Die Wahrheit über Alice

von Rebecca James 
3,9 Sterne bei768 Bewertungen
Die Wahrheit über Alice
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (534):
L

Teilweise ein wenig übersprungene und zu schnell voranschreitende Handlungen. Alles in Allem aber ein sehr gelungenes Buch.

Kritisch (64):
Anna_Schmitzs avatar

Ich hatte mir wirklich mehr erhofft. Wurde aber enttäuscht. Kann man sich sparen.

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Inhaltsangabe zu "Die Wahrheit über Alice"

Kein Feind kann dir so wehtun wie deine beste Freundin.
An ihrer Schule ist Katherine die Außenseiterin. Unauffällig, immer allein, mit niemandem befreundet. Der Grund: Keiner darf ihr Geheimnis erfahren. Erfahren, was mit ihrer Schwester Rachel geschah. Doch dann lädt Alice Katherine zu ihrer Party ein. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule. Es tut gut, eine Freundin zu haben. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Und Katherine muss erkennen, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt.
'Eine Seelenverwandtschaft wird zum Albtraum: Deshalb treffen dieses Thema und dieser Thriller voll den Nerv!' Brigitte

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499255076
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.02.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.01.2011 bei HörbucHHamburg erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Ira_Postvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: dass Rowohlt sowas herausbringt.....
    schnell vergessen

    Worthülsen, Stereotype, holzschnittartige Charakterbeschreibung..... und viel zu viel wörtliche Rede wie in einer billigen Sitcom! OMG

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    Katzyjas avatar
    Katzyjavor 4 Monaten
    Spannend :)

    Zu Beginn des Buches erfahren wir über die Erzählerin in der Ich Perspektive, das sie sich über den Tod von Alice freut, sich aber dennoch verfolgt fühlt. Zuerst war ich etwas verwirrt, da anfangs schon alles Geschehen ist. Doch schnell merkte ich, das das Buch in mehrere Bereiche aufgeteilt wurde. Mal lesen wir aus der Sicht der 16 Jährigen Katie, die das Familienleben und das Verhältnis zu ihrer Schwester sowie langsam das Geheimnis, um das sich das Buch dreht lüftet. Dann gibt es die Perspektive als Katie 18 Jahre alt ist, der Vorfall schon etwas zurück liegt und sie versucht sich ein neues Leben aufzubauen, dabei Freundschaft mit Alice schließt, und dann die Zukunft, beziehungsweise Gegenwart, als Alice gestorben ist...

    Dieser Aufbau hat mir sehr gut gefallen, man bekommt immer wieder ein paar Bruchstücke hingeworfen, die einem den Vorfall Stück für Stück erklären und somit auch genug Platz für eigene Verdachtsmomente lassen. Der Schreibstil lässt sich dabei flüssig lesen und die Protagonisten sind mir sehr authentisch rübergekommen. Schnell merkt man, das Alice ein Problem hat, sie ist nicht das strahlende Mädchen was alle sehen, in ihr geht irgendwas seltsames vor, doch um hinter das genaue Geheimnis zu kommen dauert es eine Weile. Kathrine hat mich manchmal etwas genervt, da sie Alice immer wieder verziehen hat und sie in Schutz genommen hat ohne wirklich etwas zu hinterfragen. Robbie, Alices Freund war mir auch etwas suspekt. Er hat sich von ihr blenden lassen, obwohl Alice eigentlich mit offenen Karten gespielt hat, Jugendlicher leichtsinn? Trotzdem hat mich die Geschichte sehr gefesselt und teilweise sogar geschockt. Auch wenn der Ausgang schnell vorhersehbar war, konnte mich das Buch absolut überzeugen und bekommt deshalb 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

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    LyWievor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Teilweise ein wenig übersprungene und zu schnell voranschreitende Handlungen. Alles in Allem aber ein sehr gelungenes Buch.
    Die Wahrheit über Alice

