Rebecca Hohlbein Das Mädchen aus dem Meer

(18)

Lovelybooks Bewertung

  • 42 Bibliotheken
  • 10 Follower
  • 4 Leser
  • 8 Rezensionen
(3)
(3)
(7)
(5)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Mädchen aus dem Meer“ von Rebecca Hohlbein

Stell dir vor, du fischst eine Göttin aus dem Meer

Eigentlich wartet der Fischerjunge Froh in seinem kleinen Boot inmitten des weiten Ozeans nur auf sein Ende. Doch dann treiben die Wellen ein glitzerndes Bündel auf sein Boot zu – Froh kann seine Neugierde nicht zügeln und zieht das Bündel an Bord. Zu seiner großen Überraschung ist es ein wunderschönes Mädchen mit goldenem Haar: Chita, die Tochter von Göttern, deren Leben perfekt zu sein schien – bis sie Fragen stellte und erkannte, dass die Welt ihrer Eltern eine dunkle ist ...

Anfangs zwar etwas langatmig, legt am Ende aber doch nochmal Tempo zu.

— Buchharmonien

Nicht so meins..

— Frewa

Absolut fesselnder, außergewöhnlicher Fantasyroman, den ich in einer Nacht durchgelesen habe. Mir war die Prinzessin eine Spur zu naiv.

— BluevanMeer

Nach zehn Seiten war ich abgetaucht und nach hundert rettungslos versunken

— Ellanor

Manchmal muss man seine Erwartungen an ein Genre einfach aufgeben und sich auf eine ungewöhnliche Idee einlassen. Es wird belohnt.

— Sarah_O

Stöbern in Fantasy

Prinzessin Fantaghiro - Im Bann der Weißen Wälder

Tolles Setting, starke Heldin, gegen Ende jedoch zu viele Ereignisse und Wendungen auf einmal.

Kati87

Tanz des Blutes

Eine wie gewohnt fantastische Leistung von J. R. Ward!

_catinca

Der Schwarze Thron - Die Königin

Leider eine sehr schwache Fortsetzung. Viele Längen, mit manch gutem Spannungsbogen, zu viele Zeitsprünge... Schade...

LadyOfTheBooks

Bird and Sword

Eine märchenhafte Geschichte von Magie, Liebe und Freundschaft

bookvamp

Die Saat des weißen Drachen: Fantasy-Epos

Eine wirklich tolle Story, die absolut lesenswert ist!!!!

XChilly

Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Abgebrochen auf Seite 112. Die Idee war toll aber an der Umsetzung hat es wirklich gemangelt. Der Schreibstil war absolut nicht meins.

Phina_Chan

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Naja..

    Das Mädchen aus dem Meer

    Frewa

    10. May 2015 um 10:35

    Titel: Das Mädchen aus dem Meer Reihe? / Autorin: Rebecca Hohlbein Genre: (Fantasy)Roman ISBN-10: 3453314816 Verlag: blanvalet Seitenzahl: 507 Preis: 14,99€ Wertung: ♥♥♥ Meine Meinung: Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, ich finde es wirklich wunderschön. Wie gefällt es euch? Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, ich habe nur zum Ende hin einige Beschreibungen übersprungen, weil es mir zu ausführlich wurde. Ansonsten war alles top! Froh ist mir eigentlich sehr sympathisch gewesen, nur konnte ich ihn manchmal nicht ganz nachvollziehen. Er war für mich anfangs ziemlich naiv & nervig aber im Laufe der Geschichte veränderte er sich. (Jama)chita mochte ich am Anfang sehr gerne aber zum Schluss hat sie mich richtig genervt. Sie hat das GANZE Buch durch erzählt und erzählt und erzählt. Sie war mir jetzt nicht unsympathisch (zumindest in der Gegenwart nicht) aber sie hat wirklich durchgängig von ihr und ihrer Vergangenheit gesprochen. Ihre Handlungen in der Vergangenheit haben mich zum Schluss fast wahnsinnig gemacht, ich fand sie unausstehlich. In dem Buch ging es um die Vergangenheit von Chita, ihrer Familie und einer Katastrophe, die sich nicht vermeiden ließ. Es geht auch um die Gegenwart, wie es nach der Katastrophe weitergeht und was jetzt passiert. Leider hat mir das Ganze weniger gefallen, ich hatte mir viel mehr erwartet. Fazit: Mir hat das Buch weniger gefallen, die Protagonistin war sehr naiv & mir fehlte der Bezug zur Geschichte. Ich wurde leider enttäuscht.

