Ray French Ab nach unten

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Inhaltsangabe zu „Ab nach unten“ von Ray French

Aidan arbeitet seit vielen Jahren bei Sunny Jim Electronics. Jetzt will das Unternehmen seine Produktion nach Asien verlagern und das Werk in Wales aufgeben. Aidan beschließt, das nicht einfach hinzunehmen. Eine Idee hat er schon: Er wird sich einen Sarg kaufen, sich in seinem Garten begraben lassen und nicht wieder herauskommen, bis er die Zusage von Sunny Jim hat, dass das hiesige Werk bestehen bleibt. Als mit den Kumpels im Pub alles x-mal durchgesprochen ist (sie schaffen sich sogar alle ein Mobiltelefon an – für den Notfall), kommt der große Tag. Aidan wird in seinem Sarg eingegraben. Natürlich lassen die Medien nicht lange auf sich warten. Und schließlich wird Aidan zwei Meter tief in seinem Garten zum Anziehungspunkt für alle möglichen Menschen mit den unterschiedlichsten Sorgen und Problemen ...

Hier findet man eine Geschichte in der ein Mann sich Gedanken über das Begräbnis macht.

— Bluesky_13

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    Ab nach unten

    Bluesky_13

    03. November 2017 um 13:17

    <><><>Meine Meinung<><><> Was hab ich die ersten paar Seiten gelacht. Es ist wirklich wunderbar beschrieben, wie Aidan sich diesen Sarg kaufen möchte und er den Verkäufer völlig aus der Bahn wirft. Der weiß ja nicht das es zu Demozwecken gedacht ist und Aidan bringt das alles mit dem nötigen Ernst, das der Verkäufer denkt, der arme sein sehr krank und müsste bald sterben. Es ist wirklich super witzig geschrieben und man muss einfach lachen, ob man nun will oder nicht. Ich fand das Buch richtig gut geschrieben. Das ist mal ein Thema, das so nicht jeden Tag behandelt wird. Es geht um einen Mann, der seinen Job verliert und er möchte sich wehren. Doch die Art und Weise, wie er das tut, das ist gigantisch. Ich finde, es gehört schon sehr viel Mut dazu, sich in seinem Garten begraben zu lassen. Man kann das ja bis ins kleinste Detail durchplanen, aber es kann ja doch irgendwas passieren, wo alles doch sehr lebensbedrohlich werden könnte. Aidan war in seinem Leben eher immer der Mensch, der sich im Hintergrund hielt und plötzlich war er der Frontmann. Er hatte sich seit dem Tod seiner geliebten Frau doch eher etwas zurückgezogen und seine Kinder konnten ihn da auch nicht rausholen. Die Reaktion der Familie war dann auch sehr unterschiedlich. Seine Tochter wollte ihm das ganze ausreden, weil sie es gar nicht toll und lustig fand. Sie hoffte auf die Hilfe ihres Bruders, doch das konnte sie vergessen, denn der fand das alles super. Er übernahm so etwas wie die Managerrolle für seinen Vater. Das ist doch mal eine Demo der etwas anderen Art, damit rechnet so in der Art wohl kein Mensch.  Ich finde das Buch hat etwas besonderes, es ist zu Beginn sehr lustig geschrieben, doch als es dann wirklich richtig losgeht, ist es doch auch emotional. Es regt einen doch auch etwas zum Nachdenken an, denn das sind ja alles Situationen, die so täglich stattfinden. Immer mehr Firmen gehen ins Ausland, weil dort die Produktionen billiger sind. Wie es dann aber mit der Qualität ausschaut, das ist den hohen Herren ja egal. Es ist ein Buch, das so eine Situation aus dem wahren Leben beschreibt. Ja und es gibt ja auch tatsächlich Menschen, die das nicht einfach so hinnehmen, sondern sich versuchen dagegen zu wehren und um ihren Arbeitsplatz zu kämpfen. Ja und so ein Mensch ist eben Aidan. Ich kann das Buch wirklich jedem weiterempfehlen, denn es hat eine gesunde Mischung aus Spaß und Ernst. Das in einem richtigen Verhältnis zu mischen, kann nicht jeder Autor. Wer also beim Lesen etwas Spaß, aber auch etwas ernstes haben möchte, für den ist dieses Buch genau das richtige. Bis bald Eure Bluesky_13 Rosi