    Kathrine  Patterson möchte ihre Vergangenheit hinter sich lassen und beschließt deshalb von Melbourne zu ihrer Tante nach New South Wales zu ziehen. Dort geht sie auf die Drummond Hight School, an der sie keine Freunde hat, genau das, was sie beabsichtigt. Einfach unscheinbar zu sein. Unauffällig zu sein. Doch dies ändert sich schnell, als die beliebte Alice Parrie sie plötzlich zu ihrer Geburtstagsparty einlädt. Nach dieser Party ändert sich das Leben von Kathrine schlagartig und was ihre Vergangenheit angeht wird sie immer offener. Ein Fehler, welchen sie bald bereuen wird.
    Dieses Buch ist spannend, lustig und zugleich gruselig. Es wird aus drei Perspektiven von Kathrine erzählt: der Gegenwart, der Vergangenheit und der Zukunft. Alles geht schlüssig ineinander über und nach und nach kommt man dem Geheimnis der Protagonistin Kathrine auf die Spur. Vielleicht war das Geheimnis ein wenig vorhersehbar, dennoch hat es mich völlig in seinen Bann gerissen und kurzzeitig ein Gefühl von Angst in mir ausgelöst. Auch Betroffenheit hat eine sehr große Rolle gespielt. An manchen Stellen hat mir die Spannung etwas gefehlt und an anderen Stellen hätte ich gern etwas weniger "Länge" gehabt. Ich habe das Buch dennoch in einem Wisch durchgelesen, da ich es nicht aus der Hand legen konnte. Ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht und was passiert.
    Das Ende ist für mich auf jeden Fall gelungen, auch wenn es kein wirkliches Happy End war.
    Das Buch möchte ich definitiv weiter empfehlen und ich bereue keine Sekunde es gelesen zu haben.

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    JenniferKriegers avatar
    JenniferKriegervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: [1/5] Flache, prototypische Charaktere, kaum Handlung, Zeitsprünge haben das ganze Buch gespoilert & das dunkle "Geheimnis"? Offensichtlich.
    [Rezension] Die Wahrheit über Alice – Rebecca James


    Hier geht's zur Rezension auf meinem Blog.

    Klappentext:
    Kein Feind kann dir so wehtun wie deine beste Freundin.
    An ihrer Schule ist Katherine die Außenseiterin. Unauffällig, immer allein, mit niemandem befreundet. Der Grund: Keiner darf ihr Geheimnis erfahren. Erfahren, was mit ihrer Schwester Rachel geschah. Doch dann lädt Alice Katherine zu ihrer Party ein. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule. Es tut gut, eine Freundin zu haben. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Und Katherine muss erkennen, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt ...

    Einordnung:
    Das Buch ist kein Teil einer Reihe.

    Erster Satz:
    Ich war nicht auf Alice' Beerdigung.
    (Seite 9)

    Rezension:
    Von diesem „Superdebüt“ (Für Sie), das „voll den Nerv“ (Brigitte) trifft und „weltweit in 36 Länder verkauft“ (Rowohlt) wurde, war ich auf Seite 51 dermaßen genervt, dass ich den Rest nur noch überflogen habe. Die Geschichte beginnt damit, dass die zurückgezogene Katherine, die lieber für sich allein ist und dementsprechend auch keine Freunde hat, vom hübschesten und beliebtesten Mädchen der Schule zu ihrer Party eingeladen wird. Wie diese vermeintlich unrealistische Situation zustande kommt, wird später zwar noch erklärt, Katherines Reaktionen jedoch nicht. Obwohl sie einfach nur allein sein möchte, sagt sie zu. Und das nicht nur für die Party, sondern auch gleich für das Treffen vorher, bei dem sie sich gemeinsam fertig machen wollen. Es dauert ungefähr eine Stunde, dass sind sie die dicksten Freundinnen – obwohl sie vorher nie ein Wort miteinander gewechselt haben. Dass Alice zwar charismatisch, aber auch aufdringlich, arrogant, narzisstisch und berechnend ist, geht an Katherine irgendwie völlig vorbei. Für mich las sich diese ganze Freundschaft an den Haaren herbei gezogen. Gleiches gilt auch für die Beziehungen zu den anderen Charakteren. Es ist immer Freundschaft oder Liebe auf den ersten Blick.

