Rebecca Gablé Die Siedler von Catan

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Inhaltsangabe zu „Die Siedler von Catan“ von Rebecca Gablé

Ein blutiger Überfall auf ihr Dorf im hohen Norden lässt die Ziehbrüder Candamir und Osmund erkennen, dass ihre Tage in der Heimat gezählt sind. Nach einem Hungerwinter bricht die Gemeinschaft mit neun Schiffen auf, um ein neues Land zu suchen. Ein Sturm verschlägt sie auf jene Insel, die sie nur aus der Sage kennen: Catan ...

Toller, spannender, fesselnder historischer Roman

— Schatzfrau37

schwacher Anfang, aber dann recht gelungene Geschichte.

— dieben

Das bisher schwächste Buch von Rebecca Gablé

— katzekatzekatze

Für mich eines der spannendsten Bücher von Rebecca Gable.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Wer kann schon von sich behaupten ein Buch nach einem bekannten Spiel geschrieben zu haben? Das Experiment ist mehr als gelungen.

— Esther63

Hier mal eine erfundene Welt. Wie immer sehr lesenswert.

— Ansira

Gable mal anders! Lesen lohnt sich.

— Tausendstern

Buch und Spiel von mir gleichermaßen geliebt!

— sommerlese

Beim Lesen der ca. 800 Seiten verliert sich der Gedanke daran, dass dieses Buch auf der Grundlage eines Brettspielklassikers entstanden ist.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Wahnsinnswerk der Autorin, ich hab es in einem Sitz verschlungen

— harakiri

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  • Schöner Roman!

    Die Siedler von Catan

    Schatzfrau37

    08. September 2017 um 21:29

    Dieses tolle Buch habe ich vor einiger Zeit mit Begeisterung gelesen. Mir persönlich hat dieses buch richtig gut gefallen und mich mich von Anfang an gefesselt da ich ihn sehr spannend fand. Ich werde ihn sicher auch wieder einmal lesen.

  • Enttäuschend

    Die Siedler von Catan

    katzekatzekatze

    13. August 2016 um 11:15

    Ich kannte das Spiel und war sehr neugierig, was meine Lieblingsautorin unter diesem Titel geschrieben hat.Es ist nun schon etwas her, dass ich es gelesen habe, aber ich möchte trotzdem noch eine Rezenssion dazu schreiben, weil ich mich noch sehr gut daran erinnere, wie enttäuschend ich dieses Buch von ihr fand.Der Klappentext klingt wirklich vielversprechend. Vor allem spannend fand ich, dass sich das Buch inhaltlich so ein bisschen außerhalb von Gablés "Wohlfühlzone" zu bewegen scheint.Leider finde ich das Buch nicht wirklich gut aufgebaut. Gleich zu Anfang zieht es sich ziemlich, was es schwer macht, wirklich hinein zu kommen und ich hatte mehrmals überlegt, ob ich es nicht zur Seite legen soll. Bis wirklich mal etwas passiert, ist gut die Hälfte des Buches um und anders als bei ihren anderen Büchern tat ich mich doch schwer, einen Lieblings-Hauptcharakter zu finden, mit dem ich mitfiebern könnte. Ich fand eigentlich fast alle Charaktere im Buch unsympathisch. Ich weiß nicht, woran das liegt, da ich von Gablé eigentlich anderes gewöhnt bin.  Ich finde auch den Handlungsverlauf etwas zu abstrus teilweise und das Ende nicht wirklich befriedigend.Vielleicht liegt es daran, dass es sich wirklich außerhalb der Wohlfühlzone bewegt. Aber vielleicht liegt es auch an mir, dass diese Zeit historisch einfach nicht mein Fall ist.Die Lesestimmung, die sich bei allen Gablé Büchern sonst bei mir eingestellt hat, blieb diesmal leider aus. Ich habe es gelesen, weil es von ihr ist und sie meine LIeblingsautorin, aber weiterempfehlen kann ich dieses Buch diesmal leider gar nicht.

