Rebecca Gablé Das Haupt der Welt

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Inhaltsangabe zu „Das Haupt der Welt“ von Rebecca Gablé

Brandenburg 929: Beim blutigen Sturm durch das deutsche Heer unter König Heinrich I. wird der slawische Fürstensohn Tugomir gefangen genommen. Er und seine Schwester werden nach Magdeburg verschleppt, und bald schon macht sich Tugomir einen Namen als Heiler. Er rettet Heinrichs Sohn Otto das Leben und wird dessen Leibarzt und Lehrer seiner Söhne. Doch noch immer ist er Geisel und Gefangener zwischen zwei Welten. Als sich nach Ottos Krönung die Widersacher formieren, um den König zu stürzen, wendet er sich mit einer ungewöhnlichen Bitte an Tugomir, den Mann, der Freund und Feind zugleich ist.

Toller Roman über den Beginn des Mittelaters in Deutschland. Absolut lesenswert!

— Hortensia13

Wundervoller Einblick in das 10. Jahrhundert. Historische Fakten und Personen gekonnt mit Fiktion gemixt.

— Thommy28

Deutsche Geschichte wie immer lebendig erzählt von Rebecca Gablé.

— Blackfairy71

Für Gablé Fans ein zwar ungewohntes, gleichermaßen süchtig machendes Setting.

— PattyLikeASir

Mich konnte es leider nicht restlos überzeugen.

— loele

Ein tolles Buch mit deutscher Geschichte. Mir hat es sehr gefallen!

— Marvey

Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Wieder einmal ein wundervolles Buch von Frau Gable. Einfach toll!

— Skyhawksister

Grandioser, kurzweiliger historischer Schinken. Ausführlich, differenziert und hochinteressant. Nur etwas zu viele Verschwörungen und Kriege

— Schmiesen

Eintauchen in das Mittelalter - Intrigen, Missionseifer inklusive

— Bellis-Perennis

Rebecca Gablé kann auch deutsche Geschichte - hervorragender historischer Roman.

— Fornika

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  • Beginn des Mittelalters

    Das Haupt der Welt

    Hortensia13

    03. December 2017 um 11:04

    Heinrich I. nimmt nach dem Sturm auf die Brandenburg im Jahre 929 den slawischen Fürstensohn Tugomir und seine Schwester gefangen. Als Geiseln werden sie nach Magdeburg verschleppt. Tugomir muss seinen Weg in dieser Situation unter den feindlichen Sachsen zu leben. Bald schon entsteht eine Verbindung zwischen Tugomir und Heinrichs Sohn Otto, die ihr beider Leben unwiderbringlich aneinanderkettet.Rebecca Gablé ist hier eine tolle historische Saga gelungen. Vom ersten Satz an war ich von der Geschichte rund um Tugomir und Otto gefesselt. Besonders gut fand ich, dass man nie den Faden verliert, wer wer ist und wo die Handlung gerade stattfindet, was bei solchen historischen Romanen schnell passiert.

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  • Toller Einblick in das 10.Jahrhundert. Historische Fakten & Personen gekonnt mit Fiktion gemixt

    Das Haupt der Welt

    Thommy28

    19. October 2017 um 16:18

    Eine ganz kleinen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:Dies war mein erstes Buch der Autorin. Ich hatte hohe Erwartungen ob der hohen Bewertungen hier. Diese Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Der Autorin ist es gelungen den Leser - trotz der vielen handelnden Personen und Orte - tief in das Geschehen eindringen zulassen, ohne daß dieser den Überblick verliert. Das allein ist schon sehr bemerkenswert und eine Meisterleistung. Darüber hinaus schafft es die Autorin in gerade zu bewundernswerter Weise die Zeit und das Leben der Menschen im 10. Jahrhundert zum Leben zu erwecken. Dies alles auch noch vor einem historisch korrekten und gut recherchierten Hintergrund, den die Autorin auf faszinierende Weise mit einer fiktiven Handlung verknüpft. Die Schreibweise ist klar und angenehm zu lesen. Das Buch hat einen sehr guten Spannungsbogen; man mag es zeitweilig garnicht aus der Hand legen. Bei einem solch doch recht umfangreichen Werk lassen sich kleinere Längen nicht immer ganz vermeiden; so auch hier. Aber dies tut dem Buch in Gänze keinen Abbruch.Ein sehr fesselnder, spannender, manchmal tragischer, manchmal grausamer Roman - aber auch die Liebe ist hier nicht zu kurz gekommen. Dazu kommt der Kampf der Religionen und eine Menge Kampfgetümmel und eine Vielzahl von Intrigen. Insgesamt ein Buch das toll unterhalten kann und mir ein paar sehr schöne Lesestunden beschert hat.