    Überhaupt sind die Charaktere ein großes Problem der Geschichte. Sie sind alle flache Prototypen. Robbie und Mick sind die süßen, lieben, gutherzigen Gentlemen. Ben ist ein oberflächlicher Macker, der nur Sex im Kopf hat. Alice ist der Inbegriff einer psychisch gestörten, narzisstischen, arroganten, intriganten, grausamen, aber natürlich bildhübschen Barbie, die Männer und Frauen jeden Alters sofort um den Finger wickeln kann. Ihre Gegenspielerin ist Philippa, ein sanftes, nettes, bodenständiges Liebchen, das viel zu perfekt ist, um wahr zu sein. Protagonistin Katherine hat ein wenig mehr Tiefgang, versinkt aber im Grunde das gesamte Buch über in Selbstmitleid, sodass andere Eigenschaften kaum hervortreten.

    Neben interessanten Charakteren geht dem Buch auch die Spannung völlig ab. Das liegt unter anderem daran, dass es kaum Handlung gibt. Im Grunde entstehen nur einige Instant-Freundschaften und Katherine verbringt Zeit mit ihren neuen Freunden. Statt über die Handlung Spannung aufzubauen, wird immer wieder auf Katherines Gedanken und Gefühle eingegangen, die sich aber nie ändern. Es wird auf jeder zweiten Seite wiederholt, dass sie ein dunkles Geheimnis hat, das niemals jemand erfahren darf, und dass sie sich fürchterlich schuldig fühlt. Dabei ist dieses Geheimnis für mich als Leser überhaupt nicht geheim, weil es mehr als überdeutliche Hinweise gibt und weil die Geschichte zu verschiedenen Zeitpunkten erzählt wird. Die Kapitel springen von der Gegenwart zwei Jahre in die Vergangenheit oder fünf Jahre in die Zukunft und wieder zurück. Diese Sprünge haben die Geschichte unglaublich vorhersehbar gemacht, weil sie alles verraten haben. In den Kapiteln, die in der Vergangenheit spielen, wird das dunkle Geheimnis dargestellt, falls jemandem die ständigen Hinweise noch nicht ausgereicht haben. Und die Kapitel in der Zukunft verraten alles, was im Laufe der Geschichte noch passiert. Der erste Satz verrät bereits, dass Alice tot ist. Der zweite Satz verrät, dass Katherine damals schwanger war. Mehr Handlung hat das Buch dann auch nicht.

    Fazit:
    Dieses hoch gelobte, international verkaufte Buch war für mich eine einzige Enttäuschung. Auf Seite 51 hatte ich keine Lust mehr und habe den Rest nur noch überflogen – just in case. Besser wurde es leider nicht mehr. Die Charaktere sind flache Prototypen und es gibt nur Instant-Liebe bzw. Instant-Freundschaften, die an den Haaren herbeigezogen wirken. Auf jeder zweiten Seite wird wiederholt, dass die Protagonistin ein dunkles Geheimnis hat, das jedoch offensichtlich ist, weil es mehr als genug Hinweise gibt. Außerdem spring das Buch zwischen drei Zeitpunkten, wodurch sehr früh alles verraten wird. Der letzte Rest Handlung geht im Selbstmitleid der Protagonistin unter. „Die Wahrheit über Alice“ war langweilig, nicht lesenswert und bekommt dafür nur eine Schreibfeder.

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    j125s avatar
    j125vor einem Jahr
    Gewollt unsympathische Charaktere in vorhersehbarer Geschichte

    Inhalt:
    Katie Boydell hat ihr altes Leben hinter sich gelassen. Ihre Schule, ihr Zuhause, ihren Charakter und ihren Namen. Sie heißt jetzt Katherine Patterson. Auf ihrer neuen Schule gilt sie als unauffällig, einzelgängerisch und zuweilen snobistisch. Als Alice sie zu einer Party einlädt, verändert sich ihr Leben völlig. Zunächst scheint alles gut, endlich hat Katherine wieder eine beste Freundin. Doch Alice wahrer Charakter kommt immer öfter zum Vorschein und zeigt sich von seiner schlimmsten Seite, als Katherine gerade wieder beginnt glücklich zu sein.

