Rebecca Gablé Der Palast der Meere

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Inhaltsangabe zu „Der Palast der Meere“ von Rebecca Gablé

London 1560: Als Spionin der Krone fällt Eleanor of Waringham im Konflikt zwischen der protestantischen Königin Elizabeth I. und der katholischen Schottin Mary Stewart eine gefährliche Aufgabe zu. Ihre Nähe zur Königin schafft Neider, und als Eleanor sich in den geheimnisvollen König der Diebe verliebt, macht sie sich angreifbar. Unterdessen schleicht sich ihr fünfzehnjähriger Bruder Isaac in Plymouth als blinder Passagier auf ein Schiff. Nach seiner Entdeckung wird er als Sklave an spanische Pflanzer auf der Insel Teneriffa verkauft. Erst nach zwei Jahren kommt Isaac wieder frei - unter der Bedingung, dass er in den Dienst des Freibeuters John Hawkins tritt. Zu spät merkt Isaac, dass Hawkins sich als Sklavenhändler betätigt - und dass sein Weg noch lange nicht zurück nach England führt.

Etwas schwächer - aber ein immer noch toller Abschlussband der Waringham-Reihe

— Thommy28

Wieder ein tolles Buch von Rebecca Gablé

— Yolande

...leider schwächer als seine vier Vorgänger

— Caro_Lesemaus

Nicht ganz so stark wie seine Vorgänger.

— Germania

Band 5 der Waringham - Reihe ist wieder spannend von Anfang bis Ende. Endet aber ziemlich plötzlich. Außerdem fehlt ein starker Antagonist.

— johannes_quinten

Diesmal entführt es uns nach Übersee. Sehr gelungene Abwechslung der Schauplätze.

— Leseraupe

Wieder ein unterhaltsamer und spannender Einblick in ein Stück englischer Geschichte! Ich liebe die Waringham Reihe ♥

— Aleshanee

Endlich wieder eine Geschichte über Waringham

— Odenwaldwurm

Leider der schwächste Teil der Warringham-Saga

— Sayurichan

Gable erzählt wie gewohnt auf hohem Niveau. Leider das schwächste Buch der Reihe.

— Marvey

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fredhel

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  • Etwas schwächer - aber ein immer noch toller Abschlussband der Waringham-Reihe

    Der Palast der Meere

    Thommy28

    04. January 2018 um 12:54

    Einen kleinen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:Das Buch kann erneut hervorragend unterhalten und verbindet in gewohnt hoher Qualität reale historische Ereignisse mit einer spannenden, turbulenten und mitreißenden fiktiven Handlung. Dem treuen Reihenleser sind die "Waringhams" ja aus den vergangenen Bänden bereits "an´s Herz gewachsen" und auch in diesem Band gelingt es der Autorin die Familiengeschichte mit neuen Protagonisten bestens fortzuführen. Es mag an mir liegen, dass die historischen Persönlichkeiten mich diesmal nicht so faszinieren konnten; sind diese und ihr Leben doch selbst dem durchschnittlich an Geschichte interessierten Leser nur allzuoft bekannt (Elizabeth I. und Mary Stuart zum Beispiel). Neu interpretiert hat sie dagegen den "Seehelden" Francis Drake. Ich hatte erst kürzlich das Buch "Das Fundament der Ewigkeit" von Ken Follett gelesen. Dieses spielt im gleichen Zeitraum, konnte mich aber weniger überzeugen - insbesondere ist Rebecca Gable die Verknüpfung von Historie und fiktiver Geschichte deutlich ansprechender gelungen.Wie immer war der Schreibstil fantastisch und liess mich förmlich "durch die Seiten fliegen" !Ich habe gezögert, ob ich für die ganz leichten Schwächen einen Stern abziehen sollte; habe mich aber in Anbetracht des Gesamteindrucks über alle 5 Bücher hinweg dagegen entschieden. Immerhin waren dabei auch Bände die durchaus einen Stern über die üblichen 5 hinaus verdient gehabt hätten.