    Mehr
  • Innovativ, aber lang

    Das Mädchen aus dem Meer

    Hailey

    18. November 2013 um 17:14

    Die Geschichte von dem "Göttermädchen" und dem Fischerjungen, die auf dem Meer aufeinandertreffen und eine gemeinsame Reise antreten, ist etwas Neues, was vor allem im Bereich des Fantasy-Genres nicht immer leicht ist. Auf eher ungewöhnliche Art wird man mit der Geschichte des Mädchens (Chita) vertraut gemacht, während man über die des Jungen (Froh) immer wieder Bruchstücke erfährt, die aber ausreichen, um sich ein Bild von ihm zu machen. Mir hat das Buch gut gefallen, allerdings war es, besonders aufgrund der Hauptperson, die teilweise ein wenig nerven kann, nicht eines meiner absoluten Favoriten. Rebecca Hohlbein kann aber definitiv schreiben, was besonders an einigen interessanten Wortspielen oder Formulierungen zu erkennen war. Zu empfehlen!

    Mehr
  • Zwei Welten in einem Boot

    Das Mädchen aus dem Meer

    Sarah_O

    10. July 2013 um 13:04

    „Das Mädchen aus dem Meer“ von Rebecca Hohlbein ist ein Fantasyroman, der mir durch sein schlichtes, aber sehr wirkungsstarkes Cover direkt ins Auge gesprungen ist. Von der Autorin selbst habe ich bis auf dieses noch kein Buch gelesen, sie war mir als Tochter von Wolfgang Hohlbein, von dem ich in meiner frühen Jugend sicher eine zweistellige Zahl an Büchern verschlungen habe, aber natürlich ein Begriff. Dennoch, während des Lesens, stellte ich schnell fest, dass das Buch sich vollkommen anders entwickelte, als ich dem Klappentext nach erwartet hatte. Möglicherweise hat es mir dadurch umso besser gefallen… Zunächst einige Worte zum Inhalt: Froh ist ein junger Fischer, der sein kleines Boot vor Tagen schon aufs offene Meer hinaus gesteuert hatte, ohne die Absicht jemals nach Hause zurückzukehren. Er versucht durch seine Tortur Vergebung bei den Göttern zu finden, denn er fürchtet, sie gegen sich aufgebracht zu haben. Eines Tages fischt er ein Mädchen aus dem Wasser, ein Mädchen mit so goldenem Haar, wie er es noch nie gesehen hat. Er hält sie für eine Göttin, doch Chita, so heißt das Mädchen, behauptet, dass es seine Götter gar nicht gibt und beginnt, ihm ihre Geschichte zu erzählen: Von einem Kontinent namens Cypria und ihrem Leben als Tochter eines Herrschers… Schon durch das allgemeine Setting weicht „Das Mädchen aus dem Meer“ von der üblichen Norm der Fantasyromane ab. Wir befinden uns fast ausschließlich auf offener See, die Handlung entwickelt sich aus hauptsächlich aus Chitas Erzählungen, gelegentlich wird auch Frohs Vergangenheit zum Thema. Warum ist er mit seinem kleinen Boot hinaus gepaddelt? Und wie ist Chita dort hingekommen? Was hat es mit der großen Welle auf sich, von der sie erzählt, kann Froh ihr überhaupt glauben? Denn das, was sie erzählt, klingt in seinen Ohren doch recht abenteuerlich – vielleicht hat die vermeintliche Göttin eine blühende Phantasie. Oder haben die Götter Chita zu ihm geschickt, als Teil seiner Strafe? Der gesamte Roman lebt neben einer sehr komplexen Hintergrundgeschichte von dieser Dynamik zwischen Chita und Froh – von zwei Welten, die aufeinander treffen und vieles in Frage zu stellen. Dass Froh sich gelegentlich fragt, ob Chita zu ertragen nicht vielleicht tatsächlich zu der Strafe gehört, die er von den Göttern erwartet, wundert auch den Leser mit der Zeit nicht mehr. Chita ist nicht gerade mit Taktgefühl ausgestattet. Nicht nur, dass sie Froh unentwegt als „Primitiven“ bezeichnet, sie zerstört mit ihrer