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  • Grandios!

    Das Haupt der Welt

    Giselle74

    29. September 2017 um 17:19

    Mit "Das Haupt der Welt" legt Rebecca Gablé einen neuen Historienroman vor. Diesmal geht es um das frühe deutsche Mittelalter, die Zeit der Ottonen, genauer die frühen Regierungsjahre Ottos des Großen. Der Großteil der Charaktere ist historisch verbrieft, natürlich etwas ausgeschmückt, aber wie sagt die Autorin im Nachwort: "Jede Geschichtsschreibung ist Fiktion". Mit dem Sturz der Brandenburg werden der slawische Prinz Tugomir und seine Schwester Geiseln König Heinrichs I. Schon bald darauf rettet Tugomir Heinrichs Sohn Otto das Leben und wird bekannt als Heiler. Seine Schwester dagegen bekommt ein uneheliches Kind von Otto. Und so nimmt die Geschichte der Geschwister ihren Lauf... Liebe und Intrigen am sächsischen Fürstenhof, Umsturzversuche und Machtspiele, die Autorin nimmt uns mit in eine aufregende Zeit. Das deutsche Reich römischer Nation ist aufgelöst, doch Otto sieht sich als Nachfolger im Geiste Karls des Großen und versucht sein Reich zusammenzuhalten, auszudehnen und die Slawen zu christianisieren. Das ist nicht einfach, zumal auch nicht alle Familienmitglieder mit seiner Wahl zum Nachfolger Heinrichs I. einverstanden sind. Und so kämpft Otto um den Thron und die Verwirklichung seiner Ideale. Rebecca Gablé schafft es mit bemerkenswerter Leichtigkeit, den Leser in andere Zeiten zu versetzen, die Farben, Gerüche, das Leben im Mittelalter aufleben zu lassen. Historische Informationen werden gekonnt nebenher serviert, ohne den Fluss der Geschichte zu verlangsamen oder zu unterbrechen. Dabei ist es gar nicht einfach, die wechselnden Bündnisse, Grenzverläufe, Volkszugehörigkeiten etc zu vermitteln. Viel ändert sich in wenig Zeit, Ottos Reich besteht aus Grafschaften und Marken, nur zusammengehalten durch den Willen ihm zu dienen. Trotzdem kommt keine Langeweile auf, denn die Charaktere sind ausgereift und in sich logisch. Einziger Wermutstropfen: Otto bleibt ein wenig blass, wie es so häufig mit dem hehren, ewig guten Helden geht. Bösewichter sind eben spannender... Eine sehr gelungene Umsetzung eines Romanthemas, über das noch recht wenig geschrieben wurde, lebendig und farbenfroh. Es wird sicher nicht das einzige Buch bleiben, das ich von dieser Autorin lesen werde...

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  • Deutsche Geschichte lebendig erzählt