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  • Grandiose Fortsetzung

    Der Palast der Meere

    Yolande

    31. December 2017 um 11:20

    Rebecca Gablé ist eine der bekanntesten deutschen Autorinnen und schreibt vorwiegend historische Romane. ich habe schon unzählige Bücher von ihr gelesen, unter anderem auch alle Bände der "Waringham-Saga", von der dieses Buch hier der vorerst letzte Teil ist.Inhalt (Klappentext):England 1560: Als der fünfzehnjährige Isaac das Erbe Hauses Waringham antreten soll, reißt er von zu Hause aus und schleicht sich als blinder Passagier auf ein Schiff. Nach seiner Entdeckung nimmt ihn der junge Matrose Francis Drake unter seine Fittiche, doch bei einem Zwischenstopp auf der Insel Teneriffa verkauft ihn Kapitän John Hawkins als Sklaven an spanische Zuckerpflanzer. Isaac bleibt nur eine Chance, seine Heimat wiederzusehen...Derweil steht Isaacs Schwester Eleanor als Vertraute und und Spionin Elizabeth I. vor schweren Aufgaben. Der Kronrat drängt die junge Königin zu einer Ehe, die sie nicht will, während ihre schottische Rivalin Mary Stewart nach ihrer Krone trachtet. Eleanor muss allen Verschwörern, die eine Frau auf dem Thron für leichte Beute halten, einen Schritt voraus sein, doch als sie eine Liasion mit dem König der Londoner Unterwelt eingeht, hat sie selbst ein brisantes Geheimnis. Und während ein Komplott im eigenen Land das Leben der Königin bedroht, schmiedet Mary Stewart eine Allianz mit dem mächtigsten Mann der Welt...In diesem Roman entführt uns Rebecca Gablé in die Welt von Elizabeth I. Witzig, habe ich doch erst vor kurzem "Das Fundament der Ewigkeit" von Ken Follett gelesen, das genau zur gleichen Zeit spielt. In Gablés Buch konzentriert sich die Handlung allerdings auf England und die Königin, sowie ihr nahes Umfeld. Der Schreibstil hat mich wieder sehr begeistert und ich konnte tief in die Atmosphäre des 16. Jahrhunderts eintauchen. Es gibt viele vielschichtige Charaktere und wenn auch die Hauptprotagonisten vorwiegend fiktiv sind, lernt man auch viel über die historischen Persönlichkeiten. Besonders interessant fand ich die Figur der Elizabeth und ich werde mit Sicherheit möglichst bald eine Biografie von ihr lesen.Fazit: Wieder ein hervorragender Roman meiner Lieblingsautorin, der  trotz seiner fast 1.000 Seiten sehr kurzweilig war.

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  • Der Palast der Meere

    Der Palast der Meere

    nasa

    29. September 2017 um 12:30

    Der Palast der Meere ist der 5te Teil der sagenhaften Waringham Reihe. Bei diesem Buch werden die Leser in die Zeit der Regierung von Elisabeth I. entführt. Man wird in die Jahre 1560-1588 entführt. In diesem Roman werden wieder Fakten und Fiktionen miteinander verwoben und so ist ejn toller historischer Roman entstanden. Die Autorin hat große Persönlichkeiten wie Elisabeth I., Mary Stewart, John Hawkins oder Francis Drake mit ihrer Fiktiven aber sehr liebenswerten Familie Waringham verbunden. Die Schicksale sind eng miteinander verwoben, so ist Eleanor of Waringham das Auge der Königin und ihre beste Freundin. Als Spionin der Königin ist Eleanors Liebe zum König der Diebe natürlich sehr gefährlich und dadurch ist Eleanor angreifbar. Auch ihr Halbbruder Isaac führt ein gefährliches Leben, denn er hat sich auf das Schiff von dem Freibeuter John Hawkins geschlichen. Nach zwei Jahren Sklavendasein auf Teneriffa kommt er frei. Allerdings muss er sich verpflichten im Dienste von John Hawkins zu sein. Das heißt ein Leben auf dem Meer als Freibeuter und Sklavenhändler. Letzteres passt Isaac aber gar nicht.Man merkt schon am Titel des Buches das man sich hier nicht nur im beschaulichen England aufhält, sondern man begibt sich mit Isaac und Co auf weite Reise. Man bekommt tolle Eindrücke über die Seefahrten, über die Neue Welt, exotische Lebensarten, aber auch über Herrschaftsansprüche und eine feministische Regierungsform durch Elisabeth I. Die Protagonisten sind alle sehr gut getroffen, sehr lebendig geschildert und jeder hat seine Ecken und Kanten, was sie nur noch liebenswerter machen. Bei den historischen Personen hat Frau Gable wieder ihren Gespür für Recherche und gezeigt, denn sie sind alle authentisch und geschichtlich belegt dargestellt. Darein hat sie sehr passend ihre Fiktiven Protagonisten platzierte, die weder fehl am Platz noch unauthentisch wirkten. Es war alles abgerundet und sehr lesenswert.Was mich etwas gestört hat waren manche Details die dann doch konstituiert wirkten. Zum Beispiel, das Isaac mitten in der Wildnis auf einen alten Freund traf der ihm das Leben gerettet hat, oder er ausgerechnet die englischen Seemänner aus spanischer Gefangenschaft gerettet hat mit denen er früher zur See gefahren ist. Aber sei es drum es machte am Ende die Geschichte rund und ausgeglichen. Allerdings kann, aus meiner Sicht, dieses Buch nicht ganz an die Vorgänger ran. Mir standen hier, im Gegensatz zu den anderen 4 Bändern, die Familie und das Land bzw das Gestüt  Warigham zu wenig im Fokus. Über Jahrhunderte weg hat man sich an den Mönchskopf gewöhnt an den Anblick der Burg, des sagenhaften Gestüts und den Pferdemarkt der einfach zu Waringham gehört. Es wird immer beiläufig erwähnt, aber man fühlte sich nicht wie zu Hause. Bei den anderen Bändern war das anders.Unabhängig von den anderen Romanen betrachtet ist der Autorin hier trotzdem ein fulminanter Roman gelungen. Ich wurde wunderbar Unterhalten. Das Buch ist für jeden der historische Romane liest etwas, nicht nur für Warigham Fans.

