Rea Sturm Iloy - Denn er ist anders

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Inhaltsangabe zu „Iloy - Denn er ist anders“ von Rea Sturm

Iloy ist anders. Denn er ist ein Mischling – halb Mensch, halb Ink, nicht Mann, nicht Frau. Dessen wird er sich schmerzlich bewusst, Tag für Tag aufs Neue. Auf Aborra, der landwirtschaftlich geprägten Kolonialwelt, wird seine Anwesenheit lediglich geduldet. Die Mitschüler meiden ihn, während die meisten Lehrer zumindest versuchen, ihn ihre Abneigung nicht allzu deutlich spüren zu lassen. Aber alle wissen: Iloy gehört nicht dazu. Da begegnet er Laith, die neu auf die Schule und in seine Klasse kommt. Iloy verliebt sich in sie und sie scheint sich ebenfalls für ihn zu interessieren. Doch damit vervielfachen sich seine Probleme nur noch. Denn sie ist die Tochter eines Hohen Hauses der Zentralwelt und wurde von ihrem Vater nach Aborra verbannt. Und darüber hinaus hat sich auch ausgerechnet Derrin, der Sohn des Administrator Aborras, in sie verliebt, Iloys größter Feind. Verzweifelt versucht Iloy mit dieser so offensichtlich unmöglichen Liebe umzugehen, seinen Platz in der aborranischen Gesellschaft zu finden und das Geheimnis seiner Herkunft zu ergründen.

gute Idee, allerdings ist die Umsetzung sehr holprig und hat viel verschenktes Potenzial. meins war es nicht.

— AnnaWaffel
AnnaWaffel

hatte ein paar Probleme, aber tolle Geschichte.

— Adora
Adora

Das ernste Thema Mobbing auf ungewöhnliche Weise in einem Fantasyroman spannend verarbeitet, empfehlenswerte Lektüre

— katze267
katze267

Eine Mischung aus Science Fiction und Coming of Age - hat mir sehr gut gefallen !!!

— Irmi_Bennet
Irmi_Bennet

Spannendes Buch mit einer etwas anderen Idee...

— Ramira
Ramira

Gute Idee, leider in der Umsetzung noch etwas holprig

— ClaudisGedankenwelt
ClaudisGedankenwelt

Toller Mix aus dem ernsten Thema Mobbing und Sci-Fi.

— saras_bookwonderland
saras_bookwonderland

Muss erst nach und nach auftauen!

— Lie01
Lie01

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  • Iloy - Denn er ist anders

    Iloy - Denn er ist anders
    Themistokeles

    Themistokeles

    11. November 2016 um 08:11

    Im Vorfeld wusste ich von der Autorin, dass es in diesem Roman unter anderem auch verstärkt um das Thema Mobbing in einem etwas anderen Kontext, da Science-Fiction, gehen sollte. Man merkt auch deutlich, dass es in diesem Buch stark darum geht, wie Iloy, der anders ist, als die anderen Bewohner Aborras, von einigen seiner Mitmenschen behandelt wird, aber im Allgemeinen hatte es für mich weniger etas von Mobbing, denn von Fremdenhass, wie das Verhalten der Leute sich äußert, denn unter anderem Mordanschläge übt man ja doch eher noch nicht im Kontext des Mobbings durch und treibt das Ganze noch auf eine vollkommen andere Ebene.Allgemein muss ich sagen, finde ich das Thema nicht schlecht aufgegriffen, denn man sieht, wie seht die Abneigung bzw. auch die Furcht vor dem Unbekannten, die Leute dazu treibt, dass sie sich Iloy gegenüber anders und bisweilen sehr feindselig verhalten. Vor allen Dingen Erren, Sohn des Oberhaupts des Planeten Aborra, der Iloy zu seinem persönlichen Feind auserkoren hat und das nicht nur, da Iloy anders ist, sondern in manchen Punkten wohl auch aus Neid und Furcht, dass er in manchen Dingen auch noch besser ist oder sein könnte. Diese Feindschaft zwischen den beiden Jungen ist auch sehr deutlich herausgearbeitet und man spürt Iloys Unverständnis darüber, dass Erren so gegen ihn ist sehr klar, ebenso, wie Errens Gefühle bezüglich Iloy. Vor allen Dingen wird die Situation durch das hinzukommen Laiths, die beide sehr sympathisch findet und das bei Erren und Iloy auch auf Gegenseitigkeit beruht, nicht besser.Ein bisschen Schade ist, dass das Buch zwischendrin deutliche Längen hat, nicht wirklich etwas passiert und ich mich ehrlich gefragt habe, worauf die Handlung, rund um die Thematik des Fremdenhasses und die Beziehung zwischen Iloy und Erren eigentlich führen würde. Zumal viele weitere Themen in die Geschichte hinein geworfen werden, teilweise auch Neugier schüren oder einen mit Begriffen konfrontieren, die man nicht zuordnen kann und dann wird dieses Thema einfach nicht weiter verfolgt. Leider.Insgesamt ist das Buch auf jeden Fall nicht schlecht, hätte aber einen etwas klareren roten Fanden in de Handlung gut vertragen können, denn so wurde es, trotz einiger spannenderer Stellen auch wirklich mal ein wenig langweiliger.

