Raymond Radiguet Den Teufel im Leib

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Inhaltsangabe zu „Den Teufel im Leib“ von Raymond Radiguet

Die Wiederentdeckung eines Klassikers - neu übersetzt von Hinrich Schmidt-Henkel Ein junger, verwöhnter Bursche liebt die nur wenig ältere, aber bereits verlobte Marthe. Vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs entflammt eine Liebe, die eiskalt und leidenschaftlich zugleich ist und die Liebenden in eine Katastrophe stürzt - wie die ganze Gesellschaft um sie herum. Poetisch und spröde, ist der Roman in der Neuübersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel eine großartige Wiederentdeckung. Eine Liebesgeschichte, die "wirkt, als ob ein Baum spräche und seinen Saft erzählte". Jean Cocteau

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  • Rezension zu "Den Teufel im Leib" von Raymond Radiguet

    Den Teufel im Leib

    Xirxe

    18. July 2010 um 08:12

    Anfang des letzten Jahrhunderts ist dieses Buch erschienen – weshalb sollte man das jetzt noch lesen? Gibt es nicht genügend aktuelle Bücher mit vermutlich weniger altmodischer Sprache? Weil es Ansichten und Darstellungen vermittelt wie es auch heute nur wenigen Büchern gelingt. Und nicht zu vergessen: geschrieben von einem 17jährigen! Der 15jährige Ich-Erzähler verliebt sich in die 18jährige Marthe, die kurz darauf Jacques heiratet, der Soldat im ersten Weltkrieg ist. Dennoch beginnen die Beiden eine leidenschaftliche Liebesbeziehung, die eine Vielzahl unterschiedlichster Gefühle in dem jungen Mann hervorruft. Radiguet beschreibt sehr gelungen die unsteten Empfindungen, wie sie für Pubertierende nicht unüblich sind. Es ist keine unschuldige, selbstlose Liebe, sondern von seiner Seite meist mehr von Egoismus und Narzissmus geprägt, was der junge Mann aber auch immer wieder selbst erkennt ohne dass er sein Verhalten jedoch langfristig ändert. Man möchte diesen Menschen schütteln für Sätze wie „Es beleidigte mich aber, dass Marthe in einem Trennungsbrief nicht von Selbstmord sprach. Ich fand sie kalt.“, aber kurz darauf in die Arme nehmen für Aussagen wie diese: „Wer wegen der Liebe nicht arbeitet, ist darum kein Faulenzer. Die Liebe spürt dunkel, dass einzig die Arbeit wirklich von ihr ablenken kann.. Daher sieht sie die Arbeit als Rivalin. Und Rivalen duldet sie nicht.“ Das Hörbuch ist mit Christian Erdmann wunderbar besetzt. Seine jugendliche Stimme verkörpert auf gelungene Art und Weise die Arroganz wie auch die Ratlosigkeit des jugendlichen Liebhabers – man kann sich kaum einen besseren Sprecher vorstellen. Dennoch ziehe ich das Buch vor: Es gibt so viele Sätze und Aussagen in diesem Roman die man zweimal lesen möchte (oder auch dreimal ;-)), sich anstreichen und herausschreiben möchte – bei einem Hörspiel ist das eher schwierig. Also werde ich nun noch das Buch lesen :-)

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