Liebe verletzt

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Inhaltsangabe zu „Liebe verletzt“ von Rebecca Donovan

Romantic Thrill mit Suchtfaktor – verstörend und anrührend, zart und brutal. Liebe ist langmütig. Liebe ist geduldig. Aber Liebe ist nicht blind … … und sie sieht nicht ewig zu, wie Emma leidet. Genau das aber macht Evan so gefährlich – wenn er die Striemen auf ihrem Rücken entdeckt und die Brandwunden auf ihren Armen … wenn er herausfindet, dass ihre Stiefmutter sie brutal misshandelt, wird er sie befreien wollen aus dieser Hölle auf Erden. Und weil Emma das spürt, stößt sie Evan mit Nachdruck von sich. Den Menschen, dessen Liebe sie heilen könnte. Den Menschen, den sie am meisten begehrt. Weil diese Liebe sie das Leben kosten kann … Rebecca Donovan zeichnet schonungslos und beklemmend realistisch die Folgen von häuslicher Gewalt vor dem Hintergrund einer atemberaubend spannenden Thriller-Handlung.

Wundervolles Buch, das ich innerhalb von wenigen Tagen in mir verschlungen habe.

— Leni_
Leni_

packender Roman mit interessanter Grundthematik aber einigen Schwächen

— buecherwuermchenxlara
buecherwuermchenxlara

Sehr emotional, herzzerreißend, einfach ein sehr tolles Buch

— MissLux82
MissLux82

Unheimlich berührendes, trauriges, leidenschaftliches Buch! Perfekte Mischung aus Roman und Thriller!

— anna1911
anna1911

ein wirklich sehr schönes und trauriges Buch. Ich musste wirklich mit weinen

— lisa_lovebooks
lisa_lovebooks

Fesselnder Auftakt einer Trilogie!

— SanniR
SanniR

Nichts für schwache Nerven!

— carrie-
carrie-

Kein typischer Jugendthriller, aber super spannend, mit einer echt mutigen Protagonistin &einer tollen Liebesgeschichte

— Katja_Wolke
Katja_Wolke

Was für eine Geschichte! Spannung, Liebe, Emotionen......alles vorhanden

— angelsbooks
angelsbooks

Das Buch fand ich ganz toll. Ich bin eigentlich eher auf der Fantasyschiene aber das Buch konnte ich nicht aus der Hand legen

— Alaya
Alaya

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  • packender Roman mit interessanter Grundthematik aber einigen Schwächen

