Rebecca C. Schnyder Alles ist besser in der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Alles ist besser in der Nacht“ von Rebecca C. Schnyder

Zu lange hat sich Billy auf den Lorbeeren ihres ersten Buches ausgeruht. Jetzt steckt sie fest in ihrer Flohmarktwohnung, in ihrem Körper – in ihrem Leben. Lästige Telefonanrufe ihrer Mutter, zu viel Kaffee, Alkohol und Zigaretten fügen sich zu einem eintönigen Alltag zusammen. Mit ihrer besten Freundin Guen zieht sie um die Häuser, weicht dem drängenden Pierre aus, der ein neues Buch von ihr will. Bis sie sich versehentlich verliebt, in einen Guten mit Scheißschuhen und Zauberlächeln. Gegen ihren Willen wird Billy von ihren Gefühlen mitgerissen, dabei weiß sie doch, dass nur auf die Endlichkeit Verlass ist. Vier Wochen sind Rekord. Und so setzt sie alles daran, das bisschen Glück auch ordentlich zu zerstören. Erfrischend abgebrüht und zugleich feinfühlig erzählt Rebecca C. Schnyder in ihrem Debütroman von der Schwierigkeit, sich gegen sich selbst zu wehren.

Das verkorkste Leben einer jungen Frau

— dia78

Interessantes Thema, mit einer für mich unsympathischen Protagonistin. Man bleibt ratlos zurück.

— rewareni

Interessant, aber leider bleiben viele Fragen offen

— Diana182

Ein interessanter Roman über den schwierigsten Kampf den es zu gewinnen gilt. Den gegen sich selbst. Ein paar Seiten mehr wären gut gewesen.

— YumikoChan28

Gute Schreibstil - bei der Geschichte fehlt aber das Salz in der Suppe!

— BF4711

Zuviele Dinge bleiben ungeklärt

— saika84

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  • Sie weiß nicht was sie will

    Alles ist besser in der Nacht

    rewareni

    Sybille, genannt Billy, ist eine junge Frau, die mit sich und der Umwelt immer wieder auf Kriegsfuß steht. Nach einem Buch, das sie geschrieben hat, erwartet Pierre nun ein weiteres. Doch dazu hat sie weder Lust noch Energie. Einzig ihre Freundin Guen weiß was Billy denkt und fühlt und steht ihr immer zur Seite. Bis sich Billy in Noe verliebt und ihr bisheriges Leben aus den Fugen gerät. Vier Wochen sind Rekord, was Beziehungen betrifft und sie setzt alles daran auch diese erneut in den Sand zu setzen. Ein ständiges auf und ab begleitet die beiden. Erst als sich Billy eine Alkoholvergiftung zu zieht beginnt sie über ihr Leben nachzudenken. Das Buch hat nur 175 Seiten, was für mich ein Glück war. Denn ich konnte mich weder mit dem Schreibstil noch mit den Protagonisten anfreunden. Da es auch ein offenes Ende gibt, bleiben eigentlich viele Dinge im Unklaren und man tut sich schwer für sich selbst einen befriedigenden Abschluss zu finden. Der Schreibstil war für meinen Geschmack zu nüchtern und sehr oft kurz und angebunden. Frau Hans seufzte. ,,Wie geht’s dir denn?´´ ,,Mein Hund ist tot`` ,,Du hast einen Hund?´´ ,,Nö, aber er wäre tot, wenn ich einen hätte.´´ Sie seufzt wieder. ,, Was hast du diese Woche gemacht?´´ ,,Viel. Nichts. Das Übliche´´ Auch ist mir nicht wirklich gelegen, dass ständig trinken und rauchen als Entspannungsmittel oder Frustlöser her halten musste. Die Freundin wird als Kerl bezeichnet, der Freund als Hund tituliert und all diese Bezeichnungen sollen Sympathiekundgebungen sein. Auch wenn die Themen von Bulimie über Versagensängste bis zu Suchen und Finden der eigenen Identität reichen, hat mich der Roman ob der negativen Grundstimmung und teilweisen unsympathischen Äußerungen der Protagonisten leider nicht erreichen können.

