Rebecca James

 3,9 Sterne bei 839 Bewertungen
Autorin von Die Wahrheit über Alice, Der Tag, an dem Cooper starb und weiteren Büchern.
Autorenbild von Rebecca James (©)

Lebenslauf von Rebecca James

Rebecca James wurde 1970 in Sydney, Australien geboren. Sie arbeitete zuerst lange Jahre als Kellnerin, dann als Englischlehrerin in Indonesien und Japan und verbrachte dann laut eigener Aussage die meiste Zeit ab 30 damit Kinder zu bekommen und Küchen einzurichten. Obwohl sie nie irgendeinen Abschluss gemacht hat, schaffte sie es dennoch irgendwann sich auf ihr Schreibtalent zu fokussieren und Bücher für junge Erwachsene zu verfassen. Ihr erster deutscher Roman wurde Ende 2010 veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Mann, ihren vier Kindern und zwei Hunden in Armidale, Australien.

Alle Bücher von Rebecca James

Cover des Buches Die Wahrheit über Alice (ISBN: 9783499255076)

Die Wahrheit über Alice

 (794)
Erschienen am 01.02.2012
Cover des Buches Der Tag, an dem Cooper starb (ISBN: 9783570312063)

Der Tag, an dem Cooper starb

 (24)
Erschienen am 09.07.2018
Cover des Buches Angst im Dunkeln (ISBN: 9783805250047)

Angst im Dunkeln

 (0)
Erschienen am 01.08.2012
Cover des Buches Unsterblich unsere Liebe (ISBN: 9783570310908)

Unsterblich unsere Liebe

 (0)
Erschienen am 12.09.2016
Cover des Buches Die Wahrheit über Alice (ISBN: 9783899031140)

Die Wahrheit über Alice

 (11)
Erschienen am 01.01.2011
Cover des Buches Beautiful Malice (ISBN: 9780571259823)

Beautiful Malice

 (10)
Erschienen am 11.03.2011
Cover des Buches Beautiful Malice (ISBN: 9781400118151)

Beautiful Malice

 (0)
Erschienen am 13.07.2010

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Neue Rezensionen zu Rebecca James

Cover des Buches Die Wahrheit über Alice (ISBN: 9783499255076)F

Rezension zu "Die Wahrheit über Alice" von Rebecca James

Ein Psychothriller der feinsten Art
frl_wundervor 6 Monaten

Katherine ist in sich gekehrt und möchte am liebsten unerkannt bleiben. Zu tief liegen die Wunden der Vergangenheit. Als Alice, das angesagteste Mädchen der ganzen Schule, Katherine zu einer Party einlädt, scheint sich Katherines Leben endlich zum Guten zu wenden. Doch welche Absichten verfolgt Alice wirklich?

Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig und ich fand den Wechsel zwischen der Vergangenheit sowie der Gegenwart spannend, wenn auch manchmal etwas verwirrend.

Alice als Gegenspielerin war definitiv eine gute Idee. Sie zieht die Leute gekonnt in ihren Bann, freundet sich im Nullkommanix mit Katherines Mutter an und weiß auch im richtigen Moment, die Wunden aufzureißen. Anfangs dachte ich wirklich, dass Alice eine psychische Störung hat und sie ihre Stimmungen einfach nicht unter Kontrolle hat.

Nach und nach wurde mir bewusst, dass Alice ein abgekartetes Spiel spielt. Alles muss sich um sie drehen, alle anderen sind für sie nur Beiwerk. Ich fand es heftig, dass sie so vielen Menschen wehgetan hat, besonders die Affäre mit Robbies Vater ist mir übel aufgeschlagen.

Der Cut zwischen Alice und Katherine war in meinen Augen gerechtfertigt. Dies war auch der Wendepunkt der Geschichte, da Alice von nun an ihr wahres Gesicht nicht mehr verschleiern konnte und sich nun nur noch auf ein Ziel konzentrierte: Katherine. Nach und nach wurde dann auch klar, dass die Fixierung auf Katherine keine Laune der Natur war, sondern dieser Schachzug von Alice mehr als durchdacht war.

Ich fand es erschreckend, wie kalt und unbarmherzig Alice sein kann und dass sie bewusst die Fäden im Hintergrund zieht. Sie hat es geschafft, die Leute mit Leichtigkeit gegeneinander auszuspielen und dabei gleichzeitig immer noch als Unschuldslamm dazustehen. Diese kalte Art hat mich ehrlich gesagt total entsetzt.

Katherine als Protagonistin hat mir ebenfalls sehr gefallen. Man merkt, dass sie sich nach und nach aus dem Kokon herauswagt, der mit ihrem früheren Ich verknüpft ist. Auch hatte ich das Gefühl, dass sie sich mehr und mehr öffnet, für sich einsteht und Verbündete findet.

Die Geschichte hat für mich eine klare Leseempfehlung verdient.

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Cover des Buches Die Wahrheit über Alice (ISBN: 9783499255076)laraantonias avatar

Rezension zu "Die Wahrheit über Alice" von Rebecca James

Super enttäuschend
laraantoniavor einem Jahr


MEINE MEINUNG
Das Buch lag nun schon seit Jahren auf meinem SuB und endlich habe ich es erlöst. Das Cover ist ganz okay, auch wenn es mich mittlerweile nicht mehr ansprechen würde.

