Ray Müller Tote Hose

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Inhaltsangabe zu „Tote Hose“ von Ray Müller

Dieser krimi entlarvt die Abgründe hinter der heilen bayerischen Welt: Eine Leiche im Starnberger See, mitten im Winter, bei Schneesturm. Kommissar Anton Maria Biersack von der Münchner Mordkommission will eigentlich gerade sein Liebesleben aktivieren, doch der tote Schwarze in Lederhosen hat Vorrang. So lässt der Kommissar seine Verabredung bereits beim ersten Rendezvous stehen und übernimmt die Ermittlungen. Als kurz darauf ein prominenter Schönheitschirurg ermordet wird, bekommt der Fall eine überraschende Wendung. Auch die Mafia scheint ihre Hand im Spiel zu haben …

Ein eher ruhiger Regionalkrimi mit realistischen, sympathischen Ermittlern und einem verzwickten Kriminalfall

— tinstamp
tinstamp

Fazit: Ein spannender, atmosphärisch dicht erzählter Krimi mit viel Münchner Flair und einem herrlich sympathischen Hauptkommissar.

— Bellexr
Bellexr

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  • Münchner Krimi um Promi-Chirurgen

    Tote Hose
    tinstamp

    tinstamp

    04. February 2015 um 16:04

    Vom Blanvalet Verlag erhielt ich diesen Regionalkrimi, der in München und Umgebung spielt. Kommissar Anton Biersack, ein gemütlicher Mittfünfziger, ist ein einsamer Mann, der sich gerade eben von seinem jungen Kollegen Herbert fürs Internet-Dating hat überreden lassen. Gerade sitzt er bei seinem ersten Blind Date mit der esoterisch angehauchten "Waldfee", als er auch schon wieder zu einem Mordfall gerufen wird. Eine Leiche im Starnberger See "rettet" ihn vor seinem eher missglückten Date. Der Tote ist ein Schwarzer und trägt eine kurze Lederhose. Nicht nur ungewöhnlich anzusehen, sondern auch ungewöhnlich für die winterliche Jahreszeit. Während Biersack, Herbert und die neue Aushilfskollegin Veronika nach der Identität des Toten suchen, wird der Promi-Chirurg Doktor von Scharnhorst in seiner Klinik erschossen. Schon bald erschließen sich Biersack ein paar Gemeinsamkeiten zwischen dem Farbigen und dem Schönheitschirurg der High-Society, der besonders bei den Frauen sehr beliebt war. Seine noble Villa am Starnberger See ist außerdem gleich um die Ecke des Leichenfundortes...... Anton Maria Biersack ist ein ruhiger Zeitgenosse. Er arbeitet gerne, fühlt sich aber etwas einsam, nachdem ihm seine Frau verlassen hat. Nach dem missglückten Blind Date, fühlt er sich für weitere Treffen mit Damen aus dem Internet nicht gewachsen. Während Biersack eher im Hintergrund ermittelt und logische Schlussfolgerungen sein großes Plus ist, delegiert er auch gerne reine Ermittlungsarbeit an seine jungen Kollegen. Veronika, die neu dazu stößt, ist ihm bald eine große Hilfe und die Drei sind ein gutes und erfolgreiches Gespann. Trotzdem treten sie vorallem bei der Auflösung der Identität des farbigen Toten auf der Stelle..... Der Krimi ist eher ruhig und leicht kulinarisch angehaucht, denn Biersack liebt guten Wein und gutes Essen. Manchmal denkt man, er ermittelt nur so nebenbei, während er immer wieder bei einem guten Tröpchen sitzt oder sich ein leckeres Menü einverleibt. Die Ermittlungen gestalten sich trotzdem interessant, sind realistisch und nachvollziehbar. Das Ende hat dann noch eine kleine Überraschung parat und dreht die Geschichte noch einmal komplett um. Schreibstil: Die Geschichte wird in der dritten Person und im Präsens erzählt. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und die Location rund um München bringt viel Lokalkolorit mit sich. Gewürzt mit lokalen Spezialitäten und dem dazu passenden Wein kommt auch das Kulinarische nicht zu kurz. Fazit: Ein eher ruhiger Regionalkrimi mit realistischen, sympathischen Ermittlern und einem verzwickten Kriminalfall, der auch internationale Verbrechen beinhaltet.

