Rebecca Gablé Das Haupt der Welt

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Inhaltsangabe zu „Das Haupt der Welt“ von Rebecca Gablé

"Du hast die Krone bekommen. Also trag sie auch. Und zwar allein." Brandenburg 929: Beim blutigen Sturm durch das deutsche Heer unter König Heinrich I. wird der slawische Fürstensohn Tugomir gefangen genommen. Er und seine Schwester werden nach Magdeburg verschleppt, und bald schon macht sich Tugomir einen Namen als Heiler. Er rettet Heinrichs Sohn Otto das Leben und wird dessen Leibarzt und Lehrer seiner Söhne. Doch noch immer ist er Geisel und Gefangener zwischen zwei Welten. Als sich nach Ottos Krönung die Widersacher formieren, um den König zu stürzen, wendet er sich mit einer ungewöhnlichen Bitte an Tugomir, den Mann, der Freund und Feind zugleich ist ...

Das wunderbare Buch von Detlef Bierstedt gesprochen ist eine Offenbarung. Ich habe es genossen.

— Goch9

Tolles Buch, dass einem Brandenburger die Geschichte Brandenburgs näher bringt.

— Felidae65

Endlich eine neue Reihe von Spitzenautorin historischer Romane - Rebecca Gablé. Jetzt die Geschichte der Ottonen. Spannend, gut recherchiert

— HamsterHerkules

Einfach nur klasse. So taucht man in die Gesichte ab

— FraukeK

Rezi folgt ...

— Masau

Spannend und interessant, jedoch ist wieder volle Konzentration gefordert.

— Roxy Malon

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  • Man merkte kaum wie die Zeit vergeht.

    Das Haupt der Welt

    MissWatson76

    20. May 2017 um 21:53

    Nachdem jetzt der zweite Band um Otto den Großen erschienen ist, habe ich mich auch endlich mal Band 1 gewidmet. Ich habe schon einige Bücher von Rebecca Gablé gelesen bzw. gehört, aber das hier ging mir wohl bisher durch die Lappen. Aber etwas von der Autorin zu lesen oder zu hören ist, einfach immer ein Genuss. Und hier wurde mir dann auch noch vorgelesen, so dass ich gleich doppelten Spaß und Freude hatte. Detlef Bierstedt hat die Geschichte um den König und seinen Bruder und seine Schwester wie auch andere Hörbücher einfach genial vorgelesen. Ich hatte schon Mühe, mich davon einfach wieder zu trennen, hätte es am liebsten fast ständig gehört. Ich hatte auch nicht wirklich Probleme, der Geschichte zu folgen, auch wenn es doch sehr viele Charaktere waren, die nach und nach auftauchten und uns die Geschichte näher zu bringen.Und Geschichte ist es ja immer, was Rebecca Gablé schreibt, denn sie nimmt sich fast immer Personen an, die einmal gelebt habe und auch unsere Geschichte früher bestimmt oder verändert haben. Das finde ich immer sehr spannend an ihren Büchern, so dass man daraus auch viel lernen kann. Hier in diesem Buch geht es um Otto den Großen, der allerdings erst einmal noch gar nicht so groß ist, sondern wir fangen etwas früher in seinem Leben an. Und ich muss gestehen, dass ich die Geschichte um  Tugomir und auch Dragomira fast spannender spand als Ottos Geschichte selbst. Aber auch sein Halbbruder Thankmar hatte eine nicht ganz unwichtige Rolle. Alles in allem fand ich es sehr gut gelesen, konnte mich super hineinversetzen in die Geschichte und Charaktere und man merkte kaum dabei wie die Zeit vergeht. Und ich bin schon sehr gespannt, wie es in Band 2 mit Otto weitergeht.

