Raymond Benson Black Stiletto: Thriller, Abenteuer - New-York-Times Bestseller

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Inhaltsangabe zu „Black Stiletto: Thriller, Abenteuer - New-York-Times Bestseller“ von Raymond Benson

Zu ihrer Zeit war BLACK STILETTO eine Legende; eine Untergrund-Heldin, die während der späten Eisenhower-Ära und den frühen Jahren unter Kennedy in New York City einige Berühmtheit erlangte. Obwohl sie von den Autoritäten gesucht wurde und eingesperrt worden wäre, wenn man sie gefasst oder ihre Identität gelüftet hätte, war die BLACK STILETTO eine kompetente und höchst erfolgreiche Verbrechensbekämpferin. Doch irgendwann in den 1960er-Jahren verschwand BLACK STILETTO von der Bildfläche, und man hörte nie wieder von ihr. Die meisten Menschen glaubten, sie wäre gestorben, und niemand erfuhr je, wer hinter der Kostümierung steckte. Mit Millionen von Dollars versuchte man, das Geheimnis der Person hinter dem Superheldinnen-Image zu lüften. Doch bis heute blieben viele Fragen unbeantwortet: Wer war sie? Ist sie noch am Leben? Und wenn ja, wo? Sollte es wirklich wahr sein, dass Martin Talbots betagte, vom Alzheimer gezeichnete Mutter Judy einmal die berühmte BLACK STILETTO war? Als Martin eine Reihe von Tagebüchern mit den Aufzeichnungen seiner Mutter findet, ist er überwältigt. Sie soll die Untergrund-Heldin vergangener Tage gewesen sein? So steht es zumindest bis ins kleinste Detail in diesen Tagebüchern geschrieben: Wie es dazu kam, dass sie zu einer Kämpferin für die Gerechtigkeit wurde, warum sie sich dazu entschloss, außerhalb des Gesetzes zu agieren, all ihre Heldentaten als berühmt berüchtigte Superheldin, und wie sich ihr Ruf plötzlich ins Gegenteil verkehrte. Kurzum - wie sich alles zutrug. Konnte das wahr sein? Talbot ist voller Zweifel und Unglauben. Doch dann tritt ein alter Erzfeind von BLACK STILETTO auf den Plan, welcher gnadenlos Rache nehmen will, und damit nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Leben ihres Sohnes und ihrer Enkelin gefährden könnte.

Absolut lesenswertes Abenteuer, einer jungen Frau die ihre Ängste überwindet und sich dem Retten von Menschenleben verschreibt!

— Chrissey22
Chrissey22

Ein Muss für jeden, der Pulphelden liebt.

— AndreasF
AndreasF

Faszinierendes Buch mit unterschiedlichen Handlungssträngen und kein Comicroman.

— Sancro82
Sancro82

Eine spannende Story und ein mitreißender Erzählstil.

— DarkReader
DarkReader

Sehr interessanter Erzählstil und eine spannende Geschichte

— Ladybella911
Ladybella911

Dieses Buch ist für Fans des Thriller und Abenteuers eine Empfehlung wert.

— Flaventus
Flaventus

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Oxen. Das erste Opfer

Sehr spannend und aufregend; macht neugierig auf die folgenden zwei Bände

Leserin3

Kreuzschnitt

Bogart Bull ist ein Kommissar, den ich gerne weiter begleiten möchte und auf dessen nächstes Abenteuer irgendwo in Europa ich gespannt bin.

misery3103

Durst

NEsbo knüpft mit diesem Thriller wieder an alte Stärke an. Mehr oder weniger die Fortsetzung von "Koma"

hundertwasser

In ewiger Schuld

Ich bin mega begeistert. Habe das Buch innerhalb von einer Nacht durchgelesen, weil es so spannend war.

elohweih

The Girl Before

Spannend, jedoch ziemlich sprunghaft und teilweise schleppend geschrieben.