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  • Leserunde zu "Iloy - Denn er ist anders" von Rea Sturm

    Iloy - Denn er ist anders
    Rea_Sturm

    Rea_Sturm

    Hallo Leute! 10 Paperbacks und 20 eBooks (Bitte Format angeben) stehen für euch bereit! Ich würde gerne eine Leserunde eröffnen für mein Buch 'Iloy - Denn er ist anders.' Mein junger Hauptcharakter Iloy wird an seiner Schule gemoppt. Er ist halb Mensch, halb Alien, der einzige seiner Art und da helfen ihm auch seine überragenden Fähigkeiten nicht weiter. Eines Tages begegnet er Laith, in die er sich verliebt. Damit wird alles noch schwieriger für ihn, denn sie stammt aus einem Hohen Haus der Zentralwelt Anthor, was ausgerechnet die Eifersucht seines schlimmsten Widersachers, Erren weckt, dem Iloy von je her ein Dorn im Auge ist. Kann man sich gegen den Sohn des Planetenadministrators überhaupt zur Wehr setzten? Und dann sind da noch so ein paar Dinge, über die sein Vater nicht mit Iloy reden will. Was muss passieren, damit Iloy seinen Platz in der Gesellschaft finden kann? Ihr findet eine Leseprobe auf Amazon Die Bewerbung läuft bis zum 22. 2. 2015 Nach Start der Leserunde werde ich täglich vorbeisehen und euch Rede und Antwort stehen. Am Ende freue ich mich auf eure Rezensionen.

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  • Die etwas andere Teenager-Geschichte

    Iloy - Denn er ist anders
    Angel1607

    Angel1607

    19. April 2015 um 19:22

    Zum Inhalt: Iloy ist ein außergewöhnliches Wese und hat damit zu kämpfen. In der Schule wird er deswegen gemobbt und er hat nur wenige Freunde....doch die kommenden Ereignisse und eine neue Freundschaft mit einem Mädchen ändern für ihn alles und geben seinem Leben eine neue Wende. Meine Meinung: Leider hat ich mit dem Buch so meine Probleme zum Reinfühlen bzw. reinkommen. Die Begriffe haben mich anfangs etwas überfordert, jedoch war es zum Ende hin dennoch spannend und hat mir auch die ein oder andere Überraschung verschafft wobei mir auch die Charaktere gut gefallen haben. Science Fiction aus der Sicht eines jungen Wesens, der es nicht leicht hat und anders ist, jedoch ein atemberaubender Charakter mit atemberaubenden Fähigkeiten ist. Und auch die typische Teenager-Liebe kommt hier nicht zu kurz. :-)

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  • Rezension zu "Iloy - Denn er ist anders"

    Iloy - Denn er ist anders
    Zsadista

    Zsadista

    31. March 2015 um 11:56

    Iloy ist ein Mischling. Daher ist er unter den anderen verhasst und wird gemoppt. Doch Iloy ist ein ganz besonderer Mischling. Er ist zur einen Hälfte Mensch und zur anderen Außerirdisch. Seine Mutter hat ihren Ursprung bei den Ink und daher ist er anders als jeder andere auf dem Planeten Aborra. Er ist weder männlich, noch weiblich, doch dafür überaus intelligent und schnell. Und dann kommt die junge Laith neu in seine Klasse. Sie ist eine Tochter aus Hohem Hause der Zentralwelt, wurde jedoch von ihrem Vater nach Aborra verbannt. Iloy verliebt sich in sie, doch damit fangen seine größten Probleme erst an. Denn Derrin, der Sohn des Administrators hat sich ebenfalls in Laith verliebt. „Iloy – Denn er ist anders“ ist eine interessante Lektüre. Vom Grund her spricht sie die Andersartigkeit und die Probleme, die diese mit sich bringt an. Ist man „anders“ als „normal“ dann passt man nicht zur Gemeinschaft. Man wird gemoppt, ausgeschlossen, ausgelacht und nicht akzeptiert. Und meistens sehen dann alle weg, weil eingreifen eben nicht einfach ist. Daher hat mir das Grundgerüst des Romans sehr gefallen. Ein Thema, auf das man ständig stößt. Der Schreibstil an sich war etwas schwerfällig. Damit meine ich, dass viele fremde Worte benutzt wurden, ohne, dass man eine Erklärung dafür hatte. Ein Glossar wäre daher sehr hilfreich gewesen. Daher war es stellenweise für mich schwer verständlich. Im Großen und Ganzen, mit ein paar Ecken und Fehlern, war es ein recht gutes Debüt Werk der Autorin. Rea Sturm zeigt sehr viel Potential und ich denke, ihr nächsten Roman wird diesen übertreffen. Eine schöne Science Fiction Geschichte für Jugendliche.

