Liebe verletzt

von Rebecca Donovan 
4,4 Sterne bei259 Bewertungen
Liebe verletzt
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Positiv (225):
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Unheimlich intensive, ernste Geschichte, die einen erinnert, was Liebe wirklich bedeutet!

Kritisch (7):
paperloves avatar

Statt des eigentlichen, ernsten Themas der häuslichen Gewalt, steht nur konstruiertes Teenie-Drama im Fokus. Nach 3/4 abgebrochen!

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Inhaltsangabe zu "Liebe verletzt"

Liebe ist das einzige, was Emma retten kann, doch Liebe ist zugleich die größte Gefahr für sie. Denn wenn Evan die blauen Flecken, die Narben und Brandwunden auf ihren Körper entdeckt, wird er Fragen stellen, und er wird sie retten wollen. Und genau das macht Evan so gefährlich. Und so stößt Emma ihn mit Nachdruck von sich. Den einen Menschen, dessen Liebe sie heilen könnte. Den Menschen, den sie am meisten begehrt. Weil seine Liebe sie das Leben kosten könnte.

Der erste Teil der ›Liebe‹-Trilogie

'Packend! Von der ersten bis zur letzten Seite.' Colleen Hoover, Autorin von ›Weil ich Layken liebe‹

Alle Bände der 'Liebe'-Trilogie auf einen Blick:

'Liebe verletzt' (1)

'Liebe verwundet' (2)

'Liebe verrät' (3)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783733504328
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Erscheinungsdatum:21.03.2018
Teil 1 der Reihe "Liebe"

Rezensionen und Bewertungen

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    MelEs avatar
    MelEvor 11 Tagen
    GEWALTige Grundthematik

    Schon der Klappentext verrät viel über die Grundstimmung des Jugendromans "Liebe verletzt". Dieses verletzt im Titel trifft auf die Protagonistin Emma sowohl körperlich als auch seelisch zu. Die äußeren Wunden sind ebenso stark wie die, die ihr innerlich geschlagen werden. Die Thematik der häuslichen Gewalt ist dramatisch und schmerzlich. Jedes böse Wort, jeder Schlag übertrug sich auch auf mich und es fiel mir mitunter sehr schwer weiterzulesen. Ich gestehe, dass ich die Leseempfehlung ab 14 Jahren viel zu niedrig angesetzt finde, denn ein sensibles junges Mädchen hat während des Lesens sehr viel zu verarbeiten, was auch mir als Erwachsene nicht leicht gefallen ist. Es ist wichtig sich dessen bewusst zu machen, dass es eben auch Menschen gibt, die regelmäßig misshandelt werden und Hilfe benötigen. Emma werden starke Personen an die Seite gestellt, die aber auch nicht eingreifen, sondern lediglich mittragen. Emma will ihren Schmerz aushalten, um ihre jüngeren Cousins und Cousinen zu schützen, was im ersten Moment sinnig erscheint, aber für Emma lebensbedrohlich wird, denn ihre Tante ist unberechenbar. Die eingebaute Liebesgeschichte in all die Misshandlungen und Lieblosigkeiten ist erwärmend, legt aber nur eine sanfte Decke auf das Geschehen. Ich hätte mir gewünscht, nicht nur von Schmerz und Ertragen zu lesen, sondern auch davon, wo ich mir Hilfe holen kann bei Verdachtsmomenten der häuslichen Gewalt, daher bleibt für mich vieles oberflächlich abgehandelt, obwohl die Handlung an sich belastet und förmlich erschlägt. Mich hat einiges sehr getriggert und es gab auch Augenblicke, wo ich das Buch zur Seite legen musste, weil ich schwer zu schlucken hatte. Mein Fazit für "Liebe verletzt" ist schlussendlich, dass mir vieles sehr gefallen hat, während einiges mir zu dramatisch, gewaltig und für mich belastend erschien. Ich vermute, dass das Buch die Leserschaft sehr spaltet, denn auch wenn vieles angerissen wird, deutlich erörtert, gibt es auch Momente, die zu oberflächlich behandelt sind, sodass ich leider trotz er grauenvollen Thematik einiges mehr erwartet hätte, zumal für Emma das Grauen ja kein Ende hat, da ja noch zwei weitere Bände gelesen werden müssen, um diese zerstörte Seele heilen zu lassen. Von mir eine eingeschränkte Leseempfehlung! Menschen mit dem Hintergrund  häuslicher Gewalt sollte die Finger von der Trilogie lassen, da es wirklich überfordert und erneut belastet. Man benötigt mitunter sehr starke Nerven, daher eine kleine Warnung an Leser_innen, die sich mit Emma identifizieren könnten. 