Lina-Mit-Ell

Böse Seelen

Anders als die bisherigen Bücher der Reihe - aber sehr gut und spannend

Thommy28

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  • Die Black Stiletto ist soviel mehr als eine "weibliche Heldin" !

    Black Stiletto: Thriller, Abenteuer - New-York-Times Bestseller
    Chrissey22

    Chrissey22

    19. July 2017 um 17:25

    Inhalt: Zu ihrer Zeit war BLACK STILETTO eine Legende; eine Untergrund-Heldin, die während der späten Eisenhower-Ära und den frühen Jahren unter Kennedy in New York City einige Berühmtheit erlangte. Obwohl sie gesucht wurde und eingesperrt worden wäre, wenn man sie gefasst oder ihre Identität gelüftet hätte, war die BLACK STILETTO eine kompetente und höchst erfolgreiche Verbrechensbekämpferin. Doch irgendwann in den 1960er-Jahren verschwand sie von der Bildfläche, und man hörte nie wieder von ihr. Die meisten Menschen glaubten, sie wäre gestorben, und niemand erfuhr je, wer hinter der Kostümierung steckte. Bis heute blieben viele Fragen unbeantwortet: Wer war sie? Ist sie noch am Leben? Und wenn ja, wo? Als Martin eine Reihe von Tagebüchern mit den Aufzeichnungen seiner Mutter findet, ist er überwältigt. Sie soll die Untergrund-Heldin vergangener Tage gewesen sein? So steht es zumindest bis ins kleinste Detail in diesen Tagebüchern geschrieben: Wie es dazu kam, dass sie zu einer Kämpferin für die Gerechtigkeit wurde, warum sie sich dazu entschloss, außerhalb des Gesetzes zu agieren, all ihre Heldentaten als berühmt berüchtigte Superheldin, und wie sich ihr Ruf plötzlich ins Gegenteil verkehrte. Kurzum - wie sich alles zutrug. Konnte das wahr sein? Talbot ist voller Zweifel und Unglauben. Doch dann tritt ein alter Erzfeind von BLACK STILETTO auf den Plan, welcher gnadenlos Rache nehmen will, und damit nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Leben ihres Sohnes und ihrer Enkelin gefährden könnte.   Erster Eindruck: Ich war direkt nachdem ich den Klappentext gelesen hatte neugierig auf den Inhalt des Buches! Neugierig auf die Zeit, in der dieser Roman spielt. Aufgeregt wegen einer Frau in der Rolle einer unkonventionellen Heldin und wissbegierig was es mit dem Erzfeind der Black Stiletto auf sich hatte. Wer hier irrtümlich an den Stiletto als Schuh denkt, wird im Buch definitiv eines Besseren belehrt. Für mich hielt der Klappentext viele spannende Aspekte bereit, die mich dazu veranlassten diesen Roman in die Hand zu nehmen. Das Cover wirkt edel, mit seinem schicken goldenen Rahmen. Die Black Stiletto die ihr New Yorker Revier von einem der Dächer ins Visier nimmt besticht durch das glänzende Finish und die allgemein hochwertig verarbeitete Covergestaltung. Für mich ein absolut grandioser erster Eindruck eines Buches.   Schreibstil: Raymond Benson besticht durch einen lebhaften und bildlichen Schreibstil, dem ich als Leser nach wenigen Seiten sofort verfallen war. Der Autor schafft es den Leser in den Sog der Zeit zu ziehen und katapultiert ihn in das Amerika der fünfziger Jahre. Ich war positiv überrascht von Benson, da er seiner Protagonistin so viel Leben, Gefühl und Emotion einhaucht, wie ich es einem Mann kaum zugetraut hätte. Der Autor besticht durch einen tollen, nachvollziehbaren Romanaufbau