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  • Rezension zu "Ab nach unten" von Ray French

    Ab nach unten

    robbylesegern

    18. December 2011 um 18:08

    lassen sie sich dieses Buch nicht entgehen "Ab nach unten" von Ray French ist für mich schon jetzt ein Buch , das ich vielen Freunden empfehlen werde. Aidan, der Hauptprotagonist dieses Buches ist ein einfacher Mann Anfang fünfzig, der nach dem Tod seiner Frau sein Leben nur noch dahinlebt.Die Kinder sind erwachsen und aus dem Haus, Aidan geht seinem Job als Arbeiter in einer Fabrik nach und kippt abends ein Bierchen mit seinen Freunden.Erwarten tut er nichts mehr von seinem Leben und es ist ihm auch egal. Dieses triste Leben ändert sich, als er auf die Idee kommt, als Protestreaktion auf die Schließung seiner Firma, die ihre Arbeitsplätze nach Indien verlegen will,sich in seinem Garten vergraben zu lassen bis dieser Beschluss zurückgenommen wird. In einem Pappsarg,(man bedenke auch den Umweltfaktor), mit Handy und Bettpfannne bewaffnet startet er sein Abenteuer, das gleich mit einem heftigen Duchfall beginnt.Da wird man erfinderisch. Durch ein Periskop, das durch einen zwei Meter tiefen Schacht in den Sarg führt, hält er Kontakt zur Außenwelt, bekommt sein Essen in den Sarg geliefert und auch noch manch andere Sachen, die nicht immer lustig für ihn sind. Was zu Anfang ein einsamer Protest ist, der nur von seinen Freunden halbherzig unterstützt wird, weitet sich zum absoluten Medienrummel aus. Aidan wird ein bekannter Mann, der jeden Tag von Reportern interviewt wird und zu einem ständigen Gast in Radio, Fernsehen und Zeitung wird.Als er dann auch noch als Kandidat in die Politik gehen will, lernt er die unschönen Seiten seiner Popularität kennen. Mit viel Sinn für Situationskomik wird hier Aidans Protest gegen die Folgen der Globalisierung beschrieben. Aber nicht nur Witz und Komik zeichnen diesen Romn aus, sondern es wird auch wunderbar beschrieben, welche Veränderungen der Aufenthalt im Sarg auf Aidans Gedanken und Gefühle hat und wie wichtig Vertrauen und Zusammenhalt ist. Ein herrliches Leseerlebnis: berührend, skuril und very british. Lassen sie sich dieses Buch nicht entgehen !!!!

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  • Rezension zu "Ab nach unten" von Ray French