    Das Haupt der Welt

    Blackfairy71

    25. September 2017 um 10:25

    Brandenburg im Jahr 929: Sachsenkönig Heinrich I. greift mit seinen Söhnen Thankmar und Otto die Slawen an und tötet Fürst Vaclavic. Seinen Sohn Tugomir und dessen Schwester Dragomira verschleppt er nach Magdeburg. Mit den Jahren macht sich Tugomir zwar einen Namen als Heiler und rettet auch Otto das Leben, aber er bleibt eine Geisel am Hof von König Heinrich. Nach wie vor lebt er als Heide in der christlichen Welt und ist nicht bereit, seinen Göttern abzuschwören und den Gott der Sachsen als "wahren Glauben" zu akzeptieren. Dragomira wird Ottos Geliebte und schenkt ihm einen Sohn. Als Heinrich Otto als seinen Nachfolger benennt und außerdem die Ehe mit der angelsächsischen Prinzessin Editha für ihn arrangiert, wird Dragomira in ein Kanonissenstift geschickt. Otto wird nach Heinrichs Tod König und Tugomir der Lehrer seiner Kinder. Aber nicht alle sind mit dem zweitältesten Sohn Heinrichs auf dem Thron einverstanden und immer wieder gibt es Widersacher in den adeligen Kreisen, um Otto zu stürzen. Allen voran intrigiert sein jüngerer Bruder Henning gegen Otto, denn er sieht sich selbst als rechtmäßigen Thronfolger, der "im Purpur geboren" wurde, da sein Vater zu der Zeit bereits König war. Ottos älterer Bruder Thankmar dagegen ist ganz zufrieden mit Heinrichs Entscheidung, da er selbst nie das Verlangen nach der Krone hatte. Otto stehen schwere Zeiten bevor und eines Tages wendet er sich mit einem ungewöhnlichen Plan an Tugomir, der mit den Jahren Freund und Feind zugleich geworden ist. "Das Haupt der Welt" erzählt über einen Zeitraum von zehn Jahren die Anfänge von König Otto, später auch Otto der Große. Wie immer gelingt es Rebecca Gablé Geschichte so zu erzählen, dass man glaubt, man wäre selbst dabei gewesen. Beim Lesen wird das 10. Jahrhundert lebendig, man sieht die Pfalzen und Burgen, die slawischen Tempel, die Flüsse und Wälder vor sich. Historische Fakten werden wunderbar mit Fiktion verknüpft und die Autorin füllt die "leeren Flecken" so, dass man denkt: Ja, so könnte es gewesen sein. Auch die Charaktere sind authentisch dargestellt. Tugomir als slawischer Priester, der ständig zwischen zwei Welten hin und her gerissen ist und Otto, der als späterer König schwere Entscheidungen treffen muss, sind sich ähnlicher, als beiden lieb ist. Dann Thankmar, der leider ein trauriges Ende nimmt. Dragomira, die eigentlich nur geliebt werden möchte und natürlich das Beste für ihren Sohn will.Ich denke, jeder Leser hat hier seine Favoriten, die er entweder liebt oder hasst. Von Anfang bis Ende fühlte ich mich gut unterhalten und es war sehr interessant für mich, auch mal etwas über die frühe deutsche Geschichte zu erfahren. Und wenn sie dann noch erzählerisch so gut verpackt ist, da bleiben beim historisch interessierten Leser eigentlich keine Wünsche offen. Am Anfang ist dargestellt, welche Personen tatsächlich gelebt haben und welche erfunden sind. Und auch im Nachwort der Autorin erfährt man noch einige interessante Dinge."Das Haupt der Welt" war für mich spannend, auch mit witzigen und emotionalen Momenten. Deswegen gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung.Und für mich ist jetzt klar, dass ich die Fortsetzung von Ottos Geschichte in "Die fremde Königin" auch lesen werde.

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    • 6
  • Ein historisches Meisterwerk

    Das Haupt der Welt

    FarinaKavin

    03. July 2017 um 12:39

    Tugomir, ein slawischer Fürstensohn, wird zusammen mit seiner Schwester Dragomira vom Sachsenkönig Heinrich I. gefangen genommen und als Geisel nach Magdeburg gebracht. Während seine Schwester als Liebhaberin von Heinrichs Sohn Otto ein recht ruhiges Leben führt, hat Tugomir nur eines im Sinn: er muss zurück in seine Heimat. Da jedoch ein Druckmittel besteht, das ihn an seiner Flucht hindert, verlegt er sich auf das, was er am Besten kann: das Heilen – und macht sich damit einen Namen. Er rettet Otto mit seinem Wissen das Leben und fortan ist er dessen Leibarzt, mit anfänglichen Widerwillen auch sein Freund. Doch Tugomirs Wunsch ist weiterhin groß und als Otto mit einer ungewöhnlichen Bitte an ihn herantritt, muss er seine Loyalität beweisen. „Das Haupt der Welt“ von Rebecca Gablé stellt eine knapp 870seitige Herausforderung dar, der ich mich für meinen Teil mit Genuss gestellt habe. Denn fast keiner weiß es, so geschickt Geschichte mit Fiktion zu verbinden. Es ist ein stetiges Vergnügen, die Charaktere über einen langen Zeitraum zu verfolgen, mit ihnen zu leiden, zu lieben, zu hassen, zu kämpfen und zu vergeben. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht Tugomirs und Ottos erzählt, sodass man einen besseren Einblick in das Leben der Sachsen auf der einen und das Leben der Slawen auf der anderen Seite bekommt. Dabei kommt meiner Meinung nach auch für beide Seiten Verständnis auf. In ihrem Nachwort führt die Autorin aus, dass „jede Geschichtsschreibung [...] Fiktion [ist]“ ... sie flicht geschickt Fiktion in historisch Belegtes, verzaubert mit ihrem äußerst angenehmen Schreibstil und schafft es so ganz nebenbei auch noch, den Leser dazu zu bringen, sich in ihre einzigartigen Figuren zu verlieben – wobei Thankmar, der ältere Halbbruder König Ottos, der sich mit Ungestüm und Übermut in mein Herz geschlichen hat, mein Favorit ist. Mein Fazit: Selten habe ich einen historischen Roman so verschlungen wie Rebecca Gablés „Das Haupt der Welt“. Die Autorin beschreibt die geschichtlichen Fakten belebend und interessant und verwebt diese mit ihren Fantasien auf eine Art und Weise, wie ich es bisher bei keinem anderen historischen Werk gelesen habe. Ein Buch, das mich (einem eigentlichen Fantasy-Fan, der sich selten an den Rand der Wirklichkeit traut) von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat.