Geschichte auch ganz ohne Samthandschuhe sein gesamtes Weltbild. Doch gleichzeitig ist Chita einfach Teil ihrer Welt – was für Froh und den Leser grausam oder unmoralisch erscheint, ist für sie nicht ungewöhnlich. Außerdem ist sie noch jung und auf der Suche nach ihren Wertvorstellungen. Chita ist ein verwöhntes, überhebliches, naives Mädchen, das zudem über beide Ohren verliebt ist. Sie erzählt von ihrer Kindheit als Tochter eines der Herrscher von Cypria, und davon, wie sie nach und nach die grausamen Seiten ihres Vaters und des gesamten Landes kennen lernte, wie sie begann nachzudenken und zu hinterfragen. Dabei übertreibt sie gerne, präsentiert sich mal bockig und gelegentlich sehr rachsüchtig, wobei sie sich natürlich grundsätzlich im Recht sieht - kurz: Sie ist unfreiwillig komisch. Die verwöhnte Tochter aus gutem Hause nimmt man ihr direkt ab und dennoch spürt man auch ihren guten Kern. Ein ganz starker Charakter, den ich einerseits schnell ins Herz schloss, dessen Ecken und Kanten aber gelegentlich auch dazu führten, dass ich Mitleid mit Froh hatte. Immerhin war er gefangen mit ihr in einem kleinen Boot auf offener See – ohne Fluchtmöglichkeiten, um ihrem teilweise etwas unverständlich und unzusammenhängend wirkenden Geplapper zu entkommen. Allerdings führt die außergewöhnliche Perspektive dieses Romans auch dazu, dass der Leser oft an Frohs Stelle tritt. Wenn Chita erzählt, werden ganze Kapitel zu Monologen, nur unterbrochen von gelegentlichen Zwischenfragen Frohs, die Chita entweder daran erinnern, gewisse Dinge näher auszuführen, oder sie auf den Boden zurückholen, wenn sie sich in eine Sache hineinsteigert, übertreibt, offensichtlich zu sehr ausschmückt oder vielleicht auch ein kleines Bisschen lügt. So stellt Froh also genau die Fragen, die auch der Leser in diesem Moment im Kopf hat, und Chita, die diese Fragen aufnimmt und ansonsten ohne Unterbrechungen in der Ich-Perspektive erzählt, scheint direkt mit dem Leser zu sprechen. So entstehen zwei Handlungsstränge – Gegenwart und Vergangenheit – und der Leser ist immer mittendrin. Ein ungewöhnlicher Aufbau, der mich allerdings direkt in seinen Bann zog. Ein außerordentlich guter, recht anspruchsvoller Schreibstil rundet das Bild ab. Die Handlung selbst ist komplex. Sie durch Chitas eher egozentrische Sichtweise zu erschließen erfordert Aufmerksamkeit. Insgesamt ist „Das Mädchen aus dem Meer“ tiefgründiger und nachdenklicher als ich es beim Fantasy-Genre erwartet hätte. Vieles erinnert an reale, gegenwärtige oder historische, Konflikte. Durch Chitas eigenwillige Erzählweise lockert sich diese Nachdenklichkeit gelegentlich und auch diese Diskrepanz zwischen Inhalt und der kindlich-naiven, teilweise oberflächlichen Erzählerin mit fragwürdiger Moral bereichert den Roman. Das Ende ging mir ein wenig schnell – mein einziger Kritikpunkt an einen ansonsten überraschenden Roman mit unerwarteter Tiefe. Dennoch brachte es noch einmal eine Wendung und neue Sichtweisen mit sich. Besonders schön: Beide Figuren, Chita und Froh, lernen voneinander und entwickeln sich. Fazit: „Das Mädchen aus dem Meer“ ist ein ungewöhnlicher Fantasyroman. Ein einsames, ungleiches Paar auf offener See, umgeben von einer tiefgründigen, komplexen Handlung, wie ich sie ursprünglich gar nicht erwartet hätte. Wer sich auf diese außergewöhnliche Idee und den schwierigen Charakter Chitas einlassen kann, wird nicht enttäuscht werden. 5 Sterne

    Mehr
  • Bin ich mit zu hohen Erwartungen ran?

