Das andere Haus

von Rebecca Fleet 
3,5 Sterne bei74 Bewertungen
Das andere Haus
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Positiv (40):
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gruselig - macht keine Lust auf Haustausch

Kritisch (16):
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Leider ging der Thrill doch extrem in all dem Drama unter. Das überzeugendste war dann wohl das Cover und der Schluss.

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Inhaltsangabe zu "Das andere Haus"

Als Caroline und Francis ein Angebot zum Haustausch erhalten, zögern sie nicht lange. Voller Vorfreude beziehen sie ihr Urlaubs-Domizil in der Nähe von London. Doch dort stößt Caroline auf Details, die sie zutiefst verstören: ein ganz spezieller Blumenstrauß, die eingelegte CD, ein vergessenes Rasierwasser; scheinbar harmlose Gegenstände, die in Wahrheit aber mit dem dunkelsten Kapitel ihres Lebens verbunden sind – und mit einem Menschen, den sie für immer vergessen wollte. Ist es möglich, dass er sie in eine Falle gelockt hat? Und wer ist nun in ihrer eigenen Wohnung? Es beginnt ein psychologisches Verwirrspiel, das sie und alle, die sie liebt, ins Verderben zu reißen droht ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442205592
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:20.08.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.08.2018 bei Der Hörverlag erschienen.

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    Wuschels avatar
    Wuschelvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Leider ging der Thrill doch extrem in all dem Drama unter. Das überzeugendste war dann wohl das Cover und der Schluss.
    Drama statt Thriller.

    Beschreibung:

    Caroline und Francis sind dabei ihre zerüttete Ehe wieder zu beleben. Als sie das Angebot zu einem Haustausch in der Nähe von London bekommen, sagen sie natürlich sofort zu und gönnen sich dort eine Woche Auszeit. Doch dort wird Caroline mit seltsamen Dingen konfrontiert, wie beispielsweise ein Bild an der Wand, ein vergessenes Rasierwasser, ein längst vergessener Song. Dinge, die unscheinbar erscheinen, sie jedoch zurück in die Vergangenheit werfen und zutiefst verstören. Schnell stellt sie sich die Frage: Wer befindet sich in ihrer Wohnung? Was passiert hier?

    Meinung:

    Hm, ich bin sehr hin und her gerissen. Die Geschichte wird zum einen erzählt aus der Sicht von Caroline in der Gegenwart sowie ihrer Vergangenheit. Außerdem gibt es noch einige Kapitel, aus der Sicht der anderen Person, welche durch kursiv Schrift abgehoben werden. Ganz wenige Kapitel spielen aus der Sicht von Francis in der Vergangenheit. Diese sind aber wahrlich nicht nennenswert und eine Rolle spielen sie auch nicht.

    Ich weiß wirklich nicht, was ich von dem Buch halten soll. Es war ganz nett. Mehr irgendwie auch nicht. Die Autorin führt den Leser direkt auf eine Fährte in der Vergangenheit. Hier wird auch schnell klar, dass alles mit einem bestimmten Moment zusammen hängt, von dem man lange nichts genaues erfährt. Es gab ihn eben. Außerdem ist alsbald offensichtlich, dass die Fährt, die Madame Fleet versucht zu legen, absoluter Irrsinn ist und nicht passt. Weshalb ich beispielsweise einfach so vor mich hin las und wartete was nun eigentlich Sache ist. Wirklich gefesselt hat mich die Geschichte nicht. Im Prinzip wollte ich nur wissen wie es ausgeht.

    Die Protagonisten waren die meiste Zeit einfach nur unsympathisch. Caroline hat keinen Arsch in der Hose, Francis die meiste Zeit ein Suchtproblem und auch so gab es für mich keinen Grund an irgendwen irgendwelche Sympathiepunkte zu verteilen. Vielleicht an den Sohn der beiden, aber auch nur, weil er einem einfach nur Leid tut. Dank dem schnörkellosen Schreibstil kam ich auch recht zügig durch das Buch und durfte mich an der Auflösung erfreuen.

    Diese muss ich sagen fand ich sehr vernünftig. Ansonsten würde ich das Buch vermutlich einfach irgendwo verscharren. Nein, das würde ich natürlich nicht. Im Ernst. Das Ende hat Rebecca Fleet ganz gut hinbekommen, denn es war hingegen dem restlichen Konstrukt des Buches, sehr glaubhaft und realistisch. In meinen Augen ist das ganze dann doch eher ein (Familien)Drama als ein Psychothriller.

