Höllenjazz in New Orleans

von Ray Celestin 
4,1 Sterne bei93 Bewertungen
Höllenjazz in New Orleans
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Toller Ausflug in die Geschichte des Jazz. Nebenbei geht ein Axtmörder um und hält die Polizei mit ihren wenigen Mitteln auf Trab.

C

Ich möchte noch mehr von diesem Autor lesen!!Schon die Sprache entführt in den Süden Amerikas in d dazu noch die spannende wahre Geschichte

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Inhaltsangabe zu "Höllenjazz in New Orleans"

New Orleans, 1919: Der mysteriöse »Axeman-Mörder« versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Seine Waffe ist eine Axt, sein Markenzeichen Tarotkarten, die er bei seinen Opfern hinterlässt. Detective Michael Talbot ist mit dem Fall betraut und verzweifelt an der Wendigkeit des Killers. Der ehemalige Polizist Luca D'Andrea sucht ebenfalls nach dem Axeman – im Auftrag der Mafia. Und Ida, die Sekretärin der Pinkerton Detektivagentur, stolpert zufällig über einen Hinweis, der sie und ihren besten Freund Louis Armstrong mitten in den Fall hineinzieht. Als Michael, Luca, Ida und Louis der Identität des Axeman immer näherkommen, fordert der Killer die Bewohner von New Orleans heraus: Spielt Jazz – sonst komme ich, um euch zu holen. Ray Celestin ist ein brillanter Debütroman gelungen, der sich in einer Mischung aus Fakten und Fiktion um eine der spannendsten und geheimnisvollsten Mordfälle der nordamerikanischen Geschichte rankt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492060868
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.03.2018

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    buchleserins avatar
    buchleserinvor 9 Stunden
    Der Axeman

    Den Axeman gab es wirklich. Zwischen 1918 – 1919 wurden damals sechs Menschen in New Orleans getötet.  Ray Celestin hat recherchiert und einen Debütroman geschrieben.

    Die Leseprobe begann ziemlich fesselnd und hatte mich gleich in ihren Bann gezogen. Das Buch musste ich also unbedingt lesen. Eine interessante Geschichte um den mysteriösen Axeman-Mörder von New Orleans.

    In New Orleans geht 1919 ein brutaler Mörder um. Der „Axeman“, wie er von der Polizei genannt wird,  schickt der Presse Briefe. John Riley von der Times-Picayune liest den Brief, den die Redaktion erhalten hat. In dem Brief kündigt er sich an und schreibt, wer Jazz spielt ist sicher. Die anderen müssen die Axt fürchten. Ein unheimlicher Brief.  Detective Michael Talbot ermittelt in dem Fall und sogar die Mafia sucht den mysteriösen Mörder mit der Axt.

    Die Handlung fing sehr spannend an und die Story hatte mich gleich in ihren Bann gezogen. Auch die Ermittler fand ich anfangs ganz interessant. Im Mittelteil ging die Spannung jedoch irgendwie verloren und  die Handlung wurde sehr langatmig und war zäh zu lesen.  Zum Schluss fand ich das Geschehen wieder spannender, aber insgesamt wurden meine Erwartungen nicht so ganz erfüllt. Auch die Charaktere konnten mich nicht so richtig begeistern. Mehrere Ermittler:  Detective Michael Talbot, der mit dem Fall beauftragt ist,  Luca D’Andrea, ein ehemaliger Polizist sucht im Auftrag der Mafia nach dem Axeman und Ida, Sekretärin einer Detektivagentur,  ermittelt zusammen mit ihrem besten Freund Louis Armstrong.

     Insgesamt fand ich den Roman nur mäßig spannend. Ich hatte wohl zu hohe Erwartungen.

    Das Cover ist übrigens sehr gelungen,  ein richtiger Eye-Catcher und zieht die Blicke sofort auf sich.

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    Losnls avatar
    Losnlvor 2 Monaten
    Tolles Debüt

    Um den Roman „Höllenjazz in New Orleans“ von Ray Celestin, mit dem coolen Cover schlich ich schon eine ganze Weile herum, bis mich die positive Lesermeinung einer Bloggerin überzeugte, das Buch zu lesen. Nicht nur das Cover konnte mich vereinnahmen, sondern auch die Story an sich.

