Rebecca Gablé Das Lächeln der Fortuna

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Inhaltsangabe zu „Das Lächeln der Fortuna“ von Rebecca Gablé

England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...

Mein erster historischer Roman und ich bin absolut begeistert. Von der ersten Seite an fühlt und fiebert man mit den Charakteren mit

— LaPhine

Ein sehr gelungenes Buch über die englische Geschichte mit viel Intrigen.

— Buechereule28

Spannend und lehrreich wie immer.

— Germania

Ich könnte es immer wieder lesen.

— Leseraupe

Grandioser Auftakt der Warringham-Saga

— Sayurichan

Kann nicht wirklich überzeugen.Dann doch lieber Qualität statt Quantität.Trotzdem bin ich neugierig auf den Nachfolger.

— schriftundwort

Englische Geschichte spielerisch vermittelt, jedoch als Roman leider nicht so perfekt wie der Held der Story (***)

— Insider2199

Es gibt wahrscheinlich keinen spannenderen Weg etwas über englische Geschichte zu lernen als diesen. Wunderbar zu lesen mit nur wenig Kritik

— Wolly

Englische Geschichte in ihrer spannendsten und dennoch informativsten Form.

— Archies

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  • Das Lächeln der Fortuna

    Das Lächeln der Fortuna

    Alexandra1611

    16. October 2017 um 14:59

    Inhalt (Klappentext) England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ... Meinung Obwohl mich der Klappentext zunächst nicht wirklich ansprach, habe ich diesen Roman letztendlich doch gelesen und bin auch wirklich froh darüber. Ich habe "Das Lächeln der Fortuna" als ebook in der ursprünglichen Fassung gelesen. Zunächst lässt sich sagen, dass das Buch wirklich sehr flüssig zu lesen ist. Man merkt kaum das es über 1000 Seiten sind. Rebecca Gablé hat, zumindest so weit ich das beurteilen kann, sehr gute Recherchearbeit geleistet. Von der ersten Seite an hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen. Dank dem Protagonisten Robin bekommt man als Leser einen sehr guten Einblick in das Leben der damaligen Zeit. Wobei man sowohl die Ansichten und Lebensumstände des Adels  und die des einfachen Volkes kennen lernt. Es gibt zwar sehr viele Nebencharaktere, welche meiner Meinung nach die Handlung erst ausmachen. Ohne sie würde etwas fehlen. Wobei ich auch zugeben muss, dass man auf den ein oder anderen Charakter verzichten hätte können. Das Ende fand ich ebenfalls sehr gelungen und es bildete im Großen und Ganzen einen runden Abschluss. Wobei ich nur das ursprüngliche Ende gelesen habe. Ich wollte nicht in Versuchung kommen die beiden Enden miteinander zu vergleichen und dadurch letztendlich mit keinem zu frieden zu sein. Zum Schluss habe ich dann doch noch ein paar Kleinigkeiten zu bemängeln. Wie bereits einige erwähnten sind die Charaktere von Robin und Mortimer tatsächlich ziemlich Schwarz/Weiß gemalt. Da aber niemand nur gut oder nur böse ist wären Grautöne authentischer gewesen. Der zweite Punkt der mich etwas störte, waren die doch recht großen Zeitsprünge zwischendurch. Teilweise gab es auch Abschnitte wo einfach nur einige Ereignisse aneinander gereiht wurden. Mir ist klar das sich die Handlung über sehr viele Jahre zieht, aber dennoch denke ich, dass man das ein wenig besser lösen hätte können. Fazit "Das Lächeln der Fortuna" ist trotz ein paar kleiner Schwächen ein sehr gelungener historischer Roman, den Fans dieses Genres unbedingt lesen sollten. 

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  • Das Lächeln der Fortuna

    Das Lächeln der Fortuna

    Finesty22

    02. March 2017 um 16:16

    Im 1. Teil der Waringham-Saga verfolgen wir den Lebens- und teilweise auch Leidensweg von Robin of Waringham, der durch eine Intrige an seinem Vater sein Adelstitel und seine Heimat verliert. Nun versucht er sich in der Pferdezucht die zu Waringham gehört als Stallknecht und arbeitet sich so nach und nach wieder hoch. Durch ein wenig Glück und gute Beziehungen erlangt er im laufe des Buches seinen Stand zurück und nimmt auch (meist unfreiwilig) Einfluss auf die englische Politik.Da es nun schon seit ungefähr 2009 auf dem SuB geschlummert hat wurde es tatsächlich mal Zeit es zu lesen. Mit 1200 Seiten ist es natürlich auch eine kleine Herrausforderung es anzufangen und auch Zeitnah zu beenden. Diese Sorge ist bei Gable zwar völlig unbegründet da man einfach nur so durch die Seiten fliegt, was ich ja eigentlich weiß da ich ja schon 5 andere von ihr gelesen habe, aber trotzdem greift man ja eher zu dünnerne Büchern.Immer wieder positiv ist der Schreibstil der Autoren, er ist flüssig und bringt einen Geschichtlicheereignise auf angenehme Weise nahe. Auch sind diese immer sehr gut Recherchiert so das man sich wirklich in die Zeit zurückdenken kann.In unserer Leserunde gingen die Meinungen ja sehr stark aus einander und ich glaube hätte ich es nur für mich gelesen wären mir so mansche Dinge gar nicht so kritisch aufgefallen (bis jetzt waren es immer 5 Sterne Bücher von ihr), aber wenn man gemeinsam liest sticht ein das ein oder andere dan doch ins Auge. So fand ich auch das die Gegenspieler Robin und Mortimer zu sehr schwarz und weiß gezeichnet waren und auch so mansches Wunder was Robin so gewirkt hat, etwas übertrieben. Zum Ende zu hatte ich etwas das Gefühl das die Autoren das Buch nur noch abschliessen will. Man wird auf einmal mit Namen überflutet, damit hatte ich eigentlich das ganze Buch über kein Problem, und auch wen viele das anders Sehen werden ich fand das Ende zu schnell abgehandelt.  Aber im Großen und Ganzen hat es mir wieder sehr gut gefallen daher gibt es auch von mir 4 Sterne.