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    Billoballavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne verletzende liebes Geschichte und nichts für schwache Nerven. Manche werden wie ich Emma am Anfang hasen, und am ende.
    Liebe verletzt und Dummheit tut weh

    Emma wird von ihrer Tante Carol 

    extrem gepeinigt und kann nichts 
    dagegen tun sonst zerstört sie das 
    Leben ihrer geliebten Cousinen. Ihre 
    Beste Freundin Sarah ist immer an 
    ihrer Seite kann aber auch nur hilflos 
    Zusehen bis Evan kommt 
    (super heißer typ;)) 
    es ist ein hin und her über die drei Bücher 
    Aber die Höhe ist doch als sie ihm gründe
    gegeben hat sie zu hassen. Da dachte 
    ich nur: maaaaaaan was soll das er will 
    Dich zurück nach allem was du ihm
    angetan hast nimm ihm!!!!!!!!!
    Aaaaaaber neeeeeiiiiiiin sie gibt ihm 
    gründe ihn zu hassen tja dann Pech 


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    Velina2305s avatar
    Velina2305vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Leider oft in die Länge gezogen, wobei wichtige Themen zu knapp beschrieben wurden, trotzdem absolut fesselnd. Klare Leseempfehlung von mir!
    Klare Leseempfehlung!


    Emma lebt bei ihrem Onkel und seiner Familie. Eigentlich scheint Emmas Leben das ganz normale Leben eines Teenies zu sein. Wäre da nicht ihre Tante...

    Ich habe eine geteilte Meinung zu dem Buch. Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht. So ganz wurde er meiner Meinung nach aber nicht erfüllt. Einerseits verzauberte mich die schöne Liebesgeschichte sehr, auch wenn alle Protagonisten bis auf die Hauptfigur Emma unglaubwürdig perfekt dargestellt werden, fesselte mich das Buch vom Anfang bis zum Schluss. Ich konnte es kaum aus den Händen legen. Leider wurden ziemlich viele Seiten geopfert um in meinen Augen nicht allzu wichtige Themen zu beschreiben, wobei andere (auf die ich eigentlich die ganze Zeit hingefiebert hatte!!!) in wenigen Sätzen abgehandelt wurden. 
    Auch die Wandlung von Emma fand ich etwas verwirrend. Kapitellang hielt sie sich mit Entscheidungen auf, die sie später innerhalb von wenigen Absätzen traf. Die Begegnungen zwischen Emma und ihrer gewalttätigen Tante ließen mich immer wieder die Luft anhalten und gespannt weiterlesen.
    Im Großen und Ganzen spreche ich eine klare Leseempfehlung aus, da für mich die positiven Aspekte überwiegen und das Thema absolut fesselnd ist!

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    L
    Ladysingsangvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Wundervolles, mitreißendes und emotionales Buch, das mich sehr berührt hat und das ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
    Liebe verletzt - Ein Must-have

    Inhalt: 
    Im Buch begegnen wir Emma. 
    Emma, die es in ihrem Leben nicht leicht hat: Ihr Vater ist gestorben, ihre Mutter hat sie weggeben und nun lebt Emma bei ihrem Onkel und seiner Familie. Und auch wenn Emma nach außen hin perfekt scheint (super Noten, viele außerschulischen Aktivitäten, tolle beste Freundin...), merkt der Leser ziemlich schnell, dass Emmas zu Hause nicht das ist, was es sein sollte. Emmas Tante beleidigt, schlägt und erniedrigt sie und man merkt, dass das Mädchen ziemlich leiden muss. 