    New Orleans, 1919: Der mysteriöse »Axeman-Mörder« versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Seine Waffe ist eine Axt, sein Markenzeichen Tarotkarten, die er bei seinen Opfern hinterlässt. Detective Michael Talbot ist mit dem Fall betraut und verzweifelt an der Wendigkeit des Killers. Der ehemalige Polizist Luca D’Andrea sucht ebenfalls nach dem Axeman – im Auftrag der Mafia. Und Ida, die Sekretärin der Pinkerton Detektivagentur, stolpert zufällig über einen Hinweis, der sie und ihren besten Freund Louis Armstrong mitten in den Fall hineinzieht. Als Michael, Luca, Ida und Louis der Identität des Axeman immer näherkommen, fordert der Killer die Bewohner von New Orleans heraus: Spielt Jazz – sonst komme ich, um euch zu holen.

    In seinem Debüt entführt Celestin die Leser nach New Orleans ins Jahr 1919. Nicht nur gesellschaftlich kontroverse Themen wie zum Beispiel Rassentrennung und atmosphärische Jazzklänge werden thematisiert, sondern auch die Jagd nach dem mysteriösen „Axemann Möder“, welcher eine ganze Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Da es den Axemann Mörder seiner Zeit wirklich gab, ist dem Autor das Zusammenspiel zwischen Fiktion und Realität, ausgezeichnet gelungen.

    Schon beim Einstieg fühlte ich mich sofort in die damalige Zeit zurückversetzt und hatte Setting und Charaktere äußerst bildlich und authentisch vor Augen. Die Handlung wird aus drei verschiedenen Perspektiven geschildert und doch haben alle Protagonisten ein Ziel vor Augen, einen Mörder zu fassen, der wahllos Menschen mit seiner Axt tötet und am Tatort eine Tarot Karte hinterlässt.

    Zunächst lernen wir den geächteten Detective Michael kennen. Er arbeitete einst als Partner unter Luca D´ Andrea, bis er ihn anschwärzte und Luca ins Gefängnis wanderte. Verrat kommt bei den Kollegen der Polizei nicht gut an und das spürt Michael Tag täglich.

    Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis, erhält Luca den Auftrag von der Mafia, dem Axemann zur Strecke zu bringen. Spannung erzeugt Celestin durch die verschiedenen Handlungsstränge. Ich habe stets darauf gehofft, dass Michael und Luca aufeinandertreffen und deren Reaktionen herbeigesehnt. Denn unterschwellig erlangte ich das Gefühl, das die beiden ein vertrauensvolles Verhältnis hatten, welches auch durch die Vorfälle kaum erschüttert worden ist.

    Bei der voneinander unabhängigen Suche nach dem Mörder lernen wir auch die junge Ida kennen. Sie arbeitet als Assistentin in einer Detektei und möchte als Ermittlerin tätig werden. Mit der Lösung dieses Falles erhofft sie sich den ganz großen Durchbruch und wird dabei von ihrem Freund unterstützt.

    Die verschiedenen Sichtweisen ermöglichen es dem Leser nicht nur an den Ermittlungen teilzuhaben, sondern blicken in viele verschiedene Richtungen. So gelang es mir sehr gut, das atmosphärische Setting einzufangen, aber auch die Gepflogenheiten der damaligen Zeit mitzuerleben. Obwohl mir die ersten Seiten etwas Mühe bereiteten, nahm mich die Geschichte doch zunehmend gefangen. Es bereitete mir unglaubliche Freude, die Ermittlungen aus verschiedenen Perspektiven zu verfolgen und wurde mit einer einmaligen Atmosphäre belohnt.

    Fazit:

    “Höllenjazz in New Orleans” ist ein atmosphärischer Roman mit kriminalistischen Aspekten, der mich gut unterhalten hat. Aufgegriffene Themen wie Rassenhass, Mafia, Korruption und Liebe wurden in diesem Debüt gekonnt integriert. Trotz kleinerer Schwierigkeiten beim Einstieg, gefiel mir das Buch sehr gut, daher empfehle ich es gern weiter.

