Rebecca Gablé Das zweite Königreich

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Inhaltsangabe zu „Das zweite Königreich“ von Rebecca Gablé

England 1064, eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen England und der Normandie: Nach der Schlacht von Hastings und Williams Krönung gerät der junge Cædmon of Helmsby in eine Schlüsselposition, die er niemals wollte: Er wird zum Mittler zwischen Eroberern und Besiegten. Bis zu dem Tag, an dem William erfährt, wer die normannische Dame ist, die Cædmon liebt. Die Hörspielinszenierung von Rebecca Gablés Weltbestseller malt aus mittelalterlichen Chorälen, Lautenklängen und Schlachtgetümmel klangvolle Hörbilder - bunt wie ein mittelalterlicher Wandteppich. Das Mittelalter erwacht wieder zum Leben. (6 CDs, Laufzeit: 5h 40)

Guter Historienschinken

— Inge78
Inge78

Dank teils überragender Sprecher eine Inszenierung, die einen Großteil der Schwächen der Buchvorlage wettmacht.

— Lesemanie
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  • Ein tolles Mittelalter-Spektakel

    Das zweite Königreich
    dermoerderistimmerdergaertner

    dermoerderistimmerdergaertner

    15. February 2017 um 18:23

    England 1064. Nachdem der junge Caedmon of Helmsby, Sohn eines angelsächsischen Vaters und einer normannischen Muttern, von einem dänischen Piratenpfeil getroffen wurde, hinkt er und gilt damit als Krüppel. Als Harold Godwinson, der Earl of Wessex, Caedmons Vater um einen normannischen Übersetzer bittet, da er auf dem Weg in die Normandie zu Herzog William ist, vertraut dieser ihm Caedmon an, um ihn loszuwerden. William, der später als William der Eroberer bekannt wurde, behält den Jungen an seinem Hof, und schließlich wird Caedmon Williams Übersetzer und Berater. Nach der Schlacht von Hastings und Williams Krönung, wird er zum Mittler zwischen Eroberern und Besiegten.  „Das 2. Königreich“ war vor über zehn Jahren der erste Roman, den ich von Rebecca Gablé gelesen habe und ich war sehr begeistert. Jetzt habe ich die Hörspielfassung gehört und die ist etwas ganz Besonderes. Die komplette Lesung ist untermalt mit mittelalterlichen Chorälen, Lautenklängen, Schlachtengetümmel  und vielen anderen sehr passenden Hintergrundgeräuschen. Die Sprecher sind alle hervorragend ausgewählt. Der Erzähler ist Volker Lechtenbrink (mir als Einziger bekannt), doch auch alle vorkommenden Charaktere sind jeweils mit eigenen Sprechern besetzt. Eine ganz tolle Inszenierung. Würde man beim Hören die Augen schließen, wäre man mitten im Geschehen. Wie immer hat Rebecca Gablé es auch in diesem Buch geschafft, Geschichtsunterricht lebendig und interessant zu machen. Sie vermischt fiktive und historische Charaktere und Schauplätze in einer fesselnden und leicht zu lesenden Geschichte. Leicht zu lesen, weil die Sprache (bis auf die wörtliche Rede) modern ist und nicht mittelalterlich. Die Charaktere sind alle gut ausgearbeitet und die geschichtlichen Hintergründe gut recherchiert. Caedmon war mir von Anfang an sympathisch und hat im Verlauf der ca. 25 Jahre umfassenden Geschichte eine große Entwicklung gemacht. Gut gefallen hat mir auch, dass es keine endlos langweiligen Beschreibungen der Schlachten gibt.  Fazit: Das Buch/Hörbuch hat mich die Zeit vergessen lassen und erzählt auf mitreißende Weise von politischen Interessen, Kriegen,(Schlachten) und Intrigen, aber auch von Liebe und Freundschaft.  Vielen Dank an das @Bloggerportal für dieses tolle Hörspiel.

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  • Hörenswerte Adaption eines nicht ganz so lesenswerten Buches