Katherine möchte, seitdem sie die Schule gewechselt hat, am liebsten in der Masse untertauchen und nicht auffallen. Aber da hat sie nicht mit Alice gerechnet, dem beliebtesten Mädchen der Schule, das sie aus dem Nichts zu ihrer Party einlädt. Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, in der die eine kaum noch ohne die andere zu sehen ist. Bis Alice sich plötzlich seltsam verhält und eine ganz andere, gruselige Seite von sich zeigt.

Katherine ist gerade erst umgezogen, um nicht ständig mit dem Vorfall ihrer kleinen Schwester konfrontiert zu werden. Aus dem partybegeisterten und beliebten Mädchen ist nun eine graue Maus geworden, die nicht auffallen möchte. Durch Alice rafft sie sich allerdings immer mehr auf und beginnt, das Leben wieder in vollen Zügen zu genießen, während die dunkel Gedanken sie immer noch verfolgen.
Alice ist ein Mädchen, das in den Tag hinein lebt, sich nicht um die Meinung anderer kümmert und einen sehr einnehmenden und außergewöhnlichen Charakter hat. Sie treibt gerne kleine Spielchen, die andere verletzen, doch das kümmert sie nicht.

Mit beiden Charakteren konnte ich nicht viel anfangen. Zu Katherine habe ich keinerlei Verbindung gehabt, aber sie war mir nicht wirklich unsympathisch.
Dass ich mit Alice nicht wirklich sympathisieren würde, war nach dem Klappentext natürlich klar. Gleichzeitig war ihr Charakter natürlich viel interessanter, sodass ich stets mehr über sie und ihr Leben erfahren wollte.

Geschrieben ist der Roman in der Ich-Form aus Katherines Perspektive, die teils in ihrer Vergangenheit spielt und so die Geschichte ihrer Schwester aufarbeitet. Gleichzeitig gibt es Blicke in die "Zukunft", die mir persönlich schon zu viel gespoilert haben. Natürlich wurde nicht das Ende verraten, aber ich hätte es schöner gefunden, ohne die Zukunfts-Kapitel zu lesen. Der Schreibstil ist okay, aber er hat mir nicht wirklich zusagen können.

Auch die Handlung hat mir nicht so sehr zugesagt, wie erwartet. Die Ausgangslage ist super interessant und zunächst wurde ich fast magisch eingesogen in die Welt von Alice. Doch der Zauber lässt schnell nach und die Handlung plätschert sehr vor sich hin. Alice ist zwar wirklich eine intrige, narzisstische und böse Person, doch irgendwie hatte ich mit schrecklicheren Taten ihrer Seite gerechnet. So war es zwar wirklich nicht nett, doch etwas flach.
Auch Katherines Vergangenheit wurde nicht wirklich schön aufgearbeitet und letztlich hat mir hier ganz klar eine Trigger-Warnung gefehlt. Als ich gemerkt habe, in welche Richtung das geht, musste ich einige Seiten überspringen, weil ich es einfach schrecklich fand.

Nebenbei werden noch einige andere Handlungsstränge angerissen, die bei mir eher für Verwirrung gesorgt haben, als für eine neue Spannung. So tauchen neue Charaktere auf, über deren Verbundenheit mit der Geschichte ich mir bis zum Ende nicht sicher war. Allgemein waren viele Szenen sehr belanglos und schienen nicht wirklich nötig für das Buch.

FAZIT
Eine spannende Idee, die an der Umsetzung leider sehr gescheitert ist. Weder Schreibstil, noch Handlung konnten mich überzeugen, sodass ich das Buch mit einem enttäuschten Gefühl beendet habe.

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Cover des Buches Die Wahrheit über Alice (ISBN: 9783805250030)SanneLs avatar

Rezension zu "Die Wahrheit über Alice" von Rebecca James

Es scheint nur so...
SanneLvor 2 Jahren

Katherines jüngere Schwester wurde ermordet. Sie gibt sich dafür die Schuld und glaubt, dass Rachel die bessere Schwester war.

Weggezogen und unter anderem Namen versucht sie, ein neues Leben anzufangen. Sie ist 17 Jahre alt.    Völlig überraschend sucht die bewunderte Schönheitskönigin der Schule zu ihr Kontakt. Katherine lässt sich auf diese Freundschaft ein und genießt sie.

Je ein Kapitel aus der Gegenwart löst ein Kapitel der Geschehnisse, die zu Rachels Tod führten, ab. Rachel ist also immer dabei, beeinflusst Katherines Leben. Die Spannung steigert sich dramatisch, man möchte nicht und tut es doch: weiterlesen.

Katherine lernt neue Seiten an Alice kennen. Aus der charmanten, schönen Freundin wird zeitweise eine bösartige, verletzende Frau, die genussvoll auf den Gefühlen ihrer Freunde herumtrampelt. Katherine entschuldigt das oft. Bis sie Mick kennenlernt. Instinktiv will sie ihn von Alice fernhalten. Welche Reaktionen das bei der "Freundin" auslöst, welche Intrigen und Dramen folgen und das  Gefühl auf das Hinsteuern auf einen grausamen Höhepunkt sollte jeder Leser selbst erfahren. Thrill und Spannung sind garantiert.

"Die Wahrheit über Alice" von Rebecca James kann man nicht aus der Hand legen bis man diese  <Wahrheit>  kennt. Der Roman vermittelt ein latentes Gefühl von Bedrohung, stimmt nachdenklich und dennoch optimistisch. Sehr lesenswert. 

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