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  • Mobbing gibt es überall

    Iloy - Denn er ist anders
    ManuelaBe

    ManuelaBe

    30. March 2015 um 10:21

    Iloy-Denn er ist anderes ist der passende Titel zum Buch der Autorin Rea Sturm. Iloy ist ein Mischling aus Mensch und Ink, er ist weder Mann noch Frau. Ein Außenseiter in seiner Welt, denn er ist das einzigartige Ergebnis einer Beziehung zwischen einem Alien und einem Menschen. Trotz überragender Fähigkeiten wird Iloy in seiner Welt, einem etwas hinterwäldlerischen Planeten, nicht anerkannt. Seine Mitschüler quälen ihn und ausgerechnet Erren, der Sohn des Administrator hat sich Iloy als Opfer auserkoren. Als dann noch die schöne Laith auftaucht und sich sowohl Iloy als auch Erren in Laith verlieben wird das Chaos für Iloy noch größer. Wird es Iloy gelingen seinen/ihren Platz im Leben zu finden? Diese Frage beantwortet die Autorin auf interessant und gut lesbare Art. Der Schreibstil ist flüssig und lässt langatmige Beschreibungen außen vor. Die einzelnen Charaktere werden gut herausgearbeitet und bekommen auch Gelegenheit sich zu entwickeln. Der Leser darf auch an den Gedanken der Einzelnen teilhaben, so dass sich viele Handlungen auch daraus erklären. Die Außenseiterrolle von Iloy wird glaubhaft dargestellt und erweckt beim Leser Mitgefühl und Mitleiden. Eine in Zügen archaische Welt wird bildhaft dargestellt, wobei noch einige Fragen offen bleiben warum sich die Menschheit im All so entwickelt hat. Diese offenen Fragen trüben allerdings nicht den Lesefluss und wären nur schmückendes Bonusmaterial und würden die Geschichte eventuell auch ausufern lassen und den Spannungsbogen aus der Geschichte raus nehmen. Mir hat die Geschichte gut gefallen und ich fand die Entwicklung der einzelnen Protagonisten lesenswert und auch der Schluss hat mich überzeugt.

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  • Ein Aussenseiter auf einem fernen Planeten

    Iloy - Denn er ist anders
    katze267

    katze267

    19. March 2015 um 15:32

    Aborra ist ein von Menschen besiedelter Planet mit recht hohem technischen Niveau. Dort lebt Iloy mit seinem Vater Beni, der eine Werkstatt für Jets, Droiden und anders betreibt. Dochder 13 jährige Iloy ist anders, er ist halb Mensch, halb Ink (die Inks sind eine auf Aborra nicht vorkommende ausserirdische Rasse), weder Mädchen noch Junge, schneller und intelligenter als menschliche Jugendliche seines Alters, so dass er auch in der Schule in einer Klasse mit 17jährigen unterrichtet wird. Und er wird gemobbt, der Anführer ist dabei Erren, der Sohn des Administrators. Auch die Lehrer dulden ihn eher, Freunde hat er keine. Da kommt die 17jährige Laith neu auf den Planeten und in seine Klasse. Sie zeigt Sympathie und Mitgefühl und prompt verliebt sich Iloy in sie. Doch auch Erren ist in sie verliebt, der Konflikt spitzt sich zu.Während die Söhne verfeindet sind, verbindet die Väter eine geheimnisvolle Sympathie. Hnzu kommt eine Bedrohung aus dem All, Echsen greifen den Planeten an. Das zentrale Thema Andersartigkeit und Mobbing, sowie das Heranwachsen mit seinen Problemen wird hier auf neue, interessante Art beleuchtet und in eine spannende, fantasievolle Handlung eingebaut. Eine empfehlenswerte Lektüre für Jugendliche (und Junggebliebene), ein wichtiges Thema mal ganz anders aufgenommen

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  • Iloy - denn er ist anders

    Iloy - Denn er ist anders
    Adora

    Adora

    18. March 2015 um 12:02

    Beschreibung:Iloy ist anders. Denn er ist ein Mischling – halb Mensch, halb Ink, nicht Mann, nicht Frau. Dessen wird er sich schmerzlich bewusst, Tag für Tag aufs Neue. Auf Aborra, der landwirtschaftlich geprägten Kolonialwelt, wird seine Anwesenheit lediglich geduldet. Die Mitschüler meiden ihn, während die meisten Lehrer zumindest versuchen, ihn ihre Abneigung nicht allzu deutlich spüren zu lassen. Aber alle wissen: Iloy gehört nicht dazu. Da begegnet er Laith, die neu auf die Schule und in seine Klasse kommt. Iloy verliebt sich in sie und sie scheint sich ebenfalls für ihn zu interessieren. Doch damit vervielfachen sich seine Probleme nur noch. Denn sie ist die Tochter eines Hohen Hauses der Zentralwelt und wurde von ihrem Vater nach Aborra verbannt. Und darüber hinaus hat sich auch ausgerechnet Derrin, der Sohn des Administrator Aborras, in sie verliebt, Iloys größter Feind. Verzweifelt versucht Iloy mit dieser so offensichtlich unmöglichen Liebe umzugehen, seinen Platz in der aborranischen Gesellschaft zu finden und das Geheimnis seiner Herkunft zu ergründen ... Meinung: Der Schreibstil ist einfach und die Geschichte ist recht flüssig zu lesen. Trotzdem hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen. Man wird zwar mitten in das Geschehen hineinversetzt, aber die Umstände werden nicht richtig erklärt. Zu viele Begriffe werden nicht richtig erklärt, was weshalb ich mich nicht so richtig ins Buch hineinversetzen konnte. Es war zu viel Konzentration gefragt, weshalb ich hin und wieder die Lust am Lesen des Buches verloren hatte und es immer mal wieder weglegen musste um mich mit einem anderen etwas abzulenken. Deshalb habe ich ganz schön lange dafür gebraucht. Die Charaktere sind gut ausgebaut. Sie sind Authentisch und man kann nachvollziehen warum sie sich so benehmen, wie sie es eben tun. Ich konnte mich auch ganz gut in Iloy hineinversetzen und habe zweitweilig richtig mit ihm mitgefiebert. Anfangs fand ich das Buch etwas langweilig und die Kapitel einfach zu lang. Die Spannung kam erst später auf und da kam dann alles auf einmal, was ich nicht ganz so gut fand. Das hätte man besser verteilen können und auch der Schluss hat mich nicht so ganz zufrieden gestellt, da er einfach zu aprupt war.  Doch trotz der Schwierigkeiten war das Buch ganz angenehm zu lesen.