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  • Geniale Umsetzung der Spielidee in Buchform

    Die Siedler von Catan

    sommerlese

    Klaus Teuber ist der Erfinder des Spiels "*Die Siedler von Catan*" und die Umsetzung dieser Spielidee in Buchform wurde von "*Rebecca Gablé*" ideal gemeistert. Der historische Fantasy-Roman erscheint im "*Bastei Lübbe Verlag*". Im kleinen Dorf Elasund stehen Überfälle an der Tagesordnung und ein extremer Hungerwinter macht der Dorfgemeinschaft zu schaffen. So beschliessen die Ziehbrüder Candamir und Osmund zusammen mit den anderen Bewohnern in eine neue Welt aufzubrechen: ins wohlgepriesene und gelobte Catan. Die Schiffsreise ist beschwerlich und nach einem schweren Sturm erreichen sie Catan und machen sich dort sesshaft. Die Insel ist fruchtbar und waldreich. Beste Vorrausetzungen für eine Besiedlung. Doch die Siedler haben auch hier mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Es gibt Uneinigkeit unter den Bewohnern und die Streitereien aus der Vergangenheit leben auch hier wieder auf und werden zu einem Kampf. Rebecca Gablé hat ein Händchen für historische Romane, die sie mit ihrem überragendem Geschichtswissen und ihrem einzigartigen Erzählstil zu einem Vergnügen für jeden Leser macht. Ihr gelingt es auch in diesem Buch, lebendig wirkende Charaktere zu erfinden und die Geschichte auf einer interessanten Handlung entstehen zu lassen. Der Ort ist Fiktion, die Zeitdarstellung fusst auf einer realen nordeuropäischen Welt, die Mitte des 9. Jahrhunderts angesiedelt ist und die Welt der Wikinger mit ihren Lebenssituationen und ihrem Brauchtum lebensnah wiedergibt. Der geschichtliche Hintergrund der Handlung zeigt den Konflikt zwischen dem aufkommenden Christentum, im Buch durch den sächsischen Sklaven und ehemaligen Mönch Austin dargestellt, und dem altnordischen Götterglauben. An den alten Riten getreu dem nordischen Glauben der Wikinger halten viele Bewohner weiterhin fest. Das kommt zu Spannungen und Streit, der der Gemeinschaft in ihrer friedlichen Ansiedelung Probleme bereitet. Eine gelungene Umsetzung eines Brettspiels in eine literarische Geschichte, die mit Unterhaltung und Fantasy gespickt ist. Für Fans von Rebecca Gablé ein Muss, ansonsten ein spannender historischer Roman.

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    • 2

    Seehase1977

    01. October 2015 um 15:16
  • Rezension zu "Die Siedler von Catan" von Rebecca Gablé

    Die Siedler von Catan

    vormi

    Eine Spitzenidee, ein Buch auf der Vorlage eines Spiels zu schreiben. Und dann noch von meiner Lieblingsautorin. Und der Inhalt ist so klasse geschrieben, man meint sich wirklich vorstellen zu können wie es in der "Wikingerzeit" zuging. Großes Lob für Idee und Ausführung !

    • 2

    Arun

    17. April 2014 um 23:44
  • Vom Brettspiel auf die Buchseite

    Die Siedler von Catan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. December 2013 um 22:48