    Meine Meinung:

    Das Buch interessierte mich schon sehr lang, aber aufgrund vieler negativer Meinungen, konnte ich mich nie so richtig zum Lesen überwinden. Erst nach der Rezension einer lieben Bloggerin war ich motiviert zu beginnen, weil ich wusste, ich würde es sonst nie lesen.

    Das Hauptproblem an diesem Buch scheinen die Charaktere zu sein. Auch ich muss dem zustimmen. Man merkt von Beginn an, dass weder Katherine noch Alice sympathische Charaktere sind. So überhaupt nicht. Aber das müssen sie für mich auch nicht sein, denn diese Geschichte funktioniert nicht, wenn man Alice mag. Alice ist und durch und durch schrecklich. Sie nimmt auf niemanden Rücksicht, spielt alles und jeden gegeneinander aus, nimmt sich was sie will… ich könnte endlos weitermachen und würde ihnen Charakter doch nur unzureichend erfassen. Aber sie hat einen Grund für ihr Verhalten und der wird am Ende aufgeklärt. Diese Erklärung ist logisch nachvollziehbar, allerdings auch relativ vorhersehbar. Selbst wenn man nicht darauf kommt, ist es am Ende keine Überraschung.

    Katherine ist ein schwierigerer Fall als Alice. Sie war mir nicht sympathisch. Dazu ist sie zu leichtgläubig und lässt sich zu sehr blenden. Es gibt Situationen in denen Alice bewusst andere verletzt und das so offensichtlich, dass ich einfach nicht verstehen konnte, warum Katherine dafür Entschuldigungen finden konnte oder wollte. Zwar plagt sie hin und wieder das schlechte Gewissen und eigentlich findet sie auch nicht gut was Alice tut, aber letztlich kommt sie doch wieder an den Punkt an dem sie Alice nett findet. Und nett ist ein Wort, dass Alice in keiner Weise beschreibt. Später verändert sich einiges in der Beziehung der beiden und ab da stand ich Katherine wohlwollender gegenüber. Ich habe mir für sie einen positiven Abschluss gewünscht, auch wenn sie sich nicht immer so toll verhalten hat.

    Das Ende hat dann sehr gemischte Gefühle in mir ausgelöst. Einerseits war es wie angesprochen nicht richtig überraschend. Andererseits war es schmerzhaft. Da nervt uns die Autorin 300 Seiten lang mit der schrecklichsten Protagonistin aller Zeiten und am Ende bekommt die doofe Kuh auch noch ihren Willen? Aber so leid es mir auch getan hat, so passend war es für die Geschichte. Eine Geschichte über Alice kann nicht gut ausgehen.

    Fazit:
    Viel geschrieben, nichts gesagt (also ich. In meiner Rezension). Alice und Katherine sind schreckliche Charaktere, darauf muss man sich einstellen. Für die Geschichte ist das notwendig und daher konnte ich mich nach einiger Zeit auch damit abfinden. Das Tempo der Geschichte ist durch Alice Gemeinheiten hoch, wenn auch einiges vorhersehbar ist. Da es vielen nicht gefallen hat, kann ich das Buch nicht uneingeschränkt weiterempfehlen, aber wer es sowieso schon hat, sollte mal reinlesen.

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    bunnys_bookworlds avatar
    bunnys_bookworldvor einem Jahr
    "Everyone is a moon, and has a dark side which he never shows to anybody."-Mark Twain

    Titel: Die Wahrheit über Alice
    Autorin: Rebecca James
    Genre: Thriller
    Preis: 8,99€ (Taschenbuch)
    ISBN: 978-3-499-25507-6

    Zum Cover:

    Das Cover gefällt mir optisch sehr gut. Die junge Frau, die auf dem Cover zu sehen ist, soll vermutlich Alice darstellen. Betrachtet man das Bild, in einem eher analytischen Blickwinkel, so stehen die Rosen für die Vergänglichkiet der Schönheit. Das Cover, passt somit sehr gut zu der Thematik des Thrillers.