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  • Zwei Waringhams schlagen ihren eigenen Weg ein

    Der Palast der Meere

    Caro_Lesemaus

    20. September 2017 um 18:56

    Nach "Das Lächeln der Fortuna", "Die Hüter der Rose", "Das Spiel der Könige" und "Der dunkle Thron" folgt der fünfte Roman rund um die Familie of Waringham. Das Buch beginnt 1560 während der Herrschaft Elizabeth der I. Eleanor of Waringham ist "das Auge der Königin", was spannende Einblick in die Intrigen und Machenschaften bei Hofe mit sich bringt. Ihr Halbbruder Isaac lebt ebenfalls in London und soll nach plötzlicher Erkrankung seines Neffen, des Erben des Gutes, auf Wunsch seines älteren Halbbruders nach Waringham zurückkehren. Anstatt der Bitte Folge zu leisten, schleicht er sich als blinder Passagier auf ein Schiff - und ahnt nicht, dass er sich damit den Freibeutern direkt ausliefert.Gut gefallen hat mir der im Vergleich zu den Vorgängern neue Ansatz, nicht Waringham selbst das Zentrum des Romans sein zu lassen, sondern zwei seiner Söhne und Töchter, die ihre eigenen Wege gehen. Eleanor, die durch ihre Spionagetätigkeit im ganzen Reich herumreist und doch immer in der Nähe der Königin bleibt. Und Isaac, der entgegen der sonst vererbten, sofortigen Seekrankheit der Waringhams zum Matrosen wird. Sehr spannend waren für mich auch die Ausflüge in die Neue Welt, die Konfrontationen mit den Spaniern, die Londoner Unterwelt.... Über Mary Stewart hatte ich vor einiger Zeit das Buch von Margaret George gelesen, so dass ich hier auch einige Wiedererkennungseffekte hatte.So, wie man es von Rebecca Gablé gewohnt ist, spürt man die lange und tiefgründige Recherchearbeit, die in diesem Roman steckt. Die Figuren sind wie immer überzeugend, es gibt Passagen zum Schmunzeln und Passagen zum Tränchen verdrücken - ob nun aus Freude oder aus Trauer. Ich mag Gablés Schreibstil sehr, sehr gern, welchem sie auch hier treu bleibt. Dennoch fesselte mich das Buch letztlich nicht so sehr, wie seine Vorgänger es konnten. Trotzdem ist es ein sehr guter historischer Roman und die klare Leseempfehlung fällt bei mir schon bei Nennung des Autorennamens. Sie kann es einfach ;) Fazit:Aus meiner Sicht das schwächste Glied in der Waringham-Reihe, aber dennoch lesenswert und wie immer bei Rebecca Gablé hoch informativ.

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  • Großartige Fortsetzung mit frischem Wind :D

    Der Palast der Meere

    Aleshanee

    27. June 2017 um 21:57

    London, 16. JahrhundertDie Rivalität zwischen Elizabeth I. und der schottischen Königin Mary Stewart sowie ihr Kampf um die englische Krone stehen dieses Mal im Mittelpunkt. Aber auch die damalige Seefahrt mit all ihren Entdeckungen und Eroberungen der Neuen Welt.Dabei gibt es zwei wichtige Figuren, aus deren Perspektive die Handlung weitergestrickt wird:~ Eleanor Waringham, die Spionin der Königin, die ihr Leben dem Dienst des Hofes verschrieben hat, bis sie auf einen dreisten Schurken trifft, der ihre Prioritäten auf die Probe stellen wird~ Isaac of Waringham, das schwarze Schaf der Familie, der sich seiner Verantwortung entzieht und sein Glück als blinder Passagier auf hoher See sucht - mit schwerwiegenden FolgenMein Herz schlägt vor allem für Isaac, denn er ist ein Abenteurer und seine Freiheitsliebe ungeachtet aller Konventionen einfach liebenswert! Entgegen aller Widrigkeiten geht er seinen Weg mit viel Mut und Entschlossenheit und lernt auf seinen Fahrten ferne Länder kennen, schließt Freunschaften und hat natürlich auch gegen mächtige Feinde zu kämpfen.Eleanor ist dagegen etwas verstockt, was man aber durch die damaligen Treue und Ergebenheit gegenüber der Königin nachvollziehen kann - damals galt für viele ein Versprechen noch etwas und ihre Verbundenheit zu Elizabeth hat ja auch eine lange Vergangenheit. Die Begegnung mit dem König der Diebe lässt sie allerdings straucheln, trotzdem bleibt sie ihren Überzeugungen treu - was für mich manchmal etwas schwierig nachzuvollziehen war, einfach weil ich eher ein Gefühlsmensch bin und nicht immer so nach dem Verstand handle.Die Abwechslung zwischen den beiden Erzählsträngen führt uns durch die vielen intriganten Machtspiele in den Jahren 1560 bis 1588 und war dadurch sehr unterhaltsam und vielseitig. Einige bekanntere Namen sind mir dabei natürlich auch über den Weg gelaufen, wie z. B. von dem Seefahrer Francis Drake. Besonders schön sind in all den Büchern von Rebecca Gablé die vielen Hintergründe, wie auch zu Details des Königshauses, den Beziehungen zu anderen Ländern und auch dem Beginn des Sklavenhandels, deren man sich nicht so wirklich bewusst ist, wenn man sich nicht intensiv mit Geschichte befasst. Im Nachwort hat die Autorin wieder gezeigt, wie viel davon tatsächlich der Wahrheit entspricht. Natürlich nur insoweit, wie man es durch die geschichtlichen Forschungen weiß, und die Autorin hat diese "echten" Puzzleteile wunderbar in einen spannenden Roman verpackt.FazitIch war wieder total fasziniert von dem farbenprächtigen Hintergrund, der flüssigen Schreibweise und den pikanten Details aus den Überlieferungen, die die Autorin gekonnt mit in die Handlung eingeflochten hat. Diplomatie, Intrigen, Prunk und Politik, ein Sammelbecken an Machtkämpfen und der Familienehre hat die damalige Zeit geprägt - doch nicht jeder hat sich davon beeinflussen lassen, zum Glück! Ein faszinierender Einblick auf ein weiteres Kapitel der englischen Geschichte.© AleshaneeWeltenwandererWaringham Saga1 ~ Das Lächeln der Fortuna (ab 1360)2 ~ Die Hüter der Rose (ab 1413)3 ~ Das Spiel der Könige (ab 1455)4 ~ Der dunkle Thron (ab 1529)5 ~ Der Palast der Meere (ab 1560)