    Fazit:

    Es war ganz nett, aber ehrlich gesagt, war das Cover und die Gestaltung ansprechender als die Geschichte selbst. 

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    SillyTs avatar
    SillyTvor 15 Tagen
    Konnte mich nicht überzeugen

    Eine Seite im Internet, auf der man sein Haus für eine kurze Zeit mit einem anderen tauschen kann?! Das klingt im ersten Moment perfekt, denn Caroline und Francis möchten sich eine kurze Auszeit nehmen. Als ihnen dann ein Haus in der Nähe von London zum Tausch angeboten wird, greifen sie zu. Doch in dem Haus, das auf dem ersten Blick schon fast steril und unbewohnt wirkt, passieren so nach und nach immer mehr Dinge, die Caroline an jemanden erinnern, den sie schon lange versucht zu vergessen. Caroline wird misstrauisch, ist sie hier in eine Falle getappt? Und wenn ja, wem hat sie dann ihre eigene Wohnung in Leeds anvertraut?
    Meine Meinung
    Das Cover wirkt noch recht unscheinbar, doch der Klappentext des Psychothrillers klang so viel versprechend, dass ich neugierig wurde.
    Durch einen sehr leichten und angenehmen Schreibstil gelingt es auch sehr gut, in das Buch zu finden, doch leider bleibt es lange Zeit sehr flach. Wirkliche Spannung kommt nicht auf, da die Autorin sich zu sehr daran aufhält, alltägliche Begebenheiten aus Carolines und Francis Leben zu beschreiben. Dadurch verlor die Geschichte auch immer mehr meine Aufmerksamkeit und es fiel mir schwer, am Ball zu bleiben. Es folgen zwar noch der ein oder andere Plotttwist, doch teilweise so spät, dass es mich einfach gar nicht mehr so überraschen konnte. Sehr schade, denn die Autorin weiß durchaus, womit sie diesen Überraschungsmoment bringen konnte, doch bis dahin fehlten mir völlig der Thrill, vor allem der Psychothrill. Gerade bei einem Psychothriller erwarte ich subtile Spannung, es muss mich fesseln, entsetzen, die Person der Handlung muss mein Mitgefühl erhalten, all das kam hier einfach für mein Empfinden nicht zu Stande.
    Es gibt hier diverse Erzählebenen, mal in der Gegenwart, mal in der Vergangenheit. Dabei bekommt der Leser seinen Eindruck darüber, was vorgefallen ist und warum Caroline auf manche Momente reagiert. Doch nicht nur die Zeit macht Sprünge, auch die Perspektiven wechseln, zwischen Caroline und ihrem Mann Francis und einem unbekannten Dritten, von dem ich schnell eine Ahnung hatte, um wen es sich handelte. Diese gesamte Mischung ließen den Psychothriller wie ein vorhersehbares Ehedrama wirken.
    Vielleicht ist hier auch einfach das Genre falsch gewählt, denn wie ich bereits erwähnte, fehlte mir die Spannung, die mich dazu bringt, Nägel zu kauen und den Adrenalinspiegel zu steigern. Endlos lange Beschreibungen von Erinnerungen und Kleinigkeiten machten es mir sehr schwer, einen Bezug zu den Charakteren zu finden.
    Die Charaktere waren mir ebenfalls zu vorhersehbar in ihren Handlungen, schon allein Caroline, die hier doch wohl die Person sein sollte, mit der man mitfühlt und in die man sich hineinversetzen sollte, blieb mir fremd. Zwar hatte ich zu Beginn des Buches durchaus noch Verständnis für sie und ihre Handlungen, doch je gewlangweilter ich von der Geschichte wurde, desto gelangweitler war ich auch von Caroline. Als Protagonistin, die sogar in der Ich-Form erzählt, hätte ich mir erwartet, dass sie mich auf irgendeine Weise berühren würde, aber ich blieb hier der teilnahmslose Beobachter. Francis hatte ich zu Beginn noch völlig falsch eingeschätzt, aber nicht, was seinen Charakter betraf, sondern eher seinen Beruf. Letzten Endes konnten mich dann auch die Charaktere nicht begeistern.
    Mein Fazit
    Ein Psychothriller der meiner Meinung nach gar keiner war und mich eher ernüchtert zurücklässt. Viele Momente blieben vorhersehbar und Überraschungsmomente kamen zu spät, um noch wirklich mitzureißen. Sprachlich lässt sich das Buch leicht lesen, aber auch da wurden mir die endlosen Beschreibungen einfach zu viel des Guten. Vielleicht würde es dem Buch gut tun, wenn es als Ehedrama bezeichnet würde und nicht als Psychothriller und auch den Klappentext fand ich hier sehr irreführend, klang dieser doch für mich nach einer Geschichte mit ganz viel subtiler Spannung.

