Rebecca Elliott

 3,8 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Pretty Funny for a Girl, Der letzte Tiger und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Rebecca Elliott

Rebecca Elliott hat vielleicht kein magisches Horn oder kann Glitzer niesen, trotzdem hat sie viel von einem Einhorn, denn sie versucht immer, positiv eingestellt zu sein. Sie lacht viel und lebt mit einigen wundervollen Wesen zusammen – mit ihrem Gitarre spielenden Ehemann, ihren lauten, aber liebenswerten Kindern, ihrem frechen Hund Frida und ihrer faulen Katze Bernard. Rebecca findet ihr Leben magisch! Sie ist Autorin mehrerer Bilderbücher, des Jugendromans Pretty Funny, der Bestseller-Reihe Eule Eva und der Erstlesebuch-Reihe Mein Tagebuch aus der Einhornschule.

Quelle: Verlag / vlb

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Cover des Buches Pretty Funny for a Girl (ISBN: 9783499002816)EmmyLs avatar

Rezension zu "Pretty Funny for a Girl" von Rebecca Elliott

Mobbing und Selbstakzeptanz.
EmmyLvor 5 Monaten

Haylah wohnt zusammen mit ihrer alleinerziehenden Mutter und einem kleinen vierjährigen Bruder. Um die Familie über die Runden zu bekommen, arbeitet die Mutter als Krankenschwester häufig in den Nachtschichten. Da ist es an Haylah den kleinen Bruder zu versorgen und auf den Weg zum Kindergarten zu begleiten. Die Schwierigkeiten, welche sich ihr in den Weg stellen meistert sie mit sehr viel Humor und Selbstironie. 

Als Haylah in die Secondary School wechselte, machte sie ihre ersten Erfahrungen mit Mobbing. Ihre Körperformen passten nicht in das Standartmaß der gesellschaftlichen Norm, also musste sie sich sehr viele, nicht freundliche Bezeichnungen Anhören. Um dem Mobbing die Kraft zu nehmen, überredete sie schließlich ihre Freunde dazu, sie Pig zu nennen. Mit diesem Namen sowie vielen ironischen Bemerkungen macht sie sich über sich selbst lustig. Sie stellt sich den Mobbern laut und urkomisch, denn Haylah ist wirklich lustig. Ihre besondere Leidenschaft ist die Stand-up-Comedy.

Trotz ihrer großartigen Texte und sehr gute Ideen, fühlt sie sich durch ihre Körperform beeinträchtigt auf einer Bühne zu stehen. Doch wenn schon nicht sie auf der Bühne stehen kann, dann sollten wenigsten ihre Texte dort vorgetragen werden. Heimlich hilft sie Leo einem sehr beliebten Jungen ihrer Schule dabei, Texte für seine Bühnenauftritte zu schreiben. Mit ihren Witzen hat er auf der Bühne großen Erfolg, aber nutzt er Haylah aus oder erwidert er ihre Zuneigung? Und was ist mit Haylahs eigenen Träumen?

Obwohl Haylah einen Weg gefunden hat, mit ihren Körperformen umzugehen, zeigt dieses Buch sehr deutlich, welche tiefen Wunden Mobbing und Vorurteile in der Psyche von Kindern hinterlässt. Wunden, die sie in ihrer Entwicklung Hemmen, Unsicherheiten aufbauen und die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit blockieren. Sie stehen einem ausgeglichenen, erfolgreichen und glücklichen Leben im Weg. Die jungen Menschen sind so unsicher, dass sie sich nie wirklich behaupten sondern alles als Bestrafung ihrer Unzulänglichkeiten akzeptieren. In diesem Buch wird mit Haylah eine sehr starke Protagonistin vorgestellt. Ihren Körper betrachtet Haylah zwar als unzulänglich aber mit sich selbst ist sie im reinen und steht schließlich auch für sich ein.

Die gesamte Geschichte wird von Haylah in der Ich-Form im Präsens erzählt. Dadurch begleitet man die Protagonistin in ihrem Alltag sehr intensiv. Der selbstironische, lustige Erzählstil treibt beim Lesen die Lachtränen in die Augen, regt aber auch zum Nachdenken an.

Der Roman eignet sich für junge Leser:innen ab 12 Jahre und bietet auch als Klassenlesestoff sehr viele Gesprächsanlässe zum Thema Mobbing und Selbstakzeptanz.

Kommentare: 2
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Rezension zu "Pretty Funny for a Girl" von Rebecca Elliott

A funny girl?!
fayreadsvor einem Jahr

Haylah ist lustig. Wirklich lustig. Bevor andere über sie Witze reißen, über ihren Körper oder weil sie mit einer alleinerziehenden Mutter zusammenlebt, macht sie die Jokes lieber zuerst. Klar, dass ihre große Leidenschaft die Stand-Up-Comedy ist. Trotzdem scheint es ihr unvorstellbar, dass sie mit ihren Körperformen je auf einer Bühne stehen wird! Als Haylah feststellt, dass der Junge, den sie heimlich anbetet, ihre Leidenschaft für Comedy teilt, fasst sie einen Entschluss. Sie wird ihm helfen, ein richtig großer Stand-Up-Comedian zu werden! Und Leo hat mit den Witzen, die Haylah ihm schreibt, Erfolg. Sogar großen Erfolg. Offenbar erwidert er auch ihre Zuneigung - oder sollte Haylah die Warnungen ihrer beiden allerbesten Freundinnen ernst nehmen, dass er sie nur ausnutzt? 


Fazit: 

Haylah mochte ich schon nach den ersten paar Seiten nicht. Sie war sehr anstrengend und wollte immer, dass sich die ganze Zeit alles um sie dreht. Auch als ihre Mutter einen Freund hatte, schlug sie den in die Flucht, was ich unmöglich finde. Nicht mal ein Kleinkind kann sich so verhalten und schon gar kein Teenager! 

Auch ihren Freundinnen gegenüber war sie respektlos und hat immer nur an sich selbst gedacht, was sehr nervig war, denn man hat auch immer nur ihren Standpunkt lesen können. 

Ihre Beziehung zu Leo war sehr voraussehbar, was ich schade fand, denn darin steckt ja eigentlich viel Potenzial. Die Gags waren für mich nie lustig, was mich enttäuscht hat, aber vielleicht ist das was anderes, als wenn man sie vorgetragen bekommt.

Das Ende war für mich ein einziges Klischee, was ich schade fand, aber es ist nicht zu ändern... 

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