und präsentiert dem Leser abwechselnd die Gegenwart und die Vergangenheit von Judy Cooper. Die Kapitel werden in verschiedenen Perspektiven beschrieben, wobei der Großteil aus dem Tagebuch von Judy erzählt wird. Diese Besonderheit fand ich als Leser spannend zu lesen und auch wenn es eine etwas ungewohnte Perspektive war, so hat mir der gesamte Romanaufbau sehr gut gefallen. Alles in allem war ich absolut angetan von Raymond Bensons Schreibstil und seiner Art und Weise, wie er den Roman aufgebaut hat. Auch der ein oder andere Schmunzler war zwischen den Seiten versteckt, sodass der Autor nicht nur Spannung, Thrill und Liebe sondern auch Humor in seinem Roman vereint.   Handlungsstränge: Ich persönlich mag es, wenn ein Buch nicht nur stumpf einem Handlungsstrang folgt. Ich mag die Herausforderung die ein Autor dem Leser stellt, wenn er mehrere rote Fäden durch seine Seiten zieht, die am Ende des Buches erst einen höheren Sinn ergeben. Alleine schon durch den Aufbau des Buches splittet der Autor die Handlung in insgesamt drei Teile. Einmal die Gegenwart, die Martin Talbot verkörpert. Dann Roberto der gewissermaßen die Brücke der Vergangenheit zur Gegenwart verkörpert und letztlich die Vergangenheit, die in Form der Tagebucheinträge von Judy Cooper alias Black Stiletto erfolgen. Der Leser bekommt aus verschiedenen Perspektiven ganz verschiedene Eindrücke vom Autor serviert und kann selbst Stück für Stück das Bild zusammensetzen. Ich fand es super, dass ich als Leser selbst meine Schlüsse ziehen konnte ohne, dass der Autor mir direkt eine Meinung diktierte. Auch der Charakter der Protagonistin wird dem Leser durch immer neue und frische Enthüllungen näher gebracht, sodass man zuerst „nur“ die kleine Judy kennenlernt, dessen Stiefvater ihr das Leben so zur Hölle macht, dass sie kurzerhand davon läuft, um in New York ein neues Leben zu beginnen. Als Leser nimmt man an ihrer Entwicklung teil und „wächst“ quasi mit Judy, bis diese irgendwann den Schritt zur Black Stiletto wagt. Für mich war diese Entwicklung eines jungen, verletzlichen Mädchens hin zu einer starken, mutigen und attraktiven erwachsenen Frau absolut grandios vom Autor dargestellt. Für mich ist die „Black Stiletto“ keine Heldin. Sie ist nicht wie Batman oder Superman. Sie ist eine Metapher für alle jungen Frauen dort draußen, die nicht an sich glauben und die in ihrem Leben gedemütigt wurden: Aus jeder einzelnen verletzten Frau kann eine „Black Stiletto“ werden. Niemand muss sich mit seiner „Opferrolle“ abfinden und das empfand ich als tolle, übergeordnete Botschaft des Romans.   Fazit: Für mich war dieses Buch eine absolut großartige Überraschung. Ich hatte wirklich ein tolles, anhaltendes Leseerlebnis, dass ich sehr genossen habe. Gleichzeitig war dieses Buch so viel mehr als bloße „Unterhaltungsliteratur“, denn es hat mich nicht nur in eine Zeit entführt, zu der ich zuvor keinerlei Bezug hatte, sondern hat mir eine Frau vorgestellt, die ihren Traum in einer Welt gelebt hat, in der Frauen (noch) nicht uneingeschränkt ihren Träumen nachgehen durften. Diese Reise fand ich einfach spannend, aufregend und mitreißend und ich freue mich schon sehr, wenn es weitergeht mit den Abenteuern der Black Stiletto.

