Ray van Black Elfenprinz - Verrat

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Inhaltsangabe zu „Elfenprinz - Verrat“ von Ray van Black

"Möge das Licht mich leiten." Nur einmal die Stadt von Nahem sehen; nichts wünscht sich der junge Hochelf Elyon mehr, der sein ganzes Leben in einem Turmzimmer hoch über Ando-Rial verbracht hat. Als eines Tages ein maskierter Fremder über den Balkon in sein Zimmer steigt, glaubt er endlich sein Gefängnis verlassen zu können. Vom ersten Moment an ist er von dem mysteriösen Mann mit den Sternenaugen fasziniert. In blindem Vertrauen lässt er sich von ihm entführen und findet sich schon bald darauf in einem Kampf um die Krone des Reiches wieder. Die Reihe Jeder Band der Elfenprinz-Reihe erzählt vom Leben eines Elfenprinzen. Er kann für sich alleine stehen und beinhaltet eine abgeschlossene Handlung, wobei Charaktere später wieder auftauchen werden und alle Bände zusammengenommen einen Zyklus bilden. Die Geschichten spielen in einer Welt zahlreicher Elfenvölker, die neben anderen Rassen existieren, die einen als Freunde, die anderen als Feinde. Es geht um Wünsche und Pflichten, um Verlangen und Gefühle, um Vorurteile und um Entscheidungen. Es gibt Magie, mystische Kreaturen, Herrschaftsansprüche und Kriege um Land und Ehre. Hinweis: Dieses Buch enthält detailliert beschriebene homoerotische Szenen.

Die Charaktere sind nicht jedermanns Sache - ich für meinen Teil fand sie süß und habe ihre Geschichte genossen

— annlu

konnte mich nicht so überzeugen, was aber an dem ungleichen Paar lag, und nicht an Schreibstil oder Story

— DianaE
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  • Nach Band 1 eine echte Enttäuschung..

    Elfenprinz - Verrat

    MissQhuay

    16. July 2016 um 18:42

    Ich denke, den Inhalt brauche ich nicht weiter erläutern, dazu gibt es bereits genügend Erklärungen.Direkt vorweg: Ich habe es nicht geschafft, dieses Buch zu beenden. Nach Kapitel 19 habe ich entnervt abgebrochen, da mir die Charaktere einfach zu sehr auf die Nerven gegangen sind.Nach dem tollen Start mit Band 1 in die Elfenprinz-Reihe, war schon der Anfang von Band 2 war etwas holprig, durch die relativ kurzen Passagen und den regelmäßigen Wechsel der Sichtweisen hatte ich etwas Probleme, mitzukommen.Es geht teilweise von Höckschen auf Stöckschen, gerade ist Delavar noch bei den Bittstellern, dann bei seinem Onkel, plötzlich hält er eine Predigt und dann ist er im Gewächshaus. Da fiel es mir etwas schwer, mitzukommen. Doch je weiter man kommt, desto flüssiger wird die Geschichte.Doch das ändert leider nicht an der Tatsache, dass ich es nicht schaffe, mich mit den Charakteren zu identifizieren, keiner von beiden begeistert mich, sodass ich mitfiebern könnteGerade Elyon macht es mir schwer, er ist kindisch, naiv und handelt manchmal absolut idiotisch. Er begeht ständig dieselben Fehler, benimmt sich, als sei er drei - wenn überhaupt. Er denkt zu den Zeitpunkten an nichts als sich selbst. Was ich anfangs noch knuffig fand, wurde von Kapitel zu Kapitel anstrengender und vor allem nerviger.Ständig rennt er weg, hört nicht auf Befehle und ist danach am Boden zerstört. Doch auch die Schwärmerei zu Delavar hat mehr etwas von Kindergarten, tut mir leid, das so sagen zu müssen. Er rennt ihm nach wie ein kleiner Welpe. Keine wahre Liebe, sondern Schwärmerei. Das lässt auch die Sexszenen unglaubwürdig wirken, kommt er doch eher wie ein halbwüchsiger Junge rüber, als wie ein erwachsener Mann.Delavar konnte bei mir ebenfalls nicht punkten. Er ist der typische Weiberheld, hält sich für zu gut für einige Damen und nimmt jeden Abend eine andere mit ins Bett. Damit verkörpert er so ziemlich genau das, was ich absolut nicht mag. Er scheint glatt zu sein wie ein Babypopo. Er ist groß, stark, gutaussehend. Alle wollen ihn, der typische Weiberheld. Er ist gerissen und geschickt. Er ist einfach ZU glatt. Kann er nicht auch ein paar Fehler haben? Eine schiefe Nase? Eine Zahnlücke? Irgendwas. Gut, er eifert seinem Vater nach, aber das macht ihn nur noch glatter. Aalglatt, um genau zu sein. Er wirkt hochnäsig und zudem steht er überhaupt nicht auf Männer. Warum lässt er sich dann auf Elyon ein? So richtig klar wurde mir das leider nicht.Hinzu kommen noch hier und da Logiklücken (z.B. die Sache mit dem Schutzschild von Elyons Zimmer) und relativ viele Füllszenen, die teilweise etwas erzwungen wirken (die Sache mit dem Schiff, Ausflüge in die Stadt).Ich vergebe trotzdem zwei Sterne, denn: Ja, es gab durchaus auch gute Szenen. Schöne Beschreibungen und auch der Schreibstil gefällt mir gut. Das ganze drum herum macht Spaß, besonders Nebencharakter Kyrm. Ich hoffe sehr, dass er bald seine eigene Geschichte bekommt. Auch das Cover gefällt mir ganz hervorragend.Fazit:Ich kann leider keine Kaufempfehlung aussprechen.Die Charaktere wirken unreif, aus ihnen wird auf biegen und brachen ein Paar erzwungen, obwohl sie absolut gar nicht zusammenpassen. Sie fesseln mich leider in keinster Weise, es fehlt also genau das, was eine mitreißende Geschichte ausmacht.Dazu kommt noch, dass die Geschichte hier und da Logiklücken aufweist und manchmal vor sich hintröpfelt, ohne dass etwas von Bedeutung passiert. Und im nächsten Moment überschlagen sich die Ereignisse. Das hätte man besser verteilen können.Sehr schade, nachdem mich Band 1 so begeistert hatte.