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    • 2
  • Leserunde zu "Alles ist besser in der Nacht" von Rebecca C. Schnyder

    Alles ist besser in der Nacht

    rcschnyder

    Verlass ist nur auf die Endlichkeit Erfrischend abgebrüht und zugleich feinfühlig erzählt Rebecca C. Schnyder in ihrem Debütroman von der Schwierigkeit, sich gegen sich selbst zu wehren: Zu lange hat sich Billy auf den Lorbeeren ihres ersten Buches ausgeruht. Jetzt steckt sie fest in ihrer Flohmarktwohnung, in ihrem Körper - in ihrem Leben. Lästige Telefonanrufe ihrer Mutter, zu viel Kaffee, Alkohol und Zigaretten fügen sich zu einem eintönigen Alltag zusammen. Mit ihrer besten Freundin Guen, dem Kerl,  zieht sie um die Häuser, weicht dem drängenden Pierre aus, der ein neues Buch von ihr will. Bis sie sich versehentlich verliebt, in einen Guten mit Scheissschuhen und einem Zauberlächeln. Gegen ihren Willen wird Billy von ihren Gefühlen mitgerissen, dabei weiss sie doch, dass nur auf die Endlichkeit Verlass ist. Vier Wochen sind Rekord. Und so setzt sie alles daran, das bisschen Glück auch ordentlich zu zerstören. 

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    • 71
  • Ein reines Wirrwarr...

    Alles ist besser in der Nacht

    frenzelchen90

    04. April 2016 um 13:22

    Meine Meinung: In den Satzbau der Autorin muss man sich erst einmal einlesen. Meistens bestehen die Sätze aus höchsten 3 bis 4 Wörtern, manchmal auch nur aus einem. Dadurch sind einige Passagen eher unverständlich. Außerdem ist der ordinäre Sprachgebrauch der Autorin sehr gewöhnungsbedürftig und wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack. Auch werden im Buch die Themen Bulimie und Drogenmissbrauch meiner Meinung nach zu sehr verschönert. Für die Hauptfigur ist es ganz normal, nach dem Essen alles zu erbrechen, jeden Tag Alkohol zu trinken und ab und zu einen Joint zu rauchen. Mit diesen Themen sollte man eher ernst umgehen, anstatt sie zu verschönern. Schade ist auch, dass das Ende viel zu abrupt kommt und viele Fragen offen lässt. Das hätte man ruhig noch ein wenig ausarbeiten können. Bei nur 175 Seiten ist da noch jede Menge Platz nach oben.Mein Fazit: Leider konnte ich mich mit diesem Buch nicht anfreunden!  

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  • Das Dunkel zeichnet so manche Kante weich.

    Alles ist besser in der Nacht

    LiberteToujours

    03. April 2016 um 19:27

    Billy ist im Krieg. Vor allen Dingen gegen sich selbst, irgendwie aber auch gegen alles andere. Auch gegen den Typen, den sie eigentlich ziemlich toll findet und "den Hund" nennt. Nicht abwertend, natürlich nicht. Aber irgendwie dann doch. Rettung oder der letzte Stoß? Hängt wohl von Billy ab. Und Beziehungen konnte sie noch nie besonders gut.Ich glaube um dieses Buch zu lesen und dabei nicht das kalte Grauen zu bekommen, muss man selbst ein bisschen sein wie Billy. Ist man das findet man sich sofort in ihr wieder. Quasi Selbstspiegelung, völlig überzeichnet und noch viel verkorkster, als man selbst es ist. Und auf einmal kann man sich wieder normal fühlen. Und mag sie. Weil man weiß, dass sie eigentlich nur einen Schritt weiter auf dem Kontinuum Richtung Verfall ist als man selbst.Billy raucht, trinkt und arbeitet nicht. Doch das sind eigentlich nicht die Grundprobleme. Eigentlich kann sie sich nur selbst nicht leiden. Und die Mauern um ihr Herz sind höher als die meisten Berge die man hierzulande findet.Noe, der Hund, ist das Gegenteil. Das Licht zum Schatten. Da darf man doch hoffen, dass er Billy ein bisschen mitziehen kann. Aber so leicht ist das Leben nicht. Niemals. Und auch das Buch macht es sich nicht so leicht.Denn mitziehen muss man sich lassen. Und selbst das scheint Billy erstmal zu viel. Also stößt sie lieber von sich. Das kann sie. Vor dem Aufschlagen sollte man bedenken, dass man das ganze hier aus Billys Perspektive erlebt. Und die ist alles andere als gesund. Dieses Buch wird triggern - wer sich also geistig nicht in der Verfassung sieht : Finger weg. In Billys Welt sind Alkoholmissbrauch und Magersucht so normal wie für uns Kaffee und Frühstück.Letztendlich ist dieser Roman hier einfach anders. Kein Meisterwerk und dennoch eine Bereicherung. Zum Lesen und Abtauchen. Und danach wieder besser fühlen. Das offene Ende ist zwar stimmig, mir aber doch zu offen. Das Werk hat seine Mängel, wie Billy selbst. Mögen kann man es aber dennoch.