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    coffee2gos avatar
    coffee2govor 17 Tagen
    Kurzmeinung: gruselig - macht keine Lust auf Haustausch
    gruselig - macht keine Lust auf Haustausch

     

    Kurze Inhaltszusammenfassung:

    Caroline und Francis wollen in einem Urlaub mit Haustausch, ohne Kind, ihre Beziehung zueinander verbessern und eine schöne Zeit in der Nähe von London verbringen. Doch vor allem Caroline hat nicht damit gerechnet, dass es für sie persönlich zur Zerreißprobe werden wird. Mit dem Tauschpartner, der sich in ihrem Haus befindet, hat sie nicht gerechnet.

     

    Meine Meinung zum Buch:

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr ausdrucksstark und gewaltig, man verspürt in jedem Satz, dass etwas Unheimliches lauert oder bald etwas passieren wird. Die Atmosphäre ist sehr geladen, kurz vor der Explosion und dies zieht sich über das gesamte Buch hinweg durch – richtig toll gelungen! Außerdem gibt es ein paar überraschende Wendepunkte und Situationen, die die Spannung nochmals verstärken. Auch die Beziehungsebene und die persönliche Geschichte von Caroline und Francis finde ich interessant und langsam entwickelt man im Laufe des Thrillers ein Gespür für die Charaktere, da die Informationen quasi häppchenweise eingestreut werden. Ich habe mich durchgehend sehr gut unterhalten gefühlt.

     

    Mein Fazit:

    Die Idee mit dem Haustausch für den Urlaub finde ich spannend, allerdings hat mich das Buch jetzt eher im Gegenteil bestärkt, es nicht zu wagen 😉 Aber ein Top-Psychothriller!

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    Florian850s avatar
    Florian850vor 18 Tagen
    Ein enttäuschender Thriller

    Heute durfte ich das Taschenbuch, das andere Haus von Rebecca Fleet kostenlos rezensieren.
    Inhalt
    Als Caroline und Francis ein Angebot zum Haustausch erhalten, zögern sie nicht lange. Voller Vorfreude beziehen sie ihr Urlaubsdomizil in der Nähe von London. Doch dort stößt Caroline auf Details, die sie zutiefst verstören: Ein ganz spezieller Blumenstrauß, die eingelegte CD, ein vergessenes Rasierwasser; scheinbar harmlose Gegenstände, die in Wahrheit aber mit dem dunkelsten Kapitel ihres Lebens verbunden sind - und mit einem Menschen, den sie für immer vergessen wollte. Ist es möglich, dass er sie in eine Falle gelockt hat? Und wer ist nun in ihrer eigenen Wohnung? Es beginnt ein psychologisches Verwirrspiel, das sie und alle, die sie liebt, ins Verderben zu reißen droht.
    Meinung:
    Das Buch erscheint als Taschenbuch mit einem Cover, das sehr detailreich gestaltet und passend zum Thema des Buches gewählt wurde. Besonders schön finde ich die Farben des Covers und wenn man darüber fühlt, denkt man berührt die Mauer selber. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen. Allerdings fand ich manche Ausführungen einfach zu langatmig. Die Geschichte wird größtenteils aus Carolines Sicht geschrieben. Dabei wechselt es zwischen der Vergangenheit, die dem Leser Hintergrundinformationen liefert und der Gegenwart, in dem gerade der Haustausch stattfindet. Dazwischen kommen, auch der Haustauschpartner in Carolines Wohnung und Francis hin und wieder zu Wort. Zum anderen schafft die es Autorin gut, den Leser auf eine falsche Fährte zu locken und einen sogenannten Überraschungseffekt zu erzeugen. Aber für mich ist dieses Buch weder ein Psychothriller noch ein Thriller. Da für mich die Thriller Effekte einfach zur kurz kommen.
    Fazit:
    Wer einen tollen Psychothriller hier erwartet, könnte hier vielleicht enttäuscht werden. Wer aber Beziehungsdramen mag, der hat hierbei seine Freude.

