Rebecca Gablé , Jan Balaz Das Spiel der Könige

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Inhaltsangabe zu „Das Spiel der Könige“ von Rebecca Gablé

England 1455: Der Bruderkrieg zwischen Lancaster und York um den englischen Thron macht den achtzehnjährigen Julian unverhofft zum Earl of Waringham. Als mit Edward IV. der erste König des Hauses York die Krone erringt, brechen für Julian schwere Zeiten an. Obwohl er ahnt, dass Edward seinem Land ein guter König sein könnte, schließt er sich dem lancastrianischen Widerstand unter der entthronten Königin Marguerite an, denn sie hat ihre ganz eigenen Methoden, sich seiner Vasallentreue zu versichern. Und die Tatsache, dass seine Zwillingsschwester eine gesuchte Verbrecherin ist, macht Julian verwundbar.

Grandioser3.Teil der Waringham-Saga - Geschichte spannend und turbulent erzählt

— Thommy28

Gable ist eine Meisterin ihres Fachs. Der Roman steht dem Lächeln der Fortuna in nichts nach. Großartig!

— BerniGunther

Einfach schön.

— Germania

Anspruchsvolle und kurzweilige Unterhaltung für alle Fans des historischen Romans!

— Hermione27

Zäh und wirr. Dieser Teil hat keinen Spaß gemacht.

— EFST79

Der dritte Teil der imposanten Familien-Saga beschäftigt sich mit den "Rosenkriegen". Lancaster gegen York - heißt das Match.

— Bellis-Perennis

Gute historische Wiedergabe der komplexen Rosenkriege im 15. Jhd - leider mit modernen Sprachelementen. Ansonsten authentisch und spannend.

— Kopf-Kino

Wie auch die anderen beiden Bücher davor einfach fantastisch! Und durch die sich verändernde Geschichte einfach nie langweilig.

— MissWatson76

Wie auch schon die Vorgänger: ein toller Ausflug in die englische Geschichte.

— Fornika

Einfach fantastisch!

— Eliza08

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  • Grandioser3.Teil der Waringham-Saga - Geschichte spannend und turbulent erzählt

    Das Spiel der Könige

    Thommy28

    10. December 2017 um 16:09

    Wer sich zum Inhalt informieren möchte sei die Kurzinfo hier auf der Buchseite empfohlen. Meine persönliche Meinung:Auch dieser 3. Teil der Waringham-Sage kann voll überzeugen. In der wundervollen, bildhaften und trotzdem leicht lesbaren Schreibweise lässt die Autorin das 15. Jahrhundert vor den Augen das Lesers zum Leben erwachen. Echte Geschichte und echte historische Figuren verknüpft die Autorin gekonnt mit einer spannenden fiktiven Handlung und erfundenen Protagonisten. Dabei gelingt es ihr, die Grenzen zwischen Realität und Fiktion gekonnt zu verwischen und ein stimmiges Ganzes daraus zu formen.Die handelnden Personen sind sehr detailliert gezeichnet und der Handlung fehlt es nicht an Tempo und Spannung. Niemand mit ein wenig Interesse an Geschichte sollte sich vom Umfang der Bücher abschrecken lassen - sie sind ein wahrer Lesegenuss! Ich freue mich schon sehr auf den 4. Teil!

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  • Ein perfekt recherchierter historischer Roman

    Das Spiel der Könige

    Hermione27

    22. March 2017 um 16:11

    England, im Jahr 1455: Der 18jährige Julian wird plötzlich Earl von Waringham, während der Krieg zwischen Lancaster und York um den englischen Thron tobt. Als Edward IV. aus dem Hause York englischer König wird, muss Julian sich entscheiden, wen er unterstützt. Er schließt sich dem Widerstand des Hauses Lancaster an, der von der entthronten Königin Marguerite angeführt wird. Julians Zwillingsschwester Blanche ist als Verbrecherin gesucht, was nicht gerade hilfreich ist. Ein weiterer Band der Waringham-Saga, der einem ein schönes Wiedersehen beschert mit liebgewonnenen Charakteren bzw. deren Nachfahren in der weitverzweigten Familien der verschiedenen Adelsgeschlechter in England. Auch mit der Pferdezucht, der berühmten Seekrankheit der Waringhams und so einigen anderen Besonderheiten gibt es erneute Begegnungen. Insgesamt ist dies wieder ein perfekt recherchierter und sehr spannender Roman von Rebecca Gablé, der Meisterin des historischen Romans. Ich habe das Buch wirklich verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen. Die Charaktere sind gut nachvollziehbar gezeichnet, die Handlung ist spannend und man fühlt sich wirklich ins England des 15. Jahrhunderts versetzt. Insgesamt kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der sich für gut gemachte und anspruchsvolle historische Romane interessiert. Ein großer Lesegenuss!

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  • Englands blutigste Epoche

    Das Spiel der Könige

    Filzblume

    20. January 2017 um 15:04

    Dieser Teil 3 der Waringham -Saga hat mir persönlich am besten gefallen. Die ersten beiden Bände hatten für mich etliche Längen, die, so fern dieser Band welche hat, nicht aufgefallen sind.Henry VI. ist König und aus dem Hause Lancaster, doch er ist geistig verwirrt, kein würdiger König, und kaum in der Lage sein Land zu führen, seine Königin Marguerite ´d Anjou, sehr zielstrebig, aber unbeliebt, und ihr Sohn Edward, der nächste Thronfolger. Doch das Haus York erhebt Anspruch auf die Krone. So kommt es unweigerlich zu Konflikten zwischen beiden Häusern. Die Waringhams sind standfeste Lancasterianer: Wir begleiten den jungen Julian of Waringham, dem Zwillingsbruder von Blanche in den Jahren von 1455-1485. Dieser wurde unfreiwillig der Earl of Waringham. Aufgewachsen ist er bei Richard Earl of Warwick, später "Königsmacher" Da die Stammbäume in diesem Buch enthalten sind, konnte ich immer mal wieder nachlesen, denn zu dieser Zeit hießen sehr viele Charaktere Edward, was sehr verwirren kann. Wer sich in der Geschichte etwas auskennt, kommt meiner Meinung nach gut zurecht. Ansonsten nachschlagen. Besonders bemerkenswert fand ich die Recherchen der Autorin zu den Rosenkriegen - dem Kampf des Hauses Lancaster und York, um den Thron, der ständig umworben, entrissen und immer blutig erkämpft wurde. Besonders das Schicksal der beiden Prinzen, aus dem Hause York wurde hier nach dem neusten geschichtlichen Stand gut recherchiert, aber ich kann nicht verraten wie Spoiler! Alle Personen waren sehr gut dargestellt und hatten Tiefe. Das Buch las sich flüssig, auch die Figur des Julian, kam glaubhaft rüber, als z. Bsp. John of Waringham, in dem Band zuvor- der war mir zu perfekt. Dieser Band kann auch ohne Kenntnis seiner Vorgänger gelesen werden, bietet aber trotzdem Einsteigern einen Rückblick. Der Schreibstil ist wie immer wunderbar. Hin und wieder taten sich Wörter aus unserem heutigen Sprachgebrauch auf, was aber durch die Spannung der Geschichte und den vielen geschlagenen Schlachten in Vergessenheit gerät. Viele Köpfe werden rollen, - es war nun mal Englands blutigste Epoche, denn der "Königsmacher" möchte am Ende selbst auf den Thron und scheut vor nichts zurück, seine ehrgeizigen Ziele zu erreichen.

