Rebecca Gablé Hiobs Brüder

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Inhaltsangabe zu „Hiobs Brüder“ von Rebecca Gablé

England 1147: Eingesperrt in einer verfallenen Inselfestung, fristen sie ein menschenunwürdiges Dasein, weil sie nicht zu den Kindern Gottes zählen: Simon hat die Fallsucht. Edmund hält sich für einen toten Märtyrerkönig. Regy ist ein Mörder und so gefährlich, dass er an einer Kette gehalten werden muss. Losian hat sein Gedächtnis und seine Vergangenheit verloren. Ausgerechnet Letzterem fällt die Führung dieser sonderbaren Gemeinschaft zu, als eine Laune der Natur ihnen den Weg in die Freiheit öffnet. Er bringt die kleine Schar zurück in die "wirkliche" Welt, wo Hunger, Not und Rechtlosigkeit herrschen. Auf ihrer Reise gelangt er zu erschreckenden Erkenntnissen über den Mann, der er einmal war. Und gerade als er einer Frau begegnet, mit der ein Neuanfang möglich scheint, beginnt Losian zu ahnen, dass er die Schuld an dem furchtbaren Krieg trägt, der England zugrunde zu richten droht.

Ein typisches Gablé Buch, wie ich finde. Tolle Charaktere, wenn auch teilweise sehr sonderbar, und super inszeniert durch Detlef Bierstedt.

— KassDi

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    Hiobs Brüder

    Felice

    09. February 2017 um 11:14

    Normalerweise lese ich nicht gerne historische Romane, weil ich u.a. mit den Grausamkeiten und Ungerechtigkeiten des Mittelalters schlecht klar komme (weniger als bei einem Krimi oder Thriller), aber dieses Thema hat mich schon lange interessiert. Da es ein ordentlicher Wälzer ist, an dem ich Wochen lese, habe ich mich für die Hörbuchversion entschieden, allerdings brauchte ich dafür  ebenfalls mehrere Wochen und musste noch die Kürzungen in Kauf nehmen. Dennoch: es war ein wundervolles Hörvergnügen, ich fand es auch gut vorgelesen und habe all die "seltsamen Gefährten" schnell in mein Herz geschlossen. Grausam war es teilweise auch, jedoch nie so sehr, dass ich nicht hätte weiter hören wollen. Vielleicht wage ich mich nun auch an die anderen Gablé-Romane!

