Raymond Khoury Malum

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Inhaltsangabe zu „Malum“ von Raymond Khoury

Als FBI-Agent Sean Reilly einen anonymen Anruf erhält, scheint er dem Rätsel um den angeblichen Selbstmord seines Vaters endlich einen Schritt näher: Ein Wissenschaftler, der seit vielen Jahren mit der CIA zusammenarbeitet und auch Reillys Vater kannte, verspricht ihm Informationen, für die viele zu töten bereit seien. Und tatsächlich: Der Informant stirbt, noch bevor es zum verabredeten Treffen kommt, und damit ist auch Reillys Leben in Gefahr. Doch er ist entschlossen, die Wahrheit ans Licht zu bringen – koste es, was es wolle. Aber noch weiß er nicht, mit wem er sich angelegt hat …

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  • Malum

    Malum
    Engel1974

    Engel1974

    13. April 2016 um 10:49

    Mit „Malum“ gibt es einen weiteren Thriller von Raymond Khoury und die Fortsetzung um den FBI Agenten Sean Reilly. Inhalt: Sean Reilly, Agent des FBI ist dem Rätsel um den angeblichen Selbstmord und einer zurückliegenden Entführung seines Sohnes, der inzwischen wieder bei ihm ist auf der Spur. Ein Wissenschaftler, der anscheinend seinen Vater kannte, und seit vielen Jahren mit der CIA zusammenarbeitet verspricht ihm Informationen, die ihm weiterhelfen sollen. Doch ehe es zum Treffen kommt stirbt der Informant. Um an weitere Informationen zu kommen erpresst Reilly einen CIA Agenten, dieser wird bei einem Treffen hinterrücks erschossen. Schnell gerät Reilly in Verdacht. Aber er ist entschlossen die Wahrheit ans Licht zu bringen – koste es, was es wolle, sogar das eigene Leben. Meinung: Der Autor Raymond Khoury hat sich einen Namen für seine schnellen, action- und temporeichen Thriller gemacht und so habe ich auch hier ein spannungsgeladenes Buch erwartet. Leider hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. Der Einstieg ist spannend und gut gelungen, allerdings flacht die Spannung dann sehr schnell wieder ab. Die weitere Handlung zieht sich lang wie ein Kaugummi und ich musste mich über 200 Seiten gedulden, bis es dann wieder so richtig spannend wurde. Vieles hätte um etliche Seiten gekürzt werden können, um einen guten Spannungsaufbau hinzubekommen. Der Autor hat einen sehr weit ausholenden Schreibstil, was sehr schnell zäh und langatmig wirkt und sehr zu Lasten der Spannung geht. Für die einzelnen Charaktere hätte ich mir mehr Persönlichkeit und Nähe gewünscht, so wirkten sie sehr unnahbar auf mich. In Kürze: Schreibstil: sehr weit ausholend, vieles hätte hier gekürzt werden können Charaktere: wirken sehr unnahbar und fern Inhalt: Beginn und Ende spannend, dazwischen zieht sich die Handlung enorm in die Länge Fazit: hatte ihr mehr Tempo, Action und Spannung erwartet, leider hielt sich meine Erwartung doch sehr in Grenzen

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    Malum
    R_Manthey

    R_Manthey

    12. April 2016 um 14:50

    Man muss wohl annehmen, dass dies der letzte Band der Reilly-Serie sein wird. Denn im Gegensatz zu den beiden Vorgängern geht es diesmal um Reillys persönlichen Feldzug gegen Leute, die er zu Beginn der Handlung noch nicht kennt, aber unerbittlich sucht. Aus den ersten beiden Bänden weiß der informierte Leser, dass Reillys Sohn Alex einer Gehirnwäsche unterzogen wurde, weil das der CIA nützlich erschien. Auch hinter dem Selbstmord seines Vaters vermutet Reilly dunkle Machenschaften der Firma. Man muss allerdings die ersten beiden Bände nicht unbedingt gelesen haben, um mit Reilly auf dem gleichen Stand zu sein, denn dafür sorgt der Autor hier noch einmal. Das Buch beginnt mit der Verhaftung eines Dark-Net-Programmierers, der später noch eine Rolle spielen soll. Von allen Teilen gefällt dieser am besten, weil er nicht seitenfüllend eine Nebenhandlung aus Reillys FBI-Leben aufbaut. Hier geht es nach einer kurzen und noch etwas behäbigen Warmlaufphase ausschließlich und dann recht rasant um Reillys persönlichen Kampf. Sein immer noch unter Albträumen leidender Sohn ist ihm Motivation genug, um den Verursachern dieser Leidensgeschichte gnadenlos nachzuspüren. Allerdings weiß Reilly nicht, mit wem er sich tatsächlich eingelassen hat und über welche Mittel und welchen Einfluss diese Leute verfügen. Doch das wird er bald zu spüren bekommen. Schließlich sind die Versuche seiner Hacker-Freunde, in das CIA-System einzudringen nicht unbemerkt geblieben. Obendrein bemüht sich einer der Übeltäter vor seinem absehbar nahen Tod um ein reines Gewissen und will sich Reilly anvertrauen. Doch dazu kommt es nicht mehr. Aus dieser Mischung entwickelt Khoury diesmal einen Thriller, der nicht die phasenweise Langatmigkeit der ersten beiden Bände besitzt. Er spielt gekonnt auf der Klaviatur der Dramaturgie solcher Werke. Zunächst verfängt sich Reilly in einer scheinbar ausweglosen Situation, weil er seine Gegner und ihre Methoden weder kennt, noch richtig einzuschätzen vermag. Aber natürlich helfen zufällige Umstände und unerwartete Beziehungen die Handlung in Gang zu halten. Der Showdown schließlich ist filmreif und abenteuerlich zugleich, weil bei manchen Kampfszenen in Khoury die Phantasie wohl leicht durchging. Aber was solls? Das gehört dazu, weil die Realität langweilig genug ist. Kurz gesagt: Dieser wahrscheinlich letzte Band überzeugt sowohl in seiner Handlung als auch wegen des bis zum Ende durchgehaltenen Spannungsbogens. Und vermutlich erweist sich diesmal auch der Handlungshintergrund, der die Machenschaften der CIA spiegelt, als realistischer als in den ersten beiden Bänden.

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