    Eignet sich ein Brettspielklassiker auch für ein Buch? Rebecca Gablé stellt sich dieser unwirklichen Aufgabe in dem Roman DIE SIEDLER VON CATAN. Unfruchtbarer Boden, erzürnte Götter, Kriege, Tod und Sklaverei – Alltag für Candamir und seinen Ziehbruder Osmund, die in dieser Welt aufgewachsen sind. Doch nach einem erneuten Überfall auf ihr Dorf Elasund, haben die beiden jungen Männer endgültig genug und suchen mit den anderen Dorfbewohnern nach einer Lösung für ihr Problem. Osmunds Onkel Olaf erinnert sich an ein Land weit entfernt, doch fruchtbar und unbewohnt. So rüstet sich das Dorf und macht sich auf die beschwerliche Reise. Im gelobten Land angekommen, beginnen die Probleme erst aufzukeimen. Keine Hungersnöte und die fehlende Bedrohung von außen lässt die kleine Gemeinschaft auseinanderbrechen. Candamir wird beeinflusst durch seinen Sklaven, seiner Frau und dem Dorfschmied und öffnet sich der neuen Welt. Ihm gegenüber steht kein geringerer als sein Ziehbruder Osmund, der krampfhaft versucht, den alten Glauben und dessen Traditionen nicht aus den Augen zu verlieren. Ganz langsam sickert dieser Konflikt in das Bewusstsein jedes einzelnen, bis es schließlich über sie hereinbricht, wie ein Sturm der jede Kleinigkeit zu emotionsgeladen Diskussionen anschwellen lässt. In dieser überschäumenden Quell an Emotionen werden Freunde zu Rivalen, Familienangehörige werden zu Spione, Sklaven zu wichtigen Beratern und selbst die Götter können sich nicht sicher sein, wer eigentlich auf wessen Seite steht... Beim Lesen der etwa 800 Seiten, die dieser Roman aufweist, verliert sich der Gedanke daran, dass dieses Buch auf der Grundlage eines Brettspielklassikers entstanden ist. Diungo

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  • Rezension zu "Die Siedler von Catan" von Rebecca Gablé

    Die Siedler von Catan

    -nicole-

    28. December 2012 um 13:42

    Als ihr kleines Dorf Elasund kurz vor dem Winter überfallen wird, beschließen die Ziehbrüder Candamir und Osmund zusammen mir ihrer Gemeinde, dass es an der Zeit ist, die alte Heimat zu verlassen. Nach einem schlimmen Hungerwinter bricht die Gemeinschaft mit insgesamt neun Schiffen zu einer abenteuerlichen Reise auf. Ihr Ziel ist die Insel Catan, von der sie schon viel gehört haben. Nach einem schweren Sturm erreichen sie Catan und beginnen ein neues Leben. Aber auch in der neuen Heimat scheint nicht alles perfekt zu sein. Die Siedler werden konfrontiert mit Streitereien, Uneinigkeit und Gefahren... 'Die Siedler von Catan' ist das Buch zu dem gleichnamigen Brettspiel, welches Rebecca Gable' in einen spannenden Roman verwandelt hat. Eine insgesamt gelungende Geschichte. Den Anfang fand ich etwas schleppend, aber dafür konnte ich es später nicht mehr ais der Hand legen. Spannend und Abenteuerlich!

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  • Rezension zu "Die Siedler von Catan" von Rebecca Gablé

    Die Siedler von Catan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mein zweites Buch von Rebecca Gablé, aber nicht mein letzes!

    P.S.: Wenn ein Buch - gerade ein historischer Roman- zwischendurch mal ein bisschen langatmit und öde ist, hört trotzdem nicht auf zu lesen, sonst bereut Ihr es noch ;)