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  • Die dritte Generation der Waringham

    Das Spiel der Könige

    Blackfairy71

    Gestern habe ich den dritten Teil der Waringham-Saga beendet und ich kann nur sagen, dass ich wieder sehr begeistert bin. Wenn ich so drüber nachdenke, gefiel mir dieser Teil bisher am besten. Obwohl ich gleich auf den ersten Seiten ziemlich sauer war auf die Autorin, weil ich mich von einer meiner Lieblingsfiguren aus "Die Hüter der Rose" verabschieden musste. Wie kann sie sowas denn machen? :-(  Aber dadurch geht die Geschichte natürlich voran und der junge Julian wird überraschend früh zum neuen Earl of Waringham. Wovon er allerdings zunächst gar nicht begeistert ist. Als Knappe aufgewachsen in den Diensten des yorkistischen Earl of Warwick, gerät er zwischen die politischen Fronten des Bruderkrieges zwischen dem Hause York und dem Hause Lancaster, für das sein Vater und sein Großvater seit Jahrzehnten kämpfen. Sein Vorsatz, sich aus der Sache herauszuhalten, gerät jäh ins Wanken, als der Duke of York mit unfairen Mitteln versucht, Julian für sich zu gewinnen. Und ein Gespräch mit seiner Mutter Juliana öffnet ihm die Augen über seinen Vater und das Vermächtnis seiner Familie. Zusammen mit ein paar treuen Freunden und den Halbbrüdern des Königs, Edmund und Jasper Tudor, unterstützt er Königin Marguerite in ihrem Kampf für das Haus Lancaster und ihren Sohn Edouard, damit dieser einmal die Nachfolge seines Vaters, des schwachen Königs Henry antreten kann. Dieser Kampf wird sich über Jahrzehnte und Generationen  hinziehen und später als Rosenkriege in die Geschichte eingehen, denn York und seine Nachfolger sind nicht bereit, ihren Anspruch auf Englands Thron aufzugeben.  Auch Julians Zwillingsschwester Blanche unterstützt den Kampf für das Haus Lancaster. Nach einer schrecklichen Ehe ist sie auf der Flucht vor dem Gesetz und ihrem rachsüchtigen Mann und schließt sich Jasper Tudor und seinen Rebellen in Wales an. Ebenfalls über Jahre beschützen sie einen weiteren wichtigen Erben in der Thronfolge, den jungen Henry, Sohn von Edmund Tudor und Margret "Megan" Beaufort, einer Nachfahrin von John of Gaunt, des Duke of Lancaster.  Wird es ihnen wirklich gelingen, den Thron für das Haus Lancaster zu halten und England damit endlich Frieden zu geben?  Kenner der englischen Geschichte wissen natürlich, wie das Ganze ausgeht und wer am Ende der neue König von England wird. Aber bis es soweit ist, passiert sehr viel und Rebecca Gablé gelingt es mal wieder hervorragend historische Fakten und Figuren mit Fiktion zu vermischen, so dass man am Ende glauben kann, dass auch alles wirklich so gewesen sein kann und die Familie Waringham vielleicht doch existiert hat. ;-)  Im Nachwort erklärt sie z. B. ihre Idee zu Blanche und Jasper und ich dachte mir: Warum nicht?  Nach Robin und John ist es mit Johns Kindern Julian und Blanche nun die dritte Generation des Haues Waringham, die hier im Mittelpunkt steht, ebenso wie die Söhne von Owen Tudor: Jasper, Edmund und Owen. Und wie immer sind alle Charaktere bis in die Nebenfiguren vielschichtig und lebendig gezeichnet, bis auf wenige Ausnahmen haben alle sowohl positive als auch negative Charakterzüge, eben menschlich.  Was mir auch an den Büchern immer gut gefällt, ist, dass nicht seiten- oder kapitelweise nur gekämpft wird. Oft wird im Nachhinein erzählt, was passiert ist oder es steht in einem Brief oder einer der Charaktere erzählt es einem anderen.  Ich bin mir zwar nicht sicher, ob ich in der damaligen Zeit hätte leben wollen, aber manchmal wünsche ich mir, dass ein paar der Werte aus dieser Zeit des Rittertums bis heute überlebt hätten.  Fazit: "Das Spiel der Könige" ist wieder ein rundum gelungenes Kapitel aus der Familiensaga der Waringham, das nicht nur wunderbar unterhält, manchmal witzig, manchmal sehr emotional ist, sondern es bringt dem Leser auch einen wichtigen Teil der englischen Geschichte näher: die Rosenkriege. Ein Bruderkrieg, mit dm das Land und die Menschen eigentlich nichts zu tun hatten, unter dem sie aber trotzdem litten und für den Zehntausende ihr Leben ließen.

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    • 12
  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. 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    • 779
  • Rezension zu "Das Spiel der Könige" von Rebecca Gablé

    Das Spiel der Könige

    LindyBooks

    01. December 2015 um 23:45

    England 1455: Der Bruderkrieg (auch die Rosenkriege genannt) zwischen Lancaster und York um den englischen Thron macht den achtzehn-jährigen Julian unverhofft zum Earl of Waringham. Als mit Edwart IV. der erste König des Hauses York die Krone erringt, brechen für Julian schwere Zeiten an. Obwohl er ahnt, dass Edward seinem Land ein guter König sein könnte, schließt er sich dem lancastrianischen Widerstand unter der entthronten Königin Marguerite d'Anjou an, denn sie hat ihre ganz eigenen Methoden, sich seiner Vasallentreue zu versichern. Und die Tatsache, dass seine Zwillingsschwester eine gesuchte Verbrecherin ist, macht Julian verwundbar... Dies ist der dritte Band der großartigen Waringham-Saga! Nach wie vor bin ich sehr begeistert von dieser Reihe, man erfährt sehr viel der englischen Historie im Mittelalter, die Personen, wachsen einem sehr ans Herz, sowohl fiktive und historische (natürlich nur "die Guten"). Es lässt sich leicht lesen und obwohl es immer dicke Wälzer sind, merkt man es nicht. Nun bin ich bei Band 4 mit dem Titel "Der dunkle Thron", dort geht es gut und interessant weiter. Für die gesamte Waringham-Saga kann es nur 5 Sterne geben!

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  • Das blutige Gemetzel um Englands Thron geht weiter ..

