Raymund Krauleidis Bürokrankheiten

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Inhaltsangabe zu „Bürokrankheiten“ von Raymund Krauleidis

Burnout war gestern. Wer heute etwas auf sich hält, leidet an originelleren Gebrechen wie Floskelie, Chartwahn oder Lästeritis. Der gemeine Büroalltag ist ein unerbittlicher Kampf gegen cholerische Vorgesetzte, dilettantische Mitarbeiter und nerviges Kundenpack. Kein Wunder, dass sich auf diesem Nährboden im Laufe der Zeit die unterschiedlichsten Krankheitserreger entwickeln konnten. Dumm nur, dass diese dem gebeutelten Angestellten die Zeit zwischen Frühstückspause und Feierabend noch mehr zu Hölle machen. Von A wie Absolutismus bis Z wie Zweckenbiss - die schonungslose Wahrheit über die tückischsten Bürokrankheiten. Frohes Abschlaffen!

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  • Leserunde zu "Bürokrankheiten" von Raymund Krauleidis

    Bürokrankheiten
    krauleidis

    krauleidis

    Hallo zusammen, heute hat mein neues Buch "Bürokrankheiten" das Licht der Bücherwelt erblickt. Aus diesem Anlass möchte ich gerne eine Leserunde mit euch starten! Worum geht es? "Kekskoma, Vitamin-B-Mangel, Kundenkontaktallergie – worunter 30 Millionen Angestellte wirklich leiden" - so der Untertitel des Buchs (der übrigens der längste ist, der jemals in der Datenbank von Bastei Lübbe hinterlegt wurde). Es geht hier also weder um medizinische Abhandlungen, noch um tiefenpsychologisches Fach-Blabla. Vielmehr steht der Spaß im Vordergrund. Denn: Lachen ist gesund – vor allem bei der Arbeit!  Insgesamt werden über 160 - nicht immer bierernst zu nehmende - Krankheitsbilder beschrieben. Von A wie "Absolutismus" über M wie "Mülltrennungsdefekt" bis hin zu Z wie dem gemeinen "Zweckenbiss". Zudem zieren zahlreiche Bilder dieses Buch (auf denen ich leider häufig selbst zu sehen bin. Zumindest ausschnittsweise :-))     Damit Ihr mitreden könnt, verlosen wir 20 Freiexemplare, für die Ihr Euch hier bewerben könnt. Bewerbungsschluss ist Freitag, der 22.02. um 18 Uhr, Wer das Buch schon gekauft hat, darf selbstverständlich ebenfalls mitmachen!   Ich freue mich sehr auf diese Leserunde und werde regelmäßig "vor Ort" sein, um Eure Anmerkungen und Meinungen zu lesen bzw. zu kommentieren. Und vielleicht fällt dem einen oder anderen ja eine Bürokrankheit ein, die bislang noch nicht beschrieben wurde?! Einfach mal die Kollegen während der Arbeit ein wenig genauer beobachten. Oder sich selbst... Viel Glück, bis bald und immer schön gesund bleiben, Raymund Krauleidis

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  • 100 Prozent der deutschen Büro-Angestellten leiden darunter

    Bürokrankheiten
    Fannie

    Fannie

    28. April 2013 um 05:43

    Kennen Sie Drill-Damage? Nein? Die Türrahmenskoliose vielleicht? Auch nicht? Und doch könnte es gut möglich sein, dass Sie daran erkrankt sind, ohne es zu wissen. Aber es gibt Abhilfe, denn der Autor Raymund Krauleidis öffnet den Angestellten in deutschen Büros mit seinem Buch „Bürokrankheiten“ die Augen für sämtliche Leiden, von denen man im Dienst befallen werden kann. Selbstverständlich alphabetisch geordnet sind die heimlichen und doch so offensichtlichen Office-Leiden nachvollziehbar dargestellt. Dabei informiert Raymund Krauleidis umfassend über die Symptome, die Verbreitung, die unterschiedlichen Erscheinungsformen und gibt dem Leser Ratschläge für den Umgang mit den Erkrankten an die Hand. Absonderliche Urteile und eine reiche Bebilderung sorgen für zusätzliche Unterhaltung. Ziemlich spitz, mit viel Ironie und unglaublichem Wortwitz nimmt der Autor die absurden Marotten der lieben Kollegen auf die Schippe. Wer ehrlich zu sich selbst ist, wird sich auch oft genug selbst wiedererkennen. „Bürokrankheiten“ ist viel mehr als nur ein auf Vorurteilen basierendes Krankheitslexikon. Davon, dass der Autor auf jahrelange Büro-Erfahrung zurückblicken kann, profitiert der Leser, indem Raymund Krauleidis mit viel Liebe zum Detail und (leider) sehr realitätsnah die zahlreichen Verrücktheiten zwischen Schreibtisch und Kaffeeküche analysiert. Ich persönlich habe bei der Lektüre teilweise Tränen gelacht. „Bürokrankheiten“ wird bei der nächsten Weihnachtsfeier zum Einsatz kommen. Dann werde ich mir einzelne Krankheiten herauspicken, diese vorlesen und die Kollegen müssen raten, wer gemeint ist. Mein Fazit: Höchstunterhaltsam! Lesen Sie dieses Buch aber lieber zuhause im stillen Kämmerlein. Denn wenn Sie „Bürokrankheiten“ in der Öffentlichkeit lesen, kann es zu unkontrollierten Lachanfällen bei Ihnen und (im mildesten Fall) fragenden Blicken ihrer Umgebung kommen.         

