Rebecca Donovan

 4,3 Sterne bei 652 Bewertungen
Autorin von Liebe verletzt, Liebe verwundet und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Rebecca Donovan hat an der Universität von Missouri-Columbia studiert und lebt heute mit ihrem Sohn in einer kleinen Stadt in Massachusetts. Mit ihrem Debütroman „Liebe verletzt“ und den Folgebänden „Liebe verwundet“ und „Liebe verrät“ feierte sie in der USA große Erfolge.

Alle Bücher von Rebecca Donovan

Cover des Buches Liebe verletzt (ISBN: 9783733504328)

Liebe verletzt

 (304)
Erschienen am 20.03.2018
Cover des Buches Liebe verwundet (ISBN: 9783733504335)

Liebe verwundet

 (186)
Erschienen am 23.05.2018
Cover des Buches Liebe verrät (ISBN: 9783733504342)

Liebe verrät

 (148)
Erschienen am 25.07.2018
Cover des Buches Reason to Breathe (The Breathing Series) (ISBN: B00505AZRS)

Reason to Breathe (The Breathing Series)

 (3)
Erschienen am 09.05.2011
Cover des Buches Reason to Breathe (The Breathing Series #1) (ISBN: 9780141348209)

Reason to Breathe (The Breathing Series #1)

 (2)
Erschienen am 08.11.2012
Cover des Buches What If (ISBN: 9780141355900)

What If

 (2)
Erschienen am 22.01.2015
Cover des Buches Barely Breathing (ISBN: 9780141348452)

Barely Breathing

 (1)
Erschienen am 07.03.2013
Cover des Buches Barely Breathing (The Breathing Series #2) (ISBN: 9780141348216)

Barely Breathing (The Breathing Series #2)

 (1)
Erschienen am 08.11.2012

Neue Rezensionen zu Rebecca Donovan

Cover des Buches Liebe verletzt (ISBN: 9783733504328)
miahs avatar

Rezension zu "Liebe verletzt" von Rebecca Donovan

Liebe verletzt
miahvor einem Monat

Inhalt:
Emma lebt seit dem Tod ihres Vaters bei ihrem Onkel und ihrer Tante, weil ihre Mutter sich nicht um sie kümmern kann. Doch damit begann für Emma die Hölle, denn im Haus ihrer Familie ist sie nicht sicher. Ihr einziger Ausweg: möglichst perfekte Schulleistungen, um mithilfe eines Stipendiums studieren zu können. Doch bis dahin dauert es noch 673 Tage...

Meine Meinung:
Dieses Buch liegt schon ewig auf meinen SuB. Bisher hat mich immer die Andeutung von Gewalt gegenüber der Protagonistin im Klappentext abgeschreckt, doch jetzt wollte ich dem Buch doch eine Chance geben. Ich wollte auch wissen, was hinter den vielen positiven Bewertungen steckt. Rezensionen habe ich bewusst nicht gelesen.

Vorab finde ich wichtig zu erwähnen, dass dieses Buch eigentlich eine Triggerwarnung bräuchte. Das war bei Erscheinen noch nicht üblich, aber für die Zukunft halte ich es für notwendig. Um nicht zu spoilern, verdecke ich die Themen hier: körperliche und seelische Gewalt, Alkoholsucht, Mobbing, Tod. Einen Teil davon lässt der Klappentext schon vermuten.

Das Buch beginnt ziemlich brutal und man bekommt einen Eindruck davon, wie Emmas Leben aussieht. Das hat mich ziemlich schockiert und ich war unsicher, ob ich wirklich weiterlesen möchte. Doch Emma ist eine Kämpferin und ich wollte gerne erfahren, ob sie es schafft, dieser Hölle zu entkommen.

Der Kontrast zwischen den Vorfällen, die Emma zu Hause erleben muss, und den klassischen Teeniedramen könnte größer nicht sein. Emma versucht so wenig wie möglich aufzufallen und unsichtbar zu sein. Für ihre Mitschüler*innen ist sie unnahbar, obwohl sie zu so vielen Sportmannschaften gehört. Sie sucht keinen Kontakt zu ihren Mitschüler*innen und weiß von vielen nicht mal die Namen, da sie sich immer in ihre Welt zurückzieht. Die Schule ist ihr Leben. Dort verbringt sie so viel Zeit wie möglich. Sie ist fleißig und lernt sehr viel, denn das gibt ihr Halt und Kraft für die Zeit, die sie bei ihrem Onkel und ihrer Tante verbringen muss. Zuhause hat sie viele häusliche Pflichten, die weit über das hinausgehen, was man von einer 16-jährigen verlangen würde.