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  • Elfenprinz: Verrat

    Elfenprinz - Verrat

    AmberStClair

    07. July 2016 um 13:56

    Klappentext: "Möge das Licht mich leiten." Nur einmal die Stadt von Nahem sehen; nichts wünscht sich der junge Hochelf Elyon mehr, der sein ganzes Leben in einem Turmzimmer hoch über Ando-Rial verbracht hat. Als eines Tages ein maskierter Fremder über den Balkon in sein Zimmer steigt, glaubt er endlich sein Gefängnis verlassen zu können. Vom ersten Moment an ist er von dem mysteriösen Mann mit den Sternenaugen fasziniert. In blindem Vertrauen lässt er sich von ihm entführen und findet sich schon bald darauf in einem Kampf um die Krone des Reiches wieder. Die Reihe Jeder Band der Elfenprinz-Reihe erzählt vom Leben eines Elfenprinzen. Er kann für sich alleine stehen und beinhaltet eine abgeschlossene Handlung, wobei Charaktere später wieder auftauchen werden und alle Bände zusammengenommen einen Zyklus bilden. Die Geschichten spielen in einer Welt zahlreicher Elfenvölker, die neben anderen Rassen existieren, die einen als Freunde, die anderen als Feinde. Es geht um Wünsche und Pflichten, um Verlangen und Gefühle, um Vorurteile und um Entscheidungen. Es gibt Magie, mystische Kreaturen, Herrschaftsansprüche und Kriege um Land und Ehre. Hinweis: Dieses Buch enthält detailliert beschriebene homoerotische Szenen. Meine Meinung: Ich glaube ich hätte doch erst den ersten Teil lesen müßen um richtig in dieser Geschichte rein zu kommen. Aber eins kann ich sagen der Schreibstil ist flüssig und das Buch ließ sich gut lesen. Auch die Charaktere der Personen kommen gut rüber und man kann sie sich gut vorstellen. Die ganze Geschichte wurde genauestens beschrieben und ist sehr schön. Auch einige erotische Szenen kommen darin vor, die nicht ganz meins waren, obwohl sie schön beschrieben wurden. Das Cover gefällt mir und ist passend zu der Geschichte. Auf alle Fälle taucht man in einer fantastischen Welt der Fantasie ein. Man merkt das die Autorin mit alle ihrer Freude das Buch geschrieben hat. Ich bedanke mich bei der Autorin das ich das Buch lesen durfte!

