Rebecca Gablé Der König der purpurnen Stadt

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Inhaltsangabe zu „Der König der purpurnen Stadt“ von Rebecca Gablé

London im Jahr 1330: Der achtzehnjährige Jonah hat kein leichtes Leben als Lehrjunge im Haushalt seines Cousins. Einzig seine Großmutter schenkt ihrem verwaisten Enkel ein wenig Zuneigung. Doch eine Begegnung mit König Edward und Königin Philippa lenkt Jonahs Schicksal in neue Bahnen. Er findet Aufnahme in der elitären Londoner Tuchhändlergilde, und gemeinsam mit Königin Philippa revolutioniert er die englische Tuchproduktion. Aber je größer sein Erfolg, desto heimtückischer werden die Intrigen seiner Neider ?

Ich finde es ist eins der besten Bücher von der Autorin

— Odenwaldwurm
Odenwaldwurm

Gewohnt lesbare Mittelalter-Soap, diesmal ohne Pferde.

— Beust
Beust

Ich liebe die Bücher von Rebecca Gable und habe "Der König der prupurnen Stadt" bestimmt dreimal gelesen, bisher. Einfach Klasse!

— Lovely-Jessica
Lovely-Jessica

Konnte mich nur schwer einlesen

— Peridot98
Peridot98

Wie immer spannend und kurzweilig

— eli199
eli199

1330.

— Janinezachariae
Janinezachariae

Das erste Buch, dass ich von Frau Gablé gelesen habe. Danach konnte ich nicht genug bekommen. Absolut lesenswert.

— Esther63
Esther63

Mal was ganz anderes als alle anderen Bände mit viel weniger Kämpfen und Kriegen, dafür umso mehr über Kaufmänner!

— Lizz54
Lizz54

Gablé at it's best!

— woll-garten
woll-garten

Dieses Buch kann man schwer wieder aus der Hand legen, es fesselt einen von der ersten Seite an.

— Charliegoodcat
Charliegoodcat

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  • toll toll und noch einmal toll

    Der König der purpurnen Stadt
    Odenwaldwurm

    Odenwaldwurm

    03. May 2017 um 13:47

    Das Buch habe ich mir wegen des Covers und der guten Kurzbeschreibung gekauft und jetzt stehen sehr viele Bücher von der Autorin in meinem Bücherregal.Die Autorin schreiben einfach tolle historische Romane. Man kann das Buch nicht aus der Hand legen. Außerdem stimmt der Inhalt und die Geschichte. So ein guten historischen Roman hatte ich vorher noch keinen gelesen und ich war total begeistert.Geschichte handelt von den Londonern Tuchhändlergilde und Königin Philippa von England. 

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  • ein eindrucksvolles Geschichtsbuch

    Der König der purpurnen Stadt
    Minje

    Minje

    12. October 2016 um 18:38

    "Der König der purpurnen Stadt" von Rebekka Gable erschien 2002 bei Bastei Lübbe.

    Inhalt
    Meinung
    Fazit
    wird beendet

  • In meinen Augen im Moment das schwächste Buch von RG

    Der König der purpurnen Stadt
    Peridot98

    Peridot98

    06. July 2016 um 07:29

    Ich werde hier nichts über den Inhalt schreiben, oder sonst detailierter auf die Geschichte eingehen, denn dies wurd bereits zu genügte getan. Daher schildere ich meinen Leseeindruck:Eigentlich lese ich gerne Bücher von RG. Mir gefällt der Wortwitz, die Geschichte ist spannend erzählt, die Charaktere lassen einen nicht mehr los und man lernt auch noch etwas dabei.Leider nicht bei der König der purprunen Stadt. Hier konnte mich nichts überzeugen und ich musste mich wirklich zwingen, das Buch zu lesen. Nach den ersten hundert Seiten fragte ich mich schon, ist das wirklich Rebecca Gable? Ich konnte mich mit keinem Charakter anfreunden und so richtig Spannung kam auch nicht auf. Ich quälte mich Seite um Seite und habe wirklich - für mich absolut untypisch - vier Monate gebraucht, das Buch überhaupt durchzulesen. Am Ende blieb nichts, viele Charaktere waren schon wieder vergessen, die Hintergründe über die Gilde hatte mich überhaupt nicht interessiert..Nein, es war nicht meine Geschichte, dennoch werde ich weitere Werke von RG lesen, denn ich nehme an, dass das hier nur ein Ausrutscher war.