    Das Spiel der Könige

    Bellis-Perennis

    Das Spiel der Könige (1455 bis 1485) Der Intrigantenstadl geht weiter. Wer sich bislang mit der Englischen Geschichte beschäftigt hat, kann nun auf ein weiteres Kapitel blicken: Wir befinden uns in den rund dreißig Jahren des 15. Jahrhunderts, die als Zeit der „Rosenkriege“ bekannt sind. Der (fiktive) Clan der Waringhams entwickelt sich parallel zu den Adelshäusern Lancaster (= rote Rose) und York (=weiße Rose). Die Geschichte verläuft wechselvoll und turbulent. Die Häuser Lancaster und York erheben beide den Anspruch auf die Königswürde. Im Augenblick regiert der schwache Henry VI. Seine französische Gemahlin ist sowohl beim Adel als auch beim Volk unbeliebt. Edward von York sieht seine Chance. Mit List und Erfolg in der Schlacht von Towton bringt er sich und seinen Clan auf den Königsthron. Doch die Lancaster-Getreuen samt französischer Ex-Königin geben nicht auf. Henry wird wieder eingesetzt und verliert, völlig regierungsunfähig, den Thron abermals an Edward IV. Nach Edwards plötzlichem Tod wird Richard III. (Ja, der Bösewicht von Shakespeare) König. Er lässt Edwards Söhne ermorden. Als weiteren möglichen Thronkandidaten gibt es noch den im bretonischen Exil lebenden Henry Tudor. Er wird als Henry VII. Elizabeth of York heiraten, und dadurch die Rosenkriege beenden. Damit beginnt die Regentschaft der Tudors. Nun zu den Waringhams: Julian of Waringham ist – wie seine Vorfahren - ein Anhänger des Hauses Lancaster. Manchmal wird ihm diese Treue schlecht vergolten. Sind die Lancasters am Zug, dann hat auch Julian Oberwasser, sind die Yorks an der Macht, muss er um seinen Kopf fürchten. Edward IV. ist, nach seiner Thronbesteigung 1461 auf Aussöhnung der Häuser Lancaster und York bedacht. Daher wird Julian verpflichtet eine York-Anhängerin zu heiraten. Seine Schwester Blanche trifft ein ähnliches Schicksal. Ihr gewalttätiger Ehemann hat schon zwei Gemahlinnen unter die Erde gebracht. Als sie in bei einem Handgemenge ihrem Mann die Hand abschlägt, muss sie flüchten. Heimlich lebt sie mit Jasper Tudor (dem Bruder des Königs) zusammen, immer in Angst vor ihrem Mann, der sich natürlich rächen will. In weiterer Folge werden Jasper Tudor und Julian of Waringham zu Seefahrern und Schiffseignern. Gemeinsam versuchen sie die Besitzungen der Tudors in Frankreich für England zu behalten. Auch für die Waringhams selbst geht es immer wieder um Kopf und Kragen. Mehrfach entkommen sie nur mit großer Mühe dem Tod. Sie müssen ins Exil, das erst Schlacht von Bosworth Field endet. Wie immer entführt Rebecca Gablé ihre treuen Leser gekonnt in die intriganten Boudoirs des Englischen Königshofes.

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    • 2

    KruemelGizmo

    28. November 2015 um 08:55
  • Wars of the Roses

    Das Spiel der Könige

    Kopf-Kino

    England, 15. Jahrhundert: Der junge Julian of Waringham verehrt – ganz zum Leidwesens seines Vaters, der jeher ein treuer Lancastrianer war – den Duke of York und sähe lieber ihn auf dem englischen Thron als den jämmerlichen König Henry. Als jedoch der offene Kampf um Englands Krone sowohl Land als auch Volk überrollt und Julians Vater fällt, muss Julian sich entscheiden, auf welche Seite er in diesem Bruderkrieg zwischen den Adelshäusern York und Lancaster gehört. Schwere Zeiten brechen nicht für gesamt England, sondern ebenfalls für Julian und dessen Zwillingsschwester Blanche, die es auf der Flucht vor dem englischen Gesetz nach Wales verschlägt, an. Die später als Rosenkriege bekannten Machtkämpfe drohen das Land mit seinen blutigen Krallen zu zerreißen - die Ereignisse überschlagen sich und stiften ein Wirrwarr aus Ränkespiele, Intrigen, Verrat und politischem Kalkül. Auf 1.200 Seiten erzählt Gablé 30 Jahre englische Geschichte und stellt die komplexe Handlung verständlich und übersichtlich dar. Mit den Rosenkriegen hat sich die Autorin aufgrund wechselnden Koalitionen sowie der verwirrenden Stammbäume der Häuser York & Lancaster gewiss keiner leichten Aufgabe angenommen. Letzteres löste die Autorin sehr geschickt, indem sie gleichnamigen Personen - fast alle heißen Edward, Henry oder Richard - Spitznamen verlieh, um die verschiedenen Charaktere besser unterscheiden zu können. Trotz allem ist beim Lesen eine gute Portion Konzentration erforderlich, um die Verwandtschaftsverhältnisse (alle sind gefühlt miteinander verwandt...) im Kopf zu behalten – zur besseren Übersicht schaffen Stammbäume und eine Personenliste Abhilfe im Roman. Die agierenden Personen wirken sehr lebendig und sind überwiegend keine schwarz-weißen Abziehbilder, da beinahe keine Figur in die absolute Rolle der 'Guten' oder 'Bösen' einzuordnen ist. Viele Charaktere haben ihre Schwächen – die einen hadern mit ihnen, andere wiederum nicht. Die inneren Konflikte der Figuren, die vor der Wahl stehen, zur welchen Seite sie sich bekennen sollen, werden hierbei gut zum Ausdruck gemacht. Als Besonderheit möchte ich noch erwähnen, dass der Protagonist dieses Romans, der fiktive Julian of Waringham, nicht durchgehend ein Sympathieträger ist, was ich im Kontext von historischen Romanen recht erfrischend finde. Nicht immer konnte ich seine Ansichten und Entscheidungen verstehen, was ihn umso interessanter und plastischer machte. Charismatische Personen sind hier nur schwer zu finden. Eine gewisse Vorliebe, die die Autorin gegenüber einem der Adelshäuser hegt, sickert hier etwas durch. Nun, (beinahe) jeder Roman scheint seinen Bösewichten zu benötigen, wobei ich es bei historischen Figuren (wie hier) etwas fragwürdig finde, wenn ihnen Gräueltaten unterstellt werden, die nicht bewiesen sind. Hierzu äußert sich die Autorin noch im Nachwort – nachvollziehen konnte ich es nicht wirklich. Die Thematik 'Liebe' spielt im 'Spiel der Könige' eine untergeordnete Rolle, was mir gut gefiel. Auf die detaillierten Sexszenen hätte ich jedoch gut verzichten können – aus dem einfachen Grund, da sie die Geschichte weder vorantrieben noch beeinflussten und somit unnötig waren. Haben Autoren historischer Romane grundsätzlich Angst, ihre Leser bräuchten eine Prise Sex, um nicht gelangweilt zu werden? Zum Glück machten die vielen politischen Diskussionen um Machtkampf und Thronerbe die kleinen Ausrutscher wieder wett und den Roman anspruchsvoll. Mit einfacher Sprache und sicherer Hand führt Gablé den Leser durch die Wirrungen der politischen Zusammenhänge, sodass ich beinahe dazu geneigt bin, diesen Roman als mittelalterlichen Politthriller zu bezeichnen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig (wenn ich von den mir als unpassend gewählten Satzanfängen „doch“ und „aber“ absehe). So gut wie Gablé auch erzählen mag, stieß ich über grobe Schnitzer, die mir sprachlich überhaupt nicht gefielen.  > Des öfteren unterscheidet sich die Sprache von Adel und Gesindel stilistisch kaum – abgesehen davon, dass Adlige gesiezt werden. Dies hinterlässt leider den Eindruck, jeder x-beliebige Bauer habe zu jenen Zeiten eine schulische Bildung genossen und die Kunst der Rhetorik erlernt. Schade. > Merkwürdig fand ich außerdem, dass bspw. die englische Redewendung 'Sweet jesus!', welche ein Ausruf des Erstaunens ist, wortwörtlich mit 'Süßer Jesus!' übersetzt wurde. Da schüttelte es mich regelrecht. Zunächst dachte ich an einen groben Übersetzungsfehler – bis ich feststellte, das Gablé eine deutsche Autorin ist. > Befremdlich fand ich ebenfalls, dass Kinder ihre adligen Eltern nicht siezten. Zwar ist der Roman in England mit den weniger genauen Abstufen bzgl. den pronomialen Anredeformen (lediglich 'you' und 'thou') angesiedelt, aber da Gablé ihn der dt. historischen Anrede anpasste, müssten meines Wissens nach die Kinder ihre Eltern zwar mit 'Mutter' und 'Vater' ansprechen, aber dennoch siezen, oder? Für Korrekturen bin ich jederzeit sehr dankbar. > Über ein paar zeitlich unpassende Wörter stieß ich ebenfalls. Gablé übersetzte bspw. das englische 'level' mit 'Niveau', wobei dieses Wort im Deutschen erst seit dem 17. Jahrhundert existiert. Warum sie nicht einfach 'Ebene, Stufe, Stand' etc. wählte, ist mir ein Rätsel. Ja, es mag kleinlich klingen, aber bei historischen Roman bin ich – was Historik anbelangt – pingelig. Ich gebe Gablés Roman 3,5 Sterne, runde jedoch auf 4 Sterne auf, da die Autorin angesichts der Flut an historischen Romanen ein kleiner Lichtblick ist – immerhin essen ihre Personen im Mittelalter keine Kartoffeln. Danke, Frau Gablé! Trotz den Schwächen möchte ich diesen Roman jeden Interessierten ans Herz legen, der Näheres über die Rosenkriege, gute historische Unterhaltung oder endlich mal einen Roman von Gablé lesen möchte. Für weitere Empfehlungen aus ihren Federn wäre ich sehr dankbar. PS: Dies stellt der dritte Teil der Waringham-Saga dar, wobei dieser problemlos als Einzelband gelesen werden kann.