    Liebe verletzt
    buecherwuermchenxlara

    buecherwuermchenxlara

    05. February 2017 um 17:35

    Klappentext: Liebe ist langmütig. Liebe ist geduldig. Aber Liebe ist nicht blind … … und sie sieht nicht ewig zu, wie Emma leidet. Genau das aber macht Evan so gefährlich – wenn er die Striemen auf ihrem Rücken entdeckt und die Brandwunden auf ihren Armen … wenn er herausfindet, dass ihre Stiefmutter sie brutal misshandelt, wird er sie befreien wollen aus dieser Hölle auf Erden. Und weil Emma das spürt, stößt sie Evan mit Nachdruck von sich. Den Menschen, dessen Liebe sie heilen könnte. Den Menschen, den sie am meisten begehrt. Weil diese Liebe sie das Leben kosten kann … Rezension: Seit ihr Vater tot und ihre Mutter krank ist, lebt Emily, genannt Emma, bei ihrem Onkel und ihrer Tante Carol. Letztere hasst die Sechzehnjährige allerdings zutiefst und lässt Emma diesen Hass anhand von psychischer und physischer Gewalt spüren. Emma verbirgt ihr Geheimnis vor der Außenwelt um Carols Kinder zu schützen, die von ihrer Mutter geliebt werden und erarbeitet stattdessen zusammen mit ihrer besten Freundin Sara einen Plan, der ihr helfen soll die Zeit bis zum Collage irgendwie zu überstehen. Doch dann kommt Evan in die Stadt und bringt ihren Plan vollkommen durcheinander. Bereits in den ersten Seiten kann man sie bedrückende Stimmung, als Resultat des ernsten Themas, deutlich spüren. Unter anderem liegt das auch an dem heuchlerischen Charakter von Emmas Tante Carol. Immer wieder geht sie gewaltsam auf Emma los und scheint dafür noch nicht mal einen richtigen Grund zu haben, was mich das ganze Buch über etwas gestört hat. Ich konnte ihre vollkommen unerklärliche Abneigung gegenüber Emma einfach nicht nachvollziehen und habe ständig gehofft, dass endlich Licht ins Dunkel gebracht wird, sodass man vielleicht auch Carols Perspektive (in sehr geringen Maßen) zu verstehen beginnen könnte. Aber nichts da – ihre brutalen Attacken blieben leider grundlos. Emma ist eine starke Protagonistin, doch die jahrelangen Misshandlungen haben ihr stark zugesetzt. So hat sie starke Vertrauensprobleme und immer wieder Panikattacken, welche ihr das Leben zusätzlich erschweren. Auch wenn es mich immer wieder entsetzt hat, was ihr, vor allem durch Carols Hand, zustößt, konnte ich Emmas Handlungen diesbezüglich verstehen. Natürlich stellt sie ihre eigenen Bedürfnisse automatisch zurück und fürchtet sich vor den möglichen Konsequenzen; sie ist labil und würde das glückliche Leben von Carols Kindern außerdem nie gefährden. Andere Handlungen hingegen haben mich immer wieder überrascht. Sobald Emma ihr „zu Hause“ verlässt, konzentriert sie sich vollkommen auf ihr Schulleben, zu dem normale Teenager-Probleme und auch jede Menge außerschulische Aktivitäten gehören, welche ziemlich ausführlich beschrieben werden, sodass es sich stellenweise wie ein ganz normaler High-School-Roman liest. Gemeinsam mit Sara unternimmt sie Ausflüge zu wilden Partys – und auch wenn die Angst vor Carol ständig im Hintergrund schwebt, driftet es stellenweise weit vom eigentlichen Thema ab, weshalb sich die Seiten auch immer mal wieder etwas ziehen. Auch, wenn es vielleicht merkwürdig klingt, aber ich hätte mir stattdessen einen größeren Bezug auf Emmas Misshandlung gewünscht. Nicht unbedingt auf detaillierte Beschreibungen von Carols Gewaltausbrüchen, sondern mehr, wie Emma damit umgeht, wie sehr es ihr schadet und wie sehr sie doch eigentlich kämpfen muss. Es hätte mich einfach mehr interessiert als eine seitenlange Niederschrift von Gerüchten, wer schon mit wem im Bett gewesen sein soll. Einen weiteren großen Storyteil nimmt natürlich Emmas Beziehung zu Evan ein. Letzterer ist ein wirklich toller Charakter, welchen ich sofort ins Herz geschlossen habe, auch wenn er nicht außergewöhnlich herausstechend ist. Und auch wenn die Geschichte der beiden, für meinen Geschmack, stellenweise einen kitschigen Touch bekommt und vorhersehbar wirkt, stellen sich ihr auch immer wieder Hürden und plötzliche Wendungen in den Weg. Da sich alles sehr langsam entwickelt, was vor allem an Emma liegt, zieht es sich zwar ein bisschen, wirkt aber realistischer, schließlich braucht Emma nicht unbedingt einen festen Freund, sondern eine Stütze, damit sie nicht vollkommen allein ist. Fazit: „Liebe verletzt“ ist ein Roman mit einer sehr interessanten und ernsten Grundthematik, die jedoch zu oft in den Hintergrund gerückt ist und von einer normalen Highschool-Geschichte mit einigen Längen ersetzt wurde. Stellenweise konnte ich Handlungen und Beweggründe der Protagonisten nur schwer nachvollziehen, was die zarte Liebesgeschichte und die Stärke der Hauptprotagonistin Emma aber wieder auszugleichen wussten. Schau doch auch mal auf meinem Blog vorbei! :) http://buecherxwuermchen.blogspot.de/

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  • Anders als erwartet, aber trotzdem der Hammer!

    Liebe verletzt
    anna1911

    anna1911

    27. December 2016 um 00:29

    Das Buch war ganz anders als erwartet. Es war eigentlich kein Thriller sondern eher ein Roman indem es um Misshandlung und erste Liebe geht. Es geht um eine Mädchen namens Emma, welches nach dem Tod ihres Vaters bei ihrer Tante Carol und ihrem Onkel lebt. Carol ist der Meinung Emma habe das Leben ihrer Familie zerstört und lässt sie das bei jeder Gelegenheit spüren. Das hat mir jedes Mal die Tränen in die Augen getrieben und Emma tat mir unendlich leid. Als jedoch ein neuer Junge, an ihre Schule kommt, ändert sich ihr Leben Schritt für Schritt. Die Ereignisse werden immer schlimmer bis am Ende das Fass überläuft. Das Ende des Buches fand ich ziemlich fies, da ich dachte, dass jetzt alles gut werden würde und dann auf den letzten zwei Seiten, das Grausamste überhaupt passierte. Emma ist unheimlich tapfer. Sie erträgt jede noch so grausame Tat ihrer Tante, um ihre kleine Cousine und ihren Cousin zu schützen. Sie macht im Verlauf des Buches eine ziemliche Veränderung durch, wird immer Selbstbewusster, was mir sehr gut gefallen hat. Evan fand ich vom ersten Moment an total toll, wie er sich um Emmas Aufmerksamkeit bemüht hat und ihre später geholfen hat, egal wie sehr sie ihn weggestoßen hat und nicht die Wahrheit erzählen wollte. Er hat immer versucht Emma zu verstehen und sie zum Lachen zu bringen. Auch seine Familie mochte ich sehr. Sara - Emmas beste Freundin - fand ich auch unheimlich toll. Ich mochte es sehr, wie sie immer zu Emma gehalten hat und versucht hat ihr zu helfen und sie auch ins Highschool-Leben zu integrieren, Fazit: Insgesamt war das Buch schon ziemlich anders als erwartet, aber keines Falls schlecht. Ich fand es toll, es hatte schon ein paar Klischees, aber nicht übermäßig viele. Ich fand die Story war teilweise echt mal was Neues und bin schon unheimlich gespannt auf die nächsten zwei Bände. 