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    KruemelGizmos avatar
    KruemelGizmovor 3 Monaten
    Rezension zu Höllenjazz in New Orleans

    Klappentext:

    New Orleans, 1919: Der mysteriöse »Axeman-Mörder« versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Seine Waffe ist eine Axt, sein Markenzeichen Tarotkarten, die er bei seinen Opfern hinterlässt. Detective Michael Talbot ist mit dem Fall betraut und verzweifelt an der Wendigkeit des Killers. Der ehemalige Polizist Luca D'Andrea sucht ebenfalls nach dem Axeman – im Auftrag der Mafia. Und Ida, die Sekretärin der Pinkerton Detektivagentur, stolpert zufällig über einen Hinweis, der sie und ihren besten Freund Louis Armstrong mitten in den Fall hineinzieht. Als Michael, Luca, Ida und Louis der Identität des Axeman immer näherkommen, fordert der Killer die Bewohner von New Orleans heraus: Spielt Jazz – sonst komme ich, um euch zu holen.

     

    Höllenjazz in New Orleans stammt aus der Feder von Ray Celestin

     

    Der Klappentext verspricht einen spannenden Krimi, aber wie es auf dem Cover schon geschrieben steht, handelt es sich bei diesem Buch um einen Roman. Ich hätte mir gewünscht,  dass der auf dem Klappentext versprochene Krimi etwas mehr Einzug in die Geschichte genommen hätte. Die Axeman-Morde beruhen auf einen wahren Fall den der Autor hier in eine fiktive Geschichte eingewoben hat, und als gemeinsamer Nenner dient für die Erzählungen um Detective Michael Talbot, dem ehemaligen Polizisten Luca D`Andrea und Ida Davis und Louis Armstrong.

    Die Atmosphäre, die der Autor in seiner Geschichte erschafft zeichnet ein dunkles und bedrohliches New Orleans, in der ganz eigene Regeln herrschen, als im Rest des Landes. Diese Atmosphäre war für mich spürbar und ich konnte oftmals in sie eintauchen, aber leider gab es für mich aber auch immer wieder Längen, bei denen der Autor mich verlor.

    Die einzelnen Protagonisten empfand ich interessant dargestellt und waren für die Zeit teilweise sehr ausergewöhnlich in ihrem Lebensstil und Lebensentscheidungen oder spiegelten sehr gut die Zeit der Rassentrennung und die rassistischen Ressentiments unter den verschiedenen Einwanderergruppen wieder. 

     

    Mein Fazit:

    Ein interessanter Roman, bei der das alte New Orleans mit seiner Atmosphäre heraussticht, mich aber leider auch mit einigen Längen nicht immer für sich einnehmen konnte.

    Kommentare: 6
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    Uwes-Leselounges avatar
    Uwes-Leseloungevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Leider wurden meine Erwartungen nicht zur Gänze erfüllt. Kaum Spannung und Nervenkitzel ließen meine Leselust sinken ...
    Die Story klang nach Spannung und Nervenkitzel, leider suchte ich dies vergeblich

    STORYBOARD:
    Im Jahr 1919 versetzte der sogenannte "Axeman" die Stadt und deren Bewohner von New Orleans in Angst und Schrecken. Seine Merkmale waren eine Axt sowie die am Tatort zurückgelassenen Tarotkarten. Die Polizei, um den ermittelnden Detective Michael Talbot, tappt völlig im Dunkeln und hat kaum Anhaltspunkte, um dem Mörder habhaft zu werden. Ebenfalls wird der ehemalige Polizist Luca D`Andrea von der Mafia beauftragt, den Gewaltverbrecher zur Strecke zu bringen, da dies die Geschäfte massiv stört. Auch die farbige Ida, die als Sekretärin bei der bekannten und berüchtigten Pinkerton-Agentur arbeitet, und ihr bester Freund Louis, ermitteln auf eigene Faust in diesem Fall. Alle drei Ermittler-Teams stellen sich die Frage, was sind die Motive des "Axeman" und vor allem wer oder was verbirgt sich hinter diesen brutalen und kaltblütigen Morden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn der Killer hat seine neueste Tat bereits in der örtlichen Zeitung angekündigt.

    "Spielt Jazz - oder ich komme und töte euch"

    MEINUNG:
    Auf "Höllenjazz in New Orleans" war ich sehr neugierig, da die Taten und der "Axeman" auf einer wahren Begebenheit beruhen. Auch der Schauplatz der Geschichte und die Zeit, in der das Ganze spielt, hatte meine Neugierde geweckt. Meine Erwartungen waren entsprechend hoch, leider zu hoch!

    Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Detective Michael Talbot, dem korrupten und vorbestraften Ex-Polizisten Luca D`Andrea sowie von der farbigen Sekretärin Ida und ihrem besten Freund Louis, erzählt. Michael und Luca haben zudem eine gemeinsame Vergangenheit und treffen nach 8 Jahren bei ihren Ermittlungen zum ersten Mal wieder aufeinander.