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  • Iloy - Denn er ist anders

    Iloy - Denn er ist anders
    laraundluca

    laraundluca

    16. March 2015 um 15:03

    Inhalt: Iloy ist anders. Denn er ist ein Mischling – halb Mensch, halb Ink, nicht Mann, nicht Frau. Dessen wird er sich schmerzlich bewusst, Tag für Tag aufs Neue. Auf Aborra, der landwirtschaftlich geprägten Kolonialwelt, wird seine Anwesenheit lediglich geduldet. Die Mitschüler meiden ihn, während die meisten Lehrer zumindest versuchen, ihn ihre Abneigung nicht allzu deutlich spüren zu lassen. Aber alle wissen: Iloy gehört nicht dazu. Da begegnet er Laith, die neu auf die Schule und in seine Klasse kommt. Iloy verliebt sich in sie und sie scheint sich ebenfalls für ihn zu interessieren. Doch damit vervielfachen sich seine Probleme nur noch. Denn sie ist die Tochter eines Hohen Hauses der Zentralwelt und wurde von ihrem Vater nach Aborra verbannt. Und darüber hinaus hat sich auch ausgerechnet Derrin, der Sohn des Administrator Aborras, in sie verliebt, Iloys größter Feind. Verzweifelt versucht Iloy mit dieser so offensichtlich unmöglichen Liebe umzugehen, seinen Platz in der aborranischen Gesellschaft zu finden und das Geheimnis seiner Herkunft zu ergründen Meine Meinung: Der Schreibstil ist flüssig. Trotzdem hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen. Der Leser steht zwar direkt mitten im Geschehen, aber die Welt wird nicht richtig erklärt. Es sind zu viele undefinierte Begriffe vorhanden, die ein völliges Abtauchen verhindern, da man sich sehr konzentrieren muss um alles zu verstehen. Die Charaktere sind lebendig und authentisch gezeichnet. Besonders Iloy ist mir im Laufe der Geschcihte ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihm gelitten Die Idee, das Thema Mobbing und Gewalt in einen Sci-Fi-Roman zu verpacken, war für mich völlig neu und gefällt mir sehr gut. Ich denke, es wird in dieser Form auch viele Jugendliche ansprechen. Die ersten Kapitel haben sich etwas in die Länge gezogen, die Spannung und Action konzentrierte sich eher auf das letzte Drittel. Dort haben sich die Ereignisse teilweise überschlagen, es wurde zuviel hineingepackt. Ein paar Seiten mehr hätten das Ganze etwas entzerrt. Der Schluss kam dann auch ziemlich abrupt und hat mich nicht ganz zufrieden zurückgelassen. Es hat mir trotzdem Spaß gemacht, Iloy auf seinem Weg ins Erwachsenwerden zu begleiten. Die Geschichte hat aber definitiv noch Luft nach oben. Fazit: Ein interessantes Buch mit einem ernsten Thema, das mich leider nicht ganz überzeugen konnte.

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  • Gelungener Mix aus Science Fiction und Coming-of -Age

    Iloy - Denn er ist anders
    Irmi_Bennet

    Irmi_Bennet

    10. March 2015 um 10:35

    In ferner Zeit hat die Menschheit den Weltraum für sich erobert. Wir tauchen hier sofort ein in die Geschichte und befinden uns auf Aborra. Der junge Iloy lebt mit seinem Vater auf diesem kleinen Siedlungsplaneten von Anthor. Doch Iloy ist kein gewöhnlicher Mensch, er ist ein Mischling – seine Mutter war ein Ink. So wird er, wie sollte es anders sein, auf der Schule gemieden und gemobbt. Er ist größer und weitaus intelligenter als seine Mitschüler, obwohl er mit 13 Jahren um 4-5 Jahre jünger ist als seine Klassenkameraden. Besonders Erren, der privilegierte Sohn des Administrators von Aborra, hat es auf ihn abgesehen. Als die schöne Anthorianerin Laith an der Schule auftaucht und sich beide in sie verlieben, ist das Unglück vorprogrammiert. Welches Geheimnis trägt Laith mit sich? Was passierte mit den hochentwickelten Ink? Weshalb versteckt sich sein Vater mit ihm auf diesem hinterletzten Planeten? Die Story im Buch ist spannend und entwickelt sich schnell. Nach und nach erfährt man mehr über Iloys Herkunft und die Gefahr, in der er und sein Vater sich befinden. Auch sehr actionreiche Passagen fehlen nicht, denn friedlich bleibt es auf Aborra nicht. Bald muss nicht nur Iloy um sein Leben fürchten. Die Hauptcharaktere dieses außergewöhnlichen Science Fiction Romans sind Jugendliche auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Iloy, das eigentlich geschlechtslose Wesen, entdeckt, wie er sich auch körperlich verändert und welche ganz besonderen Fähigkeiten er hat. Eine wunderbare und sehr interessante Coming-of -Age Geschichte verpackt in einen fantastischen Zukunftsroman. Das Volk der Ink erinnern mich ein wenig an die Na'vi von Pandora aus dem Film „Avatar“ - ihre Haut ist zwar nicht blau, aber auch sie sind groß, schlank, flink und äußerst gelenkig und geschickt. Auch sind die Ink sehr friedliebend und äußerlich scheinen sie auch den Na'vis ähnlich zu sein, mit ihren langen schwarzen Haaren. Die, von der Autorin erschaffene Welt und die Entwicklung es Protagonisten Iloy hat mir gut gefallen. Neben der tollen Zukunftsgeschichte behandelt das Buch Themen wie Liebe, Freundschaft, Familie, Einsamkeit undVerlustangst und eignet sich so sehr für ein Lesealter ab 14 Jahren. Ein gelungenes Erstwerk der Autorin, von der ich gerne noch mehr hören/lesen würde!

