Rebecca Maly Der Ruf des Sturmvogels

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Inhaltsangabe zu „Der Ruf des Sturmvogels“ von Rebecca Maly

Intrigen, Schmerz und große Gefühle im Patagonien des 19. Jahrhunderts 1859. Nach dem Tod ihres Vaters stehen die Schwestern Stella und Claire völlig mittellos da. Ihr Onkel Longacre arrangiert für Claire eine Ehe mit dem wohlhabenden Schafzüchter Shawn Fergusson im weit entfernten Chile. Doch die fromme Claire wehrt sich innerlich gegen die Ehe, während Stella sich nichts sehnlicher wünscht, als zu heiraten. Als die Schwestern auf der entlegenen Farm ankommen, fühlt Stella sich wie magisch von Shawn angezogen. Doch das Leben in dem fremden Land ist hart, und Stella hat ihrer Schwester versprochen, ihr zur Seite zu stehen. Sie muss sich entscheiden zwischen ihrer Pflicht und der Liebe.

Toller sehnsuchtsromane der in Chile spielt

— Schatzfrau37
Schatzfrau37

Ein wunderbares Buch! Bitte unbedingt lesen!

— Sternenstaubfee
Sternenstaubfee

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  • Spannender, fesselnder Roman im Fernen Chile

    Der Ruf des Sturmvogels
    Schatzfrau37

    Schatzfrau37

    08. September 2017 um 20:04

    Dieser Roman hat mich von der ersten Minute an sehr gefesselt und fand es total spannend und interessant. Werde dieses Buch auf jeden Fall wieder einmal lesen den mich hat dieser Roman der im fernen Chile spielt total begeistert. Ein echt super Buch und sehr zu empfehlen, hat mir gut gefallen. Es würde auch schön das Leben im fernen Chile beschrieben, vor allem gefiel mir das ein einheimisches Volk in die Geschichte mit einbezogen wurde. Der Roman ist genau nach meinem Geschmack und was fürs Herz.

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  • toller historischer Roman

    Der Ruf des Sturmvogels
    taddy92

    taddy92

    17. February 2016 um 14:06

    1859. Nach dem Tod ihres Vaters stehen die Schwestern Stella und Claire völlig mittellos da. Ihr Onkel Longacre arrangiert für Claire eine Ehe mit dem wohlhabenden Schafzüchter Shawn Fergusson im weit entfernten Chile. Doch die fromme Claire wehrt sich innerlich gegen die Ehe, während Stella sich nichts sehnlicher wünscht, als zu heiraten. Als die Schwestern auf der entlegenen Farm ankommen, fühlt Stella sich wie magisch von Shawn angezogen. Doch das Leben in dem fremden Land ist hart, und Stella hat ihrer Schwester versprochen, ihr zur Seite zu stehen. Sie muss sich entscheiden zwischen ihrer Pflicht und der Liebe … Das Cover: Ist es nicht einfach der Hammer? Die Farben und die Landschaft, einfach himmlisch. Die Handlung: Wir begleiten die Schwestern bei ihrer Reise in ihr neues Zuhause. während Stella sich sofort in das Land verliebt, steht Claire dem Ganzen skeptischer gegenüber. Was nicht zuletzt damit zu tun hat, dass ihre Hochzeit mit einem Unbekannten bevorsteht. Stella verliebt sich nicht nur in das neue Land, sondern auch in ihren zukünftigen Schwager, was zu einigen Problemen führt. Außerdem lernen wir im Laufe der Geschichte Constantin, einen Forscher aus England kennen, der auf der Farm überwintert und die Eingeborenen unter die Lupe nehmen will. Zwei von ihnen nehmen einen großen Teil in der Geschichte ein, Navarino und Naviol. Mit ihnen erleben wir, wie schwer es für die Indios ist, mit dem weißen Menschen zusammen zu leben und überhaupt zu überleben. Der Schreibstil: Rebecca Maly hat einen sehr angenehmen Schreibstil, mit dem es einfach gelingt in die Geschichte einzutauchen. Auch ihre Beschreibungen führen dazu, dass man das Gefühl hat, mitten in der Geschichte zu sein. Fazit: Ich mag ja historische Romane und wenn die dann auch noch an einem entlegenen Ort spielen um so besser. Der Ruf des Sturmvogels ist ein Roman, der sowohl traditionell ist aber auch etwas modernes an sich hat. Mir hat es sehr gefallen, dass man Einblicke in das Leben der Indios bekommen hat und dort eben auch nicht nur die schönen Dinge des Lebens. Die Geschichte an sich, hat mir gut gefallen, da sie nicht zu übertrieben und für mich sehr realitätsnah rüber gebracht wurde. Gestört hat mich etwas Stellas Schwester Claire, die sich zwar damit abgefunden hat, dass sie nun Shawn heiraten muss und ihr nichts anderes übrig bleibt und man kann durchaus verstehen, dass sie dann etwas zurückhalten ist, aber irgendwie bin ich mit ihr einfach nicht wirklich warm geworden. Vor allem als sie ihre Schwester dann unbedingt loswerden wollte, obwohl es für sie gar keinen wirklich Grund gab und sie sich doch vorher geschworen haben immer Seite an Seite zu stehen. Alles in allem ein wirklich toller Roman, der mir sehr gut gefallen hat und den ich am Schluss gar nicht mehr zur Seite legen wollte. Von mir gibt es 4 1/2 von 5 Sterne für Der Ruf des Sturmvogels.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Eine gelungene Reise ins stürmische Feuerland