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  • Bürokrankheiten

    Bürokrankheiten
    Guaggi

    Guaggi

    14. April 2013 um 10:11

    Besonders toll finde ich an diesem Buch das Cover. Der graue Hintergrund mit der rosanen Schrift und dem Totenkopf aus Büroklammern hatte sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, so das ich unbedingt wissen wollte was sich hinter diesem Cover verbirgt. In diesem Buch verbergen sich 165 Bürokrankheiten mit Beschreibung. Symptome, Ursache, Behandlungsmöglichkeiten und Verwandte Krankheiten. Das ganze Buch ist aufgemacht wie ein medizinisches Lexikon und bringt uns auf humorvolle Weise diverse Bürokrankheiten näher. Vervollständigt mit einigen Bildern bietet dieses Buch nicht nur im Büro eine lustige Abwechslung zum Alltagsgrau.

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  • Rezension "Bürokrankheiten" von Raymund Krauleidis

    Bürokrankheiten
    Gela_HK

    Gela_HK

    01. April 2013 um 11:00

    Arbeiten Sie in einem Büro? Dann sind sie bestimmt auch schon infiziert. Raymund Krauleidis hat mit dem Buch „Bürokrankheiten“ ein Lexikon der häufigsten Bürokrankheiten wie Kekskoma und Vitamin-B-Mangel alphabetisch geordnet aufgeführt. Dank eines Stichwortverzeichnisses findet man schnell die akut grassierende Krankheit. Mit viel Humor werden die jeweiligen Verbreitungsformen und Sympthome geschildert sowie deren Behandlungsmöglichkeiten. Jeder wird hier die ein oder andere Krankheit finden, die ihn vielleicht schon einmal selbst getroffen hat. Oder aber auf jeden Fall, einen seiner Kollegen erwischt hat. Das Buch ist allen Büromenschen zu empfehlen. Besonders spaßig, wenn man im Büro mit Kollegen einzelne Krankheiten anderen zuordnet. Schnell findet man dann auch noch andere Krankheiten, die im Büroalltag auftreten können.

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  • Bürokrankheiten

    Bürokrankheiten
    dorli

    dorli

    28. March 2013 um 15:07

    Was für ein wunderbares Nachschlagewerk! Mit viel Witz präsentiert Raymund Krauleidis in diesem Buch zahlreiche „Bürokrankheiten“ von A-Z. Dabei schildert der Autor den Verlauf der Krankheit, beschreibt die Symptome, nennt Erscheinungsformen, Ursachen und sogar Behandlungsmöglichkeiten. Alles ist sehr übersichtlich gestaltet, oft ergänzen Fotos die Erläuterungen. Auch die lateinischen bzw. griechischen Bezeichnungen der einzelnen Krankheiten werden mitgeliefert – da kann man gleich mit dem neu erworbenen Fachwissen im Kollegenkreis glänzen :-) Beim Lesen merkt man schnell: diese Krankheiten sind weit verbreitet. Nicht nur, dass ich für jedes Wehwehchen den ein oder anderen Kollegen oder Vorgesetzten vor Augen hatte, auch mich selbst habe ich wiedergefunden (Mal- und Kritzelseuche). „Bürokrankheiten“ ist für jeden Angestellten eine amüsante Rundum-Information, die den grauen Büroalltag ein bisschen fröhlicher macht. Ein Buch, das fantastische Unterhaltung für zwischendurch bietet, mich Seite um Seite immer wieder hat Schmunzeln lassen und das ich mit Sicherheit immer wieder gerne zur Hand nehmen werde.

