Rebecca Makkai

 3,8 Sterne bei 174 Bewertungen
Autorin von Ausgeliehen, Die Optimisten und weiteren Büchern.
Autorenbild von Rebecca Makkai (©)

Lebenslauf

Die US-amerikanische Schriftstellerin Rebecca Makkai, Jahrgang 1971, ist als Lehrerin tätig und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Chicago. Ihre erste Bekanntheit erlangte sie aufgrund ihrer Erzählungen, die unter Anderem in der 2008 von Salman Rushdie und 2009 von Alice Sebold herausgegebenen Anthologie "The Best American Short Storys" veröffentlicht wurden. Mit "Ausgeliehen" erscheint 2011 ihr Debütroman.

Alle Bücher von Rebecca Makkai

Cover des Buches Die Optimisten (ISBN: 9783961611065)

Die Optimisten

 (62)
Erschienen am 26.09.2021
Cover des Buches Ausgeliehen (ISBN: 9783548611341)

Ausgeliehen

 (68)
Erschienen am 14.12.2012
Cover des Buches Ich hätte da ein paar Fragen an Sie (ISBN: 9783961612017)

Ich hätte da ein paar Fragen an Sie

 (32)
Erscheint am 25.09.2024
Cover des Buches Ausgeliehen (ISBN: 9783899031546)

Ausgeliehen

 (6)
Erschienen am 10.10.2011
Cover des Buches Ich hätte da ein paar Fragen an Sie (ISBN: B0CJFCWLC3)

Ich hätte da ein paar Fragen an Sie

 (1)
Erschienen am 26.09.2023
Cover des Buches I Have Some Questions for You: A Novel (ISBN: 9780593490143)

I Have Some Questions for You: A Novel

 (3)
Erschienen am 21.02.2023
Cover des Buches The Great Believers (ISBN: 9780708899137)

The Great Believers

 (2)
Erschienen am 05.07.2018

Neue Rezensionen zu Rebecca Makkai

Cover des Buches Ich hätte da ein paar Fragen an Sie (ISBN: 9783961611737)
bluesjjs avatar

Rezension zu "Ich hätte da ein paar Fragen an Sie" von Rebecca Makkai

Sehr langatmig
bluesjjvor einem Monat

Hoch waren die Erwartungen an Rebecca Makkais neuestes Buch „Ich hätte da ein paar Fragen an Sie“ – schließlich ist ihr Roman „Die Optimisten“ mein Lieblingsbuch. Vielleicht waren meine Erwartungen auch deshalb einfach zu hoch, denn überzeugen konnte mich der aktuelle Roman leider nicht. Die Handlung an sich ist spannend, ich hatte aber leider zu häufig das Gefühl, dass sich die Geschichte zu sehr in den Nebenhandlungssträngen zu verlaufen schien. Das war mühsam zu lesen und langweilte mich teilweise sehr. Ich wollte wissen, wie die Geschichte ausgeht, hatte aber oftmals nicht die Motivation, zum Buch zu greifen und weiterzulesen.

Darüber hinaus sticht der Schreibstil heraus. Die Erzählerin richtet ihr Wort dabei mehrfach an eine bestimmte, aber unbekannte Person. Das ist spannend, aber auch verwirrend. Ich wusste sehr lange Zeit nicht, wen sie da eigentlich anspricht. Und das hilft nicht unbedingt beim Verständnis dieser eh schon sehr verworrenen und verschachtelten Story.

Alles in allem kann ich zusammenfassen, dass ich die Geschichte an sich sehr gut finde, aber mir die Umsetzung leider gar nicht zusagt.

Cover des Buches Ich hätte da ein paar Fragen an Sie (ISBN: 9783961611737)
Brombeeres avatar

Rezension zu "Ich hätte da ein paar Fragen an Sie" von Rebecca Makkai

Anfang schwer, dann richtig gut
Brombeerevor 4 Monaten

Worum geht es?
Vor Jahren wurde ein Mädchen getötet und ein Mann verurteilt. Doch nach vielen Jahren zweifelt die damalige Mitschülerin Bodie an dieser Entscheidung und für ein Schulprojekt begibt sie sich auf die Suche nach den wahren Geschehnissen.

Worum geht es wirklich?
Reue, Verdrängen und Gerechtigkeit.

