Raymond Khoury Furia

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Inhaltsangabe zu „Furia“ von Raymond Khoury

Ein Angestellter des russischen Konsulats wird in New York aus einem Fenster gestoßen und stirbt. Was wollte er in der Wohnung des pensionierten Physiklehrers Leo Sokolov? Dieser ist nach dem Mord spurlos verschwunden. Gemeinsam mit einer russischen Geheimdienstmitarbeiterin macht sich FBI-Agent Sean Reilly auf die Suche nach dem Vermissten. Bald wird klar, dass Sokolov ein ganz anderer ist, als er jahrelang vorgab. Noch dazu ist er im Besitz einer mysteriösen, tödlichen Waffe, die in den falschen Händen unausweichlich zur Katastrophe führt. Und Reilly ist nicht der Einzige auf Sokolovs Spur. Lesung mit Simon Jäger und David Nathan 6 CDs | Laufzeit ca. 480 min
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  • Rasant und actionreich

    Furia
    ChrischiD

    ChrischiD

    28. June 2015 um 16:14

    Nachdem ein Angestellter des russischen Konsulats aus einem New Yorker Fenster stürzt, verschwindet der Inhaber der Wohnung, zu der das Fenster gehört, spurlos. Geschah dies aus freien Stücken oder wurde er entführt? FBI-Agent Reilly macht sich auf die Suche nach dem ominösen Mann, der scheinbar ein ganz anderer ist, als er jahrelang vorgab zu sein. Zugleich erhärtet sich das Gerücht, dass er eine Waffe besitzt, die weitaus gefährlicher ist als man sich vorstellen kann. Doch Reilly ist nicht der einzige, der dem Mann auf der Spur ist... FBI-Agent Reilly ist dem ein oder anderen Hörer möglicherweise bereits aus dem Werk „Scriptum“ bekannt. Aber auch wenn nicht, so findet man nicht nur schnell in die Geschichte hinein, sondern auch eine gewisse Verbindung zu den Charakteren. Dies liegt zum Einen an dem sehr eingängigen Stil, den Raymond Khoury pflegt, zum Anderen aber auch an der Darstellung der Sprecher, die den Figuren Leben einhauchen und die Atmosphäre in die heimischen Zimmer Einzug halten lassen. Die Wechsel der Sprecher und Perspektiven ist ebenso rasant wie das Geschehen als solches. Man muss schon ganz genau aufpassen, um nicht gleich zu Anfang aus der Bahn geworfen zu werden. Denn zunächst erscheint die Handlung ziemlich wirr, man könnte sogar fast meinen, dass noch gar nicht klar ist wohin das Ganze führen soll. Erst im weiteren Verlauf fügen sich die losen Enden langsam zusammen, so dass deutlich wird, dass natürlich alles geplant war, der Hörer nur verwirrt werden sollte, was absolut gelungen ist. Das Tempo bleibt durchweg auf hohem Niveau, so dass auch die Spannung entsprechend zu Tage tritt. Je mehr Hintergründe deutlich werden, desto mehr erhält man eine Ahnung davon wie groß das Ausmaß des Geschehens wirklich ist und desto mehr hofft man auf einen möglichst harmlosen Ausgang. Bis zum Schluss jedoch ist noch alles offen, jegliches vorstellbares Ende ist möglich. Die Sprecher könnten nicht besser besetzt sein als mit Simon Jäger und David Nathan. Sie schaffen es den Hörer in das Geschehen hinein zu katapultieren, dabei gleichzeitig ruhig und sachlich, und doch emotional zu interagieren. Eine Mischung, die wahrlich nicht jedem gelingt, hier aber für Begeisterung sorgt, obwohl die Thematik alles andere als Freude und Spaß übermittelt.

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