    Inhalt des Buchrückens:

    An ihrer Schule ist Katherine die Außenseiterin. Unauffällig, immer allein, mit niemandem befreundet. Der Grund: Keiner darf ihr Geheimnis erfahren. Erfahren, was mit ihrer Schwester Rachel geschah. Doch dann lädt Alice Katherine zu iherer Party ein. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule. Es tut gut, eine Freundin zu haben. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Und Katherine muss erkennen, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt...

    Bewertung des Buches:

    Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen und ich war vom Ende sehr überrascht. Ich habe zu erst damit gerechnet, dass es sich hierbei um einen Thriller dreht, der sich mit dem Thema Mobbing auseinandersetzt. Dies ist jedoch nicht der Fall. Die Geschichte ist sehr tiefgründig und lässt in die dunkle Vergangenheit der Protagonisten einblicken. Ich finde nicht, dass es ein klassicher Jugendthriller ist, obwohl sich die Protagonisten, teilweise  im Highschool Alter befinden. Es werden eher Erwachsenenthemen aufgegriffen und die Protagonisten agieren schon sehr reif für ihr Alter.

    Die Figur Alice, die hier eher als Antagonist fungiert, wird sehr gut dargestellt. Das Augenmerk der Autorin, liegt hierbei auf iherer Entwicklung, von der erst liebevollen und bezaubernden Alice, in das Monster, dass sie tatsächlich ist. Man muss dazu sagen, dass dem Leser schnell zu Beginn klar wird, dass Alice keine guten Absichten hegt. Katherine ist jedoch zu naiv um dies zu bemerken, was beim Leser auf Verwunderung stößt. Trotzdem hat es die Spannung nicht weggenommen. Das Einzige was aus meiner Sichtweise zu kritsieren ist, dass Katherine und Alice sehr schnell beste Freundinnen werden. Im echten Leben, geht dieser Prozess nicht so schnell vonstatten.

    Die Geschichte wird aus drei Sichtweisen erzählt. Zwei Sichtweisen spielen in der Gegenwart und man durchlebt als Katherine, was mit iherer Schwester Rachel geschah und wie sie Alice kennenlernte. Die dritte Sichtweise spielt in der Gegenwart und zeigt Katherines Leben ohne Alice. Das Geschehen gewinnt dadurch an Abweschlung . Die Geschichte zeichnet sich ebenfalls durch einen besonderen Scheibstil aus.

    Letztlich ist zu sagen, dass dieses Buch mehr Aufmerksamkeit verdient.

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    Sarah1312995s avatar
    Sarah1312995vor einem Jahr
    Die Wahrheit über Alice

    Das Buch handelt von einem 17-jährigen Mädchen namens Katherine. Sie ist ein Mädchen, das den Kontakt zu anderen eher meidet. Sie hat starke Selbstzweifel und Schuldgefühle. Denn dass ihre kleine Schwester Rachel vor ihren Augen vergewaltigt und umgebracht wurde, soll niemand erfahren. Sie ist überrascht, als sie von dem beliebtesten Mädchen, Alice, ihrer Schule zum Geburtstag eingeladen wird. Noch mehr verwundert ist sie, als Alice ihr den ganzen Abend nicht von der Seite weicht. Die beiden freunden sich an. Doch Katherine bemerkt schnell, dass das ein Fehler war, denn Alice verhält sich von Zeit zu Zeit immer merkwürdiger. Die Geschichte wird aus der Sicht von Katherine in verschiedenen Zeitabschnitten und Perspektiven erzählt. Das Buch beginnt zunächst mit dem Tod von Alice und erzählt dann Stück für Stück die Geschichte von Katherine und dem tragischen Verbrechen, das ihrer Schwester Rachel widerfahren ist. Nach und nach werden die Geheimnisse von Katherine und Alice enthüllt bis hin zur Gegenwart, in der dann die Freundschaft der beiden eskaliert und zerbricht, da Alice darauf aus ist, Katherine noch mehr zu verletzen, als sie es eh schon ist. Mich hat der Roman echt faszieniert. Er ist sehr vielfältig. Er handelt von Freundschaft, Tod, Schuld, Verrat, Liebe, Verdrängung und Feindschaft. Und von der ungeheuren Kraft, die man braucht, um nach einem Tod einer nahestehenden Person wieder ins Leben zurückzufinden. Das Buch ist traurig, spannend, beängstigend, fröhlichstimmend, und alles auf einmal geschrieben. Es ist wirklich ein tolles Buch - meiner Meinung nach.