Lesenswert?
Ja, trotz schwierigem Beginn konnte mich das Buch dann noch voll überzeugen. Generell stehen die Geschehnisse von damals im Mittelpunkt, erzählt aus der heutigen Perspektive von Bodie. Diese war damals Mitschülerin des getöteten Mädchens und hegt nach all den Jahren Zweifel am Ablauf der Ermittlungen.

Der Einstieg ist mir schwer gefallen, da sich Bodie beim Erzählen an eine zunächst namenlose Person richtet, diese anspricht und mit ihr in ein einseitiges Gespräch tritt. Dies fand ich zunächst schwer lesbar und distanziert. Nach ungefähr 10% hat mich der Sog dann aber gepackt und ich bin Bodie sehr gerne bei all den Erlebnissen, bei all den Geheimnissen gefolgt.

Die Kategorisierung als Dark Academia finde ich jedoch nicht so richtig passend und auch den Vergleich zu Donna Tartt nicht zutreffend. 

Der Erzählstil ist wie gesagt ungewöhnlich, der Schreibstil an sich aber angenehm.

Mir hat an diesem Buch imponiert, wie kleine Feinheiten mitgedacht wurden, wie Diskriminierung zur Sprache kam und auch vorsichtig damit umgegangen wurde. Man hat sich hier wirklich gut aufgehoben gefühlt und das Patriarchat wurde recht oft in Frage gestellt, ohne dass dies sonderlich provokativ geschah. Vieles war eher nebenbei, auch Diskriminierung wurde nebenbei erwähnt oder Gedankengänge hinterfragt. Zu keinem Zeitpunkt fand ich dies belehrend. Außerdem sind die Figuren eben auch nicht perfekt, sondern machen Fehler.

Das Cover wirkt eher unaussagekräftig und nicht besonders auffällig.

Ich bin froh, dass ich die anfängliche Skepsis überwunden habe und mich das Buch dann doch noch packen konnte. Während ich sonst oft flüchtig lese, habe ich hier jeden Satz aufgesogen und wollte keine Wendung verpassen.

Der Erzählstil wird nicht für jede Person etwas sein, daher würde ich eine Leseprobe empfehlen.


Cover des Buches Ich hätte da ein paar Fragen an Sie (ISBN: 9783961611737)
P

Rezension zu "Ich hätte da ein paar Fragen an Sie" von Rebecca Makkai

Erwartungen leider nicht erfüllt
plansbymrsguevor 5 Monaten

„Ich freute mich, und ich hatte Angst. Angst, mir selbst in den Vernehmungsprotokollen zu begegnen, Angst, weiter in diesen Strudel hineingezogen zu werden, und Angst überhaupt nichts Nützliches darin zu finden.“
Rebecca Makkais Roman „Ich hätte da ein paar Fragen an Sie“ spielt vor der beklemmenden Kulisse eines vor zwei Jahrzehnten an der angesehenen Granby-Internatsschule verübten Mordes. Die Handlung dreht sich um Bodie Kane, eine erfolgreiche True-Crime-Podcasterin und ehemalige Granby-Schülerin, die ein Angebot besagter Schule annimmt, um einen Kurs zu unterrichten. Während Bodie mit den traumatischen Erinnerungen an ihr Abschlussjahr konfrontiert wird, in dem ihre Zimmerpartnerin erm0rdet wurde, verstrickt sie sich in ein Netz ungelöster Fragen über den wahren Täter.
Makkais Grundidee und die Verflechtung äußerst wichtiger Themen wie M1ssbrauch, Rassismus und der Ethik von True-Crime, fand ich interessant. Aber Bodies fortwährende Identifikation als Außenseiterin, das Mobbing, das sie erlebt hat, wird manchmal auf eine Ebene mit dem Missbrauch gestellt. Auch die Art und Weise, wie sie Omars (dem damals verhafteten Täter) Perspektive darstellt, ist herablassend und führt dazu, dass ich sie als absolut unsympatisch empfunden habe.
Dadurch, dass die Geschichte von Bodie erzählt wird und ihre Erinnerungen wiedergibt, war es für mich insgesamt schwer der Story zu folgen. Dabei wollte ich diesen Roman so gern mögen, so ansprechend war der Klappentext und die bisherige Resonanz. Jedoch hat Makkais Schreibstil es nicht geschafft, mich zu überzeugen. Die Charakterentwicklung ist zu schwach, es gibt zu viele Nebenstränge und dadurch hat sich beim Lesen leider kein Sog entwickelt.


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Zusätzliche Informationen

Rebecca Makkai im Netz:

Community-Statistik

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auf 57 Merkzettel

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