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    EOSs avatar
    EOSvor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Ergreifend und voller Überraschungen
    Ergreifend und voller Überraschungen

    Caroline und Francis sind ein Ehepaar, das nach einer schweren Krise wieder zueinander gefunden hat. Um dem Alltag zu entkommen, entscheiden sie sich für einen Haustausch-Urlaub und verbringen eine Woche in der Nähe von London. Von Anfang an erscheint Caroline das fremde Haus merkwürdig, und sie entdeckt immer mehr Dinge, die sie an frühere Zeiten erinnern, die sie gern vergessen möchte. Jedoch scheint es, dass sie nicht vergessen, sondern mit ihrer Vergangenheit konfrontiert werden soll. Sie reagiert schockiert und fragt sich, wer das Ganze inszeniert haben könnte und aus welchem Grund.
    Was für eine Geschichte! Das Buch ist unbeschreiblich spannend, es hat mich total gefesselt, so dass ich ungern meine Lektüre unterbrochen habe. Ich habe richtig mitgefiebert und immer neue Vermutungen angestellt, was hinter all den obstrusen Funden in dem Tauschhaus stecken könnte. Und Rebecca Fleet schafft es, immer wieder für überraschende Wendungen zu sorgen, die man nicht eingeplant hatte, die aber trotzdem logisch und einleuchtend sind. Auch der Perspektivwechsel trägt zur Spannung bei. Mitfiebern bis zum Schluss!
    Den Schreibstil der Autorin finde ich faszinierend, gut lesbar und situationsgerecht, teilweise emotionsgeladen, aber auch dramatisch. Sehr interessant fand ich, dass sie Carolines Gedanken über ihren früheren Geliebten nicht in der 3.Person wiedergibt, sondern ihn immer direkt anspricht ('du hast...'), was uns verdeutlicht, wie intensiv die emotionale Bindung noch ist. Sehr überzeugend!
    Während viele Psychothriller unrealistische Elemente enthalten, um den 'Thrill' zu vermitteln, ist hier alles authentisch und trotzdem packend. Kein rasanter Showdown und kein übertriebenes Blutvergießen.
    Und dann noch ein Wort zum Cover: es fühlt sich teilweise rau an, genau auf den Steinen, was auf die schwerwiegenden Umstände des Haustauschs hinweisen könnte.
    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der tiefgründige Psychothriller mag, und ich gebe gern 5 Sternchen.  

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    bk68165s avatar
    bk68165vor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Wenn Dich Deine eigene Vergangenheit einholt
    Wenn Dich Deine eigene Vergangenheit einholt


    Ein Haustausch. Das scheint perfekt für die angeschlagene Ehe zwischen Caroline und Francis. Ein paar Tage raus aus den eigenen vier Wänden, den kleinen Sohn bei Carolines Eltern lassen und das noch fast für lau. Das hört sich perfekt an. Doch kaum in dem Tauschhaus angekommen, bereut Caroline ihre Entscheidung. Das Haus strahlt eine seltsame Stimmung aus. Sehr kahl eingerichtet verrät es eigentlich nichts über seinen Besitzer. Doch irgendwie scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Bildet sich das Caroline vielleicht alles nur ein? War der Stress der letzten Zeit vielleicht einfach zu viel für ihre Nerven? Und dann gibt es da noch die seltsame Nachbarin namens Amber. Nach und nach erkennt Caroline, dass die Anspielungen und Taten mit ihrer Vergangenheit zu tun haben. Denn Caroline hütet ein Geheimnis, ein sehr abtrünniges Geheimnis. Doch wer steckt hinter diesen ganzen Anspielungen und wie kann Caroline damit umgehen?
    Natürlich möchte ich auch noch ein paar Worte zu diesem Erstlingswerk der Autorin schreiben. Manchmal habe ich beim Lesen echt die Luft angehalten. Das Böse lauert wie in einer Gewitterwolke und der Leser rechnet jeden Augenblick damit, dass der Orkan losstürmt. Die Autorin versteht es auch perfekt den Leser immer wieder auf eine falsche Spur zu lotsen. An vielen Stellen habe ich gedacht, ja jetzt habe ich es durchblickt. Tja, aber dann musste ich feststellen, dass es doch wieder anders ist. Es fällt sehr schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen. Ein Psychothriller, wie er sein sollte. Dafür kann ich gerne 5 Sterne geben!