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  • Bürokrankheiten

    Bürokrankheiten
    Blaustern

    Blaustern

    20. March 2013 um 20:24

    Das Buch „Bürokrankheiten“ von Raymund Krauleidis stellt die Krankheiten, die einem täglich im Büro über den Weg laufen, in der Art eines Lexikons vor. Circa 120 Bürokrankheiten werden von A-Z beschrieben, beginnend mit dem lateinischen Namen der Krankheit. Es folgen die Symptome, die Beschreibung der Krankheit, ähnliche Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten, wobei letzteres noch nicht bei allen Krankheiten möglich ist. Die humorvolle Darstellung der so verschiedenen Krankheiten, wie auch die Menschen sind, lösen regelrechte Lachkrämpfe aus, und sollten wirklich nicht zu ernst genommen werden. Viele Krankheiten erkennt man an seinen Kollegen im Büro wieder, aber auch an sich selbst. Wer hatte denn noch keine Montagsdepression? Sehr witzig fand ich auch die Fachidiotie, die Anhäufung von Fachwissen zerstreuter Professoren, und das Schleppen von Aktenbergen durchs Haus als Alibi. Endstadium, wenn die Ordner zum Feierabend mit nach Hause genommen werden. ;))) Interessant war auch die unterschiedliche Darstellung von Burnout. Das Buch sorgt wirklich für gute Unterhaltung und ist gut geeignet zum Zwischendurchlesen. Als Geschenk an die Kollegin / den Kollegen wärmstens zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Bürokrankheiten" von Raymund Krauleidis

    Bürokrankheiten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Im seinem Buch beschreibt Raymond Krauleidis in Lexikonform viele Krankheiten, welche einen den Büroalltag aber auch das Privatleben verdammt schwer machen können. Die Krankheiten sind alphabetisch geordnet. Jede Krankheit hat einen lateinischen Namen. Aufgeführt sind die Beschreibung der Krankheit, die Symptome, verwandte Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten. Dieses Buch, welches alltägliche Dinge wie das Verlegen von Geschirr oder die die Angst vor neuen Kollegen als Krankheit definiert, hat mir sehr oft ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert. Es werden „Krankheiten“ beschrieben, wie Lästeritis (pathologischer Austauschzwang über Auffälligkeiten bei Kollegen), Kühlschrankdemenz (Dinge im Kühlschrank werden erst nach Jahren wieder gefunden) oder auch Fachidiotie (krankhafte Anhäufung von Fachwissen). Diese „Unarten“ im Büroalltag werden auf humorvolle und nicht ganz ernst zu nehmende Weise dargestellt. Bei der Lektüre eines Buches habe ich selten so viel gelacht wie bei diesem. In den aufgeführten Krankheiten erkennt man viele seiner Mitmenschen, aber auch sich selber sehr oft wieder. Ich habe mich sehr gefreut, dieses Buch lesen zu dürfen und es wird bei mir einen Platz erhalten, wo ich es immer mal wieder schnell zur Hand nehmen kann, um wieder drin zu blättern und zu lesen. Es ist sehr gute Unterhaltung auch mal für zwischendurch, da man es dank seines Aufbaus als Lexikon nicht an einem Stück durchlesen muss. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, an dieser Leserunde teilzunehmen und das Buch hat für gute Laune bei mir gesorgt. Auch meine Kollegen im Büro haben herrlich drüber lachen können. Es ist auf alle Fälle weiterzuempfehlen, auch an Menschen welche nicht im Büro arbeiten.

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  • Rezension zu "Bürokrankheiten" von Raymund Krauleidis