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  • Waringham der Held

    Das Lächeln der Fortuna

    AberRush

    02. March 2017 um 09:43

    „Das Lächeln der Fortuna“ ist der erste Teil der Waringham-Saga von Rebecca Gablé. Die zum Großteil positiven Meinungen zu diesem Buch und zur kompletten Reihe überschlagen sich ja mit Belobigungen. Ein Grund es mal in Angriff zu nehmen. Es handelt sich hier um einen 1200 seitigen Ritterepos. Es spielt zur Zeit des Rosenkrieges in England und wir sind mittendrin. Der Hauptprotagonist ist Robin Waringham und wir erleben seine Geschichte von klein auf bis hin ins reife Alter. Das Buch ist aufgebaut wie eine Biografie und der damit verbundenen chronologischen Abfolge der Geschehnisse zur Zeit des Krieges. Das Flair dieser Zeit wird sehr gut rübergebracht, von Zwangsehen, über Pest bis hin zu öffentlichen Hinrichtungen ist alles dabei. Die geschichtlichen Hintergründe sind hervorragend recherchiert und in einer verständlichen und angenehmen Sprache zu Papier gebracht. Trotzdem war das Buch für mich ein Krampf. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen die immer sich wiederholende Geschichte *KLEINE SPOILER*. Unser Held Robin macht sich auf zum Hofe des Herzogs, kämpft mit ihm und lernt an Erfahrung. Robin kommt zurück auf sein eigenes Anwesen mit all seiner Familie und Freunden. Dort ist jemand gestorben und irgendjemand ist schwanger. Außerdem hat ein Pferd gefohlt und jemand ist erkrankt. Robin geht wieder zum Hofe des Herzogs, kämpft und lernt. Robin kommt zurück. Neues Kind, neues Pferd, neue Krankheit, neuer Toter. Robin geht wieder zum Herzog … Das geht so gefühlte zehnmal hin und her. Es ist immer das gleiche. Es ändern sich nur die Namen der betroffenen Personen. Damit habe ich begonnen mich zu langweilen und es wurde zu einer nervenzerrenden Aufgabe das Buch zu Ende zu lesen. Zum Ende hin werden die Kinder immer mehr und die Toten stapeln sich. Die Namen der ganzen Kinder gaben mir dann den Rest. Dort heißt der eine Sohn wie der andere Großvater. Der eine Sohn wie der Herzog. Der Stiefsohn wie der Blutfeind. Das ist schon nervig. Es mag alles so gewesen sein und bestimmt hießen die Personen auch wirklich alle so, aber so etwas möchte ich nicht lesen, weil dabei meine Konzentration nachlässt und mir irgendwann egal war, wer wessen Kind ist. So kämpfte ich mich durch und ich blicke auf 1200 ellenlange Seite mit tausend Namen und der immer wieder gleichen Geschichte zurück. Leider keine Leseempfehlung. Es sind 2,5 Sterne geworden. Ich runde auf, weil mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat.

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    • 2
  • Das Lächeln der Fortuna

    Das Lächeln der Fortuna

    killerprincess

    01. March 2017 um 22:42

    Inhalt (lt. Lovelybooks)England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...MeinungIch kann mich noch erinnern, wie eine Freundin meiner Mutter auftrug, mir "Das Lächeln der Fortuna" zu empfehlen, weil ich doch so gerne und viel lese. Tja, damals war ich 14 Jahre alt. Ich glaube, damals hätte ich noch nicht ganz so viel Freude an dem Buch gehabt.Historische Romane lese ich äußerst selten, aus irgendeinem Grund schreckt es mich schon direkt ab, wenn ich zu Beginn eines Klappentextes lese "England 1360" (im Gegensatz zu "in einer unbekannten Galaxie 2360" -> Zukunft reizt mich irgendwie mehr). Auch komisch finde ich, dass historische Romane grundsätzlich wahnsinnig dick sind. Wenn man nicht so ein Fan ist und dann ständig 1000-Seiten-Brecher sieht, ist das irgendwie einschüchternd.Aber jetzt endlich zu diesem Buch: Ich freue mich sehr, es endlich gelesen zu haben! Ich habe es wirklich nicht bereut und ärgere mich auch nicht sehr darüber, es nicht früher getan zu haben. Das Buch ist nicht unbedingt schwierig, man braucht bloß ein sehr gutes Namensgedächtnis, aber man braucht auch etwas Durchhaltevermögen und Freude an vielen verschiedenen Persönlichkeiten und einer Geschichte, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt und somit manchmal ihre kleinen Durststrecken hat.Protagonist Robin of Waringham ist mir wahnsinnig ans Herz gewachsen. Ein ehrenhafter Ritter, der großzügig ist und stets an die Ärmsten denkt. Bis auf eine zu schnelle Zunge, die ihn in viele heikle Situationen manövriert und dem ein oder anderen Fehltritt, ist er schon ziemlich perfekt. Doch mir hat das viel Freude bereitet, ihn auf seinem Lebensweg zu begleiten. Seine Freunde und Familie wuchsen mir ans Herz und ich fieberte jedes Mal mit, wenn es wieder Zeit wurde, dass "Fortuna an ihrem Rad dreht". Dank des tollen Schreibstils und manchmal auch echt witzigen Dialogen, vergehen die vielen Seiten doch wie im Flug. Da ich das Buch als e-Book las, standen mir das Ende der Urfassung und das neue Ende zur Verfügung. Ich habe beide miteinander verglichen und hadere ein wenig mit mir, welches ich besser finde. Beide haben etwas Gutes, aber auch etwas Schlechtes an sich. Das etwas kürzere Ende, im wahrsten Sinne etwas "abgehackt" (haha, Wortwitz für alle, die das Ende kennen ;) ), soll, wenn ich es richtig verstanden habe, aus technischen Gründen genutzt worden sein. Irgendwie mussten 300 Seiten gekürzt werden, aber das war scheinbar nicht nur am Ende. So richtig nachvollziehen kann ich die Begründung nicht, unterscheiden sich die Ende nur in feinen Nuancen, die nicht so viel aus machen.FazitUm mal zum Punkt zu kommen: ich war wirklich begeistert von der Geschichte und bin sicher, dass ich jetzt auch mit etwas mehr geschichtlichem Wissen durchs Leben gehe. Schön, mal so nebenbei etwas gelernt zu haben. Ich werde die Reihe definitiv weiter lesen!Ürbigens hatte ich beim Lesen häufig das Gefühl, dass hier eigentlich nur die Drachen fehlen, damit wir bei "Game of Thrones" sind ;) Also wer ein Fan von Geschichten mit vielen Personen, Rittern, Königen und Intrigen ist, wird hier auf seine Kosten kommen.