    Das Mädchen aus dem Meer

    SophiesLittleBookCorner

    05. July 2013 um 21:48

    Äußeres Erscheinungsbild: Mittlerweile sollte allen klar sein, dass ich ein absoluter Coverkäufer bin. Das Cover ist einfach wunderschön. Es zeigt Chita mit ihren goldenen Haaren und passend dazu und zum Kleid wurde der Rest des Covers schlicht in schwarz gehalten. Das Ganze wirkt sehr edel. Auch der Titel passt ganz wunderbar. Und erst der Klappentext: Der versprach mir nämlich eine außergewöhnliche und spannende Geschichte mit Meerwesen und Göttern. Doch außergewöhnlich und spannend bekam ich nicht wirklich. Die Götter zeigten sich von ihrer gehässigsten Seite, doch Froh konnte es ihnen nicht verübeln. Eigene Meinung: An das Rezensieren gehe ich mit ein paar Bauchschmerzen heran. Denn es handelt sich hierbei um das erste Buch, dass ich vom Heyne Verlag als Rezensionsexemplar bekommen habe. So gerne wollte ich es mögen, aber das ist leider nicht eingetreten. Tja, Leseexemplar hin oder her, ich werde euch (und natürlich auch dem Verlag) meine ehrliche Meinung präsentieren. Die Idee ist so herausragend und es hätte etwas so Tolles, ja sogar Göttliches, dabei herauskommen können, doch irgendwie hat Frau Hohlbein ihre Möglichkeiten nicht vollkommen ausgeschöpft. Götter gibt es eigentlich gar nicht und das Meer spielt auch nur eine untergeordnete Rolle (mal davon abgesehen, dass das ganze Buch auf diversen Booten spielt). Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt und Seite für Seite sank mein Ansporn weiterzulesen. Selten habe ich eine so langatmige Handlung gehabt. Die ersten paar hundert Seiten passiert rein gar nichts und dann als was passiert, wird das so schnell abgehandelt, dass ich mich gefragt habe, welche Prioritäten die Autorin beim Schreiben hat. Sie scheinen sich gänzlich von denen zu unterscheiden, die ich beim Lesen habe. Das Buch ist in zwei Handlungsstränge gegliedert. Zum einen in den, den der Erzähler aus Frohs Perspektive erzählt und der eigentlich recht nett zu lesen war und dann in den, den Chita erzählt. Und hier ist eines meiner größten Probleme mit dem Buch: es ist ein Monolog in welchem sie ihre Erlebnisse der Vergangenheit schildert.!! Sie erzählt hunderte von Seiten (mit kleinen Unterbrechungen) und damit konnte ich partout nichts anfangen. Schreibstil: Siehe Handlung. = Langatmig und viel zu komplex. Hauptcharakter Froh empfand ich als nett, aber zu gläubig. Weiter ausgearbeitet war er nicht (schade!), denn er sagte mir von allen am Meisten zu. Chita ist verzogen und Ich-bezogen und arrogant und einfach nur das reiche Mädchen, das immer alles hatte; absolut unsympathisch. Cocha hingegen fand ich eigentlich recht gut, nur was er von Chita will wird mir weiß Gott nicht klar. Sie ist so nervig (und das weiß er sogar!!) und er liebt sie trotzdem. Tja und hier wären wir bei der Beziehung zwischen Chita und Cocha. Erst hassen sie sich, was recht nett zu lesen war und auf einmal lieben sie sich. Puff, innerhalb von ein paar Seiten. Was hab ich verpasst? Das beste am Ende war, dass es zu Ende war. (Scherz beiseite.) Zum Ende kam endlich mal so etwas wie ein Fitzelchen Spannung auf, auch wenn das Ganze nicht überraschend war. Fazit: Vielleicht liegst am Genre? So sehr Fantasy, mit eigener Welt und eigenen Begriffen habe ich noch nie gelesen. Vielleicht sagt es reinen Fantasylesern mehr zu, doch meins wars mit Sicherheit nicht. Ein ganz bezauberndes Cover und eine toller Rückentext, nur das was dazwischen war konnte mich nicht überzeugen. Langatmig, lästige Charaktere und eine Schreibweise, die ich grausig finde.