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    Viktoria_Annas avatar
    Viktoria_Annavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wirklich lesenswert!
    Alice, dieses Miststück!


    Das Buch zu rezensieren fällt mir wirklich schwer.
    Die Wahrheit über Alice? Sie ist ein krankes Miststück!!! Sie regt mich so dermaßen auf, wirklich ekelhaft! Wie Katherine ihr vertrauen und so oft verzeihen konnte ist mir ein Rätsel, Alice zerstört ihr Leben.
    Der spannende Schreibstil und die tollen Charaktere machen das Buch wirklich lesenswert. Das Ende erfährt der Leser teilweise schon am Anfang und dann wird erzählt, wie es dazu kommen konnte...

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    Heiresss avatar
    Heiressvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine absolute Empfehlung...
    Die Wahrheit über Alice von Rebecca James

    Katherine ist neu in der Stadt und wie das nun einmal so ist, muss man sich dort erst einmal einfinden und behaupten. Vor allem an der neuen Schule...

    Umso überraschter ist sie, als die populäre Alice ihr eine Einladung zur ihrer Geburtstagsparty überreicht. Katherine ist hin und hergerissen, bevorzugt sie es doch lieber allein zu sein. Dennoch willigt sie ein und aus dem ersten gemeinsamen Fest wird eine Freundschaft die von Hass und Liebe gezeichnet ist.

    Katherine hat Angst, dass Alice ihr Geheimnis herausfinden könnte...Wenn sie doch nur wüsste, dass Alice selbst ein tiefes Geheimnis umgibt...

    MEINE MEINUNG
    Dieses Buch musste sehr lange auf seine Rezension warten. Es hat mir sehr gut gefallen. Hier muss ich ein bisschen improvisieren, da ich sämtliche Notizen auf meinem alten Handy gespeichert und bei der Datenübertragung auf mein neues gelöscht habe. Ja, ich weiß... :D

    Aufmachung
    Die Aufmachung finde ich ganz gut. Ich muss beim Anblick des Models irgendwie immer an Christina Aguilera während ihrer Genie in a bottle - Zeit denken, findet ihr nicht auch? Dennoch finde ich sie gut gelungen und kann dem auch nichts mehr hinzufügen. In Bezug auf

    Idee/Handlung
    habe ich ein sehr gut vergeben. Ich finde die Idee, eine Hassliebe unter Frauen zu thematisieren einfach nur toll. Alles war gut strukturiert und die Autorin hat hier keine Fragen offen gelassen. Offen gestanden, hätte ich einiges lieber gar nicht gewusst...

    Sprache
    Aber ich sehe nur Alice´Augen. Sie sind kalt, taxierend, und ihre übergroßen schwarzen Pupillen saugen mich ein. Hart und unerbittlich. Tief. Skrupellos. Schwarz. [Zitat, Seite 121]

    Sätze wie dieser haben der Unbefangenheit, mit der ich diese Geschichte erlebt habe, Tiefe gegeben. Gut, so ganz unbefangen war ich nun auch wieder nicht, aber dazu komme ich später. Das

    Lesetempo
    war sehr gut, denn ich konnte diese Lektüre nicht einen Moment aus der Hand legen. Ich hätte darüber sogar fast vergessen meine beste Freundin anzurufen. Demzufolge könnt ihr euch ja sicherlich denken, dass der

