Das Hörbuch „Before I met Supergirl“ von Rea Garvey ist ein faszinierendes Werk, nicht nur für Fans, das weit über eine gewöhnliche Biografie hinausgeht. In mitreißender und authentischer Weise nimmt uns der Musiker und Songwriter mit auf eine persönliche Reise durch sein Leben, seine Karriere und die vielen Höhen und Tiefen, die ihn geprägt haben.
Rea Garveys Erzählstil ist dabei besonders ansprechend: Seine Stimme vermittelt nicht nur die Worte, sondern auch die Emotionen dahinter. Leider hat er nur das erste Kapitel (in englisch) eingesprochen, dennoch ist seine Geschichte sehr lebendig, sehr irisch erzählt. Dadurch fühlt man sich dem Künstler sehr nahe und kann seine Gedankenwelt besser nachvollziehen. Das Hörbuch liest sich wie ein vertrautes Gespräch – ehrlich, offen und manchmal sehr erheiternd oder berührend.
Die Struktur des Buches ist geschickt gestaltet, sodass man sowohl Einblicke in Garveys musikalisches Schaffen bekommt als auch in seine persönlichen Herausforderungen. Themen wie Selbstfindung, Scheitern und Neuanfang werden sensibel behandelt, ohne dabei in Klischees abzurutschen. Besonders beeindruckend ist, wie Garvey es schafft, aus seinen Erfahrungen Kraft zu schöpfen und den Zuhörer dazu inspiriert, ebenfalls an sich zu glauben.
Insgesamt ist „Before I met Supergirl“ ein sehr gelungenes Hörbuch, das Fans von Rea Garvey ebenso anspricht wie alle, die sich für authentische Lebensgeschichten und inspirierende Persönlichkeiten interessieren.
Mein Fazit: Dieses Hörbuch ist eine wunderbare Einladung, hinter die Kulissen eines Künstlers zu blicken, der nicht nur mit seiner Musik, sondern auch mit seiner Lebensgeschichte beeindruckt und uns Irland ein Stück näher bringt. Für mich eine klare Hörempfehlung!
Rea Garvey
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Neue Rezensionen zu Rea Garvey
Das Buch fängt in Rays Kindheit an und die ist wirklich interessant. Er hat sehr viele Geschwister, sein Vater ist Polizist und Ray hatte immer so seinen eigenen Kopf. Witzig sind auch seine damaligen kindlichen Gedanken, die er heute noch so abrufen kann. Man kann sich da richtig rein denken in den Jungen, der eben seine Fehler selber machen wollte. Es gibt spannende Stories hier, zb die Blinddarmgeschichte, ich fand das Buch aber insgesamt nicht so toll. Zum einen weil es thematisch sortiert war und man deshalb im nächsten Kapital zb wieder in der Zeit zurück geht…. das musste ich erst schnallen, dachte schon er hat zweimal ne Blindarm OP…. zum anderen weil das Buch sich wirklich nur ums Groß- und Erwachsenwerden dreht und die Zeiten des Erfolges hier noch gar nicht angeschnitten werden. Trotzdem ist es interessant zu sehen wie hartnäckig Ray bei der Musik bleibt und auch mitzuerleben, wie eine Band sich erst formen muss, mit wechselnden Bandkollegen etc
Irland ist für mich wie ein zweites Zuhause - und Rea Garvey ist ein einzigartiges irisches Exemplar der modernen Popkultur. Von daher musste ich mir "Before I met Supergirl" unbedingt durchlesen bzw anhören. Was war Rea Garvey für ein Schlingel als er noch jung war! (Ich glaube, er ist tief im Innern immer noch einer...) Es hat soviel Spaß gemacht, ihn noch ein bisschen besser kennenzulernen und zu sehen, was ihn zu dem Menschen gemacht hat, der er heute ist.
Einziger Wermutstropfen - Rea Garvey liest es nicht selbst. Das wäre für mich das Tüpfelchen auf dem i gewesen. Auch wenn Simon Jäger ein großartiger Vorleser ist, wäre hier der unverwechselbare Ton von Rea ein Highlight gewesen und hätte noch besser zu seiner eigenen Geschichte gepasst.
Trotzdem ist es eine tolle Möglichkeit, ein bisschen hinter die sonst eher verschlossenen Kulissen von Rea Garvey zu schauen.
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