    Der Ruf des Sturmvogels
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    25. April 2015 um 17:32

    Buenos Aires, 1859: Nachdem das väterliche Handelskontor pleite gegangen ist, müssen die Schwestern Claire und Stella Newville das Elternhaus verlassen. Claire wird einem reichen Schaffarmer in Feuerland versprochen. Stella begleitet ihre Schwester in den unwirtlichen und in weiten Teilen unerschlossenen Landstrich im Süden des Kontinents. Auf dem Ritt von Punta Arenas ins Landesinnere zur Estanzia Fergusson, beginnt Stella das schroffe, stürmische Land zu lieben. Bei Stellas erster Begegnung mit Shawn Fergusson, Claires Verlobten, fühlen beide sich magisch voneinander angezogen und beginnen eine Affäre. Doch ihre Liebe darf nicht sein. Während Stella und Claire sich auf der Estanzia eingewöhnen, kämpfen die Ureinwohner Feuerlands ums Überleben. Sie werden von den neuen Siedlern gnadenlos gejagt. Die englischen Forscher Holton und Moss versuchen von der Natur und den Ureinwohnern soviel wie möglich zu bewahren, bevor sich alles verändert. Rebecca Malys Roman „Der Ruf des Sturmvogels“ ist eine gelungene Mischung aus historischem und Liebesroman, der erfrischend anders in eine gleichsam unbekannte und unwirtliche Gegend der Erde führt: nach Feuerland im Süden Südamerikas, ein Land von rauem Wind und karger Fjordlandschaft. Erfrischend anders fand ich auch den Beginn des Romans, der einmal nicht mit einer europäischen Auswandererstory aufmacht, sondern gänzlich in Südamerika spielt und die Mischung aus spanisch und englisch sprechenden Einwanderern gut wiedergibt, gerade in Feuerland sind diese aufeinander getroffen. Sehr gut fand ich auch den Einblick, den die Autorin in das Leben der Ureinwohner Feuerlands gibt, die ein unvorstellbares Leid ertragen mussten und deren Kultur als Folge dessen ausgestorben ist. Auch die Landschaftsbeschreibungen versetzten mich mit an dieses „Ende der Welt“. Da gerieten die Liebesgeschichten der Handlung eher in den Hintergrund. Zum Schluss hatte ich den Eindruck, dass die Autorin die Handlung sehr gestrafft hat, da sich vieles mit großer Geschwindigkeit entwickelt hat. Die Handlung wirkte gehetzt, um das Ende zu erzwingen und Seiten zu sparen. Ansonsten kann ich „Der Ruf des Sturmvogels“ sehr empfehlen, nicht nur den eingefleischten „Love and Landscape“-Lesern.