    Michael hat kein gutes Standing bei seinen Kollegen und nur sein Vorgesetzter hält noch seine schützende Hand über ihn. Die "Axeman"-Morde sind daher die letzte Gelegenheit seinen Job zu behalten. Auch sein Privatleben ist alles andere als einfach, da er unbedingt ein Geheimnis bewahren muss, welches eigentlich schon längst keines mehr ist.

    Sein Ex-Partner und Mentor Luca hat seine Haftstrafe endlich abgesessen und versucht sein Leben mehr schlecht, als recht auf die Reihe zu bekommen. So verspricht er sich ausgerechnet Hilfe von dem Mann, der eigentlich dafür verantwortlich ist, dass er im Gefängnis war.

    Ida ist eine farbige junge Frau, die als Sekretärin bei der berühmt berüchtigten Privatagentur Pinkerton arbeitet. Sie fühlt sich allerdings zu Höherem berufen und beginnt, gemeinsam mit ihrem besten Freund Louis, zu ermitteln.

    Ebenso lernt der Leser den etwas abgehalfterten und wenig erfolgreichen Journalisten John Riley kennen, dem zufällig ein Brief des angeblichen "Axeman" in die Hände fällt.

    Die Story hat zwar eine unterschwellige Spannung, doch gerade die hätte für mein Dafürhalten etwas mehr sein dürfen. Auch zu den Charakteren fand ich keine wirklich Bindung. Zwar waren sie interessant, aber trotzdem blieben sie mir zu kühl und distanziert.

    Mit Abstrichen fand ich Ida und Louis noch am interessantesten, da beide Farbige sind und die damalige Zeit doch recht schwierig war. Die Probleme und Umgangsformen hat der Autor für meine Begriffe recht gut ausgearbeitet und ich konnte mir die Lebensumstände recht gut vorstellen. Auch die Stimmung rund um das Thema Jazz und der Einstellung zur Musik selbst, gefielen mir.

    Zwar wollte ich wissen, wer hinter den Morden steckt und wie alles zusammenhängt, aber wirklich fesselnd wurde es leider erst im letzten Drittel des Buches. Die Beweggründe des Killers konnte ich nachvollziehen, trotzdem überwiegt leider bei mir die Enttäuschung über dieses Buch.

    FAZIT & BEWERTUNG:
    "Höllenjazz in New Orleans" von Ray Celestin (Piper) ließ mich leider ernüchternd zurück. Ich weiß nicht, ob es an meinen hohen Erwartungen oder am Aufbau durch die Erzählung aus den drei verschiedenen Perspektiven, lag. Für mich fehlte es an Spannung und Tiefe der einzelnen Charaktere. Daran konnte auch das letzte Drittel der Geschichte nichts mehr ändern - 3 von 5 Nosinggläser.

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    Yolandes avatar
    Yolandevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Guter und spannender Krimi, ein gelungener Reihenauftakt 👍
    Ein gelungener Reihenauftakt

    Autor (Klappentext):

    Ray Celestin studierte Asiatische Kunstgeschichte und Sprachen in Großbritannien, Er ist Drehbuchautor für Film und Fernsehen und veröffentlichte bereits mehrer Kurzgeschichten. Höllenjazz in New Orleans ist sein erster Roman, für den er den John-Creasey-Award der Crime Writer's Association erhielt. 

    Inhalt (Klappentext):
    New Orleans, 1919. In der Stadt herrschen Chaos und Korruption. Gerade erst wurde das berühmte Vergnügungsviertel Storyville geschlossen, die Prohibition verabschiedet und der Mafia zu neuer Macht verholfen. Zur selben Zeit versetzt der Axeman die Stadt in Angst und Schrecken. Der geheimnisvolle Killer mordet scheinbar willkürlich und bewegt sich wie ein Phantom durch die Straßen. Doch Detective Michael Talbot ist ihm dicht auf den Fersen. Der ehemalige Polizist Luca D'Andrea sucht ebenfalls nach dem Axeman - im Auftrag der Mafia. Und Ida, die Sekretärin der Pinkerton Detektivagentur, stolpert zufällig über einen Hinweis, der sie und ihren besten Freund, den Jazztrompeter Louis Armstrong, mitten in den Fall hineinzieht. Als Michael, Luca, Ida und Louis der Identität des Axeman immer näherkommen, meldet sich der Killer zu Wort. In einem Brief an die Zeitung kündigt er seinen nächsten Mord an - und verspricht jeden zu verschonen, der den Jazz liebt... Tanzt um euer Leben!