    Ab nach unten

    Buecherhexe

    23. June 2011 um 08:00

    Zunächst einmal hört sich der Titel und der Klappentext völlig abgefahren an. Aidan Walsh lässt sich lebendig begraben, und will so lange unter der Erde bleiben, bis er die Zusage bekommt, dass er seinen Arbeitsplatz nicht verliert und die Fabrik, in der er bisher gearbeitet hat, nicht geschlossen und die Produktion nach Indien verlagert wird. Je weiter sich das Buch aber dann entwickelt, je länger man aber liest, desto "leiser" und sensibler beschreibt der ebenfalls in Wales geborene Autor Ray French den Kampf seines Protagonisten, "am Leben zu bleiben". Die Protestaktion entwickelt sich immer mehr zum Selbstläufer und ohne sein direktes Zutun sieht sich Aidan plötzlich damit konfrontiert, als Kandidat für die Stadtratswahl anzutreten. Das alles hat er schlussendlich seinem Sohn Dylan - man könnte Ihn schon fast als gescheiterte Existenz bezeichnen - zu verdanken. Dylan sieht nämlich in der Aktion seines Vaters - vielleicht unbewusst - endlich die Gelegenheit, sich zu profilieren, sein Können zu zeigen, vor allem seiner Schwester - einer erfolgreichen Psychologin - zu beweisen, dass er eben nicht mehr der "kleine Bruder" ist und er sehr wohl "was kann". Aidans Kampf - alles andere wäre wohl unrealistisch - endet in einer bitteren Niederlage; betrachtet man es aber genau, siegt er auf ganzer Linie. Er nimmt nach langen Jahren, in denen er sich nach dem Tod seiner Frau "vergraben" hat, wieder am Leben teil, hat neuen Mut geschöpft, eine neue Aufgabe und auch zurück zu seinen Kindern gefunden. Ray French schafft es - für mich - auf bemerkenswert unaufdringeliche Weise, das Leben in einer von Arbeitslosigkeit bedrohten walisischen Stadt zu beschreiben. Nicht marktschreierisch und plakativ sondern einfühlsam und eher hintergründig erzählt er von den Sorgen und Nöten der Bewohner der Stadt. Alles in allem ist "Ab nach unten" ein sehr skurriles, bezauberndes und vor allem sehr britisches Buch - und es hat seine vier Sterne mehr als verdient.

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  • Rezension zu "Ab nach unten" von Ray French

    Ab nach unten

    Brighindo

    18. January 2011 um 14:38

    tragikomische, sehr menschliche und realistische Geschichte und mit sehr viel britischem (walisischem?) Humor

  • Rezension zu "Ab nach unten" von Ray French

    Ab nach unten

    batzn

    03. September 2010 um 14:48

    Das was unser Zusammenleben prägt.... Freundschaft, Freude am Leben, das Positive und Negative unseres Daseins gepaart mit Kritik an allem was wir Staat und Arbeit nennen....all dies überschwenglich humorvoll verpackt in einem Roman der einen schallend lachen lässt, setimental stimmt mit der Hauptfigur und uns die Faust ballen lässt gegen die Ungerechtigkeit der Welt. Das Ende des Buches gibt uns alls Leitsatz mit: Lebe dein Leben wie du es für richtig hälst ohne andere ändern zu wollen , da bekommst Du das was Du Dir wünschst. Ein Buc h das allen- uns alls Politiker und Manager vorgesetzten Menschen -um die Ohren gehaut werden sollte, bis sie es auswendig können, um den wahren Sinn des Lebens zu begreifen. Nicht der schnöde Mammon ists,sondern das gerechte miteinander. Ein schönes Endwort wie ich finde

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  • Rezension zu "Ab nach unten" von Ray French

    Ab nach unten

    Babscha

    29. April 2010 um 22:47

    Ist der kleine Mann von der Straße eigentlich völlig hilflos, wenn ein multinationaler Konzern erst mit massiver staatlicher Unterstützung und vielen leeren Versprechungen eine Niederlassung eröffnet und Arbeitsplätze schafft, irgendwann aber seine Zelte wieder abbricht, das Werk schließt, in Heuschreckenmanier weiterzieht und verbrannte Erde zurück lässt? Nein, beschließt Aidan Walsh, 54, Witwer mit zwei erwachsenen Kindern in seinem walisischen Heimatkaff namens Crindau West, als ihm genau das widerfährt und er und seine Kumpels, allesamt Lagerarbeiter bei Sunny Jim Electronics, kurz vor dem Verlust ihrer Arbeitsplätze stehen. Eine verrückte, aber sehr wirkungsvolle Idee nistet sich in seinem Kopf ein, nämlich sich so lange in seinem eigenen Garten in einem Sarg zwei Meter tief eingraben zu lassen, bis Sunny Jim verspricht, das Werk nicht zu schließen und die Arbeitsplätze zu erhalten. Nach vielen Anfangsschwierigkeiten und Zweifeln an seinem Restverstand schafft er es tatsächlich, Familie und Freunde letztlich zu überzeugen, dass das vielleicht funktionieren könnte und legt los, nicht im Mindesten ahnend, was für eine Lawine er damit in Gang setzt… Der Autor, selbst Waliser und damit bestens vertraut mit Land und Leuten, erzählt in seinem Buch die total lebendige, mal urkomische, mal zu Herzen gehende Geschichte eines verzweifelten und innerlich erstarrten Mannes, der ungeachtet aller sich um ihn und seinen auf zwei Meter beschränkten Bewegungsradius herum wahnwitzig entwickelnden Geschehnisse mit großem Mut und der ganzen unbeholfenen, aber anrührenden Menschlichkeit eines typischen Mitglieds der englischen Arbeiterklasse über sich selbst hinauswächst und damit völlig neue Lebensperspektiven gewinnt. Absolut unterhaltsam und zum Brüllen komisch die Szenen, wie Aidan seinen Alltag unter der Erde so organisiert genau wie die Beschreibungen des zwischen-menschlichen Miteinanders seiner nach außen typisch machohaft agierenden, aber im Innern mit weichem Kern ausgestatteten „besten Kumpels“. Ein typisch britischer, durchgängig interessant erzählter Unterhaltungsroman mit vielen schönen Wendungen bis zum Schluss, zugleich streckenweise auch ernster Familienroman mit äußerst gesellschaftskritischen Anklängen. Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Ab nach unten" von Ray French