    • 3

    Huebner

    27. October 2012 um 09:28
  • Rezension zu "Die Siedler von Catan" von Rebecca Gablé

    Die Siedler von Catan

    Literati

    21. March 2012 um 12:48

    Inhalt: Die christlichen Völker schreiben etwa das Jahr 850: Die Bewohner von Elasund, einem Küstendorf im hohen Norden, leben vom Fischfang und dem, was sie ihren kargen Feldern in drei kurzen Sommermonaten abzuringen vermögen. Doch als die feindlichen Turonländer das Dorf überfallen, das Vieh stehlen und die Frauen rauben, erkennen die Ziehbrüder Candamir und Osmund, dass ihre Tage in der alten Heimat gezählt sind. Auch Osmunds Onkel Olaf, ein weit gereister Kauffahrer, plädiert dafür, im westlichen Meer ein neues Land zu suchen. Nach einem bitteren Hungerwinter bricht die ganze Dorfgemeinschaft mit neun Schiffen zu einer beschwerlichen Seereise auf. Auch Austin, ein sächsischer Missionar, den die Elasunder zum Dank für seine Sorge um ihr Seelenheil versklavt haben, ist mit an Bord. Auf den Kalten Inseln vor Schottland machen sie zum letzten Mal in der bekannten Welt Halt, um Proviant aufzunehmen, und Siglind, die junge Königin der Inseln, schleicht sich als blinder Passagier an Bord von Candamirs Schiff. Nach drei Wochen schließlich verschlägt ein Sturm die Auswanderer an die Nordwestküste jener Insel, die sie bislang nur aus der Sage kannten: Catan.Odin, erzählt die Legende, habe dieses Land einst erschaffen, um eine schöne Albentochter zu entzücken, und deshalb habe er es vollkommen gemacht. Voller Hoffnung erkunden die Siedler die große Insel, roden Wälder und bestellen den fruchtbaren Boden. Alle Not könnte ein Ende haben, hätten sie nicht ihre Vergangenheit und ihre Zwistigkeiten aus der alten Heimat mitgebrach. . Meine Meinung: Der Roman 'Die Siedler von Catan' war das erste Buch das ich von Rebecca Gablé gelesen habe, obwohl ich das dazugehörige Spiel von Klaus Teuber auch nicht kenne, hat mich die Idee gereizt, welche Geschichte man aus einem erfolgreichem Spiel machen kann. . Der Schreibstil von Rebecca Gablé hat mir sehr gut gefallen.Was mich aber ziemlich gestört hat, war dass das Buch wirklich lange Kapitel hatte, die bis zu 100 Seiten waren. Ich hätte mich über ein paar Zwischenkapitel gefreut, denn ich musste es öfters aus der Hand legen, weil es mich sehr ermüdet hat. . Die Geschichte an sich, fand ich sehr spannend und interessant, doch ich war etwas enttäuscht, das man erst 240 Seiten lesen musste, bis die Dorfgemeinschaft in Catan landen und dort ihr neues Leben beginnen. Ich habe zwar mit einer Vorgeschichte gerechnet, dass diese aber dann dennoch so lange sein wird, hätte ich nicht gedacht. Man hätte diese etwas kürzen können, denn ich wollte nämlich immer wieder abbrechen, weil mich die Storie nicht richtig vom Hocker gerissen hat. Nachdem das Dorf dann in Catan gesiedelt hat, konnte mich die Storie richtig in seinem Bann ziehen. Ich wollte unbedingt wissen was aus Candamir, Osmund und dem restlichen Bewohner wird. . Die Charaktere an sich, waren wirklich gut ausgearbeitet und alle hatten seinen gewissen Charme. Was ich aber ziemlich schade fand, dass mich kein Dorfbewohner richtig in seinem Bann gezogen hat. Ich hatte keinen Lieblingscharakter, was eigentlich bei mir sehr selten vor kommt, aber ich fand das nun auch nicht extrem schlimm, man konnte sich damit arrangieren. . Man muss vielleicht das Spiel gespielt haben, damit man vielleicht mehr interesse an dem Buch hat. Mir persönlich hätte es nun auch nichts ausgemacht, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte, denn mich konnte es eben einfach nicht richtig überzeugen. . Fazit: Ein nettes Buch für Zwischendurch, aber man muss 'Die Siedler von Catan' definitiv nicht gelesen haben. . Infos zum Buch: Titel:Die Siedler von Catan Autor: Rebecca Gablé Verlag:Bastei Lübbe Seiten: 794 Seiten ISBN:3-404-15396-0 Sprache: deutsch Preis: 9,95 € . Bewertung: 3/5

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  • Schuster bleib bei deinen Leisten