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  • Das Schicksal der Ureinwohner Feuerlands

    Der Ruf des Sturmvogels
    Spatzi79

    Spatzi79

    13. May 2014 um 16:39

    Südamerika, 19 Jahrhundert. Die beiden Schwestern Stella und Claire müssen nach dem Tod ihres Vaters ihre Heimatstadt Buenos Aires verlassen. Ihr Onkel Longacre hat in Chile einen wohlhabenden Ranchbesitzer in Feuerland als Ehemann für die ältere Claire gefunden. Die junge Frau wäre lieber ins Kloster gegangen als einen ihr völlig unbekannten Mann zu heiraten, aber sie hat keine Wahl. Auch für Stella soll schnellstmöglich ein passender Ehemann gefunden werden. Doch zuerst steht die aufregende Reise zur Hazienda der Fergusons an. Auf dem Weg dorthin lernen die beiden behütet aufgewachsenen Schwestern sowohl die Schönheit als auch die Härte des faszinierenden Landes kennen. Außerdem müssen sie erleben, wie die reichen, weißen Grundbesitzer und Viehzüchter mit den Eingeborenen umgehen. Der Autorin gelingt es sehr gut, Land und Leute zu beschreiben. Sowohl die beiden Schwestern Claire und Stella, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber dennoch in wichtigen Belangen immer fest zusammenhalten als auch die weiteren Nebenfiguren. Besonders gut gefallen hat mir der Einblick in das Leben der Ureinwohner. Über die Indianer Südamerikas habe ich noch nicht viel gelesen, dabei ist ihr Schicksal noch erschütternder als das der Stämme Nordamerikas, denn sie wurden nahezu vollständig ausgerottet. Die Brutalität und Sinnlosigkeit, mit der hier vorgegangen wurde, trieb mir beim Lesen öfter einen Kloß in die Kehle. Auch wenn das Hauptaugenmerk nicht darauf liegt, darf in so einem Roman natürlich auch die Liebesgeschichte nicht fehlen. Auf der Farm angekommen, verliebt sich Stella in Shawn, den Mann, dem ihre Schwester versprochen ist, ihren zukünftigen Schwager. Eine aussichtslose Geschichte, die einen tiefen Keil zwischen die beiden Schwestern treiben könnte. Stella verstrickt sich immer tiefer in diese hoffnungslose Liebe und erkennt erst sehr spät, wo ihr wahres Glück liegen könnte. Für mich handelt es sich hier um ein ganz besonderes Buch, welches aus der Masse der „Love&Landscape“ Romane hervorsticht und mit einer Geschichte ohne Klischees und gängige vorhersehbare Handlungsstränge aufwartet. Die bisherigen Bücher der Autorin habe ich mir danach umgehend zugelegt und freue mich schon auf ihr neues Werk, welches im Juli 2014 erscheint und uns nach Neuseeland entführen wird.

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  • Reise ins malerische Feuerland

    Der Ruf des Sturmvogels
    Imlammenien

    Imlammenien

    29. March 2014 um 21:54

    Nach dem Tod ihres Vater bleiben die Schwestern Stella und Claire mittellos zurück. Ihre Mutter arrangiert für ihre ältere Tochter die Ehe mit dem Schafzüchter Shawn und so reisen die sehr unterschiedlichen Schwestern in das weit entfernte und abgelegene Feuerland, wo ein Ehemann auf Claire wartet, den sie noch nie zuvor gesehen hat, und der ausgerechnet auf Stella bald einen unwiderstehlichen Reiz ausübt... Der wunderbare Schreibstil der Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Und auch wenn es eine Weile gedauert hat, bis ich mit den ungleichen Schwestern gleichermaßen "warm geworden" bin, war ich sogleich fasziniert von dem malerischen Feuerland, das die Autorin in leuchtenden Farben und seiner ganz eigenen Schönheit schildert. Es war eine Wohltat über ein Land zu lesen, das mir noch nahezu unbekannt war! Hinzu kam die geschickt mit der Handlung verwobene ebenso grausame wie faszinierende Geschichte der Ureinwohner Feuerlands, so dass in diesem Roman Fiktion und Wirklichkeit gekonnt miteinander verwoben wurden. FAZIT; Eine schöne, manchmal ein wenig sperrige Liebes- und Familiengeschichte in einer malerischen Kulisse, verwoben mit der Geschichte der Ureinwohner Feuerlandes - keineswegs kitschig für die Freunde von eher ungewöhnlichen Romanen eine klare Leseempfehlung!