    Unterhaltungswert
    sehr gut war. Ich habe mich während des Lesens sogar ein bisschen unwohl gefühlt, hatte regelrecht Angst davor, was Alice als nächstes planen würde. Ständig wollte ich die Protagonistin Katherine aus dem Buch zerren und ihr sagen, dass sie sich von Alice fernhalten sollte. Dumm nur, dass dies nicht ging, denn ich hätte sie garantiert vor einigen Dingen bewahren können... Die

    Charaktere
    waren ganz gut gezeichnet. Da hätte meiner Meinung nach etwas mehr drin sein können, aber egal. Dem Buch hat es nicht geschadet.

    In Katherine konnte ich mich sehr gut hineinversetzten. Wenn man neu ist und niemanden kennt, freut man sich doch, wenn andere Menschen auf einen zugehen. Wie schon erwähnt, habe ich meine Aufzeichnungen zu dieser Rezension nicht mehr. Das gute daran ist, dass mir dies sogar bei dieser Rezension behilflich ist. Denn an Katherine kann ich mich nur schwammig erinnern, was für mich ein klares Zeichen dafür ist, dass die Autorin diesen Charakter besser hätte darstellen können.

    Alice hingegen habe ich noch voll auf dem Schirm. Sie ist einerseits ein Sonnenschein, in deren Augen bei genauerem Hinsehen jedoch Gewitterwolken zu erkennen sind. Gott, was für ein schlechter Satz... Egal. Ich denke ihr könnt euch denken, was ich meine. Sie war einerseits eine Freundin, andererseits eine Feindin. Ein Mensch, dem man sehr skeptisch gegenübertreten würde, also ich zumindest. Ich wünschte, Katherine hätte dies auch getan...

    Setting
    Ja...Das Setting. Soweit ich mich erinnern kann, spielt diese Geschichte in Australien. Könnte jetzt lügen, aber wir wollen ja bei der Wahrheit bleiben.

    Überraschungen
    hatte das Buch eher weniger zu bieten, daher fällt meine Bewertung in diesem Punkt in die Kategorie befriedigend. Die

    Umsetzung
    hingegen fand ich gut und kann hierzu auch nicht mehr viel sagen. Die Idee, der Plot, die Charaktere, alles zusammen ergibt in meinen Augen eine runde Sache. Bei der

    Nachdenklichkeit
    vergebe ich ein sehr gut, denn die Autorin hat mit dem Thema bei mir den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich musste ständig darüber nachdenken, ob es wahrlich so ist. Gibt es tatsächlich Menschen in unserem Leben, die wir zu kennen glauben und die sich im Nachhinein als völlig anders herausstellen? Die Beantwortung dieser Frage sei hier jedem selbst überlassen...

    Bildungswert
    In Bezug auf das Zwischenmenschliche kann man aus diesem Buch so einiges mitnehmen. Man muss es halt für sich selbst hinterfragen und interpretieren, siehe Nachdenklichkeit. Kommen wir jetzt aber mal zu meinem

    FAZIT
    Ein tolles Buch, das vielleicht an einigen Stellen besser hätte umgesetzt werden können. Der Unterhaltung hat es jedoch nicht geschadet und das ist doch mit einer der wichtigsten Punkte an einem Buch. Wer also eine nette Unterhaltung für zwischendurch will, mit einer Prise Nervenkitzel, dem lege ich dieses Buch ans Herz und wünsche euch viel Spaß dabei, die Wahrheit über Alice herauszufinden...