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  • Leserunde zu "Elfenprinz: Verrat - Fantasy Romance (Elfenprinz-Reihe 2)" von Ray van Black

    Elfenprinz - Verrat

    RayVanBlack

    An alle Fantasy- und Gay Romance-Freunde, ich lade Euch zu meiner Leserunde ein! Gemeinsam lesen wir meinen Roman "Elfenprinz - Verrat", den zweiten Teil meiner Elfenprinz-Reihe. Das Buch beinhaltet eine eigenständige Geschichte und knüpft nicht an den ersten Teil an. Ihr könnt alle teilnehmen, selbst wenn ihr den ersten Teil nicht gelesen habt. Inhalt:"Möge das Licht mich leiten." Nur einmal die Stadt von Nahem sehen; nichts wünscht sich der junge Hochelf Elyon mehr, der sein ganzes Leben in einem Turmzimmer hoch über Ando-Rial verbracht hat. Als eines Tages ein maskierter Fremder über den Balkon in sein Zimmer steigt, glaubt er endlich sein Gefängnis verlassen zu können. Vom ersten Moment an ist er von dem mysteriösen Mann mit den Sternenaugen fasziniert. In blindem Vertrauen lässt er sich von ihm entführen und findet sich schon bald darauf in einem Kampf um die Krone des Reiches wieder. Das Buch ist dem Genre Fantasy, Gay Romance zugeordnet. Es gibt einige explizite Szenen und Themen, die nicht für Leser unter 16 Jahren geeignet sind.Ich vergebe für die Leserunde 20 E-Books, als MOBI oder EPUB. Unter allen Teilnehmern, die an der Leserunde teilnehmen und am Ende eine Rezension schreiben, verlose ich 3 signierte Prints. Ihr habt Zeit bis Sonntag, den 19.06. euch zu bewerben. Bitte beachtet, dass ihr euch im Falle eines Gewinns zum Schreiben einer Rezension auf Amazon, sowie der zeitnahen Teilnahme an der Leserunde verpflichtet. Ich hoffe, auf eine tolle Leserunde und freue mich schon auf eure Bewerbungen! 

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    • 148

    annlu

    04. July 2016 um 07:26
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    MissQhuay schreibt Ja, es löst auch bei mir definitiv Emotionen aus. Ist dann die Frage, welche Art von Emotionen das ist. Bei mir zur Zeit nicht besonders angenehme - leider. Ich schreibe nicht gern negatives, ...

    Das kenn ich. Man will ja eigentlich nicht zu viel kritisieren - aber meistens ist es besser, ehrlich zu sein, als sich zurückzunehmen. Bei mir steht und fällt ein Buch auch meist mit den ...

  • Was verbirgt Elyons Retter?