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  • Der König der purpurnen Stadt

    Der König der purpurnen Stadt
    nasa

    nasa

    29. March 2016 um 12:56

    Der König der purpurnen Stadt ist ein Meisterwerk der Autorin Rebecca Gablé. Sie versteht es, wie sonst kein anderer Fiktion und Historie zu vereinen und einen spannenden Roman daraus zu machen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht, die Geschichte zieht einem von Anfang an in seinen Bann und es fällt einem schwer das Buch aus den Händen zu legen. Die Protagonisten entwickeln sich immer weiter in dem Buch und der Hauptprotagonist wird einem immer sympathischer. Man leidet und lebt geradezu mit ihm mit. London im Jahr 1330, Jonah lebt in dem Haus seines Vetters Ruppert als Lehrjunge und hat dort kein leichtes Leben. Er wird nur geduldet und muss mit ständigen Wutausbrüchen von Ruppert rechnen und mit seiner Trinksucht klarkommen. Der einzige Lichtblick ist seine Großmutter die ihm ein wenig Zuwendung zukommen lässt. Doch eine Begegnung mit König Edward und Königin Philippa ändern alles für den 18 jährigen Waisen. Er kommt  frühzeitig aus seinem Lehrvertrag raus und bekommt als jüngster Meister Zugang in die Tuchgilde Londons. Nach seiner Aufnahme in die Gilde revolutioniert er zusammen mit der Königin den Tuchmarkt und dessen Produktion. Doch je mächtiger Jonah wird umso mehr Feinde hat er und umso Intriganter wird gegen ihn agiert. Jonah ist kein gewöhnlicher Protagonist, er ist wie ein zweischneidiges Schwert, aber dadurch wird die Geschichte um ihn nur spannender. Auf der einen Seite ist er der ganz nüchterne Kaufmann der nur seinen Profit sieht auf der anderen Seite ist er ein Künstler und ein speziallist für Tücher und Stoffe und lässt so die Herzen der Frauen höher schlagen. Er vereint Beherrschung und eine gewisse Portion Ehrgeiz, hat aber auch seine Skrupel. Rebecca Gablé hat mit diesem Roman die Geschichte des Tuchhandels und die Geschichte Englands verknüpft und aufleben lassen. Sie vereint Fakten und Fiktionen und lässt einen tief in die Geschichte blicken.

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  • Ich mag Königs-Geschichten

    Der König der purpurnen Stadt
    Janinezachariae

    Janinezachariae

    Ich hab dieses Buch schon seit Jahren im Regal stehen und war etwas abgeschreckt davon. Nicht wegen der vielen Seiten, sondern weil bisher einfach nicht der richtige Zeitpunkt dafür war. Doch bin ich froh, es wirklich gelesen und gehört zu haben. Hab einen Mix aus Hören und Lesen gemacht. Als ich unterwegs war, hörte ich es und zu Hause schlug ich da auf, wo der Erzähler aufhörte. Das Buch ist etwas zu schwer, um es unterwegs zu lesen. (Und das Wetter war auch nicht immer so gut), deshalb hab ich mir das Hörbuch geladen. So konnte ich tatsächlich (fast) ohne Unterbrechung bei der Geschichte bleiben. Außerdem wird jede Handlung mit Musik unterstrichen. Sehr emotional und beeindruckend. London, 1330. Der 18jährige Jonah ist in der Lehre bei seinem Cousin Rupert. Einem widerlichen Mann, von dem man einiges erfährt. Das Leben von Jonah ändert sich eines Tages rapide. An dem Tag, an dem er die Königin kennen lernt. Und Königin Philippa ist hin und weg von Jonah. Es ist eine beeindruckende Erzählart, die mich nicht mehr losließ. Ich liebe historische Geschichten aus der Vergangenheit. Ich bin begeistert. An manchen Stellen war ich sprachlos, an anderen musste ich die eine oder andere Träne wegwischen. Königsgeschichten faszinieren mich.