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  • Spannend erzählte deutsche Geschichte über Otto den Großen

    Das Haupt der Welt

    schafswolke

    21. June 2017 um 11:10

    Ich hatte das Buch schon einige Zeit in meinem Regal stehen und schon fast vergessen. Als jetzt der zweite Teil aus der Reihe um Otto den Großen "Die fremde Königin" erschein, fiel mir ein, dass ich "Das Haupt der Welt" ja noch gar nicht gelesen habe und so habe ich damit angefangen.Im Mittelpunkt stehen Prinz Otto und Tugomir, ein verschleppter Fürstensohn der Slawen. Die beiden verbindet eine ungewöhnliche Beziehung oder darf/kann man es Freundschaft nennen? Denn immerhin lebt Tugomir als Sklave am Hof Heinrich I.Tugomir macht sich als Heiler einen guten Ruf und scheint für Otto nur schwer zu entbehren, denn er entpuppt sich auch als guter Ratgeber.Die Zeiten im Deutschen Reich sind schwierig und ein Konflikt jagt den nächsten, denn Intrigen sind an der Tagesordnung. Jeder versucht stets das beste für sich rauszuholen und so gibt es fast täglich neue Bündnisse, Verat und Krisen an allen Ecken des Reiches.Die Geschichte um Otto fand ich sehr spannend und interessant, wobei Tugomir und seine Schwester Dragomira meine Lieblingsfiguren waren. Aus dieser geschichtlichen deutschen Zeit kenne ich nicht so viele Bücher. Rebecca Gablé versteht es aber Geschichte nicht trocken und langweilig aussehen zu lassen und so hatte ich auch hier keine Zweifel, dass ihr es wieder einmal gut gelungen sein wird. Und so war ich auch hier schnell drin in der Geschichte. Auch wenn sehr viele Figuren auftauchen habe ich nie den Überblick verloren. Mich schreckt eine hohe Seitenzahl nie vom lesen ab und auch hier kam bei mir keine Langeweile auf.Von mir gibt es 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Warum nur 4 Sterne? Die Waringham-Saga hat mich noch mehr in den Bann gezogen und da konnte ich die Bücher überhaupt nicht weglegen. Aus diesem Grund gibt es einen kleinen Abzug.

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    • 2
  • Rebecca Gablé eben!