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    • 2
  • Englische Geschichte spielerisch vermittelt, jedoch als Roman leider nicht so perfekt wie sein Held

    Das Lächeln der Fortuna

    Insider2199

    27. February 2017 um 16:44

    Englische Geschichte spielerisch vermittelt, jedoch als Roman leider nicht so perfekt wie sein Held Die 1964 in Wickrath bei Mönchengladbach geborene deutsche Autorin schreibt unter Pseudonym, arbeite ein paar Jahre als Bankkaufrau in der Royal Air Force, machte 1996 ihren Magister in Anglistik und Germanistik (mit den Schwerpunkten Literaturwissenschaft und Mediävistik), veröffentliche 1990 ihr erstes Buch, einen Krimi, und ist nun auf historische Romane spezialisiert. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Mönchengladbach und auf Mallorca. Dieser erste Band der Waringham-Saga von 1997 ist mein erstes Buch der Autorin; auch sei noch erwähnt, dass ich History-Bücher nur sporadisch lese. Zum Inhalt (Klappentext): England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ... Meine Meinung: Ich fange gleich mal mit dem Positiven an, da relativ überschaubar: 1. Die Recherche ist gut, soweit ich das erkennen konnte (Grundvoraussetzung für einen historischen Roman) und 2. versteht es die Autorin durchaus, englische Geschichte auf eine spielerische Art und Weise zu vermitteln. Wer also seinen „trockenen“ Geschichtsunterricht etwas auflockern möchte, ist mit diesem Buch äußerst gut beraten. Der fiktive Held Robin ist überaus sympathisch, weil man sehr schnell Mitleid für seine missliche Lage empfindet, er hat es anfangs nicht leicht, sich durchzuschlagen. Aber mit der Zeit merkt man leider, dass die Figuren im allgemeinen und der Held im speziellen zu sehr an der Oberfläche bleiben: der Antagonist Mortimer wird zu negativ, der Held Robin zu positiv gezeichnet. Wobei „positiv“ hier noch stark untertrieben ist: Robin ist absolut perfekt, er hat so gut wie keine einzige Schwäche, was mich mit der Zeit furchtbar nervte! Statt dieser strikten Schwarz-/Weiß-Einteilung hätte ich mir bei den Charakteren mehr Grautöne und somit mehr Komplexität und Tiefgang gewünscht. Aber das ist bei einer so hohen Figurenanzahl natürlich schwierig. Weniger Figuren und dafür mehr Tiefgang wäre die Lösung gewesen. Sprachlich ist der Roman leichte Unterhaltung und trotz seiner 1.200 Seiten zügig zu lesen. Was mich jedoch irgendwann maßlos aufregte, waren die vielen Adjektive, die fast jedem Verb angehängt sind: „Er aß hungrig“, „Sie blickte angstvoll“, „Er trank gierig“ usw. Warum nicht einfach die Szenen und Dialoge für sich sprechen lassen? Ein Leser kann durchaus an dem, was eine Figur sagt oder tut, erkennen WIE sie es sagt oder tut. Der Geschichte hätte außerdem ein strikteres Editing gut getan. Ich habe keine Ahnung, warum Verlage oder Leser bei einem historischen Roman 1.200 streckenweise zähe, ausschweifende Seiten eher entschuldigen, als dies bei genrelosen Romanen der Fall ist. Viel schlimmer jedoch finde ich, dass bei genauer Betrachtung der Plot leider nur eine Aneinanderreihung von Ereignissen darstellt (wer heiratet wen, wer kriegt wann ein Baby etc.) und keine wirkliche Story ist, mit einer Dramaturgie, mit Plot Points und vor allen Dingen KONFLIKTEN (diese sind im Buch rar gesät: der Held muss zwar einige Hürden überwinden, die er aber aufgrund seiner Perfektion erstaunlich leicht meistert; für SEHR lange Zeit ist der Antagonist in den Plot gar nicht involviert; kurz vor Schluss taucht er dann rechtzeitig aus der Versenkung auf, so nach dem Motto: hallo, ich bin ja auch noch da). Sicher, auch hier hat es die Autorin nicht leicht, denn sie erzählt über einen Zeitraum von 40 Jahren, und bei so langen Zeiträumen ist eine Dramaturgie schwierig. Aber dass diese fehlt, fällt trotzdem leider negativ auf, mir zumindest. Und last but not least zum Schluss: da es in meiner e-Book-Fassung sowohl das veröffentlichte Ende als auch die Urfassung gibt, möchte ich hier noch eine Beobachtung loswerden, denn die Urfassung zeigt meines Erachtens leider, dass die Autorin – zumindest zu diesem Zeitpunkt – nicht ausreichend Ahnung davon hatte, wie eine Story funktioniert (vielleicht deswegen die fehlende Dramaturgie?). Denn sonst würde sie nicht den Antagonisten Mortimer am Ende mit einer Nebenfigur (was heißt Nebenfigur, es war eigentlich ein Statist, eine Figur, die nur ein Mal auftritt!) „kämpfen“ lassen. Es versteht sich doch von selbst, dass der Held den angefangenen Konflikt mit dem Bösewicht auch beenden muss, ein simples Story-Element. Der Verlag hat wohl – nehme ich zumindest an – hinsichtlich des Schlusses etwas Hilfestellung gegeben? Fazit: Englische Geschichte wird auf eine leichte, spielerische Art vermittelt, aber der Roman hat meines Erachtens einige handwerkliche Schwächen: Figuren zu schwarz/weiß gezeichnet, mit zu wenig Tiefgang; insgesamt zu konfliktarm, fehlende Dramaturgie; in sprachlicher Hinsicht zu viele Adjektive und tw. etwas ausschweifend. Ich vergebe 2,5 Sterne und werde wohl auch den zweiten Teil lesen, denn der Unterhaltungs- bzw. Lernfaktor ist ja dennoch gegeben. Auch durchaus empfehlenswert für History-Fans.

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    • 2
  • LeseMaus liest

    Das Lächeln der Fortuna

    Zickemausi

    10. February 2017 um 05:51


    🐁🐁🐁🐁🐁
    1760 Seiten


    Rebecca Gablé ist und bleibt für mich die Königin des historischen Genres
    Ihre Bücher können einfach nie genug Seiten haben, so hat mich auch diese erweiterte Ausgabe von "Das Lächeln der Fortuna" restlos begeistert
    Über das Jahr verteilt werde ich auch die anderen Teile rereaden.