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  • Interessante Erzählweise, guter Auftackt.

    Black Stiletto: Thriller, Abenteuer - New-York-Times Bestseller
    Kaito

    Kaito

    06. December 2016 um 16:45

    Zu ihrer Zeit war BLACK STILETTO eine Legende; eine Untergrund-Heldin, die in New York City einige Berühmtheit erlangte. Doch irgendwann in den 1960er-Jahren verschwand sie von der Bildfläche, und man hörte nie wieder von ihr. Als Martin eine Reihe von Tagebüchern mit den Aufzeichnungen seiner Mutter findet, ist er überwältigt. Sie soll die Untergrund-Heldin vergangener Tage gewesen sein? So steht es zumindest bis ins kleinste Detail in diesen Tagebüchern geschrieben... Das Buch setzt sich aus drei Erzählperspektiven zusammen. Abwechselnd verfolgt man die Geschichte von Judy (Martins Mutter und die Black Stiletto) in ihren Tagebüchern, man begleitet Martin auf der Suche nach der Wahrheit über seine Mutter und außerdem erfährt man einen Teil der Story aus der Sicht eines gealterten, aber nicht weniger gefährlichen Feindes der Black Stiletto. Diese Erzählweise klingt zunächst zwar etwas verwirrend. Aber man kann sich sehr gut in die Geschichte einfinden und jeder Wechsel wird zu Beginn abgekündigt. Da man die Gedanken und Gefühle mehrerer Figuren verfolgen kann, steigt die Spannung recht schnell. Man möchte zusammen mit Martin die Vergangenheit seiner Mutter und auch seine eigene ergründen. Und man hofft, dass der Gegenspieler Judy und ihre Familie nicht findet. Der Sprachstil unterscheidet sich, je nachdem welcher Person man gerade folgt. Alle sind sie aber flüssig zu lesen und passen gut zum jeweiligen Abschnitt. Gut gefallen hat mir, dass Black Stiletto ohne übernatürliche Kräfte oder Unmengen von Geld auskommt. Einzig und allein durch Ausdauer, Willenskraft und hartes Training wird sie zur Superheldin. Dies lässt Raum für Rückschläge, Blessuren und Fehler der Heldin. Der Grund für Judys Wandlung zur Heldin Black Stiletto erscheint allerdings ein kleines Bisschen willkürlich. Als Grundlage dient kein höheres Ziel o.ä.; was aber wiederum gut zum Bild der Heldin "ohne Besonderheiten" passt. Die Mischung aus Superheldengeschichte, Thriller und Abenteuer hat mich durchweg gut unterhalten. Besonders das Ende war super und hat mich nach der eher ernsten Geschichte zum Lachen gebracht. Ich bin gespannt auf die Folgebände.

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  • Jugendjahre einer Pulpheldin

    Black Stiletto: Thriller, Abenteuer - New-York-Times Bestseller
    AndreasF

    AndreasF

    24. November 2016 um 17:14

    Aus den Tagebüchern seiner Mutter erfährt Martin Talbot, dass er der Sohn von »Black Stiletto« ist. Diese war Ende der 50er eine maskierte Verbrechensbekämpferin, über die die Zeitungen berichteten und mutmaßten, und die später sogar zur Heldin einer Comicreihe wurde. Auch Martin hat in seiner Jugend von Black Stiletto gehört, er wäre aber nie auf die Idee gekommen, dass sich dahinter seine Mutter verbirgt.Der Hauptstrang der Geschichte folgt dem Werdegang von Judy Cooper, die es schon in ganz jungen Jahren nach New York verschlägt, nachdem sie den Übergriffen ihres Stiefvaters entflohen ist. Da sie kein Opfer sein möchte, gilt ihr Interesse dem Boxen (sehr ungewöhnlich für eine Frau zur damaligen Zeit) und später auch den asiatischen Kampfkünsten (generell ungewöhnlich, weil gänzlich unbekannt). Aber sie lernt auch den Umgang mit dem Messer, insbesondere dem namengebenden Stilett. Als ihr Geliebter im Zuge von Mauscheleien mit der Mafia getötet wird, macht sie sich auf einen Rachefeldzug.Dem Autor gelingt es sehr gut, Judys Werdegang so zu beschreiben, dass sie für den Leser glaubhaft daherkommt. Black Stiletto ist auch kein Superheld a la Batman, der die Bösen nur betäubt und der Polizei übergibt. Dagegen spricht schon das Stilett, ihre bevorzugte Waffe. Damit entspricht sie eher Pulphelden wie dem Shadow.Geschickt werden zu diesem Hauptstrang noch zwei Handlungsstränge in der Gegenwart gemischt. Da ist einerseits Martin, der Sohn, der das Tagebuch liest und sich entscheiden muss, was er mit dem Wissen anfängt. Des Weiteren ist da ein über 80 jähriger Gangster, der aus einer jahrzehntelangen Haft entlassen wird, die Black Stiletto ihm verschafft hat. Er will seinerseits Rache nehmen, was für ein gelungenes Finale sorgt.Ein Muss für jeden, der Pulphelden mag. Da die Geschichte nur die Anfänge von Black Stiletto beleuchtet, sind hier sicher noch weitere Bände zu erwarten.