    Bürokrankheiten
    micluvsds

    micluvsds

    12. March 2013 um 12:31

    "Bürokrankheiten" von Raymund Krauleidis ist ein Buch über die kleinen und großen Krankheiten (oder Verhaltensauffälligkeiten), die einem nicht nur im Büro, sondern auch in anderen Berufen immer wieder begegnen. Das Buch ist dabei wie in Lexikon gestaltet, von A-Z werden die Begriffe aufgelistet, und nach Nennung der lateinischen Bezeichnung und gegebenenfalls auch weiteren andersprachigen Begriffen definiert. Natürlich werden Symptome, Erscheinungsformen und ähnliche Krankheitsbilder ebenso wie Behandlungmöglichkeiten sorgfältig aufgeführt. Äußerlich spricht das Buch durch seine Gestaltung mit ertastbaren Büroklammermotiven an. Sehr schön fand ich das gut sichtbare Register, das einem das Nachschlagen erleichtert. Mir hat das Buch sehr gefallen. Es ist sehr unterhaltsam geschrieben, und beim Lesen musste ich immer wieder schmunzeln, wenn mir ein Krankheitsbild doch schon einmal irgendwo begegnet ist - oder ich bei ehrlichem Nachdenken doch zugeben muss, an einigen Krankheitsbildern selber zu leiden. Meiner Ansicht nach ist das Buch vor allem, aber nicht nur, Menschen, die schon einmal in einem Bürojob gearbeitet haben oder es noch tun zu empfehlen. Doch auch andere werden manchmal sogar im Privatleben schon Kontakt mit den verschiedenen Krankheitsbildern gehabt haben, und daher das Buch sicher auch mit einem Schmunzeln lesen. Ich gebe 5 Sterne und empfehle das Buch sehr weiter!

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  • Rezension zu "Bürokrankheiten" von Raymund Krauleidis

    Bürokrankheiten
    Linny

    Linny

    12. March 2013 um 12:02

    Bürokrankheiten Von Raymund Krauleidis Das Buchcover ist auffällig gestaltet. Mit dem Titel in kräftigen Farben und der „Büroklammerfigur“. Es macht einen neugierig auf den Inhalt des Buches. In der Buchhandlung würde es auffallen. Ich arbeite selber in einen Büro und muss zu geben. In manchen Krankheitsbild finde ich mich ein weinig wieder. Aber man sollte die einzelnen Krankheiten nicht zu ernst nehmen. Sondern mit einem Schmunzeln diesen Roman lesen. Was mir richtig gut gefällt, sind die Behandlungsmethoden, also nicht die Hoffnung verlieren. Jeder ist heilbar. Ein unterhaltsamer Lesespaß auch gerne in der Mittagspause.

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  • Rezension zu "Bürokrankheiten" von Raymund Krauleidis

    Bürokrankheiten
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    07. March 2013 um 11:01

    Sie dachten, sie kämen nicht im Behördendschungel zurecht und die Mitarbeiter tun alles, um möglichst wenig zu tun? Tja, das denken auch nur sie! Sie haben ja auch keine Ahnung, mit welchen, teils lebensgefährlichen Krankheiten die armen Büromitarbeiter sich rumschlagen müssen!! Von einfachen Krankheiten, die nur ablenken bis zum fast tödlichen Kekskoma ist ziemlich viel vertreten. Meine Meinung: Eine gute und unterhaltsame Idee. Besonders die Abschnitte mit dem zeitlichen Krankheitsverlauf gefallen mir sehr gut. Die Behandlungsmöglichkeiten haben mir auch richtig gut gefallen und ich habe mich und den ein oder anderen Kollegen wiedererkannt. Ich werde es mal bei Gelegenheit unaffällig auf den Schreibtisch meiner Chefin legen. Allerdings war dann auch irgendwann die Luft raus. Jetzt in nachhinein kann ich mich leider auch kaum an ein Symptom mit Krankheit erinnern. Die ähnlichen Krankheiten haben mir hingegen gar nicht gefallen - verrät einfach, was noch kommt.

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  • Rezension zu "Bürokrankheiten" von Raymund Krauleidis

    Bürokrankheiten
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    03. March 2013 um 13:30