    Als Emma Evan, einem neuem, ziemlich heißen Jungen an ihrer Schule, begegnet scheint sich ihr Leben um Guten zu wenden - aber natürlich bemerkt dieser Emmas Verletzungen und auch Emmas Tante bleibt nicht ewig stumm... 


     Meine Meinung: 
    Ich muss sagen, dass das Buch wirklich eines meiner Lieblingsbücher ist. Rebecca Donovans Schreibstil ist ziemlich mitreißend (vielleicht auch weil es aus der Ich-Perspektive geschrieben ist). Die Charaktere wirken ziemlich echt und man hat das Gefühl man würde sie durch die Geschichte begleiten. 
    Emma war mir sofort sympatisch - sie ist zwar nicht das typische High-School Mädchen, das super beliebt ist oder so, aber sie bleibt sich selbst treu. 
    Ihre beste Freundin Sara hingegen ist so ein typisches High-School-Mädchen, wächst einem aber trotzdem sofort ans Herz! Mit ihrer gutmütigen, quirligen Art ist sie einfach für Emma die Klasse Freundin! 
    Auch Evan ist wirklich gut dargestellt. Er scheint mit seinen tollen Eltern, dem großen Haus, indem er lebt, und seinem Reichtum ein ziemliches Gegenteil von Emma zu sein, aber... Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an :) Außerdem ist er wirklich der perfekte erste Freund und ich glaube jedes Mädchen könnte sich glücklich schätzen mit ihm! 
    Mit der Thematik "häusliche Gewalt" greift Donovan ein ziemliches ernstes Thema auf und ich finde, sie schafft es, das Ganze realistisch und wirklich glaubhaft darzustellen, aber gleichzeitig auch sensibel damit umzugehen. Das was Emma passiert, müssen viele durchstehen und daher finde ich es gut, dass Donovan darauf aufmerksam macht!
    Alles in allem also ein Roman, dem eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden müsste, da er wirklich einfach fantastisch ist! Das einzige, was ich zu bemängeln hätte, wäre, dass der zweite und dritte Band nicht mehr ganz so gut ist, aber naja, man kann halt nicht alles haben :D    

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    H
    Honeybear294vor einem Jahr
    Liebe verletzt ist ein passender Titel für die Gefühle die hier im Vodergrund stehen

    Rebecca Donovan zeigt in ihrem Buch schonungslos die psychischen Folgen von Körperlicher und Seelischer Gewalt gegen einen weiblichen Teenager auf. 


    Emma ist kein normaler Teenager sie wohnt bei ihrer Tante und ihrem Onkel und deren beiden Kindern. Emma ist sehr engagiert und nimmt an zahlreichen Schulischen Aktivitäten teil um ein gutes Stipendium für das College zu bekommen und um so wenig Zeit wie möglich "zu Hause" zu verbringen. Denn ihre Tante ist ein Monster und misshandelt. Blutergüsse sind Normalität für Emma oder auch ständige Beleidigungen oder Überwachungen. Emma hat nicht viele Freiheiten und aus diesem Grund auch nur eine Freundin, Sara.
    Eines Tages bekommt Emma einen neuen Mitschüler, diesen bemerkt sie allerdings erst als dieser schon eine Woche mit ihr in den selben Kurs geht und sich dort zu Wort meldet woraufhin Emma ihm quasi zeigt wo es lang geht. Evan (der neue) lässt das nicht auf sich sitzen und versucht mehr über Emma zu erfahren und so bahnt sich zwischen ihnen eine Freundschaft an. Sara unterstützt das ganze und will Emma dazu bewegen aus ihrem Schneckenhaus auszubrechen.
    Emma weiß das es schief gehen kann und findet sich bald schon in einem Gefühlschaos wieder.


    Wie es mit Emma weitergeht müsst ihr natürlich selbst lesen.


    Rebecca Donovan hat hier eine beeindruckende Figurenzeichnung aufzuweisen. 