    Die Siedler von Catan

    Stefan83

    16. October 2011 um 13:26

    Ist es möglich, aus einem erfolgreichen Gesellschaftsbrettspiel einen ebenso überzeugenden Roman zu zimmern? Eine Frage, die sich eventuell auch Klaus Teuber, Erfinder des Kultspiels „Die Siedler von Catan“, anfänglich gestellt hat, um sich schließlich nach der Lektüre des historischen Epos „Das Lächeln der Fortuna“ an dessen Autorin Rebecca Gablé zu wenden. Diese war, nach beidseitigen Aussagen, sehr angetan von der Idee und stürzte sich mit der ihr eigenen Akribie in dieses Projekt. Herausgekommen ist ein Buch, das trotz der Einarbeitung ihrer profunden geschichtlichen Kenntnisse, nur noch mit Abstrichen als historischer Roman bezeichnet werden und den Vergleich mit z.B. den Werken aus der Waringham-Reihe leider nicht standhalten kann. Eine Enttäuschung also? Nur teilweise, denn auch wenn „Die Siedler von Catan“ die hohen Erwartungen, welche man mittlerweile einfach unwillkürlich an jedes neue Gablé-Werk stellt, nicht erfüllt, auch dieses Werk weiß zu unterhalten, was nicht zuletzt mal wieder an den liebevoll gezeichneten Figuren liegt. Auch wenn Gablé bewusst keine zeitlichen Angaben macht, liegt die Vermutung nahe, dass die Handlung irgendwann zu Mitte des 9. Jahrhunderts im hohen Norden Skandinaviens seinen Anfang nimmt. Dort, in einem kleinen Küstendorf namens Elasund, wird das Leben für die Bewohner zusehends härter. Das Land wirft für die immer größer werdende Gemeinde nicht mehr genug ab und zu allem Überfluss werden die Elasunder auch regelmäßig von den benachbarten Turonländern angegriffen, die bei ihren Raubzügen neben Lebensmitteln auch Frauen und Kinder rauben, um ihr eigenes Volk lebensfähig zu halten. Wer zurückbleibt, verfällt in Trauer oder lässt den Zorn an seinen Nachbarn aus. Auch Candamir und Osmund, Ziehbrüder und Freunde seit Kindesbeinen, leiden unter den Plünderungen. Beim letzten Überfall wurde Osmunds Frau getötet, während Candamir einen Großteil seines Viehs verlor. Die Zukunftsaussichten sind wahrlich mehr als finster. Da kommt plötzlich Hoffnung von gänzlich unerwarteter Seite: Osmunds Onkel Olaf, der wegen seines Reichtums vom Rest der Elasunder verachtet wird, berichtet von einer fruchtbaren Insel weit im Süden, auf die ihn einst auf einer Handelsreise ein Sturm verschlug und welche genug Platz für alle bieten würde. Für Candamir klingt das zu schön, um wahr zu sein. Er misstraut dem gerissenen Händler und will nichts mehr von dieser Insel hören, bis ihn ein schrecklicher Hungerwinter dazu bringt seine Meinung zu ändern. Nun beginnen fast alle Elasunder von dieser neuen Zuflucht zu träumen und als der Winter schließlich zu Ende geht, bereiten sich viele auf den Aufbruch vor. Ein Großteil der Siedler, darunter auch Osmund und Candamir, verlässt Elasund, um sich einmal mehr dem Sturm zu stellen und Olafs geheimnisvolle Insel zu finden. Doch die Reise ist lang und voller Entbehrungen. Nahrung und Wasser werden knapp, Unwetter drohen die Schiffe zum kentern zu bringen, Meuterei bricht aus. Bevor es jedoch dem halsstarrigen Olaf an den Kragen geht, setzt ein gewaltiger Sturm ein. Als die Elasunder ihr Bewusstsein wiedererlangen, finden sie sich auf einer Insel gestrandet vor … Eine Insel, die offensichtlich reich an allem ist und deshalb nur Catan sein kann. Ein Land, das Odin einst schuf und das nun zur neuen Heimat der Siedler werden soll … Vorneweg: Inwieweit und inwiefern sich Rebecca Gablé an der Spiel-Vorlage orientiert und was sie genau davon aufgegriffen hat, kann in dieser Rezension von mir nicht beurteilt werden, da ich „Die Siedler von Catan“ bis heute (Ja, Schande über mein Haupt) noch kein einziges Mal gespielt habe. Einerseits fehlt mir deshalb natürlich der Bezug bzw. werden mir sicherlich einige der Anspielungen entgangen sein. Andererseits kann ich aber