    Den "Axeman of New Orleans" hat es wirklich gegeben und Ray Celestin hat einige der Tatsachen (Namen und Hintergründe der Opfer, den Brief des Killers an die Zeitung) zu einer fiktiven Kriminalgeschichte verwoben, die spannend und sehr unterhaltsam ist. Gleich vier verschiedene Ermittler sind, von einander unabhängig, diesem Täter auf der Spur und alle kommen am Ende zur gleichen (fiktiven) Auflösung. Die Charaktere dieser Ermittler sind sehr unterschiedlich, sie sind vielschichtig dargestellt, jeder von ihnen hat eine glaubhafte Persönlichkeit. Der Schauplatz wirkt sehr düster, obwohl es sich um das bunte und quirlige New Orleans handelt. Dadurch bekommt die Geschichte einen etwas bedrückenden Charakter, was aber wohl sehr gut zu der damaligen Stimmung in der Stadt passt. Es wirkt auf jeden Fall authentisch. Das einzige, was ich nicht so ganz verstanden habe, ist warum die Person "Louis Armstrong in die Geschichte eingebaut wurde. Er hat zu dieser Zeit in der Stadt gelebt und seine ersten musikalischen Erfolge gefeiert, vielleicht erhoffte sich der Autor davon, noch mehr interessierte Leser anzusprechen.
    Fazit: Ein spannender Reihenauftakt, der auf jeden Fall Lust auf die Fortsetzung macht. 

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    B
    Brigidvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Idee mit wenigen Längen
    Tolle Idee mit wenigen Längen

    Die Basis für das Buch hat mir wirklich sehr gefallen.
    Wenige Längen und manchmal seltsame Entscheidungen der Hauptdarsteller haben mich allerdings etwas gestört.
    Wegen der Originalität möchte ich es euch dennoch ans Herz legen.

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    Anett_Gls avatar
    Anett_Glvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ich finde man muss sich auf jeden Fall Zeit nehmen
    Ein toller Schreibstil

    Mich interessieren die Mörder unserer Zeit. Ich schaue mir gerne Medical Detectivs oder Dokus über Mörder an. Dementsprechend hat mich die Buchbeschreibung sofort interessiert. Ich hatte über den "Axeman-Mörder" bisher noch nicht ganz so viel gelesen, fand es also noch spannender, mich in der Welt von Fiktion und Fakten zu verlieren. Vorab: Es handelte sich lediglich um eine Leseprobe. Allerdings fand ich diese schon sehr spannend. Zunächst lernt man die einzelnen Charaktere kennen. Ich finde man muss sich auf jeden Fall Zeit nehmen, wenn man dieses Buch lesen will, da man sonst schnell den Faden verliert.
    Was ich von den ersten Seiten sagen kann ist, dass der Autor einen tollen Schreibstil hat und man sofort gefesselt ist, von der Geschichte. Es ist flüssig geschrieben, allerdings spielt der Roman 1919, also findet man manchmal Wörter, die man heutzutage eher weniger benutzt. 
    Ich freue mich, wenn im März endlich das Buch erscheint, denn ich werde es auf jeden Fall kaufen. Und das solltet ihr auch tun.

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    kreszenzs avatar
    kreszenzvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Obwohl gut recherchiert hat das Buch zahlreiche Längen und konnte mich nicht ganz überzeugen.
    Historischer Krimi aus dem Sündenpfuhl New Orleans

    New Orleans ist 1919 ein wahrer Hexenkessel von Einwanderern verschiedenster Nationen und geprägt von Rassentrennung und –feindlichkeit. Korruption ist an der Tagesordnung und mafiöse Strukturen reichen bis ganz nach oben.

    Die Polizei hätte also eigentlich schon genug zu tun. Hinzu kommt aber, dass seit Monaten der mysteriöse „Axeman-Mörder“ in der Stadt umgeht. Seine Waffe: eine Axt. Sein Kennzeichen: Tarotkarten am Tatort. Seine Besonderheiten: er kann anscheinend durch Wände gehen, denn die Tatorte sind allesamt von innen verschlossen.