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  • ein Waringham auf See

    Der Palast der Meere

    itwt69

    05. June 2017 um 18:51

    Dieses Mal entführt uns Rebecca Gable in ihrer unnachahmlichen Weise in die Welt der Meeresvorherrschaft des 16. Jahrhunderts. Die einzige Weltmacht Spanien, die nach der Vertreibung der Mauren ein knappes Jahrhundert vorher seitdem die Weltmeere beherrscht, bekommt Konkurrenz durch englische Freibeuter, welche auch ein Stück des Reichtums der Neuen Welt ergattern wollen. Unter ihnen Isaac Waringham, ein weiteres schwarzes Schaf der Familie. Seine Schwester Eleanor ist das "Auge" Königin Elisabeths I. Im Kampf um die Vorherrschaft der christlichen Religionen zwischen protestantischen Engländern und papistischen Spaniern gilt es so manches Abenteuer zu bestehen. Ein ganz ungewohnter Roman, der jedoch nichts vermissen lässt, spielt er doch zum Großteil auf dem Meer. Absolut lesenswert - mal wieder!

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  • Die Geschichte der Waringhams geht weiter

    Der Palast der Meere

    nati51

    03. June 2017 um 18:18

    Der fünfte Band der Waringham-Saga spielt in der Zeit von 1560 – 1588. Neben Elizabeth I., Königin von England, nehmen die Waringham-Nachkommen Eleanor of Waringham und Isaac of Waringham die Rolle der Hauptprotagonisten ein. Beide haben einen eigenen Handlungsstrang, der sie immer nur kurz zusammenführt.Eleanor of Waringham ist bereits seit ihrer Kindheit eine Freundin von Elizabeth I. Da sie gemeinsam aufgewachsen sind, haben sie eine enge Verbundenheit zu einander und Elizabeth vertraut ihr sehr. Eleanor gilt als „Auge der Königin“ und hat eine Rolle zwischen Spionin und Ermittlerin, da sie mehr über Hintergründe sowie Intrigen erfährt, als die Königin. Eleanor verliebt sich in Gabriel Durham, den König der Diebe. Durch diese Konstellation wird sie angreifbarer, hat aber auch den Vorteil, dass sie an andere Informationen gelangt.Ihr jüngerer Bruder Isaac of Waringham soll Nachfolger von Francis Waringham werden, da sein Sohn Lappidot durch eine Krankheit erblindet ist. Isaac entzieht sich der Verantwortung und versteckt sich auf einem Schiff des Freibeuters John Hawkins. Er gelangt über Spanien in die neue Welt und erlebt einige Abenteuer.Durch die zwei doch sehr unterschiedlichen Handlungsstränge führt Rebecca Gablé den Leser auf abwechslungsreiche Schauplätze. Durch Eleanor erfährt man etwas über die politischen Konflikte, die Intrigen und das Leben am Hofe. Lernt Königin Elizabeth besser kennen und ihre Beziehung zu Mary Stewart, der Königin von Schottland. Issac kämpft gegen die Spanier und die Sklaverei, segelt zu exotischen Orten, wo er einige Gefahren überstehen muss. Mir hat der Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen sehr gefallen, da sie doch sehr bunt und vielfältig waren. Die Geschichte um Issac hat mich besonders gefesselt, erinnerte mich ein wenig an einen historischen Abenteuerroman. Die Zeitsprünge zwischen den Buchteilen empfand ich teilweise etwas zu groß, was dem Lesevergnügen trotzdem keinen Abbruch tat.Gekonnt hat Rebecca Gablé wieder historische Personen mit der fiktiven Familie Waringham verwoben. Damit der Leser nicht mit den vielen verschiedenen Namen durcheinander kommt, gibt es zu Beginn ein Personenregister, welches ich gerade in historischen Romanen sehr schätze. Am Ende des Buches wartet wieder ein interessantes Nachwort, in dem man mehr über Wahrheit und Fiktion der Geschichte erfährt.Ich bin wieder begeistert von diesem Buch. Alles wirkt authentisch, lebt mit und von den Figuren und Szenen, die sehr detailliert und bildhaft beschrieben sind. Die Autorin hat es wieder verstanden, für mich Geschichte lebendig werden zu lassen.

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  • Wie geht es weiter mit der Familie Waringham?