    Mehr
  • Sehr enttäuschend

    Das Mädchen aus dem Meer

    InaVainohullu

    09. June 2013 um 11:31

    Das schlichte und dennoch sehr anmutig wirkende Cover in Schwarz und Gold, sowie der ansprechende Klappentext hatten mich schnell in ihren Bann gezogen und ich hatte mich auf ein großartiges Lesevergnügen gefreut. Allerdings wurde ich enttäuscht, denn die Geschichte kommt nur sehr schwer in Gang. Rebecca Hohlbein erzählt aus zwei Perspektiven. Aus der des Fischerjungen Froh, die sich recht leicht und angenehm lesen lässt, und aus der Perspektive Chita's, dem Mädchen aus dem Meer, die ich sehr verwirrend fand und die mir nicht gefallen hat. Chita verliert sich in "arroganten" Monologen und wenn Froh doch einmal etwas erwidert, wird diese Erwiderung leider nicht durch Satzzeichen angeführt, was in meinen Augen für einen sehr stockenden und irritierenden Lesefluß sorgte. Immer wieder gibt es sehr lange Strecken auf denen nichts passiert und die sich ins beinahe Unerträgliche ziehen, so etwas wie Spannung kommt erst im letzten der drei Teile, in die das Buch gegliedert ist, auf und da ist es schon zu spät um mich noch zu überzeugen. Ich musste mich ständig fragen wohin das Ganze eigentlich führen soll und zum Weiterlesen musste ich mich regelrecht aufraffen.  Auch mit den Protagonisten wurde ich nicht richtig warm.  Froh, der mir eigentlich recht sympathisch, wenn auch schon fast zu gottesfürchtig erschien, blieb in meinen Augen eine zu oberflächlich gezeichnete Figur, was es schwer machte, eine Verbindung zu ihm herzustellen.  Die einzigen, annähernd gut herausgearbeiteten Charaktere waren Chita und Chochas, die sich als Kinder eher weniger mögen und sich später ineinander verlieben. Diese Verliebtheit kommt erst schleppend und dann viel zu schnell in Gang. Chita wirkt auf mich sehr egoistisch und verzogen und ihre ganze Art war mir von Anfang an so unsympathisch, das ich mich auch im Verlauf der Geschichte nicht mit ihr anfreunden konnte.  Die Handlung ist ganz gut ausgearbeitet, wenn man auf Fantastisches steht. Mir waren die unterschiedlichen Begriffe, Länder, Lebensweisen, etc. leider an manchen Stellen viel zu komplex. Da hätte man auf den über 500 Seiten, die sich ohnehin schon unspektakulär in die Länge ziehen, besser etwas mehr Energie auf die Ausarbeitung der Charaktere als auf die Handlung verschwenden sollen.  Fazit:  Mich hat die Geschichte weder berührt, noch unterhalten, noch überzeugt, was ich ehrlich sehr schade fand, da ich mir vom Klappentext her so viel davon versprochen hatte. Ich denke, wer auf Fantasy steht der wird hier voll auf seine Kosten kommen, mir hat das Buch leider nicht gefallen, was vielleicht auch einfach am persönlichen Geschmack liegt. 

