Rebecca Goldstein Kurt Gödel

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Inhaltsangabe zu „Kurt Gödel“ von Rebecca Goldstein

Sein Unvollständigkeitssatz war revolutionär und schockierte die Mathematiker seiner Zeit: Kurt Gödel (1906–1978) war ein Jahrhundertgenie und der größte Logiker seit Aristoteles. Seine Entdeckung steht auf einer Stufe mit Einsteins Relativitätstheorien und Heisenbergs Unbestimmtheits­relation. Rebecca Goldstein erzählt von Leben und Werk des großen Mathematikers und zeigt einen außergewöhnlichen Menschen, der skurrile und schließlich auch tragische Züge hatte. »Die fesselnde Geschichte einer folgenschweren Idee, des eigenartigen Mannes, der sie entdeckte, und der farbigen Zeit, in der das alles passierte. Ein Juwel.« Steven Pinker

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  • Rezension zu "Kurt Gödel" von Rebecca Goldstein

    Kurt Gödel
    Kaivai

    Kaivai

    08. March 2008 um 12:45

    Metaphysik ist bekannt. Metamathematik viel weniger. Als Anfang der fünfziger Jahre der Physiker Albert Einstein und der Mathematiker Kurt Gödel im amerikanischen Princeton spazierengingen, Tag für Tag, ging die Meta mit ihnen. Meta heißt soviel wie außer oder hinter und darum ging es den beiden sehr. Sie wollten ihre Wissenschaft in das Große Ganze hinein öffnen und es gelang ihnen, indem sie fundamentales entdeckten: bei Einstein war es die Relativitätstheorie und bei Gödel die beiden Unvollständigkeitssätze. Gödel war in dem mathematischen Gebiet tätig, das der Philosophie am nächsten steht: der Logik. Dort tummeln sich auch seine Sätze, die hieb- und stichfest bewiesen sind und die zur Folge hatten, daß die Mathematik vom Kopf auf die Füße gestellt wurde. Die Füße stecken in Socken und in den Socken sind zwei Löcher und wegen dieser Löcher dringt die Mathematik immer tiefer in den Menschen, als dieser in sie und das ist unumkehrbar. Seit Gödel ist das klar. Wers erklärt haben will sollte dies schöne Buch lesen. Wer war Kurt Gödel? Ein großer Unbekannter. Ein Schwieriger. Erinnert an Kafka, den er verehrte. Wie Kafka war auch Gödel fixiert auf geistige Reinheit und darum mußte er sich tief in seine Seele verankern. Im dunklen Raum, wo er der einSame ist, herrscht immer wieder alles überschattende Klarheit. Im hellen Raum, wo sich die Menschen tummeln, herrscht permanent düsterer Nebel. Doch Einstein half dem Einsamen. Bis er 1955 starb. Gödel lebte noch bis 1978. In den Jahren vor seinem Tod studierte Rebecca Goldstein in Princeton. Gödel war ihr Gott. Ein Gott mit einem rosa Plastik-Flamingo im Vorgarten. In ihrem Buch gelingt es ihr diesen Gott auf die Erde zu holen. Ein wenig fremd, aber menschlich. Weniger menschlich ist die Mathematik, speziell die Logik. Rebecca Goldstein erklärt gut, doch ich versteh schlecht. meine Hirnzellen sind schon ein wenig verstaubt. Ist aber nicht schlimm. Das hat mir nix von meiner Freude beim Lesen genommen.

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