    Der Palast der Meere

    Odenwaldwurm

    29. April 2017 um 20:14

    Wie immer schreibe Rececca Gable eine tolle historische Geschichte,der toll recherchiert und spannend geschrieben ist.Man will das Buch ohne Unterbrechung lesen, das natürlich nicht möglich ist. In "Der Palast der Meere" handelt über die Königin Elizabeth die I und Freibeuter Hawkins, Drake und Waringham. In dieser Buch spielt die Geschichte nicht nur in England, sondern auch auf den Weltmeeren. Das sehr interessant ist und der Geschichte gut tut.Wer gerne historische Romane liest, unbedingt lesen.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte 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    • 2656
  • Wieder ein Buch der Waringham-Saga

    Der Palast der Meere

    histeriker

    24. December 2016 um 11:09

    Inhalt:Eleonore und Isaac sind Geschwister, deren Schicksal mit England und Elisabeth der Ersten verbunden ist.Bewertung:Ich liebe die Autorin und deren Stil und habe alle Waringham Bücher gelesen. Es ist das erste Buch, dass ich dreimal angefangen habe und es lag nicht unbedingt an dem Stil. Es war wie gewohnt, angenehm und flüssig. Es lag für mich mehr an den Charakteren, mit denen ich mich nicht anfreunden konnte. Elisabeth mochte ich von Anfang an nicht, sie war mir unsympathisch und mit El bin ich auch nicht wirklich warm geworden. Der einzige mit dem ich etwas anfangen konnte, war Isaac. Etwas ab dem Drittel des Buches war ich aber wie gewohnt der Geschichte verfallen und es las sich gut. Nur den letzten Teil hätte ich nicht haben müssen, so blieb das Buch mit etwas Nachgeschmack behaftet. Es wird sicher kein Lieblingsbuch der Waringham-Bücher werden.

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  • WIE IMMER TOLL RECHERCHIERT - ABER LEIDER SCHWÄCHSTES WARINGHAM-BUCH

