Raziel Reid Movie Star

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Inhaltsangabe zu „Movie Star“ von Raziel Reid

Für Jude ist die Schule ein großes Filmset: Da gibt es Crewmitglieder, Statisten und Hauptdarsteller -- und jeder fügt sich in seine Rolle. Nur Jude ist im Drehbuch nicht vorgesehen. Als schrille Diva in High Heels und Glamour-Make-up zieht er die Blitzlichter der Paparazzi magisch an und mischt den Schulalltag gewaltig auf. Und als er das Undenkbare wagt und um das Herz seines Angebeteten kämpft, überschlagen sich die Ereignisse. Aber was wäre ein Blockbuster ohne dramatischen Höhepunkt? Eine ebenso rasante wie berührende Geschichte über das Anderssein -- schonungslos erzählt und voller bissigem Humor.

Provozierend, aber auch philosophisch

— JanineT

Movie Star: Ein Adoleszenzroman der mit einer rüden Umgangssprache glänzt und das in einem unvorhersehbaren Ende mündet.

— Nespavanje

Schonungslos mit einer spannenden Perspektive !

— Agnes13

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    Movie Star

    JanineT

    04. July 2017 um 18:26

    Jude ist schwul und wäre lieber ein Mädchen als ein Junge, und so zieht er sich auch an – mit Makeup, Schmuck, Highheels und den Kleidern seiner Mutter. Er hat keine Angst das zu zeigen und provoziert und schockiert gerne seine Mitmenschen. In der Schule wird er wegen seiner Andersartigkeit ständig gehänselt, und um mit diesem schrecklichen Alltag fertig zu werden, stellt er sich ständig vor, dass sein Leben nur ein Film ist und er der Superstar darin. Seine Hasser sind seine Paparazzies, die populären Mitschüler sind die Hauptdarsteller und die Lehrer und Eltern sind die Crew.Dies ist eine sehr ergreifende Geschichte, wie ich sie so noch nie gelesen habe. Sie ist etwas ganz besonderes, wenn auch die Sprache manchmal vulgär ist und die Leute Sachen sagen, denken und machen, sehr provozierend und schockierend sind. Aber dadurch erhält es auch eine gewisse Autentität. Und so reden und denken ja viele Jugendliche tatsächlich. Das Buch hat aber auch sehr viele philosophische Stellen, die echt schön sind und zum Nachdenken anregen. Am meisten hat mich an Jude fasziniert, wie er mit der Mobberei umgeht – indem er sich eben vorstellt, dass alles nur ein Film ist. Er ist eine tragische, aber faszinierende Figur, bis ganz zum Schluss. Und selbst als er im Sterben liegt, vergibt er seinem Mörder und liebt ihn noch immer. Einfach toll!

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  • Jude & Judy

    Movie Star

    Nespavanje

    02. June 2016 um 21:40

    Für Jude ist die Schule einfach nur großes Kino. Egal was die anderen Kids machen, er lässt es einfach nicht an sich heran. Ihm ist es egal, dass er mit Judy angesprochen wird, obwohl er ein Junge ist. Es ist ihm egal, dass die anderen das Maul über ihn zerreißen, er kommt sich dann wie ein Prominenter vor. Er kommt sich vor wie ein Moviestar, der gerade die Titelseiten der Klatschblätter ziert. Raziel Reids – Movie Star – hatte ich ziemlich schnell gelesen. Wobei es ja nichts über die Qualität einer Geschichte aussagt, wie lange man dafür braucht. Persönlich fühlte ich mich an Ben Brooks Romane - Lolito - und - Nachts werden wir erwachsen - erinnert. Beide, genauso wie auch Movie Star, haben Jugendliche als Hauptprotagonisten und bei allen dreien ist es ein Adoleszenzroman und beide Schriftsteller nehmen sich kein Blatt vor dem Mund und nennen die Dinge beim Namen. Er beschreibt mit klaren Worten das Elend der Pubertät, im speziellen eben die Schwierigkeiten, mit denen ein homosexueller Jugendlicher konfrontiert ist, und den oft viel zu einfachen Zugang zu Drogen und Alkohol. Die teils etwas rüde und ja auch etwas derbe Umgangssprache unter einander ist mir auch sofort ins Auge gestochen. Falls er nun in dieser Geschichte, dass eine oder andere ein wenig überzeichnet hat, nun dann bin ich froh, ohne jetzt mit dem Zeigefinger zu wedeln oder glorifizieren zu wollen, in einem Umfeld aufgewachsen zu sein, wo der heimliche Griff zur Flasche Bier, oder Zigaretten ohne Haschisch, das Schlimmste war, was ein Jugendlicher seiner Eltern angetan hat. Dennoch hatte ich beim Lesen ganz stark das Gefühl, dass viel biographisches mit in die Geschichte eingeflossen ist. Nach einem Interview mit Raziel Reid eröffnete der Schriftsteller, dass der Roman auch von einem realen Fall inspiriert wurde (Im Februar 2008 erschoss ein Mitschüler den 15 jährigen Lawrence King). In ein oder zwei Rezensionen, wurde im Unglaubwürdigkeit vorgeworfen, dass ist nach dieser Info natürlich ein wenig unpassend. Aber auch negative Publicity ist Publicity: Der skandalträchtige Aufschrei hat nicht lange auf sich warten lassen. Mir hat im Gegensatz diese Geschichte sehr gut gefallen und bin gespannt, was der junge Schriftsteller noch in petto hat.

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