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  • Black Stiletto eine Superheldin ohne Superkräfte

    Black Stiletto: Thriller, Abenteuer - New-York-Times Bestseller
    Sancro82

    Sancro82

    10. November 2016 um 10:22

    Stell dir vor du findest nach vielen Jahren heraus, dass deine Mutter eine Verbrecherjägerin in New York City in den 50er Jahren war. Genauso ergeht es Martin Talbot nachdem dieser eine Schatulle und einen großen Umschlag von dem Anwalt seiner Mutter erhält. Seine Mutter Judy lebt inzwischen in einem Altersheim und leidet an Alzheimer. Sie gab dem Anwalt den Auftrag die Schatulle und den Umschlag ihrem Sohn nach 15 Jahren zu überreichen. Mit den Dingen geht Martin Talbot zurück in sein Elternhaus und entdeckt dort im Keller einen geheimen Raum. In diesem Raum befinden sich schwarze Lederkostüme, Waffen und Bücher. Martin erkennt, dass die Bücher Tagebücher sind und fängt an das erste zu lesen. Ab hier beginnt die Geschichte von Black Stiletto und man taucht direkt in ihren Werdegang ein. Parallel dazu spielt die Geschichte weiterhin in der Gegenwart. Roberto Ranelli wird aus dem Sing Sing Gefängnis in New York entlassen. Er hat seine Zeit im Gefängnis abgesessen und ist nun auf der Suche nach Black Stiletto um sich an ihr zu rächen. Die Geschichte springt zwischen diesen 3 Handlungssträngen hin und her und überschneiden sich zum Teil. Das tut der Spannung keinen Abbruch. Interessant ist auch der unterschiedliche Schreibstil zwischen den Protagonisten. Man muss auch dazu sagen, dass Black Stiletto eine Superheldin ohne spezielle Fähigkeiten ist. Sie bekämpft ihre Gegner mit Kampfsport und normalen Waffen. Es ist also kein Comicroman, aber auch kein klassischer Krimi. Als Thriller würde ich das Buch trotzdem nicht bezeichnen. Die Mischung fand ich trotzdem sehr gut. Deswegen 4 Sterne.

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  • Die eigene Mutter eine Superheldin?????

    Black Stiletto: Thriller, Abenteuer - New-York-Times Bestseller
    Argentumverde