    Der Palast der Meere

    Lady_Alexandra

    20. September 2016 um 16:54

    Inhalt 'Du musst dich ändern, Isaac, nicht die Welt um dich herum, hatte Francis gesagt. Mit Trauermiene. Aber Isaac konnte nicht.' Während Eleonor of Waringham als 'Auge der Königin' und Geliebte des Königs der Diebe im Zentrum der Macht angelangt ist und ihrer Freundin Elisabeth I., auch liebevoll 'Bessie' genannt, mit Rat und Tat zu Seite steht, flüchtet ihr jüngerer Halbbruder Isaac vor der ihm angetragenen Macht als zukünftiger Earl of Waringham und schließt sich so zunächst unfreiwillig den englischen Freibeutern um John Hawkings an, um später selbst als 'Robin Hood der Meere' in fremde Weiten aufzubrechen. Zwei unterschiedliche Geschwister in zwei grundverschiedenen Welten ' und doch verbindet sie mehr, als es auf den ersten Moment scheint... Meine Meinung Elisabeth I., Mary Steward, Francis Drake, John Hawkings, Robin Dudley, William Shakespeare ' große Persönlichkeiten, deren Schicksale hier von der Autorin wieder auf gewohnt fundierte Art und Weise mit denen der fiktiven Sprösslinge aus dem liebgewonnenen Waringham-Clan verwebt werden. Als fünfter Band in der im Mittalter gestarteten Waringham-Reihe spielt das Geschehen mittlerweile im Höhepunkt der Renaissance, im goldenen elisabethanischen Zeitalter, wodurch sich der Handlungsort des Buches fast gänzlich aus dem beschaulichen Waringham heraus in die große, weite Welt verschiebt und sich die Charaktere nicht nur sprichwörtlich zu neuen Ufern aufmachen. Tiefe Einblicke in einen feminin geprägten und kulturell vielseitigen Hof, eindrucksvolle Eindrücke der exotischen neuen Welt voller bunter Impressionen, die von Sklaverei, Ausbeutung und kollidierenden Herrschaftsansprüchen überschattet werden und nicht zuletzt die liebevoll mit Leben erfüllten Protagonisten mit ihren Ecken und Kanten, die den Leser in ihre Gedanken- und Lebenswelt entführen, verleihen dem Roman den typischen Gablé-Charme.Auch der Religionskonflikt zwischen Papisten und Reformierten, der England einige Dekaden in Atem hält, wird thematisiert und ein neues Lebensgefühl, bei dem Scheidungen und Emanzipation zunehmend Bedeutung gewinnen, kommt ins Rollen. Selbst kleinere Nebencharaktere geraten nicht ins Vergessen und läuten so immer wieder freudige Wiedersehen ein, die beim Lesen für einige Schmunzler sorgen. Besonders der erblindete Lappidot mit dem ulkigen Reformatoren-Namen konnte mein Herz im Sturm erobern und erfreute mich mit seinem beeindruckenden Werdegang ganz besonders. Zudem stolpert man beim Lesen immer wieder über den ein oder anderen bekannten Vorfahr, dessen Geschichte bereits als Anekdote Einzug ins Waringham-Universum halten konnte und mich so des Öfteren in Entzückung versetzte.Dennoch kann dieser Band der Waringham-Saga nach meinem Empfinden nicht ganz an die Erfolge seiner Vorgänger anknüpfen. Ob einem der Ausflug in die Seefahrt und somit hinaus in die weite Welt zusagt oder nicht, halte ich für Geschmacksache. Ich persönlich hätte allerdings gerne am altbewährten Schema festgehalten und mehr vom geliebten Waringham gelesen, wodurch meine durch die vorherigen Bücher geschürten Erwartungen etwas enttäuscht wurden. Der markante Mönchskopf, der duftende Rosengarten, das umtriebige Gestüt und der über Generationen hinweg erkämpfte Pferdemarkt, die mein Herz stets höher schlagen ließen ' leider blieb das ganz große Wiedersehen hier aus. Ebenso fehlte mir die politische Nähe. Es wird zwar viel über Politik geredet, die Heiratspläne der Königin erörtert und über das weitere Vorgehen mit dem schottischen 'langen Elend' debattiert, die spürbaren Konsequenzen und Handlungen bleiben jedoch größtenteils aus. Wo ich bisher mitten drin im Geschehen war, mich fast schon physisch am Tisch des Hosenbandordens anwesend fühlte, war ich hier meist nur die ferne Zuhörerin, die eine knappe Zusammenfassung der neusten Ereignisse erhielt. Auch einen großen Gegenspieler, der alle meine Antipathien auf sich zieht und beim reinen Lesen des Namens zu Emotionsausbrüchen und Schimpftiraden führt, suchte ich vergebens. Zudem müssen sich die beiden ungleichen Protagonisten die knapp 950 Seiten des Wälzers untereinander aufteilen, sodass die Identifikation mit den beiden Geschwistern nicht so intensiv war, wie in den Vorgängerromanen. Unweigerlich findet man sich so früher oder später in 'Team El' oder 'Team Isaac' wieder'Vor allem jedoch fehlte mir ein übergeordneter Handlungsstrang, der sich als 'großes Ziel', als roter Faden durch das ganze Buch zieht, auf den ich als Leserin hin fiebere und der die bisher immer so eindrucksvoll aufgebaute Spannung voller Hochs und Tiefs, Rückschläge und unerwarteten Wendungen aufrecht erhält. Hier tappte ich oftmals etwas im Dunkeln, wohin die Reise mich nun letzten Endes führen wird. Fazit Es steht für mich außer Frage, dass auch in diesem Buch die hervorragend recherchierten historischen Fakten liebevoll mit Leben gefüllt werden und die Vermischung von Fiktion und Realität, bei der auch auf kleine Details und Anekdoten Wert gelegt wird, großartig ist. Der Erzählstil ist mitreißend und baut eine Verbindung zu den Gedanken und Emotionen der Figuren auf. Aber da mir durch die genannten Defizite vieles verloren ging und doch einige Längen entstanden, bei denen die Handlung vor sich hin plätscherte, würde ich dem Buch 'nur' 3,5 Sterne geben. Das große Feuerwerk konnte bei mir leider nicht gezündet werden, auch da die Messlatte durch die Vorgängerromane enorm (!) hoch lag und sich 'Der Palast der Meere' für mich inhaltlich und stilistisch nicht so richtig in die bisherige Saga einreiht. Meines Erachtens würde das Buch als eigenständiger Roman, losgelöst von der Waringham-Saga, besser funktionieren, da ich dann mit anderen Erwartungen und unvoreingenommen ins Lesevergnügen starte.

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  • Ist nicht mehr mein gewohntes Waringham