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    Biests avatar
    Biestvor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Ein gut durchdachtes, undurchschaubares und düsteres Psychothriller-Debüt.
    Düster, spannend und unvorhersehbar

    Willkommen in meinem Haus. Ich verspreche dir – dein Aufenthalt wird unvergesslich sein…

    Inhalt:

    Als Caroline und ihr Mann Francis die Gelegenheit zu einem Haustausch in der Nähe von London bekommen, zögern sie nicht lange. Doch schon bei ihrer Ankunft fühlt Caroline sich unwohl in den spärlich eingerichteten Räumen, die eine düstere Atmosphäre ausstrahlen.
    Und dann geschehen Dinge, die sie zutiefst verstören - denn es scheint jemanden zu geben, der es darauf abgesehen hat, sie zu terrorisieren. Jemanden, den sie für immer vergessen wollte. Und der ihr in dem fremden Haus das Leben zur Hölle macht…

    Meine Meinung:

    Rebecca Fleet versteht es, ihre Leser zu fesseln. Ich habe dieses Buch verschlungen.
    Der Aufbau der Geschichte war super. Ein Teil spielt im Jahre 2015, der andere 2012/2013. In den beiden Zeitabschnitten wechseln sich Caroline und Francis ab, sie teilen ihre Gefühle, ihr Leid und ihre Ängste mit dem Leser. Zwischendurch meldet sich dann auch immer wieder die Person zu Wort, die mit den Beiden das Haus getauscht hat. Die meisten Kapitel enden mit richtig fiesen Cliffhangern, so das man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann.

    Die Charakter waren toll dargestellt, sie hatten Tiefe und waren sehr interessant und charakterstark.
    Als Leser erfährt man unheimlich viel über die handelnden Personen. Die Autorin geht auf jede detailliert ein, beschreibt die jeweilige Stimmung und teilt sie ganz offen mit dem Leser.
    Caroline und Francis führen eine Ehe mit vielen Problemen, auch diese nehmen einen großen Teil der Story ein.
    Amber blieb für mich ein bisschen blass. Sie konnte man weniger gut einschätzen. Auch Carl war nicht immer leicht zu durchschauen, aber dennoch ein sehr interessanter und vielschichtiger Charakter.

    Die Beschreibungen vom Haus und der Umgebung fand ich sehr gelungen. Bildhaft und detailliert. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten mir das Haus vorzustellen, man fühlt die Leere und düstere Atmosphäre regelrecht und beim Lesen läuft einem des Öfteren ein Schauer über den Rücken. Mag daran liegen, dass man sich in Caroline super hineinversetzen konnte.

    Das Ende kam leider viel zu schnell, hielt noch ein paar unglaubliche Überraschungen bereit, war unvorhersehbar, aber absolut stimmig. Mir hats gefallen.

    Der Schreibstil war sehr fesselnd, locker und ließ sich super lesen. Gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass sich die Fehler im Text gehäuft haben.
    Das Cover gefällt mir richtig gut. Es passt zur Geschichte und hat durch die rote Farbe und die Fetzen, die aussehen als hätte jemand ein Bild zerrissen und versucht es wieder zusammenzusetzen, irgendwie etwas bedrohliches.

    Fazit:

    Ein gut durchdachtes, undurchschaubares und düsteres Psychothriller-Debüt. Diese Buch ist auf jeden Fall eine gedankliche Reise nach England wert. Unbedingt lesen!

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    BlackFires avatar
    BlackFirevor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Eher ein solider Thriller als ein packender Psychothriller. Richtig gefesselt hat er mich jedoch erst im letzten Drittel des Buches.
    Die Vergangenheit lässt sie nicht los...

    "Das andere Haus" wird als Psychothriller betitelt. Ich fand jedoch, dass es mehr ein Thriller als ein Psychothriller war. Einen gewissen Nervenkitzel und richtige Spannung stellten sich bei mir erst im letzten Drittel ein, davor plätscherte die Handlung mehr oder weniger dahin. Die verschiedenen Erzählstränge schaffen zwar schon den Drang, weiterzulesen, jedoch war ich lediglich von den letzten 100 Seiten so richtig gebannt. Insgesamt was das Buch ein solider Thriller, mit dem ich mir recht gerne die Zeit vertrieben habe. Der Schreibstil der Autorin lies sich flüssig lesen und ich konnte mich gut in die Probleme und Gefühlslagen von Francis und Caroline hineinversetzen. Aus diesem Grund gibt es von mir 3/5 Sternen.

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    B
    biggtatvor 21 Tagen
    Kein Thriller, wenig Spannung...