    Emma ist ein Teenager mit keiner einfachen Situation die relaistisch dargestellt wird und die Gefühlsbeschreibungen der Autorin in Bezug auf Emma sind so nachvollziehbar, dass man sich sofort in sie hineinversetzen kann. Man kann ihre Taten voll und ganz nachvollziehen und leidet mit ihr mit, erlebt mit ihr aber auch ihre kleinen Erfolge oder die Glücksmomente die sie hin und wieder doch erlebt. 
    Mit Sara ist ihr eine Freundin zur Seite gestellt die man sich in ihrer Situation nur wünschen kann. Sie watet mit einem unverwüstlichem Verständnis auf und Einfallsreichtum das man sie sofort ins Herz schließt und ihre Charackterentwicklung mit freuden betrachtet. 
    Evan ist ein junger Mann von der guten Sorte in den ersten Szenen in denen er vorkommt merkt man an dem Schreibtstil der Autorin das er ein Goldener Ritter auf dem weißen Pferd ist, selbst wenn er sich unentschlossen gibt in manchen Bereichen. 


    Die Geschichte ist nichts für schwache Nerven und man sollte diese auch nicht als Fiktion abtun denn irgendwo kann die Situation die hier geschildert ist Relität sein. Somit ist es beeindruckend wie realitätgetreu hier die Ereignisse geschrieben sind. Man könnte fast meinen man liest einen Erfahungsbericht. 


    Mein Fazit:
    5 Sterne für die Idee, für die Characktere und den flüssigen Schreibstil auch wenn die Geschichte einem nach dem Lesen nicht aus dem Kopf geht. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Muss für jeden der sich auf eine Geschichte einlassen will die nicht Rosarot und mit Herzchen und Blümchen übersät ist wie andere Liebesgeschichten, sondern für Leser die einen Hintergrund haben möchten der mal von einer grausamen Ausgangssituation ausgeht und den Kampf ums überleben schildert. 























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    luciejuevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Packendes Buch, das mich bis zum Ende mitgerissen hat! Sehr emotional und spannend.
    Super Buch

    Packendes Buch! Es hat mich bis zum Ende mitgerissen und ich konnte nicht aufhören es zu lesen. Sehr emotional und spannend!

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    buecherwuermchenxlaras avatar
    buecherwuermchenxlaravor 2 Jahren
    Kurzmeinung: packender Roman mit interessanter Grundthematik aber einigen Schwächen
    packender Roman mit interessanter Grundthematik aber einigen Schwächen

    Klappentext:
    Liebe ist langmütig. Liebe ist geduldig. Aber Liebe ist nicht blind … … und sie sieht nicht ewig zu, wie Emma leidet.
    Genau das aber macht Evan so gefährlich – wenn er die Striemen auf ihrem Rücken entdeckt und die Brandwunden auf ihren Armen … wenn er herausfindet, dass ihre Stiefmutter sie brutal misshandelt, wird er sie befreien wollen aus dieser Hölle auf Erden.
    Und weil Emma das spürt, stößt sie Evan mit Nachdruck von sich. Den Menschen, dessen Liebe sie heilen könnte. Den Menschen, den sie am meisten begehrt. Weil diese Liebe sie das Leben kosten kann …

    Rezension:
    Seit ihr Vater tot und ihre Mutter krank ist, lebt Emily, genannt Emma, bei ihrem Onkel und ihrer Tante Carol. Letztere hasst die Sechzehnjährige allerdings zutiefst und lässt Emma diesen Hass anhand von psychischer und physischer Gewalt spüren. Emma verbirgt ihr Geheimnis vor der Außenwelt um Carols Kinder zu schützen, die von ihrer Mutter geliebt werden und erarbeitet stattdessen zusammen mit ihrer besten Freundin Sara einen Plan, der ihr helfen soll die Zeit bis zum Collage irgendwie zu überstehen. Doch dann kommt Evan in die Stadt und bringt ihren Plan vollkommen durcheinander.