    Argentumverde

    26. October 2016 um 15:40

    Mit dieser Frage muss sich Martin auseinandersetzen, als er das Erbe seiner noch lebenden, aber an Alzheimer erkrankten Mutter erhält. Die kleine Kiste mit den 3 Schlüsseln führt ihn zu den Tagebüchern seiner Mutter und den Leser auf eine zum Teil recht turbulente Reise durch Vergangenheit und Gegenwart. Abwechselnd verfolgt man die Geschichte Judys, Martins Mutter, in Ihren Tagebüchern zu einer Zeit als sie noch ein junges Mädchen war im Jahre 1958 und davor, und in der Gegenwart begleitet man Ihren Sohn Martin auf der Entdeckungsreise zur Wahrheit über seine Mutter. Aber nicht nur ihn sondern auch einen in die Jahre gekommenen, allderdings deshalb nicht weniger gefährlichen, Mörder begleitet der Leser auf der Suche nach Black Stiletto in Person von Judy. Der anfangs etwas gewöhnungsbedürftige Schreibstil in der Ich-Form und der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit in Tagebuchform zieht den Leser stückchenweise immer tiefer in seinen Bann und während das 1. Kapitel noch etwas zäh ist, mag man später das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Spannung wächst von Abschnitt zu Abschnitt und die Zeitsprünge verstärken diesen Effekt eher noch. Der Leser erlebt mit wie aus Judy Black Stiletto wird, hadert zwischendurch auch mal mit dem Verhalten und den Entscheidungen der Protagonistin, die aber schlussendlich alle zueinander passen. Aber vor allem wird er immer tiefer in den Bann der jungen Superheldin und auch Ihres alten Ichs und Ihrer Familie gezogen. Besonders ist auch, dass Black Stiletto ohne jedwede übernatürlichen Kräfte oder Mengen an Geld auskommt, einzig und allein durch ihre Fähigkeiten, ihre Ausdauer und sehr hartem Training entwickelt sie sich zur Superheldin. Dies bietet aber durchaus auch Raum für einige Rückschläge und Blessuren oder auch Fehler der Heldin, und man erlebt eine gute Mischung aus Abenteuergeschichte und Thriller mit einer gehörigen Portion Spannung. Das Ende wirft viele neue Fragen auf, wie es sich für den Auftakt einer Serie gehört. Einziges Manko für Interessierte aktuell ist, dass die bisher erschienenen 4 Folgebände bisher noch nicht ins Deutsche übersetzt sind und nur auf Englisch gelesen werden können, auch wenn sich dies zumindest beim nächsten Band im Frühjahr 2017 laut Verlag ändern soll. Mein persönliches Fazit: Der etwas andere Schreibstil passt hervorragend zu dieser neuen Superheldin und birgt einige spannende Lesestunden in sich. Ein absolut empfehlenswerter Auftakt zu einer neuen Superheldenserie die noch eine Menge Potential hat. Für mich selbst geht es ohne Frage mit Band 2 weiter.

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  • Leserunde zu "Black Stiletto: Thriller, Abenteuer - New-York-Times Bestseller" von Raymond Benson

    Black Stiletto: Thriller, Abenteuer - New-York-Times Bestseller
    LUZIFER_Verlag

    LUZIFER_Verlag

    Wir eröffnen eine spannende Leserunde zu Black Stiletto von Raymond Benson. Bewerbung für die Leserunde geht bis zum 16.10.2016, Beginn der Leserunde ist der 17.10.2016. Der Verlag stellt 15 E-Books kostenlos zur Verfügung. Allen Rezensenten wird anschließend ein kostenloses Ebook aus dem Verlagsprogramm (frei wählbar) geschenkt. Zum Inhalt:  Zu ihrer Zeit war BLACK STILETTO eine Legende; eine Untergrund-Heldin, die während der späten Eisenhower-Ära und den frühen Jahren unter Kennedy in New York City einige Berühmtheit erlangte. Obwohl sie von den Autoritäten gesucht wurde, war die BLACK STILETTO eine kompetente und höchst erfolgreiche Verbrechensbekämpferin. Zu ihren Gegnern gehörten gewöhnliche Gauner, kommunistische Spione und die Mafia. Doch irgendwann in den 1960er-Jahren verschwand BLACK STILETTO von der Bildfläche, und man hörte nie wieder von ihr. Die meisten Menschen glaubten, sie wäre gestorben, und niemand erfuhr je, wer hinter der Kostümierung steckte.Bis heute blieben viele Fragen unbeantwortet: Wer war sie? Ist sie noch am Leben? Und wenn ja, wo? Als Martin eine Reihe von Tagebüchern mit den Aufzeichnungen seiner Mutter findet, ist er überwältigt.Sie soll die Untergrund-Heldin vergangener Tage gewesen sein? Jene berühmte Frau, die sich mit der Mafia anlegte und jede Menge Verbrecher dingfest machte, und deren geheime Identität doch nie gelüftet werden konnte? Jene Frau, die gnadenlos jedes Verbrechen bestrafte? So steht es zumindest bis ins kleinste Detail in diesen Tagebüchern geschrieben.Konnte das wahr sein? Talbot ist voller Zweifel und Unglauben. Doch dann tritt ein alter Erzfeind von BLACK STILETTO auf den Plan, welcher gnadenlos Rache nehmen will, und damit nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Leben ihres Sohnes und ihrer Enkelin gefährden könnte.

