Rebecca Makkai

 3,8 Sterne bei 209 Bewertungen
Autorin von Die Optimisten, Ausgeliehen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Rebecca Makkai (©)

Lebenslauf

Die US-amerikanische Schriftstellerin Rebecca Makkai, Jahrgang 1971, ist als Lehrerin tätig und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Chicago. Ihre erste Bekanntheit erlangte sie aufgrund ihrer Erzählungen, die unter Anderem in der 2008 von Salman Rushdie und 2009 von Alice Sebold herausgegebenen Anthologie "The Best American Short Storys" veröffentlicht wurden. Mit "Ausgeliehen" erscheint 2011 ihr Debütroman.

Alle Bücher von Rebecca Makkai

Cover des Buches Die Optimisten (ISBN: 9783961611065)

Die Optimisten

(76)
Erschienen am 27.09.2021
Cover des Buches Ausgeliehen (ISBN: 9783548611341)

Ausgeliehen

(68)
Erschienen am 14.12.2012
Cover des Buches Ich hätte da ein paar Fragen an Sie (ISBN: 9783961612017)

Ich hätte da ein paar Fragen an Sie

(41)
Erschienen am 26.09.2024
Cover des Buches Ausgeliehen (ISBN: 9783899031546)

Ausgeliehen

(7)
Erschienen am 10.10.2011
Cover des Buches Ich hätte da ein paar Fragen an Sie (ISBN: B0CJFCWLC3)

Ich hätte da ein paar Fragen an Sie

(3)
Erschienen am 26.09.2023
Cover des Buches Die Optimisten (ISBN: B087X7TYMC)

Die Optimisten

(0)
Erschienen am 30.04.2020
Cover des Buches The Great Believers (ISBN: 9780708899137)

The Great Believers

(6)
Erschienen am 05.07.2018
Cover des Buches I Have Some Questions for You: A Novel (ISBN: 9780593490143)

I Have Some Questions for You: A Novel

(6)
Erschienen am 21.02.2023

Neue Rezensionen zu Rebecca Makkai

Cover des Buches The Great Believers: A Novel (ISBN: 9780735223530)
E

Rezension zu "The Great Believers: A Novel" von Rebecca Makkai

Emacado
Traumatische Verluste

Der Roman folgt zwei Handlungssträngen: Einer spielt im Chicago der 1980er/90er Jahre während der Hochphase der AIDS-Krise, der andere im Jahr 2015. Besonders gut gefallen hat mir die realistische Darstellung der Probleme innerhalb der LGBTQ-Community zu dieser Zeit – sie wirkt sehr authentisch und emotional eindringlich. Das Buch schafft es, sowohl die Angst als auch den starken Zusammenhalt zwischen den Menschen spürbar zu machen.

Der zweite Handlungsstrang dreht sich um Fiona, die nach dem Verlust so vieler Freunde durch HIV noch immer in einer Art Schockzustand lebt. Im Jahr 2015 macht sie sich auf die Suche nach ihrer entfremdeten Tochter und trifft dabei auch Menschen aus ihrer Vergangenheit wieder, was der Geschichte eine nachdenkliche und emotionale Ebene verleiht.

Auch wenn die beiden Zeitstränge miteinander verbunden sind, hatte ich teilweise das Gefühl, dass sie auch als zwei separate Bücher hätten funktionieren können. Die Wechsel zwischen ihnen haben es mir manchmal schwer gemacht, ganz in die Geschichte einzutauchen, da sie sich gelegentlich wie Unterbrechungen anfühlten. Am Ende fügen sich die beiden Erzählstränge jedoch stimmig zusammen und ermöglichen einen etwas hoffnungsvolleren Abschluss einer ansonsten sehr tragischen Geschichte.

Cover des Buches Die Optimisten (ISBN: 9783961611065)
AcEastends avatar

Rezension zu "Die Optimisten" von Rebecca Makkai

AcEastend
Ein Muss für jeden, der sich mit unserem Sein beschäftigt!

Selten hat mich ein Buch, in dem es um eine, mir gänzlich fremde Welt geht, so mitgerissen.

Die Geschichte vom homosexuellen Yale und seinen Freunden beginnt 1985 in Chicago. AIDS verbreitet sich in Boystown und reißt einen jungen Menschen um den anderen, aus dem Leben. 

Auch den Kunstexperten Yale selbst, der gerade auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen zu sein scheint. 

Eines der ersten Opfer war sein Freund Nico. 

Dessen Schwester Fiona reist 30 Jahre später nach Paris, um ihre Tochter zu suchen. 

Warum diese untergetaucht ist und wie das in Zusammenhang mit Yale und den tausenden Opfern des todbringenden Virus steht, sollte man sich nicht entgehen lassen. 

Denn auf stolzen 615 Seiten werden die verschiedenen Lebensgeschichten der Protagonisten so ein- und zeitgleich unaufdringlich erzählt, dass man meint, dabei gewesen zu sein. 

Es sind Geschichten von Liebe und Verlust, von Tod und Leben und der tiefen Bedeutung allen Seins… 


Ein Pageturner, dessen kunstvolles Ende mich zu Tränen gerührt hat, obwohl mir das sehr selten passiert. Geschrieben wie ein Filmabspann des Lebens vor dem inneren Auge…

Ich werde es wohl noch ein paar Tage nachhallen lassen müssen, um dem nächsten Buch wirklich gerecht zu werden. 