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  • Liebe verletzt

    Liebe verletzt
    SanniR

    SanniR

    21. November 2016 um 18:12

    Seit einer gefühlten Ewigkeit stand dieses Buch ungelesen in meinem Regal. Nur aus einer Laune heraus begann ich letztens damit, es zu lesen. Und konnte kaum noch aufhören! „Liebe verletzt“ ist eher ein Jugend-Buch, doch erzählt über Liebe vor dem Hintergrund häuslicher Gewalt. Zwei Themen, die immer aktuell sind und somit auch für Erwachsene geeignet. Emilys Vater ist tot und ihre Mutter verfiel dem Alkohol. Seitdem lebt sie bei ihrer Tante und ihrem Onkel. Doch Carol, ihre Tante, hasst Emily und lässt sie das stets und ständig nur allzu deutlich spüren. Ihr Onkel will die Gewalttaten seiner Frau nicht wahr haben, schaut meist weg oder spielt die Dinge herunter. Emily könnte die Situation ändern, könnte alldem entfliehen, wenn sie nur mit jemandem über ihre Probleme sprechen würde. Doch das möchte sie Carols Kindern – denen diese eine liebevolle Mutter ist – nicht antun. Und so zählt sie die Tage rückwärts und sehnt die Zeit herbei, zu der sie das Haus verlassen und aufs College gehen kann. Ihren Alltag hat sie streng durchgeplant. Sie beteiligt sich an vielen Sportveranstaltungen und Schulprojekten. Nebenher erledigt sie für Carol noch die Hausarbeit. Am Wochenende ausgehen und Freunde treffen sind für Emma tabu. Doch dann kommt Evan neu an die Schule und das Leben, mit dem Emma sich abgefunden hat, wird plötzlich völlig auf den Kopf gestellt. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, man ist sofort im Geschehen und kann sich gut in Emma hineinversetzen. Des Weiteren erschafft sie sehr authentische Charaktere. Emmas Tante Carol war mir vom ersten Moment an unsympathisch. Evan hingegen ist der Typ, den man sofort mögen muss und bei dem mir auch immer ein Schmunzeln über die Lippen gekommen ist. Man kann während der kompletten Handlung mit dem jungen Liebespaar mitfühlen. Oftmals kann man die Handlungen und Reaktionen von Emma erst nicht verstehen, doch die Autorin bemüht sich sehr, Emmas Gefühle und Sichtweisen verständlich darzustellen. „Liebe verletzt“ wird als Thriller betitelt, doch trotz dem beklemmendem Thema würde ich es eher als Roman bezeichnen. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Liebesgeschichte zwischen Evan und Emma vor dem Hintergrund der ihr zugefügten häuslichen Gewalt. Beim Lesen des Klappentextes hatte ich mir jedoch eher eine andere Story vorgestellt. Auch das Cover passt meiner Meinung nach nicht zum Geschehen. Nichtsdestotrotz konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und habe mir sofort die nachfolgenden Teile bestellt!

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  • Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven..

    Liebe verletzt
    carrie-

    carrie-

    19. October 2016 um 18:47

    Die Reihe kenne ich ja schon länger, zumindest vom Cover her, hab mir aber nie den Klappentext durchgelesen. Durch eine tolle Amazon Aktion konnte ich den ersten Teil der Reihe als Ebook um nur € 3,99 ergattern und hab mich dann auch gleich in das Lesevergnügen gestürzt.Der Schreibstil ist wirklich toll sodass man nur durch die Geschichte fliegt und die 560 Seiten sind wirklich NICHTS.Die Autorin behandelt, wie man schon im Klappentext lesen kann, ein sehr sehr heikles Thema. Häusliche Gewalt. Das ist auf jeden Fall nichts für Jedermann. Ich hab mich dennoch dran getraut, da ich in meinem Umfeld mit solchen Themen (zum Glück) nichts zu tun habe.Die Protagonistin Emma (Emily) war mir von Anfang an sehr sympatisch. Anfangs hab ich gewisse Handlungen von ihr nicht verstanden, doch je mehr man in Emmas Welt eintaucht, desto besser kann man sie verstehen. Auch wenn es schwierig ist zu verstehen warum sie nicht einfach den ersten Ausweg aus ihrer schrecklichen Situation genommen hat, kann ich mir vorstellen, dass so etwas leichter gesagt als getan ist. Für Außenstehende hört sich sowas vermutlich immer leichter an als für Betroffene.Ich hab die ganzen 560 Seiten lang mit Emma mitgefiebert, mich mit ihr gefreut und mitgelitten. Dieses Buch hat mich teilweise schon an meine Grenzen gebracht, da dort Dinge passieren, die man sich einfach nicht vorstellen möchte.Die Nebencharaktere Evan und Sara mochte ich auch sehr gerne. Ich konnte derne Handlungen total nachvollziehen und auch ihre Reaktionen, wäre Emma meine Freundin, ich hätte vermutlich genau so reagiert wie sie und wahrscheinlich sogar die selben Tipps gegeben. Es war schön zu sehen wie die Beiden Emmas Leben erträglicher und schöner gemacht haben und wie sie für Emma da waren. Jeder kann sich glücklich schätzen solche Freunde zu haben!Ich werde den zweiten Teil bestimmt bald als Ebook kaufen, aber jetzt brauche ich erst mal eine Weile leichte Kost, die nicht so schwer zu verdauen ist. :)

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    • 5
  • Einfach unbedingt lesen....

