Raymond E. Feist Die Legenden von Midkemia 1

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Inhaltsangabe zu „Die Legenden von Midkemia 1“ von Raymond E. Feist

Seit geraumer Zeit leisten die Menschen von Midkemia den Invasoren von der anderen Seite des Spalts tapferen Widerstand. Doch der Spaltkrieg fördert seltsame Allianzen: Um im Kampf nicht von den Dunkelelfen überwältigt zu werden, müssen sich die königlichen Truppen mit ihrem Feind, den Tsurani-Invasoren, verbünden - nur so können sie den bitteren Winter in der Wildnis überstehen...

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  • Rezension zu "Die Legenden von Midkemia 1" von Raymond E. Feist

    Die Legenden von Midkemia 1

    _Cyre_

    28. April 2011 um 20:21

    Zwischen den Welten Midkemia und Kelewan tobt ein gnadenloser Krieg. Die Angriffe der Tsurani sind hart und die Armeen des Westens werden hart bedrängt. Unabhängig von den Armeen des Westens agieren die Leute um Dennis Hartraft. Sie sehen sich als der Stachel im Fleisch der Tsurani und tun alles, um die Invasoren zu vernichten. Bis sie beinahe in einen Hinterhalt der Moredhel geraten. Dennis sieht sich gezwungen nach Norden zu ziehen. Und die einzige Chance, um den Winter, verfolgt von den Moredhel, zu überleben ist, sich mit einer Gruppe Tsurani zu verbünden, die in dieselbe Richtung geflohen ist... Mit 'Die Brücke' begibt sich der Autor zurück in die Zeit des Spaltkrieges und die Darstellung der verfeindeten Gruppen und deren Misstrauen zu einander, gelingt ihm ausgesprochen gut. Während es am Anfang noch unmöglich erscheint, dass die Midkemier und die Tsurani gemeinsame Sache machen, ohne sich dabei umzubringen, nähern sich die beiden Gruppen im Laufe der Zeit einander an. Und das ohne unnötige Dramatik und auf eine sehr eralistische Weise. Das Misstrauen, das in der Luft hängt, lässt sich beinahe spüren und öfter als einmal ist es alleine dem Elben Tinuva zu verdanken, dass Blutvergießen verhindert wird. Der Großteil der Geschichte wird aus der Sicht von Dennis und Asayaga erzählt, den beiden Befehlshabern. Wechsel zu anderen Charakteren bringen die Situation in der vermischten Truppe zum Ausdruck und als besonders spannend gestalten sich die Szenen, die aus der Sicht des Moredhel Bovai erzählt werden. Es ist eine der wenigen Gelegenheiten einen Einblick in die Sichtweise der Dunklen Bruderschaft zu bekommen, einen Einblick in ihre Definition von Ehre und dabei lassen sich einige interessante Parallelen zu den Elben entdecken. Mich persönlich hat vor allem die Geschichte um Tinuva und Bovai gefesselt, obwohl meiner Meinung nach recht früh erkenntlich ist, in welcher Beziehung sie zu einander stehen. Beide sind sehr gut ausgearbeitete Charaktere, von denen man nach und nach ein wenig mehr erfährt und deren Beweggründe man immer besser zu verstehen lernt. Sehr gut gefallen hat mir hierbei auch der innere Konflikt, der beide quält. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, obwohl das Ende für mich hierbei nicht am Ende des Buches liegt, sondern die Geschichte eigentlich mit dem Ende des Konfliktes zwischen Tinuva und Bovai endet. Alles was danach kam, hat mich nicht mehr wirklich berührt, obwohl es ein sehr passender Abschluss war und es gut war, dass nach all den blutigen und grausamen Kämpfen doch noch so etwas wie ein Happy End gefolgt ist. Die Brücke würde ich an jeden weiterempfehlen, der Gefallen an der Midkemia-Saga hatte und der eine Situation gerne aus verschiedenen Blickwinkel sieht. Es ist eine relativ kurze, in sich geschlossene Geschichte und eine nette Ergänzung zum Midkemia-Zyklus.

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  • Rezension zu "Die Legenden von Midkemia 1" von Raymond E. Feist

    Die Legenden von Midkemia 1

    Gaudium

    28. June 2010 um 10:06

    "Wenn es irgend einen Autor gibt, der im Fantasy-Himmel zur Rechten von J.R.R. Tolkien sitzen wird, dann ist es Raymond Feist."

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