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  • Eine ungewisse Reise nach Feuerland und eine aussichtslose Liebe

    Der Ruf des Sturmvogels
    odenwaldcollies

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    Feuerland 1859: die Schwestern Claire und Stella Newville reisen von Buenos Aires nach Feuerland zu Claires zukünftigem Ehemann und Schafzüchter Shawn Fergusson. Während Claire sehr unsicher ist und Angst davor hat, was sie in ihrer neuen Heimat und bei den Fergussons erwarten wird, ist Stella begeistert von den Eindrücken der Reise und freut sich auf das unbekannte Land. Auf Feuerland angekommen, müssen die Schwestern zusammen mit ihrem Onkel und dem Indio Navarino eine mehrtägige Reise mit dem Pferd zurücklegen, um zur Estanzia der Fergussons zu kommen. Auf dieser Reise kommen die Schwestern zu einer schockierenden Erkenntnis: die Ureinwohner von Feuerland sind absolut rechtlos und für die meisten Weißen Freiwild, das man nach Belieben jagen und töten kann. Auf der Estanzia angekommen, fühlt sich Stella von Claires Verlobten Shawn angezogen und gerät damit in einen Gewissenkonflikt, der ihre Gefühle komplett durcheinanderwirbelt. Shawn hat einen Pluspunkt, der ihn den Schwestern sehr sympathisch macht: er behandelt die Indios nicht wie Freiwild. Das ist mein erster Roman von Rebecca Maly und auch mein erstes Buch, das auf Feuerland spielt, daher war mir bisher die Geschichte und das Schicksal der Feuerland-Indianer komplett unbekannt. Ich bin froh, daß sich das jetzt geändert hat, auch wenn, oder gerade weil ihre Geschichte leider sehr traurig und schockierend ist. Daß Indianer selten gut behandelt wurden, ist nichts Neues, aber die Menschenjagden, die Amerikas Südspitze durchgeführt wurden sowie das Geschäft mit menschlichen Trophäen ist einfach nur widerwärtig und menschenverachtend. Durch diesen Roman erhält der Leser einen Einblick in den Alltag der Selk'nam (Landnomaden) und Yag'han (Seenomaden), in ihre Religion und ihrem Problem, sich in einem Land zurechtzufinden, in dem sie zunehmend durch feste Grenzen, festgelegt durch die fremden Weißen, immer mehr zurückgedrängt werden sowie dem Rückgang ihrer Hauptnahrungsquellen. Die Charaktere sind sehr schön und vielschichtig beschrieben. Die beiden Schwestern Stella und Claire sind ziemlich unterschiedlich: Claire ist eher der ängstliche Typ, die lieber ihr Leben in einem Kloster verbringen würde, als zu heiraten. Allerdings bleibt ihr keine andere Wahl, da sie als ältere Schwester Verpflichtungen gegenüber ihrer Familie hat, nachdem ihr verstorbener Vater die Firma in den Bankrott getrieben hat. Ihre Begeisterung darüber, nach Feuerland zu reisen, hält sich bei ihr sehr in Grenzen, ebenso kann sie sich mit dem rauhen Klima der Insel nicht anfreunden. Stella dagegen ist voller Neugier auf Feuerland, geniesst die Ausritte in der faszinierenden Natur, und verliebt sich prompt in ihren zukünftigen Schwager, was sie damit hadern läßt, daß nicht sie an Claires Stelle Shawn heiraten kann. So unterschiedlich die beiden Schwestern sind, sind sie sich jedoch einig, was die Behandlung der Ureinwohner angeht und verurteilen das Tun der Weißen aufs Schärfste. Wenn es um die medizinische Versorgung der Indios bzw. deren Sicherheit geht, arbeiten Claire und Stella Hand in Hand und setzen sich für Indios ein. Shawn Fergusson hebt sich wohltuend von den üblichen Weißen in Feuerland ab: er kann es zwar genauso wenig dulden, daß die Ureinwohner seine Schafe wildern, aber er tötet sie nicht einfach, um sie zu bestrafen. Durch Claire und Stella bekommt auch er einen besseren Einblick in die Welt der Indios und verwehrt ihnen nicht die Hilfe, wenn sie sich brauchen. Allerdings fühlt auch er sich zu Stella hingezogen, wodurch er sich Claire gegenüber nicht fair verhält. Sehr gut hat mir der Yag'han Navarino gefallen, der durch ein grausames Schicksal als Kind seine Heimat und Familie verloren hat und nun zwar für die Weißen arbeitet, aber dennoch rechtlos ist. Mir hat seine aufrechte und souveräne Art sehr gut gefallen, ja, auch sein Stolz, den er sich erhalten hat. Während des Buches nimmt Navarino immer mehr die Rolle eines Vermittlers zwischen den Eingeborenen und den Schwestern sowie Shawn ein. Während der Reise zu den Fergussons kommt es zu zwei Vorfällen, die das Band des Vertrauens zwischen ihm und den Schwestern erstarken läßt. Aber es gibt noch zwei weitere Charaktere, die mir sehr gut gefallen haben: die beiden Naturforscher Constantin Moss und Doktor Holton, die keine unerhebliche Rolle in dem Buch spielen; ich möchte jedoch nicht weiter darauf eingehen, um nicht zu viel zu verraten. Wer eine Liebesgeschichte mit unvorhersehbaren Wendungen lesen und dazu noch etwas über die Geschichte von Feuerland im 19. Jahrhundert erfahren möchte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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    odenwaldcollies

