Raymond Jean Die Vorleserin

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Inhaltsangabe zu „Die Vorleserin“ von Raymond Jean

Marie-Constance lebt in einer südfranzösischen Kleinstadt. Sie liebt die Literatur und sie hat eine angenehme Stimme. So beschließt sie, Vorleserin zu werden. Auf ihr Inserat in der Zeitung melden sich mehrere Interessenten: Eric, ein behinderter Vierzehnjähriger, der von Constances Beinen ebenso fasziniert ist wie von der Lektüre, Michel Dautrand, ein bildungs- und liebeshungriger Topmanager, eine gebrechliche Generalin, die Marx und Engels liebt, ein kleines Mädchen und ein pensionierter Richter mit literarischem Nachholbedarf. Auf sie alle wirkt Marie-Constance so faszinierend, daß bald das Gefühlsleben eines jeden in Verwirrung gerät.

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  • Rezension zu "Die Vorleserin" von Raymond Jean

    Die Vorleserin

    Keksisbaby

    17. January 2013 um 13:30

    Marie-Constance ist Mitte dreißig, verheiratet, kinder- und arbeitslos. Und obwohl ihr Bauchnabel nach ihrem Dafürhalten nicht ganz mittig ist, ist sie dennoch eine attraktive Erscheinung, mit einer Stimme die zum Träumen einlädt. Durch ihre Freundin kommt sie auf die Idee, anderen etwas aus Büchern vorzulesen. Schnell ist die Anzeige mit junge Frau liest vor geschaltet und die Warnung ihrer Umwelt, das so mancher das missverständlich auffassen könnte, schlägt sie in den Wind. Zunächst hat Marie-Constance auch Erfolg. Zu ihren Kunden gehören, ein 14 jähriger spastisch gelähmter Junge, eine 80 jährige Revoluzzerin, ein 7 jähriges vernachlässigtes Mädchen und ein Wirtschaftsmanager, der sich bilden möchte. Als eben jener Wirtschaftsmanager Annäherungsversuche startet, beginnt sie zu ahnen wovor sie alle eindringlich gewarnt haben. Ich würde jetzt nicht so weit gehen, das Buch als Hommage an das Lesen zu bezeichnen, denn auch wenn es den Titel Die Vorleserin trägt, geht es doch hauptsächlich um Erotik. Für meinen Geschmack ist die Hauptfigur viel zu naiv. Sie sieht sich als Retterin des Abendlandes, in dem sie einen Kreuzzug führt mit französischen Klassikern unterm Arm. Dabei ignoriert sie mehr als eine Warnung sich in Acht zu nehmen, dass sie eher die unteren denn die oberen Regionen bei ihren männlichen Klienten anspricht. Sie ist dann auch noch so dumm eine Affäre mit dem Manager zu beginnen, die von ihrem doch sehr gefühlskalten Mann geduldet, ja sogar begrüßt wird, nur um am Ende des Buches festzustellen das alle Warnungen berechtigt waren und sie den Job an den Nagel hängt. Die kleinbürgerliche Art des Polizisten, hätte ich mir auch eher in einem kommunistischen Regime vorstellen können, aber nicht Ende des 20. Jhd. in Frankreich. Die Figuren waren alle durch die Bank verschroben. Bis auf die 80jährige Gräfin, soviel Überzeugung hätte ich in dem Alter auch gern noch. Die ganze Geschichte ist irgendwie seltsam, sie las sich zwar leicht, aber mir wurde mit unter schwindlig vom vielen Kopfschütteln.

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