dadurch vielleicht die Geschichte an sich objektiver und mit mehr Abstand betrachten. Und diese kommt für eine Gablé nur äußerst zäh in Gang. Wo es sonst gerade der historische Kontext war, den die Autorin so geschickt mit ihrem Plot verknüpft hat, da bleibt hier alles seltsam undefiniert. Man weiß nicht genau wo und wann man sich befindet oder welcher Nationalität die Figuren angehören. Und auch Candamir und Osmund, welche augenscheinlich die Handlung tragen sollen, kommen recht blass daher. Kein Vergleich mit einem Caedmon of Helmsby oder einem Robin of Waringham. Stattdessen mutet das Ganze ein bisschen so an wie ein Fantasy-Roman (nicht zuletzt wegen der Tolkien-Anleihe bei der Catan-Legende), dem man lediglich einen geschichtlichen Touch verpassen wollte. Kurzum: Irgendwie wollt mir der Einstieg in „Die Siedler von Catan“ nicht so recht gelingen und ich musste mich, auch ungewöhnlich für ein Gablé-Werk, ein wenig durch die ersten 100 Seiten kämpfen. Spätestens mit dem Anker lichten der Siedler in Elasund nimmt dann aber auch die Geschichte passenderweise etwas an Fahrt auf, gewinnen die Figuren mehr an Konturen. Die Aufbruchstimmung greift über und besonders der Beginn der Besiedlungsphase weckte bei mir nostalgische Erinnerungen an das von mir so geliebte PC-Spiel „Die Siedler II“. Ging man anfangs noch davon aus, dass die Erzählperspektiven durchgängig zwischen Osmund und Candamir wechseln würden, deutet sich bald an, dass Letzterer im Mittelpunkt der weiteren Geschehnisse stehen wird. Eine gute Wahl, denn Candamir ist es auch, der mir mit seiner grobschlächtigen, aber irgendwie auch herzensguten Art am Besten gefallen hat. Im Vergleich zu ihm können die anderen Figuren nicht ganz bestehen, was unter anderem daran liegt, dass Gablé Gut und Böse ein bisschen zu deutlich gekennzeichnet hat. Hier gibt es gewisse Parallelen zum Aufbau der Siedlung im Brettspiel. Denn wie dort, so musste auch die Autorin beim Buch quasi mit nichts anfangen. Wo sie sonst die Lebensläufe ihrer fiktiven Protagonisten mit denen der historischen Persönlichkeiten grandios verweben konnte, blieb ihr an dieser Stelle nichts anderes übrig, als alles komplett zu erfinden. Trotz dieser dichterischen Freiheit ist doch die Handlung eindeutig erkennbar an der Kultur der Wikinger orientiert, deren Sitten, Bräuche und Traditionen Rebecca Gablé gut recherchiert wiedergibt und welche meines Erachtens auch am besten zur der Geschichte Catans und dem Seefahrer-Hintergrund der Figuren passt. Dabei geht sie, wie schon Bernard Cornwell in seiner Uthred-Saga, näher auf den Konflikt zwischen dem aufkommenden Christentum (welches der eifrige sächsische Sklave und ehemalige Mönch Austin geduldig unter dem Volk verbreitet) und dem altnordischen Götterglauben ein, der letztlich sogar das Spannungselement darstellt und für ein paar überraschende Wendungen im Roman verantwortlich ist. Davon gibt es jedoch leider weniger als sonst, da der Ausgang dann doch insgesamt zu offensichtlich geraten ist. Ansonsten bietet auch „Die Siedler von Catan“ gewohnte, gute Kost. Wie in jedem ihrer Bücher, sonst sind auch hier die Einzelschicksale der kleinen Gesellschaft dicht miteinander verwoben. Alle stehen untereinander in Zusammenhang, keine Tat bleibt wirklich ohne Folgen. Die Personenanzahl ist erfrischend überschaubar und selbst der zeitliche Rahmen, der bei Gablés anderen Werken manchmal mehr als fünfzig Jahre umfasst, bleibt relativ kurz. Insgesamt ist „Die Siedler von Catan“ ein unterhaltsam inszenierter Historienroman mit Fantasy-Anleihen, der dank Gablés herrlichem Stil trotz wenig inhaltlicher Substanz noch eine gute Wertung erreicht und den ich aber dennoch mit Sicherheit kein zweites Mal lesen werde. In diesem Sinne: „Ein netter Ausflug, Frau Gablé. Und jetzt bitte schnell wieder zurück ins mittelalterliche England.“