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  • Mobbing im All

    Iloy - Denn er ist anders
    Ramira

    Ramira

    04. March 2015 um 19:27

    Iloy ist anders. er ist zur Hälfte Alien, zur Hälfte Mensch. In keiner Welt so richtig zu Hause. Er ist klüger, reifer und schneller als andere Jugendliche. Er besitzt besondere Fähigkeiten. So ist er von Beginn  an ein Außenseiter, der das täglich zu spüren bekommt. Erren und seine Gefolge haben ihn als Mobbing-Opfer auserkoren und als das schöne Mädchen Laith ins Spiel kommt ,entbrennt ein Kampf um Leben und Tod. Aber auch Bedrohung von Außen in Form hoch technisierten Echsen und extreme Hierachien untereinander macht den Bewohnern das Leben schwer. Und es ist besser, wenn Du keine Frau bist, dann hast Du noch ganz andere Sorgen...! Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und bedanke mich dafür. Ich muß sagen, die Geschichte um Iloy un dseine Welt gefielen mir sehr gut. Rea Sturm schreibt sehr lebendig und spannend. Die Story ist gut und gerade noch ausreichend genug erklärt. Wobei wir auch schon bei dem größten Schwachpunkt der Geschichte sind. Die Autron wirft mit Begriffen und Namen um sich und läßt einen damit etwas allein. Die Begriffe werden bis zum Ende des Buches nicht erklärt. Die Welt wäre durch die eine oder andere Erklärung farbiger geworden, besser vorstellbar. So bleibt die Welt und deren bewohner und Tiere farblos. Mühevoll hat mein Kopf sich was zurecht gereimt. Dafür hat Rea Sturm die Charaktere tiefgründig werden lassen und sich auch weiter entwickeln lassen. Nun nicht alle, manche mußten einfach von diesem Planeten verschwinden, wofür die Autorin mein vollstes Verständnis hat. Ich finde auch gut, das nicht alle Charaktere schwarz oder weiß gezeichnet wurden, sondern grau. So wie es im wahren Leben auch ist. Keiner ist nur gut oder nur böse. Von psychopathischen Mördern mal abgesehen und auch die mögen vll Regenwürmer retten...! Die Geschichte ist in sich geschlossen un düberwiegend logisch und für mich gut nachvollziehbar. Sehr gut fand ich die Idee von Iloys Fähigkeiten als Mediziner der, nun ja, etwas besonderen Art. Das würde ich auch können wollen. Diese Idee finde ich genial. Der Stil der Autorin ist gut und anspruchsvoll. man muß schon genau hinlesen um wirklich alles zu begreifen, mal eben nebenbei geht nicht, da man das Buch nicht zur Gänze begreifen würde. Die Spannung war ebenfalls gut und zum ende hin ansteigend. Das ende läßt hoffen, nämlich auf einen zweiten Teil. Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen und mit Antworten auf meine noch zahlreichen Fragen wünschen.. Fazit: ein gutes Buch, mit einer anderen Story und guten Ideen. Leider viele unerklärte Begriffe, die der Geschichte die Farbe rauben. Empfehlenswert ab ca 14 Jahren.

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  • Etwas holprig, aber eine gute Idee

    Iloy - Denn er ist anders
    ClaudisGedankenwelt

    ClaudisGedankenwelt

    03. March 2015 um 16:18

    Iloy ist 13 Jahre und lebt mit seinem Vater Beni auf Aborra. Seine Mutter war ein Ink und ist verstorben. Iloy ist das was nicht sein darf, er ist ein Mischling und bekommt die Häme und den Spott jeden Tag zu spüren. Er ist sehr einsam und hat keine Freunde. Umso erfreuter ist er als die wunderschöne Laith sich mit ihm anfreundet und er sich Hoffnung auf mehr macht. Doch ausgerechnet Erren, sein größter Feind steht in Konkurrenz zu Iloy und interessiert sich ebenfalls für Laith. Iloys Probleme werden immer mehr und er weiß noch nicht wie er sich seinen Platz in der Gesellschaft verdienen kann. Denn Iloy möchte nur eins: akzeptiert werden wie er ist. Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten in das Buch hineinzufinden, was zum einen daran lag, dass viele Eigennamen und begriffe verwendet werden, die leider nicht wirklich erklärt werden. Ich musste sher konzentriert lesen und da nicht durcheinanderzu geraten und mir einige Dinge aus dem Kontext erschließen. Dies hat es mir ein wenig erschwert in die Handlung einzutauchen. Da sich diese Begriffe und Namen fast durch ganze Buch ziehen war es nicht einfach es zu lesen. Ab der Hälfte etwas gelang es mir einen Bezug zu Iloy aufzubauen und es wurde durch einige actionreiche Szenen auch spannender. Aber gerade in diesen Szenen überschlagen sich die Ereignisse wieder ins unendliche und ich hatte das Gefühl, dass dann möglichst viel Action in wenige Abschnitte gepackt wurde. Es war entweder sehr ruhig oder sehr hektisch in der Geschichte und das hat irgendwie nicht harmoniert. Das Thema Mobbing ist hier in dem Buch sehr fantasievoll verpackt und man hätte noch etwas mehr daraus machen können, weil die Thematik ja niemals veraltet. Ich finde es auch wichtig Mobbing mit Jugendlichen zu besprechen und wenn das im Rahmen einer Sci-Fi-Geschichte Anklang bei der Jugend findet ist das natürlich sehr zu begrüßen. Das Ende des Buches ließ mich auch ein wenig erstaunt zurück, weil sich schlagartig alles dem Ende zu neigt und ich das Gefühl hatte, dass nun ganz schnell noch ein Ende für alle Konflikte gesucht wurde. Ob zum Guten oder Schlechten verrate ich hier natürlich nicht. Dennoch war das Ende nicht ganz logisch für mich und ich konnte die Handlungen der Protagonisten nicht mehr nachvollziehen. Fazit: Ein interessanter neuer Ansatz für einen Sci-Fi-Roman, der für Jugendliche sicher auch seinen Reiz hat. Dennoch hätte man hier an einigen Stellen noch mehr aus dem Potenzial der Idee schöpfen können. Ich vergebe hier: ★★★☆☆