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    • 7
  • Mittelalter lebendig

    Der König der purpurnen Stadt
    buchjunkie

    buchjunkie

    23. February 2015 um 21:29

    London, um 1330. Der Tuchhändlerlehrling Jonah Durham wächst bei seinem tyrannischen Vetter Rupert auf, der ihm das Leben zur Hölle macht. Einzig seine Großmutter erkennt sein Talent und seine Intelligenz. Sie vermacht ihm ein stattliches Vermögen, das es ihm ermöglicht, nicht nur das Haus seines Vetters zu verlassen, sondern auch als jüngstes Mitglied der Geschichte in die Gilde der Tuchhändler aufgenommen zu werden. Dadurch zieht er die Missgunst seines Vetters auf sich, der ihm immer wieder Steine in den Weg legt. Doch eine schicksalhafte Begegnung mit dem jungen König Edward III. soll sein Leben grundlegend verändern. Was für ein großartiges Hörspiel! Ich bin restlos begeistert!Dies ist der erste von drei Teilen als Hörspiel umgesetzten Roman „Der König der purpurnen Stadt“ von Rebecca Gable. Vor Jahren hab ich das Buch gelesen und nach diesem Hörspiel weiss ich wieder, warum ich auch alle nachfolgenden Romane der Autorin gelesen habe.Im Hörspiel wird fast wortgetreu der Roman erzählt. Die einzelnen Rollen werden von sehr guten und passenden Sprechern übernommen. Zusammen mit den Geräuschen des Londons im Jahre 1330 bietet dieses Hörspiel ein ganz besonderes Hörerlebnis, bei dem das Mittelalter wieder lebendig wird. Gable hat den Roman so ausdrucksstark und lebendig geschrieben, dass für dieses Hörspiel keine großen Änderungen am Text vorgenommen werden mussten. Einfach wahnsinnig gut! Wenn ich könnte, würde ich noch einen Stern dazu geben! Wer mit Hörspielen nichts anfangen kann, dem sei der wunderbare Roman dazu zu empfehlen! Ich werde mir in nächster Zeit aber sicher den zweiten Teil anhören!

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    • 5
  • "Der König der purpurnen Stadt" von Rebecca Gable'

    Der König der purpurnen Stadt
    -nicole-

    -nicole-

    19. January 2015 um 17:22

    London im Jahr 1330: Nach dem Tod seiner Mutter geht der achtzehnjährige Jonah Durham bei deinem Cousin Rupert in dessen Tuchladen in die Lehre. Doch er hat es nicht einfach: Rupert ist gewalttätig, streng und zu Jonah oft ungerecht. Nur seine Großmutter Cecilia hält große Stücke auf ihn. Jonahs Traum ist es, einmal ein erfolgreicher Tuchhändler zu werden. Durch eine Begegnung mit König Edward und seiner Frau, Königin Philippa scheint dieses endlich wahr zu werden: Er ist nun Hoflieferant und wird in der Londoner Tuchhändlergilde als jüngster Kaufmann aufgenommen. Zusammen mit Königin Philippa plant er, den Londoner Tuchhandel zu revolutionieren - und scheint erfolgreich... Doch je größer sein Erfolg wird, desto größer werden auch seine Neider. Gute und schlechte Zeiten begegnen dem jungen Mann. Intrigen und Feindschaften lassen nicht lange auf sich warten. Schafft Jonah es, sich gegen all die Probleme durchzusetzen oder scheitert er? Ein großartiger historischer Roman, der im London des 14. Jahrhunderts spielt. Hauptfigur ist der junge Jonah Durham, der eine Karriere als Tuchhändler anstrebt. Dieses scheint ihm zu gelingen, als er Königin Philippa kennen lernt. Neben Jonahs Lebensweg gibt die Geschichte auch interessante Einblicke in das damalige Kaufmannsleben. Natürlich spielen auch Liebe, Intrigen, Freud und Leid eine Rolle. Ein spannender und sehr zu empfehlender Roman!

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  • Einfach nur toll!