    Buchinhalt: Wer kennt ihn nicht, denn alltäglichen Kampf im Büro – sei es, mit den lieben Kollegen, den Vorgesetzten oder einfach mit Kaffeemaschine, Tacker und Co.? Doch Lachen ist gesund und die größeren und kleineren Büroalltäglichkeiten, wie Hektik, undefinierbares Kantinenessen oder den Fleck auf der Krawatte des Chefs als „Bürokrankheiten“ präsentiert zu bekommen, macht doch auch am Montagmorgen und einer gefühlten Ewigkeit bis zum nächsten Wochenende gute Laune. So beschreibt der Autor mit „Negationsinsuffizienz“ das fehlende Vermögen, auch mal „nein“ zu sagen oder mit „Speiseplanlosigkeit“ das zweifelhafte Talent, dem täglich einheitlichen Mampf mit Soße aus der Kantine einen halbwegs spannenden Namen zu verleihen. Dies alles geschieht in einer sehr humorvollen, oft nicht ganz todernst zu nehmenden Art und Weise, denn todernst ist das Leben schon genug – wer würde sich nicht zwischen „Spülmaschinenphobie“ und dem Herumtragen von fremden Kaffeetassen wiederfinden, zwischen „Spanndemie“ – dem Spannen in fremde Ausschnitte (zumindest durch die männliche Hälfte der Belegschaft) – oder dem täglichen Papierstau? Persönlicher Eindruck: Selten habe ich so herzlich gelacht wie bei der Lektüre dieses Buches. Man findet viele seiner Mitmenschen unweigerlich zwischen den Seiten und kann auch nicht verhehlen, selber schon Opfer einer „Bürokrankheit“ geworden zu sein. Die Sprache, mit der der Autor dieses recht ungewöhnliche Buch mit Leben füllt, ist angenehm und humorvoll, sowohl für Bürohengste als auch jedermann außerhalb von Großraumbüro, Kantine und Mitarbeiterparkplatz. Es ist nicht einfach, ihm in einer Rezension gerecht zu werden, da es sich schon aufgrund seines Aufbaus nicht mit beispielsweise einem Roman vergleichen lässt. Der Aufbau gleicht eher einem Lexikon, die Krankheiten werden alphabetisch in Folge beschrieben und abgehandelt. Innerhalb der einzelnen Abschnitte werden Vergleiche gezogen und nicht zuletzt die lateinischen „Fachausdrücke“ sorgen für so manchen Lacher. Das Buch ist durchweg zweifarbig gedruckt und das Cover weist haptische Elemente auf. Trotz seines farblich eher schlichten Äußeren braucht es sich keineswegs im Buchregal verstecken und darf seine schonungslose Wahrheit gerne immer wieder verbreiten – man ertappt sich immer wieder, es einfach irgendwo aufgeschlagen zu haben und darin zu lesen. Ein Buch mit Gute-Laune-Garantie und eine wirklich außergewöhnlich-originelle Idee! Volle Punktzahl!

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  • Rezension zu "Bürokrankheiten" von Raymund Krauleidis

    Bürokrankheiten
    aftersunblau

    aftersunblau

    03. March 2013 um 10:37

    In seinem Buch Bürokrankheiten - Kekskoma, Vitamin-B-Mangel, Kundenkontaktallergie beschreibt Raymund Krauleidis jede Menge Krankheiten, die einem, zum Teil, auch im Privatleben das Leben schwer machen können. Das Buch ist gestaltet wie ein Lexikon und die Krankheiten sind in einem Register nach Alphabet angeordnet. Zu jeder Krankheit gibt es eine Beschreibung, die Symptome und Ratschläge wie man mit dem Erkrankten umgehen sollte. Es finden sich Krankheiten die allgemein bekannt sind, wie z.B. die Korintenkackerei, aber auch jede Menge, die einem bei weitem schon aufgefallen sind, für die man aber bisher keinen Namen hatte. Zu ernst sollte man das Ganze nicht nehmen, das zeigt schon die lustige Schreibweise mit der der Autor an die Sache heran gegangen ist. Es gab viel zum schmunzeln und des Öfteren musste ich lauthals lachen. Bei vielem erkannt man sich selbst wieder oder man hat bestimmte Personen im Auge die einem zu der betreffenden Krankheit sofort einfallen. Alles in Allem ist das Buch gute Unterhaltung, gerne auch für zwischendurch, da man das Buch nicht unbedingt am Stück lesen muss. Ich bedanke mich dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte, es hat richtig gute Laune gemacht. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

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  • Rezension zu "Bürokrankheiten" von Raymund Krauleidis