    INHALT:

    Als Caroline und Francis ein Angebot zum Haustausch erhalten, zögern sie nicht lange. Voller Vorfreude beziehen sie ihr Urlaubs-Domizil in der Nähe von London. Doch dort stößt Caroline auf Details, die sie zutiefst verstören, und die sie an einen Menschen erinnern, den sie so schnell wie möglich vergessen wollte. Wollte dieser Mensch sie in eine Falle locken? Und wer ist in ihrem Haus?  Es beginnt ein psychologisches Verwirrspiel, das sie und alle, die sie liebt, ins Verderben zu reißen droht. 

    COVER: 

    Das Cover des Buches hat mich fasziniert. Ein Cover zum fühlen und zum anfassen, rot und geheimnisvoll. Auch die Inhaltsangabe klang für mich ziemlich interessant. Das könnte ein guter Thriller werden dachte ich, und freute mich schon aufs lesen.  

    MEINUNG: 

    Ich fand sehr schnell in die Geschichte rein und mir gefällt der flüssige Schreibstil der Autorin. Das Buch besteht aus 3 Ebenen. Eine Ebene erzählt von Carolines Vergangenheit, eine von Carolines Leben im fremden Haus, und eine weitere Ebene wird aus der Sicht von Francis, Carolines Ehemann in der Vergangenheit erzählt. Die 3 Ebenen waren für mich etwas gewöhnungsbedürftig.  

    Der Mittelteil war sehr träge und handelte nur von den Eheproblemen von Caroline und Francis. Aber trotzdem wird man zum weiterlesen verleitet, weil man neugierig ist und unbedingt wissen will, wer die Person in Carolines Wohnung ist. Am Ende ist man total auf der falschen Fährte und es kommt alles anders als man die ganze Zeit denkt.  

    FAZIT: 

    Ich hätte mir beim Lesen etwas mehr Pfiff erwartet. Die Spannung bleibt im Mittelteil leider total auf der Strecke und hätte mehr sein können. Habe mir einen Psychothriller erwartet, aber die Thriller-Elemente kamen zu kurz. 

    Aufgrund der unerwarteten Wendung gibt es von mir eine Bewertung von 3 Sternen.

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    BuecherwurmNZs avatar
    BuecherwurmNZvor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Enttäuschend / kaum Spannung / recht vorhersehbar
    Ehedrama statt Psychothriller

    Die Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven. Hauptsächlich erfährt der Leser die Dinge aus Carolines Sicht. Mal sind wir in der Gegenwart, mal zwei Jahre in der Vergangenheit zurück, wobei die vergangenen Ereignisse überwiegen. Wenige Kapitel sind aus Francis Sichtweise zu lesen. Zwischendurch findet man Kapitel aus der Perspektive der Person, die mit den beiden das Haus getauscht hat und eine Absicht verfolgt. Diese Abschnitte sind interessant und geschickt in die Handlung eingebaut.


    Erwartet habe ich einen Psychothriller, weil das Buch so ausgewiesen ist. Bekommen habe ich ein Drama über Eheprobleme und deren Folgen. Denn darum handelt es sich hauptsächlich in diesem Buch, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit. Anfangs passieren die Dinge, die im Klappentext genannt werden, aber dann ist es langweilig. Einen Verdacht, wer hinter allem steckt, hat man auch sehr früh. Es zieht sich hin, ist anstrengend und taucht in die Schwierigkeiten der Ehe in der Vergangenheit ab, anstatt, dass das Ungewöhnliche des Haustausches und des Tauschpartners voran geht. Es geschieht nicht viel und kaum Nennenswertes. So dümpelt die Geschichte dahin. Man fragt sich, wieso Caroline den Tausch nicht einfach abbricht, wenn ihr dies zu unheimlich ist. Auf Seite 290 wird es dann zum ersten Mal spannend. Leider nur einen Satz lang.

    Am Ende fügt sich alles gut zusammen. Es gibt zwar auch eine plötzliche Wendung, aber überraschend ist sie nicht. Immerhin lässt sich das Buch aufgrund des Schreibstils ganz gut lesen. Die Idee, die die Autorin hat, ist gut, aber schlecht umgesetzt. 

    Fazit:  
    Leider ist das Buch sehr enttäuschend. Statt eines Psychothrillers bekommt der Leser ein Drama über Eheprobleme und deren Folgen präsentiert. Die Spannung fehlt, der Klappentext ist spannender als das Buch. Vielleicht gefällt es besser, wenn man nicht mit falschen Erwartungen an das Buch geht.

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    Cora19s avatar
    Cora19vor 2 Monaten
    Klappentext macht Lust auf mehr
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