    Das zweite Königreich
    Lesemanie

    Lesemanie

    04. July 2015 um 08:49

    England im elften Jahrhundert: während auf dem Thron Eduard „der Bekenner“ sitzt, ein hochfrommer König, sehen sich seine Untertanen an der Küste einer fortwährenden Bedrohung durch die Dänen und Norweger ausgesetzt. Die ersteren fallen wie Piraten auf Raubzügen über die Küstenbewohner her, während der König letzterer sich nach dem englischen Thron sehnt. Damit ist er allerdings nicht alleine: William „der Bastard“ (so genannt aufgrund seiner unehelichen Geburt), Herzog der Normandie, hat sich von dem kinderlosen Eduard versichern lassen, sein rechtmäßiger Thronfolger zu sein. Die Verbindungen zwischen England und der Normandie sind stark – der König selbst ist mit einer Normannin verheiratet und auch die Mutter des fiktiven Protagonisten Cædmon of Helmsby entstammt einem normannischen Adelsgeschlecht. 1064 nimmt Harold Godwinson, der Earl of Wessex und mächtigster Mann in England, den jungen Cædmon mit in die Normandie, um im Namen des Königs Williams Thronanspruch zu bestätigen. Am herzoglichen Hof trifft Cædmon auf Harolds Bruder Wulfnoth, der seit Jahren als Geisel in der Normandie verweilt und den sein Bruder auch dieses Mal nicht mit nach Hause nehmen kann. Um seine Thronansprüche auf sichere Füße zu stellen, besteht William auf einen Treue-Schwur von Harold Godwinson und nimmt eine weitere Geisel: den jungen Cædmon. Innerhalb der Burg darf er sich frei bewegen und William lässt den Jungen sogar zum Ritter ausbilden. Doch als König Eduard 1066 schließlich stirbt und Harald Godwinson sich entgegen seines Eides krönen lässt, erfährt Cædmon zum ersten (und nicht zum letzten) Mal, wie gewaltig sich Williams Wut entladen kann. Entschlossen, seine Ansprüche auf den englischen Thron geltend zu machen, bereitet William eine Invasion vor und bei der Schlacht von Hastings schlägt er Godwinsons Truppen. Fortan kennt man ihn als William den Eroberer, König von England, doch unter den Engländern formiert sich Widerstand gegen diesen fremden König, und auch die Schotten, Dänen und Norweger setzen dem Land zu. Gablé lässt in ihrem Roman auch die folgenden 20 Jahre in der englischen Geschichte wiederauferstehen und bis 1087 fiebert der Leser (in diesem Falle Hörer) mit William und Cædmon. Mit dem Lesen von Rebecca Gablés Büchern tue ich mich immer ein wenig schwer – romantische Komponenten sind mir häufig zu übertrieben und melodramatisch und die Sätze oft mit zu vielen Adjektiven überfrachtet. Zeitgleich sind es spannende Romane, die hochinteressante Epochen zum Leben erwecken und die Art und Weise, in der sie fiktive Figuren in den Verlauf tatsächlicher Historie einpflanzt, finde ich bewundernswert. Warum also nicht einmal Rebecca Gablé als Hörbuch, dachte ich mir, und siehe da: schon stören die Adjektive viel weniger und dank talentierter Sprecher ist selbst die Romantik auszuhalten… Ganz besonders ist da Udo Schenk hervorzuheben, der William den Eroberer spricht. Er grollt und tobt und straft nachgerade königlich und in wunderbarem Gegenteil dazu ist die Rolle seiner Frau Matilde mit einer Stimme besetzt (Susanne Dobrusskin), die in ihrer Wärme und Ruhe genau den erwünschten Kontrast zu Williams Toben bietet. Dieses Duo bügelt die Schwächen anderer Sprecher mühelos aus und man verzeiht der Produktion sogar, dass man sich bei jedwedem Gelächter peinlich berührt abwenden möchte weil es doch derart gekünstelt erscheint (viel zu lachen haben die Charaktere in dieser Geschichte aber sowieso nicht). Die eingespielte Lautenmusik fügt sich gut in den Erzählfluss ein, und die Schlachten werden mit viel Getöse kunstvoll in Szene gesetzt. Auch der Sprecher der Hauptperson Cædmon of Helmsby (Matthias Koeberlin) macht seine Sache gut – er verleiht dem Protagonisten einen, wie ich finde, überaus sympathischen Klang, was das Mitfiebern sehr erleichtert. Dank der insgesamt also sehr gelungenen Produktion endlich ein Gablé, dem ich ohne Vorblättern (bzw. „Vorspulen“) und bis zum Ende mit Interesse gefolgt bin. Hörenswert!

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  • Rezension zu "Das zweite Königreich" von Rebecca Gablé

    Das zweite Königreich
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. July 2011 um 23:07

    Nette, unterhaltsame Story, aber für mich nicht zu vergleichen mit der Waringham Triologie o.Ä. Wer Hörspiele Hörbüchern vorzieht (ist bei mir nicht der Fall) ist mit diesem hier gut beraten. Die Story ist gut inszeniert, aber mit nur 6 CDs relativ kurz. Aber trotzdem: Kein Highlight, aber eine nette Einschlafgeschichte und alle Bücher/Hörspiele/Hörbücher von Rebecca Gablé sind Liebhabern von Historienromanen zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Das zweite Königreich" von Rebecca Gablé

    Das zweite Königreich
    Stephenie

    Stephenie

    28. July 2008 um 10:03

    Ein super Hörspiel!
    Man meint manchmal fast, selbst mit im Festsaal oder auf dem Schlachtfeld zu stehen!