    Mehr
  • Rezension: Das Mädchen aus dem Meer

    Das Mädchen aus dem Meer

    ForeverAngel

    24. May 2013 um 14:28

    Inhalt Froh hat eigentlich nicht damit gerechnet, seinem Namen jemals wieder gerecht zu werden. Nach einer in seinen Augen großen Sünde, fährt er aufs offene Meer hinaus, um sich selbst zu bestrafen. Er hat nichts bei sich. Keine Nahrung. Kein Wasser. Nichts, uum Fische zu fangen. Doch die Natur scheint größere Pläne mit ihm zu haben, denn wann immer derr Tod näher rückt, schenkt das Meer im Fische und der Himmel frisches Wasser. Froh weiß nicht, was es damit auf sich hat, warum er verschont wird, anstatt bestraft zu werden. Bis eines Tages eine Frau in sen Boot gelangt. Eine wunderschöne Frau mit einem schuppigen Schwanz. Eine Göttin... Meine Meinung Allgemein Wenn man den Namen Hohlbein hört, denkt man unweigerlich an Wolfgang und Heike, die deutschen Fatansy-Autoren schlechthin. Nun versucht sich auch der Nachwuchs an der Schriftstellerei, was nahe liegt. Ebenso unweigerlich möchte man Vergleiche ziehen, dich das versuche ich zu vermeiden, schleißlich sind und bleiben es unterschiedliche Autoren. Das Mädchen aus dem Meer ist eine fantasievolle Geschichte, die in einer fremden Welt spielt. Diese Welt ist leider erst sehr spät - wenn überhaupt - greifbar. Es werden viele Neologismen verwendet, die nicht wirklich erklärt werden, aber leider nicht selbsterklärend sind. Anfangs wirkt diese fantasievolle Welt recht unzugänglich. Das ändert sich erst mit der Zeit. Zeit ist ein weiterer wichtiger Punkt. Diese Geschichte hat eine lange Vorlaufzeit, es dauert über hundert Seiten bis es anfängt, interessanter zu werden. Der erste Abschnitt ist sehr zäh und auch danach baut sich nur langsam so etwas wie Spannung auf. Figuren Die Figuren sind mir eigentlich zu blass. Chocas und Chitas sind ganz gut herausgearbeitet, aber alle anderen Haupt- wie Nebenfiguren bleiben blass und entwickeln kein Eigenleben, sie bekommen kein Gesicht. Dabei wäre bei einer Länge von über 500 Seiten genügend Zeit gewesen, die Charaktere der einzelnen Figuren herauszuarbeiten und sie originell zu gestalten. Sehr schade ist, dass auch Froh, mit dem wir die Geschichte beginnen, sehr blass bleibt. Der Leser erfährt so gut wie ncihts über ihn oder sein Leben und so rückt er in den Hintergrund. Plot Für meinen Geschmack hätte der Plot besser ausgearbeitet werden können. Ich würde die Geschichte nicht als langweilig bezeichnen wollen, aber Spannung vermisse ich trotzdem. Es gibt kaum aufregende oder dynamische Szenen, mir fehlt das Gefühl des Mitfieberns und Mitleidens. Auch die Liebesgeschichte zwischen Chitas und Chocas hätte etwas besser ausgearbeitet werden können. Es gibt einen riesigen Sprung zwischen Nicht-Zusammensein und Zusammensein, man hat als Leser das Gefühl, eine wichtige Entwicklung verpasst zu haben. Sprache Sprachlich ist es noch nicht ganz rund. Mir gefällt der Perspektivenwechsel von Froh zu Chitas, allerdngs bevorzuge ich die Einhaltung eines Stils. Froh wird aus dem personalen Erzähler beschrieben, Chitas aus dem Ich-Erzähler. Ich bevorzuge da ein Entweder-Oder, kein Und. Allgemein finde ich die Sprache noch etwas gestelzt, sie liest sich noch nicht hundertprozentig flüssig und manchmal etwas zu gewollt. In Verbindung mit der fehlenden Spannung und den blassen Figuren schmälert das das Lesevergnügen leider. Fazit Eine Geschichte mit viel Fantasy, an deren Umsetzung aber noch gearbeitet werden kann. 3 von 5 Punkten Cover 1 Punkt, Idee 1/2 Punkt, Plot 1/2 Punkt, Sprache 1/2 Punkt, Figuren 1/2 Punkt ~*~ Heyne ~*~ 512 Seiten ~*~ ISBN: 978-3453314818 ~*~ Broschiert ~*~ 14,99€ ~*~ 13. Mai 2013 ~*~

    Mehr
  • Zäh und ziemlich un-magisch

    Das Mädchen aus dem Meer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. May 2013 um 15:44

