mich nicht so richtig begeistern. Mehrere Ermittler:  Detective Michael Talbot, der mit dem Fall beauftragt ist,  Luca D’Andrea, ein ehemaliger Polizist sucht im Auftrag der Mafia nach dem Axeman und Ida, Sekretärin einer Detektivagentur,  ermittelt zusammen mit ihrem besten Freund Louis Armstrong.

 Insgesamt fand ich den Roman nur mäßig spannend. Ich hatte wohl zu hohe Erwartungen.

Das Cover ist übrigens sehr gelungen,  ein richtiger Eye-Catcher und zieht die Blicke sofort auf sich.

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Losnls avatar

Rezension zu "Höllenjazz in New Orleans" von Ray Celestin

Tolles Debüt
Losnlvor 3 Monaten

Um den Roman „Höllenjazz in New Orleans“ von Ray Celestin, mit dem coolen Cover schlich ich schon eine ganze Weile herum, bis mich die positive Lesermeinung einer Bloggerin überzeugte, das Buch zu lesen. Nicht nur das Cover konnte mich vereinnahmen, sondern auch die Story an sich.

New Orleans, 1919: Der mysteriöse »Axeman-Mörder« versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Seine Waffe ist eine Axt, sein Markenzeichen Tarotkarten, die er bei seinen Opfern hinterlässt. Detective Michael Talbot ist mit dem Fall betraut und verzweifelt an der Wendigkeit des Killers. Der ehemalige Polizist Luca D’Andrea sucht ebenfalls nach dem Axeman – im Auftrag der Mafia. Und Ida, die Sekretärin der Pinkerton Detektivagentur, stolpert zufällig über einen Hinweis, der sie und ihren besten Freund Louis Armstrong mitten in den Fall hineinzieht. Als Michael, Luca, Ida und Louis der Identität des Axeman immer näherkommen, fordert der Killer die Bewohner von New Orleans heraus: Spielt Jazz – sonst komme ich, um euch zu holen.

In seinem Debüt entführt Celestin die Leser nach New Orleans ins Jahr 1919. Nicht nur gesellschaftlich kontroverse Themen wie zum Beispiel Rassentrennung und atmosphärische Jazzklänge werden thematisiert, sondern auch die Jagd nach dem mysteriösen „Axemann Möder“, welcher eine ganze Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Da es den Axemann Mörder seiner Zeit wirklich gab, ist dem Autor das Zusammenspiel zwischen Fiktion und Realität, ausgezeichnet gelungen.

Schon beim Einstieg fühlte ich mich sofort in die damalige Zeit zurückversetzt und hatte Setting und Charaktere äußerst bildlich und authentisch vor Augen. Die Handlung wird aus drei verschiedenen Perspektiven geschildert und doch haben alle Protagonisten ein Ziel vor Augen, einen Mörder zu fassen, der wahllos Menschen mit seiner Axt tötet und am Tatort eine Tarot Karte hinterlässt.

Zunächst lernen wir den geächteten Detective Michael kennen. Er arbeitete einst als Partner unter Luca D´ Andrea, bis er ihn anschwärzte und Luca ins Gefängnis wanderte. Verrat kommt bei den Kollegen der Polizei nicht gut an und das spürt Michael Tag täglich.

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis, erhält Luca den Auftrag von der Mafia, dem Axemann zur Strecke zu bringen. Spannung erzeugt Celestin durch die verschiedenen Handlungsstränge. Ich habe stets darauf gehofft, dass Michael und Luca aufeinandertreffen und deren Reaktionen herbeigesehnt. Denn unterschwellig erlangte ich das Gefühl, das die beiden ein vertrauensvolles Verhältnis hatten, welches auch durch die Vorfälle kaum erschüttert worden ist.

Bei der voneinander unabhängigen Suche nach dem Mörder lernen wir auch die junge Ida kennen. Sie arbeitet als Assistentin in einer Detektei und möchte als Ermittlerin tätig werden. Mit der Lösung dieses Falles erhofft sie sich den ganz großen Durchbruch und wird dabei von ihrem Freund unterstützt.

Die verschiedenen Sichtweisen ermöglichen es dem Leser nicht nur an den Ermittlungen teilzuhaben, sondern blicken in viele verschiedene Richtungen. So gelang es mir sehr gut, das atmosphärische Setting einzufangen, aber auch die Gepflogenheiten der damaligen Zeit mitzuerleben. Obwohl mir die ersten Seiten etwas Mühe bereiteten, nahm mich die Geschichte doch zunehmend gefangen. Es bereitete mir unglaubliche Freude, die Ermittlungen aus verschiedenen Perspektiven zu verfolgen und wurde mit einer einmaligen Atmosphäre belohnt.

Fazit:

“Höllenjazz in New Orleans” ist ein atmosphärischer Roman mit kriminalistischen Aspekten, der mich gut unterhalten hat. Aufgegriffene Themen wie Rassenhass, Mafia, Korruption und Liebe wurden in diesem Debüt gekonnt integriert. Trotz kleinerer Schwierigkeiten beim Einstieg, gefiel mir das Buch sehr gut, daher empfehle ich es gern weiter.

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