    Bereits in den ersten Seiten kann man sie bedrückende Stimmung, als Resultat des ernsten Themas, deutlich spüren. Unter anderem liegt das auch an dem heuchlerischen Charakter von Emmas Tante Carol. Immer wieder geht sie gewaltsam auf Emma los und scheint dafür noch nicht mal einen richtigen Grund zu haben, was mich das ganze Buch über etwas gestört hat. Ich konnte ihre vollkommen unerklärliche Abneigung gegenüber Emma einfach nicht nachvollziehen und habe ständig gehofft, dass endlich Licht ins Dunkel gebracht wird, sodass man vielleicht auch Carols Perspektive (in sehr geringen Maßen) zu verstehen beginnen könnte. Aber nichts da – ihre brutalen Attacken blieben leider grundlos.

    Emma ist eine starke Protagonistin, doch die jahrelangen Misshandlungen haben ihr stark zugesetzt. So hat sie starke Vertrauensprobleme und immer wieder Panikattacken, welche ihr das Leben zusätzlich erschweren. Auch wenn es mich immer wieder entsetzt hat, was ihr, vor allem durch Carols Hand, zustößt, konnte ich Emmas Handlungen diesbezüglich verstehen. Natürlich stellt sie ihre eigenen Bedürfnisse automatisch zurück und fürchtet sich vor den möglichen Konsequenzen; sie ist labil und würde das glückliche Leben von Carols Kindern außerdem nie gefährden.
    Andere Handlungen hingegen haben mich immer wieder überrascht. Sobald Emma ihr „zu Hause“ verlässt, konzentriert sie sich vollkommen auf ihr Schulleben, zu dem normale Teenager-Probleme und auch jede Menge außerschulische Aktivitäten gehören, welche ziemlich ausführlich beschrieben werden, sodass es sich stellenweise wie ein ganz normaler High-School-Roman liest.
    Gemeinsam mit Sara unternimmt sie Ausflüge zu wilden Partys – und auch wenn die Angst vor Carol ständig im Hintergrund schwebt, driftet es stellenweise weit vom eigentlichen Thema ab, weshalb sich die Seiten auch immer mal wieder etwas ziehen.
    Auch, wenn es vielleicht merkwürdig klingt, aber ich hätte mir stattdessen einen größeren Bezug auf Emmas Misshandlung gewünscht. Nicht unbedingt auf detaillierte Beschreibungen von Carols Gewaltausbrüchen, sondern mehr, wie Emma damit umgeht, wie sehr es ihr schadet und wie sehr sie doch eigentlich kämpfen muss. Es hätte mich einfach mehr interessiert als eine seitenlange Niederschrift von Gerüchten, wer schon mit wem im Bett gewesen sein soll.

    Einen weiteren großen Storyteil nimmt natürlich Emmas Beziehung zu Evan ein. Letzterer ist ein wirklich toller Charakter, welchen ich sofort ins Herz geschlossen habe, auch wenn er nicht außergewöhnlich herausstechend ist. Und auch wenn die Geschichte der beiden, für meinen Geschmack, stellenweise einen kitschigen Touch bekommt und vorhersehbar wirkt, stellen sich ihr auch immer wieder Hürden und plötzliche Wendungen in den Weg. Da sich alles sehr langsam entwickelt, was vor allem an Emma liegt, zieht es sich zwar ein bisschen, wirkt aber realistischer, schließlich braucht Emma nicht unbedingt einen festen Freund, sondern eine Stütze, damit sie nicht vollkommen allein ist.


    Fazit:
    „Liebe verletzt“ ist ein Roman mit einer sehr interessanten und ernsten Grundthematik, die jedoch zu oft in den Hintergrund gerückt ist und von einer normalen Highschool-Geschichte mit einigen Längen ersetzt wurde. Stellenweise konnte ich Handlungen und Beweggründe der Protagonisten nur schwer nachvollziehen, was die zarte Liebesgeschichte und die Stärke der Hauptprotagonistin Emma aber wieder auszugleichen wussten.


    Schau doch auch mal auf meinem Blog vorbei! :)
    http://buecherxwuermchen.blogspot.de/

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    anna1911s avatar
    anna1911vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Unheimlich berührendes, trauriges, leidenschaftliches Buch! Perfekte Mischung aus Roman und Thriller!
    Anders als erwartet, aber trotzdem der Hammer!