    Detective Michael Talbot ist verzweifelt: seine Karriere ist praktisch beendet. Nicht nur, dass er vor Jahren seinen ehemaligen Kollegen und Mentor Luca D’Andrea verraten hat, da dieser für die Mafia arbeitete. Darüber hinaus ist er außerdem heimlich mit seiner großen Liebe Annette verheiratet, die leider die falsche Hautfarbe hat – ein absolutes No-Go in der damaligen Zeit. Für die Kollegen ist er somit ein Ausgestoßener und so legen ihm seine Dienstherren nahe, seinen Arbeitsplatz nach Aufklärung des Axeman-Falls aufzugeben. Da die Toten allesamt italienische Einwanderer sind, ist es für die Polizei nur zu naheliegend, dass es sich um mafia-interne Angelegenheiten handelt.

    Wegen guter Führung wird Luca gerade jetzt vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Auch er macht sich auf die Suche nach dem Axeman – ausgerechnet im Auftrag der Mafia. Denn sein Boss weiß, dass es niemand von ihnen gewesen sein kann und ist deswegen überzeugt, dass die Mordserie der Mafia angehängt werden soll. Luca erkennt schnell, dass es sich bei den Tarotkarten um besonders wertvolle, französische Karten handelt, die nicht überall erhältlich sind. Hilfe verspricht er sich von der Voodoo-Heilerin Simone, eine Kreolin, die im Bayou lebt.  

    Und dann gibt es auch noch Ida, eine junge Sekretärin. Angestellt bei der Pinkerton Detektivagentur ist es ihr größter Wunsch, eines Tages selbst Detektivin zu werden. Doch als Mischling bleibt ihr dieser Weg in New Orleans versperrt. Nachdem sie an ihrem Arbeitsplatz über einen Hinweis bzgl. des Axemans stolpert,  macht sie sich zusammen mit ihrem besten Freund Louis Armstrong einfach heimlich an die Arbeit.

    Als Michael, Luca, Ida und Louis unabhängig voneinander der Identität des Axeman gefährlich nahekommen, holt dieser zum Gegenschlag aus…

    Man merkt, dass Ray Celestin gut recherchiert hat. Geschickt verwebt er wahre Begebenheiten mit Fiktion und schafft so eine ganz besondere Atmosphäre. Behutsam führt er uns in den Sündenpfuhl New Orleans ein und macht uns schrittweise mit dem Personal vertraut. Dabei wechselt er die Handlungsstränge der beteiligten Personen kapitelweise und unterbricht diese immer wieder mal mit Zeitungsartikeln und Polizeiprotokollen.

    Doch die Detailverliebtheit des Autors hat auch seine Schattenseiten. Das vierseitige Personenregister am Anfang des Buches hat es schon erahnen lassen: diesen Wälzer sollte man wirklich aufmerksam und konzentriert lesen. Nicht nur einmal habe ich die Suchfunktion meines Tolinos bemühen müssen, weil ich den Faden verloren hatte. Die Vielzahl der beteiligten Personen, aufgeteilt auf die verschiedenen Handlungsstränge führt dazu, dass für meinen Geschmack die Handlung für sehr lange Zeit einfach nur dahinplätschert ohne dass ersichtlich wird, wo der Autor eigentlich hin will. Als die Handlung dann nach Dreiviertel des Buches endlich Fahrt aufnimmt, hat mich dieser Schreibstil eher frustriert, denn immer wenn es (endlich) spannend wurde, ging es mit einer anderen Hauptfigur weiter.

    Dadurch, dass sich der Autor sehr mit den beteiligten Personen und deren Lebensumständen aufhält, wird die Storyline sehr komplex und immer undurchsichtiger und der eigentliche Kriminalfall rückt leider in den Hintergrund. Gegen Ende hin waren bei mir noch so einige Fragen und Zusammenhänge offen.

    Besonders schade fand ich jedoch, dass erst am Ende des Buches ein historischer Stadtplan angehängt war. Wäre der gleich am Anfang mit eingefügt gewesen, hätte ich den nicht übersehen können und hätte mich beim Lesen um einiges leichter getan.