    Der Palast der Meere

    sommerlese

    25. August 2016 um 20:47

    "*Der Palast der Meere*" ist mittlerweile der 5. Band der historischen Waringham-Saga von Autorin "*Rebecca Gablé*" aus dem "*Bastei Lübbe Verlag*" mit Erscheinungsjahr 2015. Der Roman führt uns in die Renaissance, mitten in die Regierungszeit von Elisabeth I. in den Jahren 1560-1588 und beschreibt die weitere Entwicklung der Familie Waringham. Hauptprotagonisten sind Eleanor und Isaac of Waringham. Eleanor ist als Spionin der Königin genauestens über die Intrigen und das Leben bei Hofe informiert. Sie unterhält eine uneheliche Bezeihung zum König der Diebe, allerdings protigiert durch die Königin. Ihr Bruder, Isaac of Waringham entwickelt sich vom blinden Passagier und Zuckerrohrsklaven bis zum Freibeuter mit eigenem Schiff. Durch ihn sehen wir die damalige Schifffahrt und die Kämpfe der spanischen Armada aus nächster Nähe. Nachdem die Waringham-Reihe im Mittelalter begonnen hat, spielt das Geschehen des 5. Bandes im Höhepunkt der Renaissance, dem goldenen elisabethanischen Zeitalter. Dadurch verlassen wir die Gegend um Waringham und erkunden die weite Welt. Die Seefahrerära hat jetzt ihre Hochzeit und macht sich zu neuen Ufern auf. Wir tauchen ein in den Religionskonflikt zwischen Papisten und Reformierten, sehen das Leben bei Hofe Elisabeths mit kulturellen Höhepunkten, erleben die neue Welt mit ihren beeindruckenden Ansichten, erfahren Schreckliches über Sklaverei und Ausbeutung und begleiten die Protagonisten auf ihren abwechslungsreichen Lebenswegen mit ihren persönlichen Gedanken und Emotionen. So kennt und liebt man die Romane von Rebecca Gablé. Was ich aber kritisieren möchte, ist das Fehlen eines diese vielfältigen Figuren, Handlungen und Schauplätze mit einem übergeordneten Stranges. Es werden viele berühmte Persönlichkeiten der damaligen Zeit in den Roman eingebaut. Nicht alle werden so glorreich beschrieben, wie man sie kennt. Daneben führen diverse Nebenhandlungen und Figuren durch den Roman. Diese haben mich zwar eindrucksvoll begleitet, aber vor lauter Wendungen der Geschehnisse und Verbindungen der Personen fühlte ich mich etwas verloren. Hier fehlte mir definitiv der rote Faden. Mir hat der mitreißende Schreibstil von Rebecca Gablé wieder ausgesprochen gut gefallen, ihr gelingt es einfach, eine Atmosphäre zu erstellen, die zeitgemäß erscheint. Mich erstaunt immer wieder, wie es ihr gelingt, hervorragend recherchierte historische Fakten mit Leben zu füllen und Fiktion und Realität lebendig zu vermischen. Aufgrund der bisherigen Erfolgsromane liegt die Messlatte allerdings sehr hoch, gegen andere historische Romane gehört die Autorin immer noch zur Spitze und daher gebe ich diesem, auch unabhängig von den anderen Bänden der Reihe zu lesenden Roman, volle 4 Punkte. "Der Palast der Meere" steht für großartige Erzählkraft und Unterhaltung, für Fans der Reihe ist es ein Muss. Andere finden einen bunten historischen Roman mit vielfältigen Figuren und Ereignissen vor, die diese Autorin immer wieder zum Leben erweckt.

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  • Der Palast der Meere - wie immer ein atemberaubender Roman von Rebecca Gablé!

    Der Palast der Meere

    smil3everyday

    22. June 2016 um 17:47

    Inhalt: England 1560, Elenoare of Waringham ist das Auge der Königin, sie hört, sieht und berichtet alles Elisabeth I., sie ist die "Spionin" Nr. 1 der Königin. Sie und Elisabeth I. kennen sich seid ihrer Kindheit und haben viele schwere Zeiten zusammen durchgestanden. Doch ihr Beruf ist nicht immer einfach und eine Familie wird ihr wohl immer verwehrt bleiben, zumahl bekannt ist, dass Elisabeth ihre engsten Vertrauten nur ungern von ihrer Seite lässt. Aber dann begegnet sie Gabriel Durham und ihr Leben ändert sich.Zeitgleich reißt ihr Halbbruder Isaac Fitzgervais of Waringham aus, da er befürchtet zum Erbe ernannt zu werden. "Was hast du ausgefressen? - Gar nichts, Sir. Ich schwöre, ich bin nicht auf der Fucht vor dem Gesetz. Es ist ... eine persönliche Angelegenheit" Er schmuggelt sich auf die Salomon und wird zum Freibeuter, doch auch bei ihm ist es turbulent, er wird unter anderem Verkauft und erlebt einige spannende AbenteuerMeinung: Der Palast der Meere ist der fünfte Band der Waringham Saga von Rebecca Gablé. Und wie auch ihre anderen Werke ein Meisterwerk! Ich liebe ihre Bücher und kann sie einfach nicht beiseite legen. Jedes Buch geht mit einer anderen Generation der Waringhams weiter und jedes Mal schließt man einen neuen mutigen Charakter von ihr ins Herz und leidet, lacht und fiebert mit ihm.

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  • Ein etwas anderer Waringham-Roman