    Liebe verletzt
    SuSi27

    SuSi27

    16. September 2016 um 12:48

    Was soll ich sagen, ich liebe das Buch,(ich liebe diese ganze Reihe).
    Nie hatte mich ein Buch so mitgenommen ,wie bei diesen.
    Wenn ich manchmal an ein Buch (Reihe) zurück denke,dann ist es dieses Buch.
    Es liest sich super, und fließend.
    Mich hat die Geschichte sehr berührt, und das wird auch eine der wenigen reihen sein ,die ich mit Sicherheit nochmal lesen werde.
    absolut lesenswert...

  • Liebe Verletzt Rezension

    Liebe verletzt
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    22. June 2016 um 14:37

    Ich hatte mich eigentlich sehr auf dieses Buch gefreut, aber es war unglaublich langweillig. Die Seiten zogen sich und unnötigen Szenen wurden zu viel und zu detailliert beschrieben, während spannende Szenen mit drei Sätzen zu Ende waren. Sehr Schade, aber die nächsten Teile werden es nicht in mein Regal schaffen. 

  • Fesselnd bis zur letzten Seite

    Liebe verletzt
    SabrinaSch

    SabrinaSch

    12. June 2016 um 13:01

    Emma Thomas ist scheinbar ein ganz normales, vielleicht ein wenig in sich gekehrtes Mädchen an der Highschool in Weslyn. Sie ist sehr engagiert in allen möglichen Sportmannschaften, hat meistens gute Noten und an ihrer Seite findet man fast immer ihre beste Freundin Sara. Doch es gibt etwas, das niemand über sie weiß. Etwas, das in den Mauern ihres Zuhauses auf sie lauert. Etwas, das ihr ganzes Leben bestimmt. Etwas, das ihr Angst macht. Oder eher jemand. Als Evan Matthews in ihrem Leben auftaucht und sich in ihr Herz schleicht, wird die Gefahr für Emma immer größer. Wird sie es zulassen, geliebt zu werden? Und geht sie das Risiko ein, sich selbst zu verlieben? Die Geschichte: Es ist kein einfaches Thema, mit dem sich Rebecca Donovan auseinandersetzt. Es wird sehr deutlich, wie schlimm Misshandlung sein kann und man erlebt hautnah mit, was Emma geschieht. Bei jeder Szene leidet man mit ihr. Deshalb ist es umso schöner, wenn Phasen kommen, in denen alles leichter erscheint. In denen Emma mit Sara redet oder sie etwas unternehmen. Oder wenn sie mit Evan zusammen ist. Dass sie ihn erst nicht in ihr Leben lassen will, erscheint sehr glaubwürdig und auch all die anderen Entwicklungen sind durchaus nachvollziehbar. Der Wechsel zwischen verstörend und anrührend ist sehr gut gelungen. Die Charaktere: Die Figuren sind sehr detailreich gestaltet. Man entdeckt immer wieder neue Seiten an ihnen. Die Harmonie zwischen Emma und Sara gefällt mir sehr gut und auch wie sie mit anderen interagieren, ist sehr abwechslungsreich gestaltet. Immer wieder tauchen neue Charaktere auf, die die Spannung erhöhen und neue Verwicklungen bringen. Auch das Thema "Familie" ist sehr vielseitig dargestellt. Es greift alles wunderbar ineinander. Die Protagonistin: Wie sich Emma verhält, ist an den meisten Stellen sehr glaubhaft. Sie wirkt einerseits sehr stark und dann auch wieder schwach, was sie zu einem komplexen Charakter macht. Sie kennenzulernen, mit ihr zu leiden und sich mit ihr langsam zu verlieben, das macht die Geschichte wahnsinnig spannend. Ich persönlich konnte ihre ständigen Zweifel sehr gut verstehen. Ihre Vehemenz, die Wahrheit zu verbergen, erschien mir auf der anderen Seite etwas sehr radikal. Ihre Gründe dafür waren zwar irgendwie sinnvoll, doch sie erscheint viel zu selbstlos. Auch dass sie sich nicht wehrt, kommt einem ein wenig spanisch vor. Wäre der erste Impuls nicht, sich zumindest zu verteidigen? Diese Seite an Emma war meiner Meinung nach ein wenig unrealistisch, auch wenn es ohne sie keine Handlung gegeben hätte. Der Schreibstil: Das Buch hat sehr viele Seiten mit sehr viel Handlung. An sich war alles sehr leicht verständlich geschrieben, aber letztlich war die Geschichte einfach sehr lang. Ich weiß nicht, ob es an der ernsten Thematik liegt oder an der Seitenzahl, doch es las sich manchmal ein wenig zäh. Es ist kein Buch, das man auf einmal runterlesen kann, weil manchmal einfach Phasen vorhanden sind, in denen die Spannung eher niedrig gehalten wird. Es war nicht wirklich überladen, aber dennoch irgendwie zu viel. Die ein oder andere Szene hätte man bestimmt kürzen oder streichen können und das Buch wäre trotzdem noch genauso eindrucksvoll. Mein Fazit: "Liebe verletzt" ist fesselnd bis zur letzten Seite. Vor allem aufs Ende zu geht alles sehr schnell. Und wenn wir schon dabei sind – das Ende war sehr kryptisch. Das habe ich noch in keinem Buch erlebt. Eine neue, bemerkenswerte Erfahrung. Insgesamt betrachtet war es wirklich lesenswert, allerdings ist es nicht für jedermann geeignet. Es wird deutlich vor Augen geführt, wie grausam Menschen sein können – nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten.