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    28. March 2014 um 10:04
  • Faszinierendes Feuerland

    Der Ruf des Sturmvogels
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    23. March 2014 um 15:50

    1859: Nach dem Tod des Vaters stehen die beiden Schwestern Claire und Stella mittelos da. In ihrer Situation ist es ein Glück, dass ein entfernter Onkel eine gute Heirat für Claire arrangieren konnte. Sie soll den wohlhabenden Schafzüchter Shawn Fergusson heiraten. Claire und Stella reisen also nach Feuerland, wo Shawn lebt. Während die vorsichtige und zurückhaltende Claire mit bangem Herzen ihrem Schicksal entgegenblickt, genießt die abenteuerlustige und naturverbundene Stella die Reise. Als die beiden Schwestern dann endlich ankommen und Shawn gegenüberstehen, fühlt sich Stella wie magisch zu ihrem zukünftigen Schwager hingezogen, doch das darf nicht sein... Mein Leseeindruck: "Der Ruf des Sturmvogels" ist ein zauberhaftes Buch, das sowohl durch seine einzigartige Geschichte als auch durch die authentischen Figuren überzeugen kann! Schon nach der ersten Seite hatte mich diese Geschichte gepackt und bis zum Ende nicht wieder losgelassen. Es macht einfach Spaß, Stella und Claire auf ihrem Weg zu begleiten und Abenteuer mit ihnen zu erleben. Dazu die exotische Kulisse von Feuerland - einfach herrlich! Die Autorin hat es sehr geschickt geschafft, auch die Geschichte der Ureinwohner Feuerlands in die Handlung einzubauen. Wir treffen in dem Buch unter anderem auf die Indios Navarino und Naviol, deren Schicksal sehr zu Herzen geht.    Wer befürchtet, hier einen kitschigen Liebesroman vorzufinden, kann sich sicher sein, dass das nicht der Fall sein wird. Dieses Buch beinhaltet zwar auch eine schönes Liebesgeschichte, aber es hat viel mehr zu bieten: Abenteuer, Spannung, Familiengeschichte - und das alles vor der wunderbaren Kulisse Feuerlands! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung; dieses Buch ist wirklich großartig!