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  • Unterhaltungsliteratur vom Feinsten

    Das Haupt der Welt

    Saralonde

    09. January 2016 um 15:09

    Brandenburg, 929: Die Sachsen unter König Heinrich I. und seinem jungen Sohn Otto belagern die slawische Burg und erobern sie schließlich. Der slawische Fürst und sein ältester Sohn sterben, der jüngere Sohn Tugomir und seine Schwester Dragomira werden zu Geiseln des Sachsenherrschers. Dragomira verhält sich klug und fügt sich schnell in ihr Schicksal, während Tugomir sich mit der Rolle der fürstlichen Geisel mehr als schwer tut. Der junge Prinz Otto und sein Bruder Thankmar sind ihm durchaus freundlich gesinnt, doch kann unter diesen Umständen Freundschaft entstehen? Zumal sein Leben aufgrund der wiederholten Aufstände der Slawen ständig in Gefahr ist? Außerdem ist da noch der grausame Adlige Gero, der es offenbar besonders auf Tugomir abgesehen hat. Ich hatte mal wieder richtig Lust auf einen schönen, dicken Mittelalterroman (Voraussetzung: keine unrealistischen Frauenfiguren). Da kam mir dieses Hörbuch gerade recht. Belohnt wurde ich mit mehr als 30 Stunden bester Unterhaltung. Es war mein erstes Buch von Rebecca Gablé und  mir wurde schnell klar, woher ihr Erfolg kommt, sie verpackt Geschichte einfach gekonnt, sodass sie richtig Spaß macht. Einschließlich gängiger Zutaten wie Erotik und Humor, die das Ganze würzen. Ich störe mich daran nicht, gehört schließlich auch dazu. Schöne Feindbilder gibt es mit Ottos Mutter Mathildis und vor allem seinem jüngeren Bruder Henning. Natürlich erfährt der Leser auch viel über die damalige Zeit und erleben Otto, der später zu Otto dem Großen (nicht Rehhagel!) wurde, als besonnenen und diplomatischen Politiker, der jedoch felsenfest von seinem Herrschaftsanspruch überzeugt ist. Ich habe wie oft nach der Lektüre eines historischen Romans hinterher Wikipedia gewälzt und festgestellt, dass Gablés Schilderung den bekannten Fakten weitgehend entspricht. Lediglich bei einigen Figuren nimmt sie sich größere Freiheiten, etwa bei der Schwester von Ottos Frau Editha, Eqvina (auf Wikipedia Eadgifu). Ein wenig gestört hat mich nur der letzte Teil, den empfand ich als “einfach eine Spur zu viel des Guten”. Insgesamt bietet das Buch jedoch Unterhaltungsliteratur vom Feinsten. Was die Hörfassung angeht, möchte ich den Sprecher Detlef Bierstedt herausstellen. Er macht seine Sache großartig, seine kantige Stimme passt großartig zu vielen der Charaktere, denen er jeweils eine eigene Stimmfärbung verleiht. Was bei der Anzahl an Charakteren eine besondere Leistung ist. Ich kann euch das Hörbuch wärmstens empfehlen.

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  • Einfach nur klasse. So taucht man in die Gesichte ab

    Das Haupt der Welt

    FraukeK

    21. December 2015 um 09:46

    Einfach nur klasse. So taucht man in die Gesichte ab

  • Das Haupt der Welt

    Das Haupt der Welt

    Masau

    26. November 2015 um 15:15

    Der Roman hat mich wirklich überzeugt. Generell lese ich gerne Mittelalter-Romane und bisher haben mir da immer am besten die Ken Follett-Romane gefallen. Da kann die Autorin hier wirklich mithalten. Die Charaktere sind toll gezeichnet und wachsen einem recht schnell ans Herz. Schön war, dass diese Geschichte auch einmal in Deutschland Fuß fassen konnte und nicht wie so viele andere in England. Desweiteren fand ich die Zeit kurz vor der ersten Jahrtausenwende besonders reizvoll. Das Buch konnte mich so überzeugen, dass ich mir demnächst mal die Waringham-Reihe zu Gemüte führen werde.

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  • Genau die richtige Mischung zwischen Historie und Erdachtem

