Raynor Winn

 3,8 Sterne bei 131 Bewertungen
Autor von Der Salzpfad, Wilde Stille und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Raynor Winn

Seitdem Raynor Winn, geboren 1962, den kompletten South West Coast Path gelaufen ist, unternimmt sie regelmäßig Fernwanderungen und schreibt über Natur und Wildcampen. Sie lebt mit Ehemann Moth und Hund Monty in Cornwall. »Der Salzpfad« ist ihr erstes Buch, es wurde zum international gefeierten Bestseller und war auf der Shortlist für den renommierten Costa-Award.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Wilde Stille (ISBN: 9783442142828)

Wilde Stille

Erscheint am 14.12.2022 als Taschenbuch bei Goldmann.
Cover des Buches Der Salzpfad (ISBN: 9783616031545)

Der Salzpfad

Neu erschienen am 05.10.2022 als Gebundenes Buch bei DuMont Reiseverlag.
Cover des Buches Überland (ISBN: 9783616031552)

Überland

 (2)
Neu erschienen am 29.09.2022 als Taschenbuch bei DuMont Reiseverlag.

Alle Bücher von Raynor Winn

Cover des Buches Der Salzpfad (ISBN: 9783770166886)

Der Salzpfad

 (111)
Erschienen am 10.12.2021
Cover des Buches Wilde Stille (ISBN: 9783770169696)

Wilde Stille

 (16)
Erschienen am 20.06.2022
Cover des Buches Überland (ISBN: 9783616031552)

Überland

 (2)
Erschienen am 29.09.2022
Cover des Buches Der Salzpfad (ISBN: 9783616031545)

Der Salzpfad

 (0)
Erschienen am 05.10.2022
Cover des Buches Wilde Stille (ISBN: 9783442142828)

Wilde Stille

 (0)
Erscheint am 14.12.2022

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Raynor Winn

Cover des Buches Der Salzpfad (ISBN: 9783770166886)
mumoffives avatar

Rezension zu "Der Salzpfad" von Raynor Winn

Schicksalsreise
mumoffivevor 10 Tagen

Ray und Moth, Besitzer einer Farm in Schottland, haben durch eine Fehlinvestition und den Vertrauensmissbrauch eines Freundes extreme Schulden. Der finale Gerichtsprozess wird zu ihren Ungunsten entschieden, und sie verlieren ihre Farm sowie alles Ersparte. Obdach- und mittellos beschließen sie, sich keine Sozialwohnung zu mieten, sondern stattdessen den Küstenpfad zu wandern und wild zu campen. Erschwerend hinzu kommt, dass Moth eine schmerzhafte und potentiell tödliche Erkrankung hat, die ausgerechnet im Zeitraum des Verlustes der Farm diagnostiziert wurde. Die Autorin ist eine talentierte Schreiberin. Die Wanderung, Gefühle und auch Überlegungen zum sozialen Status obdachloser Personen werden eingänglich vermittelt. 

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Cover des Buches Überland (ISBN: 9783616031552)
IvoryLucys avatar

Rezension zu "Überland" von Raynor Winn

Eintausendsechshundert Kilometer
IvoryLucyvor 2 Monaten

Endlich ist der dritte Teil da! Ich habe schon so darauf hingefiebert!

Raynor Winn schreibt einfach so wunderbar. Ich bin ein Teil ihrer Erzählungen und immer irgendwie mittendrin. Ihre Bücher - also auch dieses - sind so voller Gefühle und wertvollen Erzählungen aus ihrem Leben. An so mancher Stelle standen mir tatsächlich die Tränen in den Augen.

Ich habe Raynor und Moth sehr in mein Herz geschlossen. Es ist, als ob ich beide schon richtig kennen würde. Mir geht ihre schwere Lebensgeschichte wirklich sehr zu Herzen und ich höre mich innerlich zusammen mit Raynor jedesmal schreien oder Moth anfeuern, wenn sich wieder ein Moment der Schwäche zeigt.
Die Liebe, die sie füreinander empfinden inspiriert mich immer wieder und sie berührt mich sehr.

Mir gefallen auch bei diesem Buch die sehr detailreichen Schilderungen. Raynor nimmt sich Zeit zum Erzählen und für die kleinen Details der Natur. Sie zieht gerne Vergleiche zu ihrem eigenen Leben. Diese Art zu erzählen, nimmt mir als Leserin die Hektik des Alltags. Es tut einfach gut mit Raynor und Moth diese Wanderungen anzutreten. Es fühlt sich jedesmal wie eine kleine Flucht aus dem stressigen Alltag an.

Nachdem das zweite Buch ziemlich viel Schwere hatte, was ich allerdings nicht negativ fand, ist dieses Buch etwas mehr wie das erste. Die beiden kämpfen sich in schwierigen Momenten hoch, nutzen den Tag, schmieden Pläne und wandern drauflos. Immer einen Schritt vor den nächsten, immer weiter.
Ehrlich, ich glaube, ich hätte so manches Mal das Handtuch geworfen. Wunde Füße, unwegbares Gelände, Hunger, Erschöpfung, Regen von allen Seiten. Und doch sind sie weitergezogen.