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    • 14
  • Anders, aber genauso gut

    Das Spiel der Könige

    Kytoma

    29. September 2015 um 10:16

    Das ist mein Fazit nach dem 3. Band der Waringham Saga. Der Hauptcharakter Julian ist meines Erachtens völlig anders als seine beiden Vorgänger. Nicht ganz so perfekt, nicht ganz so übermenschlich gut, aber dafür umso menschlicher. Das ist gut, denn Menschen sind nun mal nicht perfekt. Die Handlung an sich empfand ich als sehr spannend über die ganzen knapp 1200 Seiten. Das ist kein Wunder, es ist auch eine sehr spannende Epoche der Geschichte. Das Einzige, was ich manchmal als etwas störend empfand, war die Menge der Charaktere, so das ich ab und zu schon mal nachsehen musste, wer denn das nun wieder ist. Aber das ist kaum die Schuld der Autorin. Meiner Meinung nach ein weiteres Meisterwerk von Rebecca Gablé, ein bißchen anders als die Vorgänger, aber grad deswegen kann ich es nur mit der Höchstpunktzahl bewerten.

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  • Waringham Teil 3

    Das Spiel der Könige

    Eliza08

    26. July 2015 um 11:17

    Über das Buch: England 1455: Der Bruderkrieg zwischen Lancaster und York um den englischen Thron macht den achtzehnjährigen Julian unverhofft zum Earl of Waringham. Als mit Edward IV. der erste König des Hauses York die Krone erringt, brechen für Julian schwere Zeiten an. Obwohl er ahnt, dass Edward seinem Land ein guter König sein könnte, schließt er sich dem lancastrianischen Widerstand unter der entthronten Königin Marguerite an, denn sie hat ihre ganz eigenen Methoden, sich seiner Vasallentreue zu versichern. Und die Tatsache, dass seine Zwillingsschwester eine gesuchte Verbrecherin ist, macht Julian verwundbar ... (Quelle: www.luebbe.de) Über die Autorin: Rebecca Gablé, Jahrgang 1964, in einer Kleinstadt am Niederrhein geboren, studierte nach mehrjähriger Berufstätigkeit Anglistik und Germanistik mit Schwerpunkt Mediävistik in Düsseldorf. Sie wirkte an einem Projekt zur Erforschung anglonormannischer Manuskripte mit. Diese Forschungsergebnisse flossen in ihre weitere literarische Arbeit mit ein. Heute arbeitet sie als freie Autorin und Literaturübersetzerin. Ihr erster Roman "Jagdfieber" wurde 1996 für den Glauser-Krimipreis nominiert. Wenn sie nicht gerade an einem Roman schreibt, reist sie gern und viel, vor allem in die USA und nach England, oft auch zu Recherchezwecken. Außerdem gehört sie dem Autorenkreis historischer Romane "Quo Vadis" an. Neben der Literatur gilt ihr Interesse der (mittelalterlichen) Geschichte, dem Theater und vor allem der Musik, in fast jeder Erscheinungsform. Rebecca Gablé spielt Klavier, Gitarre, Cello und singt seit vielen Jahren in einer Rockband. Mit ihrem Mann lebt sie unweit von Mönchengladbach auf dem Land. (Quelle: www.luebbe.de) Meine Meinung: Eines vorneweg, der dritte Waringham-Roman steht seinen beiden Vorgängern in nichts nach, für Fans des historischen Romans einfach ein MUSS! Für mich schafft es keine Autorin (Ken Follett, ist schließlich ein Autor ;-) ) wie Rebecca Gablé den Leser von der ersten Zeile an so zu fesseln, dass man locker fast 1200 Seiten durchhält und am Ende trotzdem denkt : „Schade, schon zu Ende!“. So war es auch diesmal und ich habe das Buch ein bisschen wehmütig zugeklappt, weil eigentlich ist die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt. Julian und die Seinen sind einem ans Herzgewachsen, wir haben in den Schlachten mit ihnen gezittert, haben gebangt und gehofft. Die Rosenkriege eines der wichtigsten Kapitel der englischen Geschichte, aber so komplex und undurchsichtig für einen Laien, wie Geschichte nur sein kann. Dennoch schafft es Rebecca Gablé uns durch die Wirren der vielen Henrys und Margarets zu lotsen, ohne das eine allzu große Verwirrung das Leseerlebnis trüben würde. Mich überzeugt immer wieder aufs neue die Liebe zum Detail bei dieser Autorin, trotz der unzähligen handelnden Personen hat jede Figur ihren eigenen Charakter, was die Geschichte zu der macht die sie ist, eine Pageturner. Was muss es für eine ungeheure Arbeit sein, nicht nur die historischen Fakten zu recherchieren, sondern auch noch sich ganze Stammbäume auszudenken und jeder Figur ein unverwechselbares Gesicht zu geben? Herausheben möchte ich zwei Figuren die mir besonders gefallen haben und für mich jede auf ihre Art besonders  überzeugend wirkten: Zum einen Julians Frau Janet, sie ist eine sehr beeindruckende Frau, denn bei ihr wird der Konflikt zwischen York und Lancaster am deutlichsten spürbar, zumindest am Anfang ihrer Ehe mit Julian. Sie erfährt am eigenen Leib, was es heißt zwischen die Fronten dieser Auseinandersetzung zu geraten. Zum anderen hat mich Julians Schwester Blanche beeindruckt und zwar weil sie in dieser schwierigen Zeit den Mut hat ihrem Herzen zu folgen und gegen allen Konventionen der damaligen Zeit zu verstoßen. Sie wird eine Ehrlose, weil sie die Ehe bricht und mit dem Mann ihres Herzens in wilder Ehe lebt, ihre Kinder sind Bastarde und haben keinerlei Anspruch auf Titel und Güter. Wer, wie ich, von den Waringhams nicht genug bekommen kann, dem empfehle ich die Homepage von Rebecca Gablé, dort gibt es alles interessantes und wissenswertes zu ihren Büchern und einen eigenen Artikel „Was aus Julian, Blanche und ihren Nachkommen wurde…“ (Quelle: www.rebecca-gable.de).