    Der König der purpurnen Stadt
    -sabine-

    -sabine-

    05. December 2014 um 13:10

    Ich habe dieses Buch geliebt und war nach gelesenen 960 Seiten wirklich traurig, dass es nun vorbei war! Erzählt wird die Geschichte Jonahs, der zunächst als Lehrjunge im Tuchhandel bei seinem gewalttätigen Cousin unterkommt, sich dann aber von diesem befreien kann und sein Schicksal selbst in die Hand nimmt. Viele Jahre begleitet man ihn, er wird zu einem angesehenen Kaufmann und schafft es durch günstige Beziehungen zum Königshaus, den Tuchhandel in England voranzutreiben. Jonah war ein toller Protagonist. Seine Figur ist super gezeichnet und wirkt dadurch sehr authentisch, denn er hat sowohl gute, aber genauso auch schlechte Seiten. Das hat ihn für mich sehr menschlich und glaubhaft gemacht, und ich habe ihn über die Jahre 1330 bis 1349 gerne begleitet. Er hat sein Herz am rechten Fleck, auch wenn Jonah das nicht immer zu zeigen vermag und oft verschlossen und grummelig erscheint – mir ist er richtig ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihm gelitten und gefiebert – auch wenn ich mit seinen Entscheidungen nicht immer einverstanden war. Aber auch die anderen Figuren sind alle toll gestaltet, hier gibt es keine Stereotypen, sondern jeder hat seine eigene Geschichte, die man im Laufe des Buches auch kennenlernt. Ein vorangestelltes Personenverzeichnis hilft, den Überblick nicht zu verlieren, ich muss aber sagen, dass die ganzen Charaktere so geschickt eingeführt werden, dass ich nie das Gefühl hatte, die verschiedenen Figuren nicht einordnen zu können. Schön fand ich auch wieder, dass historische Persönlichkeiten und Geschehnisse in die Geschichte eingebaut sind – und das so geschickt, dass man gar nicht das Gefühlt hat, sich mit englischer Geschichte zu befassen, sondern eher, einen spannenden Abenteuerroman zu lesen. Rebecca Gablé hat es geschafft, mich ab der ersten Seite zu fesseln, ich fand den dicken Schmöker zu keinem Zeitpunkt langatmig oder gar langweilig, stets ist die Spannung gehalten worden – und das bis zum Schluss. Ich wollte immerzu wissen, wie es weitergeht und habe den Wälzer wirklich rasch verschlungen. Da hilft natürlich auch der fantastische Schreibstil – er ist fesselnd, lebendig und spannend, dabei einnehmend und zudem noch informativ. Beschreibungen gibt es natürlich auch, aber die nehmen nie Überhand, sondern sind so eingesetzt, dass man sich alles vorstellen kann und Bilder im Kopf entstehen. Dieses Buch hat wirklich alles gehabt, was ich mir nur wünschen konnte: eine spannende Geschichte, viele Abenteuer, Intrigen und Kampf und letztlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Und ganz nebenbei lernt man auch noch einiges über die englische Geschichte. Ich fand dieses Buch einfach nur toll, ich bin eingetaucht ins englische Mittelalter und habe mit den Charakteren gefiebert, mich schon fast als einer von ihnen gefühlt. Ich hätte noch viele Seiten weiter mit ihnen verbringen können - zum Glück folgt zeitlich ja noch die Waringham-Saga, auf die ich mich jetzt noch umso mehr freue! Mein Fazit Für Freunde des historischen Romans ist dieses Buch sicherlich ein wahrer Genuss. Tolle, glaubhafte Charaktere, eine spannende Geschichte und viele Abenteuer, diese geschickt eingebettet in historische Fakten, dazu Intrigen, Kampf und natürlich auch ein bisschen Liebesdrama – das ganze gut lesbar mit einem tollem Schreibstil. Bei mir sind die Seiten nur so dahin geflogen und ich war regelrecht traurig, als das Buch nach 960 Seiten leider vorbei war.

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  • Gablé at it's best!