    Das Haupt der Welt

    Ofelia

    17. July 2014 um 22:02

    Einmal abseits der Geschichte um Waringham ist dieser Roman, der um 990 im damligen deutschen Reich spielt meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Abgesehen vom historischen Zeitraum, der mich sehr anspricht, waren für mich, wie auch schon in der Reihenfolge um "Das Spiel der Könige" die Charaktere so gestaltet, dass ich mit ihnen wirklich mitleiden konnte. Beinahe typisch ist ein Gegenspieler der im Gesamtgefüge eher von untergeordneter Bedeutung ist, aber einigen Einfluss geltend machen kann und hierdurch dem Protagonisten das Leben schwer macht. Auch wenn sich das in allen Romanen gleicht, macht es die Geschichte nicht weniger spannend, da die Autorin ein gutes Geschick für Wendungen hat, die alles herumreißen, dem Leser das Herz bluten lassen und das gesamte Geschehen sehr spannend halten. Außerdem sind die Personen alle sehr menschlich und auch die "Guten" haben ihre schlechten Seiten, sind einfach sehr menschlich und nicht heldenhaft verklärt. Noch dazu wird der Leser in diese sehr rauhe Zeit entführt, die für mich sehr lebendig wirkte. Für mich besonders interessant, dass diesmal nicht England, sondern das historische Deutschland Gegenstand des Romans ist. Für mich sehr gelungen und wie alle Bücher von Gable kann ich auch dieses nur empfehlen. Durch die Hörfassung gewinnt das Buch noch  an Spannung, wie auch die meisten anderen Bücher der Autorin.

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  • Otto der Große ganz großartig

    Das Haupt der Welt

    Gwhynwhyfar

    18. February 2014 um 21:34

    Der Roman berichtet von der Zeit um Kaiser Otto den Großen, der Deutschland und Frankreich wieder zu einem großen reich einigen wollte. Es beginnt mit dem Sturm auf die Brandenburg im Jahr 929 unter König Heinrich I., dem Vater vom Otto. Der slawische Fürstensohn Tugomir und dessen Schwester Dragomira werden gefangen genommen, Hauptakteure in dieser Geschichte. Thankmar, Ottos älterer Bruder aus einer früheren Ehe König Heinrichs gehört zu dem Gespann, die zunächst alle als Freunde agieren. So könnte es gewesen sein. Familienfehden, betrogene Ehegatten, uneheliche Kinder, Machtgier. Ottos Mutter Mathildis, die lieber Ottos jüngeren Bruder Henning auf den Thron haben würde, spinnt im Hintergrund Intrigen, Henning mischt kräftig mit. Henning hatte genügend Möglichkeiten, den Bruder zu beseitigen. Ich denke, hier wird die Geschichte ein wenig verdreht. Auch Thankmar fühlt sich in der Thronfolge nicht beachtet genug, als Ältester. Tugomir hängt weiter seinen kulturellen Idealen hinterher, zeigt sich als kundiger Heiler. Insgesamt ist das Buch spannend, man fließt hinein in das Mittelalterliche Flair, in Verhandlungen und Intrigen. Sie macht sich ein wenig lustig über Religion, indem sie Tugomir immer wieder den christlichen „Buchgott“ kritisieren lässt, aber auch von der anderen Seite dessen Götterschaft anprangert. In gewohnter Weise bringt sie geschichtliche Ereignisse und Personen in einer fiktiven Geschichte herüber, so dass man geneigt ist zu glauben, so sei es gewesen. Gut recherchiert und im Anhang dokumentiert kann man die Daten nachverfolgen. Rundum wieder ein gelungener Roman von Rebecca Gablé. Ein dickes Buch, schnell durchgehört das Hörbuch. Detlef Bierstedt ist dabei ein genialer Sprecher.

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  • Gewaltiger Historischer Roman