    Elfenprinz - Verrat

    annlu

    28. June 2016 um 16:40

    „Er wird wiederkommen.“ Sie sahen mich beide überrascht an. „Natürlich wird er das, er war schon einmal hier und deshalb wird er wiederkommen. Die Götter selbst haben ihn geschickt, um mich zu holen.“ Elyon hat sein ganzes Leben in einem Turmzimmer verbracht. Die Elfenstadt, in der sich der Turm befindet, kennt er nur aus Erzählungen und seinem täglichen Aufenthalt am Balkon. Die einzigen anderen Elfen, die er zu Gesicht bekommt, sind sein Kindermädchen und ein Gelehrter – seine einzigen Freunde zwei Lindwyrmer. Sein größter Wunsch ist es, endlich die Priesterprüfungen hinter sich zu bringen und die Stadt zu besichtigen. Dass er in Wirklichkeit der totgeglaubte Elfenprinz ist, ahnt er nicht. Als es dem König schlecht geht, kommen Gerüchte auf und sein Bruder und dessen Sohn Delavar, die den Thron für sich haben wollen, müssen Elyon töten. Der wird aber von seiner Magie geschützt. Damit mutiert Delavar zum scheinbaren Retter Elyons, der ihn aus dem Turm befreit. Elyon ist sehr dankbar dafür und will seine ganze Zeit mit ihm verbringen. Dabei fühlt er sich immer mehr zu ihm hingezogen. Die Geschichte lässt sich angenehm locker lesen. Sie wird abwechselnd von Elyon und Delavar erzählt. Da beide Elfen sind, haben sie eine deutlich längere Lebensspanne. Elyon – mit seinen neunundneunzig Jahren – erscheint in den ersten Kapiteln wie ein Kind. Er ist sehr überschwänglich, schnell abgelenkt und manchmal trotzig. Die Beschreibungen seiner Gefangenschaft klangen erst sehr einsam. Mit der Zeit bekommt der Leser aber mit, dass sie seinem Schutz dienten. Im Laufe der Geschichte wird er mit vielen neuen Eindrücken belohnt. Dabei behält er seinen Hang zur Freude, zu unbedachten Aktionen aber auch eine herzliche Offenheit. Zum ersten Mal in seinem Leben mit anderen Menschen konfrontiert ist er naiv und unbedarft, zeigt all seine Gefühle und lässt sich recht schnell beeindrucken. Obwohl er dabei immer noch etwas kindliches an sich hatte und auch seine Gefühle für Delavar (ebenso wie die ersten sexuellen Erfahrungen) hatten etwas sehr Teenager-mäßiges an sich. Sein Überschwang kam manchmal an die Grenze zum Nervigen – dennoch musste ich ihn einfach mögen mit seiner herzlichen Art. Delavar hingegen wurde erst einmal recht negativ beschrieben. Als Neffe des Königs erschien er machtgierig, gewohnt, alles zu bekommen, was er will und rücksichtslos. Zu Beginn noch als intriganter Höfling beschrieben, der allen Frauen nachsteigt und auf andere herabsieht, brachte zumindest sein Mitwirken bei Elyons „Rettung“ eine andere Seite an seinem Charakter auf, die ihn nicht wirklich sympathischer, aber interessanter machte. Seine Gedanken kreisen in erster Linie darum, wie er Elyon los werden kann. Seine Gefühle bleiben etwas außen vor, auch als er Elyon näher kommt, sodass der Leser noch nicht sicher sein kann, wie einseitig sie sind. Fazit: Die Charaktere sind hier sehr eigen und sehr unterschiedlich. Das kann Zweifel auslösen, aber auch Gefallen. Die Einschätzung der Geschichte steht und fällt damit, ob man sie mögen kann, oder nicht. Ich für meinen Teil fand sie sympathisch und konnte das Buch genießen.

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  • Elfenprinz - Verrat...oder der lange Weg zur Liebe ♥