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  • Einfach Fantastisch

    Liebe verletzt
    Annalena2703

    Annalena2703

    01. June 2016 um 17:46

    Rebecca Donovan hat in diesem Buch eine unfassbare Welt erschaffen. Emma, unsere Protagonistin, wird von ihrer Tante misshandelt. Nach dem Tod ihres Vaters, durch einen Unfall, wird ihre Mutter Alkoholikerin und sie muss schließlich zu ihrem Onkel und ihrer Tante ziehen. Ihre beste Freundin Sara, kriegt alles mit, aber kann nichts dagegen unternehmen, da Emma es einafch nicht will und sich dagegen sträubt. Sie ist ruhig, still, eine 1 Schülerin, bis sie sich plötzlich Evan gegenüber sieht. In ihrerer ertsen Begegnung legt sie sich direkt mit ihm an. Sie verliebt sich in ihn, aber als er es nicht mehr aushält ihre Blutergüsse und Striemen auf dem Rücken zu sehen, stellt er Fragen. Emma will Evan, sowie auch Sara, nicht noch tiefer mitreinziehen und stößt sie dann letztendlich von sich. Was sie aber nicht weiß ist, das die Zeit ohne Evan die schlimmste Zeit ihres Lebens sein wird, mit oder ohne Misshandlungen. Als Evan dann plötzlich wieder vor ihr steht, scheint alles wieder gut zu werden. Sie hat eine wunderschöne Zeit mit ihm, bis.... Auf einmal wollen ihre Lehrer wissen, woher die Blutergüsse und Striemen wirklich kommen. Ich habe nicht sehr viel in diesem Buch geweint, aber es war berührender udn trauriger als jedes andere Buch was ich bis jetzt je gelesen habe. Ich habe auf den letzten Seiten geweint, aber es gab auch immer wieder Stelllen wo mir die Tränen schon in den Augen standen. Emma ist eine starke und unfassbar tolle Person, wie sie sich allem entgegenstellt ist einfach nur beeindruckend. Evan und Sara genauso. Dieses Buch hat mehr als 5 Sterne verdient, wiel es so brutal und gleichzeitig auch so zart war. Ich liebe es einfach. die Personen, die Geschichte, einfach alles. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen.

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  • Fesselnde Geschichte!

    Liebe verletzt
    Verena20

    Verena20

    20. May 2016 um 23:28

    Die Geschichte ist toll... Die Entwicklung der Beziehung zwischen Emma und Evan zu verfolgen ist echt unglaublich schön.
    Ich habe dieser Buch schon ein paar mal gelesen, jedoch wurde es nie langweilig, sich in die Geschichte hinein zu versetzen.
    Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen :)

  • Kurzgefasst: Grandiose Trilogie!

    Liebe verletzt
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    30. April 2016 um 12:39