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  • Der Lederhosen-Kommissar

    Tote Hose
    Bellexr

    Bellexr

    Da kommt die Leiche im Starnberger See dem Kommissar doch gerade recht, sitzt Anton Biersack doch seinem Blind Date, der Waldfee Hildegard gegenüber und hat keine Ahnung, wie er unbescholten aus dieser Nummer wieder herauskommen soll.  So verlässt er, dem Handy sei Dank, fluchtartig das Treffen mit der Holden und fährt schnurstracks zum Tatort. Dort wurde ein Schwarzer in Lederhosen, ohne Papiere und ohne Fingerkuppen aufgefunden. Eine Identifizierung ist schier unmöglich. Niemand scheint den Toten gekannt zu haben, alle Spuren laufen ins Leere. Als dann jedoch ein stadtbekannter Schönheitschirurg am helllichten Tag in seiner Praxis von einer Unbekannten erschossen ist, nimmt der Fall um den Toten im Starnberger See eine überraschende Wendung.   Warum nur hat er kein geheimes Zeichen mit seinem Kollegen ausgemacht? Diese Frage stellt sich Kommissar Biersack, als er bei seinem Rendezvous mit der Internetbekanntschaft Waldfee auf die esoterisch angehauchte, resolute Hildegard trifft, die ihn vollkommen einschüchtert. Doch dann kommt ihm zum Glück sein Handy zur Hilfe und Hals über Kopf verlässt Biersack das Restaurant und lässt Hildegard etwas verstört zurück.   Der Anblick, den sich den Ermittlern am Fundort der Leiche bietet, ist allerdings schon etwas seltsam. Dort liegt ein farbiger Mann mit Lederhosen bekleidet. Die Todesursache ist nicht ersichtlich, aber eine große Wunde ziert dessen Rücken. Biersack und sein Team ermitteln in alle Richtungen, doch welcher Spur sollen sie folgen, wenn sie noch nicht einmal die Identität, geschweige denn die Nationalität des Toten kennen? So gerät auch der Tote vom See erst einmal in den Hintergrund als kurze Zeit später ein Schönheitschirurg in seiner Praxis erschossen wird. Doch schon bald stellt Biersack einige Zusammenhänge zwischen dem Schönheitschirurgen und dem Unbekannten her.   Mit viel Münchner Flair, einem herrlichen Wortwitz, dementsprechend locker und unterhaltsam erzählt Ray Müller seinen Kriminalroman um den Münchner Hauptkommissar Anton Maria Biersack. Dieser ist ein gestandener Mann Mitte 50, der das gute Essen zu genießen versteht, eher bedächtig und überlegt einen Fall angeht und gerne auch mal ein wenig eigenbrötlerisch wird, wenn er einen Verdacht hegt. Seine Kollegen bekommen dann meist nur noch das Ergebnis präsentiert. Was Biersack allerdings nach seiner Scheidung fehlt, ist eine Frau an seiner Seite. Tja, da wäre ja die Waldfee, sein Blind Date, dass er so Hals über Kopf hat sitzen lassen. Doch der Biersack ist ein Herzensguter und schnell plagt ihn das schlechte Gewissen.   Die Krimihandlung entwickelt sich gemächlich, dabei aber keineswegs langatmig. Eher schon wirken die Ermittlungen realistisch und vor allem nachvollziehbar. Da kann dem Kommissar schon mal ein Fehler unterlaufen oder Biersack vergisst etwas, Spuren führen ins Leere oder Verdächtige entpuppen sich als unschuldig. Es bleibt spannend bis zum Schluss, denn auch wenn man ab der Mitte des Buches die Zusammenhänge ahnt, den Täter präsentiert einem Ray Müller erst zum Schluss.   Fazit: Ein spannender, atmosphärisch dicht erzählter Krimi mit viel Münchner Flair und einem herrlich sympathischen Hauptkommissar.

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    Sabine17

    Sabine17

    06. January 2015 um 18:09