    Bürokrankheiten
    Kitty411

    Kitty411

    02. March 2013 um 20:01

    Raymund Krauleidis – Bürokrankheiten (Kekskoma, Vitamin-B-Mangel, Kundenkontaktallergie – worunter 30 Millionen Angestellte wirklich leiden) Klappentext: „ Burnout war gestern. Wer heute noch etwas auf sich hält, leidet an originelleren Gebrechen wie Floskelie, Chartwahn oder Lästeritis. Der gemeine Büroalltag ist ein unerbittlicher Kampf gegen cholerische Vorgesetzte, dilettantische Mitarbeiter und nerviges Kundenpack. Kein Wunder, dass sich auf diesem Nährboden im Laufe der Zeit die unterschiedlichsten Krankheitserreger entwickeln konnten. Dumm nur, dass diese dem gebeutelten Angestellten die Zeit zwischen Frühstückspause und Feierabend noch mehr zur Hölle machen…“ Dieses Buch kann man ruhigen Gewissens als „Pflichtlektüre“ für alle Angestellten bezeichnen. Erstmals werden auf rund 240 Seiten die wichtigsten Bürokrankheiten erfasst und in ihrem Verlauf beschrieben – inklusive ihrer jeweiligen Erscheinungsformen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten: von A wie Absolutismus über P wie PowerPain bis hin zu Z wie … Ach schauen Sie einfach selbst! Sollten Sie sich wider Erwarten in keinem der dargestellten Krankheitsbilder wiederfinden, gehören Sie höchstwahrscheinlich zu den absoluten Ausnahmen. Gratulation! Aber freuen Sie sich bitte erst, wenn Sie tatsächlich am Ende des Buches angelangt sind und alle Krankheiten sorgfältig durchgearbeitet haben. Aufbau: Das Buch ist aufgebaut wie ein Lexikon oder Wörterbuch, statt eines zusammenhängenden Textes haben wir die Krankheiten als Stichpunkte, darunter folgen dann Beschreibung,, Verbreitung, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Ähnliches. Am Anfang des Buches gibt es sämtliche Krankheiten als Stichwortverzeichnis, so dass man, wenn man auf der Suche nach einer bestimmten Krankheit ist, diese rasch findet und die passende Seite aufschlagen kann. Covergestaltung: Der Einband ist in grau gehalten, Titel und Untertitel des Covers stechen hervor durch die Farbe pink und Autor sowie Verlag sind in klassischem weiss gehalten. Die gleichen Farben finden wir auf der Rückseite bei der Kurzbeschreibung des Inhaltes wieder. Den größten Teil des Covers ziert ein Totenkopf aus Büroklammern. Diese sind in meinen Augen ein besonderes Highlight, da sie erhöht sind und man sie beim Anfassen spürt. Zum Autor: Raymund Krauleidis ist 39 Jahre alt und schrieb bereits mehrere Romane und Sachbücher. Nach mehreren fachliterarischen Werken in der "...für Dummies"-Reihe erschienen 2009 und 2011 die ersten beiden Romane des Stuttgarter Autors. Im Februar 2013 nun das neue Werk Bürokrankheiten. Der gelernte Diplom-Kaufmann ist in mehreren Groß- und Kleinraumbüros tätig und konnte dort ausreichend Feldforschung für dieses Buch betreiben. Meine Meinung: Ich habe mich bei der Lektüre dieses Buches sehr gut amüsieren können. Die einzelnen Krankheitsbilder sind oft sehr lustig beschrieben und haben mich mal mehr, mal weniger zum Lachen gebracht. In einigen Beschreibungen konnte ich mich selbst oder andere mir bekannte Personen wiedererkennen, was den Spaßfaktor für mich nur noch erhöht hat. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der gerne schmunzelt und sich auch selbst nicht zu ernst nimmt, wer dieses Buch nicht liest verpasst ein lustiges Leseereignis!!!

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  • Rezension zu "Bürokrankheiten" von Raymund Krauleidis

    Bürokrankheiten
    Leseratz_8

    Leseratz_8

    02. March 2013 um 19:56

    "Bürokrankheiten" ist eine nicht ganz ernst zu nehmende Darstellung des Büroalltags in Form eines Lexikons der im Büroalltag häufig auftretenden Erkrankungen. Es werden ca. 120 Krankheitsbilder mit bereits erforschten Behandlungsmöglichkeiten beschrieben. Ein besonderes Augenmerk wurde auch auf die wissenschaftliche Darstellung (Übersetzung ins Lateinische oder Griechische und Betrachtungen zu verwandten Leiden) gelegt. Die Darstellung reicht vom Ähm-Pathie bis Zweckenbiss und sei jedem Büroarbeiter als Pflichtlektüre empfohlen. Gleichzeitig möchte ich das Auslegen des Buches in den für die Berufsfindung zuständigen Stellen der örtlichen Arbeitsagenturen anregen. Man muss die Jugend unbedingt über die Gefahren des Alltags aufklären. Das Buch hat mich gut unterhalten und ist auch ein tolles Mitbringsel für die eine oder andere Party im Kollegenkreis. Dabei sollte man bei der Auswahl der vorzutragenden Abschnitte des Buches auf die Symptome der Anwesenden achten. Manche Darstellung könnte zu Missverständnissen führen. Entspannte Unterhaltung, gelegentliches lautes Lachen und häufiges stilles Schmunzeln sind garantiert. Hier noch der Verweis auf eine der am häufigsten beobachteten Krankheiten: Rektale Adulation oder zu deutsch Arschkriecherei. In diesem Sinn, VIel Spaß!

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