    Der erste Teil der Trilogie von Rebecca Donovan, "Liebe verletzt", ist im Juli 2015 (2. Auflage) erschienen und hat ohne Danksagung 542 Seiten. Ausserdem enthält es eine Leseprobe für den zweiten Teil.Der zweite Teil, "Liebe verwundet", ist 2013 erschienen (1. Auflage - Original) und hat ohne Danksagung 578 Seiten. Ausserdem enthält es ebenfalls eine Leseprobe für den dritten Teil.Der letzte Teil, "Liebe verrät", ist im August 2015 (2. Auflage) erschienen und hat ohne Danksagung 506 Seiten.(Die Inhaltsangabe erfolgt heute in eigenen Worten, sonst würde diese Rezension viel zu lang werden.)Im ersten Teil geht es um häusliche Gewalt innerhalb der Familie. Emma lebt bei ihrer Tante und ihrem Onkel, da ihre Mutter unter einem Alkoholproblem leidet und ihr Vater bei einem Unfall ums Leben kam, als Emma noch klein war. So halb vertraut sie sich ihrer besten Freundin Sara an, aber auch die weiß noch längst nicht Alles. Als sie sich dann in den Neuen aus der Schule, Evan, verliebt steht ihre Welt Kopf. Sie will das Geheimnis ihrer Familie bewahren und möchte sich erst nicht auf Mehr einlassen. Irgendwann kämpft sie nicht mehr gegen die Gefühle an und die beiden kommen zusammen. Emma macht verbotene Dinge und riskiert damit Alles - auch ihr Leben.Im zweiten Teil hat Emma dann einen Schlussstrich gezogen und möchte ihrer Mutter eine zweite Chance geben. Hals über Kopf zieht sie bei ihr ein und muss feststellen, dass ihre Mutter nicht damit klar kommt: sie trinkt weiter und beschuldigt Emma fies. Auch hier wird sie nicht glücklich. Zuflucht sucht sie dann auch nicht mehr bei Evan sondern bei ihrem Seelenverwandten, dem Freund ihrer Mutter. Beide hüten jahrelang verschwiegende Geheimnisse, die sie sich gegenseitig anvertrauen. Das gefällt Evan natürlich nicht aber sie finden wieder zusammen - bis sie sich weder für den einen noch für den anderen entscheidet und weiter weg zieht.Im letzten Teil plagen sie dann die Schuldgefühle. Sie hat Evan damals einfach stehen lassen und sich auch bei Jonathan nicht mehr gemeldet. Über Hindernisse kommt sie an die Email-Adresse und an die Telefon Nummer von Jonathan und entschuldigt sich bei ihm, allerdings ist es zu spät. Auch die Liebesgeschichte zwischen Evan und Emma geht weiter. Aber auch hier läuft vieles erst anders als gedacht. Haben sie wohl wieder zusammengefunden?Leider habe ich erst nach mehrmaligem Überlegen eine Verbindung zwischen Cover, Titel und Story gefunden und das bei allen drei Teilen. Aber irgendwie haben mir auch die Cover und die Titel gefallen. Jedes Cover hatte so seinen eigenen Hintergrund. Härte, Schmerz, Verlust, Hoffnung und ganz viel Liebe hat man in ihnen gefunden. Das hat die Wichtigkeit dieser Themen nochmal betont.Die Beschreibungen der Charaktere lasse ich heute mal etwas im Hintergrund. Jeder von ihnen war wundervoll - auf seine ganz eigene Art und Weise. Evan, der Verständnisvolle, Sara, die Hilfsbereite und Emma, die gefangen war mit dem, was sie erlebte. Ich freue mich schon seit langem meine Meinung zu diesem Buch preiszugeben. Im ersten Buch ging es ja um häusliche Gewalt innerhalb der Familie und ich muss sagen: mir hat es das Herz gebrochen! Ich habe mit Emma mitgelitten, als sie misshandelt wurde, habe mich mitgefreut, als sie endlich mal etwas Jugend hatte (wenn auch eher heimlich) und habe mitgefiebert, dass keiner etwas davon mitbekam. Oft hatte ich Tränen in den Augen, als mir bewusst wurde, was für Auswirkungen sowas auf einen Menschen hat. Viele sagen, das Buch sei "zu hart" aber ich teile diese Meinung nicht! Es ist genau richtig. Die Wichtigkeit solcher Themen wird im Laufe der Geschichte sehr deutlich. Im Endeffekt wollte die Autorin das wir alle mitleiden - genauso wie Emma es in dem Buch auch getan hat. Diese Themen sind nun mal hart! Umso glücklicher war ich aber auch, als Emma endlich wieder Hoffnung geschöpft hat und durch die Liebe von Evan und Sara endlich aufblühte. Aber es traf mich auch sehr hart am Ende...Der zweite Teil war mindestens genauso berührend. Die häusliche Gewalt hatte endlich ein Ende genommen und dann ging es auch schon seelisch weiter. Die Autorin hat es geschafft, dass man sich genauso fühlte, wie Emma. Man war getroffen von den Worten, die ihre Mutter ihr im Suff an den Kopf warf. Man war beschämt von dem, was sie über sich preisgegeben hatte als sie betrunken auf ihrer Geburtstagsfeier war. Und man konnte das Gefühlschaos von Emma mehr als nachvollziehen - sie liebte Evan aber Jonathan war mehr für sie da, wie sie einen Menschen brauchten. Die beiden haben viel durchgemacht im Laufe der Geschichte und es hat mir - wieder einmal - das Herz gebrochen. Mit dem Buch begleitete mich das Gefühl von Dauerwut auf die Mutter. Erst hier wurde mir wirklich klar wie stark Emma eigentlich ist. Und auch zum Schluss war ich geschockt. Mir blieb quasi der Atem weg!Der dritte Teil war dann eigentlich nicht mehr so hart und gab der Trilogie ein perfektes Ende. Zum Schluss war ich so glücklich - ich konnte nicht anders als Grinsen.Sorry, aber es gibt nichts, was ich an diesem Buch schlecht fand. Es war einfach grandios! Besonders gut fand ich, ich wie die Autorin es schaffte das Buch so zu schreiben das man sich genauso fühlte wie Emma. Zwischendurch war man echt ein Wrack!Ein absolutes #mustread für mich!Die Trilogie bekommt von mir, wie soll es auch anders sein, wunderbar harte 5/5 Sternen! Ich hätte am liebsten noch mehr vergeben!!!

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  • ich liebe und hasse es zugleich

    Liebe verletzt
    nani1705

    nani1705

    25. April 2016 um 13:07

    Emmas leben hat klare Strukturen: mach keine Fehler und geh deiner Tante aus den Weg. Denn sonst hat sie ein Problem. Ihre einzige Stütze ist ihre beste Freundin, die sie nicht leiden sehen will aber Emma möchte sie da nicht mitreinziehen. Bis eines tags Evan im Unterricht auf sie aufmerksam macht und ab sofort nicht von Emmas Seite weicht. Aber Emma kennt nur Leid und weis nicht was sie mit den Gefühlen machen soll und stösst Even von sich... Die Frage lautet nun: wie weit kann sie gehen? Kann er sie aus ihrer Hölle retten?   Ich muss sagen das ich anfangs skeptisch war und ob es mir gefallen wird, da die Thematik schwer ist, aber ich bereue es nicht. Der Anfang war ein bisschen schwer  aber von da an hab ich es verschlungen. Ich hab ihm "nur" 4 Sterne geben da etwas gefehlt hat und Emma ein paar Entscheidungen getroffen hat die ich nicht ganz recht nachvollziehen konnte. Wer aber Jugend Thriller mag kommt hir ganz auf seine kosten!!!