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  • Eine Handvoll Männer

    Hiobs Brüder

    locke61

    28. February 2014 um 14:03

    England 1147: Eingesperrt in einer verfallenen Inselfestung, fristen sie ein menschenunwürdiges Dahsein, weil sie nicht zu den Kindern Gottes zählen: Simon hat die Fallsucht Edmund hält sich für einen Märtyrerkönig Regy ist ein Mörder und so gefährlich, daß er an einer Kette gehalten werden muss Losian hat sein Gedächtnis und seine Vergangenheit verloren Wulfric und Godric sind siamesische Zwillinge Oswald ist ein einfältiger Bauernbursche. Ausgerechnet Losian fällt die Führung der sonderbaren Gemeinschaft zu, als eine Laune der Natur ihnen den Weg in die Freiheit öffnet. Er bringt die kleine Schar zurück in die "wirkliche" Welt, wo Hunger, Not und Rechtlosigkleit herrscht. Auf ihrer reise gelnagt er zu der erschreckenden Erkenntnis über den Mann, der er einmal war. Und gerade als er einer Frau begegnet, mit der ein Neuanfang möglich scheint, beginnt Losian zu ahnen, dass er die Schuld an dem furchtbaren Krieg trägt, der England zugrunde zu richten droht. .............................................. Als ich das Buch sah, dachte ich "NEE!" Viel zu dick und ich hatte noch das letzte Buch von Gable in Erinnerung "Die Siedler von Catan", war auch ziemlich dick, hat mir aber nicht so gut gefallen. Dann sah ich es als Hörbuch. Und dachte, was soll's, kann ja nicht viel passieren. Wenn es nicht gut ist, wird es weiter verschenkt. Also hab ich die 12 CD's ganz flott auf mein Handy geladen und mein Hund Filou musste wieder mal dran glauben. Wir liefen mal wieder kilometerweit und Detlef Bierstedt, einer meiner "Lieblingsvorleser" erzählte mir die Geschichte von diesen Jungs im verlassenen Kloster, ihr täglicher Überlebenskampf und der Zusammenhalt und ihre Gemeinschaft, die sich im Laufe der Jahre auf der Insel gebildet hat. Simon freundet sich mit den Zwillingen an und bewundert wie sie auf ihre ganz eigene Art ihr Leben zusammen meistern. Ein schlimmes Unwetter öffnet ein Teil der Mauern und der Weg in die Freiheit ist da. Die Gemeinschaft ist geteilter Meinung. Für die einen ist es der Weg in ein neues Leben und für die anderen stürzt mit der Mauer ihre Sicherheit vor den Gefahren die vom Festland droht. Und was geschieht mit Reggy, dem brutalen Mörder, der einsam, an Ketten gebunden in einem Turm haust. Dann entscheiden sie sich doch noch zusammen auf's Festland überzusetzen und dann jeder seines Weges zu gehen. Aber es kommt immer anders als man denkt. Die Reise der Freunde ist so spannend beschrieben, es gibt Höhen und Tiefen, die Brutalität, die man von den Historischen kennt, taucht immer wieder auf, man kann aber auch schmunzeln - die Zwillinge hab ich sofort ins Herz geschlossen - am Ende findet jeder sein Schicksal.........

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  • Rezension zu "Hiobs Brüder" von Rebecca Gablé