  • Ein wunderbares Stück englischer Geschichte

    Das Lächeln der Fortuna

    Wolly

    09. February 2017 um 12:34

    Inhalt: In diesem Buch begleiten wir das Leben von Robin vom gefallenen Adelsspross, über viele Hindernisse wieder hoch hinaus in die Welt der Schönen und Mächtigen. In Zeiten politischer Willkür, Kriegen und Machtränken erlebt er zahlreiche Abenteuer, die uns ganz nebenbei noch ein großes Stück englischer Geschichte nahebringen. Meinung: Rebecca Gablé hat sich ein großes Thema vorgenommen und wirklich schön umgesetzt. Weit über 1000 Seiten reicht ihr Epos über den hundertjährigen Krieg, der excellent recherchiert ist. Für mich konnte sie schon dort punkten, weil gute Recherche nun mal das A und O des historischen Romans ist. Aber nicht nur das. Denn wenn man es schafft historisches Wissen auf spielerische Art zu vermitteln, macht es umso mehr Freude. Und das erreicht die Autorin definitiv. Geschickt wählt sie hier einen Protagonisten der sowohl die Sicht der Arbeiter mit Geldnöten, als auch des verschwenderischen Adels repräsentiert. Robin ist bei allen wichtigen Entscheidungen dabei und reist viel, sodass der Leser über ihn einen umfangreichen Eindruck der politischen Verhältnisse dieser Zeit bekommt. Auch die Spannung kommt dabei nicht zu kurz. Bis auf ein paar langatmige Stellen zum Ende hin, reißt das Schicksal der Figuren mit, nimmt immer wieder unvorhersehbare Wendungen und lässt den Leser teilnehmen. Wunderbar. Die Geschichte selbst kommt sprachgewaltig, authentisch und facettenreich daher. Wortwahl und Fluss der Sprache, lassen den Leser in diese Epoche schweifen, ohne ihm zu viel Abzuverlangen. Ein toller Kompromiss, der trotz so vieler Seiten wunderbar gelingt. Der Flair dieser Zeit wirkt realistisch und schafft Bilder, die fast das Gefühl eines laufenden Kinofilms vermitteln. Auch die Charaktere tragen ein gutes Stück zum positiven Gesamteindruck bei. Sie wirken authentisch und sind liebevoll ausgearbeitet bis hin zur kleinsten Nebenrolle. Davon gab es meines Erachtens nach etwas zu viele, aber das stört den Lesespaß nicht zu arg. Die Fülle an Figuren hat nämlich auch einen Vorteil. Selten habe ich ein Buch gesehen, was durch die Charaktere so viele verschiedene Perspektiven vermittelt hat. Das sorgt für eine Form der Lebendigkeit, die dich mit dem Buch verbindet. Man kommt nich umhin, mit den Figuren zu leiden, zu lachen oder zu lieben. Besonders bei Robin schwankt man zwischen liebevoller Geste und dem Wunsch ihn zu schütteln. Genauso sollte ein gutes Buch eben sein. Fazit: Zusammengefasst muss ich sagen das es sich um einen wunderschönen historischen Roman handelt, der fast perfekt ist. Klare Empfehlung, auch für Leser die sich von der hohen Seitenzahl abschrecken lassen. Es lohnt sich wirklich.

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  • Das Lächeln der Fortuna von Rebecca Gablé

    Das Lächeln der Fortuna

    Floppohr

    02. November 2016 um 06:33

    Dieses Buch ist schon seit vielen Jahren mein Lieblingsbuch, und ich habe es bereits 2x gelesen. Ganz toll geschrieben und total spannend!  

  • Mein absolutes Lieblingsbuch, dass ich immer wieder gerne lese

    Das Lächeln der Fortuna

    Moni2506

    25. September 2016 um 11:59

    „Das Lächeln der Fortuna“ von Rebecca Gablé ist ein historischer Roman, der erstmals 1997 im Lübbe-Verlag erschienen ist. Wir begleiten das Leben von Robin of Waringham vom Klosterschüler bis zum angesehenen Ritter des Königs. England 1360: Nach dem Tod seines Vaters ist für Robin of Waringham nichts mehr wie es war. Er ist kein Edelmann mehr und muss mit 14 Jahren sein Leben selbst in die Hand nehmen. Er entschließt sich trotzdem nach Waringham zurückzukehren und fortan als Stallbursche im berühmten waringhamschen Gestüt zu arbeiten. Doch das Schicksal hat andere Pläne mit ihm und so führt ihn sein Weg zurück in die Welt von Ruhm, Adel und Rittertum und an die Seite eines Königs, der England ins Verderben zu stürzen droht. Als Gegenspieler immer dabei Mortimer, der Sohn des neuen Earl of Waringham. Wie aus der Überschrift schon zu erkennen ist, ist dieser Roman mein absolutes Lieblingsbuch und nach dem 4. Mal Lesen, wollte ich mich nun auch daran wagen für dieses fantastische Buch eine Rezension zu schreiben. Dieses Buch ist mit ein Grund, warum ich historische Romane so gerne mag. Ich liebe die Atmosphäre, die Charaktere und ich liebe Waringham, dieses kleine und bescheidene Rittergut auf dem Land. Natürlich ist der historische Hintergrund sehr wichtig und dieser sollte auch gut recherchiert sein. Beide Punkte treffen auf dieses Buch zu. Dennoch macht diesen Roman noch etwas anderes aus. Gerade am Anfang des Buches ist es das Schicksal von Robin und die einfachen Dinge des Lebens, die dieses Buch so lesenswert machen. Robin ist plötzlich kein Edelmann mehr. Um für seinen Lebensunterhalt zu sorgen, muss er fortan hart arbeiten. Trotz seines Schicksals hadert er aber nicht mit sich, sondern er macht das, was er am besten kann: mit Pferden arbeiten. In dieser Aufgabe geht er völlig auf und kann trotz seiner niederen Stellung glücklich sein. All dies schildert Rebecca Gablé so lebendig, dass man meint, man wäre hautnah dabei. Man erfreut sich zusammen mit Robin an der harten Arbeit mit den Pferden oder an den kleinen Freuden, die auch das Leben in ärmlicheren Verhältnissen zu bieten hat. Man freut sich über die tollen, herzensguten Menschen, die Robins Leben begleiten und man hasst mit ihm zusammen seinen Todfeind Mortimer. Jedes Mal, wenn ich dieses Buch lese, freue ich mich wieder in Waringham zu sein, weil mir dieses Buch dieses wohlig warme Gefühl beim Lesen schenkt. Zu meinen weiteren Lieblingspersonen in diesem Buch gehören der taubstumme Leofric, der unerschütterlich an der Seite von Robin steht und John of Gaunt, der Vorfahre vieler bedeutender englischer Könige und Lehnsherr von Robin. John of Gaunt finde ich ganz schwer zu beschreiben. Ja, er ist machtbesessen, dennoch ist er auch ein geschickter Staatsmann, dem viel am Wohle Englands liegt. Wahrscheinlich macht ihn auch seine Liebe zu Kathryn Swyneford sympathischer, obwohl er aus politischen Gründen andere Frauen heiraten musste und mit diesen auch Kinder gezeugt hat. Treu geblieben ist er nun wirklich nicht, dennoch konnte ich ihm deswegen nie wirklich böse sein. Die Mischung aus all dem, was ich oben beschrieben habe, macht die Lektüre dieses Romanes so wunderbar und ich habe mich schon beim ersten Lesen total in dieses Buch verliebt und ich werde es sicher noch viele Male lesen. Ich kann Leute verstehen, die schreiben, das Robin zu gut und glatt ist und das man die Guten und Bösen recht leicht erkennt, aber mich persönlich hat es einfach nicht gestört. Ich verfolge immer wieder gerne, die Aufs und Abs, die Fortuna für Robin of Waringham bereit hält. Für mich zu einem historischen Roman einfach dazugehörend, finden wir auch bei Rebecca Gablé ein Personenverzeichnis am Anfang des Buches und ein ausführliches Nachwort am Ende des Buches. Ihre Nachworte, in denen die Autorin Fiktion von Wahrheit trennt, sind für mich in diesem Fall aber auch immer etwas Besonderes. Rebecca Gablé findet immer die unglaublichsten Anekdoten, von denen man beim Lesen denkt: „Das hat sie sich bestimmt nur ausgedacht!“, um am Ende festzustellen, dass dieses Ereignis tatsächlich so überliefert ist. Fazit: Ich bin verliebt in dieses Buch und dafür gibt es natürlich 5 Sterne. Lasst euch von Waringham verzaubern und ich hoffe, ihr werdet es, so wie ich, nicht bereuen. Von den 1.200 Seiten in der Originalausgabe oder 1.760 Seiten in der erweiterten Ausgabe mit alternativem Ende solltet ihr euch nicht abschrecken lassen.