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  • Kann man lesen - muss man aber nicht!

    Alles ist besser in der Nacht

    BF4711

    Toll geschrieben und auch gut lesen und zu verstehen - aber irgendwie fehlt was. Kann leider nicht genau sagen, was ...

    • 3

    YumikoChan28

    25. March 2016 um 12:14
  • Wird alles besser in der Nacht?

    Alles ist besser in der Nacht

    dia78

    20. March 2016 um 23:41

    Dieses Buch besticht durch das sehr auffällige Cover. Die junge Frau, welche darauf abgebildet ist, beschreibt ganz genau Billy aus dem Buch. Kurze Haare, viel Mascara.Der Roman handelt von Billy, welche zu viel raucht, zu viel trinkt und einfach ihr Leben, nach einem gelungen Debütroman nicht mehr schafft auf die Reihe zu bringen. Alle versuchen zu helfen, oder sie unter Druck zu setzen. Ihre Mutter will wieder Kontakt zu ihr, doch Billy blockt ab. Ihr Verleger Pierre, will ein neues Buch von ihr.Doch dann tritt Noe in ihr Leben. Alles scheint nur viel besser, doch sie schafft es sich selbst zu sabotieren.Mein Fazit lautet, dass die Geschichte zwar sehr gut und flüssig beginnt, jedoch gegen Ende sehr schnell abbaut. Man hätte ich Geschichte rund um Noe und auch um ihre Familie noch viel mehr ausbauen können, um die Story noch erlebbarer zu machen.

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  • Alle ist besser in der Nacht - oder: Die etwas seltsame Billy

    Alles ist besser in der Nacht

    Diana182

    19. March 2016 um 20:15

    Das Cover zeigt das Schwarz -Weiß -Foto einer hübschen jungen Frau. Zusammen mit dem Titel ist dieses Bild interessant gewählt. Welche Geschichte würde man hier vermuten? Ein Jugendroman? Eine Erotikstory? Der Klappentext gibt Aufschluss:Zu lange hat sich Billy auf den Lorbeeren ihres ersten Buches ausgeruht. Jetzt steckt sie fest in ihrer Flohmarktwohnung, in ihrem Körper – in ihrem Leben. Lästige Telefonanrufe ihrer Mutter, zu viel Kaffee, Alkohol und Zigaretten fügen sich zu einem eintönigen Alltag zusammen. Mit ihrer besten Freundin Guen zieht sie um die Häuser, weicht dem drängenden Pierre aus, der ein neues Buch von ihr will. Bis sie sich versehentlich verliebt, in einen Guten mit Scheißschuhen und Zauberlächeln. Gegen ihren Willen wird Billy von ihren Gefühlen mitgerissen, dabei weiß sie doch, dass nur auf die Endlichkeit Verlass ist. Vier Wochen sind Rekord. Und so setzt sie alles daran, das bisschen Glück auch ordentlich zu zerstören. Meine Meinung:Billy ist echt ein Fall für sich. Sie trinkt, raucht und führt auch sonst eher ein chaotisches Leben. Aber auch die anderen Mitwirkenden werden hier sehr gut gezeichnet und charakterlich tief dargestellt. Der Schreibstil der Autorin ist erfrischend anders und lässt mich an vielen Stellen durch Billys Humor schmunzeln. Mal ist mir Billys Art sympathisch, dann kann ich sie aber auch wieder so gar nicht verstehen. Sie wirkt manchmal leider etwas zu explosiv und stößt andere Leute ziemlich heftig gegen den Kopf. Dies verleiht der Geschichte zwar eine gute Würze, konnte mich leider aber nicht immer direkt fesseln. Das Finale hätte für meinen Geschmack noch etwas ausführlicher geschildert werden, da mir leider zu viele Fragen offen bleiben. Dies ist aber sicherlich Geschmackssache! Mein Fazit:Eine interessante Geschichte, die mich sehr gut unterhalten hat, am Ende aber leider zu viele Dinge offen lässt.

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  • Billy und ihr schwieriger Kampf gegen sich selbst...