    Das Haupt der Welt

    suse9

    15. June 2017 um 14:12

    Die Romane Rebecca Gablés sind unterhaltend, spannend, lehrreich und schön dick. Auch wenn sie ohne Kitsch auskommen, ist immer eine prickelnde Liebesgeschichte dabei, Hass lässt den Atem anhalten und Intrigennetze kurbeln meine Gedanken an. Dabei ist es mir eigentlich egal, in welcher Zeit die Handlung spielt, denn ich weiß, dass die Autorin farbenfroh erklären und lebendig erzählen kann. Auch im Buch „Das Haupt der Welt“ fand ich all das, was ich erhoffte, ja erwartete. Der slawisches Fürstensohn Tugomir und seine Schwester, beide von den Sachsen als Geiseln festgehalten – über viele Jahre – stehen im Mittelpunkt der Handlung zu Zeiten Otto I.. Auch wenn sich beide in ihrer Umgebung eingliedern und ihren Weg finden können, bleiben sie doch Gefangene und müssen immer wieder Erniedrigungen und Grausamkeiten einstecken. Der Leser fühlt sich mit einbezogen und nimmt am Leben Tugomirs teil. Dabei entwickelt sich die Handlung nie so wie erwartet. Oft ist man überrascht, was mir sehr gut gefällt. Ich mag keine vorhersehbaren Ereignisse – nicht in Romanen. Vor allem schätze ich an Rebecca Gablé aber, dass sich die Autorin Zeit nimmt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und können sich entwickeln. Landschaften lässt sie lebendig werden, und geschichtliche Ereignisse werden so erklärt, dass ich als Leser nicht erst eine Enzyklopädie zu Rate ziehen muss, um folgen zu können. Für mich war es wieder die richtige Mischung aus Fiktion und historischem Hintergrund. Mehr brauche ich nicht, um in ein Leseabenteuer abtauchen zu können. Ein Dankeschön an die Autorin.

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  • Für mich war es einfach zu viel Politik.

    Das Haupt der Welt

    loele

    05. June 2017 um 17:10

    Da ich in letzter Zeit meine Probleme mit Fantasy hatte, dachte ich, ich versuche es mal wieder mit einem historischen Roman. Leider konnte mich dieser auch nicht restlos überzeugen. Bei diesem Buch fällt es mir schwer eine Rezension zu schreiben. Ich fand das Buch nicht schlecht, aber der Funke wollte bis zum Schluss nicht richtig überspringen. Es gab mir zu viele Intrigen, Politik und Verrat. Phasenweise war das Buch wirklich spannend und ich konnte es kaum weg legen, aber dann gab es leider auch Phase wo auf über 100 Seiten einfach wenig bis gar nichts passierte. Wirklich gut gefallen hat mir jedoch, dass Rebecca Gablé es geschafft, hat die Geschichte lebendig zu gestalten. Die Charaktere wirkten alle echt und authentisch. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl ein Geschichtsbuch zu lesen. Andere Leser haben bemängelt, dass das Buch die Geschichte nicht richtig wieder gibt. Dazu kann ich nichts sagen. Sie gibt am Ende aber noch eine kurzen Einblick in die „wahre“ überlieferte Geschichte. Dies ist einerseits echt spannend, zerstört jedoch auch ein bisschen den Zauber des Buches. Gefehlt hat mir noch eine Ahnentafel der wichtigsten Protagonisten. Es gab zwar eine Liste der Personen, das war mir persönlich oft zu umständlich. Ich hätte lieber ein kleines Schaubild gehabt.

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  • Deutsche Geschichte zur Zeit Otto des Großen ...

    Das Haupt der Welt

    Isar-12

    27. May 2017 um 18:06

    "Das Haupt der Welt" ist der erste historische Roman von Rebecca Gablé mit deutschem Hintergrund und spielt im 10. Jahrhundert zur Zeit Otto des Großen. Da ich bisher nur Romane der Autorin, die auf englischem Boden gespielt haben gelesen hatte, war ich sehr gespannt was mich erwartet. Und auch diesmal wurden meine Erwartungen voll erfüllt. Die Protagonisten sind weitgehend historisch belegt und geschickt wurde dabei Geschichte mit Fiktion verbunden. Sowohl Otto als auch Tugomir haben mich auf Anhieb begeistert und es war schwer das Buch zur Seite zu legen um mich meinen täglichen Aufgaben zu widmen. Zu spannend waren die Intrigen am sächsischen Hof Otto des Großen und dem Schicksal von Tugomir dem Heiler. Aber auch die weiteren Protagonisten kommen bei der Autorin nicht zu kurz. So erfährt der Leser auch viel über die Widersacher Ottos, wie zum Beispiel seinem Bruder Henning und die Königsmutter. Damit ergibt sich ein sehr rundes Bild dieser Zeit und man sieht wie Otto der Große all sein Geschick benötigte um sein Reich zusammenzuhalten und zu verteidigen. Die Genauigkeit mit der historischen Personen beschrieben werden, kenne ich nur von ganz wenigen Autoren und Frau Gablé gehört zu Recht zu den Besten ihres Faches. Für mich war dieses Buch wieder ein Volltreffer, immer fesselnd und ohne Längen. Ich bin sehr gespannt auf den vor kurzem erschienenen zweiten Band "Die fremde Königin", der bei mir schon bereitliegt und die Geschichte zur Zeit Otto des Großen fortschreibt.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    Bellis-Perennis