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  • Feuerland im Jahr 1859

    Der Ruf des Sturmvogels
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    19. March 2014 um 16:49

    Als der Unternehmer Newille merkte, dass sein Geschäft mit Kakao, Kaffee und Gewürzen dem Untergang geweiht ist, versucht er sein kleines Handelsunternehmen durch Spekulationen zu retten, leider erfolglos. Daraufhin erleidet er einen  Herzinfarkt und hinterlässt seiner Frau und seinen Töchtern Claire und Stella so hohe Schulden, dass sie gezwungen sind das Anwesen zu verkaufen, das viele Jahre ihre Heimat war. Da kommt das Angebot von Onkel Longacre, einem Halbbruder des Verstorbenen, gerade richtig. Er arrangiert in seiner Wahl-Heimat - im fernen Chile - eine Ehe zwischen Claire und dem wohlhabenden Schafzüchter Shawn Fergusson und so machen sich Stella und ihre Schwester Claire auf den langen Weg per Schiff nach Chile. Dort angekommen fühlt sich nicht Claire sondern Stella von Shawn magisch angezogen ........... Mein Eindruck: Die Schwestern Claire und Stella könnten unterschiedlicher nicht sein. Claire, die ältere der Schwestern, hätte ihr Leben eigentlich gerne im Kloster verbracht. Sie ist ruhig, zurückhaltend und fast schon verschlossen. Stella ist das komplette Gegenteil; lebenslustig, lebenshungrig und für die Zeit in der der Roman spielt vermutlich auch ein klein wenig zu forsch. Beide lebten bisher wohlbehütet in Buenos Aires und werden ins weit entfernte Chile verschickt weil Claire dort als erste der Schwestern verheiratet werden wird. Für Stella soll ein Mann vor Ort gefunden werden. Eine Reise, die die Schwestern zusammenschweißt. Rebecca Maly beschreibt die Vegetation und das Klima auf der Insel Feuerland so authentisch, dass man fröstelnd die Schultern zusammenzieht wenn der raue und kalte Wind über das Land bläst. Sehr eindrucksvoll beschreibt Rebecca Maly auch die einheimischen Selk’nam die von den Kolonial-Einwanderern gejagt und getötet wurden, sie wurden als Freiwild betrachtet und einfach abgeschlachtet. Damals gab es Prämien für abgeschnittene Ohren oder Köpfe. Über einen Farmarbeiter hat die Autorin geschickt eine Brücke gespannt zwischen den urtümlichen Selk’nam die noch niemals Kontakt zu den weißen Farmern hatten und Navarino, der sich auf der Farm der Fergussons seinen Lebensunterhalt verdient weil auf dieser Estanzia keine Vorurteile gegen die Eingeborenen herrschen. Nicht zu vergessen die beiden Forscher Constantin Moss und Professor Holton, die durch die Lande reisen um Pflanzen zu katalogisieren die zu einem späteren Zeitpunkt in das Geschehen auf der Estanzia der Fergussons verstrickt werden. Da ich sehr gerne Romane über die Kolonialzeit im 19. Jahrhundert lese, passte dieses Buch genau in mein Beuteschema. Bisher führten mich diese Lektüren jedoch immer eher nach Australien oder Neuseeland als nach Chile und somit konnte ich aus diesem Buch noch einiges mitnehmen an interessanten Informationen über Flora und Fauna. 

