Raymond Carver Beginners

(14)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(10)
(3)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Beginners“ von Raymond Carver

Raymond Carver ist vielleicht der berühmteste Autor amerikanischer Short Stories im 20. Jahrhundert - bekannt geworden vor allem durch sein Buch Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden. Dieses wurde jedoch in einer Version veröffentlicht, in der sein Lektor teilweise extreme Eingriffe vorgenommen hatte. Die Originalversion von Carvers Stories wird nun zum ersten Mal auf Deutsch publiziert.

Carvers Erzählungen in der Fassung wie er sie wirklich schrieb. Nicht ganz so lakonisch und brachial, dadurch aber viel berührender. Top!

— doceten
doceten

Stöbern in Romane

In einem anderen Licht

Ein sehr mitreißender Roman abends mit Tee und Kerzen

Anja_Si

Der Junge auf dem Berg

Eine Geschichte, die wach rüttelt und wieder und wieder an das appelliert, was wichtig ist. Wer bestimmt deine Gedanken?

Maren_Zurek

Palast der Finsternis

Zu viel, was man schon gelesen hat.

momkki

Zartbitter ist das Glück

Tiefgründig, exotisch und emotionsgeladene Geschichte von fünf Freundinnen die ihren lebensabend gemeinsam auf den Fidschis erleben möchten

isabellepf

Der Vater, der vom Himmel fiel

Britischer und schwarzer Humor bis hin zu brüllender Komik

Hennie

Liebe zwischen den Zeilen

Eine liebevolle Geschichte, wie Bücher unterschiedlichste Menschen verbinden und ihre Leben verändern können.

MotteEnna

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Beginners" von Raymond Carver

    Beginners
    JimmySalaryman

    JimmySalaryman

    03. January 2013 um 21:32

    Carver ohne Lish. War Carver der Autor, für den wir ihn, oder die meisten jedenfalls, gehalten haben? Der Minimalist? Schwierig. Sein Lektor Lish hatte gehörigen Anteil an seinem Werk, vor allem an dem Original, doch in diesen frühen Versionen, die manchmal etwas mäandern, hat Carver etwas zu bieten, was Lish verhasst war: Sentimentalität. Carver ist und bleibt ein Meister der kurzen Form. Man muss es lesen, und langsam lesen, es richtiggehend genießen.

    Mehr
  • Rezension zu "Beginners" von Raymond Carver

    Beginners
    Boris

    Boris

    20. June 2012 um 18:00

    Jetzt beginne ich eine Rezension von Carver mit ein paar Bemerkungen über ein Buch das ich zuvor gelesen habe und über das ich eigentlich nicht schreiben wollte. Aber der Zufall, diese Bücher hintereinander gelesen zu haben, treibt mich dazu. Das Buch davor war "Das Handwerk des Teufels" von Donald Ray Pollock. Laut Verlag, ein "Wegführer in die Hölle", laut Presse bereitet der Roman seinen Lesern "mehr als nur schlaflose Nächte", ein "Tsunami des Bösen" wird angekündigt. Pollock tut alles um dem gerecht zu werden. Religiöser Wahn, Massenmörder, Kindesmißhandlung und vieles mehr wird ausgebreitet und genauestens beschrieben und nach wenigen Seiten interessiert mich das nicht mehr. Fast alle Figuren sind böse, böse, böse und böse.Irgendwie habe ich das Buch beendet aber die schlaflosen Nächte haben sich nicht einstellen wollen. Schnitt! Raymond Carver! Ich kenne alle Geschichten von Carver, habe vor Jahren alles verschlungen. Jetzt also dieser neue Band mit den ungekürzten Geschichten aus"Wovon wir reden wenn wir über Liebe reden". Nach fünf, sechs Geschichten habe ich mich gefragt warum ich mir das wieder antue. Diese Geschichten verursachen Albträume. Diese Geschichten von scheiternden Ehen, von Alkoholikern, von vom Leben geprügelten Menschen verfolgen mich. Es gibt auch eine Geschichte von einem Mord, "Sag den Frauen, wir gehen", der beim Lesen so viel mehr wehtut, als alles was Pollock an Grausamkeiten anhäuft. Die meisten Geschichten sind aber von einer unspektakulären Beiläufigkeit, einer Lakonie, einer Einsamkeit, sie kriechen in mein Hirn und hinterlassen tiefere Spuren, als Häutungen und Anhalter mordende Spießerpärchen. Ein Höhepunkt, obwohl man das eigentlich nicht sagen kann, ist die Geschichte" So viel Wasser so nah bei uns", die von Robert Altman in" Short Cuts" und auch von Ray Lawrance als "Jindabyne" verfilmt worden ist. Vier Ehemänner fahren in die Einsamkeit zum Fischen und zum Trinken, finden eine Frauenleiche, überlegen kurz ihren Ausflug zu unterbrechen, tun das nicht, binden die Leiche fest, fischen, trinken, kehren dann zurück und verstehen nicht, warum danach nichts mehr so ist wie vorher..... Noch kurz zu den längeren Fassungen: Ich liebe die kurzen Fassungen von Carvers Lektor Gordon Lish. Einige der längeren Fassungen wirken fast "geschwätzig", bei anderen gewinnen die Figuren, man erfährt mehr, sie wirken "menschlicher". Von mir gibt es keine Empfehlung für oder gegen eine der beiden Ausgaben, nur eine klare Empfehlung für beide! Ach ja, das Buch ist mit klugen Anmerkungen versehen, es gibt Auszüge aus den Briefen zwischen Carver und Lish. Danke an den Verlag!

    Mehr