    Elfenprinz - Verrat

    Anni81

    27. June 2016 um 04:29

    Klappentext:"Möge das Licht mich leiten." Nur einmal die Stadt von Nahem sehen; nichts wünscht sich der junge Hochelf Elyon mehr, der sein ganzes Leben in einem Turmzimmer hoch über Ando-Rial verbracht hat. Als eines Tages ein maskierter Fremder über den Balkon in sein Zimmer steigt, glaubt er endlich sein Gefängnis verlassen zu können. Vom ersten Moment an ist er von dem mysteriösen Mann mit den Sternenaugen fasziniert. In blindem Vertrauen lässt er sich von ihm entführen und findet sich schon bald darauf in einem Kampf um die Krone des Reiches wieder.Meine Meinung:Elfenprinz - Verrat handelt einerseits von Elyon, einem Hochelfen, der sein ganzes Leben, fast 100 Jahre, isoliert in einem Turm aufgewachsen ist. Seine einzigen Kontakte waren sein Kindermädchen Tatonca, eine Hochelfe und Goradel, ein Hochelf und Hohepriester, der ihn in der Magie unterrichtet hat.Und andererseits von Delavar, einem Hochelfen, der so ganz anders ist als Elyon. Delavar verfolgt einen Plan, den er zu Anfang ohne Rücksicht durchzusetzen plant. Erst im Laufe der Geschichte werden seine Motive klarer und man beginnt zu verstehen, wieso er ist wie er ist und wieso er so handelt wie er es tut.Elyon ist eher sanft und sieht, da er bisher in seinem nichts schlechtes erfahren hat, nur das Gute in allem. Deshalb habe ich ihn gleich von Anfang an ins Herz geschlossen.Als nun eines Nachts ein Fremder in seinem Turm auftaucht sieht er in ihm nur seinen Retter und nicht eine mögliche Bedrohung.Delavar ist dagegen eher hart und wirkt gefühlsmäßig eher kalt, sieht in allem erstmal etwas schlechtes und ist mürrisch und misstrauisch. Er ist es gewöhnt das alle nach seiner Pfeife tanzen, da er eine Hohe Stellung inne hat. Das lässt ihn erst einmal unsympatisch wirken und man möchte ihn des öftern einfach mal kräftig in seine hochwohlgeborenen Kronjuwelen treten. ;-) Nach Elyons "Befreiung" beginnt die Geschichte erst richtig und nimmt gleich richtig Fahrt auf.Die beiden und ihre Begleiter müssen viele Hürden nehmen, es gibt viele Intrigen, Geheimnisse die es aufzudecken gibt und zu allem Überfluss haben die beiden sehr mit der seltsamen Anziehung zu kämpfen, die sich zwischen ihnen aufbaut.Ob und wie sie es schaffen einen Weg zu- und miteinander zu finden, das werde ich hier nicht verraten, jeder sollte diese Geschichte selbst lesen. Es lohnt sich auf jeden Fall.Elyon und Delavar wirken sehr unterschiedlich und das ist auch was meiner Meinung nach den Reiz an dieser Story ausmacht.Klar wird Elyon in manchen Bereichen als sehr naiv dargestellt, vor allem im Gegensatz zu dem gestandenen Mann Delavar, aber was soll man erwarten, bei einem jungen Mann der noch nie in seinem Leben andere Wesen gesehen oder gesprochen hat, außer Tatonca und Goradel? Wie hätte er da lernen sollen erwachsen zu werden, wie sollte er Misstrauen aufbauen, wenn ihm nie Grund dazu gegeben wurde? Meiner Meinung nach ist es eine logische Konsequenz der Isolation. Und wenn viele sagen, das die Story dadurch unlogisch wäre...da muss ich fragen, wäre es logischer gewesen, wenn er innerhalb weniger Wochen zu einem ernsten, mürrischen und zum Teil verbitterten Mann gereift wäre, so wie es Delavar ist? Ich denke eher nicht...das wäre für mich nun total unlogisch gewesen. Aber das soll jeder Leser für sich beurteilen, für mich ist es eine schöne Geschichte die mich oft zum lächeln gebracht hat.Das Cover finde ich sehr passend. Der Männerkörper, der wohl Elyon darstellt und die Sonne als Symbol für das Licht spiegeln den Inhalt der Geschichte gut wieder und machen Lust darauf, die Geschichte zu lesen.Der Schreibstil ist sehr flüssig und man wird förmlich in die Geschichte hineingezogen. Man ist Teil der Elfenwelt und erlebt alles hautnah mit. Die Handlung ist spannend und wird nicht langweilig. Bis zum Schluss fiebert man mit Elyon und Delavar mit.Für mich hat Ray van Black hier eine wunderschöne Geschichte geschaffen, die in einer fantastischen Welt spielt, aus der es hoffentlich noch viele weitere Geschichten geben wird.Von mir daher eine klare Leseempfehlung.

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  • Ray van Black – Elfenprinz, Der Verrat, Band 2