    Alles ist besser in der Nacht

    YumikoChan28

    19. March 2016 um 11:49

    Auf den Debütroman Alles ist besser in der Nacht von Rebecca C. Schnyder war ich sehr gespannt, da der Klappentext eine sehr tiefgehende Handlung versprach.Jetzt aber, nachdem ich das Buch, das gerade einmal 176 Seiten umfasst zu Ende gelesen habe, gehe ich geteilter Meinung aus der Geschichte heraus... Inhalt: Zu lange hat sich Billy auf den Lorbeeren ihres ersten Buches ausgeruht. Jetzt steckt sie fest in ihrer Flohmarktwohnung, in ihrem Körper in ihrem Leben. Lästige Telefonanrufe ihrer Mutter, zu viel Kaffee, Alkohol und Zigaretten fügen sich zu einem eintönigen Alltag zusammen. Mit ihrer besten Freundin Guen zieht sie um die Häuser, weicht dem drängenden Pierre aus, der ein neues Buch von ihr will. Bis sie sich versehentlich verliebt, in einen Guten mit Scheißschuhen und Zauberlächeln. Gegen ihren Willen wird Billy von ihren Gefühlen mitgerissen, dabei weiß sie doch, dass nur auf die Endlichkeit Verlass ist. Vier Wochen sind Rekord. Und so setzt sie alles daran, das bisschen Glück auch ordentlich zu zerstören. Erfrischend abgebrüht und zugleich feinfühlig erzählt Rebecca C. Schnyder in ihrem Debütroman von der Schwierigkeit, sich gegen sich selbst zu wehren.Erfrischend? - Ja, vielleichtAbgebrüht? - Auf jedenfallFeinfühlig? - Für mich erst am Ende des Buches, wenn überhaupt. Meine Meinung: Die Thematik ist umumstritten interessant, denn wie führt man den einen Kampf, den man von Beginn an eigentlich nur verlieren kann? Billy, als Hauptprotagonistin empfand ich - trotz des Themas - einfach als viel viel zu negativ. Ihr Zynismus, der mir anfangs - im Zusammenspiel mit ihrem Freund Noe - noch gefallen hat, nervte mich am Ende doch irgendwie gewaltig. Sie schob alles beiseite, von dem sie eigentlich wollte, dass es bleibt. Ihr dabei zusehen zu müssen, wie sie sich mehr und mehr kaputt machte, strengte mich immer mehr an, sodass ich ihr zwar glaubte, wie schwierig es im eigenen Körper sein kann, ihr als Symphatieträgerin bei mir aber leider nicht wirklich Punkte einbrachte.Noe, als Billys Freund, ist hier wohl die größte, wenn nicht sogar die Heldenrolle zuzuschreiben. Denn trotz der Tatsache, dass Billy ihn immer wieder gewaltig vor den Kopf stößt, versucht er sie ebenfalls immer wieder aufzufangen und ihr zu helfen. Ich mochte ihn irgendwie... Guen, die Billys Mitbewohnerin ist, hat nicht gerade einen positiven Einfluss auf sie. Ganz im Gegenteil. Erst am Ende des Buches, hat sie kurzweilig genug von Billy und setzt sie vor die Tür... (um sie nicht lange danach wieder aufzunehmen)... Frau Hans, ist Billys eigener Spitzname für ihre Mutter. Sie macht sich wohl das, was sich jede Mutter in dieser Situation machen würde. Sorgen. Sie versucht für Billy da zu sein. Egal, was diese so anstellt....Mein abschließendes Fazit:Ein Buch mit interessanter Thematik, welches aber in der Umsetzung leider etwas untergeht. Ein paar Seiten mehr, hätten diesem Roman durchaus gut getan...

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  • Alles ist besser in der Nacht