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  • Rezension zu "Die Siedler von Catan" von Rebecca Gablé

    Die Siedler von Catan

    Dewey

    13. March 2011 um 13:39

    Nachdem das Brettspiel ein großer Erfolg war, wollte der Erfinder nun auch eine Geschichte dazu haben. Er traf sich mit Autoren und wählte Rebecca Gablė. Durch die Zusammenarbeit ist eine wunderbare Geschichte rund um das Leben im alten Dorf, mit dem vielen Angriffen und dem darauffolgenden Aufbruch in eine neue Heimat gut gelungen. Als die Siedler auf Catan landen, finden sie heraus, das es die Insel aus der Legende von Odin ist, die er erschuf um einer Frau zu impornieren, aber sie ihn abwies und er die Insel daraufhin entrückte. Doch seitdem sie in der neuen Heimat angekommen sind, wird alles anders als in Ihrer Heimat. Ein paar werden verstören, weil sie das Gesetz brachen, doch kommen wieder und schädigen die anderen. Dies führt zur Entzweiung der restlichen Familien im Dorf. Alle die ein freieres Leben haben wollen oder nicht mehr Odin als ihren Gott betrachten, verlassen nach einem sehr starken Streit das Dorf und Segeln mit dem Schiff um die Insel herum, bis sie an einer sehr schönen Bucht ihr Lager aufschlagen.

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  • Rezension zu "Die Siedler von Catan" von Rebecca Gablé

    Die Siedler von Catan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. February 2011 um 08:50

    Inhalt: Candamir und Osmund sind wie Brüder im Wikinger-Dorf Elasund aufgewachsen, sind ab keine leiblichen. Eng ist ihre Kindheit miteinander verbunden. So sehr, dass sie gemeinsam beschließe, nach einem verheerenden Überfall auf ihr Dorf, die Insel im Norden zu verlassen und sich auf eine Seefahrt begeben, deren Ende nicht Sicher ist. Nur eine Sage aus ihrer Kindheit erzählte bisher von der Insel Catan. Und diese wollen sie entdecken. Doch wie ist der Seeweg dorthin? Keiner weiß es, nur einer Ahnt ihn... ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: Gablé schreibt einfach einfach und gut, flüssig, nicht anspruchsvoll und doch nicht platt.... ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Wenn man vorher die historischen Romane von Gablé gelesen hat, so kann man hier Parallelen entdecken, die mich nicht so sehr überzeugt haben. Bsp: Auch hier hat es die Hauptfigur mit der Pferdezucht zu tun.... Ein schönes Buch trotz alledem. Schade finde ich nur, dass Gablé so viel "Zeit"/ Seiten für den Anfang und die Seereise verwendet hat. Das wurde mir ab und zu etwas Langweilig. Mich hätte viel mehr interessiert, wie die Geschichte zum Ende hin weiter geht. Schade finde ich auch, dass das Spiel nicht so Detailreich ist, wie das Buch. ** ** ** ** ** ** ***

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  • Rezension zu "Die Siedler von Catan" von Rebecca Gablé

    Die Siedler von Catan

    Rock-n-Roll

    28. October 2010 um 09:33

    Die letzten ca. 200 Seiten des Buches haben mich doch versöhnlich gestimmt, da der Ausgang glaubwürdig ist und eine gewisse Spannung aufgebaut wurde. Bis dahin zog sich das Buch leider sehr, die Sprache fand ich für die Zeit eher unangemessen und ich habe den Verdacht, dass Gable sehr viel kopiert hat; ich danke da an das Verhältnis von Candamir und Olaf vergleichen zu dem von Gabaldon's Jamie Fraser und Jack Randell... selbst die Versöhnung von Candamir und Siglind findet in einem Badehaus statt nach einem heilenden Gespräch... Leser von "Feuer und Stein" werden wissen, was ich meine. Ich hoffe, dass die anderen Bücher von Gable, die ich noch lesen möchte, ideenreicher sein werden.