    Hiobs Brüder

    detlef_knut

    12. December 2011 um 20:09

    Erneut stellt die Autorin Rebecca Gablé, die sich nach ihren ersten Krimis nun schon viele Jahre als Schriftstellerin von historischen Romanen einen Namen gemacht hat, unter Beweis, wie gekonnt sie die historisch belegten Wahrheiten mit einer fiktiven Handlung verbinden kann. Gleichzeitig mit dem Roman erschien bei Lübbe Audio das inszenierte Hörbuch, welches als Grundlage dieser Rezension zur Verfügung stand. Die Handlung beginnt im England des Jahres 1147 auf einer kleinen Insel vor der Küste Yorkshires. Hierher werden Menschen verbannt und verbracht, von denen man an anderer Stelle nichts mehr sehen und hören will. Dazu gehören nicht nur Krüppel und Aussätzige, sondern auch Mörder und Menschen, die so manchem Machthaber im Wege stehen. Einer der Protagonisten ist Losian, der auf der Insel so genannt wird, weil er nicht mehr weiß, wer er ist. Er sowie Edmund, der sich für einen Märtyrerkönig hält, Regy, ein hinterhältiger Mörder, Godric und Wulfric , siamesische Zwillinge, und schließlich Oswald, die wohl wegen ihrer geistigen Zurückgebliebenheit liebenswerteste Person dieses Buches, nehmen den jungen Simon de Clare, der wegen seiner Fallsucht (Epilepsie) verstoßen wurde, in die Gemeinschaft der verfallenen Inselfestung auf. Ein mächtiges Unwetter, welches über die Insel hinwegfegt, öffnet der verstoßenen Gemeinschaft unverhofft einen Weg in die Freiheit, den die Männer nicht ungenutzt lassen. So kehren sie in einer waghalsigen Flucht auf das Festland zurück und begeben sich auf die Wanderschaft. Ein nahezu unendliches Abenteuer in einer sehr kriegerischen Zeit Englands beginnt und Losian, der von allen als Anführer akzeptiert wird, beschleicht das Gefühl, Schuld am Krieg um die Königskrone zu sein. Doch auf der Suche nach Losians Herkunft, denn nur seine wahre Identität kann ihm Aufklärung darüber geben, ob er tatsächlich schuldig ist, treffen die Gesellen nicht nur auf feindselige Raufbolde und machthungrige Ritter, sondern sie machen auch die Bekanntschaft eines Henry Plantagenet. Dieser Henry ist kein Geringerer als der Sohn der Kaiserin Maud, die eigentlich anstelle des Königs Stephen de Blois auf dem englischen Thron sitzen sollte. Die fiktive Handlung um Losian und seiner Freunde wurde äußerst geschickt in die Ereignisse um den Machtkampf zwischen dem späteren Heinrich II. und seinem Widersacher Stephen de Blois gesponnen. Die Autorin schafft es auf diese Weise, dem Leser bzw. Hörer die historischen Ereignisse in fast spielerischer Weise nahe zu bringen, ohne dass dieser das Gefühl hat, ein Lehrer mit erhobenen Zeigefinger würde vor ihm stehen. Anhand dieses Buches bzw. Hörbuches macht das Eintauchen in die Geschichte Englands besonders viel Spaß. Die Beschreibung winziger Details ist so vollkommen, dass man glauben könnte, die Autorin hätte mit einer Kamera im mittelalterlichen England gestanden und alles festgehalten. Selbst die Zweikämpfe und Schlachten, die genau wie die Liebe und Zweisamkeit unweigerlich zu einem Abenteuerroman gehören, sind wegen ihrer unnachahmlichen Darstellung fest im Gedächtnis eingebrannt. In Sachen Liebe wird nicht nur die zwischen Mann und Frau zum Thema, sondern einnehmend ist immer wieder die Fürsorge der Schicksalsgesellen untereinander, die wirklich aus tiefem Herzen zu kommen scheint. Da sich die Handlung über fast zehn Jahre hinzieht, ohne dabei auch nur ein einziges Mal von ihrer Spannung einzubüßen, ist die personelle Ausstattung erwartungsgemäß nicht gerade gering. Die auf dem Hörbuchcover enthaltene Liste der historisch belegten Personen ist dabei sehr hilfreich. Bewusst wurde dieses Mal bei der Gestaltung darauf geachtet, die fiktiven Personen nicht in einer Liste zu benennen, um dem Leser/ Hörer die Unterscheidung zwischen realen und fiktiven Personen zu erleichtern. Von besonderer Stärke aber erweist sich die Darbietung des Hörbuches als inszenierte Lesung. Mit opulenten mittelalterlichen Klängen wird in die einzelnen Kapitel und Abschnitte eingeführt, die den mit sehr subtilen Stimmen agierenden Berliner Schauspieler Detlef Bierstedt, auf besondere Weise unterstützen. Musikalisch werden verschiedene Themen benutzt, so dass der Hörer anhand der Klänge auf die Handlung hingewiesen wird: kraftvolles Orchester für Schlachtszenen oder Szenen am Hofe, sanfte Melodien für Momente der Zweisamkeit. Aber nicht nur Musik, sondern auch Geräusche lassen den Hörer in die Handlung eintauchen: Pferdegewieher, Schlachtgetümmel, das Aufeinanderprallen der Schwerter, die Schreie der Besiegten. Alles das, verbunden mit den höchst unterschiedlichen Stimmen des Vorlesers, macht das fast 15stündige Hörbuch zu einem Hörgenuss. Die Inszenierung der Lesung bietet weitaus mehr als nur einen vorgelesenen Roman und stellt aus meiner Sicht deshalb einen Vorteil gegenüber der gebundenen Ausgabe dar. Alleine deshalb, aber nicht nur, ist dieses Hörbuch zu empfehlen. Die Verbindung der historischen Ereignisse mit einer abenteuerlichen Handlung stellt mindestens einen ebenso großen Grund dar. Selbst der Geschichtsinteressierte, der sonst kaum etwas anderes als ein Fachbuch vor der Nase hat, wird seinen Gewinn aus den spannenden Geschichten um Losian und seiner Weggefährten ziehen. _________________ Rebecca Gablé Hiobs Brüder Historischer Abenteuerroman, gelesen von: Detlef Bierstedt Hörbuch, 12 CD, Lübbe Audio, Bergisch-Gladbach ISBN: 978-3-7857-4182-5 _________________ © Detlef Knut, Düsseldorf 2009