    Der König der purpurnen Stadt
    woll-garten

    woll-garten

    London im Jahr 1330: Der achtzehnjährige Jonah hat kein leichtes Leben als Lehrjunge im Haushalt seines Cousins. Einzig seine Großmutter schenkt ihrem verwaisten Enkel ein wenig Zuneigung. Doch eine Begegnung mit König Edward und Königin Philippa lenkt Jonahs Schicksal in neue Bahnen. Er findet Aufnahme in der elitären Londoner Tuchhändlergilde, und gemeinsam mit Königin Philippa revolutioniert er die englische Tuchproduktion. Aber je größer sein Erfolg, desto heimtückischer werden die Intrigen seiner Neider. Rebecca Gablé mal wieder at it’s best! Keine versteht es wie sie, ihre fiktiven Figuren in den historischen Kontext einzuweben. Und das Ganze so authentisch, interessant und spannend, dass man das Buch kaum weglegen kann. Die Entwicklung des Protagonisten beginnt langsam, kommt dann aber immer stärker in Fahrt. Man durchlebt mit diesem sympathischen, ehrlichen Kaufmann Höhen und Tiefen, heutzutage wäre er wohl ein Selfmade-Millionair geworden, so wie er diese ganzen unkonventionellen Ideen umsetzt. Bis auf ein Buch haben mir Gablés Romane durchgehend gefallen, aber das gehört zu ihren besten. Mein Fazit: Interessant und spannend, mit großem Unterhaltungswert. Absolut empfehlenswert!

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    • 2
  • Der großartige Beginn einer Familiensaga

    Das Lächeln der Fortuna
    Kirschbluetensommer

    Kirschbluetensommer

    Mit dem Tod seines Vaters verliert Robin of Waringham mit einem Schlag alles, was er hatte und muss sich fortan als Pferdeknecht seinen Lebensunterhalt verdingen. Dabei stößt er immer wieder mit Mortimer zusammen - dem Jungen, der nun alles hat, was Robin vorher gehörte. Die beiden werden zu erbitterten Feinden. Doch Robin hat Glück und macht Bekanntschaft mit dem Duke of Lancaster und erlebt an seiner Seite zahlreiche Abenteuer. Alles könnte letzten Endes so  gut laufen, hätten der Duke und er nicht immer wieder mit dem schwachen König Richard und dessem Verbündeten Mortimer zu kämpfen. Rebecca Gablé ist mit dem Lächeln der Fortuna zu Recht ein ausgezeichneter Roman gelungen. Das Buch ist äußerst unterhaltsam und lehrreich zugleich. Mit der Geschichte Englands habe ich mich noch nicht so intensiv beschäftigt und war daher umso faszinierter von diesem Kapitel der Geschichte. Die Figuren sind authentisch und werden förmlich zum Leben erweckt. Insbesondere die Protagonisten wie Robin, seine Kinder (insbesondere Raymond) und auch Lancaster und seine Familie sind äußerst liebenswürdig. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Der Leser wird direkt ins Mittelalter versetzt und meint, die Charaktere wie in einem Film vor sich zu sehen. Zwischendurch nahm für mich die Spannung ein wenig ab. Aber das mag auch dem Umfang des Buches geschuldet sein, da ich nach knapp 900 Seiten irgendwann zum Ende kommen wollte und da ich die erweiterte Ausgabe hatte, warteten noch weitere 800 Seiten auf mich. Letzten Endes war ich von beiden Schlussvarianten etwas enttäuscht. Ich hätte mir den Showdown am Ende noch ein bisschen gigantischer und dramatischer vorgestellt. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Das Buch hat mich mit seinem großartigen Erzählstil und den tollen Charakteren überzeugt. Für den Spannungsbogen, der etwas abgenommen hat, ziehe ich aber dennoch einen Stern ab. Das Buch ist für jeden geeignet, der historische Familiensagen und das Mittelalter liebt!

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    • 2
  • Das Haupt der Welt