    Das Buch war ganz anders als erwartet. Es war eigentlich kein Thriller sondern eher ein Roman indem es um Misshandlung und erste Liebe geht. 

    Es geht um eine Mädchen namens Emma, welches nach dem Tod ihres Vaters bei ihrer Tante Carol und ihrem Onkel lebt. Carol ist der Meinung Emma habe das Leben ihrer Familie zerstört und lässt sie das bei jeder Gelegenheit spüren. Das hat mir jedes Mal die Tränen in die Augen getrieben und Emma tat mir unendlich leid. 
    Als jedoch ein neuer Junge, an ihre Schule kommt, ändert sich ihr Leben Schritt für Schritt. Die Ereignisse werden immer schlimmer bis am Ende das Fass überläuft. Das Ende des Buches fand ich ziemlich fies, da ich dachte, dass jetzt alles gut werden würde und dann auf den letzten zwei Seiten, das Grausamste überhaupt passierte. 

    Emma ist unheimlich tapfer. Sie erträgt jede noch so grausame Tat ihrer Tante, um ihre kleine Cousine und ihren Cousin zu schützen. 
    Sie macht im Verlauf des Buches eine ziemliche Veränderung durch, wird immer Selbstbewusster, was mir sehr gut gefallen hat. 

    Evan fand ich vom ersten Moment an total toll, wie er sich um Emmas Aufmerksamkeit bemüht hat und ihre später geholfen hat, egal wie sehr sie ihn weggestoßen hat und nicht die Wahrheit erzählen wollte. Er hat immer versucht Emma zu verstehen und sie zum Lachen zu bringen. Auch seine Familie mochte ich sehr. 


    Sara - Emmas beste Freundin - fand ich auch unheimlich toll. Ich mochte es sehr, wie sie immer zu Emma gehalten hat und versucht hat ihr zu helfen und sie auch ins Highschool-Leben zu integrieren, 

    Fazit: Insgesamt war das Buch schon ziemlich anders als erwartet, aber keines Falls schlecht. Ich fand es toll, es hatte schon ein paar Klischees, aber nicht übermäßig viele. Ich fand die Story war teilweise echt mal was Neues und bin schon unheimlich gespannt auf die nächsten zwei Bände. 

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    SanniRs avatar
    SanniRvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fesselnder Auftakt einer Trilogie!
    Liebe verletzt

    Seit einer gefühlten Ewigkeit stand dieses Buch ungelesen in meinem Regal. Nur aus einer Laune heraus begann ich letztens damit, es zu lesen. Und konnte kaum noch aufhören! „Liebe verletzt“ ist eher ein Jugend-Buch, doch erzählt über Liebe vor dem Hintergrund häuslicher Gewalt. Zwei Themen, die immer aktuell sind und somit auch für Erwachsene geeignet.