    Elfenprinz - Verrat

    DianaE

    25. June 2016 um 19:48

    Ray van Black – Elfenprinz, Der Verrat, Band 2 Der Hochelf Elyon lebt seit seiner Geburt in einem Turm des Palastes um die Ausbildung zum Priester der Izuma zu bestehen. Noch nie war er in der Stadt oder auch nur im Flur vor seinem Zimmer. Als ein Kämpfer ihn besuchen kommt und ihn fast tötet, wird Elyon durch seinen Schutzschild geschützt, doch sobald er in die Augen des Mannes blickt, ist es um ihn geschehen. Delavar, der Sohn des Königsbruders Olidir, will seinem Vater gefallen und als die Kunde von dem Überleben des Elyon verkündet wird, soll Delavar ihn töten, damit sein Vater den Thron besteigen kann, denn der alte König Ethelyon scheint sehr krank zu sein. Delavar gelingt es Elyon zu entführen, doch je mehr Zeit er mit ihm verbringt, desto weniger kann er sich dazu entschließen, ihn zu töten. Und auch Elyon macht es ihm schwer, denn er sucht die Nähe zu Delavar ohne zu wissen, worauf er sich einlässt. Der Schreibstil ist durchgängig temporeich, locker und flüssig, sodass sich die Geschichte sehr gut lesen lässt. Die Handlung an sich gefällt mir größtenteils gut, ist überraschend, komplex, überwiegend beklemmend, zumeist spannend und hält viele Irrungen und Wirrungen bereit. Es gibt einige explizit beschriebene erotische Szenen. Auch die Örtlichkeiten konnte ich mir gut vorstellen, die detailreich beschrieben waren. Ich konnte mich gut in die Welt der verschiedenen Charaktere rein versetzen, die ebenfalls gut ausgearbeitet und detailreich beschrieben wurden. Im Vordergrund stehen die Hochelfen Elyon und Delavar. Elyon, der es nicht besser weiß und bis auf sein „Kindermädchen“ Tatonca und seinen Lehrer Meister Goradel niemand anderen kennt, ist zwar sympathisch, aber auch unsicher, naiv und bockig. Mit seinen fast 100 Jahren kommt er mir zu kindlich rüber. Man könnte jetzt anführen, dass er seinen Charakter nie formen konnte, weil er so lange in der Gefangenschaft gelebt hat, jedoch hätte ich mir wirklich im Verlaufe des Buches gewünscht, das er selbstbewusster, männlicher und besonnener wird, schließlich ist er der Sohn des Königs. Der zweite Hauptcharakter Delavar konnte bei mir leider kaum Sympathiepunkte sammeln, ein Weiberheld, der auch gern mal etwas gröber zur Sache geht, der von sich selbst eingenommen und die Aufmerksamkeit seines Vaters erobern möchte, aber auch wankelmütig und eigentlich überhaupt nicht auf Männer steht, konnte mich leider nicht überzeugen. Die Intimität zwischen Elyon und Delavar fühlte sich für mich irgendwie falsch an, da es sich hier um so ein ungleiches Paar handelt. Generell fehlte mir zwischen den beiden die glühende Leidenschaft und auch die Leichtigkeit. Kyrm, ein Sonnenelf, der die rechte Hand von Delavar bei der „Bruderschaft der Rächer“ ist hat mir dagegen sehr gut gefallen. Er war sympathisch, locker, humorvoll, aber er konnte auch dominant und willensstark sein, was eine gute Mischung ausgemacht hat. Von ihm würde ich sehr gerne noch mehr lesen, denn er konnte mich absolut beeindrucken. Alle beschriebenen Charaktere waren mir je nach Rollenverteilung sympathisch/unsympathisch und haben die Geschichte gut abgerundet. Das Cover ist ein Blickfang, die hellen freundlichen Farben, der Männertorso in der Mitte, die Sonnensymbole gefallen mir sehr gut. Das Cover und auch der Titel passen zum Inhalt des Buches. Fazit: Eine Gay-Romance, die mich nicht ganz überzeugen konnte, was aber an dem ungleichen Paar lag und nicht an dem schriftstellerischen Können von Ray van Black oder der Grundidee. 3 Sterne.