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  • Warum nicht mal anders sein?

    Iloy - Denn er ist anders
    saras_bookwonderland

    saras_bookwonderland

    02. March 2015 um 18:23

    Inhalt: " Iloy, es hat einen Grund, warum deine Mutter dich so gemacht hat, wie du bist!" (Seite 21) Doch das sieht wohl nur Beni, Iloy`s Vater so. Iloy ist ein Mischling, halb Mensch, halb Ink. Der Einzige seiner Spezies. Deswegen wird er auf dem Planeten Aborra zum Außenseiter und von seinen Mitmenschen und der Gesellschaft gemoppt. Alle geben ihm zu verstehen, dass er nicht dazugehört. Besonders von seinen Mitschülern bekommt er das zu spüren. Des öfteren lauern sie ihm auf und geben ihm zu verstehen wie unwillkommen er auf Aborra ist. Leider helfen ihm auch seine bewundernswerten Fähigkeiten nicht weiter. Dabei möchte er doch nichts anderes als anerkannt werden und den Menschen helfen. Einzig sein Vater steht voll hinter ihm. Doch dieser hat ein schwerwiegendes Geheimnis zu wahren. Dann kommt Laith in seine Klasse und Iloy ist das erste Mal verliebt. Damit werden seine Probleme allerdings nicht weniger und dann ist da ja auch noch die Vergangenheit seines Vaters, der Iloy auf den Grund gehen möchte.Die Geschichte um Iloy, der langsam erwachsen wird und seinen Platz in der Gesellschaft sucht nimmt nun seinen Lauf. Meine Meinung: Das Buch Iloy behandelt grundlegend das Thema Mobbing. Auch wenn dieses im Laufe der Geschichte etwas in den Hintergrund rutscht, ist es dennoch immer präsent. Beginnend mit dem Mobbing in der Schule, breitet sich dieses auch in der Gesellschaft aus. Die Autorin verdeutlicht gekonnt, wie schwierig es ist anders zu sein oder anders auszusehen oder einfach nicht der Norm zu entsprechen. Das Mobbing auch aufgrund von Eifersucht oder Neid betrieben werden kann, wird hier ebenfalls dargestellt. Aber auch was Freundschaft bedeutet und ausmacht findet sich an der einen oder anderen Stelle wieder. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und es kommen kaum unnötige Wort-oder Satzwiederholungen vor.Sie beschreibt detailliert, aber nicht zu ausführlich die Umwelt und Gefühle der Charaktere.Ich konnte mir so vieles bildlich im Kopf vorstellen, was für mich bei einer doch komplexen Geschichte wichtig ist.Das Buch an sich hat relativ lange Kapitel. Insgesamt nur 8 auf 254 Seiten.Die Kapitel werden aber immer wieder unterteilt, indem ein Perspektivenwechsel stattfindet. So liest man im einen Moment was mit Iloy geschieht und im Nächsten, was sein Erzfeind Erren gerade zur selben Zeit plant.Häufig habe ich mir in einem Kapitel Fragen gestellt und musste dann feststellen, dass diese prompt im nächsten beantwortet wurden. Die Grundidee des Buches hat mir sehr gefallen. Auch die Umsetzung war für mich etwas komplett Neues. Ein so wichtiges Thema wie Mobbing in eine gute Sci-Fi-Geschichte zu verpacken, macht auf jeden Fall neugierig.Und ich wurde nicht enttäuscht. Aufgrund der Sci-Fi-Anteile im Buch konnte sich eine Spannende Geschichte aufbauen, die mich zunehmend gefesselt hat.Das Buch bietet allerdings keinerlei Lösungsansätze zum Thema Mobbing.Die Autorin schildert eher wie aus pubertierender Stichelei, ernstzunehmende Handgreiflichkeiten werden. Der Hauptcharakter Iloy wird im Buch langsam erwachsen und man erlebt mit, wie sich das Mobbing und seine Gefühle und Verhalten dazu mit dem Älterwerden verändern. Iloy war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich habe ihn als total reif für sein Alter empfunden. Hut ab auch für seine Selbstbeherrschung. Wie er die Sticheleien der anderen hinnimmt konnte ich so manches mal nicht mitansehen.Man fühlt richtig, wie ungerecht und unfair das Verhalten der anderen ist. Ich habe beim Lesen für ihn gelitten, wenn er versucht hat, sich nicht kleinkriegen zu lassen.Iloy`s Fähigkeiten haben mich total begeistert. Leider helfen sie ihm nicht wirklich weiter und sein Erzfeind findet ihn deswegen sogar noch abschreckender.Das Iloy sich verliebt gehört zur Pubertät ja irgendwie dazu. Leider hat sich an diesem Punkt der Schwerpunkt des Buches etwas verlagert. Das Hauptthema Mobbing tritt in den Hintergrund und die Sci-Fi- Geschichte wird Mittelpunkt.Wobei das für mich nicht so schlimm war, da ich die Geschichte generell sehr spannend fand. Auch die anderen Charaktere haben mir gefallen. Einige mehr, andere weniger, aber das gehört sich ja auch so.Die Autorin hat sie gut ausgearbeitet und manche Charaktere (so wie Laith) waren am Anfang nicht direkt zu durchschauen. Alles in allem kann ich sagen, dass das Thema Mobbing klar erkennbar war und sich gut mit der Geschichte vereint hat. Die Sci-Fi-Geschichte war für mich interessant und spannend und bietet sogar noch Potential für eine Fortsetzung.Das Ende war nicht ganz so rund und an manchen Stellen nicht komplett nachvollziehbar wenn man die Anfeindungen im Laufe der Geschichte betrachtet. Fazit: Ein tolles Buch, das ein schwieriges Thema unser heutigen Gesellschaft aufgreift und auf besondere Art und Weise verarbeitet.