    Das Haupt der Welt
    aftersunblau

    aftersunblau

    Für mich war es der erste Roman der Autorin und ich hatte mich sehr darauf gefreut da sie als die Königin der historischen Romane gilt. Für Frau Gablé war es der erste Roman der auf deutschem Boden gespielt hat. Sehr interessant fand ich die Zeit des 10. Jahrhunderts, da man wenige Romane bekommt, die in dieser Epoche spielen. Die Charaktere des Romans sind weitestgehend historisch belegt und nicht fiktiv. meine Erwartungen waren ziemlich hoch, konnten aber nicht im geringsten erfüllt werden. Zu keiner der gefühlten 100 Personen konnte ich eine Bindung aufbauen und das hat mir gefehlt. Bei einem Roman möchte ich mitfiebern und an dem Geschehen teilhaben können und das hat sich keinster Weise ergeben. Die ganzen Personen haben dann auch noch jeder Menge Völker angehört. Man muss dann schon ein beachtliches Interesse an der Geschichte haben. Mir persönlich war es zu viel Input, die Hälfte des gelesenen war nach ein paar Zeilen wieder vergessen. Stellenweise ist mir das Buch wie ein Sachbuch über Geschichte erschienen. Ich hätte das Buch jederzeit zur Seite legen können, ohne das Gefühl zu haben, das ich etwas verpasst habe. Ich habe mich nur durch die fast 900 Seiten gequält weil ich das Buch in einer Leserunde vorab lesen durfte. Positiv erwähnen möchte ich aber das Frau Gable einen tollen Schreibstil hat und dass das Buch hervorragend recherchiert wurde. Bei der vielen Arbeit die in diesem Buch steckt tut es mir schon fast leid, dass ich das Buch nicht weiter empfehlen kann wenn jemand historische Romane zur Unterhaltung lesen möchte. Mehr als drei Sterne kann ich leider nicht vergeben.

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    • 3
  • Auf geht's ins frühe London

    Der König der purpurnen Stadt
    Marion_Neuhauss

    Marion_Neuhauss

    28. February 2014 um 17:31

    Das nächste uneingeschränkt zu empfehlende Buch von Rebecca Gablé! Auf knapp 1000 Seiten wird einem die Entwicklung Londons ab 1330 ebenso wie die Entwicklung des Hauptakteurs -Jonah Durham- nahegebracht und man begleitet in durch die Freuden und Gefahren der damaligen Zeit. Fesselnd, interessant, stimmungsvoll... wenn ich eine Weile überlegen würde, kämen mir sicher noch andere Begriffe in den Sinn. Es ist jedenfalls eine vergnügliche Lektüre und man wünscht sich nichts mehr als Zeit zum Weiterlesen zu haben...

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  • Rezension zu "Der König der purpurnen Stadt" von Rebecca Gablé

    Der König der purpurnen Stadt
    Brauner

    Brauner

    08. December 2011 um 16:20

    Ein bunter schillernder Roman, welcher uns England im 14 Jahrhunder zeigt. London als "purpurne Stadt" passt hier sehr gut! Voller Intrigen, Schicksalsschlägen und spannenden Geschichten rund um den Handel und das englische Königshaus ist der Autorin Rebecca Gablé ein sehr guter und lesenswerter historischer Roman gelungen. So, wie er auch sein sollte.