    Alles ist besser in der Nacht

    saika84

    13. March 2016 um 21:59

    Klappentext:Zu lange hat sich Billy auf den Lorbeeren ihres ersten Buches ausgeruht. Jetzt steckt sie fest in ihrer Flohmarktwohnung, in ihrem Körper - in ihrem Leben. Lästige Telefonanrufe ihrer Mutter, zu viel Kaffee, Alkohol und Zigaretten fügen sich zu einem eintönigen Alltag zusammen. Mit ihrer besten Freundin Guen, dem Kerl,  zieht sie um die Häuser, weicht dem drängenden Pierre aus, der ein neues Buch von ihr will. Bis sie sich versehentlich verliebt, in einen Guten mit Scheissschuhen und einem Zauberlächeln. Gegen ihren Willen wird Billy von ihren Gefühlen mitgerissen, dabei weiss sie doch, dass nur auf die Endlichkeit Verlass ist. Vier Wochen sind Rekord. Und so setzt sie alles daran, das bisschen Glück auch ordentlich zu zerstören.  Meine Meinung: Der Schreibstil ließ sich gut lesen und hat mir gefallen. Die Charaktere waren mir alle sehr Sympathisch, besonders Billy mit ihrer offenen Sarkastischen Art. Oftmals musste ich über ihre Sprüche schmunzeln. Das Buch hat gerade einmal 175 Seiten in großer Schrift. Mir persönlich endete es zu schnell. Es stehen viele Dinge noch offen. Was wurde aus ihr und Noe und vor allem hat sie ihre vielen Probleme in den Griff bekommen oder wenigstens versucht dran zu arbeiten. Mich konnte es leider nicht ganz überzeugen da ich es nicht abgeschlossen finde und bei gerade mal 175 Seiten einen zweiten Band zu machen fände ich etwas merkwürdig. Daher kann ich nur 3 Sterne geben.

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  • Ein Mann mit Scheißschuhen und Zauberlächeln

    Alles ist besser in der Nacht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. February 2016 um 14:03

    Billy hat vor einiger Zeit ein Buch geschrieben, mit dem sie zufällig ziemlich erfolgreich war. Nur im Moment findet die junge Frau nicht mehr ins Schreiben zurück. Da hilft auch Pierres gutes Zureden und Drängen nicht. Denn er muss dem Verlag demnächst ein paar Auszüge ihres neuen Buches präsentieren. Generell scheint es der jungen Frau schwer zu fallen sich im Hier und Jetzt zurecht zu finden. Der Erfolgsdruck auf der einen Seite, das freischwebende Dasein ohne Verpflichtungen am Tag auf der anderen Seite setzen ihr ziemlich zu. Weder ihre beste Freundin Guen noch Noe, der neue Mann in ihrem Leben, können Billy wieder zu "festem Boden" unter den Füßen verhelfen. Zuerst muss sie sich erst selbst einmal helfen, sonst droht ihre Welt zu zerbrechen. Rebecca C. Schnyder hat mit Billy eine, wie ich finde, "hochexplosive" Protagonistin geschaffen. Die Figur hat eigentlich niemanden mit dem sie über ihre Probleme und Schwierigkeiten reden kann. Was vielleicht auch daran liegen mag, dass die junge Frau selbst nicht an ihre Gefühle heran zu kommen scheint und es vermutlich nicht gelernt hat diese angemessen auszudrücken. Die kurzen, prägnanten Sätze der Autorin stellen sehr gut Billys Ärger, Wut, Schmerz und Ängste dar. Als Leser erkennt man daher gut, wie der Erfolgsdruck der Frau zusetzt. Zudem geht ihr langsam das Geld aus, so dass es zunehmend schwieriger wird den ganzen Tag nur "Abzuhängen". Von ihrem Umfeld scheint sich Billy eher ungeliebt zu fühlen. Daher ist sie sich auch ziemlich sicher, dass Noe, der Mann  mit dem Zauberlächeln, sie bald wieder verlassen wird. Aber wie soll man die Anfang Zwanzigjährige auch gerne haben, wenn sie sich doch noch nicht einmal selbst ertragen kann. Die junge Frau erinnerte mich an einen Teekessel, der unter zu großem Druck steht. Man konnte regelrecht auf den großen Knall warten. Frau Schneyder hat mit ihrer Sprache die Persönlichkeiten der Figuren sehr gut dargestellt. Dieser Zwiespalt zwischen Rebellion und sich anpassen um dazu zu gehören, zwischen "geh weg" und "eigentlich hab ich dich gern und möchte dass du bleibst" kennen vermutlich nicht nur Jugendliche.  Ich hingegen nehme anscheinend eher die Rolle von Billys Mutter ein. Im wirklichen Leben hätten mich Guen aber vor allem Billy zur Verzweiflung gebracht. Mehr als ein Mal hätte ich, zumindest Letztere der beiden, gerne einmal "geschüttelt". Obwohl die Geschichte durch ihren Aufbau bzw. durch den Schreibstil gekonnt dargestellt wird, hat sie mir persönlich nicht gefallen. Unter dem Klappentext habe ich mir etwas ganz anderes vorgestellt. Die Handlung an sich finde ich zu problembehaftet. Das liegt mir persönlich im Moment anscheinend nicht. Fazit: Trotz schriftstellerischem Können, hat die Geschichte nicht ganz meinen Geschmack getroffen. 

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