    10. May 2017 um 13:17

    Rebecca Gablé entführt ihre Leser in das frühe Mittelalter. Deutschland existiert noch nicht. Es ist eine Ansammlung von Fürsten-,  Herzogtümern und Grafschaften, deren Verleihung oder Entzug vom Willen des Königs abhängig ist. Wir tauchen ein in eine völlig fremde Welt: katholische Priester und Bischöfe dürfen noch heiraten und sind voll Missionierungseifer. Doch die Feindschaft und/oder Freundschaft mit den Angelsachsen und den Franzosen besteht bereits. Zur Festigung von Verträgen und Herrschaftsansprüchen werden Geiseln genommen und Ehen geschlossen.Zum Buch:Tugomir, ein slawischer Fürstensohn und Priester wird gemeinsam mit seiner Schwester Dragomira und anderen Stammesgenossen vom Sachsenkönig Heinrich I. gefangen genommen und als Geisel nach Magdeburg gebracht. Dragomira wird die Geliebte von Heinrichs Sohn Otto und bringt den gemeinsamen Sohn Wilhelm zur Welt. Tugomir hat nur anfangs eins im Sinn, in seine Heimat zurückzukehren. Allerdings würden wegen seiner Flucht, alle anderen slawischen Geiseln (Dragomira inklusive) hingerichtet werden. Dieser Preis ist Tugomir zu hoch und so verlegt er sich auf das, was er am besten kann: heilen. Er rettet Otto mit seinem Wissen das Leben. Ottos Leibarzt und Freund zu sein, widerstrebt Tugomir eigentlich, doch er ordnet sein persönliches Schicksal einer größeren Sache unter. Der Titel „Das Haupt der Welt“ impliziert, dass die Geschichte rund um Otto geschrieben wurde. Es spiegelt das Selbstverständnis des Herrschaftsanspruchs des christlichen Abendlandes gegenüber den östlichen Nachbarn wieder.Doch Tugomir ist ebenso eine Hauptfigur dieses opulenten Historiendramas. Er wird abwechselnd aus seiner eigenen als auch aus Ottos Sicht beschrieben. Wir erhalten einen Einblick in das Leben des von einer Burg zur anderen ziehenden Königshaushaltes und in das der slawischen Stämme. Wir lernen die slawischen Gottheiten kennen und deren oft barbarisch anmutenden Menschenopfer. Wie wir es von Rebecca Gablé gewöhnt sind, ist das Buch fesselnd geschrieben. Geschickt werden historische Zahlen, Daten und Fakten in einen historischen Roman verflochten.Mit diesem Roman zeigt Rebecca Gablé, dass sie nicht nur die englische Geschichte sondern auch die deutsche unterhaltsam vermitteln kann. Penible Recherchearbeit und wohl gesetzte Worte lassen das frühe Mittelalter in den Deutschen Fürstentümern wiederauferstehen. Wenn, hier und da etwas weggelassen, umgedeutet bzw. hinzugefügt wurde, so ist das sehr elegant und stimmig passiert. Die unterschiedlichen Charaktere haben alle Ecken und Kanten. Wir Leser können ihnen die Auseinandersetzungen sehr gut abnehmen. Der Königshof ist ein Hort voller Intrigen. Fazit:Ein opulenter Ausflug in das frühe Mittelalter und Auftakt einer neuen Reihe. Fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

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    • 3
  • Eindrucksvoller Beginn einer Saga

