Rayk Wieland

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Rayk Wieland

Lebenslauf von Rayk Wieland

Der Autor Rayk Wieland, geb. 1965, hat eigentlich Elektriker gelernt. Doch dann entschied er sich zu einem Philosophiestudium und war dann Zeitungs-, Funk- und Fernsehredakteur und lebt als Autor und TV-Journalist bei Hamburg. Seine neueste Buchveröffentlichung erschien 2009 im Antje Kunstmann Verlag: "Ich schlage vor, dass wir uns küssen". Einmal im Monat veranstaltet er zusammen mit Gerhard Henschel den „Toten Salon“ im Nachtasyl des Hamburger Thalia Theaters.

Alle Bücher von Rayk Wieland

Rayk WielandIch schlage vor, dass wir uns küssen
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Ich schlage vor, dass wir uns küssen
Ich schlage vor, dass wir uns küssen
 (26)
Erschienen am 01.12.2010
Rayk WielandKein Feuer, das nicht brennt
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Kein Feuer, das nicht brennt
Kein Feuer, das nicht brennt
 (11)
Erschienen am 14.03.2012
Rayk WielandThe Neurose of England
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The Neurose of England
The Neurose of England
 (0)
Erschienen am 01.01.1998
Rayk WielandIch schlage vor, dass wir uns küssen
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Ich schlage vor, dass wir uns küssen
Ich schlage vor, dass wir uns küssen
 (1)
Erschienen am 01.10.2009
Rayk WielandGegenbesichtigung
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Gegenbesichtigung
Gegenbesichtigung
 (0)
Erschienen am 01.09.2001

Neue Rezensionen zu Rayk Wieland

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black_horses avatar

Rezension zu "Ich schlage vor, dass wir uns küssen" von Rayk Wieland

Bespitzelt? Ich doch nicht!
black_horsevor 4 Jahren

Als Herr W. eines Tages eine Einladung bekommt, auf einem Symposium für unterdrückte Untergrunddichter der DDR zu sprechen, ist er sehr verwundert: ein Dichter? Er? Davon hat er noch gar nichts gewusst und auch nicht, jemals Gedichte veröffentlicht zu haben.

Doch ja, in dem Büchlein mit Gedichten unterdrückter Untergrunddichter der DDR taucht ein Gedicht mit seinem Namen auf, ein Vers, den er ganz privat für seine "West-Freundin" gedichtet hat.

Als er Einsicht in seine Stasi-Akte nimmt, findet er so ziemlich alles, was er jemals ganz privat in Briefen an seine Liane geschrieben und gedichtet hat. Der Stasi-Mann Herr Schnatz hat seine Liebes-Korrespondenz als staatsfeindlich entlarvt und säuberlichst kommentiert und archiviert.

Der Autor Rayk Wieland selbst liest seinen (autobiografisch angehauchten?) ungekürzten Roman über die Bespitzelung in der DDR. Dabei mischt er Anektoden aus seiner Jugend in der DDR mit der Handlung ca. 20 Jahre später. Es gelingt ihm sehr gut, dieses sehr ernste Thema, das oft groteske Auswüchse hatte, humorvoll darzustellen, ohne es ins Lächerliche zu ziehen.

Von mir eine Empfehlung für diesen kurzweiligen Roman. Denn die Mauer gab es eben doch, auch wenn wir es uns heute kaum noch vorstellen können.

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Felices avatar

Rezension zu "Ich schlage vor, dass wir uns küssen" von Rayk Wieland

Fernbeziehung in der Zeit des Sozialismus
Felicevor 5 Jahren

Schon der einleitende Satz sagt alles über das Buch: es ist so realistisch wie es die DDR war.
Als "Wessi" kann man nur den Kopf schütteln und sagen: kann das alles wahr sein?
Die Stasi wurde durch eine Kleinigkeit auf einen jugendlichen Ost-Berliner aufmerksam und nimmt fortan sein Leben genau unter die Lupe. Briefe, die er zu seiner Freundin nach München schreibt, werden abgefangen und sozialistisch interpretiert. Von all dem hat er keine Ahnung und ist umso erstaunter, als er zwanzig Jahre nach der Wende aufgefordert wird, aus seinen "Werken" zu lesen. Da er sich nicht erinnert, je schriftstellerisch tätig gewesen zu sein, beginnt er nachzuforschen und gerät sogar in eine "Rückführung", die ihm beim Erinnern helfen soll.
Er berichtet von seiner Jugend, wie er die Wende erlebte und was er von dieser "Autorenlesung" hält. Nebenbei wird noch ein sozialistisches Gemälde, das im inneren Deckel abgebildet ist, analysiert.
Amysant und aufschlussreich.
Wie nah an der Realität angesiedelt kann ich leider nicht beurteilen.

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Juanas avatar

Rezension zu "Kein Feuer, das nicht brennt" von Rayk Wieland

Ich reise nicht!
Juanavor 5 Jahren

Was ist realer, wahrer: Das, was Touristen in aller Welt vor Ort sehen, oder das, was wir in Reportagen oder Dokumentationen über ferne Länder zu Hause lesen oder sehen? Bestätigen wir unser Bild nicht nur, wenn wir reisen? In Rayk Wielands Roman „Kein Feuer, das nicht brennt“ erzählt ein Reisereporter, der nicht reist, warum er das nicht tut. Früher in der DDR, da hätte es ihn gereizt, aber seit die Grenzen offen sind ... Seine Reportagen erfindet er bis er auffliegt. Er verliert seinen Job und tritt schließlich doch seine erste Reise an. Eine Satire über unsere Reisewut. Wieland stellt die Fragen: Was suchen wir in der Ferne? Und was haben wir da zu suchen? 

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