  • Pfeffersack Jonah und das Glück

    Der König der purpurnen Stadt
    Stefan83

    Stefan83

    16. October 2011 um 13:25

    Rebecca Gablés dritter historischer Roman, „Der König der purpurnen Stadt“, führt uns zurück ins England des 14. Jahrhunderts, welches bereits Schauplatz ihres Erstlings „Das Lächeln der Fortuna“ war: London im Jahre 1330. Der junge Jonah Durham ist Lehrjunge im Tuchhandel-Geschäft seines despotischen Cousins Rupert Hillock, welcher ihn nur unter dem Druck der gemeinsamen Großmutter Cecilia in seinem Haus aufgenommen hat. Rupert neidet Jonah dessen kaufmännisches Talent und die Aufmerksamkeit und Zuneigung von Cecilia. Diese versucht die Geschicke ihres Enkels so gut wie möglich zu lenken, erkennt sie doch in ihm den einzigen Verwandten mit Ehrgeiz und Potenzial. Da ist es egal, dass ihr Schützling selbst nur wenig von ihren wohlgemeinten Ratschlägen hält. Als Cecilia eines Tages stirbt, ist es somit Jonah, der ein halbes Vermögen erbt, wohingegen Rupert leer ausgeht. Es ist der Beginn eines Zerwürfnisses mit folgender lebenslanger Feindschaft. Jonah baut sich nun ein eigenes Geschäft auf, sein Erfolg missträuisch beäugt von dessen Cousin. Bei einem missglückten Anschlag auf sein Leben macht Jonah schließlich die Bekanntschaft des jungen König Edwards III. und Königin Philippas. Und als er letzterer bei einem Unfall während eines Turniers das Leben retten kann, ist dies der Beginn einer beispiellosen Karriere. Gemeinsam mit der Königin, die er insgeheim liebt, revolutioniert er den Tuchhandel Englands, holt er entgegen des Protests der Gilde Flamen ins Land und macht bereits in jungen Jahren ein Vermögen. Doch mit seinem Einfluss am Hofe und dem Ansehen wachsen auch Jonahs Neider. Mit William de la Pole schafft er sich einen mächtigen Feind und auch Rupert, der mittlerweile von der Hand in den Mund lebt, hat mit dem sehr selbstzufriedenen Jonah noch eine Rechnung offen. Während Englands Ritter gegen Frankreich in den Krieg ziehen, muss der junge Tuchhändler seinen eigenen Kampf ausfechten, um nicht all das zu verlieren, was er sich so hart erarbeitet hat … Harte Arbeit muss auch die Recherche für diesen historischen Roman gewesen sein, in dem Rebecca Gablé einmal mehr äußerst geschickt die realen Geschehnisse und Persönlichkeiten einer geschichtlichen Epoche mit den fiktiven Figuren und deren Lebensläufen in Einklang bringt. „Der König der purpurnen Stadt“ ist dabei so etwas wie ein inoffzielles Prequel zur Waringham-Trilogie, da u.a. Geoffrey Dermond und Gervais of Waringham, Robins Vater, hier kleine, aber nicht unwichtige Rollen spielen. Und auch mit den augenzwinkernden Auftritten des jungen John of Gaunt und dessen Bruder, dem späteren „Schwarzen Prinzen“, gelingt ihr eine äußerst amüsante Verknüpfung. Doch trotz dieser kurzen Gastspiele stehen die Ritter und Adeligen diesmal nicht im Mittelpunkt. Gablé hat stattdessen ihr Augenmerk, wie auch schon in der abgekürzten Inhaltsangabe angedeutet, auf das Wirken der Londoner Händler zur Zeit Edwards III. gerichet. Zu Beginn erleben wir dessen wagemutiges Eindringen in Nottingham Castle, wo er seine Mutter und deren Liebhaber Mortimer festsetzt und einer blutigen Herrschaft damit ein Ende macht. Gemeinsam mit Philippa verhilft er England zu neuer Größe, in großen Maße unterstützt durch eben jene Woll- und Tuchhändler, welche Edwards Kriegspläne finanziell unterstützen und die heimische Wirtschaft mit der Ansiedlung von flämischen Webern und Walkern stärken. Das Gablé aber nicht ganz ohne Adel und Rittertum kann, wird im Lebenslauf Jonahs deutlich. Dessen Aufstieg ist, trotz vieler Rück- und Schicksalsschläge, kometenhaft und scheint, das mekrt leider auch der Leser ziemlich schnell, relativ ungefährdet. Dabei wäre hier Potenzial für mehr vorhanden gewesen. Im Gegensatz zu Robin („Das Lächeln der Fortuna“) und Caedmon („Das zweite Königreich“) ist nämlich Jonah alles andere als untadelig. Hochmut, Selbstherrlichkeit und Gefühlskälte sind nur einige der charakterlichen Schwächen, derer er sich rühmen darf. Ein interessanter Ansatz, der die Figur wohl realistischer und glaubhafter machen sollte, welcher aber am Ende im krassen Gegensatz zu seinen außergewöhnlichen Erfolgen steht. Es gibt fast nichts, was dem glücklichen Jonah nicht gelingt, und eben das sorgt bald für Langeweile. Hätte Gablé diese Figur gewagter entwickelt, sie hätte einen hassenswerten Anti-Helden ergeben. So bleibt sie, zumindest mir, bis zum Ende hin nur unnahbar und unsympathisch. Das die Autorin ihren Schützling nicht derart finster zeichnen wollte, liegt vielleicht auch an William de la Pole. Diesen ebenso genialen wie skrupellosen Kaufmann hat es in der Tat gegeben, und er ist es auch, der den schillernden Bösewicht in dieser Geschichte verkörpern soll. Einziges Manko: Seine Auftritte sind selten, die Gefahr, welche von ihm ausgeht, stets zu gering, als das man um die Helden im Buch bangen müsste. Überhaupt ließen mich die Erlebnisse von Jonah und seinen Freunden, bis auf wenige Ausnahmen, im Ganzen ziemlich kalt. Das Mitfiebern, Mitbangen und -zittern, das die beiden vorherigen Bücher so spannend mache, fehlte mir hier zu oft. Ist „Der König der purpurnen Stadt“ deswegen ein schlechtes Buch? Ganz schnelle Antwort: Auf keinen Fall. Auch diesmal glänzt Gablé mit hohem Unterhaltungswert und einer sprachlich schlichten, aber dafür ungestelzten Geschichte. Sehr geschickt verbindet sie das Leben am könglichen Hofe mit dem komplizierten Geflecht der Kaufmannswelt, wodurch der Leser einen guten Einblick in das Stände- und Gildensystem der damaligen Zeit und dessen Auswirkungen auf den Verlauf des hundertjährigen Krieges erhält. Dieser wird, bis auf die Seeschlacht von Sluis, relativ schnell abgehandelt, was natürlich den Hauptfiguren des Romans geschuldet ist. Besonders lobenswert und hervorzuheben ist Gablés Schilderung der ersten Pestepidemie, welche in den Jahren 1348/49 die Bevölkerung Europas um gut die Hälfte reduzierte. Das Herannahen des „Schwarzes Tods“ und dessen letztendliches Ausbrechen in London wird erschreckend eindringlich in Szene gesetzt. Das Buch endet schließlich kurz vor Beginn der Ereignisse von „Das Lächeln der Fortuna“. Und nicht nur wer wissen will, was aus den beiden liebenswerten Halunken Gervais und Geoffrey werden wird, sollte dieses Buch unbedingt im Anschluss lesen. Insgesamt ist „Der König der purpurnen Stadt“ ein guter historischer Roman, der jedoch an der fehlenden Tiefe und den vor allem sehr eindimensional geratenen Figuren krankt. Gablé kann es eigentlich besser und hat dies insbesondere in der Waringham-Trilogie eindrücklich bewiesen. Trotz all dieser Kritik: Ein Buch, das einen Großteil der Konkurrenz immer noch weit hinter sich lässt und jedem Freund historischer Schmöker ans Herz gelegt werden kann.