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    • 80
  • Eine starke Frau, die sich behauptet.

    Black Stiletto: Thriller, Abenteuer - New-York-Times Bestseller
    DarkReader

    DarkReader

    26. October 2016 um 01:28

    Anfangs kam ich mit dem Schreibstil in der Ich-Form nicht wirklich gut zurecht, doch das gab sich zum Glück schon nach ein paar Seiten. Die Geschichte von Judy lässt sich flüssig und leicht lesen und ich war schnell von der Geschichte gefesselt. Schnell bindet der Autor den Leser an seine Story, so dass es schwer fällt, das Buch wegzulegen.Personen, Orte und Handlungen werden sehr gut beschrieben, mein Kopfkino kam jedenfalls voll auf seine Kosten.Ein großes Kompliment bekommt der Autor von mir für seine tollen Nebendarsteller, die die Hauptakteure perfekt abrundeten und die Geschichte richtig gut machten.Der stetige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ließ zu keiner Zeit Langeweile aufkommen, es wurde von Seite zu Seite spannender und interessanter.Besonders gut gefielen mir die tiefen Einblicke in die verschiedenen Persönlichkeiten, auch wenn ich bei Judy gern noch etwas mehr davon gehabt hätte. Fazit:Ein Buch, dass zu lesen lohnt, ich kann es empfehlen.

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  • Eine Legende lüftet ihr Geheimnis

    Black Stiletto: Thriller, Abenteuer - New-York-Times Bestseller
    Ladybella911

    Ladybella911

    24. October 2016 um 23:08

    Man nannte sie „Black Stiletto“ ….und sie wurde zu einer Legende.... Als Martin vom Anwalt seiner Mutter, seinem Onkel Thomas, das Vermächtnis seiner Mutter ausgehändigt bekommt, eine kleine schwarze Schatulle, einen Brief und einen Schlüsselring mit drei Schlüsseln daran, ahnt er nicht, dass er auf eines der bestgehüteten Geheimnisse aus dem New York der 1960iger Jahre stoßen wird. Ein Geheimnis, das ihn entdecken lässt, wer oder was seine Mutter wirklich war – eine Mörderin!! Martin erhält die Tagebücher seiner Mutter, in welchen sie beschreibt, wie aus einer ganz gewöhnlichen, aus einer texanischen Kleinstadt stammenden Jugendlichen, die berühmt-berüchtigte Black Stiletto wurde. Sehr interessant ist die Erzählform, die der Autor hier anwendet, er verwendet für jeden Protagonisten die „Ich“ Form. Die Handlung selbst bewegt sich permanent zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Judy May Talbot, die Mutter, präsent durch ihre Tagebucheintragungen aus den Jahren 57 – 59, Roberto, der mit 82 Jahren aus dem Gefängnis frei kommt und sich auf die Suche nach ihr macht, um eine alte Schuld zu begleichen. Und immer wieder Martin, der Sohn, der die Gegenwart repräsentiert und sich anfangs nicht vorstellen kann, dass die Frau, die er jede Woche in ihrem Pflegeheim aufgrund ihrer Alzheimer Krankheit besucht, dass diese Frau, seine Mutter, diese besondere Black Stiletto gewesen sein soll. Durch die besondere Erzählform wird die Spannung der Handlung, bis auf kleine Schwächen in der Mitte des Buches, wo man die Motivation und die getroffenen Entscheidungen der Hauptperson, manches Mal nicht so ganz nachvollziehen kann, fast durchweg hoch gehalten. Das Buch liest sich leicht, hat einen flüssigen lockeren Schreibstil und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.Es ist sicherlich auch für Fans von Superhelden interessant, obwohl die Heldin hier nicht durch sogenannte Superkräfte brilliert, sondern sich jede einzelne ihrer besonderen „Kräfte“ mit hartem Körpereinsatz erarbeitet hat. Auch die Leser von Krimis und Thrillern dürften hier durchaus auf ihre Kosten kommen.