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  • Leider extrem unlogisch

    Elfenprinz - Verrat

    Koriko

    31. May 2016 um 12:32

    Story: Der Elf Elyon hat nahezu sein ganzes Leben in einem Turm verbracht und von der Welt außerhalb seines Zimmers geträumt. Als eines Nachts ein Fremder auftaucht und ihn kurz darauf mit einigen Männern aus der Einsamkeit befreit, kann Elyon sein Glück kaum fassen. Delavar schenkt ihm nicht nur die Freiheit und zeigt ihm die Stadt, er lässt sich auf den naiven Elyon ein, beantwortet dessen Fragen und beschützt ihn vor den Gefahren, die überall lauern. Schon bald empfindet der junge Elf mehr für seinen Retter, ohne zu ahnen, das Delavar seine eigenen Pläne verfolgt … Eigene Meinung: „Verrat“ ist der zweite Band der „Elfenprinz“-Reihe von Ray van Black. Die Bücher erscheinen im Eigenverlag und können unabhängig voneinander gelesen werden, da in jedem Buch ein anderer Prinz im Mittelpunkt steht. Lediglich als Nebenfiguren können die Charaktere anderer Romane in Erscheinung treten. Aus diesem Grund fällt der Einstieg ein wenig schwer, denn wer darauf gehofft hat, dass die Geschichte von Telyrs und Nathraen fortgeführt wird, wird enttäuscht – Ray van Black konzentriert sich auf ein gänzlich anderes Pärchen. Leider kommt man als Leser wesentlich schlechter in die Handlung, als es in „Verführung“ der Fall war. Das liegt zum einen an der recht seltsamen Grundidee, zum anderen an den vielen Logiklücken, die sich von Anfang bis Ende durch die Geschichte ziehen. Da kann Elyon plötzlich ohne Probleme den Schutzschild des Zimmers durchdringen (obwohl das davor nur zu einer bestimmten Zeit möglich war) und der Fliehende wird von den Wachen sofort als Prinz identifiziert, obwohl er doch vor Jahrzehnten als tot erklärt wurde. Auch sonst war die Geschichte dieses Mal sehr inkonsistent, die Intrigen nur schwer nachvollziehbar und die Charaktere unheimlich kindisch und naiv. Gerade Elyons Naivität war mit der Zeit wirklich nervend, zumal er Dinge tut, die absolut idiotisch sind. Mal will er unbedingt auf ein Schiff, weil er noch nie dort war und Delavar fast schon bedrängt, dann setzt er absichtlich die Bibliothek in Brand, weil er seine Kräfte ausprobieren will und hofft sogar auf ein Lob von Delevar! Spätestens da konnte man den Helden nicht mehr ernst nehmen – Naivität schön und gut, aber Elyon wurde extrem kindisch und nervend dargestellt. Dementsprechend befremdlich waren die Erotikszenen, da man Elyon nicht als Erwachsenen sieht, sondern als 10 bis 12-jährigen Jungen. Auch Delevar war in sich völlig unlogisch aufgebaut. Einerseits Weiberheld und durch und durch heterosexuell, dennoch schläft er mit Elyon, weil … warum wird leider nicht so ganz klar. Auch sonst hat einen extrem sprunghaften Charakter – man weiß nicht auf welcher Seite er steht, allerdings ist dieser Punkt nicht mysteriös oder spannend, sondern mitunter recht enervierend. Das liegt auch daran, das er extrem schnell seine Meinung ändert und man seinen Stimmungsumschwung fast nicht mehr nachvollziehen kann. Auch sonst gibt es unheimlich viele Füllszenen, die nichts mit der Geschichte zu tun haben – unsinnige Aktionen in der Stadt, unglaubwürdige Reaktionen seitens Delevar und eine Menge Szenen, in denen sich die Figuren näherkommen sollen, obwohl sie eigentlich nicht zueinander passen. Es wird mehrfach deutlich, dass Delevar keinerlei Interesse an Männern hat, Elyon dementsprechend harsch zurückweist und versucht sich von ihm fernzuhalten. Elyon klammert sich jedoch wie ein verzogenes Kind an seinen Retter, was mit der Zeit immer schwerer nachzuvollziehen ist. Leider trifft das auf die meisten Szenen des Buches zu. Stilistisch ist „Elfenprinz – Verrat“ in Ordnung – Ray van Black hat einen flüssigen Stil, der durch schöne Beschreibungen besticht. Leider fehlen trotz allem die wirklich bildhafte Darstellung der Stadt, das Miterleben der Abenteuer, in die Elyon stolpert und das flirrende Leben der Elfen. Einzig die Beschreibungen rund um den Palast der Sonnenelfen waren sehr stimmungsvoll, auch wenn sich hier mitunter die meisten Logiklücken tummelten. Auch die Dialoge konnten dieses Mal nicht überzeugen – zu kindisch war Elyon dargestellt, zu wechselhaft Delevar. Die Gespräche zwischen ihnen waren nur schwer nachvollziehbar, was dafür gesorgt hat, dass sich das Buch ungemein in die Länge zog. Fazit: Leider markiert „Verrat“ einen Tiefpunkt der „Elfenprinz“-Reihe. Ray van Black kann leider nicht an die solide Geschichte des ersten Bandes anknüpfen, was an den unglaubwürdigen Charakteren, den vielen Logiklücken und dem unrealistischen Handlungsbogen liegt. Schade – es wäre besser gewesen, den ersten band fortzusetzen, anstatt mit Elyon und Delevar ein neues Pärchen einzuführen. Leider nicht zu empfehlen.