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    • 6
  • Ein Buch zum Eintauchen...

    Das Lächeln der Fortuna

    KonfuseMuse

    20. August 2016 um 21:46

    Mit über tausend Seiten ist das schon ein dicker Schmöker...aber es hat sich gelohnt. Wann immer ich mir das Buch zur Hand genommen habe, spätestens nach einer Seite, war ich wieder mittendrin im Geschehen.

  • Absolutes Lieblingsbuch

    Das Lächeln der Fortuna

    tamaraubieto

    21. July 2016 um 17:24

    In diese Buchreihe habe ich mich Hals über Kopf verliebt. Es ist eine emotionale Lesereise von Anfang bis zum Ende. Man hängt richtig an der Waringham Familie. Den Historischen Personen hat die Autorin sehr interessante Charakterzüge gegeben. Das Buch ist sehr umfangreich und ich hatte nie Mühe zum Weiterlesen. Der Mix aus erfundenen Personen und wahren Ereignissen ist sehr gut gelungen. Man kann sich sehr gut in die Personen und Situationen hineinversetzen und sich in der Geschichte verlieren. Ein echter Lesegenuss!  

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  • Wahnsinnig guter historischer Roman

    Das Lächeln der Fortuna

    Jisbon

    20. May 2016 um 19:06

    Das Lächeln der Fortuna ist ein sehr gutes Buch. Obwohl es umfangreich ist, gibt es keinerlei Längen und keine Stelle, an der ich das Gefühl hatte, dass die Autorin versucht, Lücken in der Handlung zu stopfen. Und trotz der komplexen Geschichte kann man das Buch problemlos (und auch relativ rasch) lesen. Der Schreibstil ist sehr gut und scheint, vor allem in der Wortwahl, an die damalige Zeit angepasst zu sein; die Beschreibungen sind sehr detailliert, aber die Handlung ist dennoch fast durchgängig spannend. Ich wollte immer wissen, wie es den Charakteren - die mir doch sehr ans Herz gewachsen sind - weiterhin ergehen würde. Die Figuren selbst sind ein bisschen schwarz/weiß gezeichnet, aber dennoch gut ausgearbeitet. Robin of Waringham, der Protagonist, war mir sehr sympathisch. Er hat durchaus Ecken und Kanten und macht Fehler, aber er ist ein guter Mann mit Prinzipien. Mich hat nur ein wenig gestört, wie gut und mitfühlend er dargestellt wurde... er schien so gut wie immer recht zu haben oder zumindest gegen jedes Unrecht vorgehen zu wollen. Aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt, der meinen Lesespaß nicht wirklich getrübt hat. Nebenfiguren gibt es sehr viele, aber mir ist es dennoch leicht gefallen, einen Überblick über die wichtigsten Charaktere zu behalten, ohne im Personenverzeichnis nachzuschauen. Das liegt vermutlich zumindest teilweise daran, dass ich einmal ein Seminar zur Peasants' Revolt (die in diesem Buch auch kurz angeschnitten wird) belegt habe und viele der historischen Persönlichkeiten, mit denen Gablé arbeitet, in irgendeiner Form daran beteiligt waren. Gerade dies war für mich interessant - das Buch hat mir quasi einen anderen Blickwinkel auf Ereignisse, mit denen ich mich bereits recht ausgiebig beschäftigt hatte, gegeben. Da ich vielen der 'realen Menschen' nur im Zusammenhang mit dem Bauernaufstand begegnet war, war ich bisher hauptsächlich mit Bildern konfrontiert worden, die die Autorin in ihrem Buch auf den Kopf gestellt hat. So war mir gerade John of Gaunt, der von den Aufständischen verachtet und sehr negativ dargestellt wurde, sehr sympathisch. Er wird nicht als perfekt dargestellt oder romantisiert, aber gerade dadurch ist er ein sehr faszinierender Charakter und Gablé hat mich definitiv dazu angeregt, mich weiter mit seinem Leben und allgemein der damaligen Zeit zu beschäftigen. Positiv zu erwähnen ist auch, dass die Autorin das Haus Waringham so geschickt in die realen Ereignisse eingearbeitet hat, dass man wirklich glauben könnte, dass es sie gab und dass sie eine wichtige Rolle gespielt haben. Man merkt, wie gut Rebecca Gablé recherchiert hat. Meiner Meinung nach hat sie das England des 14. Jahrhunderts sehr gut und realistisch dargestellt und man erfährt viel über das Leben der Zeit, Probleme wie die Pest oder auch die Umstände der Bauernunruhen und die verschiedenen politischen Verstrickungen und genealogischen Verbindungen. Gut gefallen hat mir, dass die Autorin verschiedene Blickwinkel bietet. Ihr Protagonist Robin hat zwar seine Meinungen, von denen er nicht wirklich abweicht, aber sie führt immer wieder Nebenfiguren ein, die ihm widersprechen und so alternative Meinungen präsentieren. Insgesamt kann ich (abgesehen von der etwas zu klaren Einteilung der Figuren in gut und böse) eigentlich nichts kritisieren; Das Lächeln der Fortuna bietet eine spannende und komplexe, trotz der Länge keinesfalls langatmige Geschichte, gut ausgearbeitete Figuren und eine Fülle an historischen Fakten, die gut mit den fiktiven Ereignissen verknüpft wurden. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

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  • Beginn der Waringham-Saga - England 1360