In Emmas Leben gibt es nur eine einzige wichtige Person und das ist ihre beste Freundin Sara. Sie ahnt, was bei Emma los ist und versucht immer ihr zu helfen. Inzwischen sind die beiden Mädchen sehr geschickt darin, Emmas Tante und Onkel auch zu überzeugen, dass Emma hin und wieder bei Sara übernachten darf. Das sind Emmas Auszeiten. Ansonsten hat sie kaum soziale Kontakte. Bis Evan neu an die Schule kommt und ausgerechnet Emma interessant findet. Sie kann mit dieser Aufmerksamkeit zunächst gar nicht umgehen.

Doch Evan sorgt dafür, dass sich Emma öffnet und an sozialen Aktivitäten teilnimmt. Damit beginnt hier der klassische Teeniedramateil mit erster Liebe, Eifersucht, unnötigen Streitereien, Kitsch und Drama. Emma wird mutiger, nimmt sich mehr Freiheiten heraus, wird aber auch immer heftiger angegriffen.

Emmas innerer Konflikt und die Gründe für ihr Schweigen konnte ich sehr gut nachvollziehen. Sara und später auch Evan versuchen sie zu unterstützen, wo sie nur können, respektieren aber dennoch Emmas Wünsche. Ob sie damit richtig handeln, wird sich später zeigen. Positiv ist zu erwähnen, dass auch Emmas Schule nicht wegschaut und ihr Hilfe anbietet. Auch wenn die Art und Weise etwas zu plump und einschüchternd für Emma war, kann ich nur hoffen, dass generell in Schulen hingeschaut wird.

Das Ende ist hart und kommt überraschend. Es lässt mich sprachlos zurück und ich muss wissen, wie es weitergeht. Band 2 und 3 habe ich mir sofort bestellt und nun warte ich, denn ich muss wissen, wie es weitergeht.

Cover des Buches Liebe verwundet (ISBN: 9783733504335)
H

Rezension zu "Liebe verwundet" von Rebecca Donovan

Zu viel Drama - weniger wäre mehr
Hannicakevor einem Jahr

Im Fokus steht weiterhin Emma, die nun bei ihrer Mutter einzieht und versucht, eine gesunde Mutter-Tochter-Beziehung zu ihr aufzubauen. Mit an ihrer Seite hat sie ihren Freund und ihre beste Freundin. Ihr Leben scheint nun endlich einfacher zu sein, wieder „normal“ zu werden, doch auch bei und mit ihrer Mutter läuft nicht immer alles gut. Wo sie zu Beginn noch denkt, es alleine zu schaffen, merkt sie schnell, dass ihr alles über den Kopf wachsen könnte.

Der Beginn der Geschichte lässt zunächst darauf hoffen, dass wir Emma nun endlich bei einem etwas ruhigeren Lebensabschnitt begleiten können. Dass sie wieder gesund werden und Selbstvertrauen aufbauen kann. Dass sie wieder glücklich werden und sich von den Dämonen ihrer Vergangenheit lösen kann. Doch schnell wird ersichtlich, dass neue Probleme auftauchen und sie ihre Vergangenheit nicht so leicht verarbeiten kann.

Es ist gut, dass ernste Themen angesprochen werden und sich nicht immer alles (auf unrealistische Weise) sofort zum Guten auflöst, aber teilweise kam das Gefühl auf, dass zu viele ernste Themen, zu viele dramatische Handlungsstränge mitaufgenommen worden sind. Es wirkte zu dramatisch, zu unrealistisch und konnte deswegen nicht ganz überzeugen. Zudem erscheint vieles vorhersehbar, sodass die Spannung nicht immer gehalten werden kann.

Es ist eine Fortsetzung, die sich insgesamt ohne große Probleme lesen lässt, jedoch sollte man nicht zu viel erwarten.