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  • Die Waringhams im Krieg der Rosen

    Das Spiel der Könige

    Stefan83

    29. September 2014 um 21:54

    „Ich habe früher gelegentlich gesagt, ich würde niemals einen Roman über die Rosenkriege schreiben. Nur ein Wahnsinniger könnte seinem Publikum eine Geschichte zumuten, in der beinah alle Hauptakteure Edward oder Henry heißen und alle Frauen Margaret.“ So lauten die Worte Rebecca Gablés im Nachwort von „Das Spiel der Könige“, dem dritten Band aus der Waringham-Reihe, der gleichzeitig als Beleg dafür verstanden werden kann, dass sich die Autorin aus Mönchengladbach letztlich doch gewagt hat, eine der ereignisreichsten und gleichzeitig auch politisch verworrensten Epochen des englischen Mittelalters literarisch in Angriff zu nehmen. Es ist ein Wagnis, das sich insbesondere für uns Leser ausgezahlt hat, ist doch dieser historische Roman, mehr noch als seine schon äußerst gelungenen Vorgänger, ein Musterbeispiel dafür, wie man geschichtliche Fakten und künstlerische Fiktion verbindet, ohne dabei eines der beiden Elemente zu vernachlässigen. Viele Monate sind es zumeist, welche Rebecca Gablé zur Recherche in England (und damit an den Originalschauplätzen ihrer Bücher) nutzt, bevor überhaupt eine Zeile zu Papier gebracht wird. Und es ist diese intensive Auseinandersetzung mit der jeweiligen Thematik, diese Liebe zum noch so kleinsten Detail, welche ihren Widerhall auch diesmal in „Das Spiel der Könige“ findet. Wo sonst die plakative Werbung, „Geschichte wird lebendig“, zur Phrase verkommt, hat hier diese Bezeichnung Hand und Fuß. Mehr noch: Im ohnehin beeindruckenden Gesamtwerk der Autorin ragt der vorliegende Roman nochmal heraus, hebt die traumwandlerische Sicherheit mit der Gablé mal eben 30 Jahre englischen Mittelalters auf 1.200 Seiten komprimiert, diese endgültig an die Spitze dieses Genres. Diese Lobpreisung sei vorangestellt, um ein Zwischenfazit zu ziehen und das Verdienst der Autorin zu betonen, die jetzt seit Jahren auf allerhöchstem Niveau und zudem noch relativ regelmäßig ihre Werke veröffentlicht, ohne dabei Zugeständnisse an die grassierende Welle von Frauenbüchern zu machen, in welchen das weibliche Geschlecht als heldenhafte Figur in verschiedensten Berufen aus Marketinggründen die historische Realität untergräbt. Gablé hat dies nie nötig gehabt und meistert nun mit den Rosenkriegen zudem eine heikle Thematik, an der sich schon viele vor ihr verhoben haben. Neben dem üblichen Aspekt des Abenteuers spielt diesmal Politik – man muss schon sagen zwangsläufig – eine noch weit größere Rolle, wenngleich man dem erfolgreichen Konzept treu bleibt und die Zusammenhänge nicht ausschmückend erklärt, sondern mithilfe der Figuren „leben“ lässt. Diese Mischung aus Politthriller und historischer Familiensaga funktioniert hervorragend und ist – vielleicht auch gerade wegen dem fiktiven Adelsgeschlecht der Waringhams – auf eine Art und Weise authentisch, welche dem Leser den Einstieg in diese vergangene Zeit immer sehr einfach macht. Nach Robin („Das Lächeln der Fortuna“) und John („Der Hüter der Rose“) beginnt diesmal unsere Reise an der Seite von Johns Sohn, Julian of Waringham. Wir schreiben das Jahr 1455. Schon seit einiger Zeit schwelt in England der Konflikt zwischen den Häusern Lancaster und York, nun beginnt er im Streit um die Königskrone zu eskalieren. Inmitten dieser Auseinandersetzung drohen selbst Familien sich zu entzweien, treffen die Meinungen der verschiedenen Generationen aufeinander. So auch beim Geschlecht der Waringhams, seit Robins Freundschaft zu John of Gaunt treue Lancastrianer. Bis jetzt, denn Julian of Waringham teilt diese traditionelle Zuneigung nicht und bewundert vielmehr den Duke of York, den er viel lieber auf dem Thron sehen würde, als den schwächlichen und immer öfter geistig umnachteten König Henry VI. Es kommt schließlich gar zu einem Zerwürfnis mit seinem Vater John, wodurch Julian zum Paria der Familie wird … bis sein Vater in der Schlacht von St. Albans von Arthur Scrope hinterrücks getötet wird. Plötzlich ist der 18jährige Julian Earl of Waringham und als Oberhaupt der Familie gezwungen, sich für eine Seite zu entscheiden, ohne diese dabei in Gefahr zu bringen. Ein schier unmögliches Unterfangen, welches Julian lange hadern lässt, bis sein väterlicher Freund, der Yorkist Richard Neville, Earl of Warwick, einen erpresserischen Versuch unternimmt, ihn auf seine Seite zu ziehen. Als er anschließend nur knapp einem Anschlag auf sein Leben entkommen kann, bricht Julian mit dem Earl of Warwick und damit auch mit dem Haus York. Als die Yorkisten den Thron erringen und das Land beginnt, in immer blutigeren Auseinandersetzungen zu versinken, muss auch Julians Zwillingsschwester Blanche eine Entscheidung treffen. Sie flieht vor ihrem gewalttätigen Ehemann (nicht ohne ihm vorher die Hand abzuschlagen), kehrt England den Rücken und schließt sich in Wales an der Seite Jasper Tudors dem Widerstand gegen die Yorkisten an. Für das Haus der Waringhams beginnt ein Kampf ums Überleben … Diese kurze Ausschnitt des Inhalts gibt natürlich nur einen Bruchteil der Handlung wieder, welche die gesamte