    Das Lächeln der Fortuna

    Filzblume

    Rebecca Gablé Das Lächeln der Fortuna Der Roman beginnt mit den 12 jährigen Robin of Waringham, der mit 7 Jahren in ein Kloster geschickt wurde. Er erfährt vom Abt des Klosters, das sein Vater tot ist. Robin hat die Möglichkeit im Kloster zu bleiben. Aber er möchte nicht. Er wäre der Earl of Warringham, jedoch ist sein Vater vom König des Hochverrats beschuldigt und hatte sich erhängt. Das teile man dem jungen Robin mit. Der jedoch davon nicht überzeugt war. Er flieht aus dem Kloster, er ist ein Niemand, beraubt seines Titels und seiner Güter. Wo soll er hin? Er begibt sich nach Waringham. Die Burg wurde an einen anderen Lehnsherren übergeben, wie das im Mittelalter üblich war, mitsamt den Titeln. Robin muss sich durchschlagen. Er möchte seinen Titel und seinen rechtmäßigen Platz zurück und wissen was wirklich mit seinem Vater geschehen ist. Er gewinnt neue Freunde aber auch Feinde, insbesondere Mortimer, Sohn des jetzigen Besitzers von Waringham. Das Buch liest sich recht flüssig, obwohl 1300 Seiten stark. es hat wenig Schwächen. Robin besitzt gute Charaktereigenschaften, trotzdem ist seine Figur nicht zu perfekt. Manchmal ist er ein Hitzkopf und redet sich um Kopf und Kragen...Die Figur des Duke of Lancaster ist sehr gefällig dargestellt, auch sein Sarkasmus und die Sticheleien zwischen ihm und Robin bekommen dem Roman gut. Der Leser bekommt einen Einblick in das Leben der Bauern, die durch Klerus und Adel bis aufs Blut ausgesaugt werden. Ein ständig währender Krieg, die Pest, die Arm und Reich dahinrafft, Misswirtschaft und Amtsmissbrauch, Ritterlichkeit und Liebe werden in diesem 1. Band der Waringham-Saga vereint. Gelingt es Robin das Unmögliche - seinen rechtmäßigen Platz einzunehmen? Oder dreht sich das Rad der Fortuna nicht zu seinen Gunsten. Mich hat der Roman gut unterhalten, wenn er auch gefühlte 350 Seiten zu lang war. 4 Sterne für diesen historischen Roman

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    • 7
  • Hier ist jedes Wort von besonderem Wert. Ein erstklassiger historischer Roman. WOW!