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  • Ist anders schlecht? Nein!

    Iloy - Denn er ist anders
    czytelniczka73

    czytelniczka73

    02. March 2015 um 15:31

    "Weil nicht sein darf,was nicht sein kann.Diese Welt ist verdammt grausam zu denen,die nicht ihr Schema passen"(Seite 39) Inhalt: " Iloy wird an seiner Schule gemoppt. Er ist halb Mensch, halb Alien, der einzige seiner Art und da helfen ihm auch seine überragenden Fähigkeiten nicht weiter. Eines Tages begegnet er Laith, in die er sich verliebt. Damit wird alles noch schwieriger für ihn, denn sie stammt aus einem Hohen Haus der Zentralwelt Anthor, was ausgerechnet die Eifersucht seines schlimmsten Widersachers, Erren weckt, dem Iloy von je her ein Dorn im Auge ist. Kann man sich gegen den Sohn des Planetenadministrators überhaupt zur Wehr setzten?" Meinung: Iloy gehört nicht dazu-das ist die Tragödie seines Lebens,weil er ei sehr soziales Wesen ist und sein größtes Wunsch ist den anderen zu helfen.Dabei hat er gar nichts Falsches gemacht,aber er ist ein Mischling und das reicht um ihn zu verachten und aus der Gesellschaft auszuschließen.Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen und ich fand sehr interessant so ein wichtiges Thema mit einer Sci-Fi Geschichte zu erzählen.So hat die Autorin alle künstlerischen Freiheiten,aber es bleibt offensichtlich,dass Iloy stellvetretend ist für alle,die wegen Hautfarbe,Aussehen oder Fähigkeiten (kurzgesagt für alle die anders sind) in der Gesellschaft nicht akzeptiert werden.Nicht nur Iloy`s Welt ist in dieser Hinsicht grausam.Weil Iloy sehr intelligent und begabt ist und seine Heilkräfte praktisch unbegrenzt,wird jedem Leser schnell klar,wie dumm,einsichtig und ungerecht so ein Verhalten ist. Leider verschiebt sich der Schwerpunkt der Geschichte sehr schnell und die unglückliche Liebe zu Laith und die Rivalität mit dem Erzfeind Errin treten in den Verdergrund.Zwar ist es immer noch interessant Iloy auf dem Weg ins erwachsene Leben zu begleiten und so Manches in dem Buch ist spannend und abenteuerlich ,aber für mich ist da leider sehr viel verschenktes Potenzial drin.Ich hätte mir mehr Vertiefung des Thema Mobbing und Toleranz gewünscht. Aber auch wenn das Buch nicht so tiefgründig ist wie ich das erwartet habe,die Autorin zeigt sich sehr fantasievoll und hat Mut zur unkonventionellen Lösungen. Den Schreibstil fand ich ganz in Ordnung,aber manchmal überschlagen sich die Ereignisse ,manche Entwicklungen konnte ich nicht nachvollziehen und das Ende war für mich nicht überzeugend. Fazit: Nicht ganz das was ich erwartet habe,aber kein schlechtes Buch und bestimmt interessant für alle die etwas Neues suchen.

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  • Iloy - Denn er ist anders