Eins der wenigen Bücher, das bleiben darf, um den ein oder anderen Gedankenanstoss  erneut aufzugreifen und es an so viele Menschen wie möglich zu verleihen, von denen ich denke, dass sie es unbedingt lesen müssen!!! Danke Eisele Verlag und Rebecca Makkai für dieses fantastische Buch, das man erst einmal schlucken und verkraften muss…🌈📚🖼️

Cover des Buches Die Optimisten (ISBN: 9783961611065)
Linda_Nicklischs avatar

Rezension zu "Die Optimisten" von Rebecca Makkai

Linda_Nicklisch
Zäher Anfang und dann die Wucht

624 Seiten. Also ein kleiner Wälzer. Vermutlich das längste Buch, dass ich bisher in diesem Jahr gelesen habe, denn ich bevorzuge aktuell eher kürzere Bücher. Aber eine gemeinsame Leserunde mit dem @eiseleverlag , das hat mich dann doch gereizt.


Ich habe den Fehler gemacht, dieses Buch als Hörbuch zu beginnen. Keine Frage, es wird wundervoll von Max Hoffmann gelesen. Aber die vielen Namen haben .ich anfangs abschweifen lassen und ich habe gemerkt, dieses Buch muss ich lesen.


Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. 1988 in Chicago ist Yale der Protagonist. Er ist ein großer Kunstliebhaber bzw. -experte und für seine Galerie immer wieder auf der Suche nach neuen und alten Werken. Ein neues Virus geht um, verbreitet Angst und Unsicherheit, trennt Liebende und Freunde aber. Und doch ist da auch immer Hoffnung und Sehnsucht.


30 Jahre später begleiten wir Fiona nach Paris, um ihre Tochter zu finden und zu erörtern, was sie voneinander distanziert hat.


Beide Zeitebenen wechseln sich immer wieder ab und ich gebe zu, Yales Geschichte hat mich sehr gefesselt. Fionas Part fand ich nicht uninteressant aber ich fieberte immer wieder den 80ern entgegen. Die Freundschaften, die Geschichte um eine Kunstsammlung, die Liebe und dieses verdammte AIDS zogen mich in ihren Bann und ließen mich leiden und trauern. Dieses Buch bewegt so sehr und gibt gleichzeitig so viel.

Die Zeitebenen hängen auf ihre eigene Art miteinander zusammen und nach und nach erschließen sich die Zusammenhänge, die das Lesen immer wieder spannend macht.


Wenn euch die Seitenanzahl nicht abschreckt, lässt euch darauf ein. Ihr werdet es nicht bereuen.


Und wieder einmal muss ich betonen was für eine herausragende Leistung Übersetzer*innen leisten. Sicher hätte ich das Buch auch auf Englisch lesen können, aber mir wären sicher einige Zwischentöne abhanden gekommen und ich hätte bei meiner Sprachkenntnis nicht so tief eintauchen können. Daher gebürt auch Bettina Abarbanell ein großer Dank.


Gespräche aus der Community

Cover des Buches Ausgeliehen
RebeccaMakkais avatar
RebeccaMakkai
My first novel (The Borrower in English, Ausgeliehen in German) has just come out in paperback, and I’m eager to hear from all of you and answer your questions!

The Borrower is about a young librarian who hasn’t quite figured out who she is yet, and a ten-year old boy whose conservative parents have enrolled him in anti-gay therapy. After a strange series of events, the two take off together on a road trip across the US.

I’ve been thrilled that this book has found an audience internationally – a bit of a surprise for me, since the book addresses some political issues quite particular to America right now. But the themes of finding yourself through reading, and coming to terms with family, are ones that are (I hope) more universal. Our schools differ country by country, but it seems our libraries are much the same – and so passionate readers around the world have come discover books in much the same way.

The Borrower is a book about stories – the stories we tell each other, and the ones we tell ourselves. I hope that in talking with you, I’m able to tell you some of my own stories about how this book came to be!
--

Kurzbeschreibung:
Der 10-jährige Ian ist süchtig nach immer neuen Geschichten. Lucy Hull ist Bibliothekarin in der Stadtbücherei von Hannibal – und seine Komplizin. Sie hilft ihm, die geliehenen Bücher an seiner herrischen Mutter vorbeizuschmuggeln. Als Lucy eines Morgens zur Arbeit kommt, traut sie ihren Augen kaum: Ian kampiert, umgeben von Decken, T-Shirts und Büchern, zwischen den Regalen. Pflichtbewusst will Lucy den Ausreißer nach Hause bringen, doch Ian hat einen anderen Plan: Geschickt lotst er sie mitten hinein in eine abenteuerliche Reise quer durch die USA. Doch wer hat hier wen entführt? Und läuft wirklich nur Ian vor seinen Eltern davon?

--> Leseprobe

Allgemeines zur Bewerbung und zur Leserunde:

Ihr habt hier die Möglichkeit bei einer Leserunde mit Rebecca Makkai mitzumachen. Rebecca spricht kein Deutsch, ihr könnt hier aber gern trotzdem auch auf Deutsch diskutieren. Stellt Fragen an die Autorin bitte auf Englisch - es ist gar nicht schlimm, dabei Fehler zu machen, sie wird euch verstehen. Wenn ihr auf Deutsch diskutiert und gelegentlich trotzdem knapp eure Eindrücke auf Englisch zusammenfasst, wird sich die Autorin sehr freuen :-)

Unter allen Bewerbern vergibt der List Verlag 10 Testleseexemplare des Buches. Ihr könnt euch dafür bis einschließlich 15. Januar 2013 bewerben - dafür gibt es nur eine kleine Aufgabe zu erfüllen:

Weshalb sind Bücher ein wichtiger Teil eures Lebens? (Wenn möglich, wäre eine Antwort auf Englisch toll!)


159 Beiträge

Zusätzliche Informationen

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