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  • Rezension zu "Der König der purpurnen Stadt" von Rebecca Gablé

    Der König der purpurnen Stadt
    carolin_michalke

    carolin_michalke

    04. October 2011 um 21:08

    Hier geht es mal weniger um Kriege und mehr um den Handel. Die Strukturen innerhalb Londons werden beschrieben. Sei es die Tuchhändlergilde oder die Geheime Bruderschaft (quasi die Gilde der Diebe, Mörder, Bettler...der Untergrunds eben) alles hat seine Ordnung. An Jonah wird der Aufstieg eines Kaufmanns beschrieben. Wie märchenhaft reich er wird und wie schnell er alles wieder verlieren kann. Die Königin greift ihm unter die Arme und zusammen setzen sie seine neuen Ideen durch und bringen den englischen Handel auf ein ganz neues Level. Nebenbei lernt man den Vater von Robin of Waringham kennen. Und auch König Edward III wird zu seiner Jugendzeit beschrieben. Der Ausbruch des 100 jährigen Krieges taucht auf und man erlebt das alles mal nicht aus der Sicht des Adels sondern aus der Sicht eines Kaufmanns und wenn man die anderen Waringham Bücher kennt merkt man wie sehr sich diese beiden Sichten unterscheiden können. Eine Hure spielt auch eine wichtige Rolle. Sie kennt die tiefsten Geheimnisse des Staats und der Staatsmänner. Ihre Geschichte ist ein Nebenfaden der Haupthandlung und dennoch so immer wieder eng miteinander verstrickt. Die ersten Pestwellen kommen über das Land und den Schrecken den diese verbreitet hat Gablé wirklich überzeugend eingefangen. Dieses namenlose Grauen könnt man es nennen. Dennoch fehlen mir meine Ritter und Könige da sie wie gesagt nur eine unter geordnete Rolle spielen.

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