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  • Einfach einzigartig

    Liebe verletzt
    book-lover2-

    book-lover2-

    17. April 2016 um 17:42

    Ich finde die Einstellung der Protagonistin bewunderswert. Sie will das Leben ihrer Familie nicht zerstören, da ihre Tante nur sie tyrannisiert und nicht etwa ihr eigenen Kinder, möchte sie denen nicht ihre Mutter nehmen. Außerdem will sie das Mitleid der anderen nicht und auch nicht ihre Last auf die Schulter anderer abladen. Ihr werdet dieses Buch lesen und die Geschichte wird euch nicht in ihren Bann ziehen, danvon bin ich überzeugt.

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  • Liebe verletzt --> zu Tränen gerührt

    Liebe verletzt
    Julie209

    Julie209

    „Liebe verletzt“ von Rebecca Donovan (9,99€, erschienen am 25.09.14 im FISCHER Kinder- und Jugendbuch-Verlag) Emma wohnt bei ihrer Tante Carol und ihrem Onkel mit deren beiden Kindern, doch sie ist nicht willkommen und wird regelmäßig von Carol misshandelt. Nur ihre beste Freundin Sara weiß die halbe Wahrheit und versucht sie zu schützen, wo es nur geht. Alle anderen hält Emma bewusst auf Abstand, denn wie gut kann sie die Verletzung verstecken? Als Evan in Emmas Leben auf taucht und er trotz ihrer Abweisung immer wieder auf sie zu geht, weiß Emma nicht, ob sie es wagen soll, ihre Gefühle zuzulassen und damit zu riskieren, dass er ihr Geheimnis aufdeckt. Das Cover zeigt zentral den Titel auf weißem Hintergrund. Der Rest ist dunkel und zeigt Kastanien mit und ohne stachelige Hülle. Definitiv ein sehr hübsches Cover und es ist sicher auch ein Blickfang in der Buchhandlung, leider verstehe ich aber den Bezug zum Inhalt der Geschichte nicht. Man kommt am Anfang gut in die Geschichte rein. Der Schreibstil der Autorin ist direkt fesselnd und nimmt einen auch emotional gefangen. Ich habe richtig mit Emma mit gelitten und dabei auch das eine oder andere Tränchen verdrückt. Die Charaktere sind schlüssig und mehr oder weniger sympathisch gestaltet. Es ist wirklich plausibel gelöst, warum Emma trotz der Misshandlungen bei ihrer Tante wohnen bleibt! Dennoch kann ich Emmas Entscheidungen nicht immer verstehen, aber trotzdem sind sie nicht unschlüssig. Eine kleine Kritik habe ich aber: In der zweiten Hälfte war mir das Buch stellenweise zu langatmig und da kam das Ende fast schon zu plötzlich. Das Ende ist ja, dadurch dass es eine Trilogie ist, natürlich etwas nervenaufreibend, aber das war ja abzusehen. Zusammenfassend gesagt: Ein sehr emotionales Buch, das stellenweise zu Tränen rührt, in der zweiten Hälfte aber etwas langatmig wird. Von mir gibt es aber dennoch eine Leseempfehlung, aber legt euch am besten schon mal Band zwei daneben!

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    • 4
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    04. April 2016 um 17:27
  • Was, wenn deine Familie dich nicht will?

    Liebe verletzt
    Kunterbuntestagebuch

    Kunterbuntestagebuch

    24. February 2016 um 12:37

    Liebe ist langmütig. Liebe ist geduldig. Aber Liebe ist nicht blind... ...und deswegen kann Evan nicht ewig zusehen, wie Emma leidet. Genau das aber macht ihn so gefährlich - wenn er die Striemen auf ihrem Rücken entdeckt und die Brandwunden auf ihren Armen. Wenn er herausfindet, dass sie brutal misshandelt wird, wird er sie befreien wollen aus dieser Hölle auf Erden.   Und weil Emma das spürt, stößt sie Evan von sich. Den Menschen, dessen Liebe sie heilen könnte. Den Menschen, den sie am meisten begehrt. Weil diese Liebe sie das Leben kosten kann...   Fazit: Ich hatte mir die Trilogie damals mitgenommen, weil die Cover mich angesprochen haben. Beim lesen des Klappentextes wurde mir schon klar, dass das keine leichte Kost wird. Und ich sollte Recht behalten. Das Buch ist aufwühlend und geht einem unter die Haut. Es  gibt nicht viele Autoren, die so schonungslos mit dem Thema der häuslichen Gewalt umgehen - und auch wenn man manches mal das Buch deswegen zur Seite legen wollte - aus genau diesem Grund habe ich es nicht getan. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben. Und trotz all dem Leid, das Emma widerfährt - es gibt auch die schönen Seiten in ihrem Leben. Ihre Freundin Sara hält bedingunglos zu ihr. Und als Evan in ihr Leben tritt, hat sie damit noch eine Person gefunden, die sich für sie einsetzt - bis zum bitteren Ende. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und es war ein wirklich interessantes Buch. Klare Leseempfehlung von mir Steffi G.