    Das Haupt der Welt

    iceslez

    16. January 2014 um 15:28

    Das Cover ist schön und ansprechend gestaltet und zeigt einem direkt, dass dieser Roman aus der historischen Sparte kommt, wo ja eigentlich nicht unbedingt meine Vorlieben liegen aber für 3,99€ im Amazon-Angebot kann man ja nicht viel falsch machen. Man sieht eine Lanze mit goldenem Beschlag vor einem weiß-grau gemusterten und Gold umrandeten Hintergrund. Ebenfalls in Gold prangt der Name der Autorin groß oben und darunter finden wir etwas kleiner den Titel in dunklem rot. Bei der audible-exklusiven ungekürten download-Ausgabe findet man noch den audible-typischen exklusiv-Schriftzug am unteren Rand. Alles in allem gefällt mir das Cover ganz gut  und repräsentativ für einen historischen Roman aber es ist auch kein herausragend auffallendes Cover. Ich denke, dass ich das Hörbuch nicht allein auf Grund des Covers gekauft.hätte, da es mir nicht ins Auge gesprungen wäre. Ich bin eigentlich kein sehr großer Fan von historischen Romanen und habe nur ein Hörbuch gesucht um meine langen leselosen Zeiten auf der Autofahrt zu überbrücken. Auf meiner ersten 20 Minuten Autofahrt, auf der ich das Hörbuch gehört habe, habe ich mich gefragt ob ich mich vielleicht falsch entschieden hatte, denn mir haben die anfänglichen Szenen überhaupt nicht gefallen. Ich habe Tugomir nicht verstanden und fand das ganze Szenario einfach nur sehr verwirrend und die Neuerungen nach der Ausgangssituation kamen mir zu schnell. Fast war ich verlangt das Hörbuch zurückzugeben aber dann dachte ich mir: Immer noch besser als WDR4 ;) deswegen habe ich einfach weitergehört. Zum Glück, denn nach den anfänglichen Schwierigkeiten hat mich die Geschichte sehr schnell gefesselt und was anfänglich nur zum im Auto hören gedacht war wurde schnell überall hin mitgenommen. Sogar das aufräumen und saubermachen wurde zur spannenden Unterhaltung und anstatt meine Bücher weiterzulesen habe ich nur noch gehört. Die Geschichte hat ihr Lob wirklich verdient, denn so tiefgründig und vielschichtig mit so überraschenden Wendungen habe ich seit längerem nicht mehr gelesen. Natürlich könnte man sagen, dass der Roman nicht sehr realitätsnah ist  und es gibt auch Leute die sich beschweren, es seien die Figuren nur in schwarz-weiß gezeichnet. Dem kann ich nicht zustimmen. Realitätsnähe ist für mich kein Kriterium für einen Roman, der eine Geschichte erzählt und diese nicht beansprucht. Schwarz-Weiß-Zeichnung würde ich der Autorin auch nicht vorwerfen. Natürlich gibt es auch "böse" Charaktere, die der Geschichte eine gewisse Spannung geben. Aber die "Guten" sind auch nicht einfach nur "´Gut", sondern haben alle ihre ganz eigenen Fehler. Wer das nicht erkennt, war nicht aufmerksam genug. Auch der Sprecher konnte mich absolut überzeugen. ER repräsentiert die allgemeine Stimmung situationsgemäß und ich liebe seine Art den einzelnen Personen einen ganz speziellen Charakter und eine eigene Art zu geben. Seine tiefe aber weiche Stimme ist ideal für Hörbücher. Aber ich höre auch immer lieber Männer- als Frauenstimmen. Das Hörbuch (aber bestimmt auch das Buch für die Leser) ist geeignet für Erwachsene wegen der Darstellungen von Sexualität und roher Gewalt würde ich es allerdings nicht unbedingt einem Jugendlichen in die Hand drücken. Es ist allerdings durchaus für Menschen geeignet, die sonst nicht unbedingt historische Romane lesen. Es hat auch einige Elemente der Fantasy. Auf jedenfall ist es nicht nur für Liebhaber des Genres geschrieben worden sondern für Liebhaber guter Bücher. Wegen der Schwierigkeiten die mir das Buch am Anfang allerdings bereitet hat, gebe ich ihm 4 von 5 Sternen

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  • Das Haupt der Welt

    Das Haupt der Welt

    vormi

    16. November 2013 um 13:15

    Und wieder ist es Rebecca Gablé gelungen, den Leser mit auf eine Reise in die Vergangenheit zu nehmen. Sie schreibt so mitreißend, das man das Gefühl hat, sich im Jahr 955 zu befinden und den Protagonisten über die Schulter zu blicken. Lebensechte und realistische Figuren runden das Bild ab. Und sie baut um Otto und Tugomir kleine und größere Geschichten. Das wahre Leben eben, nur um über 1000 Jahre in der Zeit zurück gedreht. Große und kleine Probleme und Ereignisse. Familie, Liebe, Hass, Freundschaften und Feindschaften.  Rebecca Gablé ist und bleibt eine meiner absoluten Lieblingschriftstellerinnen. Da sind auch 30 Stunden Hörbuch Ruckzuck verflogen und ich könnte sie mir direkt nochmal von vorne anhören. Ohne das es langweilig wird.

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