    Emilys Vater ist tot und ihre Mutter verfiel dem Alkohol. Seitdem lebt sie bei ihrer Tante und ihrem Onkel. Doch Carol, ihre Tante, hasst Emily und lässt sie das stets und ständig nur allzu deutlich spüren. Ihr Onkel will die Gewalttaten seiner Frau nicht wahr haben, schaut meist weg oder spielt die Dinge herunter. Emily könnte die Situation ändern, könnte alldem entfliehen, wenn sie nur mit jemandem über ihre Probleme sprechen würde. Doch das möchte sie Carols Kindern – denen diese eine liebevolle Mutter ist – nicht antun. Und so zählt sie die Tage rückwärts und sehnt die Zeit herbei, zu der sie das Haus verlassen und aufs College gehen kann. Ihren Alltag hat sie streng durchgeplant. Sie beteiligt sich an vielen Sportveranstaltungen und Schulprojekten. Nebenher erledigt sie für Carol noch die Hausarbeit. Am Wochenende ausgehen und Freunde treffen sind für Emma tabu. Doch dann kommt Evan neu an die Schule und das Leben, mit dem Emma sich abgefunden hat, wird plötzlich völlig auf den Kopf gestellt.
    Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, man ist sofort im Geschehen und kann sich gut in Emma hineinversetzen. Des Weiteren erschafft sie sehr authentische Charaktere. Emmas Tante Carol war mir vom ersten Moment an unsympathisch. Evan hingegen ist der Typ, den man sofort mögen muss und bei dem mir auch immer ein Schmunzeln über die Lippen gekommen ist. Man kann während der kompletten Handlung mit dem jungen Liebespaar mitfühlen. Oftmals kann man die Handlungen und Reaktionen von Emma erst nicht verstehen, doch die Autorin bemüht sich sehr, Emmas Gefühle und Sichtweisen verständlich darzustellen.
    „Liebe verletzt“ wird als Thriller betitelt, doch trotz dem beklemmendem Thema würde ich es eher als Roman bezeichnen. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Liebesgeschichte zwischen Evan und Emma vor dem Hintergrund der ihr zugefügten häuslichen Gewalt. Beim Lesen des Klappentextes hatte ich mir jedoch eher eine andere Story vorgestellt. Auch das Cover passt meiner Meinung nach nicht zum Geschehen. Nichtsdestotrotz konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und habe mir sofort die nachfolgenden Teile bestellt!

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    carrie-s avatar
    carrie-vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nichts für schwache Nerven!
    Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven..

    Die Reihe kenne ich ja schon länger, zumindest vom Cover her, hab mir aber nie den Klappentext durchgelesen. Durch eine tolle Amazon Aktion konnte ich den ersten Teil der Reihe als Ebook um nur € 3,99 ergattern und hab mich dann auch gleich in das Lesevergnügen gestürzt.
    Der Schreibstil ist wirklich toll sodass man nur durch die Geschichte fliegt und die 560 Seiten sind wirklich NICHTS.

    Die Autorin behandelt, wie man schon im Klappentext lesen kann, ein sehr sehr heikles Thema. Häusliche Gewalt. Das ist auf jeden Fall nichts für Jedermann. Ich hab mich dennoch dran getraut, da ich in meinem Umfeld mit solchen Themen (zum Glück) nichts zu tun habe.

    Die Protagonistin Emma (Emily) war mir von Anfang an sehr sympatisch. Anfangs hab ich gewisse Handlungen von ihr nicht verstanden, doch je mehr man in Emmas Welt eintaucht, desto besser kann man sie verstehen. Auch wenn es schwierig ist zu verstehen warum sie nicht einfach den ersten Ausweg aus ihrer schrecklichen Situation genommen hat, kann ich mir vorstellen, dass so etwas leichter gesagt als getan ist. Für Außenstehende hört sich sowas vermutlich immer leichter an als für Betroffene.
    Ich hab die ganzen 560 Seiten lang mit Emma mitgefiebert, mich mit ihr gefreut und mitgelitten. Dieses Buch hat mich teilweise schon an meine Grenzen gebracht, da dort Dinge passieren, die man sich einfach nicht vorstellen möchte.

    Die Nebencharaktere Evan und Sara mochte ich auch sehr gerne. Ich konnte derne Handlungen total nachvollziehen und auch ihre Reaktionen, wäre Emma meine Freundin, ich hätte vermutlich genau so reagiert wie sie und wahrscheinlich sogar die selben Tipps gegeben. Es war schön zu sehen wie die Beiden Emmas Leben erträglicher und schöner gemacht haben und wie sie für Emma da waren. Jeder kann sich glücklich schätzen solche Freunde zu haben!

    Ich werde den zweiten Teil bestimmt bald als Ebook kaufen, aber jetzt brauche ich erst mal eine Weile leichte Kost, die nicht so schwer zu verdauen ist. :)

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    Verstörend- emotionsreich- spannend- volle Leseempfehlung.

    Auftakt einer aufreibenden und herzzerreißenden Trilogie.

    Ich fand die Lektüre sehr anregend, auch aufregend, allemal bildhaft detailliert lebendig geschrieben […].

    Ich werde dieses Buch garantiert so schnell nicht vergessen und kann es euch nur empfehlen!

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