Es hat mich an mancher Stelle ein wenig an "die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Frey" erinnert. Man fragt sich bereits zu Beginn, was einen auf der Reise erwartet wird. Man ist bereits auf den ersten Kilometern ungeduldig und fiebert mit. Die Kilometer wollen einfach nicht weniger werden. Aber irgendwann, irgendwann auf dem Weg, holt einen die Erkenntnis ein, es wird leichter und man läuft einfach weiter.

Hut ab vor den beiden! 1600 Kilometer und schweres Gepäck dabei - und damit meine ich nicht alleine ihre Rucksäcke.

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Cover des Buches Der Salzpfad (ISBN: 9783770166886)
-nicole-s avatar

Rezension zu "Der Salzpfad" von Raynor Winn

Interessante Geschichte mit kleinen Schwächen im Schreibstil
-nicole-vor 4 Monaten

Eine Reise voller Hoffnung...

Alles, was Moth und Raynor noch besitzen, passt in einen Rucksack. Sie haben alles verloren – ihr Zuhause, ihr Vermögen und Moth seine Gesundheit. Mit einem kleinen Zelt machen sie sich auf, den South West Coast Path, Englands berühmten Küstenweg, zu wandern. Mit einem Mal ist ihr Zuhause immer nur dort, wo sie gerade sind. Sie kämpfen mit Vorurteilen, Ablehnung und der Sorge, dass das Geld für den nächsten Tag nicht mehr reicht. Und zugleich entdecken sie auf ihrer großen Wanderung das Glück: herzliche Begegnungen, ihre neu erstarkte Liebe und die Fähigkeit, Kraft aus der Natur zu schöpfen. Allen Prophezeiungen zum Trotz führt sie der mehrmonatige Trip zurück ins Leben und öffnet die Tür zu einer neuen Zukunft.
(Quelle: Inhaltsangabe – Goldmann Verlag)

In „Der Salzpfad“ schreibt Raynor Winn über eine schwierige Zeit in ihrem Leben, über neue Hoffnungen und ein großes Projekt. Nachdem sie durch eine Fehlinvestition alles verloren haben und ihr Mann Moth zudem noch eine erschreckende Diagnose von seinem Arzt erhält, fassen sie im Jahr 2013 einen Plan: Sie möchten den South West Coast Path wandern – der mit 1014 Kilometern längste Fernwanderweg Großbritanniens. Mit nur wenig Habseligkeiten in Rucksäcken und einem Zelt machen sie sich auf den Weg und erleben einiges – mit Höhen und Tiefen…

Dieses Buch ist eine Mischung aus einem Reisebericht über den Wanderweg, der an Englands Südwestküste entlangführt und Einblicken in das Leben von Raynor und Moth Winn. Die Geschichte der beiden ist sehr interessant und bewegend. Auch, dass sie trotz aller Schicksalsschläge nie die Hoffnung verlieren und sich zudem noch in dieses große und nicht ganz einfache Abenteuer wagen, ist beeindruckend.


„Das ist verrückt.“
Das war es vielleicht, aber wir mussten es tun. Wenn nicht, würden wir uns damit auseinandersetzen müssen, was uns nach diesem Sommer erwartete. Keiner von uns war dafür bereit.
– Seite 51


Vorne im Buch ist eine Karte mit den Stationen des South West Coast Path abgebildet, sodass man hier einen Überblick über ihre Reise bekommt. Zudem gibt es noch Bilder der Reise im Mittelteil des Buches.

„Haben wir einen Plan?“
„Natürlich. Wir wandern, bis wir aufhören zu wandern, und vielleicht finden wir unterwegs so etwas wie eine Zukunft.“
„Das ist ein guter Plan.“
– Seite 83

Auch wenn Raynor und Moth zwei starke Persönlichkeiten sind, hat dieses Buch doch einige Längen. Manches wird zu knapp abgehandelt und manchmal hat mir die Tiefe etwas gefehlt. Schön wäre es, wenn es noch strukturierter gewesen wäre und man sich die einzelnen Stationen besser hätte vorstellen können. Dennoch gab es gute Schauplatzbeschreibungen und interessante Begegnungen mit unterschiedlichsten Menschen.

Mein Fazit: Eine gute Mischung aus Reisebericht und persönlicher Lebensgeschichte. Die abenteuerliche Reise von Raynor und Moth ist beeindruckend - man bekommt sowohl einen Einblick in ihre Wanderung auf dem Salzpfad, als auch in ihre persönliche Lebensgeschichte.
Dennoch konnte mich das Buch nicht ganz abholen. Neben vielen lesenswerten Abschnitten gab es immer wieder langatmige Stellen, wo mir die Tiefe gefehlt hat und es manchmal etwas unübersichtlich wurde. Insgesamt ein Buch mit Stärken, aber auch kleinen Schwächen. Ich vergebe drei Sterne.

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