    Iloy - Denn er ist anders
    Kitayscha

    Kitayscha

    In dem Buch "Iloy" geht es um einen Mischling der ganz besonderen Art. Aus genau diesem Grund wird er von seinen Mitschülern gemobbt und ganz allgemein von der Gesellschaft nicht anerkannt. Einzig Sein Vater steht hinter ihm, aber auch der hat ein dunkles Geheimnis. Gleich zu Anfang werden wir mitten ins Geschehen geworfen und Kapitel für Kapitel erklärt sich die Welt ein wenig mehr. Im Großen und Ganzen spielt die Handlung auf dem Siedlerplaneten Aborra, von etwaigen anderen erfahren wir nur am Rande. Der 13 jährige Iloy ist ein Mischling aus Mensch und Ink und der einzige seiner Art. Er ist sehr groß für sein Alter und äußerst intelligent. Keine gute Mischung, vor allem wenn man ganz unten an der Nahrungskette sitzt. Da ist der Neid und die Missgunst der anderen Schüler vorprogrammiert. Wir steigen an einer Stelle ins Geschehen ein, wo aus Hänseleihen bereits Handgreiflichkeiten werden und Iloy muss mehr als einmal schlimme Schläge wegstecken. Und das Schlimmste von allem: alle anderen schauen weg! Um diesen Kern baut die Geschichte auf. Wie kann man nun erreichen gesehen und anerkannt zu werden? Iloy wird Stück für Stück älter und will sich in die Gesellschaft integrieren, doch wie soll man das anstellen, wenn einen keiner haben will? Anstatt besser wird es sogar noch schlimmer, zudem kommt die Pubertät und die Liebe. Iloy muss stark sein und kämpfen, um festen Boden unter seine Füße zu bekommen und das tut er! Wo es am Anfang noch um Mobbing ging, baut die Autorin im Laufe der Geschichte allgemein Gewalt der Gesellschaft gegen Anderssein mit ein. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, allerdings fühlte ich mich zu sehr ins Geschehen geworfen. Ein kleines Register am Ende des Buches mit einigen Erklärungen über die Welt und die Gesellschaft wären willkommen gewesen. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, habe das Buch mehr oder weniger in einem Rutsch gelesen. Es wird nie langweilig oder langatmig, in jedem Kapitel geschieht etwas neues und es werden ein paar bereits offene Fragen erklärt. Leider ist für meinen Geschmack das Ende zu offen, aber wer weiß? Vielleicht gibts es ja bald einen neuen Band zu Iloy und seiner Welt? Potenzial wäre zumindest da :-) Auch Charaktere sind gut gezeichnet. Jeder hat sein eigenes Wesen und seine eigene Art zu denken und die Autorin schafft es ihnen mit wenigen Worten Tiefe zu verleihen. Leider sind sehr viele Flüchtigkeitsfehler in der Printversion und wem es schwer fällt über solche hinweg zu Lesen, der sollte eher auf die E-Book Version zugreifen. Dort lassen sich Fehler ja viel schneller beheben. Fazit: Im Großen und Ganzen ist diese Geschichte eine Science Fiktion Story über Mobbing und Gewalt in der Gesellschaft, die mir sehr gefallen hat. Viele Emotionen werden abgedeckt, wie Angst, Verzweiflung, Hass, aber auch Liebe, Familienzugehörigkeit und Freundschaft. Darum bewerte ich hiermit mit 3 grundsoliden Sternen und bin gespannt, ob wohl bald noch etwas neues Von der Autorin herauskommt. Empfehlen, kann ich dieses Buch allen ab 12 Jahren. Und nun, viel Spaß beim Lesen :-)

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  • Iloy-Denn er ist anders- Mal ein ganz anderes Buch

    Iloy - Denn er ist anders
    Lie01

    Lie01

    01. March 2015 um 09:06

    Inhalt: Iloy ist anders. Denn er ist ein Mischling – halb Mensch, halb Ink, nicht Mann, nicht Frau. Dessen wird er sich schmerzlich bewusst, Tag für Tag aufs Neue. Auf Aborra, der landwirtschaftlich geprägten Kolonialwelt, wird seine Anwesenheit lediglich geduldet. Die Mitschüler meiden ihn, während die meisten Lehrer zumindest versuchen, ihn ihre Abneigung nicht allzu deutlich spüren zu lassen. Aber alle wissen: Iloy gehört nicht dazu. Da begegnet er Laith, die neu auf die Schule und in seine Klasse kommt. Iloy verliebt sich in sie und sie scheint sich ebenfalls für ihn zu interessieren. Doch damit vervielfachen sich seine Probleme nur noch. Denn sie ist die Tochter eines Hohen Hauses der Zentralwelt und wurde von ihrem Vater nach Aborra verbannt. Und darüber hinaus hat sich auch ausgerechnet Derrin, der Sohn des Administrator Aborras, in sie verliebt, Iloys größter Feind. Verzweifelt versucht Iloy mit dieser so offensichtlich unmöglichen Liebe umzugehen, seinen Platz in der aborranischen Gesellschaft zu finden und das Geheimnis seiner Herkunft zu ergründen ... Rezension: Das Buch "Iloy-Denn er ist anders" hat mir so mittelmäßig gefallen. Leider haben mir die ersten drei Kapitel überhaupt nicht gefallen, da sie nicht spannend und uninteressant waren. Im Laufe des Buches kommen auch immer wieder viele Begriffe vor, mit denen man nichts anfangen kann, die auch leider nicht erklärt werden.  Auch bei den vielen Dialogen weiß man oft nicht, wer wer ist, da man keine Verbindungen stellen kann. Auch wenn man sich sehr anstrengt, herauszufinden, wer wer ist, es ist unmöglich und sehr anstrengend. Der schreibstil war ganz flüssig, nur an manchen Stellen stockte es noch etwas. Im ganzen Buch sind überall Rechtschreib- und Satzbaufehler verteilt, wo man sich erst mal denkt: Ist das überhaupt ein deutscher Satz /Ein deutsches Buch? In Kapitel 4 wird es erstmals ein wenig spannend.  Kapitel 5 bis 7 sind leider nur Erzählungen, wie Iloy und die anderen erwachsen und älter werden, aber es ist ganz schön erzählt. In Kapitel 8 wird es am Ende wieder ein wenig spannend. Aber das Ende ist toll gemacht, sehr abrundend und zufriedenstellend. Insgesamt ist es ein Buch, auf das man sich sehr konzentrieren muss. Die Idee ist toll, leider ist die Umsetzung noch nicht so super. Also ein nettes Buch gegen Langeweile.

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