    Das Haupt der Welt

    sursulapitschi

    01. May 2017 um 17:32

    Im Jahr 929 wird der slawische Fürstensohn Tugomir von den Sachsen gefangen genommen und am Hof König Heinrichs als Geisel festgehalten. Dieses Buch erzählt seine Geschichte und auch die des jungen Prinzen Otto, der später Otto der Große genannt wird. Es ist eine wilde und blutige Zeit. Während in Sachsen unterschiedlichste Fürsten um die Regentschaft ringen und Otto den Thron streitig machen wollen, kämpfen slawische Stämme um ihren Götterglauben, untereinander und auch gegen Sachsen, Ungarn und den Rest der Welt. Es gilt das Recht des Stärkeren. Wer die Schlacht gewinnt hat das Sagen.Eindrucksvoll, mit vielen historischen Details gespickt, lässt Rebecca Gablé ein Stück Geschichte lebendig werden. Otto lernt man als jungen Mann kennen und sieht so sehr gut die Person hinter dem großen König, genauso wie seine Freunde, Familie und seine Widersacher.  Ab und an ist man ein klein wenig verloren. Es ist schwer, den Überblick zu behalten zwischen den ganzen Fürsten, Königen und Allianzen, aber vielleicht macht auch das einen großen König groß. Tugomir bringt einem die Slawen näher, die auch in unterschiedlichste Stämme aufgeteilt sind und weit davon entfernt, eine Einheit zu bilden. Aber eins haben sie gemeinsam: Sie wollen nicht zum christlichen Glauben bekehrt werden. Sie haben viele Götter, glauben an Geister, halten auch Rituale ab, bei denen durchaus Menschen geopfert werden. Hier treffen zwei Welten aufeinander. Dieses Buch ist, wie alle Bücher der Autorin, fesselnd und mitreißend. Vielleicht sind hier die politischen Zusammenhänge etwas präsenter als in anderen Büchern, dafür hat man nach dem Lesen aber auch das Gefühl, ein verzwicktes Stück Geschichte ein klein wenig verstanden zu haben. Ich habe jetzt Menschen vor Augen, die vorher nur hölzerne Gesichter in Geschichtsbüchern waren. „Das Haupt der Welt“ ist der eindrucksvolle Beginn einer Saga. Ich bin jetzt drin in dem Thema und freue mich auf den zweiten Teil. 

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  • Leserunde zu "Die fremde Königin" von Rebecca Gablé

    Die fremde Königin

    Marina_Nordbreze

    "Könige sind wie Gaukler. Sie blenden die Untertanen mit ihrem Mummenschanz, damit die nicht merken, dass das Reich auseinanderfällt" Lese-Auszeit mit Rebecca Gablé! Zum Erscheinen von "Die fremde Königin" laden wir euch zu einem entspannten Lesewochenende ein. Lasst den Alltagsstress hinter euch und stürzt euch in eine Welt voller Macht, Intrigen und heroischer Eroberungszüge. Mitmachen lohnt sich! Denn ihr könnt nicht nur eines von 40 Exemplaren von "Die fremde Königin" gewinnen, sondern wir statten euch zusätzlich mit einem Entspannungspaket für unser Lesewochenende vom 27.04. bis 01.05. aus!Hört sich gut an? Dann bewerbt euch direkt!Über das Buch     Anno Domini 951: Der junge Gaidemar, ein Bastard vornehmer, aber unbekannter Herkunft und Panzerreiter in König Ottos Reiterlegion, erhält einen gefährlichen Auftrag: Er soll die italienische Königin Adelheid aus der Gefangenschaft in Garda befreien. Auf ihrer Flucht verliebt er sich in Adelheid, aber sie heiratet König Otto. Dennoch steigt Gaidemar zum Vertrauten der Königin auf und erringt mit Otto auf dem Lechfeld den Sieg über die Ungarn. Schließlich verlobt er sich mit der Tochter eines mächtigen Slawenfürsten, und der Makel seiner Geburt scheint endgültig getilgt. Doch Adelheid und Gaidemar ahnen nicht, dass ihr gefährlichster Feind noch lange nicht besiegt ist, und als sie mit Otto zur Kaiserkrönung nach Rom aufbrechen, droht ihnen dies zum Verhängnis zu werden ... Über Rebecca Gablé         Rebecca Gablé ist das Pseudonym der deutschen Schriftstellerin Ingrid Krane-Müschen, geboren am 25. September 1964 in Wickrath bei Mönchengladbach. Sie ist vor allem für mittelalterliche Ritterromane bekannt. Rebecca Gablé schließt 1984 die Schule mit dem Abitur ab. Nach der Schule macht sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau. In diesem Beruf arbeitet sie einige Jahre auf einem Stützpunkt der Royal Air Force, wo sie die englische Kultur und Sprache näher kennenlernt. 1991 beginnt Rebecca Gablé ein Studium der Anglistik und Germanistik mit den Schwerpunkten Literaturwissenschaft und Mediävistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Dort arbeitet sie drei Jahre als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für mittelalterliche englische Literatur. lm Frühjahr 1996 schließt sie das Studium mit einem Magister ab. Gablé schreibt 1990 ihr erstes Buch, den Kriminalroman „Jagdfieber“. Viele Jahre suchte sie nach einem Verleger für ihren Erstling, der schließlich 1995 bei Bastei Lübbe erscheint – bis zum heutigen Tage Gablés VerlagGemeinsam mit Bastei Lübbe vergeben wir in unserer Leserunde 40 Exemplare von "Die fremde Königin" für unser Lesewochende vom 27.04. bis 01.05.Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 23.04. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantworte folgende Frage:   Wie entspannst du am besten, wenn dein Alltag wieder besonders stressig wird?Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und freue mich schon auf das Lesewochenende mit euch! Vom 27.04. bis 01.05. freuen wir uns darauf, gemeinsam mit euch "Die fremde Königin" zu lesen und hier in der Leserunde sowie bei Facebook, Twitter und Instagram unter dem Hashtag #leseauszeit unsere Leseeindrücke zu teilen. Auf unserer Aktionsseite findet ihr Fotos und Tweets der anderen User.Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden. 