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  • Eine Superheldin wird geboren

    Black Stiletto: Thriller, Abenteuer - New-York-Times Bestseller
    Flaventus

    Flaventus

    24. October 2016 um 13:05

    Wie heißt es so schön? Jede Legende hat einen Anfang. Das Buch „Black Stiletto“ beschreibt den Anfang der gleichnamigen Heldin, die in den Fünfzigern des 20. Jahrhunderts für Recht und Ordnung im damaligen New York gesorgt hat. In dem Buch wird beschrieben, wie aus der bis dahin recht gewöhnlichen Judy Cooper die „Black Stiletto“ wurde. Dabei wird aber nicht nur stumpf die Geschichte erzählt, sondern Benson greift auf ein besonderes Stilmittel zurück. Er erzählt die Geschichte aus mehreren Ego-Perspektiven. Zum einen gibt es Martin Talbot, der sich direkt am Anfang des Buchs damit vorstellt, dass er der Sohn von „Black Stiletto“ ist. Er ist es, der die Tagebücher seiner Mutter findet, in der sie ihre Geschichte erzählt. Der erste Eintrag des Tagebuchs datiert auf den Juni des Jahres 1958, wobei sie in den ersten Kapiteln beschreibt, wie es in ihrer Kindheit war. Die zweite Hauptfigur in diesem Buch ist Roberto Ranelli, der im Alter von 82 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird, um sich auf die Suche nach Judy Cooper zu machen. Interessante Erzählperspektiven Nun springt die Erzählung zwischen diesen drei Perspektiven und den beiden Zeitlinien. Durch die Ego-Perspektive taucht der Leser dadurch tief in die jeweiligen Sichtweisen ein. Der Leser weiß, dass alle drei Handlungsstränge Gemeinsamkeiten aufweisen und sich überschneiden werden. Dieses Wissen hebt die Spannung über weite Teile des Buchs. Interessant ist ebenfalls, wie sich der Schreibstil der jeweiligen Protagonisten unterscheidet. Das Interessante an der Handlung ist, dass Black Stiletto nicht auf irgendwelche Superkräfte (wie Superman) oder hoch entwickelte Technik (wie Batman) zurückgreift, sondern sich (mit ein, zwei Ausnahmen) ihre Fähigkeiten im Großen und Ganzen erarbeitet. Dadurch ist das Buch nicht nur für Comic-Leser interessant, sondern auch für jene, die im Thriller-Genre unterwegs sind. Es gibt allerdings auch ein paar Tiefpunkte in diesem Buch. Die Entwicklung von Judy zur Stieletto ist ein wenig zu simpel gehalten. Hier wäre mehr drinnen gewesen. Innerhalb ihrer Taten bleibt zusätzlich so manches Mal ihre Motivation im Dunkeln. Warum genau mischt sie sich nun ein und sucht gerade dann nach Recht und Ordnung?Allerdings ist dies Jammern auf hohem Niveau und trübt das Lesevergnügen lediglich margnial. Fazit Das Buch schafft es durch die interessanten Erzählperspektiven die Spannung über weite Teile des Buchs aufrecht zu halten. Der Schreibstil ist angenehm, so dass ich das Buch recht zügig durchgelesen habe. Trotz der kleinen Schwächen im Mittelteil des Buchs, ist das Buch durchweg empfehlenswert. Dabei werden nicht nur Fans von Superheldengeschichten angesprochen, sondern das Buch ist auch für Freunde des Thriller oder der Abenteuergeschichten lesenswert.

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