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  • Drama , Spannung , viele Intrigen

    Elfenprinz - Verrat

    Swiftie922

    14. April 2016 um 19:43

    Inhalt: "Möge das Licht mich leiten." Nur einmal die Stadt von Nahem sehen; nichts wünscht sich der junge Hochelf Elyon mehr, der sein ganzes Leben in einem Turmzimmer hoch über Ando-Rial verbracht hat. Als eines Tages ein maskierter Fremder über den Balkon in sein Zimmer steigt, glaubt er endlich sein Gefängnis verlassen zu können. Vom ersten Moment an ist er von dem mysteriösen Mann mit den Sternenaugen fasziniert. In blindem Vertrauen lässt er sich von ihm entführen und findet sich schon bald darauf in einem Kampf um die Krone des Reiches wieder.Die Reihe Jeder Band der Elfenprinz-Reihe erzählt vom Leben eines Elfenprinzen. Er kann für sich alleine stehen und beinhaltet eine abgeschlossene Handlung, wobei Charaktere später wieder auftauchen werden und alle Bände zusammengenommen einen Zyklus bilden. Die Geschichten spielen in einer Welt zahlreicher Elfenvölker, die neben anderen Rassen existieren, die einen als Freunde, die anderen als Feinde. Es geht um Wünsche und Pflichten, um Verlangen und Gefühle, um Vorurteile und um Entscheidungen. Es gibt Magie, mystische Kreaturen, Herrschaftsansprüche und Kriege um Land und Ehre. Hinweis: Dieses Buch enthält detailliert beschriebene homoerotische Szenen.Meint Meinung: In "Elfenprinz - Verrat geht es um den Elfen Elyon der fast schon sein ganzes Leben ca 100 Jahre eingesperrt ist in einem Turm. Er hat nur Karten aus der Stadt Ando-Rial die etwas anderes zeigen. Er lernt sich die Gabe mit der Lichtmagie aber nicht ganz so gut. Auf einmal steht ein Elf in seinem Turm. Was will er und was bedeutet es für Elyon ?Elyon ist sympathischer Elf der noch nie mit Menschen zu tun hatte, die böse sind und deswegen auch nicht vermutet, dass es solche gibt. Als er seinem Retter begegnet treffen zwei auf einander. Er war mir von Beginn an sympathisch und ich habe ihn mit jeder Seite mehr gemocht.Delavar ist ganz anders als Elyon und er ist eher etwas strenger und manchmal zu anderen etwas mürrisch. Er muss sich vor keinem rechtfertigen weil er seine Stellung hat. Im Verlauf lernt man ihn mehr kennen und sieht das er auch ganz andere Seiten haben kann. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und hat mich direkt ins Buch gezogen. Es wird im Wechsel von Delavar und von Elyon erzählt. So kann der Leser beide Charaktere besser kennen lernen und sich noch mehr in das Buch ziehen lassen. Auch die Hintergründe wie Elyon aufgewachsen ist haben mich neugierig gemacht und ich konnte nicht aufhören mit dem lesen. Die Welt der Elfen hat mich wieder für sich gewinnen können. Die Spannung und Handlung hat mich wie im ersten Band wieder mitgerissen und ich war direkt in der Geschichte von Elyon und Delavar gefangen. Ich war schon im ersten Band der Reihe gefesselt von der Elfenwelt und dies hat mich wieder in diesem Band mitgenommen. Es gibt Intrigen, Geheimnisse, große Gefühle die das Buch noch besser gemacht haben. Aber anders als im ersten Band geht es hier um Elyon der schon seit 100 Jahren in einem Turm lebt und nichts anderes kennt. Er wird dort ausgebildet und lernt die Lichtmagie. Dabei ahnt in Wirklichkeit nicht, welche Abstammung er wirklich angehört. Es bleibt spannend und mit jeder Seite merkt man das Elyon in Gefahr schwebt, was wird Delavar tuen? Wie wird es ausgehen? Das Cover hat das Buch zu einem tollen Hingucker werden lassen und der Männerkörper ist wieder zum dahinschmelzen und man will sich gar nicht davon lösen. Die Farben finde ich sehr schön auf einander abgestimmt und sie heben es noch einmal hervor. Das Ende macht Lust die Reihe weiter zu lesen und ich bin gespannt was als nächstes kommt. Es das Buch gut abgerundet und ich habe es genossen Elyon zu begleiten. Fazit :Elfenprinz: Verrat - Fantasy Romance (Elfenprinz-Reihe 2) schafft Ray van Black einen gelungenen zweiten Band der Fantasy Reihe der mich wieder in seinen Bann gezogen hat. Ein toller Stil der mich durch das ganze Buch begleitet hat und wer Band 1 mochte, wird sich auch wieder in diesem verlieren.

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