    Der Palast der Meere

    Sommermaedchen23

    08. June 2016 um 17:54

    InhaltLondon 1560: Als Spionin der Krone fällt Eleanor of Waringham im Konflikt zwischen der protestantischen Königin Elizabeth I. und der katholischen Schottin Mary Stewart eine gefährliche Aufgabe zu. Ihre Nähe zur Königin schafft Neider, und als Eleanor sich in den geheimnisvollen König der Diebe verliebt, macht sie sich angreifbar. Unterdessen schleicht sich ihr fünfzehnjähriger Bruder Isaac in Plymouth als blinder Passagier auf ein Schiff. Nach seiner Entdeckung wird er als Sklave an spanische Pflanzer auf der Insel Teneriffa verkauft. Erst nach zwei Jahren kommt Isaac wieder frei – unter der Bedingung, dass er in den Dienst des Freibeuters John Hawkins tritt. Zu spät merkt Isaac, dass Hawkins sich als Sklavenhändler betätigt – und dass sein Weg noch lange nicht zurück nach England führt ...MeinungDer Palast der Meere knüpft fast nahtlos an der dunkle Thron an, denn Isaac of Waringham ist der Sohn von Nick und der jüngere Bruder von Francis und Eleanor. Er lebt bei Philipp Durham, seinem Onkel in London und treibt diesen mit seinen Eigenheiten sich immer in Schwierigkeiten zu bringen in den Wahnsinn. Als er durch einen Krankheitsfall in seiner Familie der nachfolgende Earl of Waringham werden soll beschließt er England zu verlassen. Er flieht vor der Verantwortung und auch vor Waringham. Was ich Anfang gar nicht glauben konnte. Bislang hatte jeder wahnsinnige Sehnsucht nach Waringham, aber im Laufe der Geschichte stellt sich bald heraus warum er Waringham meidet. So landen wir mit Isaac auf der Salomon und bestreiten mit ihm das Leben als Matrose auf hoher See und auch da neigt Isaac dazu sich in Schwierigkeiten zu bringen, in ernstliche Schwierigkeiten, denn mit Captain John Hawkins ist nicht zu spaßen. Er ist Pirat und kennt keine Skrupel, wie Isaac bald feststellen muss. Mit ihm und seiner Crew segeln sie nach Teneriffa. Und dort bereut Isaac schwer sich ausgerechnet dieses Schiff für seine Flucht ausgewählt zu haben, denn es wird eine sehr lange Zeit dauern bis er wieder auf hoher See ist und englischen Boden unter die Füße bekommt. Während Isaac auf See ein gänzlich anderes Leben kennenlernt ist Eleanor of Waringham in London bei Hofe, denn mittlerweile ist Elisabeth Königin von England und Eleanor gilt als ihr Auge. Sie sieht alles und weiß fast alles was im Palast geschieht. Zusammen sind die jetzige Königin und Eleanor durch dick und dünn gegangen. Eleanor gehört mit Robin Dudley zu den engsten Vertrauten der Königin. Was manchmal auch eine Bürde sein kann. Elisabeth wird von allen Seiten bedrängt endlich zu heiraten, um die Thronfolge zu sichern und damit ja kein papistischer König mehr den Thron besteigen kann, denn derzeit sind die Protestanten an der Macht. Doch sie weigert sich, denn sie hat nach dem Tod ihrer Mutter Anne Boleyn geschworen sich niemals einen Mann zu unterwerfen. Als dann auch noch Mary Steward den Thron von Schottland besteigt regieren schon zwei mächtige Frauen jeweils ein Land, aber wär hätte gedacht, dass Mary Steward mal noch ein Problem für Elisabeth werden könnte? Nur all diejenigen, die sich mit der englischen Geschichte auskennen, oder die Nase in dieses Buch stecken. Eleanor mochte ich zu Anfang nicht wirklich. Sie war mir nicht nah genug, wohin gegen ich Isaac gerne mochte, obwohl er diese typische Waringham Eigenheit hat sich ständig und immer mit seiner losen Zunge in Schwierigkeiten zu bringen. In diesem Buch bekommen wir auch wieder mehr Kontakt zu dem König der Diebe. Schon so manch ein Waringham hat sich die Möglichkeit des Kontaktes zum König der Diebe durch die Durhams zunutze gemacht. Um so toller fand ich, dass wir mehr von dem Leben des Königs der Diebe erfahren. Sehr aufregend.Es wäre ratsamer gewesen, den Kopf zu senken und Demut vorzutäuschen. Aber er musste feststellen, dass er das nicht konnte. Er war ein Waringham. Position 2345-2346FazitEin etwas anderer historischer Roman, der nicht mehr viel in Waringham selbst spielt, sondern in der wir mit Isaac of Waringham die Welten der Meere bereisen und und so einen Einblick in das Leben auf See und auch wieder in das eines Königshauses zu bekommen, denn wie gewohnt sitzt ein Waringham in der Nähe eines Königs, in diesem Fall einer Königin.

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  • Eine Saga die nie zu Ende gehen sollte...

    Der Palast der Meere

    MaryKate

    19. May 2016 um 10:04

    In diesem Buch geht es um Isaac und seine Schwester Eleonor die "das Auge" der Königin genannt wird. Isaac ist ein Draufgänger und treibt sie in den zwielichlichtigen Vierteln Londons herum.  Er will weg aus London und versteckt sie als als blinder Passagier auf einem Schiff. Er triftt dabei auf den Freibeuter John Hawkins der im noch viele Schwierigkeiten bereiten wird. Seine Schwester Eleonor ist bei Hofe und ist eine der Hofdamen der Königin. Sie wird  das Auge der Königin genannt, da sie für sie sponiert um zu verhindern, das die Cousine der Königin Mary Stewart ihr den Thron Englands streitig macht. Die Geschichte dreht sie hauptsächlich um Isaac und seine Schwester Eleonor.  Am Anfang fällt es einem etwas schwer in die Geschichte rein zukommen. Da man diesen Erzählstil von der Autorin so nicht kennt.  Etwas das positiv überrascht ist, das die einzelnen Settings im Buch sehr gut beschrieben werden. Isaac kommt ja durch sein Seefahrerleben in der Welt sehr viel herum. Leider wird im ein Pakt mit John Hawkins zum Verhängnis. Dieser verkauft in als Sklaven auf der Insel Teneriffa, wo er auf einer Zuckerplantage arbeiten muss. Er bildet sich schnell eine Meinung zum Thema Sklaven und hält damit nicht hinter dem Berg.  Der Schreibstil ist so gut wie immer so wie man es gewohnt ist. Nach einiger Zeit kommt man immer besser in die Geschichte rein. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen das es um Ende echt recht spannend wurde.  Ich liebe diese Bücher und hoffe sie schreibt noch weiter Bücher. Da ich meine die Geschichte ist noch nicht ganz zu Ende erzählt.

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