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    Gwees avatar
    Gweevor 2 Jahren
    Ein fesselnder und ergreifender Roman

    Die Aufmachung des Buches ist schön auffällig gemacht, aber nicht übertrieben. Der Hintergrund ist weiß und rote Blüten sind darauf zu sehen, so wie ein Mädchen, das mit geschlossenen Augen daliegt. Der Titel ist einheitlich und schön geschrieben und das „Alice“, das sich abhebt, ist schön geschwungen. Auf dem Buchrücken steht meiner Meinung nach nicht genug, um den Leser wirklich zum Kauf zu reizen, aber es ist interessant. Der Farbwechsel zwischen rot und schwarz ist auch sehr ansehnlich. Der Klappentext ist dagegen schon informativer. Auf der letzten Seite stehen Infos über die Autorin. Das Buch ist außerdem in zwei Teile gegliedert, was ich persönlich anfangs gar nicht richtig mitbekommen habe. Hätte man etwas deutlicher machen können. Ich war nämlich sehr verwirrt, als da plötzlich Teil zwei stand. In der Geschichte fällt es auf, aber am Anfang nicht. Die kleine Schrift war mir am Anfang ein absoluter Graus, weswegen ich das Buch unter anderem wahrscheinlich nicht so schnell lesen wollte. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran, aber es ist trotzdem ziemlich klein. Die Kapitellänge ist auch in Ordnung. Insgesamt sieht alles wirklich schön aus. Irritierend könnte sein, dass auf dem Buch so große Lettern sind und innen ganz winzige.

    Die Handlung ist anfangs nicht allzu berauschend. Klar, der Leser fragt sich ständig, was genau Rachel passiert ist und warum Katherine sich immer die Schuld für den Tod ihrer Schwester zuschiebt und natürlich stellt sich auch die Frage, was mit Alice ist, aber eines vorweg: Wenn man vorher die Leseprobe gelesen hat, ist man erst einmal nicht sehr begeistert. Sie ist so zusammengeschnitten, dass der Leser nicht erfährt, dass Alice später von Rachel erfährt. Nach ca. etwas weniger als der Hälfte des Buches fand ich es schon uninteressant und fragte mich ernsthaft, was jetzt mit Alice sein soll. Allerdings ging diese Ungeduld schnell weg. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber Katherine findet noch andere Freunde und die Geschichte darum fand ich sehr schön. Ich habe am Ende des Buches auch fast geweint. Das passiert mir sehr selten. Dieser Roman ist thematisch wirklich ergreifend.

    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben eine Persönlichkeit. Jeder entwickelt sich deutlich weiter. Katherine geht immer mehr aus sich heraus, Robbie wird immer trauriger und Alice wird immer fieser. Aber das geht nicht von heute auf morgen, sondern passiert beobachtbar langsam, in einem fließenden Übergang. Sympathisch sind die meisten Charaktere auch. Die Autorin hat es geschafft die Bösen als böse darzustellen und die Guten als gut. In diesem Buch sind die Persönlichkeiten der Hauptfiguren auch sehr wichtig. Ich war am Ende fast verliebt in die guten Protagonisten. Ich konnte richtig mit Katherine leiden.

    James’ Schreibstil ist flüssig und die Präsensform macht alles noch fesselnder. Es gibt wirklich viel wörtliche Rede und die Beschreibungen sind nicht zu lang. Es ist alles sehr ausgewogen und irgendwann kommt es einem vor als wäre man selbst direkt vor Ort. rein zu finden war schwierig, aber wenn man drin ist, will man gar nicht mehr, dass das Buch endet.

    Ich habe das Buch nach dem ersten Drittel in einem Rutsch durchgelesen und war sehr positiv überrascht. Es hat mich wirklich mitgerissen und ich wünschte, es würde eine Fortsetzung kommen. Das Ende hatte ich allerdings zum Teil erahnt, was das Buch aber nicht weniger spannend gemacht hat. Im Gegenteil.

    Fazit:
    Dieses Buch ist unglaublich toll. Man muss sich zwar erst einmal einfinden, was dauern kann, aber man bereut sicher nicht, es zu lesen. Besonders für sehr emotionale Menschen und Leute, die gerne eher Krimis lesen, ist dieser Roman passend.

    Gesamt: 4/5

    Handlung: 4/5
    Charaktere: 5/5
    Lesespaß: 4/5
    Gestaltung: 4/5
    Schreibstil: 5/5
    Preis/Leistung: 4/5

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