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Wolfgang Hohlbein stehe ich ja mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber. Ein paar seiner Bücher finde einfach absolut großartig, ein paar total grauenhaft. Und weil ich eben auch nur ein Mensch bin, stand ich auch den Werken seiner Tochter Rebecca Hohlbein erstmal sehr skeptisch gegenüber. Mit “Himmelwärts” hat sie mich dann aber unglaublich faszinieren können, weshalb ich mich dementsprechend auch sehr auf “Das Mädchen aus dem Meer” gefreut habe. Leider hat sich das allerdings als wenig faszinierend herausgestellt. Zuerst einmal fand ich die Inhaltsangabe sehr irreführend, denn von “Göttern” im magisch-mythologischen Sinne kann hier beim besten Willen keine Rede sein. Ja, Protagonist Froh, dessen wahren Namen wir nie erfahren, hält Chita lange für eine Göttin, liegt damit aber völlig falsch, denn eigentlich ist sie genauso normal und menschlich und nicht-magisch wie er. Generell gibt es hier in dem Sinn keine Magie, lediglich eine Welt, in der sich die Menschen ganz unterschiedlich entwickelt haben. So erinneren Froh und seine Art zu leben sehr an indigene Völker unserer Welt, mit einem starken Glauben an Naturgottheiten und ohne wissenschaftliche Kenntnisse über ihre Welt, weshalb sie einen vergleichsweise primitiven Lebensstil haben. Ganz anders Chita, die auf einem anderen Kontinent lebt, in einer Gesellschaft, die ein wenig an die ägyptische Hochkultur erinnert, technisch und wissenschaftlich sehr weit fortgeschritten ist, gleichzeitig aber eben doch gedanklich ziemlich mittelalterlich ist. An sich ein nicht uninteressantes Konzept nur leider hat mir die Umsetzung einfach absolut gar nicht gefallen. Denn im Grunde genommen ist der Großteil der Geschichte ein Rückblick. Froh fischt Chita aus dem Meer und sie fängt an ihm ihre Geschichte zu erzählen. So spielt immer ein Kapitel in Frohs Fischerboot, in der Gegenwart, und eins in der Vergangenheit, erzählt von Chita. Die war mir dabei einfach nur unsympathisch. Eigentlich sollte man meinen, dass die Chita in Frohs Boot aus den Ereignissen, von denen sie erzählt, gelernt hat und nicht mehr das egozentrische, verwöhnte und völlig naive Biest vom Beginn ihrer Erzählungen ist, aber Fehlanzeige. Sie kommt im Gespräch mit Froh wahnsinnig unsympathisch rüber und ich konnte einfach gar nichts mit ihr anfangen. Auch die Art, in der sie ihre Geschichte erzählt, hat mir nicht gefallen, ihre Übertreibungen und Ausschweifungen machen sie nicht nur zu einer rundum unzuverlässigen Erzählerin, sondern lassen sie auch schrecklich hochnäsig wirken. Froh war da zugegebener Maßen etwas besser, allerdings bekommt man von ihm auch nicht allzu viel mit. Denn abgesehen von einigen wenigen Kommentaren, die sich an einer Hand abzählen lassen, die er in Chitas Erzählung einwirft, und den Kapiteln auf seinem Boot, in denen er zwar nicht der Ich-Erzähler ist, die aber zumindest aus seiner Sicht erzählt werden, kommt er überhaupt nicht zu Wort. Daher hatte ich einfach das Gefühl, dass ihm jegliche Tiefe fehlt, wodurch ich nicht wirklich etwas mit ihm anfangen konnte. Generell habe ich mich immer wieder gefragt, was eigentlich der Punkt dieser Geschichte ist, denn die Handlung zieht sich stellenweise bis ins Unerträgliche. Ja, es gibt spannende und interessante Punkte, aber die sind relativ weit verstreut und die langen Strecken dazwischen zäh und nervtötend. Auch die Tatsache, dass ich mit Chita einfach partout nicht warm geworden bin, hat natürlich erheblich dazu beigetragen, dass ich stellenweise doch sehr mit der Geschichte zu kämpfen hatte. Alles in allem hat mich “Das Mädchen aus dem Meer” doch ziemlich bitter enttäuscht. Die Idee fand ich gut, die Erzählweise eigentlich auch nicht schlecht, da doch recht innovativ, nur leider hat mir hier die Protagonistin einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn die war in meinen Augen weitestgehend unsympathisch. Lesen lässt sich Rebecca Hohlbeins neuster Roman, viele wird er bestimmt auch mit seiner spannenden Welt in seinen Bann ziehen können, mir hat es aber einfach keinen Spaß gemacht.

    Mehr
  • 3 1/2* Der Gottesfürchtige und die Fremde mit dem goldenem Haar!