Cover des Buches Liebe verletzt (ISBN: 9783733504328)
H

Rezension zu "Liebe verletzt" von Rebecca Donovan

Berührend und gut zu lesen, wenn das dramatische Verhalten teilweise nicht wäre
Hannicakevor 3 Jahren

Emma hat sehr gute Noten, ist in mehreren Sportmannschaften der Schule und engagiert sich dort auch sonst viel. Das ist ein perfektes Leben, oder? Doch was niemand weiß, ist unter welchen Bedingungen sie bei ihrer Tante und ihrem Onkel lebt. Fünf Minuten Zeit zum Duschen, das Haus nur für schulische Aktivitäten verlassen und sonstige Termine nur wahrnehmen, wenn es rechtzeitig im Kalender eingetragen worden und sie vor 22 Uhr wieder Zuhause ist. Und als wäre das nicht schon genug, dient sie als Ventil für den Stress und die Aggressionen ihrer Tante. Niemand darf davon erfahren. Doch ist auf der Grundlage dieser Geheimnisse eine Freundschaft oder sogar mehr mit ihrem neuen Mitschüler Evan möglich?


Der Schreibstil ist einfach geschrieben und sorgt dafür, dass man gut durch die über 500 Seiten kommt. Er spart jedoch keine Details aus, sodass wir Leser auch die grausamen Szenen beinahe hautnah miterleben und man teilweise das Buch kurz weglegen und durchatmen muss. Das sollte man sich vorm Lesen bewusst machen und wenn man damit aktuell nicht umgehen kann, das Buch vielleicht erst einmal nicht lesen. Aber abgelöst wird diese traurige Grundstimmung immer wieder von humorvollen und herzerwärmenden Szenen, sodass eine gute Balance gegeben ist.

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Emma. So erhalten wir einen guten Einblick in ihre Gedanken und können mit ihr mitfühlen – zumindest soweit es als Nichtbetroffener, Außenstehender möglich ist. Wenn man von außen betrachtet denken möge, dass sie schwach ist, weil sie sich keine Hilfe holt, so sorgt dieser Einblick in ihre Gedanken dafür, dass man nachzuvollziehen beginnt, warum sie diesen Weg nicht in Betracht zieht, sondern eher eisern alles hinnimmt und sich nicht helfen lässt. Ob das die richtige Entscheidung ist, ist eine andere Sache, aber so werden uns zumindest Emmas Beweggründe klar.

Zu Beginn hat mich die Protagonistin teilweise genervt. Sehr oft ist sie ohne erkennbaren Grund, bei nur kleinsten Aussagen von Evan, wütend geworden, hat geschnaubt und ist zornig davongestapft. Und auch sonst hat sie an mehreren Stellen dramatisch reagiert. Doch zugleich hat dieses Verhalten wieder gezeigt, dass sie noch eine Jugendliche ist, was man angesichts der Tatsache, wie viel sie Zuhause ertragen muss und wie sie dies über sich ergehen lässt, oft vergisst.

Evan ist ein wundervoller Charakter. Man merkt sofort, wie sympathisch er ist und wie er Emma Stück für Stück wieder zum Lachen bringt. Dass sich mehr zwischen den beiden entwickeln könnte, lässt der Klappentext schon vermuten und ist keine große Überraschung, aber die Umsetzung ist bis auf einige dramatischen und überreagierende Szenen schön und die Entwicklung der beiden zu lesen, wärmt das Herz.

Auch Emmas beste Freundin Sara ist eine große Stütze und konnte mich sofort überzeugen. Auch wenn Emma ihr nicht immer alles erzählt, was bei ihr Zuhause los ist, so hat sie doch ein gutes Gespür dafür, wenn wieder etwas Schreckliches passiert ist und Emma ihre Hilfe braucht.

Im Grundgerüst war die Geschichte relativ vorhersehbar, aber es gibt auch nach dem Ende noch einige offene Fragen, die auf die weiteren Teile gespannt machen. Auch, wenn ich mich zwischenzeitlich gefragt habe, ob diese Grundidee für drei Bücher ausreicht, so hat dieser Band doch gezeigt, dass dies der Fall ist, zumindest im Hinblick auf einen zweiten Band.


Insgesamt ist es ein gut zu lesendes Buch, das ein ernstes Thema behandelt und durch dessen Beschreibungen sicher nicht für jeden etwas ist, das aber mit Ausnahme von einigen überdramatischen Szenen auch das Leserherz höher schlagen lässt. Wenn ihr eine gut zu lesende Liebesgeschichte sucht, die jedoch nicht immer nur rosig ist, sondern auch sehr ernste und erschreckende Seiten aufzeigt, so kann ich euch empfehlen, mal einen Blick auf diesen ersten Band der Trilogie zu werfen.

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