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  • Mittelmäßig

    Liebe verletzt
    Valarauco

    Valarauco

    19. February 2016 um 20:56

    Cover Obwohl das Cover nichts mit dem Inhalt zu tun hat, gefällt es mir sehr gut. Es passt zum Buch, auch wenn ich nicht unbedingt beschreiben kann, warum. Es strahlt etwas Melodramatisches aus, etwas Trauriges. Kastanien werden mit Herbst und dem Jahresende assoziiert. Ich finde es ziemlich passend zu dem Buch. Meine Meinung Emma lebt bei ihrer Tante, ihrem Onkel und deren beiden kleinen Kinder. Ihre Mutter ist nicht in der Lage sie zu versorgen und auf sie aufzupassen. Emmas Tante hingegen ist nicht sonderlich begeistert davon, Emma im Haus zu haben. Sie verlangt viel von ihr, schlägt sie und misshandelte sie schwer. Ihr Onkel schaut weg und sagt ihr, sie solle ihrer Tante eben aus dem Weg gehen und diese nicht so reitzen. Emma selbst würde niemals etwas sagen, denn witzigerweise behandelt ihre Tante nur sie wie den letzten Dreck. Ihre eigenen Kinder liebt sie abgöttisch. Evan zieht mit seiner Familie in die Stadt, in der Emma lebt. Er findet das ruhige Mädchen äußerst faszinierend und die beiden kommen sich immer näher. Er versucht alles um Emma zu beschützen und um ihr das Leben schöner zu machen. Zusammen mit Sara, Emmas bester Freundin, versucht er Emma zu helfen und ihr da Leben leichter zu machen. Sara weiß von Emmas Familie und den Zuständen, die dort herrschen. Emma darf Sara auch nur besuchen, weil diese die Tochter des Bürgermeisters ist. Jedoch schafft es auch sie nicht, Emma aus der Gewalt ihrer Tante zu befreien. Sie deckt Emma und ihre Verletzungen, versorgt sie und hilft ihr immer wieder “auszubrechen”. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich manchmal gefragt habe, wie Sara das mitmachen konnte und wie sie glaubt, dass ein rosafarbener Pulli das Leben so viel besser macht. Sara schaut, wie alle anderen auch nur zu, wie Emma misshandelt wird. Natürlich könnte man jetzt sagen, sie akzeptiert die Entscheidung von Emma, aber ich glaube, manchmal ist das auch nicht richtig. Sara hätte mehr darauf drängen müssen, etwas zu sagen, stattdessen ist sie nur eine weitere Zuschauerin am Rande von Emmas Leben. Auch Evan gehört mehr oder weniger zu diesen Zuschauern. Emma kann keine Beziehung zu ihm eingehen, da er ja sonst herausfinden würde, dass ihr körperliche Gewalt angetan wird. Obwohl das Hauptthema des Buches häusliche Gewalt ist, geht es doch sehr viel um alltägliche Teenagerprobleme, die noch etwas aufgepeppt werden, in dem das Mädchen regelmäßig geschlagen wird. Das mag jetzt wirklich hart klingen, aber das hat mich schon irgendwie gestört. Niemand in diesem Buch ergreift irgendwie initiative. Niemand versucht etwas besser zu machen, sie belassen es alle dabei, so wie es ist, weil es ja noch schlimmer sein könnte. Es ist nicht so, dass mir dieses Buch nicht gefallen hätte, ganz im Gegenteil, ich mochte es sehr. Doch während ich hier diese Rezension schreibe, desto deutlicher wird, dass es mich schon gestört hat. Mir tut Emma furchtbar leid und ich werde auf jeden Fall den zweiten und dritten Teil auch lesen, weil mich dieses Buch auch zum Verzweifeln gebracht hat. Der Schluss hat mich völlig in der Luft hängen lassen und mich zum Verzweifeln gebracht. Ich will wissen, wie es mit Emma weiter geht. Mit ziemlicher Sicherheit werde ich auch in den beiden folgenden Büchern noch Szenen finden, die mich aufregen und schier wahnsinnig machen, doch das gehört ja auch dazu. Denn trotz alldem will ich wissen, ob und wie sie es schafft, sich zu lösen. Emma liegt mir trotz ihrer etwas nervigen Art und ihrer verdrehten Sichtweise auf die Welt am Herzen. Kann ich dieses Buch weiterempfehlen? Nur bedingt muss ich gestehen. Es hat mir gefallen, aber irgendwie ist es doch auch sehr speziell. Mit über 500 Seiten nicht gerade kurz und es zieht sich an manchen Stellen auch ziemlich hin. Auch wenn mir die Figuren ans Herz gewachsen sind, betrachte ich sie oft noch etwas distanziert. Es gibt niemand, dem ich komplett verfallen bin und keine besonders herausstechende Figur. Alles in allem ein durchschnittliches Buch. Wertung (3/5) www.valaraucos-buchstabenmeer.com

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