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mich leider nicht überzeugt
    Hat mich leider nicht überzeugt

    Der Prolog startet schon mal sehr gewaltig. Der Axeman meldet sich zu Wort und hat zwar eine diabolische, aber auch witzig und interessante Forderung.  In jedem Haus soll Jazz erklingen, gerne mit jeweils einer Band. Diesen Gedanken finde ich sehr interessant. Okay, Jazz ist jetzt nicht unbedingt meine bevorzugte Musikrichtung, aber man stelle es sich doch einfach mal vor. Stadtbeschallung aus allen Häusern. Klar, es sollte keine Morddrohung damit verknüpft werden, aber so ähnlich wie ein Flash-Mob könnte es ja durchaus unterhaltsam sein. Es gab ja auch schon Städte, in denen zu einer bestimmten Uhrzeit das Licht ausgehen sollte, warum also nicht auch Jazz Beschallung?

    Sehr interessant fand ich die Beschreibungen der Stadt. Eine Stadt, die irgendwie ganz anders ist. Eine amerikanische Stadt, die nach einem französischen Herzog benannt wurde, in einem Staat, der einen französischen König im Namen trägt. Die Plätze werden nach afrikanischen Ländern und Straßen nach griechischen Mythen benannt. Die Toten werden über der Erden bestattet, die Stadt wird jedoch unter dem Meeresspiegel gebaut. Es gibt nicht den Faschingsdienstag, sondern Mardi Gras. Eine Stadt, die einfach anders ist. (siehe Buch/ebook bei ca. 18%)

    Irgendwie hatte mich die Story und auch das Cover irgendwie an die Bourbon Kids Reihe von Anonymus. Der Schreibstil, das viele Randgeschehen, die Protagonisten..... hm, seltsam.

     Leider habe ich nahezu vergeblich nach der kriminalistischen Handlung gesucht, die der Klappentext verspricht. Klar, aufgedruckt Roman, jedoch verspricht der Rückentext einen Krimi. Schade, denn ohne diese Handlung fand ich den Roman bzw. die Story ziemlich fad. Auch mit den Protagonisten bin ich nicht so richtig warm geworden.

     Anzumerken wäre aber auch noch, dass sich die Story in 6 Teile spaltet und insgesamt über 60 Kapitel verfügt. Eine ganze Menge, wie ich finde.Das Personenverzeichnis erschlägt den Leser fast schon. Insgesamt 105 Personen! Aber keine Sorge, sie wurden größenteils nur namentlich erwähnt.

    Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken.
    Das Cover ist eigentlich etwas schlicht, aber dennoch sehr ansprechend und macht neugierig.
    Der Klappentext verspricht eine kriminalistische Handlung. Dieses war dann auch der Grund, weshalb ich dieses Buch unbedingt lesen wollte

    Lesespaß oder Lesefrust?

    Es war dieses Mal eine Mischung aus Beidem. Ich hatte ein bisschen Spaß, aber war auch häufig gelangweilt. Im Klappentext habe ich mich wohl fehlleiten lassen, insofern habe ich immer die kriminalistische Handlung gesucht. Vergeblich! Leider!

     Interessant fand ich, dass die Geschichte auf wahren Ereignissen beruht. Der Brief des Axeman ist eine Abschrift des Originals.

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    Eternitys avatar
    Eternityvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Zurück in die amerikanische Vergangenheit voller Abscheu, Korruption und guter Musik
    Zurück in die amerikanische Vergangenheit voller Abscheu, Korruption und guter Musik

    Wer "Höllenjazz" gelesen hat oder es nur in der Hand hatte, weiß, was für ein Schinken dieses Buch ist. Und zu recht! Denn der Autor Ray Celestin hat hier einen kleinen Epos erschaffen.

    Er versetzt uns nach New Orleans ins Jahr 1919 und das bis in's letzte Detail. Nichts wird außer Acht gelassen. Er erschafft mit seiner Geschichte, seinem Schreibstil und seinen Darstellungen eine Atmosphäre als sei man wirklich dort und mitten drin: im Wahnsinn der amerikanischen Stadt, die von Korruption und Wirtschaft, Diskriminierung und Rassentrennung und dem Jazz lebt.

    Es wird ein Personengeflecht aufgebaut, durch das man erst im Verlauf der Handlung Einblick erhält, das aber bestens konstruiert ist und der Geschichte eindeutig Pep und Spannung bringt. Denn plötzlich kennt jeder jeden oder kann zumindest über ein, zwei Ecken mit anderen Figuren in Kontakt gebracht werden. Dabei begleitet man verschiedene Charaktere bei ihren Erlebnissen und hat dadurch das Gefühl, in New Orleans im Jahr 1919 immer auf dem besten Wissensstand zu sein.

    Klasse! Ich freue mich auf ein "Wiederlesen" in Chicago! :)

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