    Das Mädchen aus dem Meer

    Bathory

    17. May 2013 um 08:22

    Das Cover, auf den ersten Blick recht einfach, gefällt mir aber wirklich sehr gut. Es zeigt eine Frau (Chita) unter Wasser, ihr Kleid ist so golden wie ihr Haar und wirft Sternenglitzer ab. Titel und Name der Autorin ist passend dazu gehalten. ZITATE: "Aber dein Haar...", flüsterte er. "Es ist aus Gold. Und deine Augen sind aus...Meer. Du bist eine Unsterbliche. Du bist eine Göttin." S. 11 Mein Name ist Jamachita Mirano Kantamar aus der zwölften Generation der Kantamar- Dynastie. S. 15 INHALT: Eine gewaltige Flutwelle treibt dem junge Fischer Froh eine wunderschöne Fremde in sein Boot, die ihm eine unglaubliche Geschichte erzählt... LESEEINDRUCK: Wenn man einen so bekannten Vater hat wie Rebecca Hohlbein, ist es unausweichlich mit ihm verglichen zu werden. Da ich vom Vergleichen jedoch nicht viel halte, unterlasse ich dies lieber. Nur soviel: Der Schreibstil der Autorin liest sich nach wenigen Seiten flüssig und langweilt nicht, auch wenn sich die Geschichte zieht. Und das tut sie. Ehrlich gesagt, konnte die Story erst nach hundert Seiten mein Interesse wecken. Der Fischer namens Froh (Gemütsnamen sind in seinem Land keine Seltenheit) hat sich mit einem Bot aufs weite Meer begeben, ohne ein Netz zum Fischen oder anderen, lebenserhaltenden Mitteln. Denn er plant gar nicht, nach Hause zurück zu kehren, sondern möchte für die begangene Sünde, etwas von einem Opferaltar gestohlen zu haben, Buße tun und dem Jenseits ehrwürdig entgegen treten. Doch das Schicksal will es anders mit ihm und so kreuzen immer wieder tote Fische als Nahrung seinen Weg oder es regnet, damit er nicht verdurstet. Schließlich treibt das Meer ihm auch eine schöne Fremde zu, die sich als Chita vorstellt und sehr gesprächig ist. Immer wenn sie beginnt, ihre Geschichte zu erzählen, wechselt der Stil in die Ich-Form. Sie berichtet von ihrer Welt, ihrer Familie und ihren Gefühlen. Dabei erscheint sie ziemlich egoistisch, wenn auch nicht auf böswillige Art, sondern eher unbewusst. Sie gibt sich sehr hochmütig und spricht mit Froh recht belehrend. Trotz alledem ist sie dem Leser keineswegs unsympathisch. Häufig spricht sie über ihren Bruder, der von seinem Vater lange Zeit, wegen eines körperlichen Mangels, verachtet wird. Und von Cocha, einem Jungen mit welchen sie in früher Kindheit oft aneinander gerät und in den sie sich, Jahre später, dann verliebt. Diese Verliebtheit ging mir zuerst zu langsam und dann viel zu schnell. Auf einmal waren sie zusammen, da hat mir noch etwas gefehlt. Chitas und Cochas Charaktere sind gut definiert, viele andere bleiben mir dabei aber etwas zu farblos. Beispielsweise Froh. Er ist gottesfürchtig, aber was lässt sich noch über seine Person sagen? Doch recht wenig. Auch seine Geschichte kommt etwas zu kurz, beziehungsweise, sie ist nicht wirklich aufregend. Die Handlung erzählt von Verrat, Widerstand und auch ein wenig Liebe. Sie ist interessant zu lesen und enthält dabei sehr viele Fantasy- Ausdrücke (über Gegenstände, Ränge, Länder, die Sprache, usw.), die zu Beginn noch etwas nichts sagend sind, später die erfundene Welt aber gut ergänzen. Das Buch ist in drei Teile gegliedert, dabei passiert im letzten am meisten. Und hier stellt sich auch die Frage: Fortsetzung oder nicht? FAZIT: Eine lesenswerte Story, spielend in einer geheimnisvollen Welt und mit gut ausgearbeiteter Hauptprotagonistin. Leider fehlte mir hier aber ein wenig die Spannung und Action- Szenen.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks