Raymond Carver

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Lebenslauf von Raymond Carver

Raymond Carver wurde in Clatskanie (Oregon) geboren und wuchs in Yakima, Washington auf. Carver studierte Creative Writing bei dem Autor John Gardner am Chicago State College. Am Humboldt State College in Kalifornien, wo er 1963 einen B.A. erwarb, und an der University of Iowa setzte er sein Studium fort. Er veröffentlichte zu Lebzeiten in verschiedenen Zeitschriften, darunter The New Yorker und Esquire, eine Anzahl von Erzählungen, zum Teil Kurzgeschichten, die aus dem Leben einfacher Menschen berichten. Seine Arbeiten zeichnen sich durch ihren lakonischen Stil aus, an dem sein Lektor beim Esquire, Gordon Lish, großen Anteil hatte. In den letzten Jahren wurden Lishs zum Teil massive Eingriffe in Carvers Texte zunehmend kritisiert. Noch zu Lebzeiten von Carver erschienen einzelne Erzählungen in einer von diesen Eingriffen gesäuberten Form. Stilistisch wird Carver dem literarischen Minimalismus zugerechnet. Carver war mit der Lyrikerin Tess Gallagher verheiratet und gut befreundet mit Tobias Wolff und Richard Ford. Im Jahre 1988 wurde er in die American Academy of Arts and Letters aufgenommen. Seit seiner Zeit am Humboldt State College bis zehn Jahre vor seinem Tod war Carver ein starker Alkoholiker. Viele seiner Geschichten zeugen von seiner Alkoholsucht. Carver starb im Alter von 50 Jahren in Port Angeles (Washington) an Lungenkrebs. Carvers Erzählungen wurden von Haruki Murakami ins Japanische übersetzt.

Bekannteste Bücher

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  • Carvers lyrisches Vermächtnis

    Ein neuer Pfad zum Wasserfall

    Duffy

    08. July 2018 um 14:52 Rezension zu "Ein neuer Pfad zum Wasserfall" von Raymond Carver

    Nachdem Carver seine Krebsdiagnose bekommen hatte, machte er sich zusammen mit seiner Frau, der Autorin Tess Gallagher, an die Arbeit zu einem letzten Buch mit Gedichten, die hier nun unterteilt in sechs Abschnitte vorliegen. Obwohl Carver für seine Short-Stories berühmt und auch bis heute auf dem Gebiet das Maß aller Dinge ist, hat er seiner Lyrikproduktion große Aufmerksamkeit gewidmet, er war nicht der Schreiber, der "nebenbei" Gedichte verfasst. Das, was von ihm in dieser Form existiert, ist wahrscheinlich noch wirkungsvoller ...

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  • Carver ist komplett

    Erste und letzte Storys

    Duffy

    10. June 2018 um 10:58 Rezension zu "Erste und letzte Storys" von Raymond Carver

    Macht es noch Sinn, Carver zu rezensieren? Wenn sich die Leser und alle Autoren einig sind, dass er der Meister der Kurzgeschichte ist? So will sich auch der Rezensent nicht mit einer "normalen" Rezension beschäftigen, denn auch diese Storys nehmen sich inhaltlich Carvers bekannten Themen an. Es sind die Storys von kleinen Dingen, von gewöhnlichen Menschen, die nur ab und an das Pech haben, auf der falschen Seite des Lebens zu stehen, im Lager der Unglücklichen oder Verlierer. Carvers kurzes Leben war stark geprägt von ...

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  • Der Short-story-König und seine Gedichte

    Gorki unterm Aschenbecher

    Duffy

    01. June 2018 um 14:26 Rezension zu "Gorki unterm Aschenbecher" von Raymond Carver

    Dass Carver der Meister der Short-Story ist, scheint unbestritten. Mittlerweile liegt sein Gesamtwerk auch in Deutschland in schönen und vollständigen Editionen vor. Was nicht alle wussten ist, dass er auch Gedichtbände veröffentlicht hat. Über den vorliegenden, ein "Best of" aus fünf Bänden, wird sich jeder selbst ein Urteil bilden, was es mit dem Poeten Carver auf sich hat. Wobei es ja eigentlich keine Gedichte sind, denn der Autor pflegt einen "offenen" Stil ohne den Zwang von Konventionen, da hält er es mit Bukowski, zu dem ...

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  • Beginners

    Beginners

    Gelinde

    20. November 2017 um 10:11 Rezension zu "Beginners" von Raymond Carver

    Beginners, von Raymons CarverInhalt:Viele einzelne Kurzgeschichten.Die meisten über irgendwelche verrückten und verkrachen Existenzen, traurig und sehr negativ, dann wieder ganz banale Sequenzen aus dem Alltag.-Ein alter Mann verkauft seine Möbel.-Ein Fotograph ohne Arme fotografiert einen verlassenen Mann + sein Haus.-Ein Ehepaar, er geht fremd, zu viel Alkohol, Erinnerungen.-Ein Mann erzählt seinem Sohn wie und warum er fremdgegangen ist, und das Drama danach.-Ein tödlicher Autounfall von einem Kind an seinem Geburtstag.-Eine ...

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    zu Buchtitel "Warum Lesen glücklich macht" von Stefan Bollmann

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden ...

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  • Unverkennbar: Carver

    Ein neuer Pfad zum Wasserfall

    JimmySalaryman

    17. October 2016 um 16:24 Rezension zu "Ein neuer Pfad zum Wasserfall" von Raymond Carver

    Carver hatte etwas, was viele Autoren ihr Leben lang suchen: die Gabe, richtige und wichtige Details zu erkennen und im Text zu platzieren. Dieses Detail ist ein Symbol, das für so vieles steht, was ungesagt bleibt, was nicht sagbar ist. Auch in den letzten Gedichten ist er seiner Sicht treu geblieben: blue collar, unbestechlich, nah am echten Leben, ohne eine Spur Sentimentalität, ohne Angst vor ungeliebten Wahrheiten. Seine Gedichte sind freier Vers, auch sie erzählen, sind keine Sprachkunststücke, die nur für sich stehen, die ...

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    • 3
  • Versetzen sie sich in meine Lage

    Würdest du bitte endlich still sein, bitte

    The iron butterfly

    Rezension zu "Würdest du bitte endlich still sein, bitte" von Raymond Carver

    22 Erzählungen des amerikanischen Schriftstellers Raymond Carver, die nachhaltig unterstrichen durch die Einleitung seines Freundes und Kollegen Richard Ford ihre Wirkung entfalten. Carver, der selbst viele Höhen und Tiefen in seinem Leben erlebte, erzählt still, jedoch mit einem scharfen Kennerblick. Seine Erzählungen sind Ausschnitte aus dem Leben, seine Protagonisten nicht nur Verlierer oder Gestrandete, sondern auch einfach nur Menschen, ganz schlichte, normale Menschen, wie man sie überall antreffen kann, auch im eigenen ...

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    • 3
  • Buch-Assoziationen - Bücher passend zu Substantiven, Adjektiven und Verben lesen!

    Die Verratenen

    Daniliesing

    zu Buchtitel "Die Verratenen" von Ursula Poznanski

    Hallo ihr Lieben, gerade hatte ich spontan eine Idee und vielleicht haben ja ein paar Lust dabei mitzumachen! In diesem Thema soll in jeder Woche ein anderes Wort im Mittelpunkt stehen. Dieses Wort kann eigentlich jeder Art sein, egal ob Substantiv, Adjektiv, Verb, Farbe etc. - dabei ist nur wichtig, dass man dazu gut etwas assoziieren kann. Für die erste Woche, die am 3. Mai startet, gebe ich als Wort "Muster" vor. Wenn ihr Lust und Zeit habt, dann könnt ihr in dieser Woche ein Buch beginnen, das hierzu passt. Wie ihr das Wort ...

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    • 368
  • "Träume, wissen Sie, sind das, woraus man erwacht."

    Kathedrale

    The iron butterfly

    04. May 2014 um 22:16 Rezension zu "Kathedrale" von Raymond Carver

    In "Kathedrale" von Raymond Carver verbinden sich 12 Kurzgeschichten zu einer Realität. Es ist die Realität der Menschen. Menschen, die in der Mittelschicht ihr Dasein fristen. Das Wenige, das sie vom Leben erwarten, müssen sie meist täglich noch erkämpfen. Ein Verlust bleibt bei Carver ein Verlust, der zu erdulden ist und oft ist ein Lichtblick nur ein verglimmender Stern am Firmament. Besonders erwähnenswert sind für mich: *Eine kleine, gute Sache* (Ann und Howard erleiden einen schmerzlich, tragischen Verlust.), *Das Abteil* ...

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  • Meisterwerk, ohne Frage.

    Raymond Carver: Kathedrale

    JimmySalaryman

    Rezension zu "Raymond Carver: Kathedrale" von Raymond Carver

    Carver bereitete sich auf einen Roman vor, man spürt das beim Lesen förmlich; die Erzählungen werden länger, eindringlicher, noch verdichteter. Carver ist immer ein Genuss: Kein Wort zuviel, nie geschwätzig. nie hört man den Autoren heraus. Er nimmt seine Figuren so ernst, dass er sich selbst zurücknimmt - viele Autoren sollten sich diese Haltung mal zu Herzen nehmen. Immer wieder Figuren am Rand ihrer Existenz, am Rand des Lebens, am Rande von Irgendetwas. Berührend, karg, sehr nah an den Protagonisten, mit viel Empathie und ...

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    Arun

    18. March 2014 um 00:23
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