Dr. Erin Granger, religionsbewanderte, aber -skeptische Archäologin, wird von einer Ausgrabungsstätte in Israel weg "rekrutiert". Gemeinsam mit dem Ordensbruder Rhun, der als "konvertierter" Umtoter einem christlichen Kriegerorden dient und dem Elitesoldaten Jordan bekommt sie den Auftrag das sog. Blutevangelium zu finden, an dem das Schicksal der Menschheit hängen könnte. Die Suche, bei der sie gleichsam Jäger und Gejagte sind, führt über Kloster Ettal in Bayern nach St.Petersburg und zuletzt in den Vatikanstaat.
Das Buch mit seinen über 600 Seiten liest sich super schnell, auch weil die Autoren es verstehen, kontinuierlich Spannungsmomente aufzubauen; alleine durch den häufigen Wechsel der Orte, an denen das Buch spielt. Dabei werden zahlreiche Register gezogen, die zum Rezept für ein erfolgreiches Buch gehören, so dass ein Mix aus Indiana Jones, Illuminati-Feeling, Vampir-Fantasy entsteht, alles umsponnen mit frühchristlicher Mythologie und flankiert dem Hadern des Vampir-Paters mit seinem Schicksal und Slow-Burn-Romance. Ich würde das Buch im Zweifel wahrscheinlich eher der Fantasy-Schiene zuordnen und gerade in der Kombination der Themen muss man sich einfach darauf einlassen, über das eine oder andere Klischee hinwegsehen, dann wird man gut unterhalten.
Am Ende wartet ein offenes Ende.