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  • Der Ruf des Sturmvogels

    Der Ruf des Sturmvogels
    Maerchenfee

    Maerchenfee

    19. March 2014 um 10:44

    Inhalt: 1859: Nach dem Tod ihres Vaters, der die Familie auch finanziell ruiniert hat, reisen Stella und Claire nach Chile zu ihrem Onkel Longacre. Dieser hat für Claire eine Ehe mit dem Schafzüchter Shawn Fergusson arrangiert. Doch als die Schwestern auf der Estanzia der Fergussons ankamen, verliebt sich nicht Claire sondern Stella in Shawn..... Meine Meinung:    Auf diese Geschichte war ich sehr gespannt, denn dies ist mein erstes Buch von Rebecca Maly und auch Chile als Schauplatz ist mir neu. Es hat mir gut gefallen, Einblick in die Welt der Selk´nam und Yag´han Stämme zu bekommen. Ich war äußerst schockiert, die Indianer hatten keinerlei Rechte, viel schlimmer, sie wurden einfach als Wilde betrachtet und von den weißen grausamst abgeschlachtet, wofür diese noch gerühmt wurden. Durch den sehr flüssigen und bildhaften Schreibstil habe ich mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt. Sehr mühevoll beschreibt die Autorin das Land, was aber zu keiner Zeit langatmig auf mich wirkte. Im Gegenteil, gerade dies war mit ein Highlight dieser wundervollen Geschichte. Auch die Charaktere waren sehr ansprechend. Stella und Claire könnten unterschiedlicher nicht sein. Stella ist lebensfroh, neugierig, genießt die Zeit auf Feuerland und verliebt sich in Shawn. Während Claire sehr christlich ist, sich lieber ihren Handarbeiten widmet und eigentlich gerne ins Kloster gegangen wäre. Doch wenn es hart auf hart kommt, halten beide zusammen. Auch von Naviol und Navarino habe ich sehr gerne gelesen. Naviol kümmert sich sehr aufopferunsvoll um seinen Stamm; Navarino, der seine Familie verloren hat, arbeitet nun für die weisen. Mit der Zeit werden die beiden zumindest von der Familie Fergusson weitgehendst akzeptiert. Die Bekämpfung der Feuerland-Indianer, eigentlich ein sehr trauriges Thema, welches die Autorin aber in eine wunderschöne Geschichte integriert hat. Ich fühlte mich von Anfang bis zum Schluß bestens unterhalten, vergebe 5/5 Sternen und freue mich schon auf weitere Werke von Rebecca Maly.

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  • Faszinierende Reise in die Vergangenheit

    Der Ruf des Sturmvogels
    gabriele_ketterl

    gabriele_ketterl

    26. December 2013 um 13:50

    Dieses Buch war nicht das Erste, das ich mir von der Autorin gekauft habe. Und wieder habe ich es nicht bereut. Ein weiteres Mal wurde ich mitgenommen auf eine nahezu atemberaubende Reise, die ich ansonsten wohl nie in meinem Leben gemacht hätte. Rebecca Maly versteht es in bewundernswerter Art und Weise, Landschaften, Charaktere und andere Zeiten zum Leben zu erwecken. Ihre Beschreibungen sind so detailliert, so genau, dass man glaubt, die Blumen riechen zu können, oder sich die Jacke enger um die Schultern zieht, da der Sturm der über „Tierra del Fuego“ peitscht, bis ins eigene Wohnzimmer vorzudringen scheint. Perfekt beschriebene Protagonisten, jeder mit seinen Eigenheiten sehr gut dargestellt und in eine spannende, romantische und faszinierende Story eingebettet. Die Schwestern Claire und Stella, komplett verschieden und doch fest miteinander verbunden, die Menschen die sie umgeben und das Leben in das sie unfreiwillig hineingesteckt werden sind sehr gut und unterhaltsam beschrieben. Die genauen Einblicke, die man in die Geschichte erhält, zeigen, wie gut auch dieses Buch wieder recherchiert wurde. Die Erzählungen über die Ureinwohner haben mich sehr berührt und ich habe eine Kultur kennen gelernt, die mir ansonsten vielleicht verborgen geblieben wäre. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen! Ich habe es sehr genossen ...und dann noch so ein schönes Happy End!