    Das Lächeln der Fortuna

    Floh

    Die Romanautorin Rebecca Gablé hat sich bereits in der Welt der historischen Romane einen großen und bekannten, sowie gelobten und gern gelesenen Namen gemacht. Mit ihrem Werk „Das Lächeln der Fortuna“ hat sie mich sehr neugierig gemacht. Ich habe so viele begeisternde Rezensionen und Leserstimmen vernommen, sodass ich diese Autorin nun endlich einmal selbst kennenlernen wollte. WOW. Meisterhaft, erstaunlich, ritterlich, minutiös, facettenreich, atmosphärisch, mittelalterlich, kämpferisch und voller Sympathie. Dieser 1196 Seiten umfassende Auftakt bietet die gelungene und überwältigende Basis für eine nicht enden wollende Lesewelle, die mit jeder einzelnen Zeile und mit jedem geschriebenen Wort genossen werden darf!!! Eine Liebe zu einem Land, zu einem Königreich und die Liebe zum bescheidenen Bauernleben. Robin of Waringham wird sich in die Herzen schreiben. Erschienen im Bastei Lübbe Verlag (https://www.luebbe.de/) Zum Inhalt: "England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe – und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ..." Handlung: Dieses historische Meisterwerk erstreckt sich über knapp 40 Jahre im Leben des Robert of Waringham. Robert, der sich Robin nennt, bricht aus dem Kloster aus. Robin schlägt sich durch und findet bei dem Stallmeister Conrad Unterschlupf und eine Art zu Hause. Hier wird Robin geprägt und erfährt, was für Werte im Leben wirklich zählen. Lange hält Robin seine wirklichen Wurzeln geheim und lebt als Stallbursche unter den anderen Stallburschen mit den Pferden richtig auf. Wie eine Familie, eine Gemeinschaft. Doch Conrad weiß um Robins Herkunft und Titel. Und Conrad ist nicht der einzige. Unter Conrads Leuten gibt es einige, die Robin nicht wohl gesonnen sind. Gerüchte über seinen Vater machen ihren Lauf. Doch wer kennt die Wahrheit, war Robins Vater wirklich ein Verräter? Oder wurde sein Tod inszeniert? In diesem Buch stoßen wir auf mehr als 40 Jahre Krieg, Herrschaft, Intrigen, Macht und Pomp, Krone und Parlament, Ländereien, Feldzüge und eigene Kriege. Mortimer macht Robin das Leben zur Hölle. Doch das Schicksal nimmt stets seinen eigenen Lauf. Viele Jahre später schließt sich der Kreis und Mortimer junior wird Robins Ziehsohn. Bis die Lebenslüge um Mortimers Tod offenbart wird und Mortimer junior erfahren muss, dass sein Vater Jahre lang im Exil verbracht hat und nun zurückgekehrt ist. Wer bekommt den Titel des Earl of Waringham? Wem steht sie zu? Wer wird des Königs Nachfolger? Was wird aus England? Wie steht es um Lancaster? Eine Liebe zu einem Land, die bis an die Grenzen zwischen Liebe und Schmerz, Leben und Tod und Wille und Hoffnung reicht. Fortuna dreht stets mit ihrem Lächeln das Rad… Die Schlachten und Kämpfe der Armeen, der Hass gegen die Feinde, Intrigen, Macht und Heuchelei… Sprachgewalt, Details und fundierte historische Fakten… Schreibstil: Die talentierte und ambitionierte deutsche Autorin Rebecca Gablé besitzt einen sagenhaft bildhaften, nahen, realen und gefühlvollen Schreibstil. Noch nie habe ich in einem Buch eine solche Fülle an Wissen, Spezialwissen, Details, Atmosphäre, Buchgefühl und Lebendigkeit gelesen. Wirklich faszinierend. Rebecca Gablé nimmt den Leser gleich zu Beginn mit in eine andere Welt ins Jahr 1360 nach England. Gablé schreibt sehr detailliert und ausgesprochen ausführlich. Minutiös schildert sie hier wirklich den leisesten Windhauch, der später zu einem großen Sturm entfachen kann. Beinahe jeder Gedanke, jeder Handschlag, jede Ritterlichkeit wird ausgeführt und dem Leser vorgeführt. Knapp 40 Jahre aus dem Leben von Robin of Waringham fühlen sich beim Lesen an, wie 40 Jahre. Als Leser weile ich an seiner Seite, ich lebe, erlebe, kämpfe, leide, liebe und reife mit ihm. Die Autorin lässt ihre Charaktere wunderbar wachsen und entwickeln. WOW. Sehr detailliert und unglaublich genau. Ihre Stärke der Akribie und der ausführlichen Schilderungen könnte auch sogleich eine Schwäche darstellen, denn das Buch fordert den Leser sehr. Es zieht sich an gewissen Stellen, ehe es wieder rasant an Fahrt und Schnelligkeit gewinnt. Ein Wechselbad aus familiärer Ruhe, Rückblicken, Liebschaften, Atmosphäre und als Gegenpol, Kämpfe, Eroberungen, Mord, Intrigen, Tod und Verderben sowie die heimtückische Pest. Hunger und Not, Politik und Parlament… Dieses Buch, samt schriftstellerisches Geschick bietet so ziemlich alles und noch so viel mehr!!! Die möglich empfundene Langatmigkeit einiger Ausführungen, verwandelt sich jedoch aufgrund der Fülle an schöner Worte, das Abtauchen in eine andere Welt und der sagenhaften Atmosphäre, in eine Langatmigkeit, die man mit jedem Wort und mit jeder einzelnen Zeile dennoch sehr genießt… Ein wirklich seltenes und großes Talent einer Autorin. Wir erleben diesen historischen Roman aus einer dritten Erzählperspektive berichtet. So erleben wir als Leser alle Seiten sehr intensiv und sind stets im Bilde ob der unglaublichen Wendungen, Ereignisse und Konstellationen. Im Fokus steht hier natürlich der ritterliche Edelmann Robin. Wir bewegen uns an seiner Seite, teilen seine Gefühle, Ängste und Sorgen. Wir blicken aus seinen Augen und verspüren seine unstillbare Liebe zu den Pferden, zu seiner Heimat, zu seiner Gefolgschaft, zu seinen Nachkommen und zu seinen Taten. Robin als Herrscher, der jedoch nie sein Bauernsein vergessen hat. Ein Bauernfreund, wie er genannt wird. Rebecca Gablé formt wunderbare Dialoge der Sympathie, der Gesellschaft, der Liebe, Zärtlichkeit, Anmut und des Hasses, des Zorns und der Verzweiflung. Wir begegnen königlichen Charakteren von Hofe, sturen Köpfen, patriotischen Helden, gnadenlosen Herrschern und humorvollen Bauern und Spielleuten, Handwerker, Bauern, Herzogen, Earls, Lords, Königen und Huren. Schon in den ersten Seiten schafft Rebecca Gablé eine Umgebung, die lebendiger und detailreicher erscheint, als jeder Film. Sie erzeugt Kopfkino der Extraklasse. Wir erleben hier die einfachen Güter, Bauernhöfe, Handwerksgilden, die weiten Länderien Englands und Europas, Befestigungsanlagen und neue Gestüte sowie Landwirtschaft, Verliese, Tower und Burgen…die Flora und Fauna, die Gastlichkeit, die Gemütlichkeit aus Musik und alten Legenden.   Kann man diesen historischen Roman als üblichen historischen Roman bezeichnen? Ich denke eher nicht, denn dieses Buch (oder die ganze Reihe) ist schon etwas sehr besonderes und außergewöhnliches. Die Autorin Rebecca Gablé paart neben Historie und wahren Fakten jede Menge Atmosphäre, Kulisse, Spannung, Kampf, Sachkenntnis, Pferdewissen, Herrschaft, Hierarchie, Medizin und jede Menge dezenter Romantik und große Gefühle. In diesem Buch findet fast jeder Genreleser sein Leseglück! Die Autorin Gablé beschreibt zunächst Robins Leben im Kloster und später bei Conrad und anschließend sein eigenes Land und seine eigenen Leute und Gefolgschaft, sowie die Beziehung zu John Lancaster und vielen weiteren einflussreichen Männern. Aber auch Männern, die um Robins Leben trachten und von Hass und Vergeltung getrieben sind. Hier lernen wir einen ganzen Adelsstand und dessen Gefolge kennen. Robin verliebt sich in Blanche, die Frau von Mortimer, seinem ägsten Feind und Widersacher. Eine unmögliche und von Gefahr geprägte Liebe... Die Autorin schreibt unheimlich nah, erweckt lebhafte Bilder, konzentriert sich aufs Detail, formt wunderbare Dialoge und spielt mit der Phantasie der Leser. Sie trifft den Nerv der Zeit. Mit ihrem für Teil 1 fast offenen Ende schafft sie einen gelungenen Start für ihre ganze Romanreihe der Waringham-Saga. Charaktere: Die Auswahl der Charaktere, bzw. der Hauptprotagonisten sollte das Herzstück des Romans sein. Und dieser Wunsch, dieses Ziel, ist der Autorin in