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    • 960
  • Von Sachsen und Slawen

    Das Haupt der Welt

    Eliza08

    09. April 2017 um 10:19

    Rebecca Gablé ist für mich eine Autorin, die mir immer wieder neu zeigt, warum ich „Historische Romane“ so liebe. Sie schaffte es von der ersten Zeile an uns Leser in vergangene Zeit zu entführen und lässt uns Teil haben am Leben ihrer Figuren. Das Cover ist wie ich es mag klassisch, stilvoll, schlicht und sehr ausdrucksvoll. Die Farbgebung gefällt mir besonders gut. Der Klappentext bietet eine sehr kurze und knappe Zusammenfassung des Romans, dennoch machen diese wenigen Worte neugierig und umreißen den Plot sehr gut. Der Roman hat den Aufstieg Ottos I zum Thema, sein Weg vom Prinzen bis hin zu den ersten Jahren seiner Regentschaft. „Die fremde Königin“ Teil 2 dieser Reihe erscheint am 27. April 2017. Im Mittelpunkt neben Otto steht vor allen Dingen Tugomir, der slawische Fürstensohn, den Otto sowohl als Geisel, wie auch als Freund betrachtet. Die Leben der beiden werden durch die politischen Machtkämpfe für immer miteinander verwoben sein. Aber auch Tugomirs Schwester Dragomira und Ottos Frau Editha sind sehr beeindruckende Persönlichkeiten, die sich trotz ihrer Rolle als Frau eine Stimme in dieser Zeit verschaffen. Was mich an diesen Personen besonders begeistert hat ist die Entwicklung, die diese Figuren im Laufe des Romans erleben. Aber auch viele Nebenfiguren zeichnet die Autorin mit einer ungeheureren Liebe zur Detailverliebtheit. Alle Figuren wirken echt, lebensnah und überzeugend in ihrem Handeln und Sprechen. Die Vermischung von fiktiven und historischen Persönlichkeiten schafft die Autorin exzellent, sodass man während des Lesens keine Unterschiede merkt. Der Roman wird chronologisch erzählt, zu Beginn geben die Orts- und Zeitangaben dem Leser einen guten Orientierungspunkt. Die vielen verschiedenen Erzählperspektiven tragen zur sehr lebendigen Erzählweise bei, hinzu kommt dass auch die Eigenheiten der verschiedenen Völker in den Perspektiven sehr gut herausgearbeitet wurden. Der Schreibstil ist wie von Rebecca Gablé gewohnt, sehr süffig und angenehm zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und man merkt gar nicht, wann man eine Seite umblättert. Erzählende Passagen wechseln sich mit Dialogen ab, sodass keine Langeweile auftaucht. Ein Personenregister, eine Karte und die historischen Anmerkungen runden diesen Roman ab. Diesen Roman kann ich jedem Leser nur an Herz legen, für mich ist Rebecca Gablé die „Königin des historischen Romans“ in Deutschland. Keine schafft es so wie sie, den Leser über 800 Seiten so zu fesseln und in vergangene Zeiten zu entführen. Nach Waringham ist dies nur ihre Hommage an die Deutsche Geschichte! Absolute Lese- und Kaufempfehlung für alle!

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