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  • Rezension zu "Die Siedler von Catan" von Rebecca Gablé

    Die Siedler von Catan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. August 2010 um 20:44

    Da wir in unserem Bekanntenkreis begeisterte "Catan"-Brettspieler sind, musste ich mir natürlich das Buch zulegen, um zu wissen, wie meine Lieblingsautorin dieses Thema umgesetzt hat. Und ich muss sagen, sie hat es brilliant gelöst. Spannend, unterhaltsam und teilweise auch grauenvoll, schildert sie die Umstände, unter welchen die Ziehbrüder Candamir und Osmund zusammen mit mehreren Siedlern ein neues Leben auf der sagenumwobenen Insel Catan aufbauen müssen. Mit viel Schweiß und Fleiß müssen verschiedene Probleme gelöst werden, die am Anfang einer neuen "Siedlung" stehen. Getreide muss angebaut werden, Schafe gezüchtet, Holz geschlagen, Erz und Lehm abgebaut werden. Genauso wie im Spiel fangen alle am Anfang an und entwickeln sich immer weiter. Natürlich gibt es auch die bekannten Querulanten, die versuchen, aus allem immer mehr Kapital zu schlagen. Doch mit viel Zusammenhalt und vor allem durch Freundschaft können viele Probleme gemeinsam gelöst werden. Fazit: Eine bemerkenswerte Umsetzung, wenn man daran denkt, dass Rebecca Gablè eigentlich nur ein Brettspiel als Vorlage hatte. Auch das Hörbuch ist super gemacht.

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  • Rezension zu "Die Siedler von Catan" von Rebecca Gablé

    Die Siedler von Catan

    ZwergPinguin

    13. July 2010 um 14:33

    Eines steht von Anfang an fest, schon bevor man das Buch überhaupt gelesen hat: hier haben sich zwei zusammengetan, um vom gegenseitigen Erfolg zu profitieren - ob nun das Kommerzielle das Hauptanliegen von Teuber und Gablé war oder ob die Idee der Antrieb war, sei dahingestellt. Trotzdem sollte man sich davon nicht beeinflussen oder gar abhalten lassen, das Buch zu lesen, denn geboten bekommt man doch immerhin eine nette Geschichte, die durchaus stattgefunden haben könnte... damals in grauer Vorzeit, wo in Elasund ein wikingerähnliches Volk lebt. So beginnt eine Geschichte von Auswanderung, Seefahrerei, Entdeckung einer Insel und deren Besiedelung und das alles gespickt mit dem, was eine Gesellschaft so ausmacht: Emotionen, Emotionen, Emotionen. Liebe, Hass, Glaubenszwistigkeiten alles wunderbar beschrieben und dabei nehmen die Figuren nach und nach lebhaft Gestalt an. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, lediglich die Darstellung der Religionen (Christentum vs. nordische Gottheiten) gefiel mir nicht so, da sie einerseits recht viel Platz einnahm, andererseits aber recht eindimensional dargestellt wurde - die guten Christen gegen die verbohrten, unaufgeschlossenen Traditionen der Anhänger Odins, die bis auf eine Ausnahme alle negativ dargestellt sind. Das hätte man vielleicht etwas weniger polarisierend darstellen können. Der Schluss wiederum hat mir sehr gut gefallen - ein halboffenes Ende, kein eindeutiges Happyend, aber eben auch nicht zu negativ.

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  • Rezension zu "Die Siedler von Catan" von Rebecca Gablé

    Die Siedler von Catan

    Rush

    01. July 2010 um 17:46

    Spitzenbuch!!! Man hat das gefühl das man selber ein neues Land besiedelt! Sehr gut geschrieben und auch sehr packend! Kann ich nur empfehlen!!

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