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  • Rezension zu "Hiobs Brüder" von Rebecca Gablé

    Hiobs Brüder

    Solitude

    27. May 2011 um 17:18

    Ich habe früher sehr gerne historische Romane gelesen, Medicus, Säulen der Erde etc.. gehörten zu meinen Lieblingsbüchern. Aber irgendwie kommen neuere historische Romane einfach nicht mehr an diese "Kassiker" heran. Hiobs Brüder wurde mir als positive Ausnahmen empfohlen, aber ehrlich gesagt kann ich dem nicht so ganz zustimmen. Ich finde die Charaktere teilweise banal und schlichtweg für die damalige Zeit auch nicht realistisch. Der "gute" Held z. Bsp. der nach Gedächtnisverlust zum Gutmenschen mutiert und sich für die "Judenfrage" und einsetzt und sogar eine Jüdin heiratet. Das fand ich alles sehr konstruiert. Erschwerend kam für mich noch dazu, dass die Hörbuchfassung nicht sehr gelungen ist. Die vom Sprecher imitierten Frauenstimmen sind unfreiwillig komisch, das hätte er besser neutral gelesen.

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  • Rezension zu "Hiobs Brüder" von Rebecca Gablé

    Hiobs Brüder

    seelord

    28. December 2010 um 19:57

    Der wunderbare Roman "Hiobs Brüder" hat bei mir einschränkungslose 5 Sterne erhalten, die Umsetzung als Hörbuch empfinde ich jedoch nicht als so gut gelungen. Detlef Bierstedt ist ein angenehmer Sprecher, wenn er Losian/Alan spricht oder den erzählenden Teil vorliest, wenn es jedoch darum geht, den verschiedenen handelnden Personen identifizierbare Stimmen zu verleihen, dann kommt er m. E. schnell an seine Grenzen. Warum muss er den siamesischen Zwillingen Godric und Wulfric, die im Buch neben Oswald zu meinen erklärten Lieblingen zählten, derartig beknackte Stimmen geben? Um auch den letzten unterbelichteten Hörer daran zu erinnern, dass sie nach mittelalterlicher Auffassung gottlose Freaks waren? Warum versucht er Frauenstimmen nachzumachen, wenn er es so gar nicht kann? Ich glaube, dass nicht nur versierte Hörbuchhörer durchaus in der Lage sind, die verschiedenen handelnden Personen zu erkennen, auch wenn sie nicht durch unterschiedliche Stimmen kenntlich gemacht werden. Deshalb empfinde ich es als doppelt schade, dass der einfühlsam gekürzte und ansonsten angenehm vorgelesene Roman so unnötig verhunzt wird.

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  • Rezension zu "Hiobs Brüder" von Rebecca Gablé

    Hiobs Brüder

    Draco_Tenebris

    15. November 2010 um 21:54

    Mein allererstes Hörbuch, und gleich so ein toller Roman! Da ich mir die Spannung und das Feeling von "Hiobs Brüder" über Monate hinweg behalten wollte, habe ich es mir oft mehrmals angehört bzw., mir immer wieder gewisse CDs angehört, damit ich den Faden an der Geschichte nicht verliere. Ich möchte hier gar nicht viel herum spoilern oder den Inhalt weit ausdehnen, denn das was Rebecca Gablé hier auf die Beine gestellt hat, ist alles andere als ein einfacher, historischer Roman! Man wird regelrecht in das Buch hingezogen, und mit der sympathischen Synchronstimme von George Clooney werden die Figuren noch viel lebendiger! Diese Stimme klingt so anziehend und faszinierend, so das man das Gefühl bekommt, man sei mittendrin im Geschehen. Das Gesamtwerk ist absolut gelungen, und es wurde nicht ein einziges Mal langweilig! Hier wird Geschichte wirklich lebendig! "Hiobs Brüder" ist auf alle Fälle für Freunde von historischen Romanen (oder hierbei Hörbüchern) echt nur weiter zu empfehlen!

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