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  • Überzeugende Charaktere und eine Geschichte, die zu Herzen geht

    Der Ruf des Sturmvogels
    literaturschock

    literaturschock

    18. November 2013 um 09:10

    Unterschiedlicher könnten zwei Schwestern nicht sein: Die gottesfürchtige Claire liebt es, in Ruhe im Haus zu sticken oder zu lesen, während die jüngere Stella immer wieder von Abenteuerlust gepackt wird und nur ungerne zu Hause herumsitzt. Nachdem ihr Vater die in Buenos Aires lebende Familie erst in den finanziellen Ruin trieb und kurz danach starb, übernimmt ihr im Chile lebender Onkel Longacre die Vormundschaft für die beiden Mädchen und arrangiert für Claire eine Ehe mit dem Schafzüchter Shawn Fergusson. Während Claire voller Angst in die Zukunft blickt, reist Stella mit ihr im November 1859 frohen Mutes in das fremde, oft unwirtliche Land und als sie Shawn zum ersten Mal in die Augen blickt, fühlt sie sich unwiderstehlich von ihm angezogen. Die Autorin liebt Chile, das ist offensichtlich. Das karge, oft ungastliche Land, windgepeitscht und kalt, beschreibt sie einnehmend und detailliert, ohne jemals zu langweilen mit endlosen Landschaftsbeschreibungen. Geschickt verknüpft sie die Besiedlungsgeschichte dieses faszinierenden Erdteils mit den Erlebnissen von Claire und Stella. Gemeinsam mit den beiden begab ich mich auf Neuland, denn über Chile wusste ich bisher nur wenig. Doch besonders die Charaktere des Buches waren es, die mich faszinierten. Nicht nur Stella und Claire, sondern auch der Rest des Personals hat den für eine authentische Atmosphäre nötigen Feinschliff erhalten. So trifft man hier kaum auf Klischees oder Schwarz-Weiß-Malerei und auch die "Guten" haben viele Fehler, wogegen der eine oder andere Bösewicht immer menschlich bleibt (was nichts daran ändert, dass man ihn dennoch aus tiefstem Herzen verabscheut). Rebecca Maly versteht sich darauf, die Leser in ferne Welten eintauchen zu lassen. Sie studierte Skandinavistik und Archäologie und hat ein ganz besonderes Faible für Ureinwohner. Nachdem sie in "Im Tal des Windes" über Neuseeland und die Maori geschrieben hat, widmet sie sich in "Der Ruf des Sturmvogels" den Selk'nam, einem chilenischen Volk , das auf der Inselgruppe Tierra del Fuego (Feuerland) lebte und im Zuge der Besiedlung durch die Weißen inzwischen als ausgerottet gilt. Die letzte reinblütige Selk'nam, Angela Loij, starb 1974. Die Sprache des Volkes gilt seit den 80ern als ausgestorben. Die Umschlaggestaltung ist nicht überraschend, fällt das Buch wohl in die Kategorie "Love & Landscape" - damit geht dieses Juwel zwischen all' den ähnlich aussehenden Neuerscheinungen unverdient etwas unter. Die Erzählperspektive aus der dritten Person erzeugt in mir in manchen Büchern eine gewisse Distanz, aber Rebecca Maly schafft auch hier die Wanderung auf einem schmalen Grat und ganz schnell schlichen sich die Charaktere in mein Herz. So sehr, dass mir die Trennung auf der letzten Seite schwer fiel. "Der Ruf des Sturmvogels" ist eine Geschichte mit gewissem Ausgang, denn die Ureinwohner ziehen den Kürzeren. Dies war schon immer so und wird immer so sein. Dennoch wird die Lektüre niemals langweilig und natürlich hat vor allem Stella einige Überraschungen für den Leser in petto. Eine niemals kitschig anmutende Liebesgeschichte, ein fremdes Land, das es zu entdecken gilt - kann es etwas besseres geben, als eingekuschelt auf dem Sofa tief einzutauchen in eine abenteuerliche, zu Herzen gehende Geschichte? Die letzte Seite ist zugeklappt und die Antwort lautet: Nein. Anmerkung: Am 07. März 2014 beginnt eine autorenbegleitete Leserunde zum Buch. Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen.

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