der Umsetzung sehr gut und besonders gelungen. Robin of Waringham, der Duke of Lancaster, Lady Blanche, der König, der Schwarze Prinz, Edward und Raymond, Mortimer, Conrad, Isaac, Agnes, Katherine Swynford, Leofric, Henry und viele viele mehr. Die Autorin zeigt gleich zu Beginn ihres Werkes einen aufgeschlüsselten und ausgefeilten Stammbaum und ein sehr hilfreiches Namensregister. Trotzdem hatte ich stellenweise Schwierigkeiten den entsprechenden Adel und Titel entsprechenden Namen und Ländereien zuzuordnen. Wer ist Herzog, Earl, Lord, Lady, König oder Königin, Thronfolger, Prinz oder Knappe? Zudem paart sich später eine Namensgleichheit. Nachfolger werden nach dem Vater benannt, so gibt es mehrere Edward, Mortimer oder Conrad… Aber von dieser Undurchsichtigkeit sollte man sich nicht verwirren lassen, denn jedes Kapitel und jede Passage hilft den Leser sich zurechtzufinden. Es ist selten, dass in einem Roman die Kulissen und Schauplätze, die Handlung, der Stil und sogar die Charaktere und Protagonisten gleichermaßen beeindrucken und polarisieren. Erfolgsautorin Rebecca Gablé hat einen Pool aus Figuren erschaffen, die mit viel Sympathie bewegen, aber auch mit Antipathie und Abscheu sowie Hass aufwarten können. Einige Protagonisten nehmen im Laufe der Handlung einen ganz neuen Part ein und werden den Leser überraschen. Robin: Durch eine übersinnliche Kraft hat Robin eine ganz besondere Beziehung zu Tieren, besonders zu seinen Pferden. Er ist sehr loyal, einfühlsam und fair. Robin besitzt viele Werte, die nicht nur materiellen Dingen, zugeschrieben werden können. Robert lebt und leidet für sein Volk und für sein Gefolge. Pflichtbewusst und ritterlich. Er hängt an seinen Freunden und hat mich sehr oft sehr positiv mit seinem Denken und Handeln überrascht. Sein Lebenslauf und Werdegang fasziniert mich. Ihm gönne ich alles Gute. Sein Erfolg und sein Leben verdankt er nicht nur seinem Geschick und Umgang, sondern auch vielen sympathischen Helfern, wie Leofric, Isaac und Conrad. Lancaster: Den Duke of Lancaster konnte ich lange nicht einordnen. Ich habe mich nicht überwunden ihm zu trauen. Er war Robin stets eine gute Hilfe und schützende Hand. Doch seine Macht war mir zu groß, um mich ihm unterwerfen zu können. Das machte das Lesen sehr spannend, da bei mir stets ein wachsames Auge auf seine Einflüsse und Entscheidungen lag. Mortimer: Der geborene Todfeind. Mortimer wird man nicht mögen können und von ihm geht ein Hass bis aufs Blut aus. Er sieht sich als echter und rechtmäßiger Earl of Waringham und geht für seine Macht über Leichen. Lange verschwindet er von der Bildfläche und wurde ins Exil verbannt, bis ein übler Umstand ihn wieder zurückholt und das Leben von Robin neu in Gefahr bringt… Meinung: Die Autorin hat bei mir mit ihrem Werk eine Achterbahn ans Laufen gebracht. Dieses Buch war in aller Munde, ich liebe dicke Bücher sowieso und fühlte mich gleich zu dieser Ausgabe der Waringham-Saga hingezogen. Das Vorwort und das Namensregister fand ich schon sehr gelungen als Einklang zur eigentlichen Geschichte. Auf mehr als 1190 Seiten erleben wir dann sensationelle Kulissen, Landschaften, Gesellschaftsformen und eine grandiose Liebe und Kämpfe. Ständig wankte ich zwischen Unmut über auftauchende Längen im Plot, doch wenn ich dann ehrlich zu mir selbst war, so wollte ich eigentlich auf kein einziges geschriebenes Wort aus dem Roman verzichten. Diese Schwäche ist auch gleich eine besondere Stärke, die ich so nur ganz selten beim Lesen empfunden habe. Ich bin froh, dass ich dem Buch treu geblieben bin, und mich von der Seitenzahl und einigen Längen habe abschrecken lassen. Dieses Buch erfüllt seinen Leser mit Stolz und historischem Wissen. Die grandiose und unbeschreibliche Landschaft hat mich vollends begeistert, mit ihrer Story, mit den sagenhaften bildhaften Schreibstil, mit den detaillierten Kulissen, Epochen, Jahrzehnten des Krieges und den vielen historischen und wissenschaftlichen Hintergründen hat mich die Autorin Rebecca Gablé sehr beeindruckt und begeistert. Ihr Buch hat mich glücklich gemacht! Die Autorin sticht heraus, hat definitiv einzigartigen Wiedererkennungswert und mich als Leserin gewonnen. Ihr Nachwort, der Anhang, sowie eine Zeittafel am Ende des Buches fand ich sehr aufschlussreich und zeugt von Herzblut und Verbundenheit der Autorin zu ihrem Welterfolg „Das Lächeln der Fortuna“. Schwächen: - langsamer Einstieg in die eigentliche Handlung / Richtung des Buches - sehr viele (unnötige?) Ausschweifungen und Umschreibungen - zu viel Intensität in alten Familiengeschichten und Erzählungen - Schwierigkeiten bei den Adelstiteln und Herrschern (Earl, Duke, Lord, König, Prinz…) - je größer die Familien werden, je mehr Nachkommen auftauchen und Heiraten stattfinden, umso schwieriger wird es zu erkennen, wer mit wem?! Stärken: - unverwechselbare und traumhaft lebendige Kulissen und Schauplätze! Sagenhaft, ich bin begeistert! - interessantes Spezialwissen im Bereich der englischen Krone und Historie, ein nie enden wollender Krieg mit Fakten, Kampf, alten Sagen, wissenschaftliche Kenntnisse, Ahnenforschung und Clanhierarchie, alte Literatur und Länderkultur - Die zähen Längen sind sogleich auch die Stärken, da jedes Wort voller Bedacht und Herzblut gewählt wurde - charakterisierte Dialoge, wunderbarer Charme, grandiose Charaktere - angebrachte Zitate, Festlichkeiten, Gedichte und Verse, Musik und Gesang - langer Lesespaß auf knapp 1196 Seiten und 40 Jahren im Leben von Robert of Waringham - eine Fortsetzung ist schon im Handel! Lieblingsstelle / Lieblingszitat: "Ob ich sterbe oder nicht, ist wirklich nicht so furchtbar wichtig. Ich hätte ebenso gut in der Schlacht fallen können. Aber Ihr habt mir den Glauben zurückgegeben an etwas, das ich schon lange für tot hielt. Aufrichtigkeit, Anstand, Gerechtigkeit, nennt es wie Ihr wollt. Alte Rittertugenden. Ich dachte sie seien aus der Welt verschwunden.“ (Seite 352) Die Autorin: "Rebecca Gablé studierte Literaturwissenschaft, Sprachgeschichte und Mediävistik in Düsseldorf, wo sie anschließend als Dozentin für mittelalterliche englische Literatur tätig war. Heute arbeitet sie als freie Autorin und lebt mit ihrem Mann am Niederrhein und auf Mallorca. Ihre historischen Romane und ihr Buch zur Geschichte des englischen Mittelalters wurden allesamt Bestseller und in viele Sprachen übersetzt. Besonders die Romane um das Schicksal der Familie Waringham genießen bei Historienfans mittlerweile Kultstatus. www.gable.de https://www.facebook.com/Rebecca.Gable.D" Cover / Buch: Das Cover ist wunderschön und passt zum Inhalt. Das Rad der Fortuna. Jede Sprosse hat eine Bedeutung. Es gibt den Anklang für die ganze mehrbändige Saga. Ein schönes Bild ergibt sich im Bücherregal. Die Verarbeitung ist hochwertig und das Buch liegt trotz seiner 1196 Seiten angenehm in der Hand. Besonderes Bonusmaterial im Anhang! Fazit: Dieser Roman hat mich trotz einiger Längen absolut glücklich gemacht und bekommt eine verdiente 5 Sterne +++ Leseempfehlung mit Genußgarantie.

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    • 21
  • Hin nund weg

    Das Lächeln der Fortuna

    Zaty

    30. January 2016 um 18:22

    Da ich Historiegeschichten schon immer geliebt, hat eine Freundin mir gesagt ich soll mit Rebecca Gable anfangen . Und ja ich habe es versucht zu verschlingen :D  Als ich das gelesen habe konnte ich richtig die Düfte ud Bilder sehen wo sie beschrieben hat.  Man merkt auch das sie sehr gut Rechechiert hat . Das Buch ist super und sehr schön geschrieben. Ich mag  ach was ich liebe Bücher wenn ich beim lesen das Gefühl habe ich spiele mitendrin . Ich freue mich schon weiter zu lesen

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