    Ab nach unten

    Alexandra-Supertramp

    06. January 2010 um 12:30

    Der Klappentext zieht von "Ab nach unten" Vergleiche zu Filmen wie "Brassed Off - Mit Pauken und Trompeten" und "Ganz oder gar nicht". Eine tragikomische Geschichte aus dem britischem Arbeitermilieu, scheinbar einfach gestrickte Charaktere und eine Geschichte, die vor dem Hintergrund von Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise in den letzten dreißig Jahren immer zu irgendeinem Zeitpunkt etwas bestechend aktuelles an sich hatte. Von den Zutaten her reiht sich Ray French mit seinem Roman hier wunderbar ein. Seine Geschichte ist so tragisch, wie sie komisch ist und so skurril, wie eigentlich nur Geschichten aus dem Vereinigten Königreich sein können. Wer den britischen Humor und insbesondere tragikomische Geschichten von der Insel mag, der kommt auch bei "Ab nach unten" voll auf seine Kosten. "Ab nach unten" kann einiges an skurrilen und herrlich komischen Situationen vorweisen, steckt aber nichtsdestotrotz auch voller tragischer und trauriger Momente. Aidan ist ein ziemlich einsamer Mensch. Obwohl er seine Kumpels hat, hat er doch so richtig niemanden, dem er sein Herz ausschütten kann - eine Sache, die ihm in der drückenden Einsamkeit unter der Erde erst so richtig bewusst wird. Und so ist "Ab nach unten" eben auch ein Lehrstück über den Wert echter Freundschaft. French schafft es, all diese Dinge so einfühlsam zu verpackend, dass "Ab nach unten" zugleich unterhält und nachdenklich stimmt. Es gibt viele leise Zwischentöne, Momente die rührend sind und Szenen, die herrlich komisch sind. "Ab nach unten" ist trotz der eigentlich etwas absurd anmutenden Grundidee wunderbar realitätsnah, einfach weil die Protagonisten so gelungen authentisch skizziert sind. FAZIT: "Ab nach unten" ist ein wunderbarer Unterhaltungsroman mit toller Figurenskizzierung, einer schönen Mischung von Tragik und Komik und einer herrlich schrägen Grundidee. Freunden britischen Humors wärmstens zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Ab nach unten" von Ray French

    Ab nach unten

    easy_lucky_free

    03. August 2009 um 19:02

    Aidan verliert seinen Job und aus Protest heraus lässt er sich lebendig in einem Sarg in seinem Garten begraben. Er findet dabei Unterstützung aus der Familie und aus seinem Freundeskreis, irgendwann steht die ganze Stadt hinter ihm. Ob er seinen Job wiederbekommt, müsst ihr selbst herausfinden. Ich fand das Buch sehr gut zu lesen, es trifft genau das britische Lebensgefühl auf dem Land und vielleicht ist das deswegen nicht jedermanns Fall. Meiner wars jedenfalls.

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