Zeitspanne der Rosenkriege (von der Schlacht bei St. Albans 1455 bis zum Sieg Henry VII. über Richard III. in der Schlacht von Bosworth 1485) umfasst und dabei nicht nur politisch relevante Ereignisse berücksichtigt, sondern u.a. auch auf Folklore und geheimnisumwitterte Legenden eingeht. Bestes Beispiel dafür ist der bis heute nicht vollständig aufgeklärte Mord an den zwei Prinzen im Tower. Das bereits oben angesprochene Namenswirrwarr umgeht Rebecca Gablé dabei geschickt, in dem sie den beteiligten Charakteren Spitznamen zuordnet, welche ihren Ursprung in der Herkunft oder kindlichen Rufnamen haben. So wird aus der französischen Gemahlin des Earl of Richmind Margaret von Anjou „Marguerite“ und aus der englischen Margaret Beaufort „Megan“. Und wem das immer noch reicht, hilft ein Blick in die übersichtlichen Stammbäume der Häuser Lancaster, York, Neville, Tudor und Waringham, die, gemeinsam mit einer Karte Europas im 15. Jahrhundert, die ohnehin gelungene Aufmachung des Buches abrunden. Dennoch muss man konstatieren, dass man nur selten dieser Anhänge bedarf, da auch der dritte Band der Waringham-Reihe schon von Beginn an das Gefühl beim Leser weckt, wieder zuhause bei Freunden zu sein. Und was gibt es Schöneres, als an deren Seite in die englische Geschichte einzutauchen? Zumal die Waringhams das unbekannte Element innerhalb jedes Plots darstellen, da ein kurzer Blick in ein Lexikon ja durchaus genügt, um zu wissen wo der Hase schließlich lang läuft. In diesem Fall hätte man aber (fast) auf die Waringhams und ihre stimmige Einarbeitung in den Verlauf der Geschichte verzichten können, denn die wirklichen Ereignisse, und vor allem die Beteiligten, bieten allein genug Potenzial für spannende Unterhaltung und stetig wiederkehrende Überraschungen, waren doch die Rosenkriege ein einziges Durcheinander aus Intrigen, Ränkespielen und politischem Kalkül, in dem das Pendel der Macht immer wieder aufs Neue in eine andere Richtung ausschlug. So ist „Das Spiel der Könige“ dann am Ende auch mehr ein Spiel der Königsmacher, in dem sich besonders der opportunistische Earl of Warwick hervortut, der als Puppenspieler im Hintergrund seine Fäden zieht. Gleichzeitig nutzt Gablé auch die Tatsache, dass die Auseinandersetzung zwischen Lancaster und York kein kriegerischer Konflikt zweier klar getrennter Parteien war. Stattdessen gehen die Risse und Grenzen, wie übrigens diesmal auch bei den Waringhams (Julians Frau Janet ist überzeugte Yorkistin), mitten durch die Familie. Verwandte werden zu Feinden, stehen aneinander auf den Feldern der Schlacht gegenüber, deren Ausgang nicht selten durch das Seitenwechseln ganzer Truppenteile entschieden wird. Das einstige Feindbild Frankreich ist einem nicht greifbaren Gegner gewichen, weswegen ein jeder misstrauisch beäugt, überall Verrat gewittert wird. Auch ein Grund, warum dieser Krieg der Adligen am Ende dann selbst die einfachen Bürger und Bauern erfasst, auf deren Leben die Königsfrage sonst nur wenig Einfluss gehabt hat. Dass Rebecca Gablé all dies nicht nur berücksichtigt, sondern auch in ihre Figurenzeichnung mit einfließen lässt, verdient großes Lob, zumal sie hinsichtlich der Charakterausgestaltung ihrer Hauptprotagonisten nochmal einen weiteren Schritt nach vorne macht. Entgegen den Schwarz-Weiß-Zeichnungen in der Vergangenheit (der gute, edle Robin und der wackere, treue John), präsentieren sich die Figuren hier weit differenzierter als in den Vorgängern. Julian of Waringham hat wenig von der hehren Gesinnung seiner Vorfahren geerbt und empfindet das Ritter-Dasein eher als Bürde, denn als Auszeichnung. Selbiges gilt für die Ehe, die Julian ziemlich offen gestaltet, was nicht nur an der politischen Einstellung seiner Gemahlin liegt. Seiner Beliebtheit bei Vasallen und Freunden tut das keinen Abbruch – im Gegenteil. Und damit kommt Rebecca Gablé wohl auch den historischen Verhältnissen am nächsten, in denen der gutmütige, aufrechte Adelsmann eher eine Ausnahmeerscheinung – und noch wichtiger – wahrscheinlich weniger erfolgreich im gefährlichen Spiel der Könige war. Es ist diese Spur Grausamkeit, der latente Hang zur Gewalt, die oftmals amoralischen Handlungen Julians, welche der Figur Tiefe und Schärfe und der erzählten Geschichte letztlich Glaubhaftigkeit verleihen. Ganz abgesehen von der inzwischen schon traditionellen Tatsache, dass wir das Leben unseres Waringhams – das nicht selten einer Achterbahnfahrt gleicht – bis zum Schluss mit Bangen und Hoffen verfolgen. Dieser hat mich atemlos, erschüttert, bewegt und nachhaltig tief beeindruckt zurückgelassen. „Das Spiel der Könige“ ist ohne Wenn und Aber einer bisher besten historischen Romane, die ich lesen durfte. Geschichte war schon lange nicht mehr so spannend und informativ zugleich, und – um das Klischee zu bedienen – derart lebendig. Für alle Freunde der Familie Waringham ein uneingeschränktes Muss. Und auch wer in Romanform mehr über die Rosenkriege erfahren möchte, kommt an diesem epischen Werk nicht vorbei. Chapeau, Frau Gablé, für diese Leistung!

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  • Wie kann man sich nach so langer Zeit nicht mit den Waringhams verbunden fühlen?

    Das Spiel der Könige

    AnikaFischer

    05. September 2014 um 15:33

    Dieses Mal ist mir der Einstieg etwas schwerer gefallen, aber trotzdem ist es ein geniales Buch! Inhalt: 1455: Die Rosenkriege sind entfacht. Und schon in ihren Anfängen fordern sie viele Leben. Der 18-jährige Julian wird unerwartet Earl of Waringham. Doch er ist kein treuer Lancastrianer, stand deshalb jahrelang mit seinem Vater im Konflikt. Wie viel aussichtsreicher erscheint ihm doch der starke und einflussreiche Duke of York als der lancastrianische, schwachsinnige König, der sich eher wie ein Schwächling aufführt. Doch Julian fügt sich in seine Rolle und erkennt, wer er wirklich ist. Trotzdem wird Edward of York König, der erste Yorkist auf dem Thron. Julian kann das nicht zulassen, er schließt sich einem Widerstand unter der entthronten Königen Maguerite an. Und das, obwohl er insgeheim Sympathien für Edward IV hegt. Er ist hin und hergerissen, denn nicht nur seine eigene Überzeugung beeinflusst sein Handeln. Cover: Ich würde sagen, dass ist so ziemlich das, was man sich unter einem historischen Cover vorstellt. Also ich zumindest. Es spricht mich jetzt nicht direkt an, aber es ist auch nicht abstoßend, ein ziemliches Durchschnittscover so gesehen. Meine Meinung: Der Einstieg fiel mir erheblich schwerer als sonst, ich hatte das Gefühl, den Durchblick endgültig zu verlieren. Bevor ich weitergelesen habe, habe ich also ein paar Recherchen betrieben (ich kenne mich mit der englischen Geschichte jetzt wesentlich besser aus als mit der deutschen). Das hat mir geholfen und ich konnte allmählich wieder in der Geschichte versinken. Denn unglaublich gut geschrieben ist sie immer noch und jetzt wo ich mich informiert habe, kann ich auch sagen, unglaublich gut recherchiert. Die Figuren sind sehr, sehr gut in die englische Geschichte eingeführt oder Rebecca Gablé hat sie einfach fantastisch aufleben lassen. Es sind auch so viele verschiedene dabei, ich habe das Gefühl, mit jedem Buch wird breiter gefächert, das gefällt mir sehr gut. Es sind natürlich sehr viele Figuren, aber da das Buch 1200 Seiten hat, kann es allen gerecht werden. Wie Rebecca Gablé ja in ihrem Nachwort schreibt, ein bisschen verrückt muss man schon sein, um ein Buch über die Rosenkriege zu schreiben. Aber wer ist denn nicht wenigstens ein kleines bisschen verrückt? Die politische Situation damals wird mit all ihren Tücken, Auswirkungen und schwierigen Fragen beschrieben. Die Rosenkriege sind, so kann ich nach diesem Buch sagen, eine sehr spannende Zeit. Das Thema hat mich fast noch ein bisschen mehr angesprochen, als das der ersten zwei Bände! Von den Waringhams zu lesen, löst bei mir allmählich ein Heimatsgefühl aus. Rebecca Gablé hat uns mitgenommen durch mehr als ein Jahrhundert und irgendwie hat sie uns doch alle eingewickelt. Wie immer ist der Schlussstrich genau richtig gezogen, in der immer unruhigen Geschichte Englands, wird es immer wieder geschafft, bei einer aussichtsreichen, aber nicht zu Happy End ähnlichen Episode zu enden. Fazit: Tja, was soll ich sagen? Das ist Geschichte pur, natürlich nicht immer leicht verdaulich, aber genial geschrieben!

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  • Nach Waringham reisen ist wie Heim kommen

    Das Spiel der Könige

    Sommermaedchen23

    25. July 2014 um 22:01

    Das Spiel der Könige ist das Dritte Buch der Waringham-Saga. Zuvor sollte Das Lächeln der Fortuna und Die Hüter der Rose gelesen werden. Dies ist zwar nicht zwingend nötig, aber es ist sehr empfehlenswert, um die Hintergründe zu verstehen. In das Spiel der Könige begleiten wir Blanche und Julian of Waringham, die Kinder von John of Waringham, und England durch eine schwere Zeit, nämlich durch den 30-jährigen Rosenkrieg. Das Buch spielt von Mai 1455 bis September 1485. Zur Regierungszeit von König Henry VI war der hundertjährige Krieg für England verloren. Das alleine sorgte schon für wenig Ansehen des Königs beim Volke. Seine Nervenzusammenbrüche und immer wiederkehrende Geistesschwäche waren dem Ganzen nicht wirklich förderlich. König Henry ist mit einer französischen Löwin verheiratet, die durch die geistige Verwirrtheit ihres Mannes dazu genötigt wird Königin und König in einem zu sein und England zu regieren. Dadurch fühlen sich einige andere bemächtigt nach der Krone zu greifen, da in ihrem Blut auch königliches Blut fließt. So z.B. Richard Plantagenet, Duke of York. Denn durch die englische Erbfolge hat er genau so ein Anrecht auf die Krone wie Henry VI. Ihre Stammbäume gehen beide auf Edward III zurück. Und schon herrscht in England ein Bruderkrieg, in dem die einen für die rote Rose (das Haus Lancaster) und die anderen für die weiße Rose (das Haus York) kämpfen. Jeder versucht seinen König über England herrschen zu lassen. Lancastrainer gegen Yorkisten. Viele gute Freunde und treuergebene Lancastrianer sterben oder werden hingerichtet. So wird auch unerwartet und überraschend Julian zum Earl of Waringham. England ist gespalten und Blanche und Julian geraten zwischen die Fronten. War Julian zu Anfang nicht klar auf welcher Seite er stehen soll, so verfestigt sich das im Laufe des Buches. Jedoch bleibt seine innere, pragmatische Stimme immer erhalten und lässt ihn manchmal zweifeln. Diese äußert er nicht laut, denn in diesen Zeiten wird man schneller als man glaubt als Verräter bezeichnet und geköpft. Der Riss, der durch England geht ist auf jeder Seite spürbar. Dieser bestialische Krieg macht nicht einmal mehr Halt vor Kindern, wenn diese den Weg zur Krone versperren. Für mich ist das Öffnen eines Buches der Waringham-Saga wie nach Hause kommen. Rebecca Gablé beschreibt die Charakterisierungen, Handlungen und Schauplätze so, dass ich immer das Gefühle habe direkt daneben zu stehen, zu zusehen und die Menschen von Waringham schon ewig zu kennen. Ich fühle Erleichterung mit den fiktiven Gestalten der Geschichte, wenn sie endlich wieder auf Burg Waringham ankommen oder eine Schlacht überlebt haben. Zeitweise tat ich mich in diesem Buch mit den verwandtschaftlichen Verhältnissen etwas schwer, da alle irgendwie miteinander verwandt sind. So ist fast jeder ein Cousin zu Julian of Waringham. Cousin ist in diesem Buch eines der am meisten verwendeten Wörter, genauso häufig treten die Namen Henry und Edward auf.   Wer historische Romane mag wird diese Saga lieben. Ich mochte historische Romane schon immer gerne, bevorzugte aber immer welche die in Deutschland spielten. Seit ich auf die Waringham-Saga gestoßen bin, bin ich süchtig danach. So werde ich natürlich auch den vierten und letzten Teil lesen, auch wenn ich nur schweren Herzens Abschied nehmen werde von Waringham.

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  • Das Spiel der Könige – Waringham #3 – Rebecca Gablé

    Das Spiel der Könige

    Lesen_ist

    22. May 2014 um 18:00

    Klappentext England 1455: Der Bruderkrieg zwischen Lancaster und York um den englischen Thron macht den achtzehnjährigen Julian unverhofft zum Earl of Waringham. Als mit Edward IV. der erste König des Hauses York die Krone erringt, brechen für Julian schwere Zeiten an. Obwohl er ahnt, dass Edward seinem Land ein guter König sein könnte, schließt er sich dem Lancastrianischen Widerstand unter der entthronten Königin Marguerite an, denn sie hat ihre ganz eigenen Methoden, sich seiner Vasallentreue zu versichern. Und die Tatsache, dass seine Zwillingsschwester eine gesuchte Verbrecherin ist, macht Julian verwundbar. Am Anfang St. Albans, Mai 1455. Ritter und Soldaten kämpfen im erbitterten Zweikampf und stolperten dabei über die reglosen Leiber der Gefallenen. Die Leibgarde des Königs hatte einen schützenden Ring um den König gebildet. Ein Pfeil, der knapp am Ohr von John of Waringham vorbeifliegt, streift König Henry am Hals. John fuhr herum. König Henry presst seine Hand am Hals, oberhalb des linken Schlüsselbeins, und Blut quoll hervor. »Mein König, warum …« habt ihr Eure Klinge nicht gezogen?, wollte John fragen, als er einen Schlag im Rücken spürt. Fassungslos sieht er eine blutige Schwertspitze aus seinem Brustpanzer stoßen. Die Schwertspitze verschwindet und John fällt zu Boden und hört den König seinen Namen rufen. Sein ältester Freund, Owen Tudor, kniet neben ihm im Staub als er den Kopf hebt um das Gesicht des Mannes zu sehen, der ihn verwundet hat. »War’s Arthur Scrope«, fragt John. »Wer sonst würde den Captain der königlichen Leibwache feige von hinten niedermachen?«, antwortet sein Freund. Meine Meinung Dieses Buch ist das Dritte in der Reihe der Waringham Saga. Wer »Das Lächeln der Fortuna« und »Die Hüter der Rose« nicht gelesen hat, sollte diese beiden zuerst lesen. Die Bücher sind zwar in sich abgeschlossene Kapitel in der Geschichte, aber es fehlt vieles an der Vorgeschichte, wenn man mit diesem Buch anfängt. In diesem Buch verfolgen wir nun die Geschichte von Julian, den Sohn von John of Waringham. Da Julian eine Zwillingsschwester hat, ist ihre Geschichte und ihr Schicksal eng mit seinem Verbunden. Vor allem geht es um die 30 Jahre andauernden Rosenkriege in England. Diesem Kapitel der Geschichte habe ich bisher wenig bis gar keine Aufmerksamkeit geschenkt. Mit diesem Buch habe ich sehr viel über dieser Zeit gelernt und war gleichermaßen erstaunt und entsetzt über das, was sich in meinem Vaterland abgespielt hat. Die Geschichte geht von Mai 1455 bis September 1485. Der hundertjährige Krieg in Frankreich war für England verloren. Henry VI, ein schwacher, mönchischer König, verheiratet mit einer französischen Wildkatze, verliert an Beliebtheit. Ein Nervenzusammenbruch und immer wieder auftretende Geistesschwäche machen den König machtlos, sodass seine Königin auch als König agieren muss. Richard Plantagenet, Duke of York, will Henry VI vom Thron stossen. Er hat ein, laut der englischen Erbfolge, vergleichbares Anrecht auf den englischen Thron. Ihre Stammbäume gehen beide auf Edward III zurück. Und damit fangen die Rosenkriege an. Das Haus Lancaster hat eine rote Rose in ihrem Wappen, das Haus York eine weiße Rose, daher der begriff Rosenkrieg. Es war nicht ganz so einfach die ganzen Edwards und Henrys in diesem Buch auseinanderzuhalten. Das Wort, das am meisten vorkommt im Buch, ist sicherlich »Cousin« und die ganzen verwandtschaftlichen Verhältnisse waren oft etwas verwirrend, auch bei den Waringhams! Es ist nicht schwer zu erraten, dass John of Waringham bereits auf den ersten Seiten seiner Verletzung erliegt. Er wurde nie Earl of Waringham, doch sein Sohn Julian wird unverhofft der neue Earl. Die Charakterisierung ist wie immer hervorragend gelungen, die Schauplätze der Handlung lebhaft vorstellbar. Die Waringham Burg habe ich nach wie vor bildlich vor Augen, inzwischen wie ein zweites Zuhause. Die Verwirrung um die Verwandtschaftsverhältnisse wird durch eine Auflistung der wichtigsten Personen und auch die Stammbäume der Häuser Lancaster, York und Neville (die auch eine wichtige Rolle spielen) vorne im Buch, erleichtert. Ich habe die schillernden Persönlichkeiten aus dem Hause Beaufort schmerzlich vermisst, aber niemand lebt ewig. Rebecca Gablé hat mir die Zeit der Rosenkriege auf ihre wunderbare Art nahe gebracht. Wieder hat sie das Schicksal der fiktiven Familie Waringham gekonnt mit der Geschichte Englands verwoben. Es ist eine Zeit der unvorstellbaren Grausamkeiten. Lancastrianer und Yorkisten liefern sich solch blutige Schlachten mit Verrat auf beiden Seiten. Junge Männer auf der Flucht werden abgeschlachtet wie Tiere. Es ist eine Zeit der niederträchtigen Intrigen, Verrat, Enteignungen, Folter und gnadenlosem Mord. Nicht einmal Kinder sind vor bestialischem Mord sicher, wenn sie auf dem Weg zum Thron im Wege stehen. Hier kommen aber auch viele sehr mutige Frauen, vor die man einfach bewundern muss für ihre Courage und ihre Aufopferung. Rebecca Gablé schreibt in ihrer Nachbemerkung: »Nur ein Wahnsinniger könnte seinem Publikum eine Geschichte zumuten, in der beinah alle Hauptakteure Edward oder Henry heißen und alle Frauen Margaret.« Es ist ihr aber wirklich fabelhaft gelungen, diese Verwirrung so klein wie möglich zu halten und die Geschichte mitreißend und spannungsgeladen zu erzählen. Wer historische Romane mag wird die Waringham Saga lieben. Ich liebe diese Reihe seit dem ersten Band. Die Geschichte Englands ist mir noch nie so nah gewesen wie mit dieser Reihe. Das vierte Band »Der dunkle Thron« werde ich mir ganz sicher nicht entgehen lassen!

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  • Etwas zäher gestarter

    Das Spiel der Könige

    Marion_Neuhauss

    28. February 2014 um 17:16

    Bei diesem Buch von Rebecca Gablé bin ich erstmals etwas schwer in die Handlung gekommen, was ganz ungewohnt ist. Normalerweise ist man bei ihren Büchern bereits nach kurzer Zeit mittendrin, doch hier habe ich gut 200 Seiten gebraucht, um mich "wohlzufühlen". Das mag hauptsächlich daran liegen, dass bis dahin die beiden Hauptpersonen nicht ganz so intensiv und persönlich wie sonst geschildert werden und dadurch etwas "farblos" bleiben. Aber zugegeben, das ist "Jammern" auf hohem Niveau... Danach nimmt das Buch aber definitiv Fahrt auf und entführt den Leser mitten in die englischen Rosenkriege, mit zunehmender Dauer auch wie gewohnt mit einer Vielzahl an interessanten und sympathischen Hauptpersonen. Absolut